Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

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Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon Redaktion » 07.03.2018, 15:23

Täglich grüßt das Murmeltier: Wieder einmal droht Ferrari mit einem Ausstieg, diesmal geht es um das Reglement ab 2021, das laut Sergio Marchionne zu sehr einschränkt
Sergio Marchionne

Steigen sie diesmal wirklich aus? Sergio Marchionne erneuert Ferraris Drohung

Ferrari hat seine Ausstiegsdrohungen aus der Formel 1 erneuert und wieder einmal mit dem Verlassen der Serie gedroht, wenn man in Zukunft einen Weg geht, der der Scuderia nicht passt. Der neue Formel-1-Eigentümer Liberty Media ist derzeit dabei, den Sport kostengünstiger und aufregender zu gestalten, doch Ferrari-Präsident Sergio Marchionne findet, dass es die Amerikaner damit nicht übertreiben sollten.

"Wir wollen, dass die DNS des Sportes beschützt wird. Wir wollen nicht, dass sie durch kommerzielle und unterhaltende Faktoren verwässert wird", sagt der Italiener auf dem Genfer Autosalon. Konkret geht es ihm um das Reglement ab 2021, bei dem eine weitere Vereinheitlichung der Formel-1-Boliden zu mehr Spannung und günstigerem Sport führen könnte. Doch darauf hat Ferrari keine Lust.

"Wenn ein Teilnehmer nicht mehr von dem anderen unterschieden werden kann - wenn sich Ferrari nicht mehr von Mercedes abheben kann -, dann werden wir etwas anderes machen", stellt Marchionne klar. Ginge es nach ihm, dann sollte Liberty Media überhaupt nicht in die technischen Belange eingreifen. "Wir sind in die Technik involviert, und ich glaube, dass Liberty kein Bisschen davon versteht", sagt er. "Also lasst uns arbeiten."

Marchionne wünscht sich komplette Freiheit

In einer idealen Welt sieht Marchionne lediglich Reifen und ein paar Motorenspezifikationen vorgegeben - alles andere würde er den Teams überlassen. "Ich würde lieber alle Regeln aus dem Fenster schmeißen und alles freigeben, dann würden wir sehen, wozu die Techniker in der Lage wären", so der Italiener, der im aktuellen Reglement keine Kreativität mehr sieht, weil vieles bis auf den Millimeter vorgegeben ist.


Fotostrecke: Die neuen Formel-1-Regeln für die Saison 2018

Halo und viele Kleinigkeiten: So lassen sich die Änderungen an den Formel-1-Regeln für die Saison 2018 zusammenfassen. In unserer Fotostrecke zeigen wir, was sich im Detail getan hat ...

Halo und viele Kleinigkeiten: So lassen sich die Änderungen an den Formel-1-Regeln für die Saison 2018 zusammenfassen. In unserer Fotostrecke zeigen wir, was sich im Detail getan hat ...

Der drohende Ausstieg von Ferrari ist im Übrigen kein neues Szenario. In aller Regelmäßigkeit wird ein Abgang des Traditionsteam angedroht, sollte etwas kommen, das dem Team nicht passt. So kokettierte man bereits im vergangenen Jahr nach Veröffentlichung des neuen Motorenreglements ab 2021 mit einem Ausstieg, 2009 kündigte man sogar mit Konkurrenten eine Piratenserie an, als unter anderem eine Budgetgrenze eingeführt werden sollte.

Formel-1-Sportchef Ross Brawn weiß, wie er mit der Scuderia umgehen muss, schließlich hat er zehn Jahre lang für die Roten aus Maranello gearbeitet. "Wir wollen nicht, dass Ferrari die Formel 1 verlässt", sagt er gegenüber 'auto motor und sport' und kündigt einen Diskurs an: "Ferrari ist eine Ikone, und wir hoffen, dass wir eine Lösung finden werden, die allen gerecht wird."

"... dann steigt Ferrari in drei Sekunden aus!"

Natürlich stellt Ferrari mit seiner langjährigen Zugehörigkeit das Zugpferd der Serie dar, doch die Frage ist, wie sehr der Sport Zugeständnisse an Ferrari machen darf, ohne sich selbst damit zu schaden. Ferrari bekommt beispielsweise jährlich 103 Millionen US-Dollar Bonuszahlungen, ohne einen Finger dafür zu rühren, und hat somit einen immensen Vorteil gegenüber den Konkurrenten, den man nicht aufgeben möchte.Doch McLaren-Geschäftsführer Zak Brown ist der Meinung, dass der Sport bei Entscheidungen über neue Regeln an erster Stelle stehen muss: "Ich denke nicht, dass man alle zehn Teams glücklich machen kann", sagt der Amerikaner. "Man muss also etwas hervorbringen, was das Beste für den Sport ist", fordert er, sieht sich aber im Groben mit Marchionne und Mercedes-Sportchef Toto Wolff in Einklang, was die zukünftigen Regeln der Formel 1 angeht.

Vettel: "Große Erwartungen" für 2018

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Marchionne betont, dass Ferrari nicht aus der Formel 1 aussteigen möchte und dass man sich in Gesprächen mit Liberty Media befinde, die hoffentlich ertragreich sein werden. "Es ist schwer, sich eine Formel 1 ohne Ferrari vorzustellen", sagt er. Doch genau mit diesem Wissensstand spielt man auch bei der Scuderia und sieht die Trümpfe in der eigenen Hand.Der Italiener warnt daher noch einmal: "Es gibt Vorschläge, dass die Fahrzeuge früher oder später gleich sein werden. Am Ende unterscheiden sie sich nur noch in der Farbe. Wenn das die Zukunft der Formel 1 ist, dann steigt Ferrari in drei Sekunden aus!"

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon CyclingimHarz » 07.03.2018, 15:39

Mimimimiiiii, ich will aber, sonst bin ich bockig. Mimimimiiiii

:wave:

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon evosenator » 07.03.2018, 15:42

gähn

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon Gorrillazzz » 07.03.2018, 15:47

Ferrari ist nunmehr 11 Jahre ohne Fahrer-Titel. Machen wir uns nichts vor, das ist für ein Team wie Ferrari belastend. Die Atmosphäre sicher nicht die lockerste. Es ist aber nicht zielführend eine F1 um Ferrari aufzubauen. Und es ist sicher nicht richtig, dass nur die Serie den Rennstall braucht, sondern auch Ferrari die F1.

Dass es wieder mehr Freiraum und damit weniger Reglementierung geben sollte, in dieser Hinsicht stimme ich Marchionne zu. F1 darf seine technologische Vorreiterrolle nicht verlieren - ist sie doch auch Teil des Charmes der Rennserie.

Anstelle gegeneinander zu arbeiten mittels Drohungen, sollten sie ihre Kenntnisse bündeln. Liberty hat ja auch durchaus gute Ideen.

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon MarvinAyrton007 » 07.03.2018, 15:57

Erstaunlich das die Mercedeshater sofort aus ihren Löchern kommen wenn eine Meldung erscheint, aber wenn es um Forza Ferrari geht bleiben sie lieber dort. Denn sie wissen ganz genau was für eine Lachnummer die Italiener da jedesmal produzieren. Und gleich kommt wieder ein... ja wartet mal wenn sie wirklich gehen. Tun sie aber nicht, italienisches Prollgehabe wie immer.

Vielleicht sollte Mercedes ihnen mal einen Titel schenken, dann können sie sich wieder selbst beweihräuchern.
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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon LoK-hellscream » 07.03.2018, 16:03

Ich möchte sehen, wie lange es dauern würde, bis Ferrari den Stecker zieht, wenn es die geforderten, freien Regeln gäbe und Ferrari aber nicht den irrwitzigen Bonus pro Jahr kassieren würde. Dann würden sicherlich plötzlich ganz andere Töne angeschlagen werden.

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon evosenator » 07.03.2018, 16:10

MarvinAyrton007 hat geschrieben:Erstaunlich das die Mercedeshater sofort aus ihren Löchern kommen wenn eine Meldung erscheint, aber wenn es um Forza Ferrari geht bleiben sie lieber dort. Denn sie wissen ganz genau was für eine Lachnummer die Italiener da jedesmal produzieren. Und gleich kommt wieder ein... ja wartet mal wenn sie wirklich gehen. Tun sie aber nicht, italienisches Prollgehabe wie immer.

Vielleicht sollte Mercedes ihnen mal einen Titel schenken, dann können sie sich wieder selbst beweihräuchern.


Hast was gegen Italiener, weil Du es 2 Mal auf die Nationalität beziehst und nicht auf die Firma selber ?!

Richtig armselig :thumbs_down:

Werd Du mal lieber erwachsen. Jedes mal zur Stelle, wenn es um dieses Thema geht. Du bist doch der, der immer aus seinem Loch gekrochen kommt, gehts um dieses Thema.
Zuletzt geändert von evosenator am 07.03.2018, 16:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon MarvinAyrton007 » 07.03.2018, 16:13

evosenator hat geschrieben:
MarvinAyrton007 hat geschrieben:Erstaunlich das die Mercedeshater sofort aus ihren Löchern kommen wenn eine Meldung erscheint, aber wenn es um Forza Ferrari geht bleiben sie lieber dort. Denn sie wissen ganz genau was für eine Lachnummer die Italiener da jedesmal produzieren. Und gleich kommt wieder ein... ja wartet mal wenn sie wirklich gehen. Tun sie aber nicht, italienisches Prollgehabe wie immer.

Vielleicht sollte Mercedes ihnen mal einen Titel schenken, dann können sie sich wieder selbst beweihräuchern.


Hast was gegen Italiener, weil Du es 2 Mal auf die Nationalität beziehst und nicht auf die Firma selber ?!

Richtig armselig :thumbs_down:

Werd Du mal lieber erwachsen. Jedes mal zur Stelle, wenn es um dieses Thema geht. Du bist doch der, der jedesmal aus seinem Loch gekrochen kommt.


Nein ich habe nichts gegen die Italiener. Das war von mir vielleicht falsch ausgedrückt. Aber es zeugt von deiner Bildung das du andere gleich als armselig bezeichnest. Aber was soll ich von jemanden erwarten der sich alle Topfahrer als Lieblinge ausgesucht hat, damit er auch immer was zum feiern hat :-)
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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon evosenator » 07.03.2018, 16:15

Schon wieder ein armseliger Kommentar :thumbs_down:

Nochmals:

Werde erwachsen Homeboy

Abgesehen davon: ich feier nur Ferrarisiege. Trotzdem dürfen mir auch andere Fahrer sympathisch sein

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon MarvinAyrton007 » 07.03.2018, 16:16

evosenator hat geschrieben:Nochmals:

Werde erwachsen


:bow:
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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon Calvin » 07.03.2018, 16:19

Ganz so unrecht hat er bezüglich den Regeln nicht. Mittlerweile ist wirklich sehr viel limitert. Und wenn ein Team mit etwa innovativem kommt, buttern die anderen Teams ziemlich viel Geld rein obwohl es spätestens ende Saison wieder verboten ist.
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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon MarvinAyrton007 » 07.03.2018, 16:28

Calvin hat geschrieben:Ganz so unrecht hat er bezüglich den Regeln nicht. Mittlerweile ist wirklich sehr viel limitert. Und wenn ein Team mit etwa innovativem kommt, buttern die anderen Teams ziemlich viel Geld rein obwohl es spätestens ende Saison wieder verboten ist.


Es geht ja weniger darum ob in diesem Fall etwas wahres an seiner Meinung dran ist. Aber scheinbar ist das permanente drohen vom F1-Ausstieg das einzige was sie in den letzten Jahren geleistet haben. Zudem ich nicht glaube das jemand das wirklich noch ernst nimmt. Und ich wiederhole mich da, wenn jemand die F1 verlassen möchte, soll er das bitte tun.
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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon Calvin » 07.03.2018, 16:48

MarvinAyrton007 hat geschrieben:Und ich wiederhole mich da, wenn jemand die F1 verlassen möchte, soll er das bitte tun.


Und du denkst dass die F1 z.B. für Mercedes noch interessant ist, wenn ein so prestigprächtiges Team aussteigen würde?
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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon theCraptain » 07.03.2018, 16:50

M will nur die MGU-H beibehalten, am besten das aktuelle Reglement 1:1 ab 2021 übernehmen, genau wie Wolff.

Wie ist das Alternativkonzept von Marchionne?

Einerseits mehr Freiheiten fordern und andererseits als einziges Team für die Beibehaltung der "3 PU-Regel pro Saison" sein.

Mir fehlt ein Luca di Montezemolo. Marchionne und Ferrari, das klingt eher nach einem grossen Missverständnis.
Früher war gar nix besser, ausser der Motorsport.

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Re: Marchionne droht erneut: Freiere Regeln, sonst ist Ferrari weg!

Beitragvon Plauze » 07.03.2018, 16:51

Was Marchionne sagt und was FCA tut, sind ganz offensichtlich zwei Paar Schuhe. Mit der Belieferung des Haas-Teams mit Ferrari-PUs, der Aufstockung der Investition bei Sauber und dem Einstieg von Alfa als Hauptsponsor bei den Schweizern hat man sein Engagement in der Formel 1 zuletzt ja intensiviert. Die Drohgebärde wirkt da wenig glaubwürdig, denn Ferrari und Mutterkonzern FCA wissen sehr genau, dass sie ohne eine Bindung an den Motorsport nicht können, schließlich werden mindestens zwei der Marken, Ferrari und Alfa, mit den sportlichen Erfolgen direkt assoziiert. Dabei zieht die motorsportliche Tradition immer weniger, sodass die aktuelle Betätigung in großen internationalen Rennserien wichtiger ist denn je.
Ferrari wird nicht aussteigen.

Hinzu kommt ja auch, dass die Argumente von Marchionne wohlfeil sind. Als Red Bull seinerzeit allen um die Ohren gefahren ist, weil das Büchsenteam in puncto Aerodynamik und Motormapping den Stein der Weisen gefunden hatte und Ferrari im Dunkeln tappte, kamen die lautesten Rufe nach einer strengeren Regulierung der Aerodynamik aus Maranello. Das 2014er Reglement ist das Baby des Ferrari-Kumpels Jean Todt und u.a. die Reaktion auf die Ära Red Bull gewesen.
Was hätten wir denn also gern? Mehr oder weniger Regulierung? Und wie wird's aussehen, wenn von einer Deregulierung des Reglements wieder andere profitieren als die Scuderia?
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.


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