Gene Haas relativiert Steiner-Kritik an US-Fahrern

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Gene Haas relativiert Steiner-Kritik an US-Fahrern

Beitragvon Redaktion » 13.02.2018, 18:49

Nach seinen Aussagen über Formel-1-unreife US-Piloten musste Günther Steiner starke Kritik einstecken, doch Gene Haas versucht die Wogen zu glätten
Günther Steiner, Gene Haas

Gene Haas nimmt Günther Steiner nach der US-Kritik in Schutz

Haas-Eigentümer Gene Haas hat sich schützend vor Teamchef Günther Steiner gestellt und dessen Aussagen über die Qualität amerikanischer Rennfahrer relativiert. Steiner hatte im vergangenen Monat erklärt, dass das Haas-Team zwar gerne einen Amerikaner verpflichten würde, er aber keinen sieht, der bereit für einen Formel-1-Einstieg sei - daraufhin hagelte es aus Amerika große Kritik am Südtiroler.

Gene Haas versucht nun die Wogen zu glätten und sagt, dass Steiner die Aussagen auf das eigene Team bezogen habe: "Fakt ist, dass wir in der Formel 1 immer noch lernen. Und einen Fahrer zu verpflichten, der die Formel 1 erst kennenlernen muss, ist für uns oder sie vermutlich nicht das Beste", so der Amerikaner.

Einen US-Piloten zu verpflichten ist für Haas immer noch eine Ambition, doch derzeit liege das Hauptaugenmerk darauf, das Team in der Formel 1 zu etablieren, um eine langfristige Zukunft zu haben. Dafür bräuchte man erfahrene Formel-1-Piloten - und die haben die Vereinigten Staaten abgesehen von Alexander Rossi, der 2015 fünf Grands Prix für Marussia bestritt, nicht zu bieten.

"Wir sagen nicht Nein zu amerikanischen Fahrern, aber die amerikanischen Piloten, die eine Superlizenz besitzen und in der Formel 1 antreten könnten, sollten wirklich bei einem Team sein, das ihnen als Messlatte dient - und nicht andersherum", so Haas. Mit Romain Grosjean und Kevin Magnussen setzt der 2016 eingestiegene Rennstall auf zwei Piloten mit mindestens dreijähriger Formel-1-Rennerfahrung.


Fotostrecke: Triumphe & Tragödien in den USA

1959, als das Indy 500 zum vorletzten Mal zur Formel-1-WM zählt, betritt man parallel erstmals neuen US-Boden: Auf dem Flugplatzkurs in Sebring im Bundesstaat Florida wird am 12. Oktober der erste Grand Prix der USA ausgetragen. Das Rennen ist das Saisonfinale 1959. Sieger: Der Neuseeländer Bruce McLaren, der mit seinem Cooper mit der Startnummer 9 von Startplatz zehn ins Rennen ging.

1959, als das Indy 500 zum vorletzten Mal zur Formel-1-WM zählt, betritt man parallel erstmals neuen US-Boden: Auf dem Flugplatzkurs in Sebring im Bundesstaat Florida wird am 12. Oktober der erste Grand Prix der USA ausgetragen. Das Rennen ist das Saisonfinale 1959. Sieger: Der Neuseeländer Bruce McLaren, der mit seinem Cooper mit der Startnummer 9 von Startplatz zehn ins Rennen ging.

"Sie helfen uns recht schnell dabei herauszufinden, ob unser Weg der richtige ist, oder ob wir unseren Ansatz noch einmal überdenken sollten", betont der Teameigner. "Diese Erfahrung ist von unschätzbarem Wert, da wir ein Team werden wollen, das regelmäßig um Podestplätze kämpft, anstatt nur um Punkte."

Haas glaubt weiter an die Qualität amerikanischer Fahrer: "Mein NASCAR-Team ist voll davon, und wir haben viele Rennen und Meisterschaften gewonnen", unterstreicht er. Zwar weiß er, dass NASCAR und Formel 1 zwei unterschiedliche Disziplinen sind, doch er ist überzeugt, dass es Amerikaner gibt, die in der Formel 1 antreten können.

"Aber wir sind noch nicht bereit dafür, und durch die limitierten Testfahrten wäre es ziemlich schwierig, jemanden auf Speed zu bekommen, der nicht schon vorher Teil des Entwicklungsprogrammes war. Ich denke, das ist die Aussage, die Günther treffen wollte", stellt er sich vor seinen Teamchef.


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Re: Gene Haas relativiert Steiner-Kritik an US-Fahrern

Beitragvon Yukky1986 » 14.02.2018, 01:01

Ich würde gerne mal Josef Newgarden im F1 Flitzer sehen, 2017 Indy Car Champion geworden in seiner ersten Saison bei Penske gegen 3 etablierte Fahrer wie Simon Pagenaud der 2016 in seiner zweiten Saison bei Penske Meister wurde, Will Power der 2014 Meister war und gegen Helio Castroneves der in gefühlt 20 Jahren bei Penske nie Meister wurde dafür bei denen gefühlt ne Legende ist aber 2018 nicht mehr antreten wird.
Aber sonst ich denke Nascar Fahrer wären in der F1 falsch was man ja eh nicht vergleichen kann
Was die Qualität zwischen F1 und Indycar an geht ist schwer zu Beurteilen, Das ein 4 Fach Champion wie Bourdais oder Scott Dixon nicht die Qualität und den Speed von Hamilton , Vettel oder Alonso haben denke ich mal ist fakt aber je mehr wir ins Mittelfeld der F1 gehen und an Paydriver denken umso mehr Qualität stelle ich mir da bei etlichen Indycar Fahrern vor die dann auch besser sind als einige F1 Leute
Ich lehne mich einfach soweit aus dem Fenster und behaupte das Leute wie Newgarden , Hinchcliffe , Rossi die dort auch ihre Rennen gewinnen minimum auf dem Niveau von Hülkenberg , Perez oder Ocon sind, und besser als ein Ericsson , Stroll oder Magnussen sind.

Okay jetzt könnt ihr mich attackieren usw mir aber egal :mrgreen:

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Re: Gene Haas relativiert Steiner-Kritik an US-Fahrern

Beitragvon Spocki » 14.02.2018, 08:58

Yukky1986 hat geschrieben:...

Ist ja alles schön und gut.

Aber der Punkt ist eben nicht Talent, sondern Talent UND Erfahrung. Und da gibt es keinen - das stellt Gene Haas auch eigentlich ziemlich gut dar. Und ich kann ihn da auch voll verstehen.


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