Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

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Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon Redaktion » 12.02.2018, 19:03

Chase Carey zeigt sich von Ferraris Ausstiegsdrohungen unbeeindruckt - Er will sich beim künftigen Regelwerk nichts von Ferrari diktieren lassen
Chase Carey

Chase Carey will sich von Ferrari nicht erpressen lassen

Der schwelende Konflikt zwischen den Formel-1-Machern und dem wichtigsten Team der Königsklasse des Motorsports bekommt neues Futter: Chase Carey stellt klar, dass Ferrari bei der Suche nach den Formel-1-Regeln ab 2021 wie alle anderen Teams behandelt werden wird. Ferrari genießt noch bis Auslaufen der gegenwärtigen Verträge Ende 2020 ein Vetorecht bei Reglementsfragen.

Chase Carey ist erst im Dezember einen Schritt auf Ferrari zugegangen: Nachdem Sergio Marchionne mehrfach gedroht hat, die Formel 1 mit Ferrari zu verlassen, wenn die Formel-1-Regeln ab 2021 nicht im Sinne der Roten sind, sprach Carey davon, dass er "Kompromisse finden" wolle. Derzeit gibt es bei der Frage nach dem künftigen Motorenreglement Renault-Quellen zufolge "verhärtete Fronten".

Nun stellt Carey aber klar, dass diesen Kompromissen enge Grenzen gesetzt sein werden. "Ferrari ist einzigartig und hat Legenden-Status, aber wir müssen sie wie alle anderen Teams auch behandeln ", sagt der 64-Jährige gegenüber der 'Corriere della Sera'. "Wir können uns einigen, aber das hauptsächliche Ziel ist nicht verhandelbar: Das Interesse der Fans kommt an erster Stelle."

Bei Ferrari wird man diese Worte nicht gerne hören, schließlich ist das Team seit mehreren Jahren stark privilegiert. Neben dem Vetorecht erhält Ferrari auch zusätzliche Einnahmen aus den Geldtöpfen der Formel 1. Die Verträge wurden noch von Bernie Ecclestone verhandelt. Ferrari diese Privilegien wieder abzugewöhnen, dürfte eine äußerst schwierige Aufgabe für Liberty werden.


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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon don michele » 12.02.2018, 19:42

Da bin ich mal gespannt ob es von Carey nicht nur Sprüche sind. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Ferrari einige Hersteller auf ihre Seite ziehen könnte. Denn welches Team möchte die WM gewinnen wenn man gegen Force India fährt oder gegen Mercedes und Ferrari?

Ich erwarte eigentlich spätestens im Sommer die ersten Berichte, dass Ecclestone und Briatore (sollte er nicht hinter schwedischen Gardinen sitzen) bereits Pläne für eine Piratenserie haben, ohne Halo und mit Grid Girls. :lol:
Vollgas ist die Sprache die ich kenne. Michael Schumacher

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon Schramm » 12.02.2018, 20:15

JA MEINE DAMEN UND HERREN WAS IST DENN DAS? CAREY TEILT MIR EINER HARTEN LINKEN AUS, WO GIBTS DENN SOWAS? DIESE RUNDE GEHT AN CHASE THE BASE!

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon laruso » 12.02.2018, 20:20

die Formel 1 muss halt auch aufpassen, das die Hersteller nicht in die Formel E abwandern

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon phenO » 12.02.2018, 21:20

Witzigerweise befindet sich Liberty hier in einem ziemlichem Dilemma.

Derzeit wünschen sich die Fans, dass es keine Zugeständnisse gibt und es endlich fair zugeht. Zieht Ferrari aber den Stecker, weil sie ihren Willen nicht bekommen, dann gehen ihnen schlagartig Millionen Fans verloren und man wäre auf ewig die, die Ferrari vertrieben haben.

Man kann es also wieder nur falsch machen...
Keep fighting Michael ; RIP Jules!

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon Sportsmann » 12.02.2018, 22:03

laruso hat geschrieben:die Formel 1 muss halt auch aufpassen, das die Hersteller nicht in die Formel E abwandern


Die Formel E wird nur einige Jahre interessant sein. Jetzt springen alle auf den Boom-Zug auf, aber wenn es teurer wird, weil die Entwicklung freier wird, so muss irgendwer verlieren. Meist derjenige der nicht mehr rechtfertigen kann, übertrieben viel Geld zu verschleudern. Im Gegenzug, wenn die Entwicklung nicht freier gestaltet wird, wird es schwer sich als Hersteller über all den anderen zu positionieren, das finden die Werbefachleute traurig und die Topmanager wollen meist nur die 1 akzeptieren, obwohl eine 2-3 auch etwas gutes ist.

Ich schaue auch Formel-E, gelegentlich, aber auch die schicken neuen Chassies für die nächste Saison werden mich nicht davon abbringen Formel-1 zu schauen. Ich bin mit dem F1-Sound zu frieden und auch das quietschen der Formel-E ist ok, aber der Reiz liegt doch darin 100% und Superbeschleunigung zu sehen. Hier regt man sich über Spritsparen auf, in der Formel-E ist Energiesparen noch normaler ;) Die Formel-E kann nicht so schnell werden, das liegt am Konzept. Lange Rede kurzer Sinn: Wo der Fan schaut, ist die Werbewirksamkeit, da ist der Hersteller am liebsten.

Die Formel-E erfüllt aber hoffentlich eine positive Funktion, als Wetzstein für das rostige Eisen F1. Die neuen Chassies sehen scharf aus und der Rennsport ist bis auf den Fanboost interessant.

Sonstige Piratenserien bräuchten ersteinmal eine Weile, bis sie gleich populär wären. Und noch länger bis sie Gewinne bringen. Es bräuchte neue Tv-Verträge. Aber die Tv/Streamingdienste wollen auch nicht doppelt zahlen, bis es sich sicher lohnt. Und dann ist da noch das Problem, siehe DTM, dass die Piratenserie nur so lang hält, bis einer aussteigt. Denn nicht alle können gewinnen. Und Einigung über Regeln? Dann ist die einstige Strategiegruppe für alle verantwortlich, wo dass wohl hinführt.

Richtig so LM! Für den Sport.
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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon evosenator » 12.02.2018, 22:06

Sieh sollen halt einen guten Kompromiss finden.


Erpessen lassen würde ich mich auch nicht, aber dieser Carey kann auch nicht alles umkrempeln, wie es ihm so passt. Dazu braucht es auch Fans und Zuschauer, die das wollen und mitmachen.

Das Problem der F1 ist immer noch die Aeordynamik und die Strecken; da sollte man vielleicht mal endlich den Hebel ansetzen.

Wegen den Gridkids, der Startzeitverschiebung, öden neuen Stadtkursen, abgeänderten Fanartikelverkauf, Michael Scheintot Buffer, Chearleaders, eines No Name DJ's, HALO-Blinky usw. kommt nämlich nicht ein Fan mehr dazu. Eher Gegenteiliges.

Ich glaube, Ferrari und auch Mercedes wissen ganz genau, was Fans weltweit wollen. Ob es die FIA und dieser möchte gern Cowboy auch weiss, bezweifele ich ehrlich gesagt mittlerweile.

Ferrari und vorallem Mercedes sind sonst schneller weg, als er seinen schönen Schnurrbart in Form gebracht hat.

Auch wenn es "nice to be here" ist, aber weder Mercedes noch Ferrari würden ohne F1 einen Wagen weniger verkaufen.

Vondem her bleibt es LM zu raten, einen beidseitig guten Kompromiss auszuarbeiten anstatt gegen zu drohen

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon cih » 12.02.2018, 23:10

ganz ehrlich... auch wenn ich noch hier auf dieser Seite registriert bin.... früher bin ich Sonntag morgens um 3 aufgewacht und hab Rennen geguckt. Es war interessant. Aber was in den letzten 15-20 Jahren verschlimmbessert wurde. sorry gg ich vermisse es nicht auszuschlafen und dann online zu gucken wer verloren hat. LM trägt leider zum Untergang dazu bei. F1? ich vermisse es mittlerweile nicht mehr
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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon eifelbauer » 12.02.2018, 23:47

evosenator hat geschrieben: :chat:

Kann ja einige deiner Punkte verstehen aber geht es Ferrari um eben diese?
Oder doch nur um $ und das Veto recht.

Keine einfachere PU Ferrari will doch eben bei der jetzigen bleiben, ohne Einheitsteile.
Oh ihr Veto recht klar muss bleiben, sonst kann man ja was ändern.
Der Bonus den sie bekommen, nein den kann man nicht abgeben sonst verdient Ferrari ja nichts an der F1.
Kostenobergrenze gut habe da auch lange anders drüber Gedacht aber 470 Mio $ sind wohl langsam etwas viel was die Top Teams ausgeben.
Was wollen die Fans eben eine ausgeglichene F1 wo auch andere Teams Gewinnen können, will Ferrari ja nicht.
Mehr Fahrzeuge bei den GP, ja bei 470 Mio $ wird das wohl schwer also will Ferrari das auch nicht.
Etwa gleichstarke PU´s der verschiedenen Hersteller, eben will Ferrari ja nicht.

LM macht doch schon einiges was die Fans wollen, nur müssen die Fans auch bereit sein das zu akzeptieren.
Ja es muss sich einiges verändern, wissen aber doch das es vor 2021 nicht geht.

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon evosenator » 13.02.2018, 00:03

So wie ich aus italienischen Medien mitbekommen habe, geht es Ferrari in erster Linie darum, dass Motoren nicht zu vereinheiltlich werden.


Ich kann mir hingegen gut vorstellen, dass Ferrari finazielle Kompromisse eingen wird/muss. Selbstverständlich darf es nicht zu einer Formel Ferrari kommen; ich denke, dass aber auch das gar nicht im Sinne von Ferrari ist.

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon besser.is.sicher » 13.02.2018, 04:14

Redaktion hat geschrieben:Nun stellt Carey aber klar, dass diesen Kompromissen enge Grenzen gesetzt sein werden. "Ferrari ist einzigartig und hat Legenden-Status, aber wir müssen sie wie alle anderen Teams auch behandeln ", sagt der 64-Jährige gegenüber der 'Corriere della Sera'. "Wir können uns einigen, aber das hauptsächliche Ziel ist nicht verhandelbar: Das Interesse der Fans kommt an erster Stelle."

Also liegt das Team Ferrari im Interesse von LM mit an erster Stelle. Ich würde mich wundern, wenn ein anderes Team mehr Fans hätte, als Ferrari.

Dann kann ich mich täuschen, aber Mercedes liegt ganz sicher viel daran, aktuelle Technik state of the art in der F1 als Premiumprodukt zu präsentieren, was mit einem Rückschritt bezüglich der Motoren, Vereinheitlichung der Teile und Angleichung der Budgets schwer umsetzbar sein dürfte. Also glaube ich nicht, dass die zu allem ja und amen sagen.

Ich erinnere mich schwach daran, dass ein Hauptargument für das Engagement Hondas es damals war, dass die Motoren der aktuellen Marktentwicklung entsprechen. Setzt man die Durchflussmenge wieder hoch und reduziert die Energierückgewinnung, ist das die Farce schlechthin und führt die Milliarden an Entwicklung der letzten Jahre erst recht ad absurdum. Zumal die Regeländerungen 2021 zu allem führen, aber erstrangig nicht zu einem ausgeglichenerem Feld, es sei denn, man beschränkt die Regeln tatsächlich ganz enorm. Aber schafft mal die Gridgirls ab, weil die nicht mehr zeitgemäß sind. Und dass es Arm und Reich gibt auf der Welt, wird die F1 nicht ändern können, schade eigentlich. Geprägt war sie jedenfalls immer davon, ein Aushängeschild ist dieses Rennspektakel zwischen ganz Reich und Superreich immer gewesen.

Dann bin ich jetzt schon gespannt auf die Flut an Herstellern und Ausrüstern die sich anbieten. Wie zB. Aston, die (wie damals VW) jetzt mitdiskutieren und letztlich den Einsatz als nicht realisierbar einstufen. Vor allem braucht es für die vielen Ausrüster natürlich auch erstmal die ganzen Teams, die die Teile auch abnehmen. Denn für zwei Autos einen komplett neuen Antrieb zu entwickeln, ist unglaublich "unökonomisch". Im Moment gibt es vier Hersteller, für zehn Teams und das ist eigentlich schon zuviel, finanziell betrachtet. Also was möchte man denn eigentlich? Die Marken gehen derzeit gern zur FE und die wird der F1 früher oder später den Rang ablaufen, weil dort der Zeitgeist und Enthusiasmus für Innovation sehr willkommen ist und man die Serie zuerst auf gesunde Füße stellt, bevor man immer wieder alles über den Haufen wirft.

Es wäre auch nicht schlimm, wenn es die Formel 1 nicht mehr gäbe. Schon witzig, dass es für Ferrari keine Extrawürste geben soll, wohl aber für Fans, die ohne Teams wie Ferrari evtl. nie in den Genuss eines so extravagenten Spektakels gekommen wären. Ich schrieb das schonmal. Einst veranstaltete jemand ein Rennen und viele wollten zusehen. Heute sollen viele Zusehen, also veranstaltet man ein Rennen. Das enthebt der Sache ihren Inhalt.
Ich weiß genau was ich will, wenn was ich will, weiß was es will.

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon G.E. » 13.02.2018, 09:56

So ganz sicher bin ich mir jetzt nicht, was das mit Erpressen zu tun hat.

Ferrari besteht auf einen Status, den Ferrari schon ewig hat.
LM möchte ihnen diesen Status aberkennen.
Also behält man bei Ferrari im Auge, dass man die Serie verlässt.

Allerdings schiesst sich da Mr. Carey gewaltig in´s eigene Knie, wenn er tatsächlich absolut hart bleibt.

Es wird zwar immer wieder davon gefaselt, dass die Formel 1 auch ohne Ferrari überlebt, das halt ich aber für ein Gerücht.
Ohne Ferrari ist die Formel 1 Null.
Alleine die Millionen von Fans, die nur wegen Ferrari dabei sind, sollte man nicht unterschätzen.
Oder wechseln Ferrari Fans dann zu Forc India oder Sauber?
Wer´s glaubt.

Ohne Ferrari wird die Formel 1 mehr als tot sein.
Nicht wieder zu beleben.

Mr. Carey sollte nicht den dicken Maxen raushängen sondern lieber überlegen, wie man einen vernünftigen Mittelweg findet.
Dazu sind aber solche Geldleute nicht fähig.
Die verhalten sich nicht anders als Ferrari.

Entweder ich bekomme was ich will, oder ich will das Spielzeug nicht mehr.

Ferrari ist eine Institution und Macht.
Und das ist gut so.

Auch wenn Ferrari zwischen durch recht oft nicht WM wurde, für alle gilt es immer noch, in erster Linie, gegen Ferrari zu fahren und Ferrari zu schlagen.
und warum?
Weil Ferrari das einzige Team ist, das ununterbrochen von Anfang an dabei ist.
Alles andere ist Pipfax.

Mr. Carey versetzt der Formel 1 dann 2021 den Todesstoss.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon Dr_Witzlos » 13.02.2018, 10:17

und nun meldet sich der Ferrari-Fan zu wort.

Veto-Recht muss selbstverständlich weg, denn das war schon immer ein fader Beigeschmack bei regelfindungen. Obwohl Ferrari mit dem Recht sehr verantwortlich umgeht, aber das ist genauso also würde man Nordkorea ein Vetorecht gegen den Sicherheitsrat geben. (Das war bewusst überspitzt formuliert)

Geld auch keine Frage, dass der LST-Bonus abgeschafft wird. Genauso wie der Heritage-Bonus bei Williams. Das ist genauso als würde der HSV von der DFL einfach mal Millionen bekommt, weil sie nie abgestiegen sind.

in den beiden Punkten muss LM hart bleliben, denn

Angeklingelte Konkurrenz ist besser als keine Konkurrenz

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Ferrarista1985
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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon Ferrarista1985 » 13.02.2018, 10:21

Die Formel 1 stand früher für waghalsige Manöver, ausgeklügelte taktiken, atemberaubende Entwicklung (Gut, der heutige V& ist wirklich ein Meisterwerk der modernen Ingenieurskunst, wenn auch ohne Emotionen).

All das ist die Formel 1 leider nicht mehr. Ich war ebenfalls jemand, der gerne um 3 Uhr morgens aufsteht und sich Training, Quali, Warm up oder das Rennen angeschaut hat. Mittlerweile verzichte ich drauf und schlafe aus und schaue mir die Wiederholung an oder lese kurz in den Nachrichten was und wie es gelaufen ist.

Ob LM sich mit seiner Denkensart einen gefallen tut, ist im Moment Spekulation.

Fakt ist jedoch, dass keiner einen WM Titel gegen Force India oder Sauber gewinnen möchte. Selbst die Titel von Vettel im RB waren ja schon fragwürdig, indem man sagte, dass die Titel nicht soviel Wert haben, wie wenn er diese in einem Ferrari oder Mercedes oder McLaren eingefahren hätte. Ist vermutlich ein Streitthema. Ich finde Titel sind Titel und fertig.

Was LM jedoch vergisst! Ferrari ist das EINZIGSTE Team, welches seit Beginn der F! immer mit dabei gewesen ist. Dass man nun darauf pocht, KEINE Einheitsteile einzuführen befürworte ich sehr. Es heißt doch, dass die F1 die Königsdisziplin für die Enwicklung ist. Wieso diese Disziplin dann mit Einheitsteilen beschneiden? Wegen den Kosten? Motorsport war schon IMMER kostspieleig und jeder der sich drauf eingelassen hat bzw. drauf einlässt, weiß dass es teuer werden kann. Also was soll das ganze rumgeiere? Und wenn Hersteller in die F1 kommen wollen (Porsche, Audi, VW, BMW usw... dann werden die das tun und wenn nicht, dann halt nicht) In der Tat könnte man die technik vlt. etwas anpassen aber muss man es wirklich? Ich meine, die anderen hersteller können doch auch Motoren bauen. Audi und Porsche sind ja auch keine Pfeifen. Nur denke ich, dass die Angst vor einem Imageschaden hier überwiegt, im falle einer Katastprohe, siehe Honda.

Das Reglement sollte wirklich nur die wichtigsten Punkte regeln und dann sollte jeder soviel Kohle wie Möglich verpulvern und Autos enwickeln die wirklich schwer zu fahren sind, Piloten die nach der Zeileinfahrt schier zusammenbrechen und Fahrzeuge die nach der Ziellinie zusammenbrechen weil eben alles am Limit gebaut ist.

Das nenne ich Formel 1 und nicht die heutige, wo man sich Gednaken über Gridgirls macht oder die Zeit verschiebt... :puke:

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Re: Formel-1-Chef bleibt hart: Keine Extrawürste für Ferrari

Beitragvon LoK-hellscream » 13.02.2018, 10:31

cih hat geschrieben:ganz ehrlich... auch wenn ich noch hier auf dieser Seite registriert bin.... früher bin ich Sonntag morgens um 3 aufgewacht und hab Rennen geguckt. Es war interessant. Aber was in den letzten 15-20 Jahren verschlimmbessert wurde. sorry gg ich vermisse es nicht auszuschlafen und dann online zu gucken wer verloren hat. LM trägt leider zum Untergang dazu bei. F1? ich vermisse es mittlerweile nicht mehr


Das liegt wohl eher an dir, weil in dem von dir angesprochenen Zeitraum gab es einige der besten Saisonen aller Zeiten zu sehen.

G.E. hat geschrieben:Es wird zwar immer wieder davon gefaselt, dass die Formel 1 auch ohne Ferrari überlebt, das halt ich aber für ein Gerücht.
Ohne Ferrari ist die Formel 1 Null.
Alleine die Millionen von Fans, die nur wegen Ferrari dabei sind, sollte man nicht unterschätzen.
Oder wechseln Ferrari Fans dann zu Forc India oder Sauber?
Wer´s glaubt.

Ohne Ferrari wird die Formel 1 mehr als tot sein.
Nicht wieder zu beleben.


So wie Ender der 80er, Anfang der 90er Jahr, als Ferrari mehr schlecht als recht einfach mitfuhr aber durch jedes X-beliebige Team ersetzbar gewesen wäre, während McLaren, Williams und Benetton ihnen um die Ohren fuhren? Da hat Ferrari niemand nur eine Träne nachgeweint (außer die Italiener). Warum sollte es jetzt anders sein? Der Mythos Ferrari ist seither mMn nicht gewachsen.


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