Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Hier sind alle Beiträge zum Grand Prix 2008 archiviert

Moderator: Mods

Antworten
Benutzeravatar
Don1980
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2072
Registriert: 25.05.2007, 18:38
Wohnort: Kerpen

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Don1980 » 26.07.2008, 14:39

Argestes hat geschrieben:

Ich lerne hier übrigens gerade, dass Williams nur das erste Rennen einer Saison mal gewinnen müsste, dann arbeiten die konzentrierter und sehnen sich nicht so nach dem Saisonende und damit werden sie Weltmeister.
Coole Sache, diese emotionale Komponente.
:lol: :lol: :mrgreen:
R.K.F @F1.de ( Robert Kubica Fraktion )

Benutzeravatar
don michele
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 15911
Registriert: 04.04.2007, 01:44
Wohnort: Bayern

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von don michele » 26.07.2008, 15:39

Argestes hat geschrieben:
don michele hat geschrieben:Vielleicht Materialfehler?? Das passiert eben, was soll man machen, was bleibt ist das Schumacher in Suzuka gewonnen hätte und mit zwei Punkten Vorsprung in das letzte Rennen gegangen wäre.

Ist er aber dann leider trotzdem nciht und deshalb ist jedere weitere Diskussion sinnlos.
Aber da vergißt Du doch den Fahrfehler, durch den Schumacher in der vorletzten Runde ausgefallen wäre, weil er dem Druck Alonsos nicht standgehalten hätte, der mit einem besseren Reifensatz zum Schluss richtig Gas gegeben hätte.

Hach, Konjunktiv ist was schönes. :lol: :lol: :lol:

-------------------------------------

Ich lerne hier übrigens gerade, dass Williams nur das erste Rennen einer Saison mal gewinnen müsste, dann arbeiten die konzentrierter und sehnen sich nicht so nach dem Saisonende und damit werden sie Weltmeister.

Coole Sache, diese emotionale Komponente.

Egal in welchen Thread man schaut, DU suchst meine Beiträge und kannst keine ernstzunehmende Diskussion anfangen. Wahrscheinlich hast du mich schon in deinem Profil als Freund markiert, dann brauchst du mich wenigstens nicht jedes mal suchen was ich alles geschrieben habe.

Ich seh schon, wir werden noch die dicksten Kumpels.

Prost :lol: :lol:


Was noch dazu kommt, du zitierst mich, schwafelst irgendwas von Williams und einen Sieg.... was willst jetzt überhaupt, willst nen Apfel essen hast dir aber doch Bananen gekauft oder was?? Also ich frag mich grad wirklich. Den Strich im Post kannst dir schenken, wenn du wen anderes ansprichst dann mach a @ oder so.
Vollgas ist die Sprache die ich kenne. Michael Schumacher

Benutzeravatar
Don1980
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2072
Registriert: 25.05.2007, 18:38
Wohnort: Kerpen

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Don1980 » 26.07.2008, 15:58

don michele hat geschrieben: Den Strich im Post kannst dir schenken, wenn du wen anderes ansprichst dann mach a @ oder so.
Der Strich ist das ende des Zitates :wink:
R.K.F @F1.de ( Robert Kubica Fraktion )

tschonnsen
F1-Fan
Beiträge: 71
Registriert: 26.07.2008, 11:07

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von tschonnsen » 26.07.2008, 16:49

@ Michael-Schumacher

Du deutest an, dass Alonso glücklich Weltmeister wurde, weil Schumacher im vorletzten Rennen einen Motorschaden hatte. Dass sehe ich aber einfach ganz anders, weil Alonso auch ohne Schumachers Motorschaden noch gut hätte Weltmeister werden können und wäre er es nicht geworden hätte er Pech gehabt und Schumacher Glück, wegen Alonsos Ausfall in Monza.
Meiner Meinung nach ist somit das Pech ausgeglichen und Alonso wurde vollkommen verdient Weltmeister.

Und dass mit der Motivation, da muss ich bolfo Recht geben, dass weißt du nicht. Ich denke du bist kein Mechaniker oder Ingenieur oder was auch immer bei einem Formel 1 Team, also kannst du dass überhaupt nicht einschätzen. Und solange es nur noch eine winzig kleine Chance gab, haben die sich natürlich vollkommen angestrengt. Außerdem ging es ja noch um den Konstrukterus Titel, der für das Team ja mindstens genauso wichtig ist.
Irgendwann wird Williams wieder ganz oben stehen!

Benutzeravatar
schumike
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2593
Registriert: 01.11.2006, 15:05
Wohnort: Händelstadt

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 26.07.2008, 17:16

@ Don 1980:
Und in Monza ist Alonso auf p3 liegend mit Motorschaden ausgefallen.
Und in Suzuka ist Schumacherauf p1 liegend mit mit Motorschaden (Riss im Titan Ventil) ausgefallen. Der Grund dafür ist einfach erschütternd und so banal diese Ursache klingt, aber deswegen hat Schumacher den Titel verloren.
Was ist das für eine Statistik? :lol: vielleneuve 6 saisons verloren?? Was nimmst du? ich möchte auch was davon :lol:
Man oh man. Ein gutes Bild hinterlassen??
Ich möchte dich daran erinnern das Jaques Villeneuve nicht nur in der Saison 1996 + Saison 1997 in der Formel 1 fuhr. :roll:
das manöver gegen Hill in adelaide war schon mal eine frechheit, spielt auch keine rolle was vorher in der Saison vorgefallen ist.
Achso, das spielt natürlich keine Rolle. :lol:
Gegen Villeneuve 97 in Jerez wieder eine peinliche aktion von deinem Schumi. Seit dem hat Villeneuve Schumi öffentlich kritisiert und ist hier in deutschland unten durch...
Also erstens ist es nicht "mein Schumi" (wahnsinns Aussage - und weiter???) und zweitens hat er sich für Jerez 1997 mehrmals entschuldigt. Drittens kannst du keineswegs erwarten das die deutschen Formel 1 Fans den ehemaligen Konkurrenten Schumachers ihn zu Füssen liegen. Sie lieben sie nicht, sie hassen sie nicht, sie haben einen abneigenden Standpunkt zu seinen Konkurenten. Genauso ist das mit den finnischen, spanischen (etc.) Formel 1 Fans auch.
Montoya, auch eingeschlagen wie ne bombe. Hat Schumi von anfang an keinen respekt gezollt sondern freche sprüche gekloppft und war hier somit auch unten durch. http://de.youtube.com/watch?v=YOW-jngVoT4" target="_blank" target="_blank" target="_blank
Montoya hat Schumacher keinen Respekt gezeigt und umgekehrt war es genauso. Du kannst keineswegs erwarten das die deutschen Formel 1 Fans den ehemaligen Konkurrenten Schumachers ihn zu Füssen liegen. Sie lieben sie nicht, sie hassen sie nicht, sie haben einen abneigenden Standpunkt zu seinen Konkurenten. Genauso ist das mit den finnischen, spanischen (etc.) Formel 1 Fans auch.
Und dieses Material gerede--- Schumi und Ferrari waren von 2000-2004 unschlagbar unabhängig davon ob die konkurrenz vom Paket her mithalten konnte oda nicht. Ferrari war komplett auf Schumi zugeschnitten, barrichello spielte den wasserträger und alles lief nach schumis nase.
Was war in der Saison 2000 oder in der Saison 2003? Da war Ferrari niemals "unschlagbar", schon gar nicht gegenüber den Teams die mit Michelin Reifen (Sprich: Saison 2003) unterwegs waren. Glaube nicht das Ferrari "unschlagbar" war in der Saison 2003, wenn du siehst wie knapp die Entscheidung um den Fahrertitel war. 2 Punkte lagen am Ende zwischen Kimi Raikoenen und Michael Schumacher! Und in der Saison 2000 hatte Ferrari schon zu kämpfen mit einen unzuverlässigen Auto.

@ tschonnsen:
Du deutest an, dass Alonso glücklich Weltmeister wurde, weil Schumacher im vorletzten Rennen einen Motorschaden hatte. Dass sehe ich aber einfach ganz anders, weil Alonso auch ohne Schumachers Motorschaden noch gut hätte Weltmeister werden können und wäre er es nicht geworden hätte er Pech gehabt und Schumacher Glück, wegen Alonsos Ausfall in Monza.
Halt! Alonso ist nicht nur durch Glück Weltmeister geworden, sondern auch durch ein konkurenzfähriges, konstant schnelles Auto. Aber das nötige Quäntchen Glück benötigt auch jeder, um Weltmeister zu werden und das hat auch jeder Formel 1 Weltmeister gehabt. Das gehört dazu, wie auch in unseren Alltagsleben.
Wäre der Motorschaden in Suzuka an Schumachers Autp nicht dazwischen gekommen, dann hätte Schmacher in Suzuka 10 Punkte geholt, und wei weitere Punkte als Vorsprung aufgebaut. Dsweiteren hätte dieser Sieg abermals weitere Energien bei den Mitarbeitern freigesetzt.
Und dass mit der Motivation, da muss ich bolfo Recht geben, dass weißt du nicht. Ich denke du bist kein Mechaniker oder Ingenieur oder was auch immer bei einem Formel 1 Team, also kannst du dass überhaupt nicht einschätzen. Und solange es nur noch eine winzig kleine Chance gab, haben die sich natürlich vollkommen angestrengt. Außerdem ging es ja noch um den Konstrukterus Titel, der für das Team ja mindstens genauso wichtig ist.
Ich weiß es nicht aber ihr? :lol: :lol: :lol:
Ich und nehme stark an ihr auch seit rein zufällig keine Mechaniker oder Ingeneure "oder was auch immer bei einem Formel 1 Team" , aber wir alle können gedanklich zumindestens nachvollziehen was in den Köpfen der Ferrari Mitarbeiter nach diesen Motorschaden, herumsprang. Sie waren am Boden zerstört, traurig weil sie das Saisonziel vom Team nicht erreicht hatten - Und sie hatten einzig und allein für die Titel gekämpft, vom Ende der Saison 2005 bis zu den Ausfall Schumachers in Suzuka - Von früh morgens bis spätabends die Rennen, einzelnen Trainings, Qualifings und Testfahrten analysiert und versucht stets Vrbesserungn zu finden. Und am Ende, wegen eines Risses am Titan- Ventil ist die ganze Arbeit futsch. All die Arbeit "umsonst", denn das eigentliche Saisonziel wurde nicht erreicht.
Ich versuche ein Beispiel zu finden, die dem nahe kommen könnte: Wie fühlen wir uns nach einen langfristigen Projekt (ca. 12 Monate mit Herz und Verstand geackert), welches nicht zum Erfolg gekrönt wurde, welches am Ende nicht zu bewältigen war? Springen wir dann zur Decke vor Freude? Sind wir dann sofort bereit gleich ein neues Projekt mit der selben Itensität an Tatendrang und Ehrgeiz, zu beginnen?

Klar ging es noch um den Konstrukteurs Titel. Aber nach den Ausfall hat doch erstmal niemand an den Konstrukteurs Titel gedacht. Alle wollten unbedingt den Fahrertitel für "ihren" Michael Schumacher. Alle wollten mit ihm sich nocheinmal über den hart erkämpften Titel freuen - zum letzten Mal. Das war eben nicht möglich.
Und okay - Auf den Konstrukteurstitel hatte das Ferrari Team noch bessere Chancen als auf den Fahrertitel, aber im Grunde genommen war es nicht die Basis für alle Beteiligten auf Ausfälle seitens der Renault Fahrer zu hoffen.
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

tschonnsen
F1-Fan
Beiträge: 71
Registriert: 26.07.2008, 11:07

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von tschonnsen » 26.07.2008, 18:01

Michael-Schumacher hat geschrieben:Halt! Alonso ist nicht nur durch Glück Weltmeister geworden, sondern auch durch ein konkurenzfähriges, konstant schnelles Auto. Aber das nötige Quäntchen Glück benötigt auch jeder, um Weltmeister zu werden und das hat auch jeder Formel 1 Weltmeister gehabt. Das gehört dazu, wie auch in unseren Alltagsleben.
Wäre der Motorschaden in Suzuka an Schumachers Autp nicht dazwischen gekommen, dann hätte Schmacher in Suzuka 10 Punkte geholt, und wei weitere Punkte als Vorsprung aufgebaut. Dsweiteren hätte dieser Sieg abermals weitere Energien bei den Mitarbeitern freigesetzt.
Deinem ersten Absatz stimme ich fast vollständig zu, aber eins hast du vergessen: Alonso ist nicht nur durch sein Auto, sondern auch dank seines Können Weltmeister geworden. Der Ferrari war über die gesamte Saison bedrachtet mindstens gleich gut als der Renault.

Aber dass die Mitarbeiter bei einem Sieg noch härter gearbeitet hätten halte ich ein bisschen weit hergeholt, weil du es einfach nicht wissen kannst. Diese Vermutung ist einfach sinnlos, weil Ferrari ja in Brasilien das klar beste Auto hatte, also haben die MItarbeiter wohl hart daran gearbeitet. Und ich sage es noch mal, dass der Sieg weitere Energien freigesetzt hätte ist nur eine Spekulation. Du kannst es nicht wissen.
Michael-Schumacher hat geschrieben:Ich weiß es nicht aber ihr? :lol: :lol: :lol:
Das habe ich nicht behauptet sondern nur mitspekuliert.
Michael-Schumacher hat geschrieben: Klar ging es noch um den Konstrukteurs Titel. Aber nach den Ausfall hat doch erstmal niemand an den Konstrukteurs Titel gedacht. Alle wollten unbedingt den Fahrertitel für "ihren" Michael Schumacher. Alle wollten mit ihm sich nocheinmal über den hart erkämpften Titel freuen - zum letzten Mal. Das war eben nicht möglich.
Das weißt du wieder nicht. Du stellst nur Vermutungen auf und tust so als wären dies Fakten. Ich kann mir gut vorstellen, dass für die Mitarbeiter der Konstrukteurs Titel ebenso wichtig ist. Und natürlich waren sie enttäuscht, aber es ist ihr Job. Schumacher ist in seinem letzten Rennen ja auch nicht schlechter gefahren als normalerweise, obwohl er ja entäuscht war.
Außerdem war der Titeldruck weg. Und unter Druck arbeitet man oft schlechter, als wenn man nichts mehr zu verlieren hat.
Irgendwann wird Williams wieder ganz oben stehen!

Benutzeravatar
schumike
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2593
Registriert: 01.11.2006, 15:05
Wohnort: Händelstadt

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 26.07.2008, 18:27

@ tschonnsen
Deinem ersten Absatz stimme ich fast vollständig zu, aber eins hast du vergessen: Alonso ist nicht nur durch sein Auto, sondern auch dank seines Können Weltmeister geworden. Der Ferrari war über die gesamte Saison bedrachtet mindstens gleich gut als der Renault.
Naja, irgendwie brauch man das gar nicht zu erwähnen, oder? Jeder der Weltmeister hat Talent und Können viele Rennen zu gewinnen u.v.m.
Über die gesamte Saison? Was war Anfang der Saison? In den ersten 3 Rennen hat man schon wichtige Punkte verloren. Jeder Punkt hatte in dieser Saison gezählt. Renault hatte sich eine bessere Basis geschaffen auf die WM 06.
Aber dass die Mitarbeiter bei einem Sieg noch härter gearbeitet hätten halte ich ein bisschen weit hergeholt, weil du es einfach nicht wissen kannst. Diese Vermutung ist einfach sinnlos, weil Ferrari ja in Brasilien das klar beste Auto hatte, also haben die MItarbeiter wohl hart daran gearbeitet. Und ich sage es noch mal, dass der Sieg weitere Energien freigesetzt hätte ist nur eine Spekulation. Du kannst es nicht wissen.
Wir können es wissen! Wir wollen nun nicht sagen das der Ferrari in Suzuka total schlecht war, immerhin hatten sie sich ein gutes Polster herausgefahren im Rennen. Warum hätte man dies nicht umsetzen sollen in Brasilien? Außerdem war es ja Massa, er hatte keine technischen Probleme bei sein Auto, er und seine Mechaniker + seine Ingeneure waren nicht direkt in den WM Kampf betroffen, für sie hat sich ja eigentlich nichts geändert an der Lage.
Das habe ich nicht behauptet sondern nur mitspekuliert.
Ah gut, weiser Mensch. :eh:
Das weißt du wieder nicht. Du stellst nur Vermutungen auf und tust so als wären dies Fakten. Ich kann mir gut vorstellen, dass für die Mitarbeiter der Konstrukteurs Titel ebenso wichtig ist. Und natürlich waren sie enttäuscht, aber es ist ihr Job. Schumacher ist in seinem letzten Rennen ja auch nicht schlechter gefahren als normalerweise, obwohl er ja entäuscht war.
Außerdem war der Titeldruck weg. Und unter Druck arbeitet man oft schlechter, als wenn man nichts mehr zu verlieren hat.
1. Na das finde ich doch klasse, eine tolle Unterstellung, weiser Mensch! :lol:
2. Warum wird denn immer zuerst über den Fahrer Titel gesprochen? Warum ist denn der Konstrukteurs Titl nur zweitrangig? Nicht nur für die Teams, sondern auch für die Medien, weil immer die Teamwertungen NACH den Fahrertabellen schnell "erledigt" wird.
Es ist sicher ihr Job, aber auch im Job kann man Niederlagen einfangen, nichtsdestotrotz bleiben sie auch nur Menschen auch mit ihren Job. Irgendwann sind auch die "Profis" geschafft und emotional tief betroffen.
3. Tja, der Titeldruck war weg, und die technischen Probleme an der Benzinpumpe u.a. waren das Ergebnis von schlechter Vorbereitung auf das Rennen. Einfach das nicht mehr viel getan wurde.
Zuletzt geändert von schumike am 26.07.2008, 18:37, insgesamt 1-mal geändert.
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

Benutzeravatar
Albers Fan
Weltmeister
Weltmeister
Beiträge: 7597
Registriert: 31.05.2006, 09:53
Lieblingsfahrer: Christijan Albers
Kontaktdaten:

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Albers Fan » 26.07.2008, 18:33

Piquets Leistung hat mir gefallen, war zwar durch Glück und gute Strategie vorn, hat sich aber gut angestellt.
Alonso hat mir enttäuscht, dann noch der Dreher, scheint wohl in einer Art Krise zu stecken.

Ferrari ebenfalls schwach.

Sry, kommt erst spät aber 15 Minuten im Internetcafee reichen dann doch nicht aus. :lol:
Bild

tschonnsen
F1-Fan
Beiträge: 71
Registriert: 26.07.2008, 11:07

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von tschonnsen » 26.07.2008, 20:33

tschonnsen hat geschrieben:1. Na das finde ich doch klasse, eine tolle Unterstellung, weiser Mensch! :lol:
Du musst Klartext reden! 8) Was für eine Unterstellung?
tschonnsen hat geschrieben:2. Warum wird denn immer zuerst über den Fahrer Titel gesprochen? Warum ist denn der Konstrukteurs Titel nur zweitrangig? Nicht nur für die Teams, sondern auch für die Medien, weil immer die Teamwertungen NACH den Fahrertabellen schnell "erledigt" wird.
Die Mitarbeiter von Ferrari sind im Team, also werden sie mit dem Konstrukteurs WM Titel mit ausgezeichnet. Deswegen könnte ich mir vorstellen, dass er für sie nicht unwichtig ist. :wink2:
tschonnsen hat geschrieben:3. Tja, der Titeldruck war weg, und die technischen Probleme an der Benzinpumpe u.a. waren das Ergebnis von schlechter Vorbereitung auf das Rennen. Einfach das nicht mehr viel getan wurde.
Du stellst das schon wieder so hin als wäre das ein Fakt, ist es aber nicht. Nur eine weitere Vermutung von dir. Natürlich könnte das so sein, ist es warscheinlich aber nicht.

Edit: Warum wird w@rscheinlich zensiert`?
Irgendwann wird Williams wieder ganz oben stehen!

lushang
Nachwuchspilot
Beiträge: 368
Registriert: 30.03.2005, 18:48
Wohnort: borna
Kontaktdaten:

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von lushang » 26.07.2008, 20:43

Argestes hat geschrieben:
Don1980 hat geschrieben:Das ist schon klar. Man kann es nie allen Rechtmachen, aber davon rede ich gar nicht. Alonso ist wohl der unbeliebteste F1 Fahrer aller zeiten in Deutschland. So schwer hatte es nicht mal ein Damon Hill, und der war alles andere als beliebt...
Würde ich nicht behaupten. Er ist nur einfach der letzte Gegner Schumachers gewesen und hat auch noch gewonnen. Davor gelang dies einem Hakkinen, der in einem Auto mit deutschem Motor fuhr. Sozusagen ein Schutzmantel für ihn. :wink:
Hill, Villeneuve, auch Montoya, der immer mal wieder Schumacher so gar nicht überlegen aussehen ließ, die haben allesamt natürlich in Deutschland auch kräftig einstecken müssen. Immer der am meisten, der gerade der große Gegner des deutschen Nationalheiligtums war. Und als letzter und damit am besten in Erinnerung geblieben als Feindbild reiht sich da Alonso ein.
Jetzt kommt aber ein Hamilton nach, der auf Anhieb mit den größten Piloten verglichen wird und als Brite im britischen Team den deutschen Motor beinahe vergessen lässt. Der hat's dann auch nicht leicht.

Ist ein völlig legitimes und gewöhnliches Verhalten. In Spanien sind's dann eben die Gegner Alonsos, in England werden die Gegner von Hamilton nicht gerade geliebt werden und so weiter.
sicher wird diese gegner-theorie bei vielen eine rolle spielen, aber dem kann ich mich einfach nicht anschliessen. der alonso kann von mir aus trotzdem staendig letzter werden und ich haett ausser haeme kein prob. damit. ich find was ihn so unbeliebt macht is seine ganze persoenlichkeit und vor allem die machenschaften neben der strecke. manche aeusserungen von ihm sind einfach etwas zu abgehoben auch schon vor dem vergangenen jahr und die rolle im mcm-eklat sind einfach unvergesslich und er disqualifiziert sich damit selbst. damit will ich sein fahrerisches koennen nicht in frage stellen, im gegenteil. nur kann ich mich eben nicht ehrlich darueber freuen, da er mir noch mehr auf den zeiger geht als damals der montoya. der hatte auch so unschoene toene drauf aber im gegensatz zu alonso war er eben auf der strecke ein absolut unbequemer gegner und hat einfach draufgehalten, auch bei strafe seines eigenen abschusses und das zeugt ja nu nich gerade von staerke, oder?
letzlich bewegst du dich aber zumindest fuer meine begriffe mit der aus deutscher-sicht-denkweise auf einem sehr schmalen grad. ich seh mir die formel gern an und habe dabei keine nationalen aspekte im kopf. wie koennte ich sonst ferrari-fan sein, muesste doch aus dieser sichtweise zu mcm oder bmw wechseln oder? mich stoert das schon ziemlich sehr wenn ich die kommentare von heiko wasser bei rtl hoeren muss: aus deutscher sicht...., ein deutscher fahrer...., ein deutscher motor.... usw. ich find es einfach zum kotzen sorry fuer den ausdruck, so seh ichs nu einmal. leider hab ich aber keine andere moeglichkeit mir die formel anzusehen. nur gut das christian danner immer noch die kurve zum rennsport findet.
die welt ist rot - FERRARI ROT
Bild

Benutzeravatar
schumike
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2593
Registriert: 01.11.2006, 15:05
Wohnort: Händelstadt

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 26.07.2008, 20:46

@ tschonnsen:
Du musst Klartext reden! 8) Was für eine Unterstellung?
Du weißt im Klartext was ich meine. :roll:
Die Mitarbeiter von Ferrari sind im Team, also werden sie mit dem Konstrukteurs WM Titel mit ausgezeichnet. Deswegen könnte ich mir vorstellen, dass er für sie nicht unwichtig ist. :wink2:
Ich glaube nicht das die Mechaniker und Ingeneure so bezahlt werden wie die Rennfahrer, im Falle des Erfolges. Von den Lohn werden die Mechaniker+Ingeneure allein nicht leben können.
Du stellst das schon wieder so hin als wäre das ein Fakt, ist es aber nicht. Nur eine weitere Vermutung von dir. Natürlich könnte das so sein, ist es ooooops aber nicht.
Na du hast es doch geschrieben, oder? :lol:
Außerdem war der Titeldruck weg. Und unter Druck arbeitet man oft schlechter, als wenn man nichts mehr zu verlieren hat.
Du bist doch mitten im Formel 1 Geschäft. Du allein kannst davon nur etwas verstehen! :mrgreen:
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

Benutzeravatar
Argestes
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 23995
Registriert: 23.03.2005, 17:51

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Argestes » 26.07.2008, 21:31

@ lushang

Moment, moment. Da ging es um die Aussage, dass Alonso der unbeliebteste F1-Fahrer in Deutschland sei und in dem Fall geh ich natürlich darauf ein, was ihn speziell in Deutschland schlechter abschneiden lässt, als etwa in Frankreich.

Das was Du anführst, das sind legitime Gründe ihn nicht sonderlich zu schätzen. Die spielen aber keine Rolle, wenn's um die Beliebtheit in einem bestimmten Land geht.

Und natürlich sieht es so aus, dass es eine bestimmte deutsche Sichtweise gibt. Ebenso eine französische, eine italienische, eine spanische, etc.
Dabei muss man immer betrachten, was die Mehrheit in einem Land sagen würde. Die Mehrheit der deutschen Zuschauer war in den letzten Jahren auf Schumachers Seite, daran wird kaum ein Zweifel bestehen. Und ebenso natürlich wurden dann vom Großteil dieser Mehrheit die Gegener Schumachers übertrieben kritisch betrachtet. Foren sind ein wunderbarer Ort um sowas mitzuerleben.
Ganz klar, dass das nicht auf alle deutschen Zuschauer zutrifft. Hey, es stimmt doch auch, dass in Spanien eine Alonso-Euphorie herrscht und "in Spanien" solche Kritik nicht geübt wird, wie Du sie hier gerade vorgetragen hast. Trotzdem gibt's sicher genug Spanier, die ihn für ein A...loch halten und genau diese Dinge ankreiden werden. Die sind nur nicht die breite Masse.
Und was soll ich selber sagen? Als Österreicher drück ich Williams die Daumen und nicht Red Bull. Na und? Trotzdem versteh ich, dass in Österreich sehr stark auf Red Bull geachtet und denen von der breiten Masse Erfolg gewünscht wird. Würd nie widersprechen, nur weil ich eben nicht Fan bin.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

lushang
Nachwuchspilot
Beiträge: 368
Registriert: 30.03.2005, 18:48
Wohnort: borna
Kontaktdaten:

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von lushang » 26.07.2008, 22:07

Argestes hat geschrieben:@ lushang

Dabei muss man immer betrachten, was die Mehrheit in einem Land sagen würde. Die Mehrheit der deutschen Zuschauer war in den letzten Jahren auf Schumachers Seite, daran wird kaum ein Zweifel bestehen.sicher nicht, hast du recht. Und ebenso natürlich wurden dann vom Großteil dieser Mehrheit die Gegener Schumachers übertrieben kritisch betrachtet. da hast du sicher recht, is nur eben traurig das fehler von schumi runtergespielt wurden so als sei nichts gewesen und das is eben auch nich in ordnung.Foren sind ein wunderbarer Ort um sowas mitzuerleben.da geb ich dir voellig recht, denn hier stossen echt emotionen aufeinander!
Ganz klar, dass das nicht auf alle deutschen Zuschauer zutrifft. Hey, es stimmt doch auch, dass in Spanien eine Alonso-Euphorie herrscht und "in Spanien" solche Kritik nicht geübt wird, wie Du sie hier gerade vorgetragen hast. Trotzdem gibt's sicher genug Spanier, die ihn für ein A...loch halten und genau diese Dinge ankreiden werden.seh ich auch so, aber leider is das nu mal so. Die sind nur nicht die breite Masse.
Und was soll ich selber sagen? Als Österreicher drück ich Williams die Daumen und nicht Red Bull. Na und? Trotzdem versteh ich, dass in Österreich sehr stark auf Red Bull geachtet und denen von der breiten Masse Erfolg gewünscht wird. Würd nie widersprechen, nur weil ich eben nicht Fan bin.
abschliessend wollte ich nur bemerken das die nationale sicht eben leider ihre gefahren birgt, wie wir ja alle wissen und einem eben manchmal auch die freude am sport verderben kann.
die welt ist rot - FERRARI ROT
Bild

Benutzeravatar
bolfo
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 29056
Registriert: 28.05.2005, 00:08

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 26.07.2008, 22:14

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
Nö, warum sollte ich eine Quelle dafür haben, ich stelle hier ja nicht irgend welche Behauptungen in den Raum, die ich nicht belegen kann, das bist du. Die Enttäuschung mag in Japan gigantisch gewesen sein, doch bis Brasilien hatte man genügend Zeit, um sich zu fangen.
Na du behauptest doch ebenso die Mechaniker, Ingeneure, Fahrer und Verantwortlichen hatten noch die Kraft wie zu Anfang der Saison. Also volle Batterien, volle Motivation. So verstehe ich das eben. Und belege mir das nun mal, wie man sich solchen Emotionen immer noch so fit fühlen kann? Genau, das kann niemand. Denn alle im Formel 1 Geschäft sind auch nur Menschen, trotz das sie in ihren Jobs Profis sind.
Jedoch habe ich nicht mit diesen sinnlosen Behauptungen angefangen, das warst du. Und es ist nun mal so, dass derjenige Fakten bringen muss, der eine Behauptung aufstellt, und nicht die Gegenseite. Sonst stelle ich hier irgendwelche Theorien auf und fordere dich auf, diese zu widerlegen, was du nicht können würdest, und das wäre absolut sinnlos.

Also, wenn du schon irgendwelche Theorien aufstellst, dann belege diese doch bitte, anstatt von der Gegenseite irgendwelche Gegenbeweise zu fordern.

Zudem: Das kann niemand? Woher weisst du das? Ich denke mir auch immer wieder, dass es eigentlich niemanden geben würde, der Kinder schänden könnte, und dennoch passierts immer wieder. Warum? Weil ich von mir aus nicht auf andere schliessen kann.




Argestes hat geschrieben:Ich lerne hier übrigens gerade, dass Williams nur das erste Rennen einer Saison mal gewinnen müsste, dann arbeiten die konzentrierter und sehnen sich nicht so nach dem Saisonende und damit werden sie Weltmeister.

Coole Sache, diese emotionale Komponente.
Ich denke, ich muss dem Frank mal einen Brief schreiben, dass er demnächst alle Kapazitäten nur noch auf das erste Rennen konzentriert. Denn wenn er das gewinnt, geht der Rest automatisch von alleine :lol:

Aber diesbezüglich fällt mir gerade etwas für Michael-Schumacher, den User, ein: Schumis Titel von 1994 ist demzufolge wertlos. Ein Team kann sich doch nicht vom Tod des zur Zeit erfolgreichsten Rennfahrers erholen, wobei wir ausgehen können, dass Williams nach dem dritten Rennen 1994 völlig demotiviert und zerstört war. Von wem kann man denn schon erwarten, dass sie eine n solchen Horror überstehen? Zu wissen, dass ein Fahrer im eigens gebauten Auto ums Leben kam? Das kann niemand. Deshalb war Williams 1994 eigentlich kein Gegner mehr.... :thumbs_up:
Never argue with an idiot. They bring you down to their level and beat you with experience.

Benutzeravatar
schumike
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2593
Registriert: 01.11.2006, 15:05
Wohnort: Händelstadt

Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 26.07.2008, 22:21

@ bolfo:
Jedoch habe ich nicht mit diesen sinnlosen Behauptungen angefangen, das warst du. Und es ist nun mal so, dass derjenige Fakten bringen muss, der eine Behauptung aufstellt, und nicht die Gegenseite. Sonst stelle ich hier irgendwelche Theorien auf und fordere dich auf, diese zu widerlegen, was du nicht können würdest, und das wäre absolut sinnlos.
Wer einen auffordert eigene Überlegungen nachzuweisen, der kann logischerweise doch auch seine Überlegungen nachweisen, nicht wahr? Meine Übrlegungen habe ich ausführlichst darggelegt (Erinnere an: "Glaube ist das einzige was zählt") mit Zitirten von Michael Schumachr nach den Suzuka Rennen. Nun bist du dran. Ich warte... :wink:
Zudem: Das kann niemand? Woher weisst du das? Ich denke mir auch immer wieder, dass es eigentlich niemanden geben würde, der Kinder schänden könnte, und dennoch passierts immer wieder. Warum? Weil ich von mir aus nicht auf andere schliessen kann.
Wunderbarer Vergleich... absolut spitze und nachvollziehbar! :roll:
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

Antworten