Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon Champion_2001 » 09.04.2019, 13:09

AktenTaschenAkne hat geschrieben:Mir scheint du hast da was nicht mitbekommen, gerade was die stadtliche Beteiligung am Nürburgring betrifft? Ein Millionengrab auf Steuerkosten. Das kann man mit gesundem Menschenverstand nicht gut finden, tut mir Leid. Und in der heutigen Zeit wo es an Geldern für Infrastruktur fehlt ist es nunmal nicht vermittelbar das man für ein Sportevent ohne Zukunftsaussichten Millionen investiert. Das ist einfach nur kurzfristige Denke.


Das Millionengrab hatte aber weniger mit der Strecke an sich zu tun als mit den Bauten drumherum, die einfach monströs sind und von Anfang an utopisch. Eine Strecke und ein Event zu fördern ist durchaus vermittelbar. Was da am Nürburgring passiert ist ist natürlich nicht mehr vermittelbar.

Aber zurück zu Zandvoort. Diese Strecke ist zwar spaßig, aber maximal in GT3 Fahrzeugen. Ich weiß nicht, was die Formel 1 da soll. Sicherheitstechnisch ist die Strecke auch in den 90ern stehengeblieben, die Infrastruktur unzureichend und das Layout selber hat auch nicht mehr viel mit dem Layout der 80er zu tun. Wie gesagt, ich mag die Strecke. Aber das passt mit der F1 einfach nicht zusammen. DIe Veränderungen wären zu tiefgreifend.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon EffEll » 09.04.2019, 13:30

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
EffEll hat geschrieben:
AktenTaschenAkne hat geschrieben:
Yo, und wenn der Hype vorbei ist, und das wird er irgendwann, ist die Rennstrecke pleite und im schlimmsten Fall völlig entstellt. Tolle Wurst :/

Und am besten das ganze noch durch Unterstützung aus öffentlichen Geldern? Weiß da jemand was genaueres?

Ja, und? Selbst wenn. Gerade die Region, von Gastronomie über Hotels bis hin zum öffentlichen Nah,- und Fernverkehr provoziert enorm. Es wird mehr Umsatz generiert als wahrscheinlich das gesamte Jahr über. Genau aus diesem Grund ist es vollkommen naheliegend, dass öffentliche Gelder dafür bereitgestellt werden. Das kann man auch Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ankreiden. Profitieren - ja, beteiligen - nein.
Falls der Hype abebbt, kann man sich immer noch zurückziehen. Dabei geht nichts verloren. Besser als ein Austragungsort ibei irgendwelchen dubiosen Regiemen, nur weil es Geld einbringt. Die aber weder Tradition, noch eine motorsportbegeisterte Bevölkerung haben


Mir scheint du hast da was nicht mitbekommen, gerade was die stadtliche Beteiligung am Nürburgring betrifft? Ein Millionengrab auf Steuerkosten. Das kann man mit gesundem Menschenverstand nicht gut finden, tut mir Leid. Und in der heutigen Zeit wo es an Geldern für Infrastruktur fehlt ist es nunmal nicht vermittelbar das man für ein Sportevent ohne Zukunftsaussichten Millionen investiert. Das ist einfach nur kurzfristige Denke.

M.W. gab es keinerlei Auswertungen über den Umsatzanstieg in dieser Region. Kurzsichtigkeit würde ich es nennen, wenn man lediglich die Summe der Beteiligung isoliert betrachtet, ohne eine Gegenüberstellung der dadurch generierten Umsatze der Umgebung. Zumal die Planung damals Schuld an der Misere war. Die haben es verbockt. Es lag eher an der Umsetzung. Dass Gelder für Infrastruktur fehlt, liegt sicher nicht daran. Oder wurde das gesparte Geld ohne GP in die Infrastruktur gesteckt?
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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon LoK-hellscream » 09.04.2019, 13:39

AktenTaschenAkne hat geschrieben:
LoK-hellscream hat geschrieben:In Österreich ist eine ganze Region dem Herrn Mateschitz dankbar, weil er diese wirtschaftlich gerettet hat. Es kommt immer auf die Umsetzung an. Generell kann ein solcher Zuschuss, ob jetzt von privater Hand oder aus Steuergeldern, sich sehr positiv auswirken. Ich glaube nämlich, es ist besser, eine Region zu unterstützen, dort zusätzliche Steuereinnahmen zu generieren und vor allem auch sehr viele Arbeitsplätze zu schaffen und zusätzlich noch Werbung für die Region zu betreiben, als das Geld in andere, sinnlosere Projekte zu stecken.


joar, und deinem Beispiel Red-Bull-Ring steht der Nürburgring eben gegenüber. Nur mit dem Unterschied das in Österreich private Gelder riskiert wurden, am Nürburgring öffentliche Gelder. Und worum es mir geht, sollte ja klar sein: Nein zur Förderung solcher Events durch öffentliche Gelder! Schon garnicht bei einer solchen Planungsunsicherheit die es für Formel 1 Streckenbetreiber gibt.


Der Nürbürgring ist aber an einer offensichtlichen Fehlplanung gescheitert. Die gleichen Leute, die so ein Budget in den Sand setzen, die machen dies auch mit anderen Steuergeldern. Deswegen aber öffentliche Förderungen in dieser Form abzuschaffen, finde ich jetzt sinnbefreit.

Denn mal ehrlich, was ist dir lieber? Eine Region voller Arbeitslose, in der große Landflucht herrscht, weil die Jugend keine Zukunft dort hat (somit für den Staat kaum Einnahmen und hohe Ausgaben), oder eine Region, in der die Wirtschaft aufblüht, die Jugend vor Ort bleibt und der Tourismus angeheizt wird (somit für den Staat hohe Einnahmen bei hohen Ausgaben)?

Ich nehme gerne Zweiteres.

20 Millionen für einen Grand Prix in Berlin, das fände ich Geldverschwendung. Aber nicht für eine Region, welche dem Staat ansonsten nur Geld kostet.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon toddquinlan » 09.04.2019, 13:48

das der Nürburgring schon seit Jahren in privater Hand ist sollte hier aber schon jedem klar sein (in wessen Hand das steht immer noch in den Sternen, es läuft ebenfalls seit Jahren ein Verfahren vor dem EUGH).
Eine der ersten Maßnahmen des privaten Betreibers war, nein Danke zur Formel 1 zu sagen. Diese Leute sind nicht dumm, können rechnen und haben kein Steuerzahler-Melkvieh im Stall stehen.
Und eigentlich sind wir beim Thema Zandvoort. Es wird wie jedes moderne Formel 1 Rennen ca 15 bis 20 Millionen Euro kosten, und diese Summe wird der Veranstalter garantiert nicht wiedersehen. Soll also Vater Staat dort Geld mit beiden Händen ausgeben um eine seit Jahrzehnten gewachsene Struktur zusätzlich zu vergolden? Ist ja nicht so das Zandvoort eine wirtschaftliche Diaspora ist. Vollkommen unnütz verschwendetes Geld in meinen Augen.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon AktenTaschenAkne » 09.04.2019, 14:03

LoK-hellscream hat geschrieben:Der Nürbürgring ist aber an einer offensichtlichen Fehlplanung gescheitert.


Nein, der Nürburgring ist gescheitert weil der Hype vorbei war, die Zuschauerzahlen zurückgingen und sich somit das Rennen nicht mehr selbst finanzierte. Die Fehlplanung ist nur ein Teil des Millionengrabes Nürburgring.

LoK-hellscream hat geschrieben:Denn mal ehrlich, was ist dir lieber? Eine Region voller Arbeitslose, in der große Landflucht herrscht, weil die Jugend keine Zukunft dort hat (somit für den Staat kaum Einnahmen und hohe Ausgaben), oder eine Region, in der die Wirtschaft aufblüht, die Jugend vor Ort bleibt und der Tourismus angeheizt wird (somit für den Staat hohe Einnahmen bei hohen Ausgaben)?


Tut mir Leid, aber ihr träumt da Effekte herbei die ich völlig unrealistisch finde. Ein Formel 1 Rennen im Jahr lässt doch nicht die Wirtschaft aufblühen und hält die Jugend vor Ort. Das ist doch Wunschdenken. Da wird an dem Rennwochenende Geld verdient, zugegeben um einiges mehr als im Jahresdurchschnitt (siehe das Örtchen Wacken und ihr Open Air), aber das war es dann auch schon. Wieviel Arbeitsplätze schafft denn ein Formel 1 Event über das Jahr wenn man das schon als Pro-Argument anbringt?
Und um Landflucht zu verhindern hilft eine Rennstrecke? Ich würde meinen das da Infrastruktur hilfreicher wäre.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon LoK-hellscream » 09.04.2019, 14:20

AktenTaschenAkne hat geschrieben:Nein, der Nürburgring ist gescheitert weil der Hype vorbei war, die Zuschauerzahlen zurückgingen und sich somit das Rennen nicht mehr selbst finanzierte. Die Fehlplanung ist nur ein Teil des Millionengrabes Nürburgring.


Das Rennen muss sich nicht selbst finanzieren, um für die Wirtschaft und somit für den Staat ein positives Ergebnis zu erzielen. Das, was am Nürburgring passiert ist, geht weit über zurückgehende Zuschauerzahlen hinaus.

Tut mir Leid, aber ihr träumt da Effekte herbei die ich völlig unrealistisch finde. Ein Formel 1 Rennen im Jahr lässt doch nicht die Wirtschaft aufblühen und hält die Jugend vor Ort. Das ist doch Wunschdenken. Da wird an dem Rennwochenende Geld verdient, zugegeben um einiges mehr als im Jahresdurchschnitt (siehe das Örtchen Wacken und ihr Open Air), aber das war es dann auch schon. Wieviel Arbeitsplätze schafft denn ein Formel 1 Event über das Jahr wenn man das schon als Pro-Argument anbringt?
Und um Landflucht zu verhindern hilft eine Rennstrecke? Ich würde meinen das da Infrastruktur hilfreicher wäre.


Die Strecke beherbergt mit dem Status, den man als Formel 1 Strecke genießt (und der dazugehörigen Ausstattung, die man dafür benötigt) dann aber viele zusätzliche Veranstaltungen, welche man sonst nicht abgreifen oder veranstalten könnte. Man kann somit einen tollen, ganzjährigen Betrieb gewährleisten. Und genau DAS schafft viele Arbeitsplätze. Für eine Strecke, welche sowieso das ganze Jahr ausgebucht ist, ist dies natürlich nur wenig relevant. Aber für eine Strecke, auf der ansonsten überspitzt formuliert nur die Buxdehude-Orts-Trophy und ein jährliches Konzert der örtlichen Cover-Band stattfindet, für diese und die Region dahinter ist ein Formel 1 Rennen ein riesiger Boost.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon AktenTaschenAkne » 09.04.2019, 14:44

LoK-hellscream hat geschrieben:Das Rennen muss sich nicht selbst finanzieren.


Es wäre doch aber schon schön wenn es das könnte. Würdest du es denn gut finden wenn man, mal als Bsp., Rock am Ring subventionieren würde? (Ich hab das Bsp RaR wegen des Rennstreckenbezugs gewählt :D )

LoK-hellscream hat geschrieben:Die Strecke beherbergt mit dem Status, den man als Formel 1 Strecke genießt (und der dazugehörigen Ausstattung, die man dafür benötigt) dann aber viele zusätzliche Veranstaltungen, welche man sonst nicht abgreifen oder veranstalten könnte. Man kann somit einen tollen, ganzjährigen Betrieb gewährleisten.


Ich bringe mal noch ein Gegenbeispiel. Kennt jemand noch den Formel 1 Kurs in der Türkei? Plädoyer beendet ;)
Das klingt in der Theorie alles total schlüssig, ehrlich. Aber die Realität hab ich jetzt mit zwei Bsp. aufgezeigt.

Nein, Spaß beiseite, aber wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner. Ist jetzt aber auch nicht schlimm, oder?
Ich hoffe einfach weiterhin das wenn der Zandvoort GP zurückkommen sollte es dann nicht der Strecke das Gesicht kostet und das keine öffentlichen Gelder dafür ausgegeben werden damit sich LM eine goldene Nase verdienen kann.
Am liebsten wäre mir aber ein Zandvoort GP auf einer anderen Strecke als Zandvoort. Denn mal von meinen wirtschaftlichen Vorbehalten her abgesehen halte ich auch das Streckenlayout für die moderne Formel 1 für absolut untauglich.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon Turbo79 » 09.04.2019, 14:55

Würde mich freuen. Allerdings sollten sie auf dem alten Kurs fahren...und nicht auf der Go Kart Piste. :ninja:

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon LoK-hellscream » 09.04.2019, 14:55

AktenTaschenAkne hat geschrieben:Es wäre doch aber schon schön wenn es das könnte. Würdest du es denn gut finden wenn man, mal als Bsp., Rock am Ring subventionieren würde? (Ich hab das Bsp RaR wegen des Rennstreckenbezugs gewählt :D )


Wenn es denn einen Mehrwert für die Region bringt, dann auf jeden Fall. Ich kenn jetzt nur Rock im Park und dort fände ich eine Subventionierung nicht sinnvoll, da es in der Mitte von Nürnberg ist. :wink:

Ich bringe mal noch ein Gegenbeispiel. Kennt jemand noch den Formel 1 Kurs in der Türkei? Plädoyer beendet ;)
Das klingt in der Theorie alles total schlüssig, ehrlich. Aber die Realität hab ich jetzt mit zwei Bsp. aufgezeigt.


Die Türkei ist einfach kein Motorsportland. Wenn ich auf den Fiji-Inseln eine Rennstrecke baue, werde ich auch keinen Erfolg damit haben.

Nein, Spaß beiseite, aber wir kommen hier auf keinen gemeinsamen Nenner. Ist jetzt aber auch nicht schlimm, oder?


Absolut nicht, Diskussionen sind ja nicht dafür da, dass einer Recht haben muss. :wink:

Denn mal von meinen wirtschaftlichen Vorbehalten her abgesehen halte ich auch das Streckenlayout für die moderne Formel 1 für absolut untauglich.


Da stimme ich dir zu.

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon iceman2411 » 09.04.2019, 15:19

Prinzipiell finde ich es gut wenn man traditionelle ältere Rennstrecken wieder in den Kalender nimmt. Das ganze muss aber Hand und Fuß haben. Zandvoort hat schon seit 1985 kein F1 Rennen mehr ausgetragen und es gibt schon seit Anfang der 2000 er das Bestreben die Strecke nach FIA Standards umzubauen und zu verlegen. Was aber weder von den Fans noch von der Region gut aufgenommen wurde da die Rennstrecke regional die wichtigste Einnahmequelle darstellt und nach dem verlegen und Umbau nichts mehr mit der traditionellen Strecke zu tun hat. Und wie man eine Strecke richtig verhunzen kann hat man ja in Hockenheim eindrücklich gesehen.
Von daher bin ich mir ziemlich sicher das es noch erhebliche Schwierigkeiten geben wird falls es überhaupt dazu kommt.

Gibt so viele gute Rennstrecken allein in Europa die unter den möglichen Aero Änderungen und DRS auch wieder aufgenommen werden könnten und mit Sicherheit Spaß machen würden.
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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon Höckernase » 09.04.2019, 15:59


Der ehmalige McLaren Ingenieur Marc Priestley war letzten Monat vor Ort und hat mit Insidern gesprochen.
Laut Michael Bleekemolen (ex F1 Fahrer) müsste nur die Start-Ziel Grade um einen Meter und das Boxengebäude um zwei Meter verbreitert werden.
Zuletzt geändert von Höckernase am 09.04.2019, 16:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon LoK-hellscream » 09.04.2019, 16:09

Höckernase hat geschrieben:[YouTube]https://youtu.be/SxXIypr8Isc[/YouTube]
Der ehmalige McLaren Ingenieur Marc Priestley war letzten Monat vor Ort und hat mit Insidern gesprochen.
Laut Michael Bleekemolen (ex F1 Fahrer) müsste nur die Start-Ziel Grade um einen Meter und das Boxengebäude um zwei Meter verbreitert werden.


Und wo überholt man dann?

Ein Monaco ist ja OK, aber für Strecken wie den Hungaroring, bei der man trotz fehlender Mauern nicht überholen kann, hab ich eigentlich wenig Verständnis. :eh:

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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon CompraF1 » 09.04.2019, 16:51

LoK-hellscream hat geschrieben:
Höckernase hat geschrieben:[YouTube]https://youtu.be/SxXIypr8Isc[/YouTube]
Der ehmalige McLaren Ingenieur Marc Priestley war letzten Monat vor Ort und hat mit Insidern gesprochen.
Laut Michael Bleekemolen (ex F1 Fahrer) müsste nur die Start-Ziel Grade um einen Meter und das Boxengebäude um zwei Meter verbreitert werden.


Und wo überholt man dann?

Ein Monaco ist ja OK, aber für Strecken wie den Hungaroring, bei der man trotz fehlender Mauern nicht überholen kann, hab ich eigentlich wenig Verständnis. :eh:

Überholen tut man heutzutage in Box. Mit Under - und Overcut und diese Strecke lässt sich ähnlich wie Hungaroring hervorragend dafür eignen. Dürften spannende Strategien an der Box werden. Also nur her mit der Rennstrecke.
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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 09.04.2019, 17:23

Was wollen denn die Niederländischen Fans? Ich kenne beide Strecken nicht gut genug, um mir ein Urteil darüber bilden zu können, was nun besser für die F1 wäre.
Gäbe es denn weitere Alternativen?
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Re: Zandvoort dementiert Formel-1-Deal 2020, aber: "Es sieht positiv aus"

Beitragvon iceman2411 » 09.04.2019, 17:39

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Was wollen denn die Niederländischen Fans? Ich kenne beide Strecken nicht gut genug, um mir ein Urteil darüber bilden zu können, was nun besser für die F1 wäre.
Gäbe es denn weitere Alternativen?


Zolder wäre noch eine Option zumindest theoretisch.
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