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Welches Filmgenre mögen F1-Fans?

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von RedBull_Formula1 » 31.03.2019, 16:37

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Hab mir endlich Venom anschauen können. Stand schon länger auf meiner Liste. Hat mir richtig gefallen. Bin sowieso ein Fan von Tom Hardy und er hat wieder die Erwartungen erfüllt. Ich hoffe es kommt demnächst ein zweiter Teil raus. Kein Wunder das er richtig gute Bewertungen bekommen hat.

Ganz großes Kompliment an die deutsche Synchrostimme. Venom in Deutsch hört sich besser an als Venom in Englisch.

Ansonsten hatte der Film alles was man braucht: Gute Story, Gute Schauspieler, Humor, Action, Witz und geniale Visualisierung von Venom.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Arestic » 02.04.2019, 22:52

Hier der letzte Trailer. Ich bin einfach so gehyped. Seit 2008 warte ich eigentlich auf diesen Film, bald ist es soweit. Karten für das Double Feature Infinity War + Endgame im IMAX für die Mitternachtspremiere sind schon gekauft :mrgreen:

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 03.04.2019, 12:54

RedBull_Formula1 hat geschrieben:Gute Story
Genau das hatte der Film meiner Meinung nach nicht. Ich fand den tatsächlich zu kurz und irgendwie nicht stimmig.
Ich hatte mir im Vorfeld auch viel erhofft, weil Tom Hardy mit von der Partie war und ich mir dachte, wenn der zusagt, wird dabei schon was Überzeugendes rauskommen.
Aber leider war das in meinen Augen nur Durchschnitt.

BTW: Wo hast du gute Kritiken gefunden?

Heute kommt der erste Teaser Trailer zu Joker mit Joaquin Phoenix. Darauf freue ich mich auch extrem. Soll ein schmutziger Noir Thriller werden. Also was ganz anderes, als das, was man bei einer Figur aus dem DC Universum erwarten würde.
Und Phoenix funktioniert für mich eigentlich immer. Ich denke, das wird was Gutes werden.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von RedBull_Formula1 » 03.04.2019, 14:22

Costigan hat geschrieben:
RedBull_Formula1 hat geschrieben:Gute Story
Genau das hatte der Film meiner Meinung nach nicht. Ich fand den tatsächlich zu kurz und irgendwie nicht stimmig.
Ich hatte mir im Vorfeld auch viel erhofft, weil Tom Hardy mit von der Partie war und ich mir dachte, wenn der zusagt, wird dabei schon was Überzeugendes rauskommen.
Aber leider war das in meinen Augen nur Durchschnitt.

BTW: Wo hast du gute Kritiken gefunden?

Heute kommt der erste Teaser Trailer zu Joker mit Joaquin Phoenix. Darauf freue ich mich auch extrem. Soll ein schmutziger Noir Thriller werden. Also was ganz anderes, als das, was man bei einer Figur aus dem DC Universum erwarten würde.
Und Phoenix funktioniert für mich eigentlich immer. Ich denke, das wird was Gutes werden.
Der Film wurde ja mitproduziert von Marvel. Was für eine bessere Story hättest du dir gewünscht? Strenggenommen hat so gut wie keiner der Marvel Filme eine gute Story. Ist ja alles relativ. Ich will nicht spoilern, aber ich denke nicht, dass die Macher hier viel Spielraum hatten, um eine wirklich gute Story zu schreiben.

Zu den Bewertungen: Ich habe ihn mir bei Amazon angeschaut. Dort hat er 4,4 Sterne von 5 bei 1351 Bewertungen insgesamt, was eine relativ gute Bewertung ist.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Arestic » 03.04.2019, 14:44

RedBull_Formula1 hat geschrieben:
Costigan hat geschrieben:
RedBull_Formula1 hat geschrieben:Gute Story
Genau das hatte der Film meiner Meinung nach nicht. Ich fand den tatsächlich zu kurz und irgendwie nicht stimmig.
Ich hatte mir im Vorfeld auch viel erhofft, weil Tom Hardy mit von der Partie war und ich mir dachte, wenn der zusagt, wird dabei schon was Überzeugendes rauskommen.
Aber leider war das in meinen Augen nur Durchschnitt.

BTW: Wo hast du gute Kritiken gefunden?

Heute kommt der erste Teaser Trailer zu Joker mit Joaquin Phoenix. Darauf freue ich mich auch extrem. Soll ein schmutziger Noir Thriller werden. Also was ganz anderes, als das, was man bei einer Figur aus dem DC Universum erwarten würde.
Und Phoenix funktioniert für mich eigentlich immer. Ich denke, das wird was Gutes werden.
Der Film wurde ja mitproduziert von Marvel. Was für eine bessere Story hättest du dir gewünscht? Strenggenommen hat so gut wie keiner der Marvel Filme eine gute Story. Ist ja alles relativ. Ich will nicht spoilern, aber ich denke nicht, dass die Macher hier viel Spielraum hatten, um eine wirklich gute Story zu schreiben.

Zu den Bewertungen: Ich habe ihn mir bei Amazon angeschaut. Dort hat er 4,4 Sterne von 5 bei 1351 Bewertungen insgesamt, was eine relativ gute Bewertung ist.
Ich habe ihn im Kino damals gesehen und war überrascht, wie gut der Film war. Wurde von Anfang bis Ende unterhalten. Was die Story angeht, ich glaube, es ist immer etwas schwer eine gute Story zu machen, wenn es erstmal darum geht, den Hauptcharakter dem Publikum vorzustellen und seinen Werdegang zum Superhelden (ist Venom das überhaupt?) den Leuten präsentiert.

Am Freitag sehe ich mir Shazam und am Sonntag Friedhof der Kuscheltiere an.

Shazam soll anscheinend überzeugend und ein sehr guter Film sein, ich bin auf jedenfall gespannt.
Friedhof der Kuscheltiere ist aber mein Highlight diese Woche. Ich hoffe, der Film wird gut, hab bisher noch nichts gehört vom Film.

Die größte Enttäuschung dieses Jahr bisher ganz klar „Wir“! Tolles Konzept, aber in meinen Augen total schlecht umgesetzt. Story war unlogisch, es kam kaum Stimmung auf, ich fand ihn langweilig bzw. musste bei manchen Szenen schmunzeln, weil sie so schlecht waren. Würde ich persönlich niemandem empfehlen.

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 04.04.2019, 00:06

RedBull_Formula1 hat geschrieben: Der Film wurde ja mitproduziert von Marvel. Was für eine bessere Story hättest du dir gewünscht?
Naja, es geht ja nicht darum, was ich mir gewünscht hätte. Ich gehe nicht wirklich im Vorfeld mit einer festen Erwartungshaltung an einen Film, wie dieser ablaufen sollte. Da lass' ich mich schon überraschen. Ich habe nur viel darüber gelesen (auch Aussagen von Hardy selbst), dass wohl viel vom Mittelteil geschnitten worden sein soll und ich finde, das hat man dem Film angemerkt. Der kam mir einfach zu kurz.
Und auch wenn ich Riz Ahmed mag, fand ich seine Rolle als "wahnsinniger Wissenschaftler/Unternehmer" als Gegenpart ziemlich langweilig. Das hat man so schon ziemlich oft gesehen. Fand ich nicht sehr einfallsreich.
Strenggenommen hat so gut wie keiner der Marvel Filme eine gute Story. Ist ja alles relativ. Ich will nicht spoilern, aber ich denke nicht, dass die Macher hier viel Spielraum hatten, um eine wirklich gute Story zu schreiben.
Dann sollte man sich die Filme vielleicht ganz sparen. Denn das hört sich ja schon fast nach einem Armutszeugnis an :wink:
Glaube aber persönlich nicht, dass es keinen Spielraum für bessere Storys gäbe. Das habe ich auch in diesem Genre schon besser gesehen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von RedBull_Formula1 » 04.04.2019, 23:48

Costigan hat geschrieben:
RedBull_Formula1 hat geschrieben: Strenggenommen hat so gut wie keiner der Marvel Filme eine gute Story. Ist ja alles relativ. Ich will nicht spoilern, aber ich denke nicht, dass die Macher hier viel Spielraum hatten, um eine wirklich gute Story zu schreiben.
Dann sollte man sich die Filme vielleicht ganz sparen. Denn das hört sich ja schon fast nach einem Armutszeugnis an :wink:
Glaube aber persönlich nicht, dass es keinen Spielraum für bessere Storys gäbe. Das habe ich auch in diesem Genre schon besser gesehen.
Naja, welcher Marvel hatte eine wirklich gute Story? Welcher Film kommt ran an eine wirklich gute Story wie die Batman Trilogie von Nolan?

Die Marvel Filme sind ja eher erfolgreich, weil so viele Menschen eine Verbindung zu den Comicfiguren haben. Für den einen ist es Nostalgie und für den anderen einfach nur cool, weil er/sie noch ein Kind/Jugendliche(r)/junge(r) Erwachsene(r) ist. Die Filme glänzen doch eher durch die Action & Effekte. Zudem sind folgende Faktoren eigentlich immer erfolgreich: Gut, Böse, Superhelden mit Superkräften, Witz, Humor, gute (bekannte) Schauspieler. Auf eine gute Story wird kaum Wert gelegt. Es ist eigentlich immer das gleiche Schema: Es taucht ein Bösewicht auf und der wird dann verkloppt XD

Mich hat bisher am meisten Guardians of the Galaxy Teil 1 überzeugt, aber eher aus anderen Gründe als die Story.

Ich kann deine Kritik verstehen, aber ich muss sagen, dass mir der Film trotzdem gefallen hat. Sicherlich gibt es aber noch Luft nach oben. Harrelson könnte ja dafür sorgen.
Mithrandir hat geschrieben: Kennt jemand The Expanse? Eine Sciencefiction Serie, die mir vom Ticketverkäufer im Kino empfohlen wurde, als ich Alita geschaut habe. War ein richtig guter Tipp, bin im letzten Drittel der ersten Staffel und gespannt wie es weiter geht. Es wurde eine klassische aber sehr interessante Version der Zukunft ausgebreitet, welche den Rahmen für eine spannende und umfangreiche Handlung bietet. Bin ziemlich neugierig, wie es weiter geht.
Kannst du schon mehr berichten? Wollte auch anfangen mit der Serie, aber mit 3 Staffeln ist es dann eher ein "Langzeitprojekt" :sweat: .

Die Bewertungen sind eigentlich durchgehend positiv.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Arestic » 05.04.2019, 08:13

RedBull_Formula1 hat geschrieben:Naja, welcher Marvel hatte eine wirklich gute Story? Welcher Film kommt ran an eine wirklich gute Story wie die Batman Trilogie von Nolan?

Die Marvel Filme sind ja eher erfolgreich, weil so viele Menschen eine Verbindung zu den Comicfiguren haben. Für den einen ist es Nostalgie und für den anderen einfach nur cool, weil er/sie noch ein Kind/Jugendliche(r)/junge(r) Erwachsene(r) ist. Die Filme glänzen doch eher durch die Action & Effekte. Zudem sind folgende Faktoren eigentlich immer erfolgreich: Gut, Böse, Superhelden mit Superkräften, Witz, Humor, gute (bekannte) Schauspieler. Auf eine gute Story wird kaum Wert gelegt. Es ist eigentlich immer das gleiche Schema: Es taucht ein Bösewicht auf und der wird dann verkloppt XD
Sorry dafür, dass ich euch hier ständig reingrätsche, aber da wollte ich einfach etwas dazu schreiben.

Marvel ist eben nicht nur deshalb so erfolgreich, weil die Filme nur gut aussehen und einem einfachen Schema folge, sondern weil die ganze Geschichte dahinter einfach nur toll ist!
Fast alle Filme hängen zusammen und auch wenn manche Filme ihre eigene Story haben, so gehört oft eben diese zu großen zusammenhängenden Story und beeinflusst jene auch. Wenn man sich den ersten Film, Iron Man 1 aus dem Kahr 2008, ansieht, dann erkennt man schön, wie da eine Gesichte begann, die eben jetzt in „Endgame“ enden wird. Eben diese tolle Story ist der Grund, warum der Film so winen Hype hat: die Leute wollen doch wissen wie ws weiter geht bzw. endet.

Und das Marvel Filme dem gleichen Bösewicht Schema folgen stimmt so auch nicht. Ironman 1, Thor 1, Avengers 1, Captain America Wintersoldier, Guardians of the Galaxy 2, diese Filme haben ein ganz anderes Schema, welchea nicht das von dir beschriebene entspricht. Und die anderen Filme, die eben eher sem Schema entsprechen (was bei einem Superhelden Film irgendwie aich normal ist), sind einerseits trotzdem gut gemacht und gehören, wie schon erwähnt, zu einer große, Filmübergreifenden gesamt Story, die einfach nur Spaß macht zu verfolgen.

Ich verfolge de Filmreihe schon seit Tag 1 und das eben nicht, weil sie nur schön aussieht :wink2:

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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von RedBull_Formula1 » 05.04.2019, 11:02

Costigan hat geschrieben:[...]
Heute kommt der erste Teaser Trailer zu Joker mit Joaquin Phoenix. Darauf freue ich mich auch extrem. Soll ein schmutziger Noir Thriller werden. Also was ganz anderes, als das, was man bei einer Figur aus dem DC Universum erwarten würde.
Und Phoenix funktioniert für mich eigentlich immer. Ich denke, das wird was Gutes werden.
Hab mir den Trailer gerade angeschaut. Ich glaube Phoenix wird ein heisser Anwärter auf den Oscar. Seine Lache ist ja mal mega creepy XD

Wo wir doch gerade bei unserer Diskussion sind: Hier steht wohl wirklich mehr die Story und der Charakter an sich im Vordergrund. Ich erwarte hier wenig Geballer und Action. Vielmehr steht wohl die Wandlung zum Joker im Vordergrund. Der Irrsinn des Jokers, mehr soziale Ebene, mehr Schauspieler. Wird definitiv angeschaut. Phoenix enttäuscht nie. Fand ihn schon in the Master und Her grandios. Für The Master hätte er den Oscar wirklich verdient gehabt.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 05.04.2019, 12:39

RedBull_Formula1 hat geschrieben: Hab mir den Trailer gerade angeschaut. Ich glaube Phoenix wird ein heisser Anwärter auf den Oscar. Seine Lache ist ja mal mega creepy XD

Wo wir doch gerade bei unserer Diskussion sind: Hier steht wohl wirklich mehr die Story und der Charakter an sich im Vordergrund. Ich erwarte hier wenig Geballer und Action. Vielmehr steht wohl die Wandlung zum Joker im Vordergrund. Der Irrsinn des Jokers, mehr soziale Ebene, mehr Schauspieler. Wird definitiv angeschaut. Phoenix enttäuscht nie. Fand ihn schon in the Master und Her grandios. Für The Master hätte er den Oscar wirklich verdient gehabt.
Ja. Viele haben nach dem Trailer den Vergleich zu Scorseses Taxi Driver und King of Comedy gesucht. Der Film wird imo ganz sicher eine Charakterstudie, kein Blockbuster.
Bzgl. Phoenix kann ich auch A Beautiful Day ("You Were Never Really Here") empfehlen, sofern ich den hier noch nicht erwähnt habe. Das war sein letzter Film, den ich gesehen habe. Da fand ich ihn auch wieder großartig.
Naja, welcher Marvel hatte eine wirklich gute Story? Welcher Film kommt ran an eine wirklich gute Story wie die Batman Trilogie von Nolan?
Für die Diskussion bist du bei mir wirklich an der falschen Adresse. Das fordert ja fast ein Verteidigungsschreiben für Marvel heraus und wer den Thread hier verfolgt, wird wissen, wie wenig ich mich für deren Filme in der Regel begeistern kann.
Wäre aber ohnehin auch nicht fair, weil ich einfach zu wenig Filme davon gesehen habe. Da lohnt es sich dann wirklich mehr, die Diskussion mit einem Kenner der Reihe wie Arestic zu vertiefen (der sich natürlich nicht zu entschuldigen braucht. An den Diskussionen kann ja jeder teilnehmen :wink: ).
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Mithrandir » 05.04.2019, 17:55

RedBull_Formula1 hat geschrieben:
Mithrandir hat geschrieben:The Expanse?
Kannst du schon mehr berichten? Wollte auch anfangen mit der Serie, aber mit 3 Staffeln ist es dann eher ein "Langzeitprojekt" :sweat: .
Die Bewertungen sind eigentlich durchgehend positiv.
Ich glaube es sollen weitere Staffeln folgen :wink: Mir fehlte die Zeit, bin grade mit der ersten Staffel durch, es gibt keinen abschließenden Schnitt und die zweite Staffel fügt sich nahtlos an. Das Niveau wird bis jetzt eher weiter gesteigert und die Handlung ist komplex. Es wird so "real" erzählt, dass man sich zwischenzeitlich in Erinnerung rufen muss Sciencefiction zu sehen, obwohl es nicht zu übersehen ist. Klingt etwas bescheuert, ist schwer zu beschreiben.
Die Charaktäre werden herausgearbeitet, manche lassen eine Entwicklung erkennen. Was die Handlung angeht gibt es zum Ende der ersten Staffel eigentlich keine beantworteten Fragen, dafür aber viele spannende Rätsel. Für mich bisher durchweg gelungen und auf jeden Fall zu empfehlen.

Muss mir ja endlich mal Venom geben, damit ich hier mitreden kann :D Übrigens finde ich die Handlungen der Marvel Filme garnicht so schlecht, wenn sie vielleicht oft einem ähnlichen Schema folgen sind sie einfach gut geeignet ein visuelles Spektakel hereinbrechen zu lassen. Ich weiß ja in etwa was mich erwartet und wenn ich anspruchsvolles Arthouse Kino wollte sitze ich im falschen Saal. Da will ich höchstens ein bisschen rätseln aber nicht nachdenken :mrgreen:
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 05.04.2019, 22:24

Mithrandir hat geschrieben:Ich weiß ja in etwa was mich erwartet und wenn ich anspruchsvolles Arthouse Kino wollte sitze ich im falschen Saal. Da will ich höchstens ein bisschen rätseln aber nicht nachdenken :mrgreen:
Mir ist es halt zu einfach, einen schwachen Film oder eine schwache Geschichte (wobei ich Venom ja nicht schwach fand. Wie gesagt: Durchschnittlich - gesehen und schnell wieder vergessen) aufs Genre zu schieben. Nach dem Motto: "Mehr darf man nicht erwarten, mehr ist nicht möglich. Wer was Tolles erwartet, sitzt im falschen Saal."
Das wird dem Genre imo auch nicht gerecht.
Ich fand die Dark Knight Reihe von Nolan großartig. Ich fand die Spidey Filme von Raimi klasse. Die Batman Filme von Burton ebenso. Auch Watchmen...
Ist also nicht so, als würde mir das Genre nicht zusagen oder jenes genrell nur Mist hervorbringen.

Ich finde schon, dass man da auch innerhalb des Genres unterscheiden kann und nicht alle Filme per se auf dem selben Level sind. Justice League habe ich z.B. auch mit Freunden im Kino gesehen und fand ihn schwach. Auch Batman v. Superman eher enttäuschend.
Suicide Squad war im Grunde auch schwach, aber da haben für mich einzelne Aspekte (Atmosphäre, Harley Quinn) den Film halbwegs gerettet.
Den ersten Iron Man fand ich nebenbei erwähnt auch klasse, weil es damals noch neu war. Da konnte ich mich auch noch für Downeys Tony Stark begeistern. Nach dem 20. Auftritt verliert es aber irgendwann auch (zumindest für mich) an Reiz.
Ähnlich wie bei Johnny Depp's Captain Jack Sparrow. Sowas nutzt sich irgendwann ab.

Wenn es für andere noch funktioniert, ists ja klasse. Aber ich bin kein Freund von so vielen Fortsetungen bzw. wenn so ein Filmuniversum jedes Jahr 2-3 Filme raushaut. Das hat mir auch schon Star Wars kaputt gemacht. Da bin ich schon der Meinung: Weniger ist manchmal mehr und dass es ein Segen wäre, wenn die Studios den Regisseuren weniger Vorgaben machen würden.
Als ich gehört habe, dass Rian Johnson Star Wars drehen würde, war ich begeistert, weil ich Looper von ihm super fand. Aber ich bezweifle, dass er bei Star Wars auch nur ansatzweise kreative Freiheit hatte.
Wie oft konnte man in den letzten Jahren lesen, dass Regisseure großer Filme wegen "kreativer Differenzen" gehen mussten? Das war bei Solo so, bei Episode IX und auch beim neuen Bond. Eben weil die Filme alle nach einem bestimmten Muster verlaufen und Abweichungen davon unerwünscht sind.

Persönlich würde ich mir wünschen, dass das Publikum da offener wäre. Denn letztlich liegt es ja am Kinogänger. Wenn die Studios merken, die Leute rennen nicht mehr massenweise in die Kinos, würden sie auch mal wieder etwas anderes zulassen.
Aber die meisten Zuschauer wollen ja gar nichts Neues sehen, sondern einfach genau das, was sie im Vorfeld erwarten und schon kennen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Mithrandir » 06.04.2019, 06:12

Costigan hat geschrieben:Mir ist es halt zu einfach, einen schwachen Film oder eine schwache Geschichte aufs Genre zu schieben. Nach dem Motto: "Mehr darf man nicht erwarten, mehr ist nicht möglich. Wer was Tolles erwartet, sitzt im falschen Saal."
Das kann man so sehen, aber mein Post war anders gemeint. Die meisten Beiträge aus dem Marvel Universum finde ich toll und ich sehe wenige schwache Filme. Nolans Dark Knight war fantastisch und steht für mich tatsächlich etwas über dem Genre. Das liegt aber in erster Linie an der Klasse von Nolan, die Story ist gut aber nicht außergewöhnlich innovativ, es handelt sich trotz allem um eine weitere Batman Verfilmung und Batman ist ein untypischer Superheld, da ihm die Superkräfte fehlen.
Darum finde es nicht schlimm, dass das Marvel Universum weiter ausgebaut wird. Die Bezüge untereinander sind für mich ein Mehrwert und es ist viel Potential für weitere tolle Filme vorhanden. Es ist ja nicht das einzige Genre bei dem es so etwas wie ein erfolgreiches Schema gibt. Romanzen enden gefühlt zu 90% mit dem Happy End nach der unerwarteten bedrohlichen Krise.
Die Guardians of the Galaxy waren für mich ein richtig guter Film, Deadpool war super und ist ziemlich eigenständig in seiner Art und die Erzählweise ist genreübergreifend besonders. Was für die Avengers aufgefahren wird ist bombastisch und dadurch außergewöhnlich.
Costigan hat geschrieben:Persönlich würde ich mir wünschen, dass das Publikum da offener wäre. Denn letztlich liegt es ja am Kinogänger. Wenn die Studios merken, die Leute rennen nicht mehr massenweise in die Kinos, würden sie auch mal wieder etwas anderes zulassen.
Aber die meisten Zuschauer wollen ja gar nichts Neues sehen, sondern einfach genau das, was sie im Vorfeld erwarten und schon kennen.
Ich weiß nicht, ob man das so sagen kann. Wahrscheinlich weil ich auch einer von den Kinogängern bin, der regelmäßig in den Marvelfilmen sitzt. Und zwar weil ich im Vorfeld eine Vermutung habe was mich erwartet, das ist für mich nicht unbedingt negativ. Wer geht in einen Film, von dem er denkt, dass er nicht gefallen wird?
Das schließt aber überhaupt nicht aus, dass die Filmstudios auch andere Stoffe umsetzen und ich mich über Vielfalt und Überraschungen im Kino freue. Ist wohl einfach eine Geschmacksfrage, aber ich glaube, dass die meisten Interessen bedient werden, grade wo Netflix und Co jetzt mitmischen.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Costigan » 06.04.2019, 13:53

Mithrandir hat geschrieben: Das kann man so sehen, aber mein Post war anders gemeint.
Ich bezog mich dabei nicht nur auf deinen Beitrag, sondern zusätzlich auch nochmal auf den von RedBull_Formula1:
Strenggenommen hat so gut wie keiner der Marvel Filme eine gute Story. Ist ja alles relativ. Ich will nicht spoilern, aber ich denke nicht, dass die Macher hier viel Spielraum hatten, um eine wirklich gute Story zu schreiben.
Letzteres ist mir halt etwas zu einfach, weil es eben schon überzeugendere Gegenbeispiele gab.
Mithrandir hat geschrieben:Die Guardians of the Galaxy waren für mich ein richtig guter Film, Deadpool war super und ist ziemlich eigenständig in seiner Art und die Erzählweise ist genreübergreifend besonders.
Eben. Deswegen sagte ich ja, es geht auch innerhalb des Genres besser und dass man nicht pauschal über alle Filme urteilen kann. Deadpool wollte ich selbst eigentlich noch erwähnen.
Aber genau darauf will ich ja hinaus: Wird mehr Eigenständigkeit zugelassen, dann werden auch mehr eigenständige Werke wie Deadpool entstehen. Stattdessen ist es aber eher so: "Aha, das findet das Publikum also toll. Dann drehen wir noch drei Filme davon".
Mir persönlich wird da zu lange an einem erfolgreichen Konzept festgehalten und bis zum letzten Cent alles ausgequetscht. Ähnlich wie bei einer Sitcom, die nach Staffel 5 ihre beste Zeit hinter sich hat, aber noch bis Staffel 10 weiterläuft.
Und um die kreative Freiheit bei langjährigen Wunschprojekten einzelner Personen wie es eben bei Deadpool/Reynolds der Fall war, muss währenddessen immer lange gekämpft werden.
Was für die Avengers aufgefahren wird ist bombastisch und dadurch außergewöhnlich.
Bombastisch ja, außergewöhnlich meiner Meinung nach nicht. Allein schon aufgrund der Masse an Filmen und der dadurch ständigen Wiederholung. Dieses Bombastkino hast du doch auch, wenn du in einen Roland Emmerich- oder Michael Bay-Film gehst.
Und zwar weil ich im Vorfeld eine Vermutung habe was mich erwartet, das ist für mich nicht unbedingt negativ. Wer geht in einen Film, von dem er denkt, dass er nicht gefallen wird?
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Unvorhersehbarkeit ist doch nicht zwingend etwas Schlechtes und bedeutet automatisch, dass es nicht gefallen wird.
Das schließt aber überhaupt nicht aus, dass die Filmstudios auch andere Stoffe umsetzen
Doch, zunehmend leider schon. Eben deswegen wandern ja immer mehr (auch große) Namen zu den Streamingplattformen ab. Bei den großen, klassischen Studios muss mittlerweile viel mehr ums Budget gekämpft werden als noch vor 10 oder 20 Jahren, wenn man einen Film drehen will, der nicht garantiert mehrere hundert Millionen Dollar in die Kassen spült.
Das schaffen mittlerweile nur noch die wenigsten.

Aber ehrlich gesagt bin ich schon mit meinem letzten Beitrag wieder in eine Grundsatzdiskussion abgedriftet, die ich eigentlich gar nicht (schon wieder) führen wollte :confused:
Der eigentlich Grund, warum ich deinen Beitrag nochmal aufgegriffen habe, ist wie eingangs erwähnt der letzte Abschnitt "wenn ich anspruchsvolles Arthouse Kino wollte sitze ich im falschen Saal. Da will ich höchstens ein bisschen rätseln aber nicht nachdenken :mrgreen:", der für mich in die selbe Kategorie fiel wie die Aussage von RedBull_Formula1 bzgl. des fehlenden Spielraums für eine gute Story für Venom.

Klar weiß ich im Vorfeld auch, was ich erwarten oder nicht erwarten darf, wenn ich mir einen solchen Film anschaue, aber ich habe es eben auch innerhalb des Genres schon besser gesehen und fand Venom nicht frei von Schwächen.
Deswegen fragte ich bei den "guten Bewertungen" ja auch nochmal nach. Denn im Gegensatz zu den meisten Marvel Filmen wurde Venom von der Kritikern größtenteils abgestraft.
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Re: Welches Filmgenre mögen F1-Fans

Beitrag von Arestic » 06.04.2019, 14:37

Gestern „Shazam!“ gesehen.

Ich war anfangs etwas skeptisch dem Film gegenüber, aber alles in allem hat er mich überzeugt. Die einzigen Kritikpunkte sind meiner Meinung nach, dass der Film etwas zu lange ist, 10-15 Minuten hätte dem Film besser getan oder eben diese Zeit ein Stück mehr in den Bösewicht investieren. Manche Szenen waren etwas vorhersehbar, andere aber wiederrum nicht.
Etwas untypisch für DC war, dass der Film die meiste Zeit nicht so düster wirkte, sondern eher eine lockere Stimmung hatte, an anderen Stellen war er aber schon brutal, besonders für FSK 12.
Gibt auf jedenfall schlechtere Filme vom DCEU, aber für 80 Millionen Dollar Produktionskosten hat man da scho was tolles hingezaubert. Besonders wenn man die 250+ Millionen Dollar für Batman vs Superman oder eben Justice League vergleicht.
Das größte Problem für Shazam ist glaube ich die fehlende Bekanntheit für die Mainstreammasse, da würde selbst ein schlechterer DC Film mit einem bekannteren Helden am Ende wahrscheinlich mehr Geld in die Kassen spülen.
Ich hoffe einfach, dass DC in Zukunft mal ordentliche Regisseure bekommt wie eben Nolan.

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