Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

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Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon Redaktion » 15.03.2019, 11:07

Sebastian Vettel zeigt sich nach dem ersten Trainingstag überrascht von der Mercedes-Performance und dem eigenen Auto - Vertrauen in "Lina" fehlt plötzlich
Valtteri Bottas, Sebastian Vettel

Ferrari findet sich in Melbourne plötzlich hinter Mercedes wieder

Das dürfte man sich bei Ferrari anders vorgestellt haben. Der nach den Testfahrten von Barcelona als Favorit in die Saison gestartete Rennstall, kam am Freitag zum Auftakt der Formel 1 in Melbourne nicht auf Touren (Formel 1 2019 live im Ticker). Sebastian Vettel belegte im Freien Training nur den fünften Platz hinter beiden Mercedes und beiden Red Bull. Schlimmer noch: Der Abstand nach vorne war mit 0,873 Sekunden gewaltig.

Hat Mercedes bei den Tests nur geblufft oder Ferrari schlicht und einfach heute ein anderes Programm gefahren? Denn dass Charles Leclerc mit mehr als 1,5 Sekunden Rückstand nur auf Rang neun liegt, passt auch nicht sonderlich ins Bild und dürfte nicht unbedingt repräsentativ sein.

Doch Sebastian Vettel bestätigt selbst, dass beim neuen Ferrari heute nicht alles rund lief: "Wir waren nicht da, wo wir sein wollen", sagt er nach dem Training. Dabei zielt er aber nicht primär auf die Rundenzeit ab, sondern vielmehr auf das Gefühl mit seiner Lina. Experten hatten den Ferrari SF90 in Barcelona als das Auto gesehen, das am ruhigsten auf der Strecke liegt und mit dem die Piloten das beste Vertrauen zu haben schienen.

Vettel: Plötzlich ist das Vertrauen weg

Davon waren die Roten in Melbourne aber plötzlich weit weg: "Ich kann spüren, dass ich das gleiche Auto wie bei den Testfahrten habe, aber es macht nicht die gleichen Dinge. Es macht hier und da nicht das, was ich gerne hätte", hadert der Deutsche.

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Darum fehlt ihm aktuell etwas das Vertrauen und der Rhythmus. "Aber das ist hier ziemlich wichtig. Ich hoffe, dass morgen ein besser Tag ist und wir das Vertrauen und den Groove zurückbekommen können. Dann ist auch noch eine Menge an Rundenzeit drin", sagt Vettel. Dass Ferrari das auch rauskitzeln kann, da ist er optimistisch: "Das Auto kann viel mehr."Trotzdem darf man sich fragen, warum Vettel nach den guten Eindrücken von Barcelona plötzlich das Vertrauen fehlt. Ganz überrascht ist er davon nicht: "Ich habe das schon öfters so gehabt", sagt er. Vettel weiß: Melbourne ist als nicht permanenter Rennkurs eine völlig andere Geschichte als Barcelona, das die Teams in- und auswendig kennen. Hinzu kommen mehr Bodenwellen, mehr Wind und eine höhere Temperatur.

Suche nach Antworten läuft

Eine Antwort auf die Probleme hat Ferrari noch nicht. "Sonst hätten wir das nach dem ersten Training schon abgestellt", sagt der viermalige Weltmeister. Dort habe es nämlich bereits erste Anzeichen gegeben, die sich dann am Nachmittag verschlimmert hätten. "Es war aber keine schreckliche Session, es gab auch Sachen, die wirklich gut funktioniert haben und auf denen wir aufbauen können."

Sebastian Vettel

Der Deutsche versucht optimistisch zu bleiben

So hat das Team unter anderem einen technischen Kniff mit nach Melbourne gebracht und zwei unterschiedliche Felgendesigns links und rechts an den Vorderreifen getestet. Hintergrund: Weil die harten Bremszonen alle vor Rechtskurven liegen, muss das rechte Vorderrad für den richtigen Lenkwinkel stärker bremsen. Da die rechte Bremse somit härter arbeiten muss, hat man eine zusätzliche Kühloption verbaut. All das sollte helfen, den Vorsprung auf Mercedes zu halten. Jetzt ist es andersherum.

Nun ist aber die große Frage: Wie groß ist der Abstand zu Mercedes wirklich? Dass die Silberpfeile einen derart großen Vorsprung haben würden, war nach den Testfahrten nicht abzusehen. Das dürfte nicht nur viele Ferrari-Fans verwundert haben, selbst Vettel ist etwas ratlos: "Keiner hat verstanden, was Mercedes bei den Testfahrten gemacht hat", sagt er und spricht von einer "Überraschung".

Vettel: Mercedes in eigener Liga

"Sie sahen sehr schnell aus. Ich weiß nicht, ob nur wir Probleme hatten oder auch andere, aber Fakt ist: Sie waren in ihrer eigenen Liga. Vielleicht hatten alle anderen Probleme, dann können wir es herumreißen, aber sie sehen viel stärker aus, als sie vor dem Wochenende behauptet haben."

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Laut Vettel verliert Ferrari derzeit in jeder Kurve etwas und muss sich daher auf allen Streckenteilen verbessern. So kämen auf Strecken wie Melbourne gerne einmal acht Zehntelsekunden Abstand zustande. "Da mache ich mich jetzt nicht verrückt", winkt er ab.Doch es ist auffällig, dass die Zuversicht bei Ferrari schon nach dem ersten Tag wie weggeblasen scheint. "Überhaupt nicht zuversichtlich", antwortet auch Teamchef Mattia Binotto, als er nach dem ersten Training gefragt wird, wie die Gefühlslage vor der neuen Formel-1-Saison bei Ferrari aussieht. Er will die Wintertests nicht zu hoch hängen und bezeichnet Mercedes immer noch als das Team, das es zu schlagen gilt.

Gibt es noch das rettende Ass?

Ferrari muss sich strecken, wollen sie Melbourne nicht als geschlagener Verlierer verlassen, doch die Zeichen deuten derzeit gegen einen Erfolg der Roten in Down Under. Denn ein Ass im Ärmel scheint das Team aktuell nicht zu haben: "Ich habe ein kurzes T-Shirt an, also würde man es direkt sehen, wenn da noch ein Ass kleben würde", nimmt es Vettel mit Humor, bildet damit aber wohl eine schlechte Prognose ab.

Allzu große Sorgen möchte er sich aber dennoch nicht machen: "Wir waren zwar nicht so schnell, wie wir gehofft hatten, aber es ist nur Freitag. Ich bin sicher, dass sich am 1. Dezember keiner mehr an heute erinnern wird."


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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon LoK-hellscream » 15.03.2019, 11:11

Ich weiß nicht, wer die Dummen sind. Die Medien, oder die Leser, die solch einen Schund lesen.

Zuerst stapelt Mercedes tief und die Medien malen den Schwarzen Peter an die Wand, und danach läufts nicht bei Ferrari und dort wird tiefgestapelt und plötzlich wird genau das gleiche bei Ferrari gemacht. Soll das noch Journalismus sein? Man schreibt Artikel, als gebe es kein Gestern und als wäre Morgen schon vorbestimmt.

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon Staind » 15.03.2019, 11:12

Naja, "eigene Liga" ist auch mehr ein Resultat aus verschiedenen Faktoren:

- Mercedes hat im Pre-Season geblufft und gibt nun Leistungsreserven frei,
- Ferrari bekam heute kein Set-Up auf die Beine welches Vertrauen ins Auto zulässt (oder auch hier: Bluff).

Wenn man beiden Faktoren eine "Schuld" von 50/50 überlässt sind 4 Zehntel hier und 4 Zehntel dort erklärt.
Am Ende von Q3 dürfte der Unterschied rot/silber nicht mehr als 1-2 Zehntel betragen. Der Fahrer wirds entscheiden.
"Auf Michaels Kappe wäre noch Platz für zwei weitere Sterne." (Willi Weber / Sep. 2004)

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon wertas » 15.03.2019, 11:46

Kaum ist Räikkönnen weg, schon ist die Entwicklung im Eimer. Ohne einen erfahrenen Entwicklungsfahrer wie ihn wird Ferrari nie WM.

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon S3Turbo » 15.03.2019, 11:50

wertas hat geschrieben:Kaum ist Räikkönnen weg, schon ist die Entwicklung im Eimer. Ohne einen erfahrenen Entwicklungsfahrer wie ihn wird Ferrari nie WM.


Selten so einen Blödsinn lesen müssen.. :facepalm:

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon Sczepchenko » 15.03.2019, 11:57

S3Turbo hat geschrieben:
wertas hat geschrieben:Kaum ist Räikkönnen weg, schon ist die Entwicklung im Eimer. Ohne einen erfahrenen Entwicklungsfahrer wie ihn wird Ferrari nie WM.


Selten so einen Blödsinn lesen müssen.. :facepalm:


Klaro, bei dem Arbeitstier Vettel und dem machste heut nicht machste morgen Kimi war mit Sicherheit Raikkonnen der Fahrer der die Entwicklung massiv nach vorne gepeitscht hat :rofl:

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon FU Racing Team » 15.03.2019, 12:03

Ich denke mal im "Bluffen" sind die alle nicht schlecht ;-)
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon Lichtrot » 15.03.2019, 12:06

wertas hat geschrieben:Kaum ist Räikkönnen weg, schon ist die Entwicklung im Eimer. Ohne einen erfahrenen Entwicklungsfahrer wie ihn wird Ferrari nie WM.


Das ist hoffentlich nur ein (schlechter) Scherz. RAI ist das genaue Gegenteil von einem "Entwicklungsfahrer". :lol:

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon msf » 15.03.2019, 12:21

Keinen Verstand der Kerl!

Gibt dem Auto nen Frauennamen und ist erstaunt, dass sie ihren eigenen Willen durchsetzt!

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 15.03.2019, 12:35

Ich finde eine Bewertung derzeit sehr schwierig. Ich habe schon geahnt, dass Vettel im Interview nach dem FT2 sowas sagen würde. Meistens ist es dann auch ein eher schlechtes Zeichen, sodass Ferrari wirklich im Niemandsland unterwegs sein könnte. Ich hoffe dennoch, dass morgen eine massive Steigerung kommt. Immerhin ist man optimistisch, dass da noch einiges an Zeit drin ist. Mercedes wird aber auch noch zulegen können. Warte wir mal den Samstag ab.
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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon Formel-1-Fan » 15.03.2019, 12:46

Naja, die Überschrift ist natürlich mal wieder gezielt reißerisch gewählt. Denn wenn man mal den Artikel liest, ist es eigentlich nichts anderes als die Bestätigung, dass man schlicht das Setup noch nicht gefunden hat. Das zu analysieren hat man aber immer noch Zeit bis morgen, und da hat man ja auch noch das P3.

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon EffEll » 15.03.2019, 12:53

Sczepchenko hat geschrieben:
S3Turbo hat geschrieben:
wertas hat geschrieben:Kaum ist Räikkönnen weg, schon ist die Entwicklung im Eimer. Ohne einen erfahrenen Entwicklungsfahrer wie ihn wird Ferrari nie WM.


Selten so einen Blödsinn lesen müssen.. :facepalm:


Klaro, bei dem Arbeitstier Vettel und dem machste heut nicht machste morgen Kimi war mit Sicherheit Raikkonnen der Fahrer der die Entwicklung massiv nach vorne gepeitscht hat :rofl:

Nun, jeder weiß doch das Kimi mehr Zeit mit den Ingenieuren und in der Fabrik verbringt, als jeder andere Fahrer.
Hat er doch jetzt bei Alfa/Sauber auch gemacht. Es gab doch dieses aktuelle Interview in dem er zu Protokoll gab, wie viele Stunden er für sein Team verfügbar war.
Und außerdem kennen wir doch Kimi Räikkönen. Wenn es um die Formel 1 und die Technik geht, muss man ihn regelrecht bremsen. Sonst würde er stundenlang darüber philosophieren. Auch das aktuelle Buch über ihn ist regelrecht eine F1-Technikfibel. Wertas hat vollkommen recht. Das erkennt man ja auch sofort an der Performance des Alfas. Kaum ist Kimi da...
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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon GenauDer » 15.03.2019, 13:10

Raus mit Binottio zurück mit Arrivabene und Kimi da war man wenigstens noch konkurrenzfähig

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon Hangglider » 15.03.2019, 13:14

msf hat geschrieben:Keinen Verstand der Kerl!

Gibt dem Auto nen Frauennamen und ist erstaunt, dass sie ihren eigenen Willen durchsetzt!


:lol: :lol: :lol: :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up: sehr gut!

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Re: Vettel nach deutlichem Rückstand ratlos: "Das Auto macht nicht, was ich will!"

Beitragvon GenauDer » 15.03.2019, 13:15

Sczepchenko hat geschrieben:
S3Turbo hat geschrieben:
wertas hat geschrieben:Kaum ist Räikkönnen weg, schon ist die Entwicklung im Eimer. Ohne einen erfahrenen Entwicklungsfahrer wie ihn wird Ferrari nie WM.


Selten so einen Blödsinn lesen müssen.. :facepalm:


Klaro, bei dem Arbeitstier Vettel und dem machste heut nicht machste morgen Kimi war mit Sicherheit Raikkonnen der Fahrer der die Entwicklung massiv nach vorne gepeitscht hat :rofl:

Auch wenn mein vorhergehender Beitrag nicht ernst gemeint war hier mal seriös: Kimi schwänzt PR Termine weil es ihm einzig ums Fahren geht. Sobald er was fahren darf -egal was - springt er rein


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