Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

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Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Redaktion » 25.11.2018, 22:02

Nico Hülkenberg nimmt die Schuld für den Überschlag auf sich: Er habe nicht mit Romain Grosjean an der Stelle gerechnet - Unfall selbst für ihn kein Problem
Für Nico Hülkenberg endete das Rennen äußerst unsanft. Wie es zum Unfall kam:

Für Nico Hülkenberg endete das Rennen äußerst unsanft. Wie es zum Unfall kam:

Den Zuschauern stockte in der ersten Runde von Abu Dhabi der Atem, als sie den spektakulären Überschlag von Nico Hülkenberg sahen. Der Renault-Pilot war zuvor in Kurve 9 mit Haas-Pilot Romain Grosjean aneinandergeraten und ausgehebelt worden. Nach eineinhalb Drehungen um die eigene Achse blieb der Bolide des Deutschen schließlich auf dem Dach liegen. Verletzt wurde Hülkenberg bei dem Unfall glücklicherweise nicht, dennoch sah die Bergung von außen alles andere als souverän aus.

Während das Auto auf dem Kopf lag, machte sich erste Rauchentwicklung bemerkbar. Hülkenberg war gefangen im Auto und musste warten, bis die Streckenposten ihn befreien konnten. "Holt mich hier raus. Hier ist Feuer und ich hänge hier wie eine Kuh", funkte er ungeduldig. "Die Gase steigen natürlich ins Cockpit und das Atmen wird schwierig", erklärt er im Anschluss. "Und wenn du kopfüber hängst, ist es gar nicht so einfach, alle Knöpfe zu finden, weil es sich anders anfühlt."

Für Hülkenberg war es zudem das erste Mal, dass er sich mit dem Auto auf dem Dach wiederfand. "Ich saß einfach da und habe auf die Marshalls gewartet, aber sie haben sehr schnell reagiert und mich rausgeholt", so der Deutsche. "Natürlich keine angenehme Situation, aber die ganzen Streckenposten haben einen super Job gemacht."

Und weil die Situation am Ende glimpflich verlaufen ist, blieb mehr Zeit, um sich über den eigentlichen Ausfall zu ärgern. "Ich bin enttäuscht, weil man so lange am Wochenende auf das Rennen hinarbeitet, und wenn man dann so schnell raus ist, ist das schon schwierig zu schlucken und frustrierend", so der Emmericher.

Wie es zur Kollision kam

Doch wie konnte es überhaupt zum Unfall kommen und wer trägt die Schuld daran? Hülkenberg und Grosjean fuhren in Runde 1 nebeneinander in Kurve 8 hinein. "Ich hatte ein stehendes Rad, er hatte ein stehendes Rad. Ich war am äußersten Rand der Kurve, also eigentlich schon fast abseits der Strecke", erzählt der Renault-Pilot. Grosjean konnte er nicht mehr sehen, von daher war er davon ausgegangen, dass dieser neben der Strecke war und die Schikane auslassen würde - ein fataler Irrtum.

"Ich habe ihn nicht gesehen und nicht gehört, aber er war noch da", so Hülkenberg. Der Deutsche nahm den Scheitelpunkt von Kurve 9 normal, doch dem Haas neben ihm ging der Platz aus, sodass es zur folgenschweren Kollision kam. Während sich Hülkenberg überschlug, kam Grosjean mit leichten Beschädigungen am Frontflügel davon. Die Rennkommissare untersuchten den Vorfall, sprachen aber keine Strafe aus.

Für Haas-Teamchef Günther Steiner war das die absolut richtige Entscheidung. "Es gab keine Veranlassung, irgendetwas zu machen", sagt der Südtiroler. Denn die Hauptschuld am Unfall trägt für ihn Hülkenberg - und der hatte für den Fehler schon hart gebüßt. "Es war mit Sicherheit nicht die Schuld von Romain. Wo sollte er denn hin?", so Steiner.

Überschlag für Hülkenberg kein Problem

Der Überschlag selbst war für Hülkenberg eigentlich gar kein Thema: "Es sieht spektakulär aus, aber es ist kein heftiger Unfall. Es gibt keine hohen g-Kräfte", sagt er. Bei einem Überschlag wird viel Energie abgebaut, sodass die Fahrer dabei meist unbehelligt wegkommen. "Ich denke, da war allen klar, dass da vom Unfall per se her nichts passiert ist", sagt auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Von daher sollte es in dieser Hinsicht keine Diskussionen um die Sicherheit geben. "Wir müssen nichts verändern", sagt Steiner. "Das kann passieren - und das macht den Rennsport ja auch interessant, solange nichts passiert." Etwas anders ist die Lage für Wolff jedoch bei der anschließenden Lage des Renault, weil es eben doch ziemlich lange gedauert hat, bis Rettung kam. "Man hat hinten ein paar Flammen gesehen, und wenn da mal wirklich etwas passiert, müssen wir ein System entwickeln, wie man aus dem Auto rauskommt", sagt der Österreicher.

Ob Halo bei dem Unfall hilfreich oder hinderlich war, ist noch einmal eine ganz andere Frage. "Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht", sagt Hülkenberg.


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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Simon667 » 25.11.2018, 22:13

Da kann man wirklich nicht die Schuld bei Grosjean suchen und meines Erachtens auch nicht bei Hülk. Sowas passiert eben mit den kleinen Spiegeln. Aus der Hulk-Onboard sieht es irgendwie echt so aus, als würde Grosjean geradeaus fahren müssen.

Von beiden Seiten eine gute Einschätzung und keiner gibt hier irgendwem groß die Schuld.

Erstaunlich, wie wenig Kritik an HALO aufkommt. Dabei gibt der Unfall ja durchaus Anlass. Aber gut, es wird eben nie volle Sicherheit geben. Man hat dieses Jahr sowohl den Vorteil, als auch den Nachteil von HALO gesehen.

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon rot » 25.11.2018, 22:42

Redaktion hat geschrieben:"Holt mich hier raus. Hier ist Feuer und ich hänge hier wie eine Kuh", funkte er ungeduldig. "Die Gase steigen natürlich ins Cockpit und das Atmen wird schwierig", erklärt er im Anschluss. "(...)

Etwas anders ist die Lage für Wolff jedoch bei der anschließenden Lage des Renault, weil es eben doch ziemlich lange gedauert hat, bis Rettung kam. "Man hat hinten ein paar Flammen gesehen, und wenn da mal wirklich etwas passiert, müssen wir ein System entwickeln, wie man aus dem Auto rauskommt", sagt der Österreicher.


Nein, alles Blödsinn. Ich habe heute hier gelernt, dass die Autos heute nicht mehr brennen.

Edit:
Laut AMS
Ich konnte mich aus eigener Kraft nicht befreien. Rechts war die Wand im Weg, links der Halo. Und zum Asphalt war ein Spalt von 30 oder 40 Zentimetern. Das war eine unangenehme Situation.“ Es dauerte mehr als drei Minuten, bis der Pilot endlich aussteigen konnte.


Und, wie schon befürchtet:
Rennleiter Charlie Whiting hatte dagegen eine klare Meinung: „Der Halo hat hier sogar noch geholfen. Dadurch, dass das Auto auf dem Bügel liegt, bekommt der Pilot im Cockpit bei einem Überschlag mehr Abstand zum Asphalt.“


:rofl:
Der sieht echt nur was er sehen will. :facepalm:

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon motorsportfan88 » 25.11.2018, 23:22

Rennunfall, in der Startrunde keine Seltenheit.
Der Unfall war auch harmlos und sah nur spektakulär aus.

Beängstigend ist aber, das der Halo hier eine gravierende Schwäche hat!

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Formel Heinz » 25.11.2018, 23:52

Redaktion hat geschrieben:Ob Halo bei dem Unfall hilfreich oder hinderlich war, ist noch einmal eine ganz andere Frage. "Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht", sagt Hülkenberg.
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"Hilfreich" im Sinne von irgendwas vom Kopf abhalten sicherlich nicht, da das hier nichtmal nötig war ("normaler Überschlag" sag ich mal).

Wobei ich hier die Art und Weise wie das Auto zum stehen gekommen ist auch interessant finde. Dadurch, dass ein Rad auf den Tecpro-barriers lag, stand das Auto beinah völlig um 180° gedreht auf dem Kopf, wobei der Überrollügel (Airbox) nichtmal den Boden berüht - müsste dann nicht sogar mehr Platz unter dem Auto sein als wenn es komplett auf dem Boden liegt? (also, selbst ohne Halo :eh: ). Die Situation im Test, der von der FIA damals gezeigt worden ist, war ja eher wie bei Perez vor ein paar Jahren in Ungarn, als das Auto nach dem Überschlag zur Seite geneigt war und komplett auf dem Boden lag statt von irgendetwas abgestützt zu werden. (sowohl im realen Unfall ohne Halo als auch im Test mit Halo konnte der Fahrer sich dort befreien).

Aber letztenendes ist ja nichts schlimmes passiert und alles hat funktioniert wie es sollte (kleinere Flammen gelöscht, Auto von Marshalls und Ärzten vorsichtig auf die Räder gekippt), sodass die FIA die Unfalldaten in Ruhe analysieren kann.
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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Kamuifan » 26.11.2018, 00:21

Mich nervt es sowieso immer, wenn ich einen Unfall in Runde 1 sehe und dann manchmal sogar die 5 folgenden Fahrer meinen, sie müssten dann die nächste Kurve komplett auslassen. Finde da sollte weniger Toleranz herrschen. Heute hat beispielsweise Sainz nachdem keine Trümmerteile auf der Strecke lagen, die Kurve geschnitten und so Ericcson überholt, der "ordentlich" auf der Strecke gefahren ist. :thumbs_down:

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Formel Heinz » 26.11.2018, 00:36

Kamuifan hat geschrieben:Mich nervt es sowieso immer, wenn ich einen Unfall in Runde 1 sehe und dann manchmal sogar die 5 folgenden Fahrer meinen, sie müssten dann die nächste Kurve komplett auslassen. Finde da sollte weniger Toleranz herrschen. Heute hat beispielsweise Sainz nachdem keine Trümmerteile auf der Strecke lagen, die Kurve geschnitten und so Ericcson überholt, der "ordentlich" auf der Strecke gefahren ist. :thumbs_down:


Moment, hat Sainz den Platz nicht zurückgegeben bzw wurde nicht dazu aufgefordert? :shock:
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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Dr_Witzlos » 26.11.2018, 07:58

Simon667 hat geschrieben:Da kann man wirklich nicht die Schuld bei Grosjean suchen und meines Erachtens auch nicht bei Hülk. Sowas passiert eben mit den kleinen Spiegeln. Aus der Hulk-Onboard sieht es irgendwie echt so aus, als würde Grosjean geradeaus fahren müssen.

Von beiden Seiten eine gute Einschätzung und keiner gibt hier irgendwem groß die Schuld.

Erstaunlich, wie wenig Kritik an HALO aufkommt. Dabei gibt der Unfall ja durchaus Anlass. Aber gut, es wird eben nie volle Sicherheit geben. Man hat dieses Jahr sowohl den Vorteil, als auch den Nachteil von HALO gesehen.


Vor diesem Szenario habe ich gewarnt, als das Halo eingeführt wurde. Angenommen, die Kiste ginge in Flammen auf, was dann?!

Da fehlt einfach ein Escape-Mechanismus der sich beim Überschlag auslöst

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Manisch » 26.11.2018, 08:57

Also wie gesagt, ich finde solche Unfälle, wo jemand in der Kurve geschnitten wird, haben sich ziemlich gehäuft.

Gefühlt wollen die Leute immer im letzten Moment mit der Brechstange zum Überholen rein schießen, um dann sagen zu können "Ich war doch vorne, also gehört mir die Kurve".

Keine Ahnung, ob das an den Autos liegt, dass es entweder sonst nicht anders geht, oder tatsächlich die Übersicht fehlt. Oder aber es ist alles Riccardos schuld, der doch neulich meinte, er hätte mit seinem Überhol-Stil angefangen und jetzt versuchen viele das nachzumachen - allerdings wenig erfolgreich.

Naja, oder aber es war immer schon so und fällt mir jetzt eher auf. Oder es kommt mir mehr vor, als es eigentlich ist :think:

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon bolfo » 26.11.2018, 11:45

rot hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:"Holt mich hier raus. Hier ist Feuer und ich hänge hier wie eine Kuh", funkte er ungeduldig. "Die Gase steigen natürlich ins Cockpit und das Atmen wird schwierig", erklärt er im Anschluss. "(...)

Etwas anders ist die Lage für Wolff jedoch bei der anschließenden Lage des Renault, weil es eben doch ziemlich lange gedauert hat, bis Rettung kam. "Man hat hinten ein paar Flammen gesehen, und wenn da mal wirklich etwas passiert, müssen wir ein System entwickeln, wie man aus dem Auto rauskommt", sagt der Österreicher.


Nein, alles Blödsinn. Ich habe heute hier gelernt, dass die Autos heute nicht mehr brennen.

Edit:
Laut AMS
Ich konnte mich aus eigener Kraft nicht befreien. Rechts war die Wand im Weg, links der Halo. Und zum Asphalt war ein Spalt von 30 oder 40 Zentimetern. Das war eine unangenehme Situation.“ Es dauerte mehr als drei Minuten, bis der Pilot endlich aussteigen konnte.


Und, wie schon befürchtet:
Rennleiter Charlie Whiting hatte dagegen eine klare Meinung: „Der Halo hat hier sogar noch geholfen. Dadurch, dass das Auto auf dem Bügel liegt, bekommt der Pilot im Cockpit bei einem Überschlag mehr Abstand zum Asphalt.“


:rofl:
Der sieht echt nur was er sehen will. :facepalm:


Ach, heute will ja die FIA anscheinend sogar, dass die Fahrer NICHT mehr selbst rausklettern können, da sie ja sonst ihre eigenen Rückenverletzungen noch viel schlimmer machen können..... wobei ich mich gerade frage, wann wir das letzte Mal solche Rückenverletzungen gesehen haben.... Ich vermute nämlich mal eines: Wenn einer Rückenverletzungen hat, dann steigt er ohnehin nicht mehr von selbst aus. Ob mit oder ohne Halo. Ebenso wenig, wie einer, der gerade ein Bein gebrochen hat, einfach mal davon spaziert......

Gestern haben wir gesehen, dass Halo entgegen allen Behauptungen der Befürworter NICHT geeignet ist, damit ein Fahrer nach einem Überschlag aussteigen kann. Witzig ist, dass die Befürworter dies damit gutheissen, weil ja schon lange kein Auto mehr wirklich gebrannt habe. Von selbigen bekommt man jedoch zu hören, man sei ignorant oder unfallgeil, wenn man sagt, es sei ja schon lange kein Fahrer in der F1 mehr von einem Rad erschlagen worden, wozu also Halo?

Fakt ist, dass man Brände nicht ausschliessen kann. Ich erinnere da gerne an Heidfeld, dessen Lotus in Spanien mal abgefackelt ist.

Im Übrigen ist auch Whitings Aussage völlig dämlich. Dass der Pilot "mehr Abstand zum Asphalt hat", ist völlig irrelevant. Es war schon vor Halo geometrisch UNMÖGLICH, dass der Helm den Asphalt berührt. Ob dies nun 20 oder 30 cm ist, ist für die Sicherheit völlig irrelevant. Das ist, wie wenn ich jetzt überall die Geländer an Aussichtsorten um 10 cm erhöhe und mich dann selbst bejuble, wir hätten nun 10 cm mehr Sicherheit. Halo wurde nämlich gerade dazu, was Whiting jetzt so cool findet, nie entwickelt und war auch nie dafür gedacht.
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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon Calvin » 26.11.2018, 12:24

rot hat geschrieben:Und, wie schon befürchtet:
Rennleiter Charlie Whiting hatte dagegen eine klare Meinung: „Der Halo hat hier sogar noch geholfen. Dadurch, dass das Auto auf dem Bügel liegt, bekommt der Pilot im Cockpit bei einem Überschlag mehr Abstand zum Asphalt.“


:rofl:
Der sieht echt nur was er sehen will. :facepalm:


Dabei hat das Halo den Boden nicht mal berührt. Die Winglets auf dem Halo sind unbeschädigt

Bild (nicht beste Qualität, aber man sieht die Winglets)

Und was nützt mehr Abstand zum Asphalt wenn das Halo den Weg versperrt? Whiting soll endlich in Rente geschickt werden. In meinen Augen ist er nicht mehr tragbar.
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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon evosenator » 26.11.2018, 13:50

Als man der Meinung war, dass Halo bei einem Brand ein Hindernis sein könnte, wurde man hier ausgelacht

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Re: Hülkenberg und die Schuldfrage: "Dachte, Romain würde abkürzen ..."

Beitragvon gehtjanx » 27.11.2018, 03:12

"auf dem Dach liegen" - genau. Auf dem Dach. Dem Dach. Dach.


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