Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

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Redaktion
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Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Redaktion » 28.05.2018, 06:51

Wie das einst so stolze Team von Frank Williams zu einem modernen Minardi geworden ist und Lewis Hamilton seinem Renningenieur Nerven gekostet hatLiebe Leser,ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten von Ihnen damit gerechnet hätten, dass Max Verstappen nach dem Grand Prix von Monaco das Hauptthema dieser Kolumne sein würde. Nun, ich überrasche meine Leser gerne! Oder, anders ausgedrückt: Darüber kann ich Ihnen nichts erzählen, was Sie nicht ohnehin schon im TV gesehen haben. Ein Supertalent, das in sechs Rennen sechs Fehler macht, während der Teamkollege in der Form seines Lebens fährt. Verstappen stand schon mal besser da bei Red Bull und in der Formel 1 insgesamt. Damit ist alles gesagt.Aber die wahre Tragödie dieses Grand Prix von Monaco war nicht Verstappen, sondern Williams.Jeder, der den Kinofilm gesehen hat, weiß: Es muss Frank Williams körperliche Schmerzen bereiten, auf seine alten Tage noch erleben zu müssen, was aus seinem stolzen Team geworden ist. Beim wichtigsten Grand Prix des Jahres liest sich die nüchterne Bilanz so: Letzter und Vorletzter.Ja, Leclerc und Hartley werden im offiziellen Ergebnis noch hinter Sergei Sirotkin und Lance Stroll geführt. Doch in Wahrheit sahen die beiden die Zielflagge nicht. Außer Williams wurden nur Stoffel Vandoorne und Romain Grosjean überrundet. Das sitzt.Nun hat Williams schon öfter mal einen Monaco-Grand-Prix in den Sand gesetzt. Man denke zum Beispiel an 1997, als jemand die vermeintlich geniale Idee hatte, Polesetter Heinz-Harald Frentzen und Jacques Villeneuve mit Slicks in die Regenschlacht zu schicken. Williams: Der Trailer zur Dokumentation Der Historien-Streifen zeichnet das Bild einer erfolgreichen sportlichen, aber vor allem emotionalen familiären Geschichte nach Weitere Formel-1-Videos Aber die Pannen 2018 haben eine ganz andere Qualität. Da ist plötzlich ein Stift locker, der die Kopfstütze fixieren soll. Ist, zugegeben, Mercedes auch schon passiert. Drei Minuten vor dem Start sind bei Sirotkin die Reifen noch nicht montiert.Dafür kennt das Reglement nur eine Strafe: zehn Sekunden Stop & Go. Es spricht nicht für Fachkenntnis, wenn diese dann seitens des Teams als zu hart kritisiert wird. So ist halt das Reglement.Es ist ja nicht so, dass Monaco ein Ausrutscher gewesen wäre. Bereits zuvor in Barcelona war Williams das schlechteste Team. Wegen ständiger Strömungsabrisse, wie Berater Alexander Wurz erklärt hat. In der Konstrukteurs-WM liegt Williams ebenfalls an letzter Stelle. Mit vier Punkten. Sauber (Vorletzter) hat elf; Haas (Drittletzter) 19.Man kann auch verstörend finden, wie das Williams-Management gerade mit lästigen Medienanfragen umgeht. Da wird zum Beispiel Claire Williams darauf angesprochen, welche Rolle Alex Wurz denn nun eigentlich genau habe. Antwort: Das möchte sie lieber nicht öffentlich definieren. Warum eigentlich?Oder Sirotkins Probleme mit dem Sitz: Zuerst erzählt der Russe bereitwillig von großen Schmerzen, die ihm seine Sitzposition bereitet hat - allerdings schon unter Ermahnung der Pressesprecherin, er möge genau aufpassen, was er da so sage. Zwei Wochen später kann sich der Russe an all das nicht mehr erinnern. Er habe nie von Problemen mit dem Sitz gesprochen. Wie bitte?

Und dann wundert man sich noch über Paddy Lowes Erklärung für Strolls Reifenschaden, nämlich überhitzende Bremsen, die auch die Felge überhitzen haben lassen. Mit der kurz zuvor im TV gezeigten Kollision mit dem Ericsson-Sauber hatte das alles wirklich nichts zu tun? Hm.

Es läuft gerade so einiges schief bei Williams. Es ist ein Trauerspiel, sich das anschauen zu müssen, wenn man bedenkt, wie erfolgreich dieses Team einmal war. Und, was viele vergessen: Wie groß es immer noch ist! In Grove sind insgesamt 800 Mitarbeiter beschäftigt. Nicht alle für das Formel-1-Team. Aber die meisten. Davon können Force India, Toro Rosso & Co. nur träumen.

Mehr als 70 Millionen Euro hat Williams 2017 alleine für Personal ausgegeben. Gleichzeitig geht Hauptsponsor Martini Ende 2018 verloren. Neue Geldgeber werden angesichts der aktuellen Leistungen nicht so leicht zu finden sein. Und die Williams-Aktie steht an der Frankfurter Börse bei 17,5 Euro. Immerhin - das waren schon mal weniger als 13. Aber emittiert wurde das Papier vor sieben Jahren um 25.Beobachtet man das Williams-Drama von außen, wird man das Gefühl nicht los, dass das aktuelle Management nicht Herr der Lage ist. Im Paddock kursieren die wildesten Gerüchte. Zum Beispiel, dass es Strömungen innerhalb des Teams gibt, die es bewusst herunterwirtschaften wollen, um die Kontrolle übernehmen zu können. Aber das sind Stand heute völlig haltlose Anschuldigungen.

Man kann nur darüber spekulieren, dass es unter Frank Williams wohl nie so weit gekommen wäre. Mag sein, dass er sich in schwierigen Zeiten an seinen alten Kumpel Bernie Ecclestone gewendet hätte, um sich ein bisschen Geld zu leihen. Ganz diskret. Aber seit bei Williams nicht mehr Racer die Entscheidungen treffen, sondern Finanzinvestoren, hat das Team seinen früheren Glanz verloren.

Und es wurde innerhalb eines Jahrzehnts von einem der erfolgreichsten Teams der Formel-1-Geschichte zu einem modernen Minardi. Nur nicht so sympathisch.

Sicher nicht die Story, die sich Frank Williams für seine alten Tage vorgestellt hatte.Wer sonst noch schlecht geschlafen hat:Peter Bonnington: Der Renningenieur von Lewis Hamilton konnte einem fast leidtun. Immer wieder forderte sein Fahrer einen Reifenwechsel, dabei konnte jeder Blinde sehen, dass das eine katastrophale Entscheidung gewesen wäre und zwei Plätze gekostet hätte. Ich bin zutiefst beeindruckt von der Ruhe und Gelassenheit, mit der Bonnington immer wieder zu erklären versuchte, warum ein Reifenwechsel keine gute Idee sei. Hätte einer meiner Redakteure so lange auf einer ganz offensichtlich dummen Idee rumgeritten, wäre mir irgendwann der Kragen geplatzt ("Jetzt halt doch einfach mal die Fresse und mach!"). Und ich hätte ganz sicher nicht gut geschlafen.

Christian Horner: Nach einem Monaco-Sieg, wirklich? Ja, weil der Marktpreis von Daniel Ricciardo gerade immer höher wird. Und der Australier sich ziert, das fertige Vertragsangebot zu unterschreiben. Warum eigentlich? Eine krude Theorie: Solange Lewis Hamilton noch nicht bei Mercedes unterschrieben hat, wird Toto Wolff die Karte Ricciardo in der Hinterhand halten. Denn wenn man einen glaubwürdigen Plan B hat, kann man von Hamilton in den Gagenverhandlungen nicht beliebig abgezockt werden. Aber was, wenn Hamilton zu viel will und Daimler-Chef Dieter Zetsche da nicht mitspielt? Dann kann aus einem taktischen Spielchen ganz schnell Realität werden. © LAT Grid-Girl-Verbot in der Formel 1: War da nicht irgendwas? Sharon Maffei: Die Ehefrau von Liberty-Topmanager Greg Maffei war, so will es die Legende, der Grund dafür, dass die Grid-Girls aus der Formel 1 verbannt werden. Aber die Macht von Liberty reicht offenbar nicht ins Fürstentum Monaco. Die Girls dort waren am gestrigen Rennsonntag so schön und elegant wie eh und je. Und fast noch ein bisschen freizügiger als sonst. Da hilft's auch nix, dass jedem Grid-Girl der Geschlechterneutralität wegen ein Grid-Boy zur Seite gestellt wurde: Frau Maffei hat bei den Fotos von halbnackten Brüsten wahrscheinlich einen Kreislaufkollaps erlitten. Ich nicht.

Pascal Wehrlein: Ausgerechnet Brendon Hartley, der im Toro-Rosso-Cockpit sitzt, mit dem der Mercedes-DTM-Fahrer in Verbindung gebracht wird, fuhr in Monaco eines seiner besseren Wochenenden. Wehrlein selbst, das lässt er via Mercedes-Pressestelle ausrichten, hat die Gerüchte "auch gehört. Mit mir hat dazu noch niemand gesprochen. Daher kann ich dazu auch nichts weiter sagen." Aha. Eines steht fest: Wenn es Helmut Marko genauso schwer gemacht wird, mit Wehrlein zu sprechen, wie uns, dann wird das mit einem Formel-1-Comeback bei Toro Rosso ganz sicher nichts.

Ihr
Christian Nimmervoll

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von abloo » 28.05.2018, 07:34

Keine große Überraschung das Williams gewählt wurde. Hätte ich schon ähnlicherweise in Barcelona geschätzt als ich Papa Stroll genommen hätte. Aber es schaut wirklich grad so aus als wüsste die linke Hand nichts von der rechten Hand bei Williams.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Meister_Eder » 28.05.2018, 08:09

Dieses mal eine relativ gute Kolumne. Obwohl ich echt den Max dazu genommen hätte. Wie hart es einfach für Ihn sein muss. Klar er ist ein sehr gutes Rennen gefahren, aber in T3 der Abflug, in China die Aktion mit Vettel... das sind 2 Siege die der RIC klar und einfach geholt hat.

Wenn er halt ruhiger bleibt, dann wird das auch mal wieder was bei dem!

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Cubi
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Cubi » 28.05.2018, 08:27

Sehr schön geschrieben. Vor allem der kleine Seitenhieb wegen der Grid Girls hat mir sehr gut gefallen. Ansonsten könnten nur die Verantwortlichen des Monaco GP nicht sonderlich gut geschlafen haben. Meiner Meinung nach wird es Zeit, dass auf der Strecke mal etwas tut. So wird es immer als Highlight des Jahres vermarktet und am Ende fahren sie alle nur brav hintereinander her.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von KiLLu12258 » 28.05.2018, 08:51

Hab mich noch im Training und quali gewundert das Williams ja scheinbar mal nicht ganz hinten ist, aber im rennen war das dann wieder das gewohnte bild.
Die sind ja dermaßen weit weg das die es wohl kaum mehr in dieser saison aufholen können.

Sollte man vielleicht schon abhaken und sich auf nächste saison konzentrieren, dieses auto ist ein desaster.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Manisch » 28.05.2018, 08:59

Kubica sabotiert bestimmt das Wiliams-Tam von Innen heraus :shock:

Btw. sobald wieder Gritgrils da sind, zeigt ihr ein Foto, wo jemand direkt auf die Oberweite gehalten hat und sprecht an, dass sie vielleicht noch freizügiger waren. So fördert man sicherlich keinen würdevollen Umgang mit der Thematik...

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Pipo92 » 28.05.2018, 09:21

Stroll glänzte mal wieder auf Ansage.
In der Quali 0,8 Sekunden langsamer als Sirotkin, auf einer Strecke, auf der es besonders auf den Fahrer ankommt.
Dazu der selbstverschuldete Reifenschaden.

Was mir leider fehlt ist F1 TV, das war schon wieder ein Disaster, pünktlich 1 min vor dem Start brach alles zusammen.

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von CompraF1 » 28.05.2018, 09:29

Hey keine Beleidigungen.... Minardi hat Kultstatus. Davon kann Williams nur träumen ;). Also bitte nicht dieses Kultteam aus Italien mit dem aus England vergleichen. Aber es ist wirklich schon heftig was aus dem Team geworden ist. Aber es wird ja noch schlimmer 2018. Wenn Martini weg.... na dan gute Nacht.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von phenO » 28.05.2018, 09:49

Mir tut es auch im Herzen weh, dass Williams so weit abgeschlagen letzter ist. Andererseits geschieht es ihnen halt irgendwie recht. Massa wollte weiter fahren, hat seine Leistung gebracht und Stroll das eine oder andere beibringen können und was macht man? Man schmeißt ihn raus.
Dann könnte man Kubica engagieren, der zumindest ähnlich erfahren gewesen wäre und wen nimmt man stattdessen? Einen noch unerfahrenen Fahrer, der noch nichtmal größere Erfolge in der GP2 vorweisen kann.

Beide sind talentiert, aber beide können kein Team führen und ein Auto entwickeln. Aber beide bringen eine Menge Geld mit. Ich hoffe die Bilanz geht am Ende so auf, dass der Preisgeldverlust halbwegs ausgeglichen wird.
Ansonsten könnte man ohne Martini und ohne Preisgeld bald vor der Pleite stehen.

Für 2019 sollte man sich definitiv von einem der Fahrer trennen und versuchen einen erfahreneren Piloten zu engagieren.

Noch würd ich Claire nicht aus dem Team werfen wollen, da sie bis zu diesem Jahr eigentlich gut gearbeitet hat, aber lange sollte es so nicht mehr weitergehen. Und auch für Lowe ist das eine Blamage erster Güte.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Dr_Witzlos » 28.05.2018, 10:13

So kann man auch Fans vergraulen, die noch Williams unterstützen.

Das erinnert mich noch an den VfB Stuttgart, als die nur lächerliche 5000 Zuschauer im Schnitt bei einem Europa-League-Spiel kamen.
Der Unterschied, Williams und dem VfB ist, Williams steht am Ende der Tabelle und der VfB war immer noch der Klassenerhalt geschafft

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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von EffEll » 28.05.2018, 10:55

Wohl eine der besten "wer letzte Nacht..."-Kolumnen der letzten Zeit.

Dr_Witzlos hat geschrieben:So kann man auch Fans vergraulen, die noch Williams unterstützen.

Das erinnert mich noch an den VfB Stuttgart, als die nur lächerliche 5000 Zuschauer im Schnitt bei einem Europa-League-Spiel kamen.
Der Unterschied, Williams und dem VfB ist, Williams steht am Ende der Tabelle und der VfB war immer noch der Klassenerhalt geschafft
Ich weiß nicht ob das vergleichbar ist.

Aber könnte, bzw müsste man aus der F1 in die F2 absteigen, so wäre es die vermutlich letzte Saison Williams in der F1.
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von theCraptain » 28.05.2018, 11:17

Klasse geschrieben, wie immer. Vielen Dank für diese Kolumne. :thumbs_up:

Claire hätte spätestens zum Saisonende 2017 abtreten sollen. Sie hat den Laden seit Jahren nicht im Griff und hätte längst Personalanpassungen durchführen müssen.

800 Leute für die F1 und keiner davon kann ein gutes Auto bauen.

Ferrari incl. VET, RAI, Arrivabene etc. ebenso. Auf dieser Strecke hätten sie viel mehr Boden auf Merc gutmachen müssen. Stattdessen werden sie noch von RBR geschlagen.
https://www.auto-motor-und-sport.de/for ... toren-hat/
Sebastian Vettel Sochi 2019: "Wir brauchen wieder *** V12-Motoren"

draine
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von draine » 28.05.2018, 11:18

Irgendeiner ist halt immer Letzter. Wenn man auf die Tabelle schaut sieht es bitter aus, rein von den Zeiten ist das Feld aber dicht beisammen. Man wurde z.B. nur ein einziges mal überrundet, ich kann mich an Saisons erinnern wo die letzten Autos 3 und mehr Runden zurück lagen. Und von den schnellsten Rennrunden her liegen Stroll und Sirotkin auf Platz 3 und 4. So schlecht können die also nicht sein. Ich glaube wirklich das man eher aus dem Auto eine Gurke gemacht hat, das sieht man ja daran das Stroll teilweise langsamer fährt als mit dem 2017er Auto.

Logi
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von Logi » 28.05.2018, 11:29

Williams sollte sich mal eine gescheite Teamchefin holen und dann noch Formel 1 taugliche Fahrer, ansonsten bleibt man wohl auf den absteigenen Ast.

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phenO
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Re: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Beitrag von phenO » 28.05.2018, 11:30

draine hat geschrieben:Irgendeiner ist halt immer Letzter. Wenn man auf die Tabelle schaut sieht es bitter aus, rein von den Zeiten ist das Feld aber dicht beisammen. Man wurde z.B. nur ein einziges mal überrundet, ich kann mich an Saisons erinnern wo die letzten Autos 3 und mehr Runden zurück lagen. Und von den schnellsten Rennrunden her liegen Stroll und Sirotkin auf Platz 3 und 4. So schlecht können die also nicht sein. Ich glaube wirklich das man eher aus dem Auto eine Gurke gemacht hat, das sieht man ja daran das Stroll teilweise langsamer fährt als mit dem 2017er Auto.
Die Zeiten mit 3 und mehr Runden Rückstand sind schon länger vorbei. Damals gab es noch mehr Teilnehmer und der Unterschied in den Budgets war noch mal größer. Noch dazu hatten die großen Teams mit den unbegrenzten Tests ganz andere Möglichkeiten.

Die schnellsten Runden kommen allerdings nicht von der Pace des Autos, sondern daher, dass man wieder mal öfter Reifen gewechselt hat, als alle anderen.

Das Rennen war eine absolute Katastrophe und ist mit nichts schön zu reden.
Keep fighting Michael ; RIP Jules!

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