Drivers to watch

Was läuft in der Formel 1 Szene?

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Re: Nachwuchsfahrer 2014

Beitragvon niklas » 02.07.2013, 14:46

Racing Harz hat geschrieben:Wen ich sehen will:
:arrow: Stoffel Vandoorne
:arrow: Antonio Felix da Costa
:arrow: Raffaele Marciello
:arrow: Robin Frijns


Da fehlt doch noch was . :wink2:
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Re: Drivers to watch

Beitragvon daSilvaRC » 15.07.2013, 11:24

Was n das für ein junger Russe, der da bei Sauber im gespräch ist?

Kann da jemand mehr zu sagen?
Früher war alles besser... auch die Zukunft!

„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“

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Re: Nachwuchsfahrer 2014

Beitragvon drebola » 19.07.2013, 09:35

Racing Harz hat geschrieben:Wen ich sehen will:
:arrow: Stoffel Vandoorne
:arrow: Antonio Felix da Costa
:arrow: Raffaele Marciello
:arrow: Robin Frijns


Wow, diesen Jungen Marciello kannte ich bisher noch gar nicht. Aber hat bisher beeindruckende Ergebnisse vorzuweisen.
Er fuhr bisher in jeder Rennserie, in der er antrat, auf Anhieb um Podestplätze und Siege mit.

http://de.wikipedia.org/wiki/Raffaele_Marciello

Allerdings ist er noch sehr jung mit aktuell 18 Jahren. Er sollte sich noch zwei, drei Jahre in GP2, oder Formel Renault beweisen und dazulernen.
Ich denke, das ist ein Fahrer, den ich gezielt weiter beobachten werde. Er scheint sehr talentiert zu sein.
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 20.07.2013, 15:33

JeanGilles hat geschrieben:Kleines update für scott 90 :mrgreen:
...

Hab ich sofort geändert, bin ein wenig nachlässig geworden mit der Opener Pflege^^
Danke fürs erinnern.
Neuer "Driver to watch" wäre in meinen Augen Antonio Fuoco (Geb. 20.05.1996)
Sportliches Lebenszeichen von Ihm ist die Pole Position in Spa 2013, bei der Formula Renault 2.0 Eurocup
Nebenbei ist er auch im aktuellen Kader der Ferrari Driver Academy

Von dem Jung habe ich noch nie was gehört, aber auch wenig überraschend da er nur das Spa Rennen im Eurocup gefahren ist. Und das mit respektablen Ergebnissen. Den Alpen Ableger der Renault 2.0 Klasse führt er an, von dem her wäre eine Aufnahme mehr als gerechtfertigt.
Was ich natürlich auch mache ;)


Sokadem hat geschrieben:Was n das für ein junger Russe, der da bei Sauber im gespräch ist?

Kann da jemand mehr zu sagen?

Ich nehme an du meinst Sergei Sirotkin. Nun ja AMS hat ihn hier schon ausführlich vorgestellt.
Ich hab ihn zum ersten mal in der Auto GP 2011 fahren gesehen und muss sagen für sein junges alter war er schon damals gut unterwegs. Sein Grundspeed ist beeindruckend und das hat er auch dieses Jahr in der Formel Renault 3.5 bewiesen. Er lag mit seinem Team ISR oft gut, hatte aber öfters Pech die guten Ergebnisse entweder unverschuldet oder unglücklich nicht ins Ziel gebracht zu haben. Das er trotzdem achter der Gesamtwertung ist zeigt, das er gut unterwegs ist.
Und da der Junge auch erst 17 ist, kann man da noch was erwarten.

Die Frage bleibt im übrigen auch noch, ist es nicht ein wenig früh für ihn schon 2014 einzusteigen.(Wobei ich da die letzte Woche einiges verpasst habe, er soll ja schon fix sein :shock: ) Dennoch der junge hat Talent auch wenn ich dem etwas älteren Daniel Krywat ein wenig mehr Talent zugestehe.
Und zur Lukoi usw. Förderung sei noch gesagt, die fördern nicht einfach nur Russen ihrer Nationalität wegen. Da muss Leistung kommen sonst fliegt man aus dem Programm. Siehe Aleshin.

Ich nehme das im übrigen auch als Vorschlag ihn aufzunehmen. Allein das man seine Leistungen am Ende vom Jahr noch mal analysiert :wink2:
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 23.08.2013, 16:32

Die meisten Nachwuchsserien nähern sich dem letzten drittel der Saison. Und damit steht bei den meisten auch der Showdown um den Titel bevor.

Davor ziehe ich aber noch 5 Leute raus, die sich besonders hervorgetan haben :wink2:
Sollte im Laufe der nächsten Woche fertig sein.
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 26.08.2013, 17:02

So wie versprochen meine Top 5 kurz bevor es in allen Serien um den Titel geht.

Drivers to watch Top 5 zweites Quartal


:arrow: Facu Regalia
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Der Argentinier ging als auf dem Papier schwächster Fahrer des ART Teams in die GP3 Saison. So fing seine Saison auch an, denn Conor Daly und Jack Harvey waren deutlich besser. Bei Daly war das keine Überraschung, denn schließlich fährt er schon seine dritte Saison in der GP3 und Harvey gilt nach seinem Titel in der britischen F3 als hoffnungsvolles Talent.
Und das sind ja beleibe nicht die einzigen guten Fahrern denen man sich in der GP3 stellen muss.
Er ließ sich auch nicht von Rückschlägen verunsichern, wie dem ersten Rennwochende bei dem er am Ende Null Punkte hatte. Denn in Valencia stand er dann schon zum ersten Mal auz dem Podium, genauer gesagt Platz 2. Als Titelkandidat galt er in der Folge trotzdem nicht, aber die kuriose Situation das es in der GP3 sehr schwer ist zu überholen, sowie die ein oder anderen Patzer der Topleute in der Quali und im Rennen, sorgten dafür das nach vorne gespült wurde.
Doch vor allem das er mit der Zeit immer bessere Resulate ablieferte, brachte ihn in diese Position. Konstant unter den Top 6 zu punkten und der Sieg am Nürburgring mit Pole sowie Schnellster Runde, muss man auch erstmal hinbekommen.
Und nach dem Doppelpodium in Spa, grüßt er plötzlich von der Tabellenspitze.

Damit hat keiner gerechnet und deshalb ist er verdientermaßen, hier vertreten. Zudem ist er bei noch vier Rennen und mit 14 Punkten Vorsprung, der Topfavorit auf den Titel. Auch wenn theoretisch bis zum 11 jeder noch den Titel holen könnte, wird er sich besonders gegen Daly und Elinas wehren müssen.


:arrow: Kimiya Sato
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Letztes Jahr ging zum Ende der Saison in der deutschen F3 die Puste aus und er verlor nicht nur den Titel an Jimmy Eriksson, sondern wurde am Ende noch auf Rang 3 zurückgereicht.
Warum ich das erzähle??

Nun wenn wir jetzt die Karrie von Eriksson mit der des Japaners vergleichen, kann man bis dorthin viele Ähnlichkeiten entdecken. Beide sind schon länger in den Nachwuchsserien unterwegs dazu sind sie nicht mehr die jüngsten. Es musste also von beiden etwas kommen und der Schwede hat im letzten Jahr klar den besseren Job gemacht.
Wenn wir aber nun schauen wie sich beide Karrieren entwickelt haben; Eriksson ist mit Null Punkten in der GP3 ziemlich weit hinten im Feld, Sato dagegen führt das Klassement in der Auto GP an.
Sicherlich von der Qualität des Fahrerfelds ist die GP3 an sich besser, aber in der Auto GP tummeln sich auch viele sehr erfahrene Piloten. Wie zum Beispiel der Italienische F3 Meister Sergio Campana oder gar der ehemalige F1 Pilot Narain Karthikeyan.

Da ist es trotzdem eine gute Leistung wenn man in jedem Rennwochenende mindestens einmal auf dem Podium war. Besonders hat seine Fahrt im Regen in Monza überzeugt. Dazu hat er am dem Young Driver Test für Sauber teilgenommen und sich nicht schlecht angestellt. Den Vergleich gegen Eriksson hat er schon mal gewonnen und er weiß vielleicht gewinnt er, bei 13 Punkten Vorsprung auf Campana und vier verbleibenden Rennen, den Titel in der Auto GP schon bald. Und wer weiß was dann noch drin ist.


:arrow: Raffaele Marciello
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Der Italiener war schon das letzte Mal unter den Top 5 und auch dieses Mal kommt man nicht um ihn herum. Er hat am Red Bull Ring zwar geschwächelt, aber nur kurz, denn Raffaele war schon am Norisring wieder da.
Er mag mit 72,5 Punkten auch wieder relativ sicher in vorne zu liegen doch diese Zahl trügt. Es gibt noch 9 Rennen bei denen der Sieger 25 Punkte einheimst. Sprich 225 Punkte sind noch zuvergeben und wir haben gesehen wie schnell, es mal nicht mehr so gut laufen kann.

Doch seine Konstanz ist einfach wahnsinn. Nur viermal war er nicht auf dem Podium, zwei mal davon gab es keine Punkte für ihn. Bei den restlichen Rennen gewann er zehn mal, wurde vier mal zweiter und drei mal dritter.

Wenn er das beibehält ist es überhaupt keine Frage mehr wer sich den Titel holt, denn Rosenqvist scheint zu inkonstant zu sein. Dennoch erfordert es durchaus seine volle Konzentration, denn das Feld ist sehr ausgeglichen und jeder Fehler wird bestraft. Aber das scheint nicht der Fall, nach dem Sweep(alle drei Rennen gewonnen, plus drei Poles und zweimal die schnellste Runde) kommt er mit Rückenwind nach Zandvoort.
Er wird sich das wohl nicht mehr nehmen lassen.

:arrow: Kevin Magnussen
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In der WSbR hat sich eigentlich wenig geändert, es sind noch drei Rennen und Magnussen führt mit 27 Punkten vor Vandoorne. Der hat wiederrum schon 35 Punkte Vorsprung auf den dritten Stevens. Und das obwohl er am Red Bull Ring zweimal ausfiel. Das zeigt eigentlich, dass Magnussen nur vor Vandoorne Angst haben muss, welcher zwar sehr schnell ist aber noch die Konstanz vermissen lässt. Sicherlich auch kein Wundern, befindet sich der Belgier in seiner ersten Saison und der Däne in seiner zweiten.

Bei sechs Rennen die noch zu fahren sind, darf er sich mit Sicherheit nicht zurücklehnen, denn Vandoorne ist es zuzutrauen das er diese Rennen alle gewinnen kann. Dennoch ist es dem Dänen absolut ebenso zuzutrauen, das zuverhindern und seinerseits mit kalkuliertem Risiko, sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen.

Irgendwie erinnert die Konstelation an die der letzten Saison und dort kam es dann ja ganz anders. Bleibt spannend zu beobachten.

:arrow: Robert Wickens
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Es fiel mir nicht besonders schwer einen DTM Piloten mitrein zunehmen, denn in der GP2 und auch sonst nirgends hat sich einer so angeboten wie Robert Wickens. Klar der Saisonstart war mit den gemischten Gefühlen zu betrachten. Dem dritten Platz in Brands Hatch folgten zwei Nuller.
Doch der Kanadier legte den Schalter um wurde vierter am Lausitzring, zweiter am Norisring(nach seiner Pole) und gewann, nach dem Rückschlag in Moskau, am Nürburgring. Besonders die Leistung dort war herausragend, nicht nur sein Speed sondern auch sein Überholmanöver außenherum gegen Farfus und Tambay.

Er hat auch noch eine Restchance auf den Titel in der DTM aber das wird fast unmöglich, denn Rockenfeller hat einen sehr großen Vorsprung und wenn er nicht massiv einbricht wird er sich das nicht mehr nehmen lassen. Doch er kann noch bester Mercedes fahrer werden. Sollte er das schaffen sollte man sich in Stuttgart überlegen ob man dem Kanadier nicht mal einen Test im F1 Auto anbietet. Denn im Formelsport, hat er sich auch nicht schlecht angestellt.


Härtefall:
:arrow: António Félix da Costa

Es läuft absolut gar nichts mehr, von der Leichtigkeit zum Ende der Sasison 2012 keine Spur. Er galt als der Titelfavorit der WSbR aber davon ist wenig übrig. Nur fünfter, das klingt hart aber das kann unter Umständen schon zu wenig sein wenn er auf eine große Zukunft bei Red Bull hofft. Sein Glück momentan ist lediglich das Sainz jr. und Krywat noch zu jung sind um 2014 im Torro Rosso zu sitzen. Falls Daniel Ricciardo tatsächlich zu Red Bull Racing aufsteigt.
Wenn das nicht der Fall ist, hat er sich nicht aufgedrängt und könnte ziemlich schnell weg vom Fenster sein.
Noch hat er 6 Rennen die Wogen wieder etwas zu glätten, zumindest lagen ihm die kommenden Strecken schon im letzten Jahr. Aber der Titel ist eigentlich weg.

:arrow: Die fünf Punktbesten in der GP2

Coletti hat keine Lust mehr zu punkten, Nasr hat immer noch nicht gewonnen, Leimer und Bird sind die Inkonstanz in Person und Calado hat am Saisonanfang eigentlich schon zuviel verloren um ein Wörtchen im Titelkampf mitzureden.

Eigentlich aber nach Spa hat er als fünfter der GP2 und 24 Rückstand wieder Chancen, uns das Gegenteil zu beweisen. Er hat von den genannten auch momentan die beste Form, denn Nasr bringt es einfach nicht hin seine vorhandene Konstanz in so viele Punkte umzumünzen, das er die Meisterschaft anführt.
Je länger das dauert, desto unwahrscheinlicher wird es das er endlich explodiert und endlich ein Rennen gewinnt. Er ist absolut überfällig, genauso wie es überfällig ist das Coletti seine Gesamtführung verliert. In den letzten acht Rennen nur einmal Punkte geholt.

Momentan hebt sich in der GP2 also niemand besonders hervor, ich hoffe das ändert sich bis zum Saisonende noch. Ansonsten wird das ein lustiger Titelkampf....

Zu beobachten:

:arrow: Stoffel Vandoorne
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Der Belgier ist, wie oben beschrieben, sehr schnell aber auch inkonstant. Dennoch macht er als Rookie einen guten Job und sein zweiter Platz in der Gesamtwertung ist an sich sensationell. Kein Wunder also das er bei McLaren untergekommen ist. Der Doppelausfall am Red Bull Ring ist ein Rückschlag, was die Titelambitionen angeht. Wenn er das verkraftet, hat er dennoch noch Chancen mit guten Leistungen, am Ende trotzdem Magnussen das Leben schwer zu machen.

:arrow: Matthew Brabham
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Er hat die Konkurrenz in der Pro Mazda Championship kaputt gefahren und zwei Rennen vor Schluss den Titel schon sicher. Von 14 Rennen hat der Enkel von Jack Brabham 11 gewonnen. Interessant wird hier wie der nächste Schritt aussieht. Entweder der Sprung nach Europa oder es in der Indy Lights in Amerika versuchen. Für letztere hat er zumindest schon mal ein "Scholarship", sprich eine Förderung sicher.

:arrow: Marvin Kirchhöfer
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Der Champion der ADAC Formel Master, hat mit fast 100 Punkten Vorsprung, die deutsche Formel 3 so gut wie im Sack. Er kann sich eigentlich nur noch selbst schlagen.


Das wars für den Moment, es folgt nachdem in allen Nachwuchsserien die Saison beendet ist, ein Abschlussbericht. (Das wird Ende Oktober sein)
Und viel Spaß beim verfolgen der Entscheidungen in den Nachwuchsserien.
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Re: Nachwuchsfahrer 2014

Beitragvon drebola » 28.08.2013, 06:39

:arrow: Raffaele Marciello hat letzte Woche am Nürburgring mal wieder alle alt aussehen lassen. Er gwann alle 3 Läufe und führt nun in der Formel3 EM-Wertung überlegen.
Klar kommt für ihn 2014 viel zu früh, aber da er ja auch durch Ferrari gefördert wird, sehe ich ihn auf einem guten Weg in die Formel1. Nächstes Jahr vielleicht "World Series by Renault" oder "GP2", und dann den nächsten Schritt 2015 als Test- und Freitagsfahrer und dann 2016: ab ins Stammcockpit! 8)
Seit Vettel und Hamilton hat mich keiner mehr in den Nachwuchsklassen so begeistert. :arrow: Da kommt was auf uns zu!
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 05.09.2013, 01:28

Für Robin Frijns wird es nach dem GP2 hin und her(in Monza fährt er wieder nicht) noch bitterer, denn für Sauber wird er 2014 nicht mehr Testfahrer bzw. Reservefahrer sein.

An sich ist das sicher nicht so tragisch sollte er etwas anderes finden. Denn Sauber hatte schließlich keinen Simulator....
Wäre schade wenn dieses Talent nirgends eine Chance bekäme.

Für noch einen wird's ein wenig eng, denn Carlos Sainz Jr. wird für den Rest der Saison in der Formel Renault 3.5 fahren. Sollte er sich dort besser anstellen als der im Moment schwächelnde Felix da Costa, so könnte der Spanier auch schon 2014 das TR Cockpit bekommen. Doppelter Druck für den Portugiesen, der auch schon vorher bewusst war das es eng werden könnte mit dem TR Sitz wenn er nicht Leistung bringt.
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 19.10.2013, 17:55

Zwei wichtige Meisterschaftsentscheidungen sind heute erfolgt. Kevin Magnussen ist der Gesamtsieger der Formula Renault 3.5 und Raffaele Marciello gewinnt die FIA Formel 3 EM.

Beide absolut verdient und das tolle kein RB Pilot weit und breit. Magnussen ist im McLaren Nachwuchskader und Marciello in dem von Ferrari :winky:

Herzlichen Glückwunsch dazu und wenn die GP2/GP3 Entscheidungen diesen Monat auch noch gefallen sind, werde ich mich auch an einen kleinen Jahresbericht machen ;)
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Re: Drivers to watch

Beitragvon Tr!pleCr0wn » 01.11.2013, 12:27

Beitske Visser, die erste Pilotin im Red Bull Junior Team, ist rausgeflogen. Beide seiten waren mit den diesjährigen Ergebnissen wohl unzufrieden. Die Niederländerin hatte in ihrer ersten Saison im ADAC Formel Masters einen Sieg und einen Podiumsplatz erreichen können, doch das lag wohl hinter den Erwartungen des Förderers.
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 02.11.2013, 23:52

Wieder einmal ist eine Saison vor rüber und das heißt es ist auch wieder an der Zeit für mich die Saison unserer Nachwuchsfahrer zu bewerten. Ich habe viele Samstage und Sonntage damit verbracht mir die GP2/GP3/WSbR/Formel 3 EM mehr oder weniger sporadisch zusehen oder mich zumindest über die Ergebnisse auf dem laufenden zu halten.
Je nachdem werde ich versuchen wie schon in den letzten beiden Jahren eine Prozentzahl anzugeben, mit der ich die Chancen auf ein F1 Engagement des betreffenden Fahrers einschätze. Wie immer natürlich mehr aus dem Bauch heraus und natürlich nur im Rahmen meiner Möglichkeiten (ein begrenztes Bild). Dennoch hoffe ich etwas sinnvolles zu diesem Thema beizutragen, es wurde schließlich durch die letzten Ereignisse im Fahrerkarussell sehr aktuell.
Aus Zeitgründen habe ich dieses Mal allerdings die Beurteilung gesplittet, die im Wochenabstand erscheinen werden. Ich fange an mit meiner persönlichen Top 5 der Saison 2013 und allgemeinen Feststellungen im Bereich des Nachwuchssportes. Die Beurteilung der restlichen Fahrer folgt dann.

Top 5

:arrow: Kevin Magnussen
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Am Sohn von Jan Magnussen führt kein Weg vorbei, mit seinem nahezu ungefährdeten Titelgewinn in der Formel Renault 3.5 ist er für mich der beste Nachwuchspilot im Jahr 2013. Nicht nur das er dann da war als es darauf ankam, gewann die letzten drei Rennen nachdem eine DSQ ihm ein Sieg wieder aberkannt wurde(Teamverschuldet), nein auch diese beeindruckende Konstanz.

Neben der DSQ nur ein Rennen außerhalb der Punkte, sowie das er in 17 Rennen 13 mal auf dem Podium stand. So viel zu den Zahlen die beeindrucken, denn er legte auch einen sehr guten Fahrstil an den Tag. Egal ob bei Regen oder trockenen Bedingungen er wirkte stets so als hätte er alles unter Kontrolle. Genau das ist der größte Unterschied zum letzten Jahr, dort hatte er alle Anstrengungen unternommen um nach vorne zu kommen. Oft war das zu viel des guten und führte nicht zum gewünschten Erfolg. Daher wurde er 2012 auch nur siebter in der Gesamtwertung. Davon war dieses Jahr nichts mehr zu sehen und somit ist er absolut bereit für die F1.

Absolut vorstellbar das er es mit McLarens und der Unterstützung seiner Sponsoren, schafft zum Beispiel bei Marussia anzudocken. Wenn nicht wäre es durchaus denkbar, bei McLaren als Testfahrer zu fungieren und dank der wieder eingeführten Testfahrten, einen McLaren bewegen zu dürfen. Es gibt dazu viele Szenarien und man wird wohl noch eine Weile warten müssen bis klar ist wie es für ihn weitergeht. Dennoch bleibt eines er hat sich mit dieser Saison für die F1 mehr als nur empfohlen. Zusammen mit seinen Unterstützern bin ich mir fast sicher, diesen Jungen sehen wir in der F1 bald wieder.

Meine Einschätzung: 90%

:arrow: Stoffel Vandoorne
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Seine Karriere ist durchaus interessant, noch 2011hielt er sich in der Formel Renault 2.0 im Windschatten der beiden RB Junioren und einem Robin Frijns und einem gewissen Will Stevens auf. Der Fokus lag da ganz klar auf anderen und das war auch berechtigt, denn die Leute mit den besseren Ergebnissen verdienen die größere Aufmerksamkeit. Schlecht wird das nur, wenn es um das Überleben in diesem Haifischbecken geht.

Ohne diese Aufmerksamkeit/Sponsoren kann es schnell vorbei sein. Er hatte das Glück trotzdem Unterstützer zu haben und legte dann 2012 richtig los. Er rang in der selben Serie wie 2011, sprich in seiner zweiten Saison, keinen geringeren als Daniil Kvyat nieder, der ebenfalls seine zweite Saison fuhr in dieser Serie absolvierte. Das Preisgeld, welches er für diese Leistung erhielt, wurde dann gleich in eine Saison in der nächsthöheren Serie der WSbR investiert. Genau wie das Robin Frijns 2012 getan hatte und die Serie sogar gewann. Lustiger weise war er sogar dessen Nachfolger in der Fortec Mannschaft.

Ein kluges Investment wie sich später herausstelle, denn er tat es wirklich Frijns nach und gewann am ersten Rennwochenende gleich eins der beiden Rennen und wurde im anderen dritter. Nur genau andersherum. Es blieb aber nicht dabei, es folgten 3 weitere Siege und fünf weitere Podestplätze. Er war zwischenzeitlich sogar der Gesamtführende, doch gegen Kevin Magnussens Konstanz war er machtlos. Sicherlich machte er auch den einen oder anderen Fehler, aber Angesichts der Erfahrungsunterschiede der beiden, war das kein Wunder. Dennoch reichte das am Ende für Platz zwei in der Formel Renault 3.5. Noch vor dem RB Junior da Costa und eben dem oben genannten Will Stevens.

Damit hatte er sich zurecht in den Fokus gebracht und wurde ein Mitglied in der McLaren Nachwuchsförderungsprogamm. Die F1 käme für ihn wohl zu früh, wie er selbst auch zugab. Es kämen entweder ein weiteres Jahr in der Formel Renault in Frage oder ein Jahr als Testfahrer bei McLaren oder einem anderen Team. Hängt wohl auch davon ab, was mit Kevin Magnussen geschieht. Auch die GP2 wäre denkbar, dennoch ändert das alles nichts, dass auch er auf dem Weg in die F1 ist. Es hängt sicher auch davon ab welche Mittel ihm zur Verfügung stehen bzw. wie gut ihn McLaren unterstützt. Das Beispiel Frijns lässt zumindest Restzweifel im Raum. Angesichts dieser Tatsache bin ich bei ihm etwas skeptischer was eine Formel 1 Zukunft angeht, als zum Beispiel bei Magnussen.

Meine Einschätzung: 75%

:arrow: Daniil Kvyat
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Das er in Zukunft Formel 1 fährt steht inzwischen gar nicht mehr zu Debatte. Je weiter die Saison fortgeschritten war, desto eher konnte man damit rechnen das plötzlich er derjenige sein wird der Daniel Ricciardo bei Torro Rosso nachfolgen wird. Doch so wirklich auf dem Zettel hatte ich ihn nicht, dafür war begann seine Saison in der GP3 doch sehr dürftig. In so einem schwachen Fahrerfeld hatte ich mir von ihm und seinem Teamkollegen Carlos Sainz jr. mehr erwartet. Sie sind ja schließlich beide Red Bull Junioren und von denen hatte nach 10 Rennen noch keiner ein Rennen gewonnen....

Ich rechnete da eher damit, dass da einer aus dem Förderkader fliegt als in die F1 befördert wird. Zu Mal der Schritt in der Formel 3 EM als Gaststarter anzutreten, aus meiner Perspektive eher ein Schritt zurück war, denn ein Carlos Sainz fuhr nebenher schließlich Formel Renault 3.5.

Dazu war er dort zwar schnell unterwegs, doch Seriensieger war er dort nicht, auch wenn als Quereinsteiger oft bester Fahrer des Carlin Rennstalls. Und die waren keineswegs auf einem niedrigen Niveau unterwegs. Da er als Gaststarter eh nicht viel zu gewinnen oder zu verlieren hatte, sprich es um nichts ging, würde ich das vernachlässigen. Viel interessanter sind dann die Entwicklungen um das Spa Wochenende. Der Russe gewann dort nämlich sein erstes GP3 Rennen. Zuvor war er in Ungarn zum ersten Mal auf dem Podest und diesen Schwung nahm er mit ins Rennen. Denn dort stand ausgerechnet Carlos Sainz jr. auf der Pole. Wenig davon beeindruckt wurde dieser aber am Start abgekocht, was in dem beschriebenen Ereignis, also seinem ersten GP3 Sieg, mündete. Interessant waren die Szenen unter dem Podium, da standen Helmut Marko und Carlos Sainz, welche später durch Harvey auf Platz 4 liegend abgedrängt bzw. abgeschossen wurde. Es schien so als würde Marko Sainz erklären, warum Kvyat da oben steht und er nicht und was dies für Konsequenzen hat. Am Ende kann er ihm auch was ganz anderes gesagt haben, dennoch im weiteren Verlauf der Saison kaufte ihm weiterhin Kvyat den Schneid ab. Er kämpfte in Abu Dhabi um die Meisterschaft während Sainz gerade noch unter den Top Ten war.

Dort gewann er mit einem souveränen Sieg im Hauptrennen sogar den Titel und das in seiner ersten Saison.
Ohne dieses Ergebnis zu berücksichtigen kann man verstehen warum Marko ihn in das F1 Cockpit setzt und nicht Sainz oder da Costa, denn er hat die beste Leistung der RB Junioren abgeliefert. Dies mag anhand seiner Erfahrung ein großes Risiko sein aber man dachte sich wohl, einem großen Talent wird dies nicht schaden. Es besteht mit Sicherheit die Chance, und die ist nicht mal all zu klein, dass er ein solches ist. Angesichts dieser Tatsache hat er die Chance zumindest verdient, ob er sie nutzt wissen wir erst nächstes Jahr.
Eine Einschätzung erübrigt sich.

:arrow: Raffaele Marciello
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Kein Zweifel er ist der verdiente Meister der FIA Formel 3 EM und das ist auch in beeindruckender Manier, aber er hatte trotz seiner 13 Siegen in 30 Rennen einige Schwächephasen. Diese hätten ihn am Ende fast noch den Titel gekostet, denn Felix Rosenqvist drehte trotz eigener Schwächeperioden zum Ende der Saison noch einmal richtig auf.
Doch wir wollen nicht so sein, denn es zeichnet einen Fahrer auch aus, trotz Pechs und Unvermögens diesen Titel trotzdem zu holen. Auch wenn es Fragen aufwirft was ihn in Zandvoort geritten hatte. Das die Kupplung in Vallelunga hochgeht dafür kann er nichts aber unter Druck von der Strecke fliegen, das überraschte schon. Der Ferrari Junior wird aber sicher daraus lernen und das mitnehmen. So wie er schon damit fertig wurde, "zu Hause" in Italien in der Fomel Abarth und der italienischen Formel 3, den Titel nicht geholt zu haben. 2012 überraschte er als Rookie alle und wurde hinter Daniel Juncadella zweiter in der Formel 3 Euroserie. Noch vor einem Pascal Wehrlein oder einem Carlos Sainz jr. Zu Mal Juncadella zu diesem Zeitpunkt schon viel mehr Erfahrung hatte.

Völlig zurecht ist er im Förderkader von Ferrari und auch die größte Hoffnung der Tifosi auf einen Formel 1 Fahrer, der auch mehr als nur mitfährt. Seine Zukunft sieht er selbst wohl in der DTM oder der GP2. Er spielt sogar mit dem Gedanken in beiden Serien zu fahren. Sicherlich im Hinblick auf Christian Vietoris nicht unbedingt das optimalste. Schwierig auch als Ferrari Mann bei Mercedes, Audi oder BMW ein Cockpit zu finden. Klar in der F3 fuhr er auch mit Mercedes Motor, aber dies wäre trotzdem ein anderer Schritt.

Man wird sehen wohin es ihn letztendlich verschlägt, aber wenn er seine Leistungen weiterhin bestätigt und Ferrari ihn auch weiter unterstützt, sehen wir ihn in der F1 wieder.

Meine Einschätzung: 70%



:arrow: Marvin Kirchhöfer
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Wie stellt man sich einen perfekten Start in die Rennfahrerkarriere vor?? Richtig mit Titel und das in Serie. Marvin Kirchhöfer hat genau das geschafft. Letztes Jahr gewann er in der ADAC Formel Masters im ersten Jahr gleich den Titel. Nur um dann ein Jahr später sich im deutschen Formel 3 Cup sich nicht lange mit der Konkurrenz aufzuhalten und souverän den Titel zu gewinnen. Am Ende fast 200 Punkte Vorsprung auf den zweiten und der Fakt bei jedem Rennwochenende mindestens einmal gewonnen(Bei drei Läufen pro Wochenende) zu haben sprechen eine deutliche Sprache. Aber auch in Sachen Konstanz hatte er einiges zu bieten, außer bei einem von 26 Rennen insgesamt, stand er immer auf dem Podium. Wenn das keine Bewerbung für höhere Aufgaben ist, dann weiß ich auch nicht. Mit Sicherheit ist bei dieser Konkurrenz, welche nicht schlecht ist aber eben auch noch lange nicht die Creme de la Creme des Nachwuchsbereiches ist , zu berücksichtigen, dass man die Leistung richtig einordnen muss. Was bedeutet diese Erfolge sind nichts mehr wert, wenn keine weiteren Folgen.

Genau das gilt es jetzt herauszufinden, womöglich mit einem Aufstieg in die F3 EM. Als Gewinner der Speedacademy und als Mitglied im Förderkader vom ADAC sicherlich kein Problem. Aber auch die GP3 ist denkbar, in Abu Dhabi hat er zumindest ein solches Fahrzeug schon getestet.

Ich traue ihm sogar noch mehr zu als Pascal Wehrlein, seinerseits Mercedes Junior und DTM Pilot. Das ist der Grund warum er in dieser Top 5 auftaucht, ich bin gespannt wie er sich im weiteren Karriereverlauf schlägt. Auf jeden Fall werde ich diese genau verfolgen.

Meine Einschätzung: 40%


Das war die Top kommen wir nun zu ein paar allgemeinen Feststellungen zum Geschehen in den Nachwuchsserien.

:arrow: GP3
Diese Nachwuchsserie hat mich alles andere als überzeugt. Das Starterfeld an sich nicht so stark besetzt, was an sich nun auch kein großer Kritikpunkt ist aber wenn man dann trotzdem einfach kaum bis gar nicht überholen kann ist dies nicht nur langweilig anzusehen sondern auch für die Nachwuchsfahrer nicht optimal. Vor allem wenn es einen reversed Grid in Rennen 2 gibt. Da kam es schon vor, das es unter Umständen gar nicht so klug war das erste Rennen zu gewinnen. Sondern das man mit einem dritten Platz in Rennen eins, viel bessere Chancen auf mehr Punkte im Hinblick auf das gesamte Rennwochenende hat. Nicht Sinn und Zweck einer Nachwuchsserie in der der schnellste auch die meisten Punkte bekommen sollte. Auch nicht optimal, dass sich das Geschehen auf eine guten Quali und einen guten Start konzentrierte. Denn nicht nur das gehört zum Rennfahren, zu Mal die F1 ganz andere Sachen abverlangt.

Also ist die GP3 2013 weder fair noch die optimale Ausbildung für die F1. Man hat dies wohl auch selbst erkannt und will 2014 gegensteuern. Dafür hat sogar Kimi Räikkönen einen GP3 Boliden getestet. Trotzdem war die Serie 2013 ein Flop.

:arrow: GP 2
Nach meinem Eindruck hat es auch etwas mit der momentan Situation in der GP2 zu tun, dass kein GP2 Fahrer in meiner Top 5 vertreten ist. Die Gründe sind schnell ausgemacht das Reifenreglement in Verbindung mit dem reversed Grid führen dazu, dass das Hauptrennen und das Sprint Rennen zu zwei völlig konträren Rennverläufen. Anfang der Saison war das nicht so extrem aber im Laufe der Saison hatte der Gewinner des Hauptrennens im zweiten absolut nichts mehr zu melden.

Weil er für den Sieg meist beide Medium Reifen brauchte und dann von seinem achten oder siebten Startplatz meist ganz schnell bis ans Ende des Feldes zurückgereicht wurde. Als Zuschauer ist es da schwer den Überblick zu behalten, dazu ist die "Doppelbestrafung" für den Rennsieger in Rennen 1, nicht wirklich nachzuvollziehen. Denn eines ist klar, wenn man ihm nicht vorschreibt beide Mischungen im ersten Rennen einzusetzen wird er alles für den Sieg tun, das zweite Rennen ist ihm egal. Da fragt man sich dann auch, was hat dieses Sprint Rennen plus reversed Grid für einen Sinn. Will man da den schwächeren Fahrern ein Geschenk machen?? Bisher ging das ja noch gut aber seit der Einführung von zwei Rennen in Monaco, fing diese Entwicklung auch ohne die Reifenproblematik an.
Damit tut sich die GP2 meiner Meinung nach keinen gefallen, denn zusammen von den hohen Kosten, macht man sich damit sehr unattraktiv für Nachwuchsfahrer. Außer das man im Rahmen der F1 unterwegs ist, bieten andere Serien mehr.

:arrow: Formel Renault 3.5
Das was die GP2 falsch macht, macht die Formel Renault richtig. Man bietet Fahrern auch mit kleineren Budgets Chancen, hat zwar auch zwei Rennen aber auch mit zwei Qualifikationen. Ein DRS System gibt es auch, lediglich das überholen trotzdem eine Herausforderung bleibt, ist ein Minuspunkt. Dennoch die Formel Renault ist auf dem Weg die GP2 als "die" Nachwuchsserie unter der F1 abzulösen. RB nur als Beispiel setzt schon länger nicht mehr auf die GP2, was auch dafür gesorgt hat, dass die Fahrerqualität zumindest auf demselben Niveau ist, wenn nicht sogar höher einzuschätzen. Und das ist nicht nur meine Meinung, auch wenn man hier kontrovers diskutieren kann.

:arrow: FIA Formel 3 EM
Unstrittig ist dabei aber die Leistung von Gerhard Berger. Ich war sehr skeptisch als er ankündigte, etwas gegen die die Flut an Nachwuchsserien zu tun. Doch zumindest im Formel 3 Bereich, hat er mit der Schaffung der Europameisterschaft, einen großen Schritt gemacht. Den Praxistest hat die Serie nun auch bestanden. Die Anforderungen die an die Fahrer gestellt werden sind vielfältig, denn vom Reifenmanagement, Zusammenarbeit mit dem Renningenieur bis zu möglichen Überholmanövern, wird alles gefordert. Somit ganz klar ein Erfolg.
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Re: Drivers to watch

Beitragvon unclebernie » 08.11.2013, 21:44

scott 90 hat geschrieben:Wieder einmal ist eine Saison vor rüber und das heißt es ist auch wieder an der Zeit für mich die Saison unserer Nachwuchsfahrer zu bewerten. Ich habe viele Samstage und Sonntage damit verbracht mir die GP2/GP3/WSbR/Formel 3 EM mehr oder weniger sporadisch zusehen oder mich zumindest über die Ergebnisse auf dem laufenden zu halten.
Je nachdem werde ich versuchen wie schon in den letzten beiden Jahren eine Prozentzahl anzugeben, mit der ich die Chancen auf ein F1 Engagement des betreffenden Fahrers einschätze. Wie immer natürlich mehr aus dem Bauch heraus und natürlich nur im Rahmen meiner Möglichkeiten (ein begrenztes Bild). Dennoch hoffe ich etwas sinnvolles zu diesem Thema beizutragen, es wurde schließlich durch die letzten Ereignisse im Fahrerkarussell sehr aktuell.
Aus Zeitgründen habe ich dieses Mal allerdings die Beurteilung gesplittet, die im Wochenabstand erscheinen werden. Ich fange an mit meiner persönlichen Top 5 der Saison 2013 und allgemeinen Feststellungen im Bereich des Nachwuchssportes. Die Beurteilung der restlichen Fahrer folgt dann.

Top 5

:arrow: Kevin Magnussen
[ Bild ]

Am Sohn von Jan Magnussen führt kein Weg vorbei, mit seinem nahezu ungefährdeten Titelgewinn in der Formel Renault 3.5 ist er für mich der beste Nachwuchspilot im Jahr 2013. Nicht nur das er dann da war als es darauf ankam, gewann die letzten drei Rennen nachdem eine DSQ ihm ein Sieg wieder aberkannt wurde(Teamverschuldet), nein auch diese beeindruckende Konstanz.

Neben der DSQ nur ein Rennen außerhalb der Punkte, sowie das er in 17 Rennen 13 mal auf dem Podium stand. So viel zu den Zahlen die beeindrucken, denn er legte auch einen sehr guten Fahrstil an den Tag. Egal ob bei Regen oder trockenen Bedingungen er wirkte stets so als hätte er alles unter Kontrolle. Genau das ist der größte Unterschied zum letzten Jahr, dort hatte er alle Anstrengungen unternommen um nach vorne zu kommen. Oft war das zu viel des guten und führte nicht zum gewünschten Erfolg. Daher wurde er 2012 auch nur siebter in der Gesamtwertung. Davon war dieses Jahr nichts mehr zu sehen und somit ist er absolut bereit für die F1.

Absolut vorstellbar das er es mit McLarens und der Unterstützung seiner Sponsoren, schafft zum Beispiel bei Marussia anzudocken. Wenn nicht wäre es durchaus denkbar, bei McLaren als Testfahrer zu fungieren und dank der wieder eingeführten Testfahrten, einen McLaren bewegen zu dürfen. Es gibt dazu viele Szenarien und man wird wohl noch eine Weile warten müssen bis klar ist wie es für ihn weitergeht. Dennoch bleibt eines er hat sich mit dieser Saison für die F1 mehr als nur empfohlen. Zusammen mit seinen Unterstützern bin ich mir fast sicher, diesen Jungen sehen wir in der F1 bald wieder.

Meine Einschätzung: 90%

:arrow: Stoffel Vandoorne
[ Bild ]

Seine Karriere ist durchaus interessant, noch 2011hielt er sich in der Formel Renault 2.0 im Windschatten der beiden RB Junioren und einem Robin Frijns und einem gewissen Will Stevens auf. Der Fokus lag da ganz klar auf anderen und das war auch berechtigt, denn die Leute mit den besseren Ergebnissen verdienen die größere Aufmerksamkeit. Schlecht wird das nur, wenn es um das Überleben in diesem Haifischbecken geht.

Ohne diese Aufmerksamkeit/Sponsoren kann es schnell vorbei sein. Er hatte das Glück trotzdem Unterstützer zu haben und legte dann 2012 richtig los. Er rang in der selben Serie wie 2011, sprich in seiner zweiten Saison, keinen geringeren als Daniil Kvyat nieder, der ebenfalls seine zweite Saison fuhr in dieser Serie absolvierte. Das Preisgeld, welches er für diese Leistung erhielt, wurde dann gleich in eine Saison in der nächsthöheren Serie der WSbR investiert. Genau wie das Robin Frijns 2012 getan hatte und die Serie sogar gewann. Lustiger weise war er sogar dessen Nachfolger in der Fortec Mannschaft.

Ein kluges Investment wie sich später herausstelle, denn er tat es wirklich Frijns nach und gewann am ersten Rennwochenende gleich eins der beiden Rennen und wurde im anderen dritter. Nur genau andersherum. Es blieb aber nicht dabei, es folgten 3 weitere Siege und fünf weitere Podestplätze. Er war zwischenzeitlich sogar der Gesamtführende, doch gegen Kevin Magnussens Konstanz war er machtlos. Sicherlich machte er auch den einen oder anderen Fehler, aber Angesichts der Erfahrungsunterschiede der beiden, war das kein Wunder. Dennoch reichte das am Ende für Platz zwei in der Formel Renault 3.5. Noch vor dem RB Junior da Costa und eben dem oben genannten Will Stevens.

Damit hatte er sich zurecht in den Fokus gebracht und wurde ein Mitglied in der McLaren Nachwuchsförderungsprogamm. Die F1 käme für ihn wohl zu früh, wie er selbst auch zugab. Es kämen entweder ein weiteres Jahr in der Formel Renault in Frage oder ein Jahr als Testfahrer bei McLaren oder einem anderen Team. Hängt wohl auch davon ab, was mit Kevin Magnussen geschieht. Auch die GP2 wäre denkbar, dennoch ändert das alles nichts, dass auch er auf dem Weg in die F1 ist. Es hängt sicher auch davon ab welche Mittel ihm zur Verfügung stehen bzw. wie gut ihn McLaren unterstützt. Das Beispiel Frijns lässt zumindest Restzweifel im Raum. Angesichts dieser Tatsache bin ich bei ihm etwas skeptischer was eine Formel 1 Zukunft angeht, als zum Beispiel bei Magnussen.

Meine Einschätzung: 75%

:arrow: Daniil Kvyat
[ Bild ]

Das er in Zukunft Formel 1 fährt steht inzwischen gar nicht mehr zu Debatte. Je weiter die Saison fortgeschritten war, desto eher konnte man damit rechnen das plötzlich er derjenige sein wird der Daniel Ricciardo bei Torro Rosso nachfolgen wird. Doch so wirklich auf dem Zettel hatte ich ihn nicht, dafür war begann seine Saison in der GP3 doch sehr dürftig. In so einem schwachen Fahrerfeld hatte ich mir von ihm und seinem Teamkollegen Carlos Sainz jr. mehr erwartet. Sie sind ja schließlich beide Red Bull Junioren und von denen hatte nach 10 Rennen noch keiner ein Rennen gewonnen....

Ich rechnete da eher damit, dass da einer aus dem Förderkader fliegt als in die F1 befördert wird. Zu Mal der Schritt in der Formel 3 EM als Gaststarter anzutreten, aus meiner Perspektive eher ein Schritt zurück war, denn ein Carlos Sainz fuhr nebenher schließlich Formel Renault 3.5.

Dazu war er dort zwar schnell unterwegs, doch Seriensieger war er dort nicht, auch wenn als Quereinsteiger oft bester Fahrer des Carlin Rennstalls. Und die waren keineswegs auf einem niedrigen Niveau unterwegs. Da er als Gaststarter eh nicht viel zu gewinnen oder zu verlieren hatte, sprich es um nichts ging, würde ich das vernachlässigen. Viel interessanter sind dann die Entwicklungen um das Spa Wochenende. Der Russe gewann dort nämlich sein erstes GP3 Rennen. Zuvor war er in Ungarn zum ersten Mal auf dem Podest und diesen Schwung nahm er mit ins Rennen. Denn dort stand ausgerechnet Carlos Sainz jr. auf der Pole. Wenig davon beeindruckt wurde dieser aber am Start abgekocht, was in dem beschriebenen Ereignis, also seinem ersten GP3 Sieg, mündete. Interessant waren die Szenen unter dem Podium, da standen Helmut Marko und Carlos Sainz, welche später durch Harvey auf Platz 4 liegend abgedrängt bzw. abgeschossen wurde. Es schien so als würde Marko Sainz erklären, warum Kvyat da oben steht und er nicht und was dies für Konsequenzen hat. Am Ende kann er ihm auch was ganz anderes gesagt haben, dennoch im weiteren Verlauf der Saison kaufte ihm weiterhin Kvyat den Schneid ab. Er kämpfte in Abu Dhabi um die Meisterschaft während Sainz gerade noch unter den Top Ten war.

Dort gewann er mit einem souveränen Sieg im Hauptrennen sogar den Titel und das in seiner ersten Saison.
Ohne dieses Ergebnis zu berücksichtigen kann man verstehen warum Marko ihn in das F1 Cockpit setzt und nicht Sainz oder da Costa, denn er hat die beste Leistung der RB Junioren abgeliefert. Dies mag anhand seiner Erfahrung ein großes Risiko sein aber man dachte sich wohl, einem großen Talent wird dies nicht schaden. Es besteht mit Sicherheit die Chance, und die ist nicht mal all zu klein, dass er ein solches ist. Angesichts dieser Tatsache hat er die Chance zumindest verdient, ob er sie nutzt wissen wir erst nächstes Jahr.
Eine Einschätzung erübrigt sich.

:arrow: Raffaele Marciello
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Kein Zweifel er ist der verdiente Meister der FIA Formel 3 EM und das ist auch in beeindruckender Manier, aber er hatte trotz seiner 13 Siegen in 30 Rennen einige Schwächephasen. Diese hätten ihn am Ende fast noch den Titel gekostet, denn Felix Rosenqvist drehte trotz eigener Schwächeperioden zum Ende der Saison noch einmal richtig auf.
Doch wir wollen nicht so sein, denn es zeichnet einen Fahrer auch aus, trotz Pechs und Unvermögens diesen Titel trotzdem zu holen. Auch wenn es Fragen aufwirft was ihn in Zandvoort geritten hatte. Das die Kupplung in Vallelunga hochgeht dafür kann er nichts aber unter Druck von der Strecke fliegen, das überraschte schon. Der Ferrari Junior wird aber sicher daraus lernen und das mitnehmen. So wie er schon damit fertig wurde, "zu Hause" in Italien in der Fomel Abarth und der italienischen Formel 3, den Titel nicht geholt zu haben. 2012 überraschte er als Rookie alle und wurde hinter Daniel Juncadella zweiter in der Formel 3 Euroserie. Noch vor einem Pascal Wehrlein oder einem Carlos Sainz jr. Zu Mal Juncadella zu diesem Zeitpunkt schon viel mehr Erfahrung hatte.

Völlig zurecht ist er im Förderkader von Ferrari und auch die größte Hoffnung der Tifosi auf einen Formel 1 Fahrer, der auch mehr als nur mitfährt. Seine Zukunft sieht er selbst wohl in der DTM oder der GP2. Er spielt sogar mit dem Gedanken in beiden Serien zu fahren. Sicherlich im Hinblick auf Christian Vietoris nicht unbedingt das optimalste. Schwierig auch als Ferrari Mann bei Mercedes, Audi oder BMW ein Cockpit zu finden. Klar in der F3 fuhr er auch mit Mercedes Motor, aber dies wäre trotzdem ein anderer Schritt.

Man wird sehen wohin es ihn letztendlich verschlägt, aber wenn er seine Leistungen weiterhin bestätigt und Ferrari ihn auch weiter unterstützt, sehen wir ihn in der F1 wieder.

Meine Einschätzung: 70%



:arrow: Marvin Kirchhöfer
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Wie stellt man sich einen perfekten Start in die Rennfahrerkarriere vor?? Richtig mit Titel und das in Serie. Marvin Kirchhöfer hat genau das geschafft. Letztes Jahr gewann er in der ADAC Formel Masters im ersten Jahr gleich den Titel. Nur um dann ein Jahr später sich im deutschen Formel 3 Cup sich nicht lange mit der Konkurrenz aufzuhalten und souverän den Titel zu gewinnen. Am Ende fast 200 Punkte Vorsprung auf den zweiten und der Fakt bei jedem Rennwochenende mindestens einmal gewonnen(Bei drei Läufen pro Wochenende) zu haben sprechen eine deutliche Sprache. Aber auch in Sachen Konstanz hatte er einiges zu bieten, außer bei einem von 26 Rennen insgesamt, stand er immer auf dem Podium. Wenn das keine Bewerbung für höhere Aufgaben ist, dann weiß ich auch nicht. Mit Sicherheit ist bei dieser Konkurrenz, welche nicht schlecht ist aber eben auch noch lange nicht die Creme de la Creme des Nachwuchsbereiches ist , zu berücksichtigen, dass man die Leistung richtig einordnen muss. Was bedeutet diese Erfolge sind nichts mehr wert, wenn keine weiteren Folgen.

Genau das gilt es jetzt herauszufinden, womöglich mit einem Aufstieg in die F3 EM. Als Gewinner der Speedacademy und als Mitglied im Förderkader vom ADAC sicherlich kein Problem. Aber auch die GP3 ist denkbar, in Abu Dhabi hat er zumindest ein solches Fahrzeug schon getestet.

Ich traue ihm sogar noch mehr zu als Pascal Wehrlein, seinerseits Mercedes Junior und DTM Pilot. Das ist der Grund warum er in dieser Top 5 auftaucht, ich bin gespannt wie er sich im weiteren Karriereverlauf schlägt. Auf jeden Fall werde ich diese genau verfolgen.

Meine Einschätzung: 40%


Das war die Top kommen wir nun zu ein paar allgemeinen Feststellungen zum Geschehen in den Nachwuchsserien.

:arrow: GP3
Diese Nachwuchsserie hat mich alles andere als überzeugt. Das Starterfeld an sich nicht so stark besetzt, was an sich nun auch kein großer Kritikpunkt ist aber wenn man dann trotzdem einfach kaum bis gar nicht überholen kann ist dies nicht nur langweilig anzusehen sondern auch für die Nachwuchsfahrer nicht optimal. Vor allem wenn es einen reversed Grid in Rennen 2 gibt. Da kam es schon vor, das es unter Umständen gar nicht so klug war das erste Rennen zu gewinnen. Sondern das man mit einem dritten Platz in Rennen eins, viel bessere Chancen auf mehr Punkte im Hinblick auf das gesamte Rennwochenende hat. Nicht Sinn und Zweck einer Nachwuchsserie in der der schnellste auch die meisten Punkte bekommen sollte. Auch nicht optimal, dass sich das Geschehen auf eine guten Quali und einen guten Start konzentrierte. Denn nicht nur das gehört zum Rennfahren, zu Mal die F1 ganz andere Sachen abverlangt.

Also ist die GP3 2013 weder fair noch die optimale Ausbildung für die F1. Man hat dies wohl auch selbst erkannt und will 2014 gegensteuern. Dafür hat sogar Kimi Räikkönen einen GP3 Boliden getestet. Trotzdem war die Serie 2013 ein Flop.

:arrow: GP 2
Nach meinem Eindruck hat es auch etwas mit der momentan Situation in der GP2 zu tun, dass kein GP2 Fahrer in meiner Top 5 vertreten ist. Die Gründe sind schnell ausgemacht das Reifenreglement in Verbindung mit dem reversed Grid führen dazu, dass das Hauptrennen und das Sprint Rennen zu zwei völlig konträren Rennverläufen. Anfang der Saison war das nicht so extrem aber im Laufe der Saison hatte der Gewinner des Hauptrennens im zweiten absolut nichts mehr zu melden.

Weil er für den Sieg meist beide Medium Reifen brauchte und dann von seinem achten oder siebten Startplatz meist ganz schnell bis ans Ende des Feldes zurückgereicht wurde. Als Zuschauer ist es da schwer den Überblick zu behalten, dazu ist die "Doppelbestrafung" für den Rennsieger in Rennen 1, nicht wirklich nachzuvollziehen. Denn eines ist klar, wenn man ihm nicht vorschreibt beide Mischungen im ersten Rennen einzusetzen wird er alles für den Sieg tun, das zweite Rennen ist ihm egal. Da fragt man sich dann auch, was hat dieses Sprint Rennen plus reversed Grid für einen Sinn. Will man da den schwächeren Fahrern ein Geschenk machen?? Bisher ging das ja noch gut aber seit der Einführung von zwei Rennen in Monaco, fing diese Entwicklung auch ohne die Reifenproblematik an.
Damit tut sich die GP2 meiner Meinung nach keinen gefallen, denn zusammen von den hohen Kosten, macht man sich damit sehr unattraktiv für Nachwuchsfahrer. Außer das man im Rahmen der F1 unterwegs ist, bieten andere Serien mehr.

:arrow: Formel Renault 3.5
Das was die GP2 falsch macht, macht die Formel Renault richtig. Man bietet Fahrern auch mit kleineren Budgets Chancen, hat zwar auch zwei Rennen aber auch mit zwei Qualifikationen. Ein DRS System gibt es auch, lediglich das überholen trotzdem eine Herausforderung bleibt, ist ein Minuspunkt. Dennoch die Formel Renault ist auf dem Weg die GP2 als "die" Nachwuchsserie unter der F1 abzulösen. RB nur als Beispiel setzt schon länger nicht mehr auf die GP2, was auch dafür gesorgt hat, dass die Fahrerqualität zumindest auf demselben Niveau ist, wenn nicht sogar höher einzuschätzen. Und das ist nicht nur meine Meinung, auch wenn man hier kontrovers diskutieren kann.

:arrow: FIA Formel 3 EM
Unstrittig ist dabei aber die Leistung von Gerhard Berger. Ich war sehr skeptisch als er ankündigte, etwas gegen die die Flut an Nachwuchsserien zu tun. Doch zumindest im Formel 3 Bereich, hat er mit der Schaffung der Europameisterschaft, einen großen Schritt gemacht. Den Praxistest hat die Serie nun auch bestanden. Die Anforderungen die an die Fahrer gestellt werden sind vielfältig, denn vom Reifenmanagement, Zusammenarbeit mit dem Renningenieur bis zu möglichen Überholmanövern, wird alles gefordert. Somit ganz klar ein Erfolg.


:thumbs_up: sehr gute zusammenfassungen, guter ueberblick, danke!
"Mein Bart hat plötzlich angefangen zu flattern und ich verlor unter dem Helm Haare. Die sind mir dann auf das Gaspedal gefallen und ich bin mit dem Fuß deshalb abgerutscht. Sowas hatte ich noch nie"

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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 09.11.2013, 01:34

unclebernie hat geschrieben: :thumbs_up: sehr gute zusammenfassungen, guter ueberblick, danke!

Schön das es dir gefällt :)

Weiter im Text mit dem ersten Teil der restlichen Fahrer.



:arrow: Sam Bird

Es war seine dritte Saison in der GP2 und es war auch seine beste. Nachdem Ausflug 2012 in die Formel Renault 3.5 war es eine Überraschung, dass er plötzlich wieder in der GP2 auftauchte. Möglich wurde das nur, weil der iSport Nachfolger RussianTime scheinbar, nicht so dringend auf Sponsorengeld der Fahrer angewiesen ist wie andere GP2 Rennställe. So bekam er noch einmal die Chance die Gesamtresultate fünf und sechs zu verbessern.

Das tat er nach einer nicht einfachen Saison, doch seine fünf Siege brachte ihn zum Ende hin überraschend in die Position um die Meisterschaft kämpfen zu können. Der MAMG Testfahrer war sogar in einer guter Ausgangsposition Fabio Leimer zu schlagen. Doch in Abu Dhabi würgte er am Start den Motor ab und wurde nur durch Glück noch zehnter. Damit hatte er die Chance um den Titel vergeben. Immerhin sicherte er seinem Team den GP2 Teamtitel, er brauchte dafür einen vierten Platz im Sprintrennen, denn er trotz Druck von Daniel Abt nach Hause fuhr.

Ein versöhnliches Ende, dass ihn aber wohl nicht in die F1 spülen wird. Er selbst träumt davon, sah es aber eher als realistisch an ein Indy Car Cockpit zubekommen. An sich ist er mit Sicherheit keiner dem der Ruf eines Supertalents zugestanden wird, aber er ist ein sehr konstanter Fahrer. Als Beleg seine 4 Jahre GP2 bzw. WSbR 5,6,3,2 zeigen wie konstant er vorne mitfuhr und das von Anfang an.
Es wäre im zu wünschen das er in Zukunft eine Beschäftigung im Motorsport findet, aber die F1 das wird ohne großen Sponsor sehr schwer.
Die Restchance ist da, denn er ist mit Sicherheit kein schlechterer Fahrer bzw. vom Potenzial nimmt er sich wenig mit den Leuten die bei den Hinterbänklern fahren.

Meine Einschätzung: 40%

:arrow: Daniel Abt

Seuchensaison das trifft es am besten. Was bei Daniel Abt in der GP2 2013 ablief, war fast nicht mehr normal. Selten habe ich einen Fahrer gesehen der mehr vom Pech verfolgt war, als der Kemptener. Ob ein loses Rad, mysteriöser Topspeedverlust(welcher durch einen "defekten" Motor erklärt wurde), von den anderen aus dem Rennen genommen werden, unglückliche DSQ´s und ja auch den ein oder anderen selbstverschuldeten Fehler.
Dass er bei seinem besten Rennwochenende in Abu Dhabi wegen eines verloren Rades von ganz hinten losfahren musste, verdeutlicht das nochmal. Immerhin ließ er damit sein Potenzial aufblitzen, er wurde neunter im Hauptrennen und fünfter im Sprintrennen. Bei den Testfahrten im Anschluss an die Saison, fuhr er dazu im Hilmer sehr schnell Zeiten.

Alles Indizien das dieser Mann, doch besser ist als der 22 Gesamtplatz. Es scheint nur logisch mit einer weiteren Saison in der GP2 weiterzumachen, womöglich aber bei einem anderen Rennstall. Bei ART war er alles andere als glücklich. Hilmer wäre eine Option, aber wenn er seine Sponsoren weiter hinter sich hat, wird er sich das bestmögliche aussuchen können.
Für eine Beurteilung, hängt auch vieles von der nächsten Saison ab, er muss liefern wenn er seinen Traum F1 wahrmachen will. Und ich traue ihm das zu.

Meine Einschätzung: 50%

:arrow: Marcus Ericsson

Man möchte den Schweden Mister Pole Position nennen. Er stellte eindeutig unter Beweis, dass er auf eine Runde seinen Boliden um den Kurs bewegen kann. Wenn er nicht auf Pole stand war er immer weit vorne mit dabei. Das unfassbare trotz zwei Poles in den ersten fünf Wochenenden, war er noch kein einziges Mal regulär in die Punkte gefahren.
Da war Pech und Unvermögen dabei, welches er erst bei Halbzeit der Saison abschütteln konnte. In der verbleibenden Saison fuhr er damit noch auf Platz sechs der Gesamtwertung. Wenn man bedenkt, wie viel mehr da drin war, wäre er sicher auch ein Mann für den Titel gewesen.

In seiner nun schon vierten GP2 Saison, überzeugst du allerdings mit sowas keinen mehr. Das ist auch so ziemlich sein Problem, nun steht er vor der Wahl entweder ein fünftes Jahr GP2 oder ein Aufbruch zu neuen Ufern.
Tourenwagen, Langstreckensport und GT Sport bieten sich ebenso an wie ein Engagement in der Formel E oder eine Reise über den großen Teich. Für die F1 fehlt da der Geldgeber und deswegen auch eine geringe Einschätzung.

Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Felipe Nasr

Wenn man den Saisonverlauf betrachtet, war da doch mehr drin. Er war zwischenzeitlich der schärfste Verfolger Colettis, später sogar Topfavorit auf den Titel, doch dieser verflixte erste Sieg will ihm einfach nicht gelingen. Er fuhr eine sehr konstante SAison aber der Sprung nach ganz oben fehlte ebenso, wie die Coolnes. In Belgien als auch Abu Dhabi gingen mit ihm die Gäule durch. In guter Position wollte er zu viel und räumte Palmer respektive Jonny Cecotto jr.

Aber auch die Geschwindigkeit ließ zum Endspurt nach und so wurde er nur Rang vier.
Die Optionen für die Zukunft sind schwierig einzuschätzen. Anfangs war er noch im Gespräch doch mit dem leichten Rückgang seiner Leistungen, wird er kaum mehr mit einem F1 Cockpit in Verbindung gebracht. Zwar ließ Bernie verlauten er wollen den jungen Brasilianer bei der Suche unterstützen, doch momentan spürt man nichts davon. Was fehlt sind konkrete Kontakte zu einem Team. Auch seine Sponsoren scheinen bisher keine Anstalten zu machen. Das kann sich sicher noch ändern, weswegen wir abwarten sollten. Unter dem Strich gibt es drei Optionen, Stammfahrer/Testfahrer u. o. GP2.
Bin gespannt was da rauskommen wird. In jedem Fall stehen seine Chancen nicht schlecht, auch wenn es durchaus besser sein könnte.

Meine Einschätzung: 65%


:arrow: James Calado

Wenn er sagt diese Saison war nicht gut und am Ende trotzdem dritter der GP2 wurde, sagt dies alles. Bei den Patzern der Gegner muss er eigentlich Meister werden, doch im Hause ART lief wie man an Daniel Abt sah, wirklich nicht alles glatt. Dazu noch ein zwei Fehler und es wird nichts mit dem Titel. Schuld war vor allem die Quali, zu oft war Calado im Hauptrennen nicht bei der Musik und musste sich mit knappen Top Ten Plätzen begnügen. Der Ausschlag gab dann Barcelona da holte er keine Punkte.
Trotzdem muss er sich nicht grämen dieser zweite Platz war eine gute Leistung und obwohl er sich keine dritte GP2 Saison leisten kann, scheint er die richtigen Leute überzeugt zu haben. Die Freitagstests bei Force India sind Gold wert. Zumal die letzten Freitagstester, Bianchi/Hülkenberg/di Resta kamen allesamt in der F1 unter. Falls das 2014 nicht klappen sollte, scheint er auch vorzusorgen. Er soll einen DTM Wagen getestet haben, womit von diesem Jungen wohl noch hören werden.
Verdient hat er auf jeden Fall, er war in der britischen Formel 3 dicht dran Vergne, in der GP3 dicht dran an Bottas und in der GP2, im Relation zu seinen Jahren dort, immer Top unterwegs.
Die Frage ist nur reicht das, ich glaube es.

Meine Einschätzung: 75%

:arrow: Jolyon Palmer

Keine Frage er hat sich verbessert, aber er war auch sehr inkonstant. Er überzeugte mit sehr guten Überholmanövern und mit zwei lupenreinen Siegen. Zu Bedenken gilt sicher, es ist seine dritte GP2 Saison und selbst wenn er sie nächstes Jahr gewinnt, seine Vorgänger machen nicht gerade Mut.
Ich selbst habe nicht wirklich damit gerechnet, dass Palmer so aufdreht und damit auch ein wenig den Ruf der Formel 2 rettet aber das wird vorrausichtlich nicht für die Formel 1 reichen.

Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Rio Haryanto

Einerseits das erste Podest eingefahren auf der anderen Seite ein grausames Jahr. Es fing schon mit den langsamen Testfahrten an und hörte mit einer sehr durchwachsenen Saison auf. Man kann manches auf das Team Brawa Addax schieben, die in ihrer Abschluss Saison keine Bäume ausgerissen haben, aber es erklärt nicht alles. Von der Nationalität ist er einer der interessantesten Fahrer und bis letztes Jahr stimmten eigentlich auch die Leistungen.
Aber er scheint immer mehr in der Bedeutungslosigkeit zu versacken. Bei den Testfahrten nach der Saison, drehte sich das Bild aber wenn Pertamina, das staatliche Mineralölunternehmen Indonesiens, ihn nicht unterstützt und er nächste Saison nicht kräftig an Leistung drauf packt, wird das nichts mit der F1.

Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Mitch Evans

Für den GP3 Meister von 2012 war die Saison zwar weit besser als für Daniel Abt, welchen er dort bekanntlich hauchdünn schlug, aber lange noch nicht gut. Einzig in Monaco waren die Arden Boys gut mit dabei. Ansonsten lief es für Evans und dessen Teamkollegen Jonny Cecotto nicht gut.
Die Quali als Knackpunkt, in Rennen zwei mit dem reversed Grid war er meist viel besser unterwegs. Ansonsten viele Ergebnisse knapp außerhalb der Punkte. Es wäre mit Sicherheit einiges mehr drin gewesen, das zeigt alleine Jonny Cecotto der bisweilen, eher als Chaos Jonny auffiel und viele Punkte liegen ließ. Trotzdem zeichnet es Evans aus, ihn gleich im ersten Jahr im Griff zu haben.
Luft nach oben ist allerdings auch genug, zumindest beim Test nach der Saison, zeigte er dass da noch was drin steckt. Eine zweite Saison ist also wahrscheinlich und womöglich auch für ein neues Team.
Wenn sich dann steigern kann, hat der Kiwi absolut die Chance auf die F1. Er hat aber auch genug Konkurrenten die dasselbe wollen.

Meine Einschätzung: 40%

:arrow: Stefano Coletti

Eigentlich unfassbar seine Saison. Er hätte eigentlich die letzten zehn Rennen nicht fahren brauchen, es wäre dasselbe Ergebnis, P5, herausgekommen. Das zeigt zwar wie stark die erste Saisonhälfte war aber auch wie schwach die andere.
Es ist mir unbegreiflich warum er so eingebrochen ist. Am Rennstall kann es nur bedingt liegen, denn Teamkollege Trummer, welcher am Anfang Meilen weit weg war vom Monegassen, war plötzlich viel näher dran und punktuell sogar besser. Dieses Schicksal ist vermutlich einmalig, kann mich nicht an vergleichbares erinnern.
Der ehemalige RB Junior hat es jetzt sicher mehr als schwer, aus dieser Spirale rauszukommen. Der Kurzeitige Wechsel zurück in die Formel 3 untermauert dies.
Was er das nächste Jahr macht, ist im übrigen nicht abzusehen, womit der Blick in die Zukunft sich mehr als schwierig gestaltet.

Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Adrian Quaife-Hobbs

Der Meister der Auto GP 2012 hat sich teuer verkauft. Zeitweise holte er aus dem MP wirklich alles raus. In Bahrain wurde dies mit einem weniger guten Rennen zwar nicht belohnt, trotzdem war das mit Sicherheit keine Rookie Saison. Dazu muss man ja bedenken das er während der Saison von MP zu Hilmer gewechselt ist und dort seinen ersten Sieg feierte. Dreizehnter wurde er am Ende, schwer zu sagen was er 2014 machen wird. Neuorientierung oder ein weiterer Anlauf.
Vom Potenzial her bin ich trotzdem skeptisch.

Meine Einschätzung: 25%

:arrow: Kevin Ceccon

Seine Karriere zeigt wie schnell und ungerecht es im Nachwuchsgeschäft gehen kann. Er war nachdem er Auto GP Meister wurde oft nicht sehr gut unterwegs. Das gilt für seine Auftritte als 17 Jähriger bei Coloni als auch seine GP3 Saison. Die zwar ok war aber mehr nicht.
Doch es schien dieses jahr anders zu werden, er fuhr eigentlich eine richtig gute Saison für Trident, in Bercelona Punkte und dann als Highlight zweiter in Monaco.
Wenig später war aber auch schon Schluss, er wurde durch den weniger talentierten Teixeira ersetzt. Der wohl als erfolglosester GP2 Fahrer aller Zeiten in die Geschichte eingehen wird.
Der Rückschlag war bitter und er sorgte für ein Umdenken. Er fuhr letztens unter anderem International GT Open für seinen alten Rennstall Ombra. Nicht auszuschließen das er nicht mehr in den Formelsport zurückkehrt.

Meine Einschätzung: 10%

:arrow: Alexander Rossi

Die Saison begann schon komisch, nicht er war in das GP2 Team befördert wurden sondern der Chinese Ma Qinghua. Diese Entscheidung sorgte bei Insidern doch für einiges Stirnrunzeln, zumal Rossi weiterhin im Förderkader von Caterham verblieb.
Als für den Chinesen dann urplötzlich Schluss war mit GP2 und F1 Testpilot und Rossi diesen Platz in der GP2 übernahm, möchte man meinen dieser Schachzug war aus irgendeinem Grund von vorne weggeplant. Rossi fing trotz dieses kalt Startes richtig schnell an. Sofort in der Quali vorne dabei und auch sofort auf dem Podium. Dieses Niveau konnte er nicht ganz halten, vor allem das Reifenmanagement schien dem Caterham Rennstall nicht zu liegen. In Monaco kam Pech dazu, auch von der Startkollision betroffen zu sein, denn das ruinierte gleich zwei Rennen. Dazu fiel man auf andere Strecken immer wieder aus guten Positionen noch nach hinten. Trotzdem sammelte er weiterhin Punkte und stand im Hauptrennen in Spa und Monza wieder auf dem Podium.

In Singapur verhinderte dann ein Bremsdefekt weitere gute Ergebnisse, aber dafür gewann er nach seiner ersten Pole in Abu Dhabi auch das Rennen. Es war der erste GP2 Sieg für einen US Amerikaner. Das war auch gleichbedeutend mit Gesamtrang neun und dem Titel bester Rookie. Denn Tatsache ist, es war seine erste GP2 Saison.
Nebenher absolvierte Rossi auch für Caterham Freitagstrainings, noch ist aber nicht klar wie es 2014 weitergeht. Der wohl beste Amerikaner seit langem, hat zwar Außenseiterchancen auf ein Cockpit bei Caterham aber am wahrscheinlichsten ist wohl ein weiteres Jahr GP2. Dort wäre er sicher ein Favorit für den Titel, zumindest wenn er die Leistung bestätigen kann. Dies gelang ihm zumindest in seiner zweiten Saison WSbR nicht.
Deswegen habe ich bei ihm mehr oder weniger gemischte Gefühle was eine F1 Cockpit angeht.

Meine Einschätzung: 65%


:arrow: Robin Frijns

Eine Achterbahn so kann man Robin Frijns Karriere momentan beschreiben. Es ging schnell nach oben und nachdem Gesamtsieg in der 2.0 und 3.0 Liter Klasse der WSbR und dem Testposten bei Sauber, dachte man an dem Jungen führt früher oder später kein Weg vorbei.
Doch als es um eine Beschäftigung für 2013 geht, waren sich Frijns und Sauber uneins. Sauber hätte ihn gerne in der GP2 gesehen, er zögerte und wollte dies nicht wirklich, dass änderte sich auch nach Testfahrten nicht. Erst zum Bahrain Wochenende wurde er wohl er überzeugt und er kam bei Hilmer unter. In der Quali war er sofort in den Top 10, doch durch Gerangel im Mittelfeld sprang im Rennen nicht viel raus. Beim nächsten Rennwochenenden explodierte Frijns förmlich. Er wurde erster und zweiter mit einer bravurösen Leistung. Es wurde sein bester Auftritt denn nachdem er in Monaco bei dem Startchaos wenig Glück hatte und aus dem Rennen gerissen wurde, so erlebte er in Silverstone ebenfalls ein schreckliches Wochenende. In Deutschland sprang mit Platz dann aber immerhin wieder ein gutes Resultat heraus, doch die Kollision im Rennen brachten ihn um ein weiteres Podium.
Beim nächsten Wochenende wurde er dann ersetzt und kam zwar noch einmal zurück doch der neunte Platz in Spa waren seine letzten Punkte.

Bei Sauber wurde ihm als Ersatzfahrer gekündigt und er stand dann mit nichts da.
Eine bittere Angelegenheit, denn aus einem hoffnungsvollen Talent war ein eher tragischer Fall geworden. Es sieht momentan nicht super aus, was seine Zukunft betrifft. Vielleicht ändert sich das noch aber ich sehe momentan keinen wirklichen Hoffnungsschimmer.

Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Antonio Felix da Costa

Die Entscheidung das Daniil Kyvat 2014 im Torro Rosso sitzen wird, traft ihn wohl wie ein Schlag. Sicher die Anzeichen war da, doch er schien sich mit seinem wiedererstarken und der Sicherung der Gesamtplatzierung wohl trotzdem sicher, den Zuschlag zu bekommen.
Es war aber nicht so, die Umstände wurden von Marko wie folgt kommentiert. Da Costa habe nicht seine erste Schwächephase gehabt und Kyvat überzeuge sofort in der GP3, deswegen sei er das Risiko wert.
Marko hat nicht unrecht, auch wenn man wohl Schlussendlich nicht alles auf da Costa abwälzen kann. Es gibt nicht wenige Leute die vermuten mit seinen Problemen, im Gegensatz zur letzten Saison, auch ein Problem von Arden. Trotzdem Fehler wie in Ungarn oder Barcelona haben nicht geholfen und Marko eher in seiner Entscheidung bestärkt. Knackpunt vor allem gleich beide McLaren Junioren waren besser. Seit RB Tom Blomqvist von McLaren "abgeworben" hat, so vermuten manche gebe es einen Kampf der beiden Rennställe um die besten Talente.
Da passt da Costas Schwäche nicht ins Bild, wobei eben falls stimmt, dass dies nicht seine erste schlechte Phase war. Dass er die GP3 2012 ebenfalls nicht gewinnen konnte, hängt ihm wohl ebenso nach wie der Fakt, dass dies seine zweite Saison dort war.

Wenn man absolute Top Leute will reicht das nicht, zumindest den Ansprüchen von Dr. Marko.
Sein Pech war sicherlich auch, das im breit besetzten RB Kader sofort Ersatz da war. Er ist trotzdem der erste, den es so kurz vor dem F1 Cockpit erwischt. Der Trost nicht ganz raus ist, ist wohl keiner. Denn Kyvat bekommt wohl mindestens eine Saison Gnadenfrist. Hat er dann nicht überzeugt, muss Sainz jr. auch versagen. Doch das wenn sagt alles, seine Hoffnungen auf die F1 sind wesentlich kleiner geworden.

Meine Einschätzung: 40%

:arrow: Nigel Melker

Gut aber gut genug?? Platz sechs ist bei weitem nicht schlecht aber reicht das für höhere Aufgaben. Er war womöglich sogar besser als die Platzierung aussagt, denn sowohl in le Castellet als auch Barcelona waren Top 3 Platzierungen drin, aber mehr oder weniger unverschuldet musste er aufgeben.
Bis P4 wäre da noch alles drin gewesen, die Frage nach der Zukunft gestaltet sich da schwieriger. Eine weitere Saison oder umorientieren. Hängt vom vorhanden Budget ab. Weniger positiv sind keinerlei Kontakte zu F1 Teams. Aber anscheinend soll er in Estoril für Mercedes ein DTM Auto gefahren sein, das könnte die Zukunftsperspektive sein.

Meine Einschätzung: 30%

:arrow: Jazeman Jaafar

Die Saison war für den Carlin Rennstall nicht gut, trotz zwei er Podiumsplatzierungen, drittschlechtestes Team. Man könnte sicher sagen das liegt primär an den Fahrern. Doch ein Jaafar wirft da dann doch Fragen auf, wenn ein Huertas glücklich ein Regenrennen gewinnt, ist dies ein wenig anders als wenn jemand in Monaco unter normalen Bedingungen total Saisonkonträr unterwegs ist. Er war hinter Magnussen und Vandoorne best of the rest und überzeugte mit all dem, was man später vermisste. Es war leider sein einziges Lebenszeichen, denn ansonsten holte er nur ein paar Punkte und musste das letzte Rennen wegen Krankheit aussetzen.
Petronas wird ihm eine weitere Saison gewähren, die Frage ist nur wo. Beim GP2 Test war er gut dabei.
Bevor diese Entscheidung gefällt wird, geht es zuerst aber zurück nach Macau Formel 3 fahren.

Meine Einschätzung: 35%

:arrow: Sergei Sirotkin

Es war eine faustdicke Überraschung als es plötzlich hieß, das wird der Sauber Stammfahrer für 2014.
Er war vorher nicht wirklich so stark aufgefallen, so dass man mit diesem Schritt zu rechnen war. Die Formel Abarth hatte er gewonnen um dann gleich in der Auto GP zu fahren. Schon das waren 2 Schritte auf einmal, dort hatte er durchaus zu überzeugen gewusst. Für sein Alter war der dritte Platz ein Erfolg. Auch wenn man bedenkt was für ein Pensum er ging, denn nebenher fuhr er noch in der italienischen Formel 3. Dort allerdings weniger von Erfolg geprägt.
Mit 17 ging es dann gleich weiter in die Formel Renault 3.5. Ich gebe es offen zu ich war sehr überrascht, als der junge Russe dort in Monza auf Startplatz zwei stand. Es wird immer so getan, als wäre er ein total untalentierter Junge, der nur wegen des Geldes in die Schlagzeilen kam.

Doch auch wenn er in Monza zwei Mal in guter Position ausfiel(aus dem Gedächtnis würde ich sagen P2 und P4). Die weitere SAison war nicht mehr ganz so gut, in Monaco ging nicht viel und in Spa auch nicht. In seiner Heimat wurde sein Auto nicht rechtzeitig zum Rennen fertig und trotz eines zweiten Ranges auf dem Algarve Ring, erreichte ihn die Nachricht plötzlich ein vermeintlich F1 Fahrer zu sein, mit wenig Erfolg auf der Haben Seite.
Er zeigte sich dem Druck der sich dadurch aufgebaut hatte aber gewachsen, machte keine großartigen Fehler seinerseits. Mehr als ein Podium und ein vierter Platz kamen aber nicht mehr auf sein Punktekonto. An sich aber auch kein Indiz welches beweisen soll, das er nichts kann. In Le Castellet musste er wegen eines Demo Runs in Sotchi auf Training und Rennen 1 verzichten. Kam dann zwar zum zweiten Rennen, konnte aber diesen Nachteil nicht kompensieren. In Barcelona gab in Rennen eins sein Heckflügel auf was ihn auf P5 liegen zu Aufgabe zwang, das zweite Rennen beendete er mit einer Kollision. So blieb mit den Punkten Platz neun und der Vorwurf er bringe zu wenig Leistung.

Ich muss ihn hier aber verteidigen, soviel wie da bei ISR schieflief und wie rücksichtslos das alles auf den Jungen einprasselt, da ist es fast ein Wunder, dass er nicht unter dem zusammenbricht.
Es wäre wahrlich zu früh ihn 2014 in ein F1 Auto zu setzten. Zuviel hat der Junge übersprungen und mindestens eine Saison WSbR sollte man ihm noch gönnen. Er würde wohl sogar um den Titel fahren, denn das Potenzial ist da.
Womöglich kommt es sogar dazu, denn es gibt schon Gerüchte der Sauber Deal sei geplatzt. An sich hängt aber vieles bezüglich seiner Zukunft davon ab.
Sehr viel schwieriger hier eine Einschätzung abzugeben, als es eh schon ist.

Meine Einschätzung 50%

:arrow: Edoardo Mortara

Schlechterster Audi Fahrer nach Punkten, lediglich ein neunter Platz mehr bewahrt ihn vor dem Rang des Punkt schlechtesten DTM Fahrer 2013.
Das ist wirklich bitter, da er wohl auch Ambitionen über die DTM hinaus hatte fast schon doppelt bitter. Es hätte nicht so schlecht sein müssen, am Norisring warf er mit einem Verbremser und einem Gerangel mit Paffett ein Podium weg.
Lediglich die Tatsache, dass Molina mit dem Meister Auto nur 16 Punkte mehr holte als er könnten ihn am Ende retten. Die Gefahr vom möglichen F1 Fahrer zum "Arbeitslosen" degradiert zu werden ist da. Sicher Audi wird ihn nicht fallen lassen, sondern immer einen Platz für ihn haben. Nur in der DTM??
Zumindest fraglich, da schon neue Talente an die Tür klopfen.

Meine Einschätzung: 10%

:arrow: Marco Wittmann

Drittbester BMW Pilot auf dem Gesamtrang acht, besser als sein Teamkollege Glock und das in einem neuen Team. Beachtlich-wirklich beachtlich nur die Frage nach höherem stellt sich bei ihm noch nicht. Volle Konzentration auf die DTM, was dann noch drin ist wird man sehen. Allerdings allzu wahrscheinlich ist ein solcher Karriereweg nicht, dazu fehlen noch die Kontakte.

Meine Einschätzung: 10%

:arrow: Christian Vietoris

Er hat die F1 laut eigener Aussage noch nicht abgehakt und nach seiner bisher besten DTM Saison, hat er zumindest Werbung in eigener Sache gemacht. Schlecht für ihn es gibt bei Mercedes viele junge Topleute, wenn er sich da für mehr empfehlen will muss schon fast der DTM Titel her.

Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Robert Wickens

Aufsteiger des Jahres trifft es so ziemlich, mit ihm hat man nicht wirklich gerechnet. Und doch zeigt er warum er einen Jean Eric Vergne in der Formel Renault 3.5 bezwungen hatte. Er ist schnell und scheut auch nicht vor außergewöhnlichen Überholmanövern zurück. Unvergessen am Nürnburgring als er Farfus und Vietoris im Regen in einer Kurve überholte.
Dazu kommt er blieb noch unter seinen Möglichkeiten und der Mercedes war auch oft genug einfach nicht genug. Da kann man noch einiges erwarten und wer weiß vielleicht geht dann noch was in Richtung F1.

Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Roberto Mehri

Er scheint im DTM Fahrerlager nicht sonderlich beliebt, es beschweren sich nun seit 2 Jahren immer wieder Leute über seinen aggressiven Fahrstil. Dann gab es ein Rennen im Regen und ein genau richtiger Boxenstopp und er fährt plötzlich um den Sieg. Glock ist schneller aber er bringt P2 nach Hause. Das Problem aber bleiben schlechte Quali Leistungen. Ändert ein Rennen alles??
Ich lasse die Frage unbeantwortet, denn sich macht klar, Mehri hat momentan ganz andere Probleme.

Meine Einschätzung 5%

:arrow: Daniel Juncadella

Über die Saison war er besser als Mehri aber das letzte Rennen hat da einiges durcheinander gewürfelt. Dies ändert aber wenig daran das er momentan der Mann mit dem größten Ambitionen ist, zumindest was eine weitere Karriere in der F1 angeht. Immerhin durfte er für Williams testen und der Mercedes Motor, könnte ein Türöffner sein.
Aber vorher müssen gute Leistungen in der DTM her.

Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Pascal Wehrlein

Keine Frage dafür das er so kurzfristig in den Genuss eines DTM Sitzes kam, war das eine gute Saison. Er schien kaum Anpassungsschwierigkeiten zu haben. Doch was fehlt ist ein gutes Rennergebnis bzw. ein Ausreißer nach oben. Dennoch er ist noch sehr jung und Mercedes wird ihm genug Zeit geben, diese Fähigkeiten zu entwickeln.

Meine Einschätzung: 15%


Kurz notiert.
:arrow: Ferrari: GP2 zu teuer für Marciello, so zumindest Stefano Domenicali. Damit verbleiben zwei Optionen. DTM in einem Mercedes oder die Formel Renault 3.5

:arrow: Marvin Kirchhöfer: Sehr überzeugende Zeiten unter den Top 5, empfehlen ihn für ein GP3 Cockpit.

:arrow: Dean Stoneman: Der Formel 2 Champion, welcher den Krebs besiegt hatte, hab sein Comeback im Formelsport respektive der GP3 und überzeugte sofort mit einem sechsten und einem zweiten Platz. Auch bei den Tests überzeugte er.



Teil drei kommt die nächsten Tage
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 24.11.2013, 19:20

So der letzte Rest, hat etwas länger gedauert als gedacht.

:arrow: Richie Stanaway
Es war ein radikaler Schnitt nach seiner Verletzung in der letzten Saison. Der Neuseeländer war seit 2011 der Mann des Jahres, doch mit der Verletzung gab es auch einen schwerwiegenden Einschnitt in seiner Karriere.
Vermutlich auch aus Budgetgründen ging es raus aus dem Formelsport rein in den "GT" Sport. Nicht nur das er im Porsche Super Cup antrat, auch in der WEC bei Aston Martin fand er Platz.
Erfolglos war er nicht, im Porsche Supercup wurde er zwölfter. Nicht herausragend und auch ok wenn man bedenkt wo er herkommt aber um sich für höhere Aufgaben zum empfehlen etwas wenig.
Es geht womöglich um einen Platz bei Porsche im LM Programm. Man merkt die F1 ist so kein Thema. Nicht mal wegen der Leistung sondern weil er weit weg ist von der Glitzerwelt.
Meine Einschätzung: 10 %

:arrow: Alice Powell
Die einzige Frau die in der GP3 einen Punkt holen konnte, rutschte 2013 durch. Im Gegensatz zu Kollegin Carmen Jorda.
Somit wich sie in eine "unterklassige" Formel 3 Serie aus, welche von Jonathan Palmers Firma MotorSport Vision. Dort sprang fast der Meistertitel heraus, doch am Ende wurde sich von Alex Craven noch überflügelt. Kein hoffnungsvolles Talent und das schildert auch das Dilemma in dem sie sich befindet. Auch die Chance in Abu Dhabi noch mal GP3 fahren zu können, brachte da nicht viel.
Die Karriere versinkt so ein wenig im nirgendwo, genau wie ihre ansprechenden Leistungen, letztes Jahr in der GP3.
Es wird abzuwarten sein wo für das Budget nächstes Jahr reicht, davon hängt es ab ob sie sich für höhere Aufgaben empfehlen kann.
Meine Einschätzung: 4%

:arrow: Pierre Gasly
Wie man sich so anschaut was aus den Leuten wurde die die 2,0 Liter Klasse der Formel Renault gewonnen haben, kommt man schnell zum Schluss einem Meister dort ist viel zu zutrauen was die Zukunft angeht. So auch dem 17 Jährigen Franzosen. In einer sehr ausgeglichenen Meisterschaft war er der konstanteste Pilot, der am Ende souverän den Titel gewann.
Das gute an diesem Sieg ist nicht nur der Titel an sich sondern auch das Preisgeld das man dazu erhält. Damit sollte finanziell schon mal eine Saison in der World Series by Renault gesichert sein.
Bei den Testfahrten direkt nach der Saison durfte er da auch schon mal reinschnuppern und überzeugte sofort.
Wenn er es zumindest Vandoorne nachmachen kann, wird er mittelfristig auch ein Thema für die F1.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Stefan Wackerbauer
Das Kontrastprogramm zum Franzosen liefert der Deutsche Stefan Wackerbauer. Letztes Jahr waren sie in der 2,0 Liter Klasse noch dicht beisammen doch im Gegensatz zu Gasly flog Wackerbauer aus dem RB Kader. Was das bedeuten kann haben wir an so viele Beispielen schon gesehen und ihm ging es nicht besser. Schon früh in der Saison ging ihm das Geld aus. Unfassbar das er für sein trotzdem die einzigen Punkte geholt hat.
Hier zeigt sich wie schnell es wieder abwärts gehen kann, besonders wenn man aus dem RB Programm fliegt und natürlich keine Sponsorenbasis hat, welche einen weitermachen lässt.
Das einzig Positive an dieser Saison war dann immerhin ein Test im DTM Wagen von Audi. Würde ihm wünschen das wir ihn weiterhin im Motorsport sehen aber die F1 ist natürlich weiter weg denn je.
Meine Einschätzung: 5%

:arrow: Oliver Rowland
Von Rowland hatte man doch die Meisterschaft in der Formel Renault 2.0 erwartet aber es kam bekanntlich anders. Es gab einfach eine zu geringe Steigerung. Dazu kamen zwei null Punkte Resultate und weg war der Titel. Nicht allzu tragisch denn da er jetzt schon einen Vertrag bei Fortec in der Formel Renault 3.5 hat, musste er schon seit Juli nicht mehr um seine Zukunft zittern wie womöglich manch andere.
Es wird alles auf die nächste Saison ankommen und dann wissen wir auch wie es mit ihm weitergehen wird.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Nyck de Vries
Der Kartweltmeister von 2011 hat es momentan doch schwer. Er hat sich in Sachen Siegquote gesteigert aber leider auch bei der Fehlerquote. Somit wieder nur Rang 5 und eine etwas ungewisse Zukunft.
Aufstieg wird das Ziel sein und da er immer noch Mitglied im McLaren Förderkader ist, könnte er es auch schaffen diesen Schritt zu gehen. Doch sicher ist natürlich nichts.
Denn groß getestet in die Richtung hat er nicht. Wir müssen abwarten wofür das Budget reichen wird.
Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Antonio Fuoco
Wieder so ein talentierter Italiener der von Ferrari unterstützt wird. Besonders beeindruckend war wie schnell ihm der Umstieg von Kart zu den Formel Autos gelungen ist. Sofort Meister im Alpen Ableger der Formel Renault 2.0. Da ist zwar schwächere Konkurrenz über die Saison gesehen als im Eurocup, doch die Creme de la creme, welche dort Gastauftritte hatten, schlug er trotzdem.
Ein absoluter Top Mann also der 2014 den großen Schritt in die FIA Formel 3 EM wagt. Als sozusagen "Nachfolger" von Marciello. Durchaus ein Risiko aber er scheint trotzdem das Potenzial zu haben, hier von Anfang an vorne mitfahren zu können.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Maxi Günther
Ein ungewöhnlicher Karriere Weg. 2012 legte der junge Deutsch-Österreicher erst mal ein Sabbatjahr ein. Warum auch nicht im Formel BMW Talent Cup hatte er schließlich schon überzeugt.
Umso überraschender war dann das er in der ADAC Formel Masters sofort da war. Natürlich gegen Picariello war kein Kraut gewachsen, zu Mal dieser auch wesentlich mehr Erfahrung hat, aber er verkaufte sich als Gesamtzweiter am Ende wirklich gut. Mir blieb zwar besonders ein verkorkster Start am Spielberg in Erinnerung, doch aufgrund seines Alters und der Menge an Erfahrung im Motorsport war dies absolut ok.
Er muss so weiter machen, wo ist nicht ganz klar. Der Aufstieg bei Mücke in die FIA F3 EM wäre aber logisch.
Meine Einschätzung: 18%

:arrow: Franco Aragones
Es wohl auch immer so eine Sache ein Fahrer der Escuderia Telmex zu sein. Man kann anscheinend auch ziemlich schnell weg vom Fenster sein. Zumindest habe ich zu ihm gar nichts mehr gehört oder gesehen.
Seine Name ist von der Homepage zumindest auch verschwunden. Ob da noch was kommt ich bezweifle es.
Meine Einschätzung: 1%

:arrow: Diego Menchaca
Ihm erging es besser als seinem Kollegen aus dem Telmex Kader. Immerhin fuhr er nach mäßiger letztes Jahr weiterhin in Europa im Formelsport. Zusammen mit Emerson Fittipaldis Enkel in einem Team, doch das ändert nichts daran, dass er keinen einzigen Sieg erringen konnte, eigentlich auch sonst nichts herausragendes. Ob er auch noch lange im Telmex kader bleibt würde ich zumindest bezweifeln. Daran ändern auch etwas bessere Resultate in der britischen F4 nichts.
Meine Einschätzung: 2%

:arrow: Matheo Tuscher
Ein typisches Problem von ehemaligen Formel 2 Fahrern. Ihnen fehlt einfach das Geld um in anderen Serien einsteigen zu können.
So geht es auch dem jungen Schweizer, der ja von der heimischen Presse nach seinen Siegen in der F2 in den Himmel gelobt wurde.
Wenig blieb davon übrig. Ein Einsatz in der Formel Renault 3.5, ohne dabei sich auszeichnen zu können.
Schwer zu sagen ob es überhaupt weitergeht, da nützt auch Craig Pollock als Manager nichts.
Meine Einschätzung: 5%

:arrow: Richard Bradley
Eine Karriere die so gar nicht nach Formel 1 aussieht. Nach seinem Sieg in der Formel BMW Pazifik kam nicht mehr viel, dennoch reichte das um am Ende in der Super Formula (ehemals Formel Nippon)zu fahren.
Dort wurde er 2013 vorletzter ohne Punkt.
Wie sehr das an an seinem Team liegt vermag ich nicht einzuschätzen, dennoch für die F1 ist das einfach zu wenig. Die Zielsetzung für die Zukunft wird eine ganz andere sein, wenn nicht ein Wunder geschieht.
Meine Einschätzung: 0%

:arrow: Kimiya Sato
Mit herausragend kann man seine Auto GP Saison nicht wirklich beschreiben. Wie im deutschen Formel 3 Cup lag er in der Meisterschaft erst mal vorne doch zum Ende hin ging ihm etwas der Saft aus. Der entscheidende Fehler unterlief ihm in Donington. Schnellste Runde und dann im Graben, neben den Vorkommnissen in Mugello, als ihn Christian Klien abschoss, wohl die Aktion welche die Meisterschaft entschied.
Trotzdem hatte er einen guten Job gemacht, in der Quali zwar nicht immer vorne dabei, dass glich er aber durch eine exzellente Rennpace aus.
Wofür das reichen wird, wird man sehen. Zusammen mit seinem Sponsor arbeitet er an einem Aufstieg. Die GP2 scheint zu teuer aber der Test in der Formel Renault 3.5 gibt die Richtung vor. Mal sehen was wir von ihm dort angeboten bekommen.
Meine Einschätzung: 10%

:arrow: Vicky Piria
Der Italienerin erging es ähnlich wie Alice Powell. Das Budget reichte nicht für die GP3, also musste sie sich umorientieren. Die billigere Alternative waren die European F3 Open. Sie schlug sich nicht schlecht und holte immer wieder gute Punkte. Aber eben auch nicht mehr. Man hätte sich für höhere Aufgaben mehr empfehlen müssen.
Auch nicht gut wenn dann eine andere Frau als Gaststarterin kommt und sie sofort überflügelt.
Ohne Frauenquote, wird das nichts mit der F1 für sie.
Meine Einschätzung: 1%

:arrow: Facu Regalia
Die Überraschung der Saison 2013. Das er um den Sieg der GP3 kämpfen wird und gar noch Rang zwei heimfährt war eine große Überraschung. Er hatte sich vorher nicht wirklich groß Empfohlen. Natürlich er profitierte von dem Vakuum das herrschte. Die Favoriten wie Elias und Daly patzten und er nicht. Er holte nur einen Sieg aber war dafür konstant in den Punkten. Bis auf das erste Renn WE und das letzte. Dort flatterten wohl etwas die Nerven.
Trotzdem gute Leistung des Argentiniers. Es zeichnet sich wohl ab, dass er in die GP2 aufsteigt. Bin gespannt ob er dort seine Leistung bestätigen kann.
Meine Einschätzung: 30%

:arrow: Kevin Korjus
Es war ein Schritt zurück den er 2013 gemacht hat. Nicht nur das er GP3 fuhr sondern auch Formel 3 in Macau. Es heißt ja so schön manchmal muss man zwei Schritte zurück machen um zwei nach vorne gehen zu können.
In dem Fall sieht es eher nicht so aus. Keine Frage seine Leistung in der GP3 war ansprechend, doch für jemanden der schon ein F1 Auto getestet hat und Testfahrer bei Lotus war viel zu wenig.
Er wurde Schlussendlich siebter und noch ist total unklar wohin die Reise gehen soll. Es bleibe ja nur die GP2, denn in der Formel Renault 3.5 war er schon. Wird womöglich für einen Wechsel in den GT Sport, zumindest wenn er kein Budget finden sollte.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Aaro Vainio
Der Finne war punktuell gut aber in der Summe einfach nicht gut genug. Dazu passt dann auch, dass ihm für das letzte Rennen in Abu Dhabi das Geld ausging. Rang 9, trotz zweier Siege ist ein klarer Rückschritt aber das war eigentlich schon in der GP3 zu bleiben. Er hatte bei den letzten 6 Saisonrennen der WSbR wirklich gezeigt, dass er das Potenzial für höhere Aufgaben hat. Doch die Frage des Geldes entschied die Frage schnell, wie es weiter geht.
Wie bei Korjus steht er vor dem Wendepunkt, ob er weiter machen will/kann im Formelsport oder nicht.
Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Patrick Niederhauser
Nach dem ersten Rennwochenende in der GP3 dachte man, der Schweizer empfiehlt sich für einen favoritenposten um die Meisterschaft. Doch davon blieb wenig übrig, nach zwei Podiumsplatzierungen kamen noch zwei Punkte dazu. Am Team allein kann es nicht gelegen haben, denn sein Teamkollege Alex Fontana konnte immerhin auch nach dem ersten Rennwochenende, in die Punkte fahren. Das vernichtende Urteil auch hier, zu wenig gezeigt. Er war letztes Jahr schon wesentlich besser unterwegs. Es schien zwar wirklich nur ein Tick zu fehlen aber das reicht nun mal. Selbe Ausgangssituation wie Vainio und Korjus.
Meine Einschätzung: 15%


:arrow: Carlos Sainz Jr.
Obwohl er bei seinen Auftritten in der WSbR durchaus glänzen konnte, wurde er von Daniil Kyvat in der GP3 förmlich vernichtet(Rang 10 zu 1). Nicht nur das dieser fast doppelt so viele Punkte auf dem Konto hatte tut da weh. Nein, Kyvat hat auch die Chance mit einer guten Leistung in der F1, sich für ein Zukünftiges RB Racing Cockpit zu empfehlen.
Sainz muss schauen, das er mit einer guten Leistung 2014 überhaupt eines Tages bei Torro Rosso landet.
Er wird wohl in die WSbR aufsteigen und dann zählt nur noch eines, ein Platz unter den Top 2. Sonst rutscht er in der Hackordnung noch hinter da Costa.
Er hatte ja schon 2012 große Probleme dauerhaft eine gute Leistung zu zeigen. In Macau zeigte dann da Costa auch noch deutlich, wer momentan schneller ist. Das zeigt wie ernst die Lage ist.
Meine Einschätzung: 25%


:arrow: Jack Harvey
Der Sieg im Hauptrennen der GP3 in Silverstone war wohl das Highlight seiner Saison. Das zeigte auch das Potenzial des Jack Harveys. Lange nicht so spektakulär wie Kvyat, dennoch konstant gut dabei. Was da schwer wiegt ist natürlich, dass ein Teamkollege Regalia ihn schlug. Ideal wäre es natürlich andersherum gewesen, denn Regalia war auf dem Papier auch noch Rookie in der GP3. Da hatte man schon mehr vom Meister der britischen Formel erwartet.
Dennoch das Fazit bleibt positiv, auch wenn er selbst angab das der Fokus 2014 in Richtung Amerika geht. Wohl aus Gründen der Finanzierung, versteht sich. Ob er später dann mal ein IndyCar Cockpit ergattern kann und dann überzeugt, wird auch über eine mögliche F1 Zukunft entscheiden. Somit zählen auch nur Siege, was heißt einfacher wird es über den "Umweg" keines Falls. Eher schwerer.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Jimmy Eriksson
Er versackt im Gegensatz zu Kimiya Sato, welchen er bekanntlich letztes Jahr im F3 Cup noch distanzierte, im Nirvana. Er überzeugte nicht wirklich mit seinen Leistungen in der GP3, denn als 24er und das ohne einen einzigen Punkt, konntest du dich natürlich nicht auszeichnen. Wenn am Ende dann sogar ein Adderly Fong das Teamduell für sich entscheidet wird es richtig bitter.
Ich sehe schwarz für die Zukunft.
Meine Einschätzung: 5%


:arrow: Felix Rosenqvist
Er war wirklich der einzige der mit Marciello mithalten konnte und ihn schließlich am Ende sogar noch richtig forderte.
Trotzdem stand der Italiener am Ende vorne und das trotz zwei Saison Erfahrung weniger. Die Statistik liest sich zumindest kurios.
4 Jahre bei Mücke F3, in jedem Jahr von Platz fünf aus, sich um einen Platz gesteigert.
Das muss aber natürlich nichts schlechtes bedeuten, denn dies zeigt auch seine fast schon herausragende Konstanz.
Jetzt kann es auch endlich weiter gehen, denn ein weiteres Jahr F3 um endlich auch den Titel zu holen ist für den 21 Jährigen nicht drin.
WSbR und auch DTM sind als Optionen in Betracht zu ziehen. Es hängt aber natürlich auch von der Machbarkeit ab.
Bei den Tests nach der Saison, hat er sich immerhin schon mal schnell im Formel Renault Auto gezeigt.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Eddie Cheever Jr./III
Er kam eigentlich recht kurzfristig beim Top Team in der F3, dem Prema Powerteam unter. Eigentlich war Sven Müller dort vorgesehen.
Gemacht hat er aber ziemlich wenig aus dieser Chance. Seine Teamkollegen waren am Ende mindestens unter den Top 4.
Da fällt man als 13 schon ziemlich ab. Aber das bittere war eigentlich, das er in Vallelunga gezeigt hat das er es kann. Da war er absolut auf Augenhöhe mit seinem Teamkollegen. Sonst wie gesagt nicht. Ihm wäre es zu empfehlen ein Jahr dran zu hängen. Denn dieses Potenzial, muss doch irgendwie dauerhaft abrufbar sein.
Meine Einschätzung: 10%

:arrow: Felix Seralles
Die Saison fing für den Puerto Ricaner wirklich gut an doch die letzten neun Rennen waren ein Desaster. Er konnte eigentlich ziemlich gut mit den Topleuten mithalten doch ab Zandvoort holte er keinen einzigen Punkt mehr. Er beendete eigentlich auch nur noch 2 Rennen. Bei den restlichen fiel er aus. Da war so ziemlich alles dabei, von Unvermögen bis Pech. Den Vogel schoss er aber im letzten Rennen ab. Aus Wut vom Gegner aus dem Rennen genommen zu werden, fuhr er diesem absichtlich in die Karre. Ein Manöver mit Konsequenzen.
Dass er am Ende in Macau nicht fahren durfte könnte auch damit zusammen hängen.
Das wirft natürlich einen Schatten über den 11 Gesamtrang in der F3.
Zukunft ist auch noch unklar. Weitermachen, bis aufsteigen oder nach Amerika zurück, sind anscheinend alle im Gespräch.
Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Tom Blomqvist
Den Worten von Helmut Marko "Es kommen momentan zu wenig gute Leute nach", kann man auch eine Kritik an Tom Blomqvist entnehmen. Man hatte ihn McLaren förmlich weggenommen und sich viel erhofft. Doch Rang sieben in der F3 ist da womöglich zu wenig. Zumal er keinen einzigen Sieg holte.
Die gute Nachricht daher Marko greift "noch" nicht durch und lässt ihn wohl weiter im RB Kader. Was natürlich auch mit dem zitierten Satz zusammenhängen könnte.
Auch hier natürlich die Frage wie es weitergeht. Ich würde auf GP3 tippen, allein des Trends wegen. Er könnte natürlich auch den ganz großen Sprung in die Formel Renault wagen. Einzig die Tatsache das er bei den Tests nicht dabei war, lässt Zweifel daran wohin die Reise geht.
Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Alex Lynn
Hinter dem Duo Rosenqvist und Marciello best of the rest. Er war auch mitunter der einzige der den beiden hier und da konstant in die Suppe spuckte.
In Macau kam dann sein großer Aufritt, als die beiden oben genannten nicht ganz bei der Sache waren schlug er zu. Und das noch in den legendären Design von Theodore Racing. Auch wenn natürlich nur der Aufkleber etwas mit diesem legendären F3 Team zu tun hatte.
Er hat sich damit klar positioniert zumal er ja auch im Gegensatz zu den beiden anderen, in seiner ersten Saison in der F3 EM war.
Alexander Wurz als sein Manager wird sicherlich dafür sorgen können, dass Lynn in Zukunft gut beraten ist. Beide werden wissen ob ein Verbleib oder das aufbrechen zu neuen Ufern das Beste für ihn sein wird.
Meine Einschätzung: 20%

:arrow: Lucas Auer
Der Neffe von Gerhard Berger hat seinen Job gemacht, mehr aber auch nicht. Er war dran an seinen Teamkollegen und war manchmal auch schneller. Aber nicht so oft wie Lynn.
Dazu war er nicht konstant genug. Doch auch bei ihm ist es die erste Saison F3 EM.
Somit gilt dasselbe für seine Zukunft. Auch hier also abwarten wofür er sich entscheiden wird, grundsätzlich war die Leistung dieses Jahr gut und wir können noch einiges erwarten.
Meine Einschätzung: 15%

:arrow: Henrik Furuseth
Er tat sich zwischenzeitlich sehr schwer aber fing sich im Laufe der Saison deutlich. Rang vier am Ende in der vierten Liga des US Formelsports sind ok. Für die Zukunft bedeutet das zwar keine Unterstützung für einen Aufstieg, doch die Leistungen sollten bei der Sponsorensuche helfen. Besonders davon hängt die weitere Karriere des Norwegers ab.
Meine Einschätzung: 5%

:arrow: Spencer Pigot
Er ließ doch stark nach im Laufe der Saison. Er galt schon als das größte Talent für die Zukunft aber Rang vier in der Pro Mazda Meisterschaft sich angesichts der Erwartungen zu wenig.
Für die weiter Führung der Karriere natürlich nicht.
Ob er dieses Jahr schon in Indy Lights aufsteigt ist noch nicht klar.
Ich würde ihm im Prinzip aber die Fähigkeiten dafür bescheinigen.
Meine Einschätzung: 10%

:arrow: Matthew Brabham
Es geht noch schlimmer was die Dominanz angeh als einen Vettel.
Der Enkel von Jack Brabham hat in 16 Rennen nur drei nicht gewonnen. Davon war er auch nur bei einem nicht auf dem Podium. Es schien auch egal ob Oval oder Rundkurs, er war eigentlich immer das Maß aller Dinge.
Für die Vorstellung hat er ein Indy Lights Cockpit bei Andretti natürlich verdient. Und wenn er annähernd so weiter macht, ist er 2015 Indy Car Fahrer. Was dann noch geht wird sich zeigen.
Meine Einschätzung: 20%


Kurz notiert:

:arrow: Marciello überzeugt bei den Formel Renault 3.5 mit Bestzeiten und Rundenrekorden. Selbst wenn er als Ferrari Mann in einem Auto mit RB Design fahren muss.

:arrow: Daniel Abt fährt 2014 weiterhin GP2 aber nicht mehr für ART sondern Hilmer

:arrow: Alexander Rossi und Marcus Erricson im engeren Kandidatenkreis was ein F1 Cockpit bei Caterham angeht.



Das wars für diese Saison, werde auch in Zukunft versuchen euch auf dem Laufenden zu halten :wink2:
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Re: Drivers to watch

Beitragvon scott 90 » 18.12.2013, 15:49

Es gibt Neuigkeiten von Red Bull Förderprogramm. Der dritte der FIA Formel EM Alex Lynn wird neuer Red Bull Junior und damit zu einem potenziellen Kandidaten für die F1.

Er wird wie Kvyat und Sainz 2013 in der GP3 fahren aber nicht für Arden sondern Carlin. Sainz wieder rum übernimmt den da Costa Platz bei Arden in der WSBR.

Von der Seite her interessant, das wenn Kvyat nicht überzeugt nicht zwingend da Costa oder Sainz als Nachfolger in Frage kämen sondern noch ein weiterer Druck machen wird.

Ich traue dem Briten einiges zu, denn in Macau hat er wirklich mehr als überzeugt. Von dem her vielleicht in 1-2 Jahren ein Mann für Torro Rosso.

Update:

Hier mal die ganze Liste der Zugänge und Abgänge im Red Bull Fahrerkader.

Zugänge
Alex Lynn und Pierre Gasly

Abgänge
Callan O'Keeffe, Daniil Kvyat, Antonio Felix da Costa, Beitske Visser, Tom Blomqvist

Dazu übernimmt Gasly das Da Costa Cockpit und Sainz fährt bei DAMS.

Ebenso sei noch angemerkt das da Costa und Kvyat zwar aus dem Förderkader raus sind aber natürlich weiterhin von Red Bull unterstützt werden. Für Tom Blomqvist endet das Red Bull Intermezzo bitter, man hatte ihn aus dem McLaren Programm abgeworben und nun steht er ohne Unterstützung da.
Bitter gelaufen.
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