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zoomoringa
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Beitrag von zoomoringa » 25.08.2005, 18:48

die wurden ja auch ein bisschen eingebremst weil die fahrer gesagt haben bei 400 km/h sind die g-kräfte zu hoch

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Mik
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Beitrag von Mik » 26.08.2005, 11:03

Iceman24 hat geschrieben:
Mik hat geschrieben: Wenn ich mir die Rennen auf Stadtkursen der Indycar o.a. so anschaue sieht man schon das die auf normalen Strecken viel langsamer wie die F1 sind.

Das ist auch logisch, denn wenn z.B. die Indycars gleich stark wie die F1's wären, würden sie viel zu hohe Tempi erreichen, sie fahren ja jetzt bereits um die 400 km/h. Wenn man beachtet, dass beim Firestone Indy 400 die Durchschnittsgeschwindigkeit der schnellsten Runde 219.475 mp/h (353.2 km/h) betrug, würde ich sagen, die fahren genug schnell. :D
Sie fahren die 400kmh aber auch nur im Kreisverkehr, sonst nicht. Wenn ich dort ein F1 Auto hinstelle mit der entsprechenden Aerodynamikeinstellung wären da noch ganz andere Geschwindigkeiten drin.

Ist eben eine Amiserie, die brauchen eben Massenwirksam als Stadion die Rennen und sind begeistert 40 Autos im Kreis fahren zu sehen.
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Iceman24
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Beitrag von Iceman24 » 26.08.2005, 11:57

Mik hat geschrieben:
Iceman24 hat geschrieben:
Mik hat geschrieben: Wenn ich mir die Rennen auf Stadtkursen der Indycar o.a. so anschaue sieht man schon das die auf normalen Strecken viel langsamer wie die F1 sind.

Das ist auch logisch, denn wenn z.B. die Indycars gleich stark wie die F1's wären, würden sie viel zu hohe Tempi erreichen, sie fahren ja jetzt bereits um die 400 km/h. Wenn man beachtet, dass beim Firestone Indy 400 die Durchschnittsgeschwindigkeit der schnellsten Runde 219.475 mp/h (353.2 km/h) betrug, würde ich sagen, die fahren genug schnell. :D
Sie fahren die 400kmh aber auch nur im Kreisverkehr, sonst nicht. Wenn ich dort ein F1 Auto hinstelle mit der entsprechenden Aerodynamikeinstellung wären da noch ganz andere Geschwindigkeiten drin.
Das habe ich ja auch gesacgt, wenn ein F1 dort fahren würde, wären sie viel zu scnell, dass ist der Grund wieso sie nicht in Ovalen fahren. Aber es macht ja nichts aus, wenn die Indycars "nur" 400 fahren, denn das ist ja wohl schnell genug
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Beitrag von Mik » 26.08.2005, 14:31

Das habe ich ja auch gesacgt, wenn ein F1 dort fahren würde, wären sie viel zu scnell, dass ist der Grund wieso sie nicht in Ovalen fahren. Aber es macht ja nichts aus, wenn die Indycars "nur" 400 fahren, denn das ist ja wohl schnell genug
Ohne Zweifel,das ist verdammt schnell, zumal ja auch die F1, siehe BMW, schon extreme Probleme hat die hohe Speed gepaart mit den doch anstrengenderen Kurven auf die Reifen zu kriegen.
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Argestes
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Beitrag von Argestes » 26.08.2005, 17:51

Wie kommt Ihr auf die Idee, daß ein F1 viel schneller wäre?
Und wer sagt, daß ein F1 deshalb im Oval nicht fahren könnte?

Es ist auf jeder Strecke das Ziel das Auto so abzustimmen, daß man mit maximaler Durchschnittsgeschwindigkeit um den Kurs kommt. Und das heißt auch, daß man den optimalen Kompromiß zwischen Topspeed und maximaler Kurvengeschwindigkeit sucht. Ist in einem Oval nicht anders als auf anderen Strecken.

Auch die amerikanischen Autos könnten noch schneller fahren, aber die müssen ja noch irgendwie durch die Kurve kommen. Dasselbe gilt für einen Formel 1-Boliden. Auch der müßte die Geschwindigkeit mit so wenig Anpreßdruck vor den Kurven wieder entsprechend reduzieren und daher glaub ich nicht, daß er viel schneller werden würde. Und wenn er dann die Kurven nicht schafft muß eben das Setup verändert, Höchstgeschwindigkeit für Anpreßdruck geopfert werden.

Ach ja, die Seitenkräfte und das Beispiel BMW.
Bei Williams kamen in Istanbul einige Dinge zusammen, die man in dieser Konstellation nicht bedacht hatte. Ansonsten hätte man entsprechend reagiert und es wären keine Reifenschäden aufgetreten.
Ebenso war's in Indy. Hätte Michelin sich besser vorbereitet und weniger Risiko genommen, dann hätte man Reifen gehabt, die mit der Belastung problemlos zurechtgekommen wären.

Ich sag's immer wieder gerne:
Die Autos müssen den Strecken angepaßt werden, nicht umgekehrt. Leider tendiert die gängige Denkweise in eine andere Richtung...
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Beitrag von Mik » 26.08.2005, 17:59

Argestes hat geschrieben:Wie kommt Ihr auf die Idee, daß ein F1 viel schneller wäre?
Und wer sagt, daß ein F1 deshalb im Oval nicht fahren könnte?

Es ist auf jeder Strecke das Ziel das Auto so abzustimmen, daß man mit maximaler Durchschnittsgeschwindigkeit um den Kurs kommt. Und das heißt auch, daß man den optimalen Kompromiß zwischen Topspeed und maximaler Kurvengeschwindigkeit sucht. Ist in einem Oval nicht anders als auf anderen Strecken.

Auch die amerikanischen Autos könnten noch schneller fahren, aber die müssen ja noch irgendwie durch die Kurve kommen. Dasselbe gilt für einen Formel 1-Boliden. Auch der müßte die Geschwindigkeit mit so wenig Anpreßdruck vor den Kurven wieder entsprechend reduzieren und daher glaub ich nicht, daß er viel schneller werden würde. Und wenn er dann die Kurven nicht schafft muß eben das Setup verändert, Höchstgeschwindigkeit für Anpreßdruck geopfert werden.

Ach ja, die Seitenkräfte und das Beispiel BMW.
Bei Williams kamen in Istanbul einige Dinge zusammen, die man in dieser Konstellation nicht bedacht hatte. Ansonsten hätte man entsprechend reagiert und es wären keine Reifenschäden aufgetreten.
Ebenso war's in Indy. Hätte Michelin sich besser vorbereitet und weniger Risiko genommen, dann hätte man Reifen gehabt, die mit der Belastung problemlos zurechtgekommen wären.

Ich sag's immer wieder gerne:
Die Autos müssen den Strecken angepaßt werden, nicht umgekehrt. Leider tendiert die gängige Denkweise in eine andere Richtung...
Weil ein F1 Bolide aerodynamisch ausgefeilter ist, das Auto selbst erzeugt schon ohne Flügel Abtrieb. Die Aerodynamik der Ami's ist ja beschnitten, was ich mir im Übrigen auch in der F1 wünschen würde, dahe müssen diese mehr Flügel fahren. Da seh ich die F1 Boliden imBezug auf die erreichbare Hihgspeed vorn.

Den Rest seh ich genauso
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Beitrag von Argestes » 26.08.2005, 18:13

Mik hat geschrieben:
Argestes hat geschrieben:Wie kommt Ihr auf die Idee, daß ein F1 viel schneller wäre?
Und wer sagt, daß ein F1 deshalb im Oval nicht fahren könnte?

Es ist auf jeder Strecke das Ziel das Auto so abzustimmen, daß man mit maximaler Durchschnittsgeschwindigkeit um den Kurs kommt. Und das heißt auch, daß man den optimalen Kompromiß zwischen Topspeed und maximaler Kurvengeschwindigkeit sucht. Ist in einem Oval nicht anders als auf anderen Strecken.

Auch die amerikanischen Autos könnten noch schneller fahren, aber die müssen ja noch irgendwie durch die Kurve kommen. Dasselbe gilt für einen Formel 1-Boliden. Auch der müßte die Geschwindigkeit mit so wenig Anpreßdruck vor den Kurven wieder entsprechend reduzieren und daher glaub ich nicht, daß er viel schneller werden würde. Und wenn er dann die Kurven nicht schafft muß eben das Setup verändert, Höchstgeschwindigkeit für Anpreßdruck geopfert werden.

Ach ja, die Seitenkräfte und das Beispiel BMW.
Bei Williams kamen in Istanbul einige Dinge zusammen, die man in dieser Konstellation nicht bedacht hatte. Ansonsten hätte man entsprechend reagiert und es wären keine Reifenschäden aufgetreten.
Ebenso war's in Indy. Hätte Michelin sich besser vorbereitet und weniger Risiko genommen, dann hätte man Reifen gehabt, die mit der Belastung problemlos zurechtgekommen wären.

Ich sag's immer wieder gerne:
Die Autos müssen den Strecken angepaßt werden, nicht umgekehrt. Leider tendiert die gängige Denkweise in eine andere Richtung...
Weil ein F1 Bolide aerodynamisch ausgefeilter ist, das Auto selbst erzeugt schon ohne Flügel Abtrieb. Die Aerodynamik der Ami's ist ja beschnitten, was ich mir im Übrigen auch in der F1 wünschen würde, dahe müssen diese mehr Flügel fahren. Da seh ich die F1 Boliden imBezug auf die erreichbare Hihgspeed vorn.

Den Rest seh ich genauso
Das würde zu einer höheren Kurvengeschwindigkeit führen, aber ich weiß nicht wie die Beschleunigungswerte bei solch hohen Geschwindigkeiten im Vergleich aussehen.
Ich geh davon aus, daß da der Unterschied nicht mehr so groß ist, wenn man schon mit über 300 Sachen aus der Kurve rauskommt und nur relativ wenig Zeit zum Beschleunigen hat ehe man wieder in die nächste Kurve einfährt.

Zudem wird ein Auto für ein solches Ovalrennen ganz anders abgestimmt. Es zieht dann von selbst dauernd auf eine Seite, sodaß die Piloten eigentlich auf der Geraden gegenlenken.
Das und die überhöhten Kurven haben den Effekt, daß man in der Kurve nur sehr wenig lenken muß, das Auto sich also verhält, als würde es beinahe geradeaus fahren.
Darum denke ich nicht, daß der zusätzliche Anpreßdruck besonders ins Gewicht fallen würde und die Amerikaner fahren ja auch mit Slicks, was ihnen wieder ein Plus an Haftung verschafft.

Ich bin also eher vorsichtig was die Geschwindigkeiten betrifft. Vielleicht wäre ein F1 schneller, aber ich glaub nicht, daß der Unterschied besonders groß wäre und er würde sich wohl eher in den Kurven zeigen als beim Topspeed.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Beitrag von Iceman24 » 26.08.2005, 18:57

Argestes hat geschrieben:
Mik hat geschrieben:
Argestes hat geschrieben:Wie kommt Ihr auf die Idee, daß ein F1 viel schneller wäre?
Und wer sagt, daß ein F1 deshalb im Oval nicht fahren könnte?

Es ist auf jeder Strecke das Ziel das Auto so abzustimmen, daß man mit maximaler Durchschnittsgeschwindigkeit um den Kurs kommt. Und das heißt auch, daß man den optimalen Kompromiß zwischen Topspeed und maximaler Kurvengeschwindigkeit sucht. Ist in einem Oval nicht anders als auf anderen Strecken.

Auch die amerikanischen Autos könnten noch schneller fahren, aber die müssen ja noch irgendwie durch die Kurve kommen. Dasselbe gilt für einen Formel 1-Boliden. Auch der müßte die Geschwindigkeit mit so wenig Anpreßdruck vor den Kurven wieder entsprechend reduzieren und daher glaub ich nicht, daß er viel schneller werden würde. Und wenn er dann die Kurven nicht schafft muß eben das Setup verändert, Höchstgeschwindigkeit für Anpreßdruck geopfert werden.

Ach ja, die Seitenkräfte und das Beispiel BMW.
Bei Williams kamen in Istanbul einige Dinge zusammen, die man in dieser Konstellation nicht bedacht hatte. Ansonsten hätte man entsprechend reagiert und es wären keine Reifenschäden aufgetreten.
Ebenso war's in Indy. Hätte Michelin sich besser vorbereitet und weniger Risiko genommen, dann hätte man Reifen gehabt, die mit der Belastung problemlos zurechtgekommen wären.

Ich sag's immer wieder gerne:
Die Autos müssen den Strecken angepaßt werden, nicht umgekehrt. Leider tendiert die gängige Denkweise in eine andere Richtung...
Weil ein F1 Bolide aerodynamisch ausgefeilter ist, das Auto selbst erzeugt schon ohne Flügel Abtrieb. Die Aerodynamik der Ami's ist ja beschnitten, was ich mir im Übrigen auch in der F1 wünschen würde, dahe müssen diese mehr Flügel fahren. Da seh ich die F1 Boliden imBezug auf die erreichbare Hihgspeed vorn.

Den Rest seh ich genauso
Das würde zu einer höheren Kurvengeschwindigkeit führen, aber ich weiß nicht wie die Beschleunigungswerte bei solch hohen Geschwindigkeiten im Vergleich aussehen.
Ich geh davon aus, daß da der Unterschied nicht mehr so groß ist, wenn man schon mit über 300 Sachen aus der Kurve rauskommt und nur relativ wenig Zeit zum Beschleunigen hat ehe man wieder in die nächste Kurve einfährt.

Zudem wird ein Auto für ein solches Ovalrennen ganz anders abgestimmt. Es zieht dann von selbst dauernd auf eine Seite, sodaß die Piloten eigentlich auf der Geraden gegenlenken.
Das und die überhöhten Kurven haben den Effekt, daß man in der Kurve nur sehr wenig lenken muß, das Auto sich also verhält, als würde es beinahe geradeaus fahren.
Darum denke ich nicht, daß der zusätzliche Anpreßdruck besonders ins Gewicht fallen würde und die Amerikaner fahren ja auch mit Slicks, was ihnen wieder ein Plus an Haftung verschafft.

Ich bin also eher vorsichtig was die Geschwindigkeiten betrifft. Vielleicht wäre ein F1 schneller, aber ich glaub nicht, daß der Unterschied besonders groß wäre und er würde sich wohl eher in den Kurven zeigen als beim Topspeed.
Ich habe das hier ja schon mal gepostet

http://www.formel1.de/forum/viewtopic.p ... sc&start=0

Dies sind die technischen Daten eines Indycar Boliden

technische Daten: (von http://www.indyracingleague.com )

Motor:

Typ: 3 Liter V8
Umdrehungen: 10300 maximal
PS: ca. 650
Treibstoff: Methanol

Chassis

Material: Karbon
Tankinhalt: 113 Liter
Länge: min. 4.876m
Breite: 1.981m plus minus 1.27cm
Mindestgewicht: 691.7 kg


Mit einem V8 Motor, nur etwa 10000 Umdrehungen und nur 650 PS ist er klar schwächer als ein F1 Bolide. Also denke ich, dass der F1 Wagen in einem Oval doch zwischen 50 und 100 km/h schneller fahren könnte.
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Beitrag von Mik » 26.08.2005, 19:18

Typ: 3 Liter V8
Umdrehungen: 10300 maximal
PS: ca. 650
Treibstoff: Methanol

Chassis

Material: Karbon
Tankinhalt: 113 Liter
Länge: min. 4.876m
Breite: 1.981m plus minus 1.27cm
Mindestgewicht: 691.7 kg


Mit einem V8 Motor, nur etwa 10000 Umdrehungen und nur 650 PS ist er klar schwächer als ein F1 Bolide. Also denke ich, dass der F1 Wagen in einem Oval doch zwischen 50 und 100 km/h schneller fahren könnte.
Genauso sehe ich es auch, zumal die Aerodynamik der F1 besser ist.
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Beitrag von Argestes » 27.08.2005, 11:55

Ich hab ja schon ein paar Punkte angeführt, durch die sich wohl der aerodynamische Vorteil relativiert.

Daneben wie gesagt die Frage wie die Beschleunigung in solch hohen Geschwindigkeits-Bereichen aussieht. Nicht vergessen, die wird zunehmends geringer je schneller ich fahre und ich brauche für jeden zusätzliche km/h mehr PS um ihn zu erreichen.

Der Bugatti Veyron soll z.B. jetzt endlich mit seinen 1001 PS eine Geschwindigkeit von 407 km/h erreichen. Für einen zusätzlichen Stundenkilometer wären laut Angaben der Ingenieure 8 PS mehr erforderlich. Nach oben wird's immer mehr.

Darum verweis ich die 100 km/h Unterschied mal ins Reich der Fabel und wenn's um die 50 sein sollten, die erreicht werden können, dann ist das eben nicht die Welt (man muß es ja in Prozent sehen) und es stellt sich auch noch die Frage wie lange das ein F1-Motor aushalten würde, bzw. wie sehr man die Leistung zurücknehmen müßte um eine Renndistanz zu absolvieren.

Immerhin, wenn die F1 nach Indy kommt stellt der lange Vollgas-Anteil schon eine besondere Herausforderung dar und die fahren nichtmal eine halbe Runde des Ovals.
Ich meine das ernst.
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Beitrag von black » 27.08.2005, 19:08

Argestes hat geschrieben:Der Bugatti Veyron soll z.B. jetzt endlich mit seinen 1001 PS eine Geschwindigkeit von 407 km/h erreichen. Für einen zusätzlichen Stundenkilometer wären laut Angaben der Ingenieure 8 PS mehr erforderlich. Nach oben wird's immer mehr.
In der "Auto Motor und Sport" stand mal das auch eine "Sportversion" des Bugatti EB 16.4 Veyron mit 1100 PS geplant ist. :shock:
Aber bei Bugatti hat man ja deutlich runtergeschraubt, wollte die Geschwindigkeit ja auf 350 km/h begrenzen, zur Sicherheit der Kunden. :roll:

1.100 PS starke Sportversion ist in Planung

Um auf der Straße optimalen Antrieb zu gewährleisten, ist der Unterboden aerodynamisch optimiert und im Front-, vorallem aber im Heckbereich diffusorartig geformt. Dazu kommt ein Heckflügel, der bei Bedarf etwa 20 Zentimeter horizontal ausfährt. In der gleichen Richtung schlägt es den unbedarften Betrachtern, wenn er den Preis hört: 1,16 Millionen € kostet der Traum vom Bugatti Veyron, da wird man blitzartig wieder wach. Doch das Beste am Schluß: Eine Sportversion mit 1.100 PS ist in Vorbereitung.

Der Bugatti ist ein geiles Auto. :oops:

Bugatti EB 16.4 Veyron

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Beitrag von Argestes » 29.08.2005, 09:00

So, gestern das Rennen der Champcars in Montreal.

Ich war doch ziemlich überrascht, daß die Autos ganz 10 Sekunden pro Runde auf die F1 verlieren. Soviel hätt ich nicht erwartet.

Trotzdem denk ich, daß im Oval der Unterschied deutlich geringer wäre und das nicht nur wegen der kürzeren Rundenzeiten.

In Montreal kommt wohl alles zu Tragen, was bei einem F1 besser ist. In den schnelleren Kurven die Aerodynamik, da ja das Auto nicht ganz gezielt auf die Kurvenfahrten abgestimmt wird wie im Oval, beim rausbeschleunigen aus langsamen Kurven die höhere Traktion und Leistung und bei den vielen starken Bremsmanövern die Karbonbremsen, welche ja für Umsteiger aus den amerikanischen Serien das größte Problem in der F1 darstellen.

In Summe somit die 10 Sekunden Unterschied, aber ich muß sagen, daß ich gerne 10 Sekunden langsamere Autos sehe, wenn die dafür ständig miteinander kämpfen und sich auch mal überholen :wink:
Ich meine das ernst.
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Beitrag von Mik » 29.08.2005, 09:33

Argestes hat geschrieben:So, gestern das Rennen der Champcars in Montreal.

Ich war doch ziemlich überrascht, daß die Autos ganz 10 Sekunden pro Runde auf die F1 verlieren. Soviel hätt ich nicht erwartet.

Trotzdem denk ich, daß im Oval der Unterschied deutlich geringer wäre und das nicht nur wegen der kürzeren Rundenzeiten.

In Montreal kommt wohl alles zu Tragen, was bei einem F1 besser ist. In den schnelleren Kurven die Aerodynamik, da ja das Auto nicht ganz gezielt auf die Kurvenfahrten abgestimmt wird wie im Oval, beim rausbeschleunigen aus langsamen Kurven die höhere Traktion und Leistung und bei den vielen starken Bremsmanövern die Karbonbremsen, welche ja für Umsteiger aus den amerikanischen Serien das größte Problem in der F1 darstellen.

In Summe somit die 10 Sekunden Unterschied, aber ich muß sagen, daß ich gerne 10 Sekunden langsamere Autos sehe, wenn die dafür ständig miteinander kämpfen und sich auch mal überholen :wink:
Stimmt, spannender als die F1 Rennen war es allemal, und Timo Zweiter geiol
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Beitrag von black » 31.08.2005, 13:38

black hat geschrieben:
Argestes hat geschrieben:Der Bugatti Veyron soll z.B. jetzt endlich mit seinen 1001 PS eine Geschwindigkeit von 407 km/h erreichen. Für einen zusätzlichen Stundenkilometer wären laut Angaben der Ingenieure 8 PS mehr erforderlich. Nach oben wird's immer mehr.
In der "Auto Motor und Sport" stand mal das auch eine "Sportversion" des Bugatti EB 16.4 Veyron mit 1100 PS geplant ist. :shock:
Aber bei Bugatti hat man ja deutlich runtergeschraubt, wollte die Geschwindigkeit ja auf 350 km/h begrenzen, zur Sicherheit der Kunden. :roll:

1.100 PS starke Sportversion ist in Planung

Um auf der Straße optimalen Antrieb zu gewährleisten, ist der Unterboden aerodynamisch optimiert und im Front-, vorallem aber im Heckbereich diffusorartig geformt. Dazu kommt ein Heckflügel, der bei Bedarf etwa 20 Zentimeter horizontal ausfährt. In der gleichen Richtung schlägt es den unbedarften Betrachtern, wenn er den Preis hört: 1,16 Millionen € kostet der Traum vom Bugatti Veyron, da wird man blitzartig wieder wach. Doch das Beste am Schluß: Eine Sportversion mit 1.100 PS ist in Vorbereitung.

Der Bugatti ist ein geiles Auto. :oops:

Bugatti EB 16.4 Veyron
Der Bugatti 16.4 Veyron hat es jetzt geschaft 402 km/h.

Interessant, der Bugatti hat ein zweites Zündschloss.

"Das wichtigste Requisit ist der zweite Zündschlüssel. Neben dem Fahrersitz verbirgt sich im Schweller das 400 km/h Zündschloß. Ein Schlüsseldreh, im Display erscheint "Top-Speed" - und der Bugatti ist scharf gemacht"

Unglaubliche Daten ... :shock:

"Der Bolide entspannt sich und der Chauffeur stellt sich die Frage: Was ist nun das wirklich Aufregende? Waren es der 400 km/h Run und die Tatsache, dass gegenüber allen anderen Autos, die ich je gefahren habe, alles nur um 100 km/h nach oben verschoben ist? Oder sind es die Keramikbremsen, die das 1950 Kilogramm schwere Geschoss binnen 31,4 Meter von Tempo 100 zum Stillstand bringen?
Oder die Airbrake? Oberhalb von 200 km/h stellt sich beim Bremsen der Heckflügel steil in den Wind. Bei Tempo 375 wird allein durch den Flügel eine Verzögerung um 0,6 g erreicht. Oder ist es die Art, wie der 16 Zylinder mit seinen 1001 PS den Veyron bei Bedarf nach vorne drückt? Wie im Rennsport gibt es eine Launch Control, eine automatische Starthilfe, die genau soviel Schlupf zulässt, dass nach einer Beschleunigungsorgie vier Radierspuren in den Asphalt gebrannt sind - so stand es im Lastenheft.
Der Veyron macht seine Sache gut : Exakt 25 Meter lang sind die schwarzen Balken. Da dürfte der Rest wohl auch stimmen : null bis 100, so die Werksangabe, in 2,5 Sekunden, bis 200, in 7,3. Bis Tempo 300 anliegt sollen allenfalls 16,8 Sekunden verstreichen."

Genaueres nachzulesen in der aktuellen Auto Motor und Sport Ausgabe 19 vom 31. August, ab Seite 118.

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Beitrag von Iceman24 » 31.08.2005, 18:50

Resultat NASCAR NEXTEL CUP in BRISTOL

1 Matt Kenseth Ford 500 Running
2 Jeff Burton Chevrolet 500 Running
3 Greg Biffle Ford 500 Running
4 Ricky Rudd Ford 500 Running
5 Rusty Wallace Dodge 500 Running
6 Jeff Gordon Chevrolet 500 Running
7 Mike Bliss Chevrolet 500 Running
8 Tony Stewart Chevrolet 500 Running
9 Dale Earnhardt Jr. Chevrolet 500 Running
10 Kurt Busch Ford 500 Running
11 Ken Schrader Dodge 500 Running
12 Joe Nemechek Chevrolet 500 Running
13 Elliott Sadler Ford 500 Running
14 Scott Wimmer Dodge 500 Running
15 Michael Waltrip Chevrolet 500 Running
16 Mark Martin Ford 500 Running
17 Mike Wallace Chevrolet 500 Running
18 Jeremy Mayfield Dodge 500 Running
19 Travis Kvapil Dodge 500 Running
20 Brian Vickers Chevrolet 500 Running
21 Bobby Labonte Chevrolet 500 Running
22 Jeff Green Dodge 500 Running
23 Dave Blaney Chevrolet 500 Running
24 Carl Edwards Ford 499 Running
25 Kyle Petty Dodge 499 Running
26 Jamie McMurray Dodge 498 Running
27 Terry Labonte Chevrolet 497 Running
28 Jimmy Spencer Dodge 493 Running
29 Sterling Marlin Dodge 491 Running
30 Hermie Sadler Chevrolet 491 Running
31 Dale Jarrett Ford 478 Running
32 Carl Long Chevrolet 472 Running
33 Kyle Busch Chevrolet 448 Running
34 Casey Mears Dodge 427 Running
35 Bobby Hamilton Jr. Chevrolet 411 Running
36 Jimmie Johnson Chevrolet 410 Engine
37 Kevin Harvick Chevrolet 352 Accident
38 Robby Gordon Chevrolet 332 Oil Pump
39 Ryan Newman Dodge 317 Accident
40 Scott Riggs Chevrolet 309 Engine
41 Stanton Barrett Chevrolet 251 Engine
42 Kasey Kahne Dodge 212 Accident
43 Johnny Benson Chevrolet 78 Electrical

Meisterschaftsstand nach 24 von 36 Rennen:

Grün=Für Chase for the Nextel Cup qualifiziert
Blau= Noch nicht definitiv qualifiziert
Rot= Im Moment nicht qualifiziert.

1 Tony Stewart 3410
2 Jimmie Johnson 3197
3 Greg Biffle 3186
4 Rusty Wallace 3139

5 Mark Martin 3014
6 Jeremy Mayfield 2983
7 Kurt Busch 2982
8 Carl Edwards 2849
9 Ryan Newman 2819
10 Jeff Gordon 2799

11 Matt Kenseth 2788
12 Jamie McMurray 2787
13 Elliott Sadler 2765
14 Dale Jarrett 2721
15 Dale Earnhardt Jr. 2682
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