Sergio Pérez Fanclub

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Lurchi
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Sergio Pérez Fanclub

Beitrag von Lurchi » 27.03.2012, 18:04

Sergio Pérez

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Checo nach seinem 8. Podestplatz in Baku, 2018.

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Willkommen im Sergio Pérez Fanclub! Sergio "Checo" Perez ist ein mexikanischer Formel-1-Fahrer, der in der Saison 2019 für den Rennstall Force India an den Start gehen wird. Nach zwei Saisons mit Sauber und einer Saison mit McLaren ist 2019 die sechste Saison, in der er für diesen Rennstall ins Lenkrad greifen wird.
Mit seiner spektakulären und aggressiven Fahrweise begeistert er seine Fans und hoffentlich auch die Leute, die grundsätzlich Fans des old-school Racings sind. Checo ist bekannt für seinen ausgeprägten Renninstinkt und seine bisweilen kompromisslose Fahrweise. Er versteht es wie fast kein zweiter, aus einer sich bietenden Chance das Beste herauszuholen. Mittlerweile fährt er bereits acht Jahre in der Formel 1 und hat sich aufgrund seiner Erfahrung und Reife einen guten Ruf im Fahrerlager erarbeitet. Checo ist zudem mit fünf Podiumsplatzierungen für Force India der mit Abstand erfolgreichste Pilot dieses Teams.



Kindheit
(ab hier: Text von Fuzzy)
Sergio Pérez Mendoza wurde am 26. Januar 1990 in Guadalajara(Mexiko) geboren. Sergio Pérez träumte davon ein Formel 1 Fahrer zu werden, seit er mit seinem Vater und seinem Bruder im jungen Alter von 6-Jahren Kartfahren ging. Seine Familie ist eng verbunden mit dem Motorsport. Sein Bruder ist selber Rennfahrer und sein Vater war eine Art Fahrermanager. Mit 15 Jahren musste er, um seinen Traum der F1 zu verwirklichen, seine Familie Richtung Europa verlassen. Es war eine sehr schwere Entscheidung aber er entschied sich dafür, in ein kleines Dorf in Bayern zu ziehen.



Anfänge im Motorsport

Sergio Pérez Mendoza stammt aus der Escuderia Telmex Fahrschule(bzw. Förderprogramm) diese war auch eines seiner ersten Rennteams..
2004 nahm er an der Skip Barber National Championship Serie teil und wurde 11. 2005 wechselte er in die deutsche Formel BMW und wurde 14. Ein Jahr später trat er wieder in der deutschen Formel BMW an und wurde am ende sechster. 2007 wechselte er in die britische Formel 3. Er fuhr für das Team "T-Sport". Er gewann 14 der 21 Rennen und wurde Meister der nationalen Klasse. Im folgenden Jahr stieg er in die internationale Klasse der britischen Formel 3 auf und wurde mit 4 siegen vierter der Gesamtwertung.

Ab 2008 fuhr Pérez dann in der GP2 Serie. Er startete für Campos Grand Prix als Teamkollege von Vitaly Petrov in der GP2 Asia Serie. In Bahrain konnte er seinen ersten Sieg erringen. Am Ende belegte Pérez mit 26 Punkten den siebten Platz der Gesamtwertung, zwei Punkte hinter Petrov. 2009 nahm er an der Hauptserie der GP 2 teil. Er ging für "Arden International" an den Start. Obwohl er "nur" zwölfter der Gesamtwertung wurde, zeigte er über die Saison gesehen eine solide Leistung und schlug seinen Teamkollegen Eduardo Mortara mit 22 zu 19 Punkten.

2010 ging er für "Barwa Addax Team" an den Start, dem nachfolge Team von Campos Grand Prix. Er fuhr neben dem Niederländer Giedo van der Garde. Mit Monaco konnte er seinen ersten Sieg in der regulären GP2 Serie verbuchen. Er gewann das prestige Rennen schlechthin und konnte damit viel Aufmerksamkeit erregen. Er gewann außerdem Silverstone, Spa, Hockenheim und Abu Dhabi und konnte somit insgesamt 5 Siege für sich verbuchen. Er wurde 2. der Gesamtwertung hinter Pastor Maldonado.
Im November 2010 durfte er für Sauber seinen ersten Formel 1 Test absolvieren.




Formel 1
(ab hier: Text von Lurchi)
2011
1. Saison bei Sauber
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Checo in seiner ersten F1-Saison (Shanghai)

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Das völlig zerstörte Wrack nach Checos Unfall in Monaco: Hiernach musste er zwei Rennen aussetzen.

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Checo in Silverstone. Hier gelang ihm mit Platz 7 sein bestes Saisonergebnis.
Im Jahr 2011 ging Checo zum ersten Mal in der Formel 1 an den Start. Er pilotierte den mit einem Ferrarimotor angetriebenen Sauber C30 als Teamkollege des Japaners Kamui Kobayashi.
Schon in seinem ersten Rennen im Albert Park von Melbourne ließ Checo das aufblitzen, was ihn auch Jahre später noch auszeichnen sollte: seine reifenschonende Fahrweise. Er schaffte es als einziger Fahrer, im Rennen mit einer Ein-Stop-Strategie durchzukommen und erregte so einiges Aufsehen. Checo beendete das Rennen auf dem siebten Platz, später aber wurde das Sauber-Team wegen nicht regelkonformer Teile am Auto disqualifiziert.


Beim Grand Prix von Spanien fuhr Checo dann als Neunter seine ersten „echten“ Punkte ein.
Die Saison gestaltete sich für Sauber insgesamt schwierig, denn beide Fahrer hatten zu kämpfen, um in die Punkte zu kommen. Checos bestes Saisonergebnis war ein siebter Platz im englischen Silverstone; ebenfalls hervorzuheben ist seine Fahrt in Suzuka, wo er von Platz 17 auf Platz acht vorfahren konnte.


Eine Schrecksekunde gab es beim Grand Prix von Monaco, wo Checo einen heftigen Einschlag erlebte: Ausgangs des Tunnels verlor er beim Anbremsen auf die Schikane das Heck und krachte weitgehend ungebremst in einen Reifenstapel. Glücklicherweise wurde er nicht schwer verletzt, aber er musste das Rennen und auch das folgende Rennen in Kanada vorsichtshalber auslassen.
2012
2. Saison bei Sauber. Er holt unglaubliche drei Podien!

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Einmal jubeln, in Malaysia!

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Noch einmal, in Kanada!

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Und ein drittes Mal, in Monza!
Das Jahr 2012 begann schon deutlich besser als das vorige Jahr für Checo, denn diesmal durfte er seine Punkte beim Saisonauftakt in Australien behalten: er wurde Achter.
Was dann allerdings beim zweiten Rennen im malaysischen Sepang folgte, war eine Sensation: dank wechselnder Wetterverhältnisse und einer guten Reifenstrategie fand sich Checo plötzlich als Zweiter hinter dem führenden Fernando Alonso im Ferrari wieder. Auf nasser Strecke verlor Checo an Boden auf den Spanier, doch als die Strecke abzutrocknen begann, holte er stetig auf den Ferrari-Piloten auf. Kurz vor Schluss war er nur noch wenige Sekunden hinter Alonso, doch ein kleiner Fahrfehler machte Checos Siegchancen zu nichte – er verlor wieder an Boden und kam so als Zweiter ins Ziel. Doch kein Grund, um trübselig zu sein: Nach einem Jahr in der Formel 1 hatte Checo sein erstes Podium geholt! Er war der Mann der Stunde.


Nach dem Grand Prix von Malaysia ging es etwas durchwachsen weiter, doch einige Rennen später in Kanada sollte der zweite Streich folgen: Weil Checo in der Lage war, seine Reifen besonders gut zu schonen, lag er gegen Ende des Rennens in aussichtsreicher Position auf Platz fünf. Im Parallelflug mit dem vor ihm fahrenden Lotus-Piloten Romain Grosjean überholte er Sebastian Vettel und Fernando Alonso, und kam somit hinter Grosjean auf Platz drei ins Ziel – Checos zweites Podest in der Formel 1.


Es folgten weitere gute Leistungen gegen Mitte der Saison, beispielsweise ein sechster Platz beim Grand Prix von Deutschland in Hockenheim.


Beim letzten Europa-Rennen, dem Grand Prix von Italien in Monza, gab es für Checo die dritte Sensation des Jahres: mit atemberaubendem Tempo und klugem Reifenmanagement pflügte Checo regelrecht durchs Feld, überholte „große“ Piloten wie Fernando Alonso, und kam schließlich als Zweiter ins Ziel, was seinen dritten Podestplatz bedeutete. Checo fehlten nur wenige Sekunden auf Spitzenreiter Lewis Hamilton.


Ein paar Wochen später kam es zu vierten, vielleicht bis dato größten Sensation in Checos junger Karriere: die Bekanntgabe, dass er im Jahr 2013 für den Traditionsrennstall McLaren an den Start gehen würde. Zum ersten Mal seit längerer Zeit war es einem jungen Fahrer gelungen, in ein großes Team aufzusteigen.
Der Rest der 2012er-Saison verlief durchwachsen, einerseits dem Pech geschuldet, andererseits auch Checos eigenen Fahrfehlern. Doch das konnte die Vorfreude auf die Saison 2013 nicht trüben.

2013
Saison bei McLaren. Ein hartes Lehrjahr

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In Bahrain fightet Checo hart mit Jenson Button, seinem Teamkollegen

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In Indien holt Checo mit Platz 5 sein bestes Ergebnis für McLaren

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Für Checo war sein Jahr bei McLaren ein sehr schwieriges und hartes Jahr, wie er selbst zugibt
In der Saison 2013 pilotierte Checo an der Seite des erfahrenen Jenson Button den McLaren MP4-28. Doch schon zu Saisonbeginn musste man feststellen: der MP4-28 würde die hohen Erwartungen, die in ihn gesetzt worden waren, nicht erfüllen können. Besonders in den ersten Rennen hinkte das Auto sehr hinterher, außerdem musste sich Checo zunächst an die Arbeitsweise in einem großen Team wie McLaren gewöhnen. Doch schnell ging es aufwärts: Checo ließ beim vierten Saisonrennen in Bahrain aufhorchen, nachdem er in einem intensiven Zweikampf seinen Teamkollegen besiegt hatte und einen sechsten Platz nach Hause fahren konnte.



Wenige Wochen später lag er beim Rennen in Monaco erneut auf Rang sechs, schied aber nach einer Kollision mit Kimi Räikkönen aus.
Danach ging es eher durchwachsen weiter; der MP4-28 wurde den Erwartungen weiterhin in keiner Weise gerecht. Niedrige Punkteplatzierungen waren bei Checo und Button der Standard.



Es folgten einige weniger efreuliche Rennen, in denen Checo in mehrere Zwischenfälle verwickelt war. Diese gingen teils auf seine eigene Kappe, in anderen Situationen hatter er einfach Pech. Jedoch kristallisierte sich gegen Saisonende eines heraus: Button schien für 2014 gesetzt, doch Checos Vertrag war noch nicht bestätigt worden. McLaren ließ sich Zeit mit der Bekanntgabe des zweiten Fahrers für das nächste Jahr. Daher hieß es für Checo: kämpfen! Genau das tat er, mit seinem Saisonhighlight in Greater Noida, Indien. Er fuhr mit einer antizyklischen Strategie lange Zeit auf Platz 2 und kam nach einigen tollen Überholmanövern auf Platz 5 an - sein bestes Saisonergebnis und gleichzeitig das Maximum, das unter normalen Umständen mit dem MP4-28 zu holen war.
Die Rennen in Abu Dhabi und Austin verliefen weniger auffällig, und vor dem Grand Prix in Austin war bereits bekannt gegeben worden, dass McLaren sich von Checo nach nur einer Saison trennen würde. Natürlich war dies eine herbe Enttäuschung für Checo, doch er ließ sich nicht unterkriegen und kämpfte auch im letzten Rennen in Sao Paulo sehr hart. Der verdiente Lohn dafür war ein sechster Platz, nachdem er von sehr weit hinten im Feld starten musste.
Die Leistungen reichten 2013 leider nicht aus, um bei McLaren bleiben zu können, jedoch wurd bekannt gegeben, dass Checo 2014 für Force India an den Start gehen würde.

2014
1. Saison bei Force India - einzelne Highlights, aber auch Anpassungsschwierigkeiten

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Klasse! Bereits in seinem dritten Rennen für Force India klettert Checo aufs Podium

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Nach einem Crash mit Felipe Massa muss Checo das Rennen in Kanada kurz vor Schluss aufgeben

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In Österreich dreht Checo einige Führungsrunden
Die Saison 2014 startete mit ermutigenden Wintertests für Force India. Checo konnte meist viele Kilometer abspulen und viel über sein neues Arbeitsgerät lernen. Entsprechend war auch sein Optimismus.
Doch zunächst gestaltete sich der Saisonanfang schwierig. Technische Probleme im Freien Training des ersten Rennens der Saison in Melbourne erschwerten Checo die Abstimmung seines Force Indias. So musste er fast unvorbereitet in das verregnete Qualifying gehen und landete entsprechend im Mittelfeld. Beim Beginn des Rennens wurde er hinten von Esteban Gutierrez' Sauber getroffen, was einen Reifenschaden verursachte. Checo musste gleich in der ersten Runde an die Box kommen, und so wurde eine gute Platzierung fast unmöglich. Dennoch schaffte er es, am Ende einen Punkt zu ergattern.
In Malaysia ging es nicht viel besser weiter. Auch hier plagten Checo im Training technische Probleme, wieder landete er abgeschlagen beim Qualifying im Mittelfeld. Am Sonntag die ganz große Enttäuschung: Am Getriebe seines Force Indias wurde ein Problem festgestellt, das es ihm unmöglich machte, am Rennen teilzunehmen. So endete ein frustrierendes Wochenende in Malaysia.
Doch nur eine Woche später gelang in Bahrain der Befreiungsschlag: Endlich gab es keine technischen Probleme, und prompt fuhr Checo in der Qualifikation auf Platz vier. Im Rennen war Checo in einen engen Kampf um das Podium verwickelt. Er musste sich in vielen Duellen gegen seinen Teamkollegen, beide Williams und beide Red Bulls durchsetzen und erreichte nach einem nervenzehrenden Rennen den ersehnten Platz 3, das erste Podium für Force India seit 2009 und sein erstes (und insgesamt viertes) Podium seit Monza 2012.


Auch in den folgenden Rennen wusste Checo zu überzeugen. Besonders beim Grand Prix von Kanada. Er startete zwar außerhalb der Top 10, doch konnte er auf den superweichen Reifen länger fahren als jeder andere Pilot im Feld. Nach seinem Boxenstopp fand sich Checo in einem Kampf um das Podium oder sogar den Sieg wieder: beide Mercedes-Piloten vor ihm hatten mit Elektronikproblemen zu kämpfen, und Checo holte schnell auf sie auf. Gleichzeitig musste er sich gegen Daniel Ricciardo im Red Bull verteidigen, der ihn immer wieder angriff. Schließlich fiel Mercedes-Pilot Lewis Hamilton aus und Checo kämpfte mit Hamiltons Teamkollegen Nico Rosberg um die Führung. Wenige Runden vor Schluss ereilte Checos Bremsen jedoch ein Sensordefekt, wodurch die Bremskraft beeinträchtigt wurde. Daher konnte er sich nicht weiter gegen die beiden Red-Bull-Piloten Ricciardo und Vettel behaupten und fiel auf Platz 4 zurück. In der letzten Runde schließlich holte auch Felipe Massa im Williams auf Checo auf. Durch ein Missverständnis der beiden krachte Massa Checo ins Heck und beide schieden aus dem Rennen aus.
Die Fahrt auf dem Circuit Gilles Villeneuve darf trotz dieses unglücklichen Endes als eine der besten von Checo überhaupt betrachtet werden.


Im darauf folgenden Rennen in Österreich konnte Checo wieder begeistern. Erneut schaffte er es, seine Reifen sehr lange am Leben zu halten. Der Verdienst waren einige Führungskilometer, die Checo für sich verbuchen durfte. Am Ende wurde er Sechster.


Auch nach dem Rennen in Österreich gelang es Checo meist, in die Punkte zu fahren. Allerdings fiel sein Force India im Vergleich zur Konkurrenz zurück, sodass es Checo nicht mehr möglich war, um die ganz vorderen Platzierungen zu kämpfen. Hervorzuheben sind seine Rennen in Italien und Singapur, wo er viele tolle Zweikämpfe bot und zwei verdiente siebte Plätze als Belohnung bekam.

Insgesamt war 2014 ein gutes Jahr für Checo, auch wenn er anfangs der Saison oft Pech mit der Technik hatte und gelegentlich durch einige Unfälle gute Positionen wegschmiss. Besonders seine Fahrten in Bahrain und Kanada zeigen, wie viel Potential in ihm steckt.
2015
2. Saison bei Force India - sehr starke und beständige Saison

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Checo beim ersten Saisonrennen in Australien

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Immer wieder schafft Checo es in die Top 5, wie hier in Belgien

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Eine mutige Fahrt wird belohnt: Checo darf in Sotschi aufs Podium!
Das Jahr 2015 startete sorgenvoll. Checos Team Force India schaffte es nicht, den neuen Boliden zu den Wintertests fertig zu stellen. Stattdessen bestritt man den Großteil der Wintertests mit dem Vorjahresauto; erst beim finalen Test in Barcelona schickte man den neuen VJM08 an den Start. Doch dieses Auto war noch immer eine Übergangslösung - erst in der Mitte der Saison, so hieß es, würde das 2015er Auto komplett einsatzbereit und fertig sein.
So musste man sich bei Force India und Checo auf einen schwierigen Saisonstart vorbereiten. Genau dies traf auch ein. In den ersten zwei Rennen war Checo nicht in der Lage, aus eigener Kraft in die Top 10 und somit in die Punkte zu fahren. Lediglich ein Punkt sprang für ihn beim Saisonauftakt in Australien heraus, und das auch nur, weil viele andere Autos ausgefallen waren. Doch beim dritten Rennen in Bahrain gelang Checo das erste Ausrufezeichen der Saison: mit unterlegenem Material beendete er mit seinem Force India mit einer guten Strategie und akzeptablem Speed das Rennen auf Position 8.


Unerwarteter Weise ging es positiv weiter: in seinem fünften Anlauf schaffte Checo es endlich, in Monaco Punkte zu holen. Und das gleich mit einem blitzsauberen siebten Platz!


Nun hieß es noch einmal: geduldig sein. Die endgültige Version des neuen Force India ließ noch etwas auf sich warten, und so sprangen bei den folgenden Rennen eher mittelmäßige Ergebnisse heraus.
Ein positiver Trend begann, sich in Ungarn abzuzeichnen. Checo konnte mit der sogenannten "B-Version" des Force India in den Trainings gute Rundenzeiten hinlegen - doch dann kam es zu einer Schrecksekunde. Beim Überfahren der Kerbs brach die Hinterradaufhängung von Checos neuem Force India. Er rutschte in die Leitplanke und überschlug sich. Zum Glück ging dieser spektakuläre Unfall glimpflich aus. Das Rennen von Ungarn war damit allerdings gelaufen, denn Ersatzteile für die B-Version waren nicht vorhanden und Checo musste mit altbewährtem Material an den Start gehen.



Nach diesem Rennen war die Pechsträhne jedoch endgültig gerissen! Der neue Force India funktionierte gut und sorgte für mehrere hohe Punkteplatzierungen hintereinander für Checo, in Belgien, Italien und Singapur.


Ein spätes Highlight der Saison folgte beim Grand Prix von Russland in Sotschi. Checo nutzte, nachdem er bereits aussichtsreich in den Top 10 lag, eine frühe Safetycar-Phase zum Boxenstop, während andere Fahrer, die vor ihm lagen, draußen blieben. So konnte er, als diese wiederum nach dem Neustart an die Box gingen, diese überholen. Lange Zeit gelang es ihm, sich hinter Hamilton und Vettel auf Platz 3 zu halten, doch der Druck der hinter ihm fahrenden Piloten Bottas und Räikkönen stiegt. Schließlich musste sich Checo zwei Runden vor Schluss den beiden geschlagen geben. Position fünf war immer noch akzeptabel, doch was dann passierte - damit hatte wohl keiner gerechnet: Räikkönen attackierte Bottas in der letzten Runde - und krachte in ihn hinein! Checo konnte so an den beiden vorbei ziehen und hoch verdient sein fünftes Podium in der Formel 1 feiern.


Gleich das nächste Highlight: Checos erstes Heimrennen in Mexiko. Dies war das wohl stimmungsvollste Rennen der letzten Jahre, und das haben wir den mexikanischen Fans zu verdanken! Sie feuerten Checo mit einer Lautstärke an, wie man sie sonst wohl nur vom Fußball kennt. Für Checo muss das eine unglaubliche Erfahrung gewesen sein, nach so langer Zeit wieder in seiner Heimat Rennen zu fahren und so angefeuert zu werden.


Zu einer tollen Saison gehört ein toller Abschluss! In Abu Dhabi fährt Checo nochmal einen sehr starken fünften Platz heraus, geschlagen nur von den beiden Mercedes und den beiden Ferrari.


2015 war Checos fünfte und gleichzeitig eine seiner stärksten Saisons in der Formel 1. Er war schneller und konstanter als jemals zuvor. Gerade die starken Ergebnisse der zweiten Saisonhälfte sprechen für sich. Ein für Checo typisches Highlight durfte mit dem Podium in Sotschi natürlich nicht fehlen.
Dazu ist natürlich zu sagen, dass er all diese tollen Ergebnisse ohne Force Indias großartige Fortschritte innerhalb der Saison nicht hätte erreichen können. Anfangs der Saison holte er mit dem nötigen Biss alles heraus, was mit einem Auto zu holen war, das in allen Bereichen noch Schwächen zeigte. Später - und das ist noch wichtiger - schaffte es Checo fast immer, das volle Potential der gereiften B-Version des Autos auszuschöpfen. Ganz nebenbei gelang ihm mit Platz 9 in der Fahrerwertung sein bis dato persönlich bestes Endergebnis.
2016
3. Saison bei Force India - Checos erfolgreichste Saison bisher

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Checo schafft das beinahe Unmögliche und fährt in Monaco aufs Podium, in einem teilweise verregneten Rennen

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Nur zwei Rennen später steht Checo erneut auf dem Podium, diesmal in Baku

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Absolute Konstanz, Renninstinkt und ein sehr guter Force India waren die Zutaten zu Checos Erfolgsrezept 2016
Die Saison 2016 startete bei Force India mit einem Auto, das im Vergleich zur Saison 2015 nur marginal weiter entwickelt worden war. So fielen in den ersten Rennen auch Checos Ergebnisse aus: eher ernüchternd. In den ersten drei Grand Prixs gelang es Checo nie, in die Punkteränge zu fahren, und es bestand die große Sorge, dass 2016 ein sehr schwieriges Jahr für Checo und Force India werden würde.
Mit gedämpften Erwartungen ging es dann in Richtung Europa, zunächst jedoch nach Sotschi in Russland. Hier gelang es Checo zum ersten Mal im Jahr 2016, in die Punkte zu fahren - und das trotz eines Reifenschadens am Anfang des Rennens. Das brachte wenigstens etwas Motivation zurück, die alle bei Force India dringend nötig hatten.
Für das nächste Rennen in Spanien wurde dann das Upgrade für den Force India VJM09 eingeführt, das man im ganzen Team sehnlichst erwartet hatte. Dem Auto wurden so viele neue Teile spendiert, dass intern sogar von einer B-Version des Autos die Rede war. Die Erwartungen waren groß - und sie wurden durch Checos 7. Platz, den er im Rennen einfahren konnte, erfüllt! Gerade auf dem Circuit de Catalunya, auf dem sich die Force-India-Autos noch nie als besonders stark erwiesen hatten, machte das Ergebnis großen Mut.
Und dieser Mut sollte sehr bald belohnt werden. Schon beim nächsten Rennen, im Fürstentum von Monaco, gelang Checo mit seinem runderneuerten VJM09 der ganz große Coup: Bei schwierigen Mischbedingungen schaffte er es, sich nach den ersten Boxenstops auf Position drei hinter den beiden Führenden Ricciardo und Hamilton einzufinden. Würde er den Platz vor Sebastian Vettel im Ferrari, der ihm dicht auf den Fersen war, behaupten können? Die Bedingungen waren äußerst schwierig, denn es hatte geregnet und die Strecke war gerade dabei, abzutrocknen. Außerdem drohte ständig neuer Regen. Doch Checo machte nicht den kleinsten Fehler und legte eine außergewöhnlich gute Pace an den Tag, sodass Vettel ihn nicht gefährden konnte - und fuhr so sein sechstes Podium in der Formel 1 ein!


Nur zwei Rennen später durfte man bei Force India weiterjubeln. Beim Grand Prix von Europa holte sich Checo auf den Straßen von Baku sein siebtes Podium in der Formel 1! In der Qualifikation belegte er bereits sensationell den zweiten Platz hinter Nico Rosberg, musste jedoch auf Position 7 nach einem selbst verschuldeten Getriebeschaden ins Rennen gehen. Im Rennen kämpfte er sich dann aber mit unglaublichem Einsatz und Speed zurück und schnappte sich völlig verdient Rang 3 hinter Sebastian Vettel und Nico Rosberg.


Einen kleinen Rückschlag musste Checo in Österreich hinnehmen. Aussichtsreich in den Punkterängen liegend, versagten die Bremsen seines VJM09 in der letzten Runde und er musste eine Nullnummer hinnehmen. Doch ab dem Grand Prix von Deutschland in Hockenheim gelang es Checo bis zum Saisonende, in jedem Rennen Punkte zu holen - ein Zeugnis für seine mittlerweile sehr gute Konstanz. Das gelang neben ihm nur Nico Rosberg und Daniel Ricciardo. Checo zeigt stets wie auch schon 2015 sehr konstante Leistungen und wurde mit so vielen Punkten belohnt, dass er am Ende mit 101 zum ersten Mal die 100-Punkte-Grenze knacken konnte.


Dabei fuhr Checo so ruhig und abgeklärt, dass es kaum Highlights gibt, die man besonders erwähnen könnte. Jedes einzelne Rennen war ein Erfolg für ihn. Hervorzuheben ist noch seine Fahrt im verregneten Brasilien, dem vorletzten Rennen, wo er sehr guter Vierter wurde.


In der Summe macht das alles das beste Ergebnis einer Saison, das Checo je hatte: 101 Punkte und mit P7 in der Fahrer-WM ist er "Best of the Rest" hinter den Fahrern der drei großen Teams. Er ist noch ein bisschen besser und reifer geworden als noch 2015, und sein Force India war bei fast jedem Rennen konkurrenzfähig. Zudem konnte Checo mit Monaco und Aserbaidschan zwei tolle Highlights setzen.
2017
4. Saison bei Force India - ein weiteres starkes Jahr

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Aufgrund eines neuen Sponsors war der Force India ab 2017 rosa!

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Nicht immer waren sich Checo und sein neuer Teamkollege Ocon einig. In Spa crashten sie

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In Singapur gelang Checo Platz 5
Das Jahr 2017 startete im Grunde mit gleich zwei optischen Schocks: Zum einen war das im Februar präsentierte Auto mit seiner überdimensionierten Heckflosse und der eigenwillig geformten Nase kein echter Hingucker. Zum anderen war das Auto, als es schließlich in Melbourne zum ersten Rennen an den Start rollte: Rosa! Und zwar aufgrund eines neuen Hauptsponsors für Force India. Die rosa Färbung ist natürlich Geschmackssache, aber man kann nicht bestreiten, dass dadurch einiges an Entwicklungsgeld in die traditionell kleine Kasse des Teams gespült wurde.

Sportlich gesehen machten Force India und Checo zu Saisonbeginn vor allem durch Konstanz im Rennen auf sich aufmerksam: Top-10-Platzierungen waren immer drin.


Weiter ging es mit konstant guten Leistungen, allerdings kristallisierte sich recht schnell heraus, dass der Abstand zu den drei Topteams Mercedes, Ferrari und Red Bull in diesem Jahr zu groß sein würde, als dass Checo und Force India sie ernsthaft bei einem Rennen herausforden konnten. In Barcelona profitierte Checo von einer Startkollision und brachte Platz 4 nach Hause - das beste Ergebnis in dieser Saison.


Zur Mitte der Saison konnte Checos Teamkollege Esteban Ocon immer besser mit ihm mithalten, was sich zum ersten Mal richtig beim Rennen in Kanada äußerte, als Ocon Checo unter Druck setzte. Checo fuhr einen knappen fünften Platz vor Ocon ins Ziel, jedoch bestanden zwischen den beiden aufgrund mehrerer Funksprüche merkliche Spannungen.


Im nächsten Rennen in Baku kam es dann zum großen Crash zwischen den beiden Teamkollegen, der weitreichende Folgen für den weiteren Saisonverlauf hatte und für eine gewisse Zeit die Atmosphäre im Team vergiftete. Beide Force Indias lagen in einem chaotischen Rennen in aussichtsreicher Position, doch ein teaminterner Kampf setzte den Hoffnungen auf ein Podium oder gar einen Sieg ein Ende: Checo und Ocon kollidierten am Ausgang der zweiten Kurve. Checo fiel aus, Ocon rettete sich auf P6 ins Ziel.


Die Atmosphäre im Team verbesserte sich nur langsam: Ocon wollte sich unbedingt gegen den mittlerweile als erfahren geltenden Teamkollegen profilieren, während Checo sich natürlich in seiner Stellung im Team bedroht fühlte. Einen Tiefpunkt erreichte das Verhältnis beim Rennen in Belgien, wo sich die beiden gleich zweimal berührten und dadurch viele Punkte verloren. Nach dem Rennen gab es mehrere klärende Gespräche und das Verbot vom Team aus, in der restlichen Saison auf der Strecke gegeneinander zu kämpfen.
In der dann angebrochenen zweiten Saisonhälfte konnte Checo sich häufiger nicht gegen Ocon im Qualifying durchsetzen, was zur Folge hatte, dass er dann aufgrund des vom Team ausgesprochenen Verbots im Rennen Ocon nicht angreifen durfte. Das war etwas frustrierend. Gute Leistungen lieferte Checo im schwierigen Regenrennen von Singapur ab, wo er Fünfter wurde, sowie in Malaysia trotz einer Grippe, und auch im letzten Rennen in Abu Dhabi.


Alles in allem war 2017 eine weitere erfolgreiche Saison von Checo und Force India, auch wenn sie ihre Schattenseiten hatte. Letztlich war Checo aber in der Lage, mit 100 Punkten ein fast genauso gutes Ergebnis wie 2016 zu erreichen. Dies ist in diesem Jahr besonders auf seine Konstanz zurückzuführen. Highlights wie ein Podium fehlten dieses Jahr leider.
2018
5. Saison bei Force India - ein Jahr des Umbruchs

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Nach einem unglaublichen Rennen in Baku stellte Checo sein Auto auf Platz 3 ab

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Im wunderschönen Suzuka holt Checo ordentlich Punkte

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In Singapur erlebt Checo diesmal ein Rennen zum Vergessen
Das Jahr 2018 lief in vielerlei Hinsicht nicht so gut wie die beiden vorherigen Jahre. So stellte sich bereits zu Anfang der Saison heraus, dass der neue Force India VJM11 aufgrund finanzieller Schwierigkeiten nicht so gut hatte entwickelt werden können, wie man sich dies gewünscht hätte.

In den ersten Rennen fehlte dem Force India schlicht die Pace, um in die Punkte fahren zu können. Doch ähnliches war man bei Checo und Force India gewohnt; z.B. hatte man 2015 erst zur Saisonmitte das fertig entwickelte Fahrzeug zum Einsatz bringen können.
Für das vierte Saisonrennen in Baku stieg die Spannung etwas: Würden Checo und Force India dort wieder ähnlich stark sein wie die vorherigen zwei Jahre? Für das Qualifying wurde man in dieser Hoffnung zunächst enttäuscht. Checo schaffte es zwar zum ersten Mal in der Saison ins Q3, jedoch konnte er die Sensation (zweitschnellste Zeit) von 2016 nicht wiederholen.
Im Rennen folgte dann der Rückschlag: Checo wurde beim Start unverschuldet getroffen und fiel ans Ende des Feldes zurück. Dort legte er dann zwar einen guten Speed an den Tag und konnte auch einige Autos überholen, jedoch hatte er nur kleine Hoffnungen auf Punkte. Doch dann zeigte sich wieder, warum die Rennen in Baku so beliebt sind: Die Unberechenbarkeit des Rennverlaufs. Im Zweikampf crashten die Red-Bull-Fahrer Ricciardo und Verstappen und lösten eine SafetyCar-Phase aus. Diese nutzte Checo kurzerhand aus, um noch einmal Reifen zu wechseln, ohne dabei viel Zeit zu verlieren. Dabei saß er auch gleich eine 5-Sekunden-Strafe ab, die er zuvor wegen zu schnellen Fahrens an einer Gefahrenstelle bekommen hatte. Anschließend fand er sich in den Top 10 wieder, mit neuen Reifen, bereit zum Angriff. Nach einer fehlgeschlagenen Attacke von Sebastian Vettel auf den Führenden Valtteri Bottas schaffte es Checo, Vettel zu überholen. Nun befand er sich bereits auf Platz 4! Anschließend erlitt Valtteri Bottas in Führung liegend einen Reifenschaden, wodurch Checo tatsächlich auf Platz 3 vorrückte und das Rennen knapp vor Vettel beenden konnte.
Ein unglaublicher Erfolg für Checo und sein Team! Er hatte es geschafft, aus einer fast aussichtlosen Lage heraus noch das Maximum herauszuholen und sein achtes Podium in der Formel 1 einzufahren. Seine hervorragende Leistung wird dadurch bekräftigt, dass dies der einzige Podestplatz 2018 bleiben sollte, der nicht von Red Bull, Ferrari oder Mercedes eingefahren wurde. Dies zeigt wiederum auch, wie viel tatsächlich passieren musste, damit dieses Podest möglich wurde! Ein teaminterner Crash, ein Verbremser und ein Reifenschaden waren nötig. Nicht zuletzt ist es jedoch immer wieder Checo, der aus solchen Situationen Kapital schlagen kann, niemals aufgibt und den richtigen Instinkt besitzt.

Anschließend folgten einige harte Rennen. Die Anzeichen verdichteten sich, dass Force India aufgrund mangelnder Finanzierung vermutlich bald Pleite sein würde. Dies behinderte die alltägliche Arbeit des Teams und auch die Weiterentwicklung des Autos. Erst nach dem Rennen in Ungarn konnte man aufatmen: Mit Lawrence Stroll hatte sich ein Käufer gefunden und die Finanzierung war gesichert. Checo selbst hatte dazu beigetragen, dass das Team durch Anmeldung von Insolvenz einen Käufer finden und gerettet werden konnte.

Nach der Übernahme von Force India (nun eigentlich: Racing Point Force India) schafften es Checo und sein Teamkollege Ocon direkt beim nächsten Rennen in Belgien, das beste Teamergebnis der Saison einzufahren. Auch in den folgenden Rennen war Force India oft "Best of the Rest" hinter den Topteams.
Ein negativer Höhepunkt war hingegen Singapur, wo Ocon und Checo sich durch ein Missverständnis beim Start berührten und Ocon infolgedessen ausfiel. Anschließend fand sich Checo aufgrund einer strategischen Fehlentscheidung im hinteren Teil des Feldes wieder und kollidierte noch mit Sergei Sirotkin beim Versuch, diesen zu überholen. Dabei lag die Schuld klar bei Checo selbst.

In den letzten Rennen konnte Checo dann noch einige Punkte sammeln, ehe er schließlich die Saison als WM-Achter beendete. Die Saison 2018 hatte einige Höhe- und Tiefpunkte für Checo-Fans parat, jedoch dürfen wir davon ausgehen, dass mit dem Geld des neuen Investors 2019 Auto und Team wieder besser funktionieren und hoffentlich auch wieder sehr erfolgreich werden.

Statistik
Formel 1 2011

Fahrzeug: Sauber C30
Punkte: 14
Beste Platzierung: 7. (Silverstone)
Teamduell Rennen: 14:30 Punkte
Teamduell Qualifying: 11:7
Punkteplatzierungen: 5
WM Wertung: 16.



Formel 1 2012

Fahrzeug: Sauber C31
Punkte: 66
Beste Platzierung: 2. (Sepang, Monza)
Teamduell Rennen: 66:60 Punkte
Teamduell Qualifying: 11:9
Punkteplatzierungen: 7
Podien: 3
WM Wertung: 10.



Formel 1 2013

Fahrzeug: McLaren MP4-28
Punkte: 49
Beste Platzierung: 5. (Noida)
Teamduell Rennen: 49:72
Teamduell Qualifying: 11:10
Punkteplatzierungen: 11
Podien: -
WM-Wertung: 11.



Formel 1 2014

Fahrzeug: Force India VJM07
Punkte: 55
Beste Platzierung: 3. (Sakhir)
Teamduell Rennen: 55:96
Teamduell Qualifying: 7:12
Punkteplatzierungen: 12
Podien: 1
WM-Wertung: 10.



Formel 1 2015

Fahrzeug: Force India VJM08
Punkte: 78
Beste Platzierung: 3. (Sotschi)
Teamduell Rennen: 78:58
Teamduell Qualifying: 8:11
Punkteplatzierungen: 12
Podien: 1
WM-Wertung: 9.




Formel 1 2016
Fahrzeug: Force India VJM09
Punkte: 101
Beste Platzierung: 3. (Monte Carlo, Baku)
Teamduell Rennen: 101:72
Teamduell Qualifying: 9:12
Punkteplatzierungen: 16
Podien: 2
WM-Wertung: 7.



Formel 1 2017
Fahrzeug: Force India VJM10
Punkte: 100
Beste Platzierung: 4. (Barcelona)
Teamduell Rennen: 100:87
Teamduell Qualifying: 10:10
Punkteplatzierungen: 17
Podien: -
WM-Wertung: 7.


Formel 1 2018
Fahrzeug: Force India VJM11
Punkte: 62
Beste Platzierung: 3. (Baku)
Teamduell Rennen: 62:49
Teamduell Qualifying: 9:12
Punkteplatzierungen: 12
Podien: 1
WM-Wertung: 8.

Formel 1 Gesamtstatistik

Siege: -
Podien: 8
Punkteplatzierungen: 92
Beste Platzierung: 2.(2x)
Rennen: 155
Zielankünfte: 137
Führungsrunden: 23
Führungskilometer: 115,1
Pole-Postionen: -
1. Startreihe: -
Beste Startposition: 4
Schnellste Rennrunden: 4
Punkte: 529
Karrierestationen: Sauber (2011-12), McLaren (2013), Force India (2014-)



Videos
Erstes Podium Malaysia 2012 (Neues Video!)
http://www.youtube.com/watch?v=urMdIJE5H3Y

Zweites Podium Kanada
http://www.youtube.com/watch?v=jp_Mu7VLV0k

Interview nach dem Podium in Italien:
http://www.youtube.com/watch?v=lNuobJ0JFVE


Sergio Pérez Erstes Interview bei McLaren
http://www.youtube.com/watch?v=vOXP5zfv_cQ8


Checos erstes Interview bei Force India:
http://www.youtube.com/watch?v=R-sjOK18uZk

Auf dem Podium in Bahrain:
https://www.youtube.com/watch?v=Fs4RCks3nnM

Onboard in Baku, 2016:
https://www.youtube.com/watch?v=brgX0i8NeV4

Onboard-Start in Bahrain, 2017:
https://www.youtube.com/watch?v=AAh5aY8azOA
Trivia / Fun Facts
- Checo ist sowohl für Sauber (ausgenommen die BMW-Zeit) als auch für Force India der erfolgreichste Fahrer, mit 3 Podien für Sauber und 5 für Force India
- Fernando Alonso und Checo teilen sich die "Ehre", die meisten siebten Plätze eingefahren zu haben: 19
- zwischen 2016 und 2017 gelangen Checo 15 Punkteplatzierungen in Folge
- in den sozialen Medien ist einer seiner Funksprüche zu einem kleinen "Klassiker" geworden: Do you like my pace? Do you like it? war eine Frage an seinen Renningenieur, womit er eigentlich meinte: Is my pace good? Die Formulierung Do you like my pace? erntete unter den englischsprachigen Fans einige Lacher und wird seitdem immer wieder bei passender Gelegenheit zitiert


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Wer Beitreten will, einfach kurze Nachricht an mich oder in den Thread :thumbs_up:
Jeder ist erwünscht!


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http://www.facebook.com/SergioF1Perez?ref=hl



Eine letzte Bitte noch zum Schluss: Haltet euch bitte an den FC-Disclaimer. Dankeschön! Viel Spaß im Sergio Perez Fanclub!
Zuletzt geändert von Lurchi am 08.12.2018, 22:09, insgesamt 88-mal geändert.
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Re: 1. Formel1.de Sergio Pérez Mendoza Fanclub

Beitrag von better-than-ever » 27.03.2012, 18:07

Mich würde eimal interessieren, wie er momentan gegen Alonso aussehen würde. Ich denke auf dem Niveau ist er noch nicht, aber er ist schließlich auch noch extrem jung. Wie ist bisher seine Qualifying und Punktebilanz gegen seinen Teamkollegen. (Ich meine nicht nur dieses Jahr.)
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Re: 1. Formel1.de Sergio Pérez Mendoza Fanclub

Beitrag von Polyphony » 27.03.2012, 18:09

better-than-ever hat geschrieben:Mich würde eimal interessieren, wie er momentan gegen Alonso aussehen würde. Ich denke auf dem Niveau ist er noch nicht, aber er ist schließlich auch noch extrem jung. Wie ist bisher seine Qualifying und Punktebilanz gegen seinen Teamkollegen. (Ich meine nicht nur dieses Jahr.)
Sauber: Kobayashi vs. Perez

Punkte: 30:14 – Qualifying: 7:11

Das war 2011

2012 ist noch zu jung um zu bewerten aber es steht:

Punkte: 8:22 – Qualifying: 1:1

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Jarno Trulli » 27.03.2012, 18:11

Perez genießt auf jeden Fall meine Unterstützung

Trag mich als Sympathisant ein :wink:

Momentan hat kein Fahrer eine richtige "Fantreue", zu den kandidaten dazu gehört aber Perez sicher.
17.02.2012-Tag der Armut für die F1
05.05.2016-Teil 2

シ問笑(・д・)

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Polyphony » 27.03.2012, 18:14

Jarno Trulli hat geschrieben:Perez genießt auf jeden Fall meine Unterstützung

Trag mich als Sympathisant ein :wink:

Momentan hat kein Fahrer eine richtige "Fantreue", zu den kandidaten dazu gehört aber Perez sicher.
Gesagt, getan :thumbs_up:

Ich kann nicht behaupten, dass ich schon länger oder gar von anfang an Pérez Fan bin, aber seit 2011 ist er mir sehr sympathisch und zur mitte bis Ende hab ich ihn immer mehr unterstützt und seine fahrt in Malaysia hat mich nun vollkommen in seinen Bann gezogen :thumbs_up:

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Ator Termin » 27.03.2012, 18:38

Das mit einer Liste für Sympatisanten und eine für Mitglieder halte ich für eine sehr gute Idee, das könnten die anderen Fanclubs auch übernehmen :thumbs_up:

Ich bin übrigens Sympatisant :)
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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Fernando_Alonso » 27.03.2012, 18:44

Kannst mich als Mitglied eintragen, ich finde den Kerl klasse. :thumbs_up:

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Polyphony » 27.03.2012, 18:47

Ator Termin hat geschrieben:Das mit einer Liste für Sympatisanten und eine für Mitglieder halte ich für eine sehr gute Idee, das könnten die anderen Fanclubs auch übernehmen :thumbs_up:

Ich bin übrigens Sympatisant :)
Alles klar habe dich eingetragen.
Ich habe das einfach spontan so gemacht und war danach ganz verwundert, dass es viele andere Clubs anders handhaben :wink:

Fernando_Alonso nun auch eingetragen, sowie simulacra

Edit: Vettel/MGP Fan bist drinne
Zuletzt geändert von Polyphony am 27.03.2012, 18:51, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von worldchampion » 27.03.2012, 18:49

Mich bitte als Sympathisant eintragen :wink:

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Wester » 27.03.2012, 19:16

Ich möchte auch gern beitreten, ist ja Pflicht natürlich :)
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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Polyphony » 27.03.2012, 19:20

Westerwälder hat geschrieben:Ich möchte auch gern beitreten, ist ja Pflicht natürlich :)
Bist drinne ;)

Ich freue mich über jedes einzelne Mitglied :thumbs_up:

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Reason » 27.03.2012, 19:52

Perez fuhr eine gute Leistung am Sonntag, trotzdem glaube ich, dass Alonso ihn fertig machen wird, sollte er zu Ferrari wechseln.

Viele meinen ja Massa ist ein schlechter, aber wieso konnte dieser "schlechte" Fahrer drei ein halb Jahre ( 2006, 2007, 2008 und ein Teil von 2009 ) sich gegen Topfahrer beweißen?
Für mich liegt es am Auto, dass er die letzten Jahr nicht mehr mitfahren kann, weil das Autp nicht auf seinem Fahrstil angepasst wurde. Somit wird sich Perez auch plagen. Dieses Szenario gab es ja auch 2009 mit Fisichella. Er fuhr ein super Rennen und wurde eingestellt, jedoch konnte er im Ferrari keine guten Leistungen erbringen.
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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Polyphony » 27.03.2012, 20:00

Reason hat geschrieben:Perez fuhr eine gute Leistung am Sonntag, trotzdem glaube ich, dass Alonso ihn fertig machen wird, sollte er zu Ferrari wechseln.

Viele meinen ja Massa ist ein schlechter, aber wieso konnte dieser "schlechte" Fahrer drei ein halb Jahre ( 2006, 2007, 2008 und ein Teil von 2009 ) sich gegen Topfahrer beweißen?
Für mich liegt es am Auto, dass er die letzten Jahr nicht mehr mitfahren kann, weil das Autp nicht auf seinem Fahrstil angepasst wurde. Somit wird sich Perez auch plagen. Dieses Szenario gab es ja auch 2009 mit Fisichella. Er fuhr ein super Rennen und wurde eingestellt, jedoch konnte er im Ferrari keine guten Leistungen erbringen.

Fisichella wechselte während der Saison und hatte keine Wintertestfahrten.
Keiner behauptet bisher, dass Perez nun besser als Alonso sei, aber der Eindruck derzeit ist auf jeden Fall, dass er ein sehr gutes Talent ist. Er wird schon noch seine Zeit bekommen, in der er dies in einem Topteam unter Beweis stellen kann.

Ich denke nur weil man Perez Fan ist, ist man auch nicht automatisch gegen Massa. :wink:
Massa will hier niemand was böses denke ich :wink:

Edit: 2 erste Bilder sind online. Damit der Opener nicht ganz so leer aussieht. Sein 1. Podium (es werden noch viele Folgen, auf denen er in der Mitte steht)

Edit: 2 Weitere Bilder fanden den Weg in den Opener :mrgreen:


Wie schon erwähnt, sind Verbesserungsvorschläge, Ideen und kritik erwünscht :thumbs_up:

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Nachtfliegende » 27.03.2012, 21:34

Wow, 3 neue Fanclubs auf einen Schlag. :shock:

Wie auch beim Sauber-Fanclub würde ich hier gern Mitglied werden, wäre ich nicht schon in 3 Clubs, was mir einfach quantitativ reicht.

Aber ich bin ein Checo-Fan, spätestens seit meinem Erlebnis mit ihm in Monza. :)
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Meine Formel 1-Fotos: flickr.com/photos/nachtflug87/sets/

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Re: 1. Sergio Pérez Mendoza - Fanclub

Beitrag von Polyphony » 27.03.2012, 21:44

Nachtfliegende hat geschrieben:Wow, 3 neue Fanclubs auf einen Schlag. :shock:

Wie auch beim Sauber-Fanclub würde ich hier gern Mitglied werden, wäre ich nicht schon in 3 Clubs, was mir einfach quantitativ reicht.

Aber ich bin ein Checo-Fan, spätestens seit meinem Erlebnis mit ihm in Monza. :)

Willst du, dass ich dich bei den Sympathisanten eintrage? :wink:

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