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F1Fan2004
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Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon F1Fan2004 » 07.03.2012, 16:40

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Steckbrief

Name:Nico Rosberg
Geburtsdatum:27.06.1985
Geburtsort:Wiesbaden
Nationalität:Deutsch
Größe:1,78 m
Gewicht:66 kg
Familienstand:Verheiratet mit Vivian Rosberg
Schulabschluss:Abitur mit 2,1
Wohnort:Monte Carlo (Monaco)
Sprachen:Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Startnummer:#6
Bambi:Gewinner 2014 in der Kategorie Sport
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Nach zunächst zwei enttäuschenden Rennen zu Saisonbeginn folgte beim dritten Rennen in China die Sensation. Nico gewinnt nach 111 Versuchen endlich den lang erwarteten ersten GP! Gleichzeitig war es der erste Sieg für ein Mercedes-Werksteam nach 57 Jahren! Im weiteren Saisonverlauf konnte er noch zum ersten Mal in seiner Heimat in Monaco als zweiter auf das Podest klettern. Nach diesen Saisonhöhepunkten ging es im weiteren Verlauf der Saison immer weiter bergab. Dazu kamen einige unverschuldete Kollisionen, weshalb er in den letzten sechs Renen keine Punkte mehr einfahren konnte und schließlich die WM auf Position neun mit 93 Punkten beendete. Sein Team Mercedes AMG wurde mit 142 Punkten fünfter. Im Teamduell konnte er zum dritten Mal in Folge Rekordweltmeister Michael Schumacher besiegen.
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2013- Das bis dahin beste Jahr in der Formel 1 Bild
Für die Saison 2013 bekam Nico mit Lewis Hamilton einen neuen Teamkollegen. Außerdem wurde Christian Torger "Toto" Wolff neuer Motorsportchef von Mercedes. Die Saison begann mit Ausfällen in Australien und China und einer Teamorder zu seinen Ungunsten in Malaysia sehr bedürftig. Doch genau zum richtigen Zeitpunkt schlug Nico in Bahrain zurück und raste auf die Pole. Im Rennen hatte er jedoch die typischen Reifenprobleme des Mercedes und wurde bis auf die neunte Position durchgereicht. Im nächsten Rennen in Spanien fuhr er erneut auf die Pole, doch wurde nach dem ersten Stopp erneut bis auf Position sechs am Ende durchgereicht. Zwei Wochen später schlug in Monaco jedoch endlich der große Moment: Von der dritten Pole in Folge aus gelang Nico auf seinem Schulweg in Monaco sein zweiter Formel 1-Sieg. BildDanach brachen erste Diskussionen über einen illegalen Reifentest von Mercedes aus. Als Strafe durften Mercedes nicht an den Testfahrten in Silverstone teilnehmen. An selber Stelle gewann Nico allerdings nur ein paar Tage nach seinem 28. Geburtstag sein drittes Rennen, ganz in der Nähe der Teamfabrik. Danach folgten jedoch wieder ernüchternde Rennen durch viel Pech, zum Beispiel verlor er in Südkorea durch einen dubiosen Flügeldefekt einen Platz auf dem Podium. In Indien und Abu Dhabi konnte er dann durch zwei Podiumsplätze einmal mehr beweisen was in ihm steckt, wenn alles funktioniert. Die Saison schloss er mit einem fünften Rang in Brasilien ab. Insgesamt erreichte er mit 171 Punkten Rang sechs im Klassement. 18 Punkte hinter seinem Teamkollegen, der jedoch etwas weniger Pech zu verbuchen hatte. In der Konstrukteurs-WM wurde Mercedes starker zweiter.
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2014- Das beste Auto
Zur Saison 2014 erhielt Nico in Person von Paddy Lowe einen neuen Teamchef anstelle von Ross Brawn. Durch die neuen Turbomotoren zählte Mercedes bereits vor dem Saisonauftakt zu den Favoriten auf den Titel. Die Testfahrten schienen diesen Eindruck zu bestätigen.

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Nico mit seinem Teamkollegen und seinem Dienstwagen für 2014.

Sein neuer Helm für 2014
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Im Spoiler befindet sich ein ausführlicher Saisonbericht inklusive Bilder!
GP von Australien
Direkt zum Saisonauftakt gelang Nico der große Kracher: Er gewann das erste Rennen der neuen Turboära mit unglaublichen 26,777 Sekunden Vorsprung. Durch einen Fehler in der verregneten Qualifikation schaffte er dort eine Runde weniger als geplant und wurde letzten Endes zwar nur dritter, aber am Start lief alles perfekt für Nico und er preschte direkt auf Position eins nach vorne. Von dort aus kontrollierte er das ganze Rennen und fuhr trotz eines abfliegenden Teils an der Bremsbelüftung zu einem ungefährdeten und verdienten Start-Ziel-Sieg. Des Weiteren holte er in diesem Rennen seine fünfte schnellste Rennrunde.
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GP von Malaysia
Nach dem Sieg zum Saisonauftakt von Startplatz drei aus, qualifizierte sich Nico auch in einem erneut regnerischen und chaotischem Qualifying auf dieser Position. Direkt beim Start konnte er Sebastian Vettel überholen und sich so auf Position zwei nach vorne schieben. Das Tempo seines Teamkollegen konnte er jedoch durch Probleme mit den Hinterreifen im ersten Stint nicht gehen. Dadurch verlor er schon 10 Sekunden. In der Folge fuhr er in etwa auf dem gleichen Level wie Lewis Hamilton und brachte so den zweiten Platz sicher nach Hause. Damit war der historische erste Mercedes-Doppelsieg in diesem Jahrtausend gelungen! So kommt Nico nach zwei Rennen schon auf mehr Punkte, als Sebastian Vettel zum gleichen Zeitpunkt in der vorigen Saison und führt das Klassement solide an.
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GP von Bahrain
Obwohl in den freien Trainings Lewis Hamilton stets etwas schneller als Nico war, konnte er in der Qualifikation rechtzeitig den Spieß herumdrehen und sich wie im Vorjahr die beste Startplatzierung sichern. Am Start verlor er jedoch die Spitzenposition an seinen Teamkollegen. Der Abstand im ersten Stint wurde dabei aber nie größer als 1,5 Sekunden und gegen Ende von diesem startete Nico erste Angriffe auf Lewis, welcher jedoch diese stets, wenn auch knapp, parieren konnte. Schließlich kam Nico zwei Runden später als Lewis zum Boxenstopp herein und wechselte dabei auf die härtere Reifenmischung. Kurz vor den angesetzten zweiten Stopps kam es zu einer Safety-Car-Phase, weshalb sowohl Nico als auch Lewis hereinkamen um sofort auf Soft- beziehungsweise Medium-Reifen zu wechseln. Direkt nach dem Re-Start attackierte Nico zum ersten Mal seinen Teamkollegen, welcher jedoch abwehren konnte. Im Folgenden gab es wohl das epischste Teamduell seit langem! Beide schenkten sich nichts, kämpften mit harten Bandagen und lieferten so exzellenten Rennsport. Auch wenn es oft so aussah als Nico nun durch sei, riskierte er das Teamergebnis nicht und steckte gegen den etwas aggressiveren Lewis Hamilton stets zurück und beendete das Rennen schließlich auf Position zwei. Dennoch gratulierte er Lewis entsprechend fair und gab sich als alles andere als ein schlechter Verlierer und bewies dadurch Sportsmann durch und durch zu sein.
In der WM-Wertung liegt er mit 61 Punkten mit elf Punkten vor Lewis in Führung.
Auffällig war, dass die beiden Mercedes bei noch elf zu fahrenden Runden nach dem Safety-Car noch einen Vorsprung von 23 Sekunden herausholten.
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GP von China
An diesem Wochenende hatte Nico ständig mit einigen Problemen zu kämpfen. Bereits die Qualifikation verlief nicht optimal, da die Bremsen für die vorherrschenden nassen Bedingungen nicht richtig eingestellt waren. Besonders bekam Nico dies nach der längsten Geraden zu spüren, weshalb er sich im entscheidenden Q3 verbremste. Auch die darauffolgende Runde lief nicht besser. Nico riskierte in der letzten Kurve nochmal alles und drehte sich dabei noch. Schließlich erreichte er Startplatz vier.
Im Rennen funktionierte dann die komplette Telemetrie nicht an seinem Auto, weshalb schon der Start in die Hose ging und Nico auf Position 6 durchgereicht wurde. Doch es war noch Glück im Spiel, dass nachdem Bottas ihn stark berührt hatte, nichts kaputt ging. Im Folgenden kämpfte sich Nico mit aller größtem Einsatz Position für Position nach vorne. Am Ende reichte es noch für Position 2 und die siebte schnellste Rennrunde seiner Karriere.
Trotz aller Probleme konnte Nico allergrößte Schadensbegrenzung betreiben und verteidigte mit dem maximal möglichem Einsatz die WM-Führung.
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GP von Spanien
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge im teaminternen Duell gegen Lewis Hamilton war Nico zu allem entschlossen das Blatt in Barcelona wieder zu wenden und die WM-Führung zu verteidigen.
Das Wochenende begann jedoch schon im 1. Freien Training mit einem Rückschlag, denn er bekam technische Probleme und konnte deshalb lediglich neun Runden drehen.
In der Qualifikation schien Nico diesen Rückstand auf Lewis Hamilton aufgeholt zu haben und fuhr sowohl in Q1 als auch in Q2 die schnellere Zeit als jener. Doch in Q3 schenkten sich beide einmal mehr nichts und Nico verfehlte mit nicht einmal zwei Zehntel Rückstand auf seinen Stallgefährten die Pole Position.
Nach dem Start blieb er auf Position zwei und lies bis zum ersten Stopp den Rückstand nie größer als zwei Sekunden werden. Dann entschied er sich jedoch im Gegensatz zu Lewis Hamilton die härtere Reifenmischung aufzuziehen. Dadurch wuchs der Rückstand bis auf 4,8 Sekunden an. Nach dem zweiten Stopp hatte Nico jedoch gegenüber Lewis den Vorteil der weichen Reifen und er holte sukzessive auf ihn auf. Gestört wurde das Duell jedoch durch einige Überrundungen. Die letzten Runden wurden dennoch zu einem wahren Krimi und Nico schaffte es schließlich auch ins DRS-Fenster zu fahren. Letzten Endes trennten ihn aber 0,7 Sekunden zum Sieg, da er noch nicht in der Situation war einen Angriff zu starten. Das Rennen war für ihn leider einige Runden zu kurz, um den Sieg zu ergattern.
In der Gesamtwertung musste er die Führung an Lewis Hamilton abgeben, doch liegt selbst nur drei Punkte dahinter.
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GP von Monaco
Vom 22. bis 25. Mai startete die Formel 1 beim Klassiker in Monte Carlo. Nicos persönliches Heimrennen. Dort fährt er über seinen früheren Schulweg und konnte im Vorjahr einen emotionalen Sieg verzeichnen. Am Tag der Qualifikation, exakt ein Jahr nach seinem Triumph zwischen den Häuserschluchten, gelang ihm die zweite Pole Position in Folge. Nach dem ersten Run hatte Nico einen minimalen Vorsprung von 0,059 Sekunden auf Lewis Hamilton. Um diese Runde noch einmal zu toppen ging Nico volles Risiko, doch verbremste sich bei der Mirabeau-Kurve und wich in einen Notausgang aus um einen Crash zu verhindern. Dadurch mussten allerdings durch gelbe Flaggen die nachfolgenden Fahrzeuge das Tempo drosseln und konnten ihre Zeiten nicht mehr verbessern. Dies machte die Szene natürlich zum Aufreger des Wochenendes, aber Nico konnte anhand Telemetrie ganz klar keine Absicht nachgewiesen werden, weshalb er seine Startposition behalten durfte. Alles in allem mussten die Konkurrenten anerkennen, dass seine Zeit einfach die Schnellste war und er damit zurecht auf der Pole steht. Trotzdem verrüttete diese Szene sein Verhältnis mit Hamilton weiter, weshalb dieser ihm nicht mal mehr obligatorisch gratulierte und bereits im Vorfeld zum GP mit Psychospielchen begann. Nico bewies jedoch seine mentale Stärke und lies alles an sich abprallen.
Im Rennen lies sich Nico nichts von eventuellem Stress des Vortages anmerken und fuhr vom Ausgehen der roten Ampeln bis hin zur schwarz-weiß-karierten-Flagge zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Ohne einen einzigen Fehler meisterte er das Kurvenlabyrinth, lies seinem Teamkollegen keine Chance, schlug so im erbitterten Kampf um die WM zurück und übernahm mit nun vier Punkten Vorsprung wieder die WM-Führung.
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GP von Kanada
Zum GP von Kanada sicherte sich Nico seine zweite Pole in Folge. Jedoch sollte diese nicht wie in Monaco zum Sieg führen. Am Start verlor Nico fast eine Position an Hamilton, doch im Gegensatz zu dem Rennen in Bahrain beispielsweise, hielt Nico in der ersten Kurve eisern dagegen und behielt so die Führung. Zwar preschten danach beide Mercedes vorneweg und es entwickelte sich einmal mehr ein spannender Kampf zwischen Nico und seinem Teamkollegen, doch plötzlich fiel an beiden Autos zeitgleich beide Elektromotoren aus, wodurch die Konkurrenz massiv aufholte. Schließlich entschied sich Mercedes zu einem weiteren Stopp um die Zeit die man auf den Geraden verliert durch frische Reifen in den Kurven wettzumachen. Doch nach diesem Stopp viel Nico hinter Lewis Hamilton zurück, da links vorne das Rad beim Stopp klemmte. Außerdem übernahm erstmals in Person von Felipe Massa in dieser Saison kein Werks-Mercedesfahrer die Führung. Durch den Ausfall der Elektropower überhitzten die Bremsen, weshalb Hamilton ausfiel. Nico stellte rechtzeitig die Bremsbalance um und blieb so im Rennen. Nach einem weiteren Stopp von Massa übernahm er wieder die Führung. Von hinten kam jedoch eine Gruppe mit Perez auf den ältesten Reifen an der Spitze dieser angeflogen. Nico fuhr laut Lauda jedoch "wie ein Gott" und holte stets in den kurvenreichen Passagen genügend Vorsprung heraus um auf den Geraden die Führung zu verteidigen. Schließlich überholte jedoch Ricciardo, welcher deutlich bessere Reifen als Perez hatte, Perez, wodurch dieser auch noch an Nico vorbeiziehen konnte, welcher gegen den starken Red Bull ohne ERS chancenlos war.
Am Ende rettete Nico nichtsdestotrotz einen grandiosen zweiten Rang ins Ziel und vergrößerte seinen Vorsprung dadurch in der WM auf 22 Zähler auf seinen Teamkollegen. An diesem Wochenende bestätigte Nico seine Ambitionen auf den Weltmeistertitel: Er steckte am Start nicht zurück, schlug Hamilton auf eine seiner Paradestrecken in der Qualifikation und vor allem Dingen fuhr er trotz großen technischen Problemen das Auto nicht nur ins Ziel, sondern schaffte dies auch noch mit einer außerordentlich guten Platzierung.
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GP von Österreich
Bereits die Qualifikation bei der Rückkehr in die Steiermark hatte es in sich! Nico lag nach dem ersten Run hinter Bottas auf Rang zwei. Im zweiten Run konnte sich Massa noch an Bottas und Nico vorbeischieben, welcher seine Zeit nicht mehr verbessern konnten da sich vor ihm sein Teamkollege verbremste und so eine gelbe Flagge verursachte. So ging zum ersten mal in der Saison 2014 eine Pole-Position nicht an Mercedes.
Bereits beim Start konnte Nico Bottas überholen, welcher ihn jedoch bereits eine Kurve später wieder zurücküberholte. Nico war der erste aus der Spitzengruppe der den ersten Stopp absolvierte. Dies zahlte sich aus, denn Nico nutzte den Vorteil frischerer Reifen vollends und machte dadurch zwei Positionen gut. Von nun aus konnte er das Rennen kontrollieren und achtete darauf seine Bremsen nicht zu überhitzen, mit welchen Mercedes auch nach Kanada immer noch Probleme hatte. Auch nach den zweiten Stopps der Führungsgruppe lag er weiter in Front. Dichtester Verfolger war nun allerdings sein Teamkollege Hamilton. Dieser schaffte es jedoch nicht ins DRS-Fenster zu fahren, wodurch Nico letzten endes zu einem wohlverdienten Sieg fuhr.
Dies war sein 6. Triumph in der Königsklasse, womit er Vater Keke überholte, aber auch vor allem den Vorsprung in der WM auf 29 Punkte ausbaute. Dies war ein weiterer wichtiger Schritt in der WM und Nico bewies, dass er extrem cool mit dem Druck umgeht und mit diesem kein Problem hat, denn im Gegensatz zu ihm zeigte sein Teamkollege mit dem Verbremser in der Qualifikation Nerven.
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GP von Großbritannien
Das Wochenende begann am Freitag mit einem Sieg der deutschen Nationalmannschaft bereits gut. Am Samstag setzte Nico diese Erfolgsserie fort. In einem chaotischen und regnerischem Qualifying ergatterte er sich die Pole. Zunächst sah es nicht danach aus, als ob Nico der schnellste sein würde, denn kurz vor Ende des Q3 begann es wieder zu regnen. Das Team wollte Nico gar nicht mehr auf die Strecke schicken, doch dieser wollte es unbedingt zumindest nochmals probieren. Kurz vor Ablauf der Zeit kam er schließlich noch knapp hinter seinem Teamkollegen über die Linie. Dieser brach die Runde jedoch ab und lies Nico passieren. Die letzten drei Kurven machten letztendlich den Unterschied, da sie trockener als zuvor waren, und Nico sicherte sich so mit sage und schreibe 1,6 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Vettel sich die Pole.
Am Start münzte Nico seine Pole sofort in die Führung um. Auch nachdem das Rennen nach der ersten Runde mit einer roten Flagge unterbrochen wurde und der Restart erfolgte, übernahm Nico sofort das Zepter und setzte sich schnell vom Rest des Feldes ab. Doch dann beeinflussten Nico erste Probleme beim herunterschalten. In der 28. Runde war schließlich Schicht im Schacht und Nicos erster Ausfall der Saison war nicht mehr zu verhindern. Alle Versuche das Getriebe noch zu reseten scheiterten.
Durch diesen Getriebeschaden und dem gleichzeitigen Sieg von Hamilton schrumpfte Nicos Vorsprung vor dem Rennen in Hockenheim bis auf vier Punkte. Jedoch kontrollierte Nico bis zu seinen technischen Problemen am Auto das Rennen und scheint, wenn das Auto durchhält, in bester Verfassung für das Heimspiel.
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GP von Deutschland
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Schließlich war es soweit und die Formel 1 gastierte am Hockenheimring. Nicos Ziel war schon Anfang des Jahres dort beim Heim-GP, von ihm als auch von Mercedes, zu triumphieren.
Die Qualifikation lief dann auch dementsprechend rund und Nico gelang seine 1. Pole auf deutschem Boden. Sein Teamkollege erreichte nur Rang 15 wegen eines Bremsdefektes.
Auf Grund des guten Qualifyings war die Euphorie für das Rennen umso größer und letztendlich ließ sich Nico auch von nichts stoppen und fuhr einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg ein, womit er der erste deutsche Sieger in Hockenheim seit Michael Schumacher 2006 war. Brenzlich wurde es noch, als gegen Rennende sich Sutil auf der Start-und Zielgeraden drehte und somit schiergar noch eine Safety-Car-Phase auslöste, was das Rennen nochmals komplett auf den Kopf hätte stellen können. Schließlich spielte dies aber keine Rolle und die deutschen Fans durften stolz einen Heimsieger feiern.
Somit wuchs Nicos Vorsprung ein Rennen vor der Sommerpause auf 14 Punkte an. Des Weiteren überholte er in der ewigen Statistik mit nunmehr 545 Führungsrunden seinen Vater.
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GP von Ungarn
Das Qualifying fand unter chaotischen Bedingungen statt. Zu Beginn von Q3 begann es zu regnen. Nach einer roten Flagge begann schließlich die entscheidende Zeitenjagd. Die Strecke war nass, aber Slicks waren möglich. In allerletzter Sekunde schlug Nico schließlich noch zu und ergatterte sich auch unter schwierigen Bedingungen mit fast einer halben Sekunde Vorsprung die Pole.
Das Rennen starteten alle Piloten auf Intermediates, aber Nico konnte sich rasch von der Pole aus vom Feld absetzen und hatte nach nur wenigen Runden bereits 10 Sekunden Vorsprung als das jähe Aufheulen kam. Das Safety-Car kam so ungünstig auf die Strecke, dass bis auf die ersten vier Piloten alle anderen eine Runde früher zum Stopp kommen konnten, wodurch Nico bis auf Position vier zurückfiel. Nach einem weiteren Boxenstopp schloss er zu seinem Teamkollegen auf der im Gegensatz zu ihm auf einer Zweistoppstrategie war. Das Team wollte, dass er Nico ziehen lässt. Jedoch ignorierte er die Anweisungen und Nico hing bis zum Boxenstopp schließlich hinter ihm fest. Dadurch verlor er wertvolle Zeit und kam nach seinem letzten Stopp nur auf Position sieben zurück. Ziemlich zügig überholte er jedoch Räikkönen und Massa, während Bottas in die Box ging. Dennoch hatte er zu diesem Zeitpunkt 10 Runden vor Schluss noch 20 Sekunden Rückstand auf seinen Teamkollegen auf Position drei. Dann kam jedoch eine der schnellsten Aufholjagden der jüngeren Vergangenheit und Nico stellte schließlich den Rückstand bis zur vorletzten Runde ein. In der letzten Runde startete er in Kurve 2 noch einen Überholversuch. Hamilton drängte ihn jedoch ab und Nico fuhr so schließlich auf Position vier ins Ziel.
Damit verringerte sich sein Vorsprung in der WM auf elf Punkte. Trotz alle dem hat Nico nun doppelt so viele Poles wie sein Vater. Einzig die unglücklichen Umstände verhinderten schließlich den nächsten Sieg. Es scheint so, als ob Nico keine zwei Rennen in Folge gewinnen kann. Dies liegt jedoch nicht an ihm, sondern an viel Pech. Nach der Sommerpause startet die Saison schließlich in die entscheidende Hälfte in der es nur noch ein Motto gibt: Alles oder nichts!
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GP von Belgien
Vor dem Qualifying begann es stark zu regnen, weshalb die entscheidenden Runs in Q3 allesamt auf Intermediates absolviert wurden. Bereits im ersten Durchgang setzte sich Nico vor Hamilton, welcher Nicos Zeit auch in seinem zweiten Run nicht toppen konnte. Nico dagegen verbesserte seine Zeit noch einmal und hatte schließlich sage und schreibe über zwei Sekunden Vorsprung auf den drittplatzierten Vettel. Es war bereits seine vierte Pole in Folge.
Trotz der bestmöglichen Ausgangsposition für das trockene Rennen verlor Nico bereits in der ersten Kurve zwei Positionen und ging nur als dritter durch die legendäre Eau Rouge. Doch bereits in der Le Combes konnte er wieder eine Position zurückgewinnen. Bereits eine Runde später an der gleichen Stelle startete er einen Versuch die Führung von seinem Teamkollegen zurückzuerobern. Dort kam es jedoch zum Supergau für jeden Teamchef: Nico und Hamilton kollidierten! Hamilton fiel durch einen Reifenschaden weit zurück und stellte später auf eigenen Wunsch den Wagen ganz ab. Nico dagegen trug einen Schaden am Frontflügel davon, aber konnte zunächst die Führung behaupten. Der Unfall wurde von der FIA als Rennunfall eingestuft und deshalb nicht einmal untersucht. Jedoch musste Nico einen vorzeitigen Stopp einlegen, um den Frontflügel zu wechseln, wodurch er auf eine Dreistopp-Strategie wechselte und sich zunächst wieder durch das Feld durchkämpfen musste. Dies tat er mit Bravour und musste sich schließlich nur Ricciardo geschlagen gegeben.
Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen gab er nicht auf und zeigte mit viel Herz, dass er unbedingt den Titel gewinnen will. In der WM konnte er so seinen Vorsprung auf 29 Punkte ausbauen.
Nach dem Rennen waren die meisten Experten sich einig, dass es ich bei der teaminternen Kollision um eine Rennunfall handelte. Dennoch machte das Team unverständlicherweise Nico als Schuldigen aus und stellte in sogar öffentlich an den Pranger. Nico dagegen hielt sich vorbildlich öffentlich zurück und wird sich voll und ganz auf den Titelgewinn fokussieren!
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GP von Italien
Der Samstag begann für Nico gleich mies. Im dritten Freien Training konnte er keine einzige Runde drehen und ging so ohne das Setup zu testen und ohne großartige Übung ins Qualifying. Dort wurde er dann zwar nach acht Qualifyings erstmals wieder von seinem Teamkollegen bezwungen, doch schlussendlich reichte es dennoch ganz solide zu Startposition zwei.
Am Sonntag erwischte Nico einen super Start und übernahm schon nach wenigen Kurven die Führung. Hamilton konnte jedoch durch einen Verbremser von Nico den Rückstand vor dem einzigen Boxenstopp der beiden etwas verkürzen. Nach den Stopps blieb Nico dennoch in Führung. Doch in der 29. Runde passierte das Unheil. Nico verbremste sich erneut in der ersten Schikane und dieses mal war sein Vorsprung auf Hamilton zu klein, so dass dieser durchrutschte und die Führung übernehmen konnte. Zu seinem Unglück musste er auch noch Sprit sparen, wodurch es unmöglich war die Lücke zu Hamilton wieder gänzlich zuzufahren. Am Ende wurde es trotz alledem ein guter zweiter Platz für Nico und er verlor so in der WM nur sieben Punkte von seinem Vorsprung. Dieser beläuft sich so zum Ende der Europa-Saison auf 22 Punkte.
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GP von Singapur
In Singapur wollte Nico nach seinen ärgerlichen Verbremsern in Monza wieder zurückschlagen und endlich seinen ersten Sieg nach der Sommerpause einfahren. In der Qualifikation sah es zunächst jedoch gar nicht überzeugend für Mercedes aus. Hamilton und Nico rangierten lediglich auf den Positionen sechs und sieben nach dem ersten Run in Q3. Im zweiten Versuch mobilisierten jedoch beide nochmal alles und stellten ihre Boliden doch einmal mehr in die erste Startreihe. Aus Sicht von Nico aber leider in der falschen Rangordnung. Schließlich verpasste er gerade mal um die Winzigkeit von 7/1000 die Pole-Position. Umgerechnet auf die Runde von 5,067 km sind dies gerade mal etwas mehr als 30 cm!
Trotz allem war noch nichts verloren und Nico konnte sich gute Chancen ausrechnen im Rennen den Spieß doch nochmal umzudrehen. Bereits vor dem Start kam es jedoch zu einem Desaster! Es gab Probleme mit dem Lenkrad, aber es war nicht klar woran es lag. Letztendlich fuhr Nico aber auf seinen Startplatz. Er kam jedoch nicht mal zur Einführungsrunde vom Fleck, da die Kupplung nicht funktionierte, und so musste er zurück in die Box geschoben werden, um von dort zu starten. Als er schließlich dem Feld hinterherjagte ging der letzte Hoffnungsschimmer verloren, denn es ging schlichtweg nichts. Nachdem er ewig hinter Ericsson festgehangen ist, kam er zum ersten Boxenstopp. Dort war das Rennen jedoch endgültig gelaufen. Es war nicht mal mehr möglich einen Gang einzulegen und somit bestand keine Chance weiterzufahren.
Wie sich herausstellte war ein Kabel in der Lenkradsäule gebrochen. Diese Kleinigkeit führte jedoch dazu, dass das Auto sozusagen nicht mehr mit dem Herzstück des Autos, dem Lenkrad, von wo aus alles gesteuert wird, verbunden war. So lässt sich nicht mal mehr an einer Hand abzählen, was alles nicht mehr ging: Kupplung, ERS, Gangschaltung übersprang immer einen Gang, DRS, zum Teil der Funk, Tempolimitbegrenzer,...
Durch diesen Ausfall und den gleichzeitigen Sieg von Hamilton verlor er sogar die WM-Führung und liegt vor dem nächsten Grand Prix drei Punkte im Hintertreffen. Besonders bitter daran ist, dass im Prinzip eine Kleinigkeit die Sache zum stolpern gebracht hat und eigentlich gar nichts defekt war. Dies wird Nico jedoch nicht davon abhalten nun weiterzukämpfen und sich den WM-Titel zu sichern.
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Der vielleicht bitterste Moment des Jahres.

GP von Japan
Nachdem unnötigen Klops in Singapur sollte in Japan die WM-Führung für Nico wieder zurückkommen. Doch was dann geschah war schlimmer als jeder Defekt und wird die Formel 1 noch lange überschatten. Jules Bianchi hatte einen schweren Unfall, als er unter dem Bergungsfahrzeug von Sutils Auto durchraste. In so einem Fall sind Ergebnisse einfach egal und dafür gibt es keine Worte.
Dennoch ist noch die großartige Qualifikation von Nico zu erwähnen, in der er mit fast 2/10 Sekunden Vorsprung auf Hamilton sich die Pole-Position sicherte. So groß die Freude dort auch noch war, am nächsten Tag wurden eben alle Ereignisse von dem Unfall überschattet.
Das Rennen wurde wegen dem Regen hinter dem Safety-Car gestartet, wobei Nico seine ausgezeichnete Position behielt. Doch nachdem Wechsel auf Intermediates war Hamilton schneller und schaffte es schließlich nach vielen Versuchen in Runde 29 an Nico vorbei. Genau wie in Monza war Runde 29 jene, in der er die Führung verlor. Diese Position behielt Nico bis zum Abbruch, durch Bianchis Unfall, inne.
Dadurch wächst sein Rückstand in der WM auf 10 Punkte an. Dennoch, das Wichtigste ist nach diesem Rennen, dass Jules Bianchi seinen Kampf gewinnt und hoffentlich wieder vollständig gesund wird.
#ForzaJules
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GP von Russland
Nach dem Schock von Japan, durch den Unfall von Jules Bianchi, stand auch der Russland GP noch im Zeichen der vollen Unterstützung für Jules. Trotz der Umstände brannte Nico im ersten Freien Training gleich mal die Bestzeit auf die neue Strecke. Danach fuhr er allerdings, auf Wunsch des Teams, mit einem „Experimentalsetup“. Dieser Schuss ging allerdings nach hinten los und Nico war viel langsamer als Hamilton. Durch diesen Erfahrungsrückstand auf seinen Teamkollegen, durch das falsche Setup bedingt, kämpfte Nico in der Qualifikation stark mit dem Auto und kam zu guter Letzt so nur auf den zweiten Rang hinter seinem härtestem WM-Rivalen.
Der Start lief für Nico perfekt und aus dem Windschatten heraus konnte er Hamilton bei der Anfahrt zum ersten Bremspunkt bereits leicht hinter sich lassen. Ärgerlicherweise verbremste er sich dann jedoch extrem, weshalb er gleich in die Box musste um die Reifen zu wechseln. Was danach kam, war aber mehr als erstaunlich. Das Team wollte, dass er mit dem Reifensatz bis zum Ende durchfährt- und Nico setzte es um! Stück für Stück robbte er sich mit blitzsauberen Manövern immer weiter nach vorne. Nach dem schließlich alle ihre Stopps absolviert hatten, lag er bereits auf Platz drei und trotz der viel älteren Reifen attackierte er den vor ihm fahrenden Bottas. Auch dieses Manöver gelang und Nico war schon wieder an seiner Startposition angekommen. Williams ging zwar davon aus, dass Nicos Reifen nicht halten würden, doch Pustekuchen! Einen Funkspruch des Teams, ob es möglich ist mit dem Reifensatz bis zum Ende zu fahren, konterte Nico locker mit „easy!“. In der vorletzten Runde des Rennens gelang ihm unglaublicherweise sogar noch die schnellste Rennrunde, welche allerdings im letzten Umlauf noch von Bottas unterboten wurde. Nach einem schwierigen Rennen schaffte Nico noch das Unfassbare und rollte das komplette Feld bis auf Hamilton vom letzten Platz aus auf. Dadurch hielt er den Schaden in der WM in Grenzen und liegt nun 17 Punkte hinter seinem alten Kart-Kollegen.
Doch das wichtigste war an diesem Wochenende, dass Mercedes die Konstrukteurs-WM gewann!!! Nach jahrelange Aufbauarbeit gab es endlich den ersten Titel für Nico bei Mercedes, weshalb er keinen Grund hatte Kummer, auf Grund des zweiten Platzes, zu schieben. Ein Kindheitstraum wurde wahr... doch es könnte in der Saison noch mehr gehen.
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GP der USA
Mit 17 Punkten Rückstand bei noch drei ausstehenden Rennen sollte Nico das Blatt in Austin unbedingt wenden. Die Anzeichen dafür standen nach dem Samstag auch bestens. Nico deklassierte seinen Teamkollegen um 0,376 Sekunden und sicherste sich somit deutlich seine bereits neunte Pole in dieser Saison. Damit hat er das Qualifying-Duell gegenüber seinem Teamkollegen bereits vorzeitig gewonnen. Das ist umso beeindruckender, wenn man bedenkt, dass Hamilton in der Formel 1 noch in keiner Saison das Qualifying-Duell verlor.
Das Rennen begann zunächst gut für Nico: Er konnte am Start die Führung verteidigen. Von hinten machte jedoch Hamilton Druck. Trotz allem setzte Nico sich am Ende des ersten Stints ab und behielt auch nachdem beide auf die Medium-Reifen gewechselt haben die Führung. In Runde 23 dann aber der große Schock... Hamilton überholt Nico. Dem ganzen war die Tatsache vorausgegangen, dass Nico Reifen schonte, während Hamilton alles riskierte und aufschloss. Schließlich konnte er sich auch beim Überholversuch nicht wehren, da das ERS an der falschen Stelle eingesetzt hat und er somit viel weniger Leistung als Hamilton hatte. Im weiteren Rennverlauf konnte er zwar wieder etwas aufschließen. Doch im Groben waren beide einfach exakt gleich schnell, weshalb die entscheidenden Zehntelchen fehlten, um den Anschluss zu finden. So musste sich Nico einmal mehr mit einem guten, aber eben nicht herausragendem, zweiten Platz in dieser Saison zufrieden geben.
Bitter an der ganzen Sache ist, dass Nico bei noch zwei ausstehenden Rennen die WM nun nicht mehr aus eigener Kraft gewinnen kann. Der Rückstand beträgt 24 Punkte. Doch die Formel 1-Geschichte hat gezeigt, dass bis zur letzten Runde einer Saison alles offen sein kann. Von dem her wird Nico weiter kämpfen wie er es bisher immer getan hat.
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GP von Brasilien
In Brasilien stand Nico nach zuletzt fünf Siegen von Hamilton mächtig unter Druck, wenn er die Chancen für die WM noch bestmöglich aufrecht erhalten wollte. Bereits am Freitag lief schon alles optimal für Nico. Er dominierte alle Trainings und sah auch auf den Longruns gut aus. Auch am Samstag bestätigte sich der Trend in der „Generalprobe“ für die Qualifikation. In selbiger legte Nico in Q1 und Q2 gleich wieder los wie die Feuerwehr und sicherte sich auch dort die Bestzeit. Im alles entscheidenden Q3 unterlief im jedoch im ersten Run ein kleiner Fehler. Dennoch reichte es vorerst zur Bestzeit, da er insgesamt so überlegen war. Auch im zweiten Run von Q3 lief es dann nicht nach Plan für Nico und er fuhr mit den falschen Einstellungen am Auto. Doch er schaffte es trotzdem die Runde perfekt zusammen zu kriegen und so reichte es tatsächlich ein weiteres Mal für die Pole. Dadurch kann man ihm bereits eine Qualifikation vor Ende der Saison die Pole-Trophy nicht mehr nehmen. Kein Fahrer schaffte es so oft die eine berühmt berüchtigte Runde perfekt hinzukriegen. Allerdings gibt es die Punkte weiterhin nur im Rennen.
In eben jenem erwischte er eine guten Start und behauptete souverän die Führung. Auch nach dem ersten Stopp von ihm und seinem Teamkollegen blieb er vorne. Jedoch kamen beide nicht an der Spitze zurück auf die Strecke, sondern musste sich noch an den Fahrern, welche auf Medium-Reifen gestartet sind, vorbei kämpfen. Dies klappte jedoch problemlos und Nico konnte ein paar lässige Überholmanöver zeigen. Nach Nicos zweitem Stopp blieb Hamilton mehr als eine Runde länger als Nico draußen. Dadurch wollte er Zeit rausholen. Doch der Engländer übertrieb es und drehte sich mit seinen abgefahrenen Gummis von der Strecke. So konnte es Nico entspannt angehen lassen und behielt zumindest vorerst problemlos die Führung. Da Nico jedoch nach seinem letzten Stopp hinter Hülkenberg zurück auf die Strecke kam und so Zeit verlor, wurde es nach Hamiltons letztem Stopp ganz knapp. Nico konnte aber die Führung behaupten. Danach folgte eine der beeindruckendsten Duelle der letzten Jahren. Mit einem Nico Rosberg der regelrecht über sich hinauswuchs. Hamilton war im DRS-Fenster und konnte sich so an den zwei aufeinanderfolgenden Gerade an Nico heransaugen. Doch dieser konnte im mittleren Sektor eindrucksvoll Zeit gewinnen und so bis zur nächsten DRS-Zone wieder einen genügen Vorsprung herausfahren um die Spitze zu behalten. So ging es Runde für Runde weiter. Stets war Hamilton knapp noch im DRS-Fenster und kam so an Nico heran. Doch wie in einem Wunder schaffte es Nico ständig sich im kurvigen Mittelsektor eine halbe Sekunde auf Hamilton herauszufahren, wodurch der Vorsprung in den DRS-Zonen so immer genügte. Nur ein Fehler, nur ein Quersteher im wichtigen Mittelsektor und schon hätte es für Nico wohl nicht gereicht. Er hielt aber dem Druck stand und konnte so nach langen 71 Runden den achten Sieg seiner Karriere feiern.
Durch das unglaubliche Rennen in Brasilien konnte Nico den Rückstand in der WM von 24 Punkte auf 17 reduzieren. Nach wie vor sind somit alle Möglichkeiten da in Abu Dhabi den großen Traum wahr werden zu lassen und den Weltmeistertitel zu holen. Nico hat einmal mehr auch bewiesen, dass er nie aufgibt, dem Druck stand halten kann und ein eindrucksvoller Fahrer ist. Wer sich die Krone nun aber aufziehen darf, wird erst der letzte Grand Prix der Saison 2014 zeigen.
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GP von Abu Dhabi
Nun war es also soweit: Das alles entscheidende Wochenende stand an!
Nico zeigte von Beginn an Nervenstärke und fuhr mit einer Fabelrunde auf die Pole Position für den Showdown. Er zog Hamilton um fast vier Zehntelsekunden ab und konnte diese unglaubliche Leistung am Teamfunk selbst kaum glauben.
Damit gewann Nico das Qualiduell gegen seinen Teamkollegen am Ende beeindruckend mit 12:7. Insgesamt elf mal sicherte er sich im Verlaufe der Saison die Pole Position. Dies schafften vor ihm in der gesamten Formel1-Historie lediglich sechs andere Fahrer. Allein dies zeigt Nicos hervorragende Leistung in diesem Jahr, welche es am Sonntag zu krönen galt. Dazu musste er jedoch hoffen, dass bei einem Sieg seinerseits Hamilton höchstens dritter wird.
Der Start verlief jedoch schon denkbar schlecht: Nico verlor direkt die Führung an seinen WM-Rivalen. Doch aufgesteckt hat er damit noch lange nicht. Nico blieb hartnäckig an Hamilton dran und die Chance auf den Titel war nach wie vor akut. Nach 25 Runden schwand die Hoffnung jedoch durch einen Defekt dahin. Nico verlor sukzessive Boden an Hamilton. Grund war, dass sein ERS-System ausfiel. Dadurch hatte er viel zu wenig Leistung und wurde Stück für Stück nach hinten durchgereicht. Am Ende gewann Hamilton das Rennen und Nico wurde lediglich als 14. gewertet. Damit war die größte Enttäuschung seiner Karriere perfekt.
Allerdings bewies Nico Tribute einer ganz großen und sportlichen Persönlichkeit, weshalb er sich den Respekt aller erarbeitete. Zunächst wollte ihm das Team erlösen und sagte, er solle sein Auto abstellen. Nico wollte jedoch das Rennen zu Ende fahren und kämpfte eisern auch im hinteren Feld um jede Position. Nach dem Rennen gratulierte er Hamilton fair zum Titel und hatte die Größe öffentlich seine Niederlage einzugestehen. All diese Ereignisse zeichnen ihn als großen Sportler aus. Toto Wolff sagte sogar nach der Saison, dass wohl „kein anderer Topfahrer“ zu diesen großen Gesten sich hinreißen lassen würde.
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Auch wenn das Ende der Saison 2014 äußerst enttäuschend für Nico war, bleibt unterm Strich eine großartige Saison von ihm stehen. Mit dem Vizeweltmeister-Titel und 317 Punkten in der Gesamtwertung war Nico erfolgreicher denn je in der Formel 1. Dazu kommen fünf Siege und 11 Poles sowie fünf schnellste Rennrunden und insgesamt 15 Podestplätze. So muss Nico keineswegs enttäuscht sein, sondern kann auf dieser Leistung in Zukunft aufbauen. In der Kombination mit weniger Pech könnte dort dann der große Traum vom Titel wahr werden.
Die Geschichte wird weiter geschrieben...

2015- Ein neuer Angriff auf den Titel?
Nach der dominanten Saison 2014 blieb das Team um Nico weitestgehend stabil. Dazu gibt es auch im Reglement keine einschneidenden Änderungen, weshalb Mercedes auch 2015 die Favoritenrolle inne hat. Diese bestätigten sie auch bei den Tests für die neue Saison. Somit ist die Chance durchaus gegeben, dass Nico seinen Traum vom WM-Titel erfüllen kann.

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Nicos 2015-er Dienstwagen.

Einen detaillierten Saisonbericht mit vielen Bildern gibt es wieder im Spoiler!
GP von Australien
Nachdem Nico perfekt vorbereitet auf die neue Saison war, verlief der Saisonauftakt enttäuschend. Am Freitag überzeugte Nico noch, indem er Hamilton mit zwei Bestzeiten distanzierte. Doch dieser übernahm daraufhin das von Nico hervorragend ausgearbeitete Setup für das restliche Wochenende. Im Qualifying spielte der Wind eine große Rolle, wodurch Nico in seinem ersten Run von Q3 unglücklicherweise von der Strecke gedrückt wurde. So kam alles auf den zweiten Run an, um noch eine gute Startposition herauszuholen. Dank des überlegenen Mercedes ging Nico kein großes Risiko mehr ein und sicherte sich solide den zweiten Startplatz.
Diese Position behielt er auch nach dem Start des Rennens inne. Der Rückstand zum führenden Mann, Hamilton, ließ er nie größer als drei Sekunden werden. Daher nahm er die Chance nach dem einzigen Boxenstopp war und verkürzte seinen Rückstand auf die Führungsposition kontinuierlich. Auf Anweisung des Teams sollte er aber Sprit sparen, um gegen Ende des Rennens wieder attackieren zu können. An diesem Zeitpunkt angekommen, reichte die verbliebene Rundenzahl allerdings nicht mehr, um noch einen Angriff zu starten. So beendete Nico das erste Rennen der Saison auf einem guten zweiten Platz.
Zwar reichte es noch nicht zu einem Sieg, aber mit dem Podiumsplatz hat Nico zu Beginn eine gute Grundlage geschaffen, auf welcher aufgebaut werden kann, um das große Ziel der Weltmeisterschaft zu erreichen.
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GP von Malaysia
Das Wochenende in Malaysia begann für Nico mit der Bestzeit im ersten Training ganz nach Plan. Auch im dritten Training war er wieder der schnellste Mann im Feld. Dennoch reichte es in der Qualifikation nicht zur Pole-Position, da er seine entscheidende Runde in Q3 auf abtrocknender Strecke in der Gischt von seinem Teamkollegen fuhr und dadurch entscheidende Zehntel verlor. So musste Nico sich mit Position drei begnügen.
Am Start konnte er nichtsdestoweniger unmittelbar den von Position zwei gestarteten Vettel attackieren. Dieser schmiss die Tür aber in einem harten Manöver zu. Nico konnte glücklicherweise noch instinktiv ausweichen und vermied so eine Kollision direkt in Turn 1. Damit ordnete sich das Feld in der Reihenfolge Hamilton-Vettel-Rosberg. Doch bereits nach drei Runden kam es nach einem Dreher von Ericsson zu einer Safety-Car-Phase. Beide Mercedes-Piloten nutzten diese Gelegenheit, im Gegensatz zu Vettel, zu ihrem ersten Stopp. Somit musste sich Nico in der Box hinter Hamilton einreihen und fiel dadurch bis auf Position neun zurück. Nachdem die Strecke wieder freigegeben wurde, kämpfte er sich bravourös an den vor ihm liegenden Autos zurück auf Position drei. Dort angekommen hatte er schon einen zu großen Rückstand, um seinen Teamkollegen und den Rennsieger Vettel, welcher nur zwei statt wie Mercedes drei Stopps machte, noch zu schnappen. Daher beendete er das Rennen auf Position drei.
Alles in allem bleibt aber stehen, dass Nico im Renntrimm schneller war als sein Teamkollege und lediglich durch die ungeschickte Safety-Car-Phase an einem besseren Ergebnis gehindert wurde. Dies unterstreicht auch seine zehnte schnellste Rennrunde, welche Nico in diesem Rennen fuhr.
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GP von China
Der GP von China ist für Nico und alle seine Anhänger stets etwas Besonderes. Denn an keinem geringeren Ort holte er im April 2012 seinen legendären ersten GP-Sieg, welcher damals auch gleichbedeutend mit dem ersten Sieg für Mercedes als Werksteam seit 1955 war.
Doch die Qualifikation verlief mehr als ärgerlich. Nachdem Mercedes in allen bisherigen Sessions dominierte, aber sein Teamkollege stets etwas schneller war, sind die Aktien für eine Nico-Pole nicht unbedingt herausragend gestanden. Dennoch schaffte er es fast die Pole zu holen, verfehlte sie aber mit gerade einmal etwas mehr als vier Hunderstelsekunden Rückstand denkbar knapp.
Trotz der verlorenen Qualifikation gab sich Nico noch lange nicht geschlagen, aber Hamilton stellte sich am Start schräg in seine Startbox, wodurch er nach dem Erlöschen der roten Ampeln direkt vor Nico zog, weshalb dieser keine Chance auf einen Angriff hatte. Hamilton gelang es jedoch nicht entscheiden heranzukommen und Nico war teilweise sogar innerhalb des DRS-Fensters. Gegen Ende des ersten Stints musste er jedoch etwas abreißen lassen, da in der „Dirty-Air“ seines englischen Stallgenossens seine Vorderreifen, welche in China ohnehin mehr als die Hinterreifen belastet werden, stark abbauten. Nach dem ersten Reifenwechsel gelang es ihm allerdings die Lücke zum Führenden wieder zu verringern. Bewusst verkleinerte er die Lücke aber nicht auf weniger als zwei Sekunden, da er sonst in das gleiche Dilemma wie im ersten Stint gekommen wäre, nämlich, dass seine Vorderreifen bei der ungewöhnlichen Streckencharakteristik in der verwirbelten Luft des vorausfahrenden Fahrzeugs zu schnell abbauen. Jedoch verlangsamte Hamilton absichtlich das Tempo damit Vettel näher an Nico herankommt. Überholen war dennoch keine Option, da Hamilton wieder schneller gefahren wäre, wenn Nico sich herangepirscht hätte und somit Nicos Reifen einmal mehr zu schnell abgebaut hätten und dadurch sogar der zweite Platz in Gefahr gekommen wäre. Letzten Endes kamen die Mercedes mit den Medium-Reifen, welche sowohl Ferrari als auch Mercedes nach dem zweiten Stopp aufzogen, deutlich besser zurecht als Vettel und Räikkönen, wodurch Nico seinen zweiten Platz sicher heimbringen konnte.
Nach den ersten drei Rennen liegt Nico nun auf Position drei im Gesamtklassement. Auf seinen Teamkollegen, den führenden Mann in der WM, hat er 17 Punkte Rückstand. Bei noch 16 ausstehenden Rennen ist all dies lediglich eine erste Bestandsaufnahme und Nico hat bewiesen, dass er das Tempo von seinem Teamkollegen im Rennen gehen kann. Deshalb wird die Qualifikation wohl noch entscheidender in den nächsten Rennen.
Auf jeden Fall gibt es trotz einem nicht perfekten Starts in die Saison noch alle Chancen den Titel des Jahres 2015 zu ergattern.
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GP von Bahrain
Das Wochenende begann für Nico recht vielversprechende, nachdem er am Freitag die Bestzeit setzen konnte. Dennoch verlief das Qualifying nicht nach Plan, da Nico, um die Reifen für das Rennen zu schonen, die ersten Runs konservativ anging, weshalb er im entscheidenden Moment nicht das Limit auf eine Runde finden konnte. So reichte es in Anführungszeichen nur zu Position drei hinter Hamilton und Vettel.
Nico kam am Start zwar hervorragend weg, doch Vettel schmiss die Türe geschickt zu, so dass er ihn nicht überholen konnte und darüber hinaus noch Räikkönen an ihm vorbeizog. Daher reihte sich Nico nach dem Start auf Position vier ein. Allerdings ging er sofort auf Angriffsmodus und überholte mit taktisch gut überlegten Manövern nach der ein oder anderen Runde beide Ferraris. Unglücklicherweise kam Vettel jedoch vor Nico an die Box und konnte deshalb mit frischeren Reifen über die Strategie wieder an ihm vorbeigehen. Davon ließ er sich aber keineswegs verwirren und zog bereits eine Runde später an Start-und Ziel mit einem wunderschönen Überholmanöver wieder am deutschen Ferrari-Piloten vorbei. Zusätzlich spektakulär wurde diese Szene dadurch, dass Hamilton gerade aus der Box kam als Nico zum überholen ansetzte und Hamilton so auch noch ausweichen musste, aber trotzdem das Überholmanöver gegen Vettel durchsetzen konnte. Im weiteren Verlauf des Stints konnte Nico seinen zweiten Rang sichern und setzte sich sukzessive von seinem deutschen Konkurrenten ab. Doch es passierte das gleiche Szenario wie beim ersten Stint: Nico kam nach Vettel an die Box und landete somit, nachdem beide ihre Stopps absolviert hatten, auf der Strecke wieder hinter ihm. Dies war vor allem ärgerlich, weil Nico erst zwei Runden nach Vettel stoppen konnte, da Hamilton eine Runde nach Vettel hineinkam. Ohne dieses Dilemma wäre er wohl vor Vettel geblieben. Nichtsdestoweniger setzte er ihn sofort wieder unter Druck und lockte ihn in der letzten Kurve des Kurses in einen Fehler, wodurch er ein weiteres Mal solide an ihm vorbeikam. Hiermit schien der zweite Rang gesichert, jedoch flog noch von hinten Räikkönen an, welcher im letzten Stint, im Gegensatz zu den Mercedes-Piloten, noch auf den weichen Reifen unterwegs war. Fast schien es schon so als wäre Nico der zweite Platz nicht mehr zu nehmen, versagte an seinem Mercedes in der vorletzten Runde das Brake-by-Wire-System. Dieses Problem deutete sich schon über das gesamte Rennen an. Doch gerade als man dachte es sei gelöst, schlug es doch noch zu, weshalb Nico leicht von der Strecke abkam und Räikkönen ihn passieren konnte. Trotz des Problems schaffte es Nico noch als Dritter ins Ziel und holte sich damit im vierten Rennen seinen vierten Pokal ab.
In der WM-Wertung überholte er zwar Vettel und ist damit vor dem Europaauftakt zweiter in der Gesamtwertung, aber auf seinen Teamkollegen wuchs der Rückstand auf 27 Punkte an. Da aber noch nicht mal ein Viertel der Saison vorbei ist, ist noch alles offen und Nico hat weiterhin Chancen den Titel zu holen.
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GP von Spanien
Zum Europaauftakt kam Nico mit ganz neuem Elan, was sich bereits am Freitag zeigte, als er sowohl die Tagesbestzeit aufstelle als auch auf den Longruns von allen Fahrern am Besten aussah. Nachdem er sich auch in der dritten Trainingssitzung die Bestzeit sicherte, zeichnete sich schon ab, dass endlich mal wieder Bosstime schlagen könnte. So sicherte sich Nico dann auch mit einer makellosen Runde endlich die erste Pole Position in der Saison 2015. Dabei nahm er seinem Teamkollegen mehr als eine Viertelsekunde ab und setzte so bereits vor dem Rennen ein erstes Ausrufezeichen.
In den Rennen zuvor waren Nicos Starts noch ausbaufähig, aber an diesem Sonntag kam er hervorragend aus den Puschen und bog so ungefährdet als Erster in Turn eins ein. Von dort an konnte er sich bereits einen kleinen Vorsprung herausfahren und dadurch sein Rennen kontrollieren. Lediglich durch Boxenstopps bedingt musste Nico fortan die Führung abgeben und fuhr so ungefährdet zu seinem ersten Grand Prix-Erfolg im spanischen Montmeló.
In diesem Rennen bewies Nico, dass er nichts von seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten verloren hat und zeigte von Anfang bis Ende ein clever gemanagtes Rennen, was das Reifen einteilen als auch Faktoren wie Sprit sparen oder Vorsprung verwalten angeht. Damit festigte er in der WM Rang zwei vor Vettel und verringerte seinen Rückstand auf Hamilton auf 20 Punkte. Bei noch 14 ausstehenden Rennen ist somit noch lange nicht das letzte Wort gefallen und Nico hat bereits beim nächsten Rennen, was kein geringeres als sein Heimrennen in Monaco ist, die Chance weiter aufzuholen.
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GP von Monaco
Mit dem Schwung des Sieges von Spanien kam Nico zu seinem Heimrennen in Monaco, welches er bereits in den vergangenen beiden Jahren gewinnen konnte. Die Mission des Triples erlitt aber schon am Samstag einen Rückschlag, als sich Nico nur als Zweiter hinter seinem Teamkollegen qualifizierte. Zwar haute er noch in Q2 eine überlegene Bestzeit raus, aber verbremste sich auch bei St. Devote, weshalb sein Rhythmus fortan gestört war. Dennoch gab er natürlich noch nicht auf, denn bekanntlich gibt es die Punkte am Sonntag.
Nachdem die roten Lichter am Start erlöschten ergab sich jedoch keine Chance auf dem engen Stadtkurs in der ersten Kurve zu attackieren. Daher verteidigte Nico seine Position gegen Vettel und behielt seine Startposition. Fortan veränderte sich die Reihenfolge Hamilton-Rosberg-Vettel an der Spitze nicht, was auch daran lag, dass überholen in Monaco nahezu ein Ding der Unmöglichkeit ist. Vettel kam jedoch vor Nico in die Box und versuchte einen klassischen Undercut. Doch Nico hielt dem Druck stand und fuhr eine makellose Runde, wodurch er auch eine Runde später nach seinem eigenen Stopp weiterhin vor Vettel rangierte. So blieb auch nach den ersten, und vermeintlich letzten Stopps, die alte Reihenfolge Hamilton-Rosberg-Vettel. Wie auch schon nach dem Start ergaben sich keine wirklichen Überholmanöver. Dagegen setzte sich Hamilton weiter von Nico und Vettel ab, wodurch er aber seine Reifen stärker abnutze. Plötzlich kam es durch einen Crash von Verstappen zu einer Safety Car-Phase. Diese nutzte Hamilton, um nochmals frische Reifen an der Box zu holen. Allerdings verzockte sich die Mercedes-Crew und der Vorsprung reichte nicht aus, so dass nicht nur Nico, sondern auch Vettel am Mercedes-Mann vorbeiging. Nach dem Restart biss sich Hamilton, trotz frischerer und weicherer Reifen, an Vettel bis zum Rennende die Zähne aus, was Nico eiskalt nutzte, um sich ein Polster herauszufahren. Nach dem vollenden der 78. Rennrunde klappte es dann auch tatsächlich und Nico triumphierte nicht weniger als das dritte Mal in Folge in Monaco. Dies ist vor ihm nur den wahren Legenden Graham Hill, Alain Prost und Ayrton Senna da Silva gelungen. Mit diesem Triumph stieg Nico also endgültig zum König von Monaco unter den aktuellen Fahrern auf und schrieb ein Stück Geschichte, auf welches sicher auch in vielen Jahren noch eindrucksvoll geschaut wird.
Insgesamt war es sein 10. GP-Sieg, weshalb er nun schon doppelt so viele wie sein Vater Keke auf dem Statistikkonto hat. In der Gesamtwertung verkürzte er den Rückstand auf Hamilton auf zehn Punkte, weshalb durch die letzten beiden Siege auch für die WM ein wichtiger Schritt getan wurde. Diesen Lauf gilt es nun fortzusetzen.
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GP von Kanada
Beim GP von Kanada hatte Nico zum ersten Mal in seiner Karriere die Chance den dritten Sieg hintereinander einzufahren. Am Freitag war sein Teamkollege zwar schneller, aber am Samstagmorgen, im dritten Training, setzte Nico die Bestzeit und ging so leicht favorisiert ins Qualifying. Dort bekämpfte er sich mit seinem Kollegen bis aufs Blut und in Q1 und Q2 machten stets nur Tausendstel zwischen den beiden Unterschiede. Doch ausgerechnet im entscheidenden Q3 erwischte Nico einen „schlechten“ Reifensatz Pirellis, der vom normalen Standard abwich und so nicht die volle Leistung bringen konnte. So musste sich Nico zunächst mit Rang zwei begnügen und veränderte so seine Frontflügeleinstellung. Der darauffolgende Reifensatz war aber wieder normal, weshalb die Änderungen am Frontflügel nicht mehr dazu passten, weshalb mit dem veränderten Setup erst recht keine Zeitenverbesserung mehr möglich war. Deshalb wurde es für den Sonntag Startplatz zwei.
Von der kleinen Start- und Zielgeraden aus schaffte es Nico nicht entscheidend besser zu starten als Hamilton, weshalb er zunächst bis zum ersten Stopp seine Position hielt. Zwar kam er eine Runde später als sein Arbeitskollege in die Box und hatte so einen vermeintlichen Nachteil, aber trotzdem konnte er den Vorsprung etwas verringern. Ab diesem Zeitpunkt lief es für Nico deutlich geschmeidiger und er machte Zehntel um Zehntel Richtung Führungsposition gut. Doch dann bekam er von der Box die Meldung, dass seine Bremsen in einem kritischen Bereich sind und er sie schonen muss. Von diesem Zeitpunkt an war an ein Überholmanöver nicht mehr zu denken. Trotz alledem war Nico schnell, aber auf den Geraden musste er stets aus dem Windschatten von Hamilton fahren, um seine Bremsen nicht, wie eben Hamilton im Vorjahr, zu zerstören. Hinzu kam, dass er im Gegensatz zu seinem Teamkollegen, keine Infos über den Spritverbrauch bekam. Hätte er diese bekommen, hätte er seine Angriffe wahrscheinlich besser vorbereiten können. Daher hatte es alles in allem einfach nicht klappen sollen mit dem Sieg. Unterm Strich bleibt trotzdem ein zweiter Platz stehen, durch welchen sich der Schaden in der WM in Grenzen hält. Der Rückstand auf die WM-Führung beträgt nunmehr 17 Punkte. Es ist also weiterhin alles möglich in Richtung Mission Titel Nummer 1. Des Weiteren hat Nico bewiesen, dass er das Zeug und den Speed zu Seriensiegen hat. Lediglich unglückliche Umstände verhinderten an diesem Wochenende das Triple. Doch glücklicherweise beim nächsten Grand Prix ergibt sich schon die Chance den Spieß wieder herumzudrehen.
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GP von Österreich
2014 siegte Nico in der Steiermark. Deshalb ging er sehr optimistisch ins Training und unterstrich seine Ambitionen auf den Sieg gleich im ersten Training mit der Bestzeit. Im zweiten war er im teaminternen Vergleich gegenüber Hamilton wieder schneller und lieferte beeindruckende Longruns ab.
Zum Qualifying hin änderten sich die Voraussetzungen jedoch grundlegend, da es auf abtrocknender Strecke stattfand. So wurde die Strecke immer besser und schneller. Dies meisterte Nico in Q1 und Q2 noch hervorragend und stellte jeweils die Bestzeit auf. Dann begann aber der Krimi Q3. Zunächst stellte Nico erneut die schnellste Zeit auf, wurde aber in der zweiten schnellen Runde hintereinander von Hamilton unterboten. Damit kam alles auf die letzte mögliche Runde an. Dabei drehte sich Hamilton bereits in der ersten Kurve und vergab so die Chance sich weiter zu verbessern. Nico hingegen schien auf Polekurs und hatte im zweiten Sektor bereits zwei Zehntelsekunden Vorsprung auf die Bestzeit. In der letzten Kurve ereignete sich jedoch ein regelrechtes Drama und Nico rutschte geradeaus in Richtung Kiesbett, nachdem er in der vorletzten Kurve zu weit nach außen gekommen ist. Auf bittere Art und Weise ging die Pole-Position also flöten und es blieb für Nico lediglich Startplatz zwei. Besonders ärgerlich ist an der Geschichte, dass bis dahin in jeder Session Nico der schnellere der beiden Mercedes war und nun ausgerechnet im entscheidenden Run geschlagen wurde.
Der Start gelang ihm dafür exzellent und er schaffte es das Momentum auf seine Seite zu holen, indem er gleich in Kurve eins an seinem Teamkameraden innen vorbeizog. Dieser saugte sich auf den beiden anschließenden Geraden zwar im Windschatten heran, aber gekonnt verteidigte Nico seine Führung. Durch eine von Alonso und Räikkönen ausgelöste Safety-Car-Phase beruhigte sich die Lage sofort nach der ersten Runde. Nachdem der Re-Start erfolgte setzte sich Nico sofort von seinen Verfolgern ab und kontrollierte fortan das Geschehen. Auch der Boxenstopp lief tadellos und Nico behielt problemlos die Führung. Darüber hinaus überfuhr sein ärgster Verfolger, sein eigener Teamkollege, die weiße Linie am Boxenausgang, weshalb dieser eine Fünfsekundenstrafe bekam. Von da an schien der Sieg endgültig in trockenen Tüchern und so kam es, dass Nico nach 70 Runden erneut als Spielberg-Sieger abgewunken wurde.
Mit dieser bärenstarken Fahrt meldete sich Nico nach dem verkorksten Qualifying eindrucksvoll zurück und knabberte auch am Punktepolster von Hamilton sieben Punkte ab, wodurch der Rückstand auf zehn Punkte schrumpft. Es ist also weiterhin nach oben alles möglich und Nico bewies einmal mehr, dass man ihn nie abschreiben darf. Außerdem gelang ihm neben dem Sieg auch noch die elfte schnellste Runde seiner Karriere.
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GP von Großbritannien
Zwar begann das Rennwochenende für Nico zunächst denkbar schlecht, da er bereits nach den ersten Minuten des ersten Trainings sein Auto mit einem Getriebeschaden abstellen musste. Doch in den letzten Minuten der Session konnte er nochmals rausfahren und brennte gleich mal die Bestzeit in den Asphalt. Mit diesem Ausrufezeichen im Rücken setzte er auch im zweiten Training die Bestzeit ehe ihn im dritten Training erneut Getriebe-Probleme lahmlegten. Trotzdem war er sowohl in Q1 als auch in Q2 auf seinem jeweiligen Reifensatz der schnellste Michel auf dem Kurs. Im einmal mehr denkbar knappen Q3 fehlte aber doch etwas mehr als eine Zehntelsekunde zur Pole und so musste Nico das Rennen einmal mehr auf Position zwei hinter seinem Teamkollegen aufnehmen.
Der Start lief sowohl für Nico als auch für Hamilton schlecht. Beide fanden sich nach den ersten Runden überraschend nur auf den Positionen vier und drei hinter den Williams ein. Diese Reihenfolge änderte sich erst nach den ersten Stopps, welche Hamilton durch einen Undercut nutzen konnte, um in Führung zu gehen. Nico blieb dagegen auf Position vier und erneut schien es kein vorbeikommen an den Williams zu geben. Glücklicherweise setzte aber Regen ein. Auf feuchter Strecke mit Slicks war Nico ultraschnell unterwegs und er überholte scheinbar spielend erst Bottas und dann Massa. Ab diesem Zeitpunkt hielt ihn also nur noch sein Stallnachbar von der Führung fern. Doch auch auf den holte er pro Runde nicht weniger als unglaubliche zwei Sekunden auf. Exakt in dem Moment als er aber den Anschluss hatte bog Hamilton in die Box ab, um sich Intermediates zu holen. So war Nico zwar erstmals in diesem Grand Prix an der Spitze, doch der Regen wurde in eben jener Runde stärker und Nico verlor Zeit, weshalb ein Wechsel auf Intermediates ebenfalls unvermeidbar war. Von da an waren die Würfel gefallen, da Nico in der einen Runde die er später stoppte auf nasser Strecke fast zehn Sekunden verlor. Nach hinten drohte aber ebenfalls keine Gefahr. Deshalb sah Nico am Ende auf einem ungefährdeten zweiten Rang die schwarz-weiß karierte Flagge.
Somit wächst sein Rückstand in der WM trotz seines 35. Podestplatzes in seiner F1-Karriere auf 17 Punkte an. Nichtsdestoweniger ist dies immer noch weniger als ein Rennsieg und Nico darf sich berechtigt weiter Hoffnungen machen am Ende der Saison als Champion gekrönt zu werden. Der nächste Schritt dazu kann bereits in Ungarn getan werden.
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GP von Ungarn
Auf dem Hungaroring wurde 2015 nicht nur zum dreißigsten Mal gefahren, sondern der Grand Prix stand vor allem im Zeichen von Jules Bianchi, da es das erste Formel 1-Wochenende nach seinem tragischen Tod war. Trotz all der Trauer musste das Racing aber weiter gehen. In den Trainings lief es jedoch ganz und gar nicht gut für Nico. Er fand einfach nicht das richtige Gefühl für die Strecke und das Auto. Hinzu kamen Probleme mit der Elektronik, wodurch unter anderem beim Versuch eines Probestartes der Motor einfach ausging. Dadurch ging Nico nicht so vorbereitet wie üblich ins Qualifying. Dort kämpfte Nico zu allem Übel noch mehr als zu vor mit einem zu untersteuernden Auto. Damit hatte er keine Chance gegen Hamilton, aber kam trotz der erschwerten Bedingungen noch auf Position zwei und seine Starts in der Vergangenheit zeigten, dass man dort immer mit ihm rechnen muss.
Das Rennen übertraf an Chaos und Dramatik allerdings nochmals alles, was bisher geschehen ist. Nico startete zwar nicht schlecht, aber die Ferraris noch besser. So bogen nach dem Start beide Mercedes und beide Ferrari nebeneinander in die erste Kurve ein. Nico reihte sich schließlich als dritter hinter den beiden Ferraris ein. Diese Position behielt er dann über die Hälfte des Rennen und es gab keine Positionsverschiebungen mehr unter den ersten drei. Doch dann kam das Safety-Car nach einem Crash von Hülkenberg in Kurve eins auf die Strecke. So kamen nochmals alle Fahrer an die Box und holten sich frische Pneus. Obwohl Nico schon die am Hungaroring deutlich langsamere Medium-Mischung gefahren ist, bekam er von seinem Team, im Gegensatz zum fünftplatzierten Ricciardo, erneut die weiß markierten Reifen aufgezogen, um auf die Distanz gesehen sicher keine Verschleißprobleme mehr zu bekommen. Dies stellte sich später als Fehler heraus, welcher Nico einen herben Rückschlag in der WM verpasst. Zwar überholte er direkt nach dem Re-Start den mit ERS-Problemen belasteten Räikkönen und übernahm Position zwei, aber von hinten drückte bereits Ricciardo, der trotz Kollision mit Hamilton, von diesem Position vier übernahm. Nico hielt seinerseits zwar den Anschluss zu Vettel doch geriet gleichzeitig mehr und mehr unter Druck des Red Bull-Piloten. Dieser attackierte im 63. Umlauf schließlich auf der Zufahrt zu Turn eins mit einem ziemlich optimistischen Manöver und musste so die Strecke verlassen, weshalb Nico nochmals kontern konnte und scheinbar vorne blieb. Der Mann aus Perth in Western Australia berührte dummerweise bei der Rückkehr auf die Strecke mit seinem Frontflügel indes den Hinterreifen von Nico. Das Ergebnis davon war ein Reifenschaden und der Rückfall bis auf Position zehn. Zwar gab er nicht auf und brachte das Auto schließlich sogar auf dem achten Rang ins Ziel, aber die Enttäuschung überwiegt natürlich.
Alles in allem war der Ungarn-GP ein Reinfall für Nico. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er durch Hamiltons Patzer virtuell sogar eine Zeit lang WM-Führender war und unschuldig um seinen Lohn gebracht wurde. Trotz alledem muss man nun das Ergebnis und den 21 Punkte großen Rückstand auf Platz eins in der WM akzeptieren. Hamilton hat im Gegensatz zu Nico Fehler gemacht und so Nerven gezeigt. Nach der Sommerpause beginnt dann mit der zweiten Saisonhälfte die entscheidende WM-Phase und ist gleichzeitig für Nico die Chance das Pech abzuschütteln, um für den wichtigen Endspurt nochmals alles in die Waagschale werfen zu können. Denn: Der WM-Titel ist weiter weniger als nur ein Traum und durchaus realistisch!
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DER OPENER SETZT SICH IM NÄCHSTEN BEITRAG FORT!

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Zuletzt geändert von F1Fan2004 am 19.03.2016, 21:08, insgesamt 284-mal geändert.
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Beitragvon F1Fan2004 » 07.03.2012, 16:42

Fortsetzung des Saisonberichts 2015 im Spoiler!
GP von Belgien
Der erste Trainingstag nach der wohl verdienten Sommerpause startete für Nico schon äußerst turbulent. Zunächst hatte er im ersten freien Training Motorenprobleme, weshalb er wichtige Zeit verlor. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, als das Auto dann mal lief, sofort die Bestzeit in den belgischen Asphalt zu brennen. Auch im zweiten freien Training setzte Nico die Bestmarke. Allerdings war dies in diesem Fall zweitrangig, da ohne größere Vorwarnung in jenem Training der Reifen bei über 300 km/h an seinem Mercedes mit der Startnummer sechs platzte. Vermutlich löste ein Fremdkörper den Defekt am Reifen aus. Sicher ist nur, dass Nico in beiden Trainings viel Zeit für die Setuparbeit durch technische Probleme verlor und so, trotz zweier Bestzeiten, nicht die besten Voraussetzungen für das fortlaufende Wochenende hatte. Dies zeigte sich schon im dritten Training, als Nico mit Rang zwei seinem Teamkollegen die Bestzeit überlassen musste. Dieser Trend setzte sich in Q1 und Q2 zwar nicht weiter fort, da Nico mit Hamilton auf Augenhöhe agierte und beide sich um Tausendstel duellierten. Trotz alledem reichte Nicos Leistung nicht, um die Pole zu erobern und so musste er sich bereits zum neunten Mal 2015 mit Platz zwei zufrieden geben.
Beim Start verlor Nico abermals, wie bereits bei den beiden Rennen vor der Sommerpause, Positionen. Dieses Mal verlor er ärgerlicherweise ganze drei Positionen und fand sich damit nach den ersten Kurven nur noch auf Position fünf wieder. Mit einem schönen Manöver vorbei an Bottas in der Bus Stop-Schikane war er nach der ersten Runde aber schon wieder vierter. Als die beiden zunächst vor ihm fahrenden Perez und Ricciardo schon beim ersten Boxenstopp waren, blieb Nico draußen und konnte dabei trotz älterer Reifen bessere Zeiten als sie fahren, womit er beide nach seinem ersten Boxenstopp kassierte und wieder an seiner Startposition zwei im Feld lag. Von da an hatte er nur noch seinen Teamgefährten vor der Nase, welcher sich aber schon einen Vorsprung herausfahren konnte, in jener Zeit als Nico sich noch durch das Feld wieder nach vorne kämpfen musste. Von da an machte er zwar langsam aber sicher Zeit gut, aber letzten Endes sind er und Hamilton auf einem so ähnlichen Level unterwegs, dass die entscheidenden Zehntel nicht mehr drin sind, um ihn einzuholen. Am Ende machen lediglich noch zwei Sekunden den Unterschied.
Somit wuchs auch der Rückstand in der WM bis auf 28 Punkte an, was einen Dämpfer in Richtung der WM-Ambitionen darstellt. Dennoch ist noch lange nichts entschieden und immerhin durfte sich Nico in Spa über die 12. schnellste Rennrunde seiner Karriere freuen, aber viel wichtiger ist sein privates Glück. Direkt nach dem Rennen düste er zurück nach Monaco, wo seine Ehefrau Vivian das erste gemeinsame Kind der beiden erwartet. Vielleicht bringt ihm diese private Ausgeglichenheit noch die entschiedenen Energie im Titelkampf!
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GP von Italien
Am Freitag des Monza-Wochenendes war Nico zwar langsamer als sein WM-Gegner Hamilton, aber dies war noch lange kein Grund den Glauben an einen möglichen Sieg zu begraben. Dies änderte sich leider aber schon einen Tag später. Am Auto von Nico stellte Mercedes nach dem dritten freien Training einen Defekt fest. Genauerweise war es der Motor, welcher an diesem Wochenende erst zum ersten Mal im Auto war. Mercedes brachte ein Update für den Antriebsstrang, der gleich ein paar Zehntel mehr brachte. So verlor Nico nicht nur einen komplett neuen Motor, sondern musste auch mit der alten Version das Qualifying und das Rennen bestreiten, womit er ein deutlichen Nachteil gegenüber seinem Teamgefährten hatte. Gerade auf der Highspeedstrecke ist ein Leistungsnachteil besonders bitter. Dies zeigte sich mit dem eigentlich schon wegen zu vielen Kilometern aussortierten Motor in der Qualifikation spürbar. Nico war auf der Strecke chancenlos und musste sich sogar hinter den beiden Ferrari-Piloten mit Position vier begnügen.
Auch einen Tag später sollte es für Nico nicht besser laufen. Direkt vor ihm in der Startaufstellung blieb Räikkönen stehen, weshalb er diesem ausweichen musste. Dadurch überholte Nico ihn zwar, aber verlor gleichzeitig zwei Positionen an das Williams-Duo. Somit sortierte er sich nach Rennbeginn auf Position fünf ein. Durch einen Undercut konnte er aber sofort beide Williams auf einmal schnappen und belegte nach den einzigen Stopps der Spitzengruppe einen Podiumsplatz. Ab diesem Zeitpunkt teilte er sich seine Reifen clever ein, um gegen Ende noch eine Attacke auf Position zwei von Vettel zu starten. Es schien sich auch auszuzahlen, als Nico gegen Rennende in riesigen Meilenschritten auf ihn aufholte. Doch dann kam der größte Schock des Jahres, als der uralte Motor in der vorletzten Runde hochging und damit alle Träume vom Podest kurz vor Schluss schlagartig beendete. Es war zugleich der erste Ausfall des Jahres für Nico...
Deshalb wächst sein Rückstand in der WM auf 53 Punkte an, was natürlich einen herben Dämpfer für die WM-Ambitionen darstellt. Doch im Endeffekt bleibt die Erkenntnis, dass es nicht in Nicos Hand lag und dasselbe genauso Hamilton hätte passieren können und auch noch passieren kann. Aus diesem Grund ist Nicos Einstellung nie aufzugeben genau richtig und der weitere Saisonverlauf wird zeigen, ob der Titel doch noch möglich ist.
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GP von Singapur
Im ersten freien Training lief für Nico noch alles plangemäß, indem er die Bestzeit aufstellte. Doch schon im zweiten freien Training schien Mercedes einfach der Speed zu fehlen und Nico kam insgesamt nur auf Position sieben. Auch über Nacht konnte Mercedes nicht klären, warum man auf einmal dermaßen langsamer als die Konkurrenz ist. So deutete sich schon im dritten freien Training an, dass erstmals in der Saison kein Mercedes auf Pole stehen wird, denn Hamilton und Nico belegten lediglich die Positionen fünf und sechs. Genau diese Positionen belegten sie auch in der Qualifikation.
Mit den ungewohnten Voraussetzungen, dass Rennen wohl nicht aus eigener Kraft gewinnen zu können rollte Nico in die Startaufstellung. Doch schon vor dem Start kamen negative Erinnerungen aus dem Vorjahr auf, da Nico am Boxeneingang stehen blieb. Wie sich herausstellte gab es ein Problem bei der normalen Startprozedur. Deshalb musste Nico anders als sonst starten. Dennoch gelang es ihm nach dem erlöschen der roten Ampeln immerhin seine sechste Startposition zu verteidigen. Zudem konnte er beim ersten Boxenstopp, während einer Safety-Car-Phase, Kvyat überholen, der eine Runde vor dem Safety-Car stoppte. Etwas später fiel auch noch sein Teamkollege, der vor ihm auf Position vier lag, aus, wodurch er eben jene vierte Position erbte. Leider zerstörte eine zweite Safety-Car-Phase alle Chancen auf einen Podestplatz, da Nico so früher als geplant stoppen musste und damit wie die anderen Piloten vor ihm auf die softe Reifenmischung gehen musste. Diese hatte er im Gegensatz zum Führungstrio aber schon im Mittelstint benutzt und hätte dadurch die theoretische Chance gehabt auf den supersoften Walzen im Schlussstint nochmals anzugreifen. Unterm Strich blieb es aber bei Position vier.
Damit konnte er zwar seinen Rückstand in der WM auf 41 Punkte verkürzen, aber ärgerlich ist es trotzdem, dass sein Teamkollege ausgerechnet dann ausfällt, wenn Mercedes sowieso nicht konkurrenzfähig ist, wodurch Nico nicht die großen Punkte aufholen konnte. Bei noch 125 ausstehenden Punkten muss mit etwas Glück noch nicht alles verloren sein.
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GP von Japan
Der Freitag in Japan war nicht so wichtig als bei anderen Grand Prix, da es der einzige Tag war, an welchem es regnete. Dennoch gab er Nico ein gutes Gefühl, da er in beiden Trainingssitzungen mit den Positionen drei und zwei jeweils über eine halbe Sekunde schneller als sein WM-Rivale Hamilton war. Diesen Trend konnte er am Samstag mit einer Bestzeit im dritten freien Training untermauern. Deshalb war es rückblickend nur logisch, dass er sich auch die Pole-Position krallte.
Mit dieser guten Ausgangsposition war der Blick freudig bereits auf das Rennen gerichtet, um den ersten Sieg in Japan einzufahren. Diese Hoffnungen wurden jedoch schnell begraben, als Nico am Start zunächst etwas schlechter als der zweitplatzierte Hamilton wegkam. Dies lag daran, wie sich nach dem Rennen herausstellen sollte, dass Nicos Auto wegen einem überhitzten Motor weniger Leistung hatte. Ohne diesen Leistungsverlust wäre er wahrscheinlich locker in Führung geblieben. So aber bog er Rad an Rad mit seinem Teamkollegen in die ersten beiden Kurven ein. In der zweiten Kurve drückte ihn dabei Hamilton fies von der Strecke, um in Führung zu gehen, wodurch Nico ins Gras ausweichen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Durch dieses unnötige Manöver seines Teamkollegen verlor er nicht nur die Führung, sondern auch noch zwei weitere Plätze an Vettel und Bottas. Zum ersten von zwei Boxenstopps kam er später als die beiden vor ihm liegenden herein, wodurch er frischere Reifen hatte und so zügig auf Bottas aufschloss, welchen er schließlich in der Schikane vor Start-und Ziel einkassierte. In der Folge schloss Nico auch auf Vettel auf und konnte den Rückstand konstant auf zwei Sekunden reduzieren, ehe er in Runde 29, einen Umlauf vor Vettel, in die Box kam und mit einer Outlap wie aus dem Lehrbuch dermaßen viel Zeit gutmachte, dass er Position zwei übernehmen konnte. Diese Position brachte er schließlich ins Ziel, da sein Stallkollege nach der Rüpel-Aktion am Start bereits auf und davon war.
Im Gesamtkontext beschreibt Nicos Rennen wohl vor allem das Wort Schadensbegrenzung. Durch technische Probleme und einen zu aggressiven Teamkollegen verlor er einen wahrscheinlichen Sieg und wertvolle Punkte in der WM. Dennoch zeigte er ein gutes Rennen und rettete mit einer grandiosen Leistung noch Position zwei. Damit beträgt sein Rückstand auf die WM-Spitze nun 49 Punkte. Schicht im Schacht ist dennoch keineswegs und Nico wird in gewohnter Manier weiterkämpfen, um irgendwie das unmögliche doch noch zu schaffen. Das Wochenende in Japan hat definitiv gezeigt, dass er es noch nicht verlernt hat, aber die Umstände müssen einfach mal wieder entsprechend auf seiner Seite sein.
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GP von Russland
In Russland fiel quasi der komplette Freitag ins Wasser, nachdem das erste Training wegen Säuberungen über eine geringere Zeit ging und im zweiten Training der Regen für Fahrbetrieb zu stark war. Als es am Samstag aber richtig losging schnappte sich Nico gleich im letzten Training die Bestzeit, bevor er sich in der Qualifikation wie schon in Japan die Pole Position holte. Damit war alles angerichtet, um am Sonntag mit einem Sieg wieder zurück in die Spur zu kommen.
Zunächst lief auch alles nach Plan, denn anders als in Suzuka verteidigte Nico seine Führungsposition am Start. Doch das Glück sollte ihm auch dieses Mal nicht hold sein. Schon nach wenigen Runden machte das Gaspedal Probleme, indem es immer weiter nach hinten rutschte bis Nico es gar nicht mehr steuern konnte. So musste er seinen Wagen abstellen und eine bittere Nullnummer hinnehmen. Ärgerlich an der Sache war vor allem, dass Nico alles richtig gemacht hatte und unverschuldet ein weiteres Mal um einen möglichen Sieg gebracht wurde. Mit nun 73 Punkten Rückstand auf Hamilton bei noch vier ausstehenden Rennen ist die Weltmeisterschaft zudem auch so gut wie gelaufen. In letzter Zeit lief einfach alles gegen Nico, was nur gegen ihn laufen konnte, aber wie gewohnt wird er mit Sicherheit wieder stärker denn je zurückkommen.
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GP der USA
Das Wochenende in den USA sollte sich für Nico als Schlüsselwochenende für den weiteren Verlauf erweisen. Schon die Vorbereitung war ungewöhnlich, da in Texas gerade der Tornado Patricia wütete. So fand bereits das erste Training unter nassen Bedingungen statt, welches Nico für sich entscheiden konnte. Danach wurden die Verhältnisse jedoch so schlimm, dass das zweite freie Training komplett abgesagt wurde. Am Samstag wurde dann zwar wieder gefahren, aber die Bedingungen waren weiter miserabel. Auf Grund der Umstände war Nicos neunter Platz im dritten Training daher auch überhaupt nicht relevant. Nachmittags wurden die Wetterkapriolen dann wie schon tags zuvor noch schlimmer, woraufhin das Qualifying auf den Sonntagmorgen verschoben werden musste. Dort belegte Nico bei weiter nassen Verhältnissen in Q1 noch Position zwei hinter Ricciardo ehe er sich in Q2 die Bestzeit holte. Da Q3 wieder mal wegen zu stark werdendem Regen abgesagt werden musste war diese Bestzeit gleichbedeutend mit der Pole Position für das Rennen am Nachmittag, weil auch für die Top Ten durch das Wegfallen des dritten Abschnittes das Ergebnis aus Q2 zählte.
Am Start attackierte Hamilton Nico brutal und drängte ihn in der ersten Kurve weit von der Strecke, wodurch er bis auf die fünfte Position zurückfiel. Nach der ersten Runde war er immerhin schon wieder vierter. Als die Strecke wieder nasser wurde schienen die Red Bull gegenüber den Mercedes im Vorteil. So wechselten die Positionen unter den ersten vier ständig, aber als die Strecke abtrocknete kristallisierte sich Nico klar als schnellster Fahrer heraus und stürmte fortan an die Spitze. Dadurch fuhr er sich einen Vorsprung von über 10 Sekunden heraus und sah somit schon wie der sichere Sieger aus. Doch wie schon in letzter Zeit üblich war das Glück nicht auf Nicos Seite und eine Safety-Car-Phase machte seinen Vorsprung zunichte. Somit kam Hamilton, der zu allemal übel auch noch fünf Runden jüngere Reifen hatte, wieder gefährlich nahe. Trotz des Nachteils der Reifen konnte sich Nico nach dem Re-Start jedoch von seinem Teamkollegen absetzen bevor sieben Runden vor Schluss das Schicksal es erneut nicht gut meinte mit ihm und eine Windböe des Tornados ihn von der Strecke trug, was ihm die Führung kostete. Deshalb gewann nach 56 Runden Hamilton und Nico beendete das Rennen auf Position zwei.
Damit war nun die Weltmeisterschaft endgültig zu Gunsten von Hamilton entschieden und auch der letzte Funken Hoffnung auf den Titel verglühte. Trotz allem wird Nico nicht aufstecken und weitermachen, denn trotz des Tiefpunktes bei diesem Grand Prix war seine Performance eigentlich die Beste im Feld. Es fehlt zur Zeit leider am Glück, aber das Positive ist, dass es nur noch besser werden kann. Wenn man noch etwas positives an dem Rennen finden will, dann daran, dass Nico die schnellste Rennrunde gefahren hat. Weiter geht´s nach Mexiko!
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GP von Mexiko
Zum ersten Mal seit 1992 gastierte die Formel 1 wieder in Mexiko und dieses Rennen bedeutet zugleich ein Neuanfang für Nico. Nachdem die bittere WM-Niederlage nur eine Woche her ist, gibt es jetzt bereits die Chance erbarmungslos zurückzuschlagen. Im ersten Training hielt sich Nico zwar mit Position sechs noch zurück, aber mit der Bestzeit im zweiten Training deutete er schon an wohin die Reise gehen sollte. Diese Tendenz bestätigte er auch mit der Bestzeit im dritten freien Training ehe er folgerichtig sich auch die Pole Position unter den Nagel ries, welche mittlerweile die vierte in Folge war.
Am Renntag kam Nico nach dem Erlöschen der roten Ampeln wie eine Eins von seiner Startposition weg, womit er Hamilton keine Chance ließ ihn auch nur annähernd so abzudrängen wie im letzten Rennen. Von diesem Punkt an hatte er das Rennen locker lässig im Griff und konnte das Tempo an der Spitze problemlos kontrollieren. Zwar gab es noch Komplikationen, als sich sein Teamkollege weigern wollte wie Nico ein zweites Mal an die Box zu kommen, aber letztlich sah er ein, dass es zu riskant wäre durchzufahren und kam doch noch zum Boxenstopp herein. Somit gelang Nico nach 71 Runden mit einem lupenreinen Hattrick aus Sieg, Pole und schnellster Rennrunde der lang ersehnte Befreiungsschlag. Zum ersten Mal seit dem Grand Prix von Österreich im Juni durfte er wieder auf die höchste Stufe des Podestes klettern. Dort angekommen feierten ihn die enthusiastischen Fans mit „Olé, olé, olé, Nico, olé“-Sprechchören, was er sich nach diesem Comeback auch redlich verdient hatte. Nach dem Rennen in den USA schrieben ihn die Meisten ab, aber Nico hat mit seiner „Jetzt erst recht“-Einstellung es geschafft innerhalb von nur einer Woche das Blatt wieder zu wenden und hat damit gezeigt, dass mit ihn immer zu rechnen ist. Genau dies macht ihn so stark! Ihn kriegen Niederlagen nicht zum resignieren, sondern er wird dadurch nur noch stärker als zuvor. Wenn er diesen Trend auch in den letzten beiden Rennen fortsetzen kann, dann ist ein guter Grundstein für 2016 gelegt.
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GP von Brasilien
Bereits am Freitag konnte Nico in Interlagos an seine Mexiko-Form anknüpfen und demonstrierte mit der Tagesbestzeit seine erneute Favoritenrolle für die Pole-Position. Zwar musste er sich am Samstag im dritten Freien Training mit Position zwei zufrieden geben, aber im Qualifying war er wieder voll zur Stelle und sicherte sich seine schon fünfte Pole-Position in Folge.
Diesen Vorteil konnte er am Start perfekt in die Führung ummünzen. Von dort aus fuhr er ähnlich wie in Mexiko ein völlig ungefährdetes Rennen. Zwar versuchte sein Teamkollege Hamilton mit allen Mitteln etwas auszurichten, weshalb er nicht auf seine Reifen achtete, um Nico attackieren zu können. Doch daraufhin zog Nico das Tempo ebenfalls an, was dazu führte, dass beide Mercedes dreimal statt wie geplant zweimal stoppen mussten. Das konnte Nico aber nichtsdestoweniger vom nächsten Sieg abhalten.
Damit setzte er nach der Niederlage in Austin ein weiteres Ausrufezeichen, welches der Konkurrenz, insbesondere Hamilton, in Richtung 2016 eine Warnung sein sollte, denn Nico ließ sich von nichts aus der Ruhe bringen und brachte das Rennen souverän nach Hause. Nun gilt es diesen Eindruck zum Abschluss des Jahres in Abu Dhabi nochmals zu bestätigen, um beruhigt und entspannt in die Winterpause gehen zu können.
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GP von Abu Dhabi
Zum Abschluss der Saison 2015 konnte Nico wie bereits an den Wochenenden zuvor schon am Freitag mit der schnellsten Zeit des Tages seine gute Form unter Beweis stellen. Diese Form konnte er auch am Samstagmorgen mit der Bestzeit unter Beweis stellen. Folgerichtig angelte er sich am Nachmittag einmal mehr die Pole-Position.
Wie schon in letzter Zeit gewohnt ließ Nico auch dieses Mal am Start nichts anbrennen und brauste wie eine Rakete sofort mit einem kleinen Vorsprung in die erste Runde. Routiniert wie er ist war ein Sieg seitdem fast schon sicher. Jedoch kam er mit der härteren Gummimischung nach dem ersten Stopp etwas schlechter zurecht als sein erster Verfolger Hamilton. Dadurch konnte dieser wieder aufschließen, aber Nico konnte bis zum zweiten Boxenstopp die Führung verteidigen. Anders als üblich folgte ihm sein Teamkollege aber nicht eine Runde später zum Boxenraport, sondern kam erst geschlagene zehn Runden später. Dadurch hatte Nico seinen Vorsprung auf den frischeren Reifen natürlich ausbauen können. Jedoch hatte Hamilton nun die Chance mit seinerseits frischen Pneus wieder zu attackieren und die Lücke zu schließen. Das gelang ihm aber nur bis zu einem Abstand von ca. acht Sekunden, wodurch Nico problemlos den ersten Sieg-Hattrick seiner Karriere heimbringen konnte.
Deshalb lässt sich konstatieren, dass gerade der Saisonausklang ein voller Erfolg für Nico war und damit den verpassten WM-Titel schon in den Hintergrund schiebt. Vielmehr ist der Blick auf Positives in der Zukunft gerichtet, für welche Nico mit seinem Saisonaustand einen exzellenten Grundstein legte.
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Unterm Strich war auch 2015 kein schlechtes Jahr für Nico in der F1: Er feierte mehr Siege in einer Saison als jemals zuvor, davon seinen ersten Sieghattrick in der F1 zusammen mit sechs Pole-Positions in Folge am Saisonende und legte damit einen herausragenden Grundstein für die Saison 2016, um dort das große Ziel vom Weltmeistertitel zu erreichen.
Es geht weiter...

2016- Die nächste Chance?
Mit seinem nun mit zwei Weltmeistertiteln ausgezeichneten Team nahm Nico die Mission für seinen ersten Einzeltitel ins Visier. Dabei setzte Mercedes einmal mehr auf die alte Weisheit "never change a winning team", weshalb die wichtigsten Positionen innerhalb des Teams unverändert bleiben.
Bei den ersten Testfahrten für die neue Saison offenbarte sich wieder Mercedes als großer Favorit, was sich alleine an den über 6000 gefahrenen Kilometern zeigte. Somit steigt die Spannung für den Saisonauftakt und die Hoffnung auf den ersten WM-Titel für Nico.

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Nico im W07- Das Auto, welches ihn zum ersten WM-Titel tragen soll.

Beim ersten Rennen in Australien crashte Nico zwar am Freitag und musste sich in der Qualifikation mit Position zwei hinter Hamilton zufrieden geben, aber dies hinderte ihn nicht daran am Sonntag spektakulär mit einem Sieg, ähnlich wie 2014, perfekt in die neue Saison zu starten.
Am Start kam er zwar an seinem Teamkollegen vorbei, aber musste dafür die beiden Ferraris ziehen lassen. Durch einen Undercut eroberte er nach dem ersten Boxenstopp zunächst Position zwei. Nach einem Rennabbruch fuhr er dann im Gegensatz zum Führenden Vettel auf Medium-Reifen und musste so nicht mehr an die Box. Da sich Vettel auch nicht entscheidend von Nico absetzen konnte war nach dessen Stopp der weg zum Sieg frei.
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In Bahrain qualifizierte sich Nico erneut hinter Hamilton auf Platz zwei für das Rennen. Doch bereits am Start stellte er seinen Siegeswillen unter Beweis und kam besser weg als sämtliche Konkurrenten und konnte damit sofort die Führungsposition ergreifen. Von da an kontrollierte er das Rennen und fuhr zum saisonübergreifend bereits fünften Sieg in Folge.
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Nach zwei Rennerfolgen zum Auftakt war Nico in China bereits schon im Qualifying erfolgreich und positionierte sich für das Rennen auf der Pole Position. Von dieser aus verlor er zunächst am Start eine Position an Ricciardo. Diese überholte er sich jedoch schon nach zwei Runden wieder zurück. Ab diesem Moment konnte ihn wie die Rennen davor nichts mehr stoppen und die Siegesserie setzte sich nach 57 Runden an der Stätte seines ersten Sieges fort.
In der WM konnte Nico seinen Vorsprung dadurch schon auf ganze 36 Punkte ausbauen.
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Auch in Russland konnte Nico an seine beeindruckende Erfolgsserie nahtlos anknüpfen. Erst stellte er seinen W07 wieder auf die Pole ehe er nach einem perfekten Start einmal mehr souverän, wenn auch gefährdet durch ein Motorenproblem, zum Sieg fuhr. Nebenbei führte er dabei das gesamte Rennen und erzielte die schnellste Rennrunde, was einen Start-Zielsieg und einen Hattrick bedeutete, was wiederum nicht weniger ist als ein Grand Chelemt bzw. ein Grand Slam. Dies bedeutet zu diesem Zeitpunkt den Höhepunkt von Nicos Siegesserie, da er nicht nur in der WM mit 100 von 100 möglichen Punkten führt, sondern ebenso Geschichte geschrieben hat, indem er erst als vierter Fahrer überhaupt sieben Siege in Folge bzw. vier Siege in Folge zu Saisonbeginn erzielt hat.
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Der GP von Spanien sollte schließlich zum totalen Kontrast zu den Wochenenden zuvor für Nico werden. Nachdem er sich auf Position zwei für das Rennen qualifizierte und anschließend sich am Start mit einem tollen Überholmanöver außen vorbei an Hamilton in Kurve eins die Führung schnappte endete das Rennen für ihn nur wenige Sekunden später. Bei der Zufahrt zu Kurve vier versuchte Hamilton sich nämlich wieder mit Gewalt an Nico vorbeizuquetschen und kam dabei auf den Grasstreifen neben der Strecke. Auf diesem verlor er die Kontrolle über sein Auto, kam quer und rutsche letztlich in Nicos Auto hinein und nahm somit beide aus dem Rennen.
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Leider sollte auch der GP von Monaco Nico kein Glück bringen. Belegte er im Qualifying noch Platz zwei beendete er das regnerische Rennen nur auf Position sieben. Nachdem er die Pace nicht fand ließ er für den Teamgedanken seinen Teamkollegen ziehen. Danach verlor er allerdings bei seinen beiden Boxenstopps wertvolle Zeit und Positionen. Zu allem Überfluss überholte ihn dann auf der Start- und Zielgeraden in der letzten Runde bei wieder einsetzendem Regen auch noch Hülkenberg so das es unterm Strich eben nur Platz sieben wurde.
Trotz allem bleibt Nico in der WM vorne und hat nunmehr 24 Punkte Vorsprung auf Hamilton.
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In Kanada verpasste Nico die Pole am Samstag nur denkbar knapp gegenüber Hamilton. Im Rennen wurde ihm dann ausgerechnet sein guter Start zum Verhängnis, da er sich direkt neben Hamilton setzten konnte, aber von diesem in Turn 1 rausgedrückt wurde. So fiel er bis auf Position neun zurück. Dank einiger toller Überholmanöver kämpfte er schließlich sogar wieder um Platz drei mit Bottas ehe es einen weiteren Rückschlag durch einen schleichenden Plattfuß gab. Aus diesem Grund musste Nico nochmals an die Box. Letzten Endes wurde er so nur fünfter, aber konnte immerhin die schnellste Rennrunde einheimsen und obwohl er von Problemen geplagt ist liegt er in der WM nach wie vor in Führung.
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Erstmals gastierte die F1 daraufhin in Aserbaidschan und dort sollte es für Nico endlich wieder wie geschmiert laufen. Von der Pole gestartet lies er im Rennen null komma null anbrennen und gewann das Rennen mit seinem bereits zweiten Grand Chelem in dieser Saison in beeindruckender Manier. Damit baute er vor dem Grand Prix in Österreich seinen Vorsprung auf wieder nunmehr 24 Punkte aus.
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Eigentlich lief das Wochenende in Österreich für Nico wie am Schnürchen und er war klar der schnellste Mann. Doch dann brach seine Aufhängung im dritten freien Training, in dessen Folge er verunfallte und eine +5-Strafe im Grid bekam, da nach dem Crash das Getriebe gewechselt werden musste. Trotz Startplatz sechs gab Nico nicht auf und ging dank einer Aufholjagd tatsächlich als Führender in die letzte Runde, wo es zu einer erneuten Eskalation mit seinem Teamkollegen kam. Die beiden kollidierten und Nico fiel als Leidtragender bis auf Position vier zurück. Deshalb schrumpfte das Polster in der WM auf lediglich 11 Punkte.
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In Großbritannien startete Nico von Position zwei hinter Hamilton ins Rennen. Da der Start auf Grund von Nässe hinter dem Safety-Car erfolgte, wurde Nico um seine beste Chance für eine Attacke gebracht. So lieferte er sich mit dem im Regen starken Red Bull von Verstappen ein enges Battle, welches Nico zwar auf der Strecke für sich entschied, aber wegen eines verbotenen Funkspruches seines Renningenieurs bekam er eine Zeitsrafe, wodurch er auf den dritten Rang zurückfiel. Damit beträgt nach zehn Stationen im Kalender 2016 sein Vorsprung nur noch ein Pünktchen.
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Nachdem Nico unmittelbar vor dem GP in Ungarn seinen Vertrag bei Mercedes um zwei weitere Jahre verlängert hatte, fuhr er davon beflügelt im Qualifying, unter wechselhaften Bedingungen, auf die Pole Position. Diese konnte aber leider nicht in einen Sieg umgesetzt werden, da Nico direkt am Start die Führungsposition an Hamilton verlor. Da es auf dem Hungaroring schwierig ist zu überholen und es teamintern die gleiche Strategie gibt, war es unmöglich die Reihenfolge vom Start wieder zu tauschen. Deshalb musste sich Nico am Ende mit Position zwei zufrieden geben. Leider verlor er dadurch zum ersten Mal in der Saison 2016 die WM-Führung.
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Das letzte Rennen vor der Sommerpause war ausgerechnet Nicos Heimrennen in Hockenheim. Standesgemäß dominierte er dort alle Trainingssitzungen und fuhr im Anschluss, trotz technischer Probleme in Q3, vor dem Jubel zahlreicher Fans auf die Pole Position. Im Rennen verlor er diese Position aber schon am Start. Zu allem Überfluss bekam Nico zudem noch eine 5-Sekundenstrafe für ein Manöver gegen Verstappen aufgebrummt, bei welchem es um Position zwei ging. Daher beschloss er das Rennen lediglich auf der vierten Position, was seinen Rückstand unglücklich in der WM auf 19 Punkte erhöhte.
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Am ersten Rennwochenende nach der Sommerpause, in Spa, ließ Nico wenig anbrennen. In einer umkämpften Qualifikation setzte er sich letztlich durch und sicherte sich die Pole-Position. Tags darauf im Rennen ließ er sich dann weder vom Start noch von einer roten Flagge und sonstigem Chaos stoppen. Mit einer Zweistoppstrategie fuhr er dort ungefährdet, mit einem Start-/Zielsieg, zu seinem bereits 20. Karrieresieg und erwischte damit einen perfekten Start in die entscheidende Saisonhälfte. Mit diesem verkürzte er gleichzeitig seinen Rückstand auf die WM-Spitze auf 9 Punkte.
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Der Start ins Monza-Wochenende lief für Nico bis zum Rennstart nicht perfekt. Doch dort eroberte er von Startplatz zwei aus mit einem brillianten Start sofort die Führung. Ab diesem Zeitpunkt machte er sich aus dem Staub und fuhr mit einer klassischen Monza-Einstoppstrategie gekonnt zu seinem ersten Sieg auf italienischem Boden. Dadurch verkürzte er seinen Rückstand auf die WM-Führung auf gerade einmal 2 Pünktchen. Dies feierte er auf dem wohl schönsten Podium der Welt entsprechend mit den Tifosi und stimmte freudig mit ihnen "Popopopopo" an.
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Mit dem Rennen in Monza wurde zwar die Europasaison beendet, aber Nicos Lauf hielt dennoch mit einem Traumwochenende in Singapur an, indem er sich die Pole mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung sicherte und mit seinem dritten Sieg in Folge wieder die Spitze in der WM übernahm. Dieser war jedoch ein hartes Stück Arbeit, da Nico im Gegensatz zu Ricciardo auf eine Zwei- statt Dreistoppstrategie setzte, wodurch der Red Bull-Mann gegen Rennende mit frischeren und weicheren Reifen heranstürmte. Am Ende reichte es aber, wenn auch mit weniger als einer halben Sekunde Vorsprung, zum Nico-Sieg. Dadurch hat er nun acht Punkte Vorsprung in der WM und kommt in bestechender, weltmeisterschaftsreifer Form zum nächsten Rennen.
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In Malaysia wurde Nico Teil eines wahren Thrillers. Von Startplatz zwei aus gestartet wurde er bereits in der ersten Kurve von Vettel abgeschossen und fiel so bis auf die letzte Position zurück. Von dort aus zeigte er mit dem Messer zwischen den Zähnen aber eine unglaubliche Zielstrebigkeit und kämpfte sich mit zahlreichen Überholmanövern und einer Zehnsekundenstrafe noch bis auf das Podium als dritter zurück. Durch den gleichzeitigen Ausfall von Hamilton baute er dadurch seinen Vorsprung sogar auf 23 Punkte aus und besitzt somit noch bessere Chancen seinen ersten WM-Titel einzufahren. Zur Feier des Tages gab es deshalb sogar noch den berüchtigten "Shoey".
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Zahlen und Fakten

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Grill The Grid
Unterschrift des Vertrages für 2017/18 Onboards von 2006 bis 2016
Nicos Saisonhighlights 2014
Ice Bucket Challenge
"Professor Nico" erklärt die Power Unit 2014 (Englisch)
Selfie im Mercedes W196 aus 1954
Outtakes aus den Videoblogs
Formel 1-Training mit Nico
Nach dem 1. Sieg!
Nicos Cockpitperspektive
Nico im Rallye-Duell gegen Vater Keke






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Preview Mexiko GP
Preview US GP
Live Video nach dem Triumph in Suzuka
Live Video nach dem Thriller von Sepang
Videointerview vor dem Malaysia GP





An Nico: Merke dir, du gehörst für alle deine Fans zur absoluten Weltspitze und egal wie du abschneidest, wir, deine Fans stehen immer hinter dir und glauben an dich! Du bist es schließlich der uns immer wieder Sonntags vor den Fernseher zieht um mit dir zu fiebern, und im besten Falle anschließend ausgelassen Erfolge zu feiern, aber auch bei ernüchternden Rennen mit dir zu leiden.
Nichts spiegelt auf dieser Welt den Adrenalinkick wieder, welchen man immer wieder erfährt, insbesondere vor dem Start. Nichts macht mehr Spaß als dir beim Fahren zuzuschauen. Nichts ist schöner als das, wenn du ein Rennen gewinnst, denn nichts setzt solch große Glücksgefühle frei. Nichts ist schöner wie deine Freude zu sehen, welche förmlich auf einen überschwappt.
Der Fanclub steht immer hinter dir und wir glauben fest daran, dass du dein Ziel WM zu werden eines Tages erreichen wirst. An dir selbst wird es nicht scheitern :)



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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon worldchampion » 07.03.2012, 16:42

Na, da wäre ich doch gerne dabei :thumbs_up:

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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon Nachtfliegende » 07.03.2012, 16:44

Danke! :)

Quasi pünktlich zum Saisonstart. Threadopener wird noch verbessert/ausgebaut.
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon worldchampion » 07.03.2012, 16:59

Der Opener gefällt mir übrigens schonmal recht gut :thumbs_up:

Edit:
Was mir aber aufgefallen ist:
Du hast im Opener geschrieben, das Nico 2011 beim China GP zum ersten mal ein Rennen anführte, das stimmt nicht ganz, er führte bereits 2010 ein Rennen an, damals auch in China.

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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon Nachtfliegende » 07.03.2012, 18:05

Vettel/MGP Fan hat geschrieben:Der Opener gefällt mir übrigens schonmal recht gut :thumbs_up:

Edit:
Was mir aber aufgefallen ist:
Du hast im Opener geschrieben, das Nico 2011 beim China GP zum ersten mal ein Rennen anführte, das stimmt nicht ganz, er führte bereits 2010 ein Rennen an, damals auch in China.


Danke für das Lob und den Hinweis.
Werde ich ändern. :)
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon worldchampion » 07.03.2012, 18:11

Habe gerade zur Sicherheit nochmal nachgeguckt und muss zugeben, das ich selbst daneben gelegen habe, auch 2010 in China waren es nicht seine ersten Führungsrunden, bereits 2008 führte er in Singapur. Auch 2009 führte er 2 Rennen (Belgien u. Malaysia) für kurze Zeit an, sorry für die falsche Info.

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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon AC-DC » 07.03.2012, 22:22

Der Opener sieht klasse aus :thumbs_up: Viel Glück bei deinen Club und natürlich auch für Rosberg in der kommenden Saison :wink2:
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon worldchampion » 07.03.2012, 22:37

Ich hätte hier auch noch nen Fanclub-Banner, den kann man noch zusätzlich zu dem anderen dazu tun, damit die Mitglieder etwas auswahl haben...muss man aber nicht :mrgreen:
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon Nachtfliegende » 07.03.2012, 23:08

Super, schon eingefügt. Verbesserungsvorschläge sind willkommen und sehr erwünscht. :)
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon fliegenscheiße » 08.03.2012, 14:07

oh hab gar nicht mitgekriegt, dass es hier auch einen thread für rosberg gibt. natürlich mache ich auch mit :)

ich hoffe er holt dieses jahr seine erste pole und vllt auch eine sieg :D

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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon kabumkette » 08.03.2012, 21:14

Eine dynamische Signatur nur mit Rosberg wäre perfekt :mrgreen: Dann wär ich dabei :thumbs_up: Trotzdem, sehr schön gemacht. Respekt! :P

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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon Nachtfliegende » 08.03.2012, 21:18

Besteht auch erst seit gestern. Ist quasi noch in den Kinderschuhen. :D

Dem Vernehmen nach soll MGP ja recht zuversichtlich sein, dass man einen Sprung nach vorn machen kann. Den ersten Sieg von MGP, herausgefahren von Nico, das wär schon toll. :)
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon Nachtfliegende » 12.03.2012, 20:41

Netter Artikel:

http://de.eurosport.yahoo.com hat geschrieben:
Brawn schwärmt von Rosberg

Bei Mercedes scheint es, als ob sich Teamchef Ross Brawn nun auch klar zu Nico Rosberg als Teamleader bekennt. Bisher genoss Michael Schumacher offensichtlich eine besondere Behandlung im Team, die er mit seinen Ergebnissen noch nicht rechtfertigen konnte. Über der Zukunft des Rekordweltmeisters nach 2012 steht aktuell ein dickes Fragezeichen, während Teamkollege Rosberg noch viele Jahre in der Formel 1 bevorstehen.

"Nico ist immer noch hungrig zu lernen", lobt Brawn gegenüber 'Auto Bild motorsport' . "Egal ob es um neue Technologien oder Strategien geht: Er entwickelt sich ständig weiter, sucht immer nach dem besten Kompromiss zwischen der schnellsten Rundenzeit im Qualifying und einem guten Auto im Rennen."

Das Qualifying ist teamintern die Paradedisziplin des noch sieglosen Rosberg, der seinen routinierten Kollegen klar an den Samstagen in den Schatten stellen konnte. Auch deshalb wird es bei Mercedes 2012 keine Bevorzugung Schumachers geben. "Ich möchte jeden Morgen ohne Gewissensbisse in den Spiegel schauen können. Deshalb haben beide Fahrer bei uns die gleichen Möglichkeiten."

"Wenn ein Fahrer seine Strategie besser nutzt als der andere, werden wir ihn nicht daran hindern. Grundsätzlich aber bekommt der Fahrer, der vorne ist, die bessere Strategie", berichtet Brawn, der auch menschlich viel von Rosberg hält: "Und was ich außerdem an Nico mag: Er kann Fehler zugeben. Das macht ihn zu einem geachteten Teammitglied."

(Motorsport-Total.com)
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Costigan
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Re: Nico Rosberg formel1.de Fanclub

Beitragvon Costigan » 12.03.2012, 20:49

Sofern ich keine Signatur tragen muss (ich trage ja auch nicht die aus dem Alonso-Fanclub), kann man mich gerne in die Mitgliederliste aufnehmen. Rosberg ist seit 2006 neben Alonso der zweite Fahrer, dem ich die Daumen drücke :wink:
It's never good to live in the past too long. As for the future, it didn't seem so scary anymore. It could be whatever I want it to be... Who's to say this isn't what happens? And who's to say my fantasies won't come true... just this once?


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