Formel 1 und die Geschwindigkeit

Hier werden alle Beiträge veröffentlicht, die mit dem Reglement und dessen Auslegung zusammen hängen.
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RacerNik
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Formel 1 und die Geschwindigkeit

Beitrag von RacerNik » 18.07.2006, 16:12

V8, höher angebrachte Flügel etc. sollten Regeln sein, die die Formel 1 Boliden langsamer machen. Durch den höher angebrachten Flügel wollte man die Aerodynamik und deren Effizienz beschneiden. Der neue V8, der etwa 200PS weniger hat als sein Vorgänger sollte die Geschwindigkeit reduzieren-was auf der der graden Strecke durchaus gelang-allerdings wurden die Kurvengeschwindigkeiten höher, was man sofort feststellen konnte. Nun ist es soweit, das die FIA erneut Regeländerungen fordert, was unter anderem eine andere Seite berichtet. Aber sind die Autos wirklich zuschnell? Sollte es in der Formel 1 nicht das Ziel sein, besonders schnell zu sein? :shock:
Abegesehen davon: Ist nicht schon genug getan?? Diese neuen Flügel z.B.:
Bild

Sollte man nicht erst einmal abwarten, was die neuen Regeln bringen, bevor man wieder neue beschließt??

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Beitrag von F1-Fan » 18.07.2006, 16:23

Also ich stehe auf deiner Seite. Auch ich würde mir wünschen, dass mal das Reglement der F1 beständig bleibt.

Letztendlich haben was die Geschwindigkeit, wenn man die Rundenzeiten hinzuzieht, in den letzten Jahren nicht unbedingt den von der FIA gewünschten Erfolg gebracht.

Im Gegenteil, wann immer die FIA Änderungen beschlossen haben, hatten die Teams schon eine Maßnahme in der Schublade diese Änderungen einzubauen ohne ihr Fahrzeug deutlich langsamer zu machen.

Was aber in meinen Augen richtig ist, dass man aufpassen muss, in welche Geschwindigkeitsregionen man geht. Die Fahrer sind zwar trainierte Leute die durchaus Auto-fahren können :) aber auch diese haben ihre physikalischen Grenzen.

Ich denke dass die Geschwindigkeiten zur Zeit vollkommen ausreichen und nicht unbedingt weingebremst werden müssen. Wenn dann sollte man einfach die Motorenleistung und Drehzahl begrenzen :arrow: damit begrenzt man die Geschwindigkeit, lässt aber immer noch Platz für Aerodynamische Finessen.

Meiner Meinung nach ist ein Eingriff in die Aerodymnamik der Fahrzeige gefährlicher, als die Geschwindigkeit. Die Fahrer sind einfach bestrebt ans Limit zu gehen, das sieht man auch daran das man neben der Strecke häufig asphaltierte Auslaufzonen hat, die von den Fahrern mitgenuzt werden um einfach schneller zu sein.

Also bitte keinen Eingriff in die Aerodynamik. Man könnte auch die Elkektronik weiter beschneiden :arrow: z.B: Traktionskontrolle, damit es wieder mehr auf den Fahrer ankommt den richtigen Zeitpunkt zu treffen wann aus einer Kurve beschleunigt wird.

Es gibt viele Möglichkeiten, doch die FIA geht meist den falschen Weg.

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RacerNik
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Beitrag von RacerNik » 18.07.2006, 16:35

F1-Fan hat geschrieben: Ich denke dass die Geschwindigkeiten zur Zeit vollkommen ausreichen und nicht unbedingt weingebremst werden müssen. Wenn dann sollte man einfach die Motorenleistung und Drehzahl begrenzen :arrow: damit begrenzt man die Geschwindigkeit, lässt aber immer noch Platz für Aerodynamische Finessen.
Das klingt ja recht sinnvoll und wäre dazu auch sehr kostengünstig umzusetzen. Aber wie du schon sagtest, sehe ich im Moment noch kein Problem. Ich denke, dass man die Drehzahlen evtl. den einzelnen Strecken anpassen muss, z.B. in Monaco reduzieren, während man z.B. in Bahrain dank der großen Auslaufzonen ohne Probleme voll fahren kann!!

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Beitrag von F1-Fan » 18.07.2006, 16:49

RacerNik hat geschrieben:
F1-Fan hat geschrieben: Ich denke dass die Geschwindigkeiten zur Zeit vollkommen ausreichen und nicht unbedingt weingebremst werden müssen. Wenn dann sollte man einfach die Motorenleistung und Drehzahl begrenzen :arrow: damit begrenzt man die Geschwindigkeit, lässt aber immer noch Platz für Aerodynamische Finessen.
Das klingt ja recht sinnvoll und wäre dazu auch sehr kostengünstig umzusetzen. Aber wie du schon sagtest, sehe ich im Moment noch kein Problem. Ich denke, dass man die Drehzahlen evtl. den einzelnen Strecken anpassen muss, z.B. in Monaco reduzieren, während man z.B. in Bahrain dank der großen Auslaufzonen ohne Probleme voll fahren kann!!
Das wäre dann eine individuelle Lösung. Die fände ich auch nicht schlecht.
Ich denke nur, dass Eingriffe in die Aerodynamik und damit in die Bodenhaftung recht gefährlich für die Fahrer wären.

Oder aber, Breidestone wäre wieder gefragt, sprich wenn sie weniger Flügel haben, dann muss halt der Reifen mehr Haftung bringen.

Nein, diese ganzen Regeländerungen bringen nicht viel. Sie sind nicht gerade sinnvoll. Wie schon erwähnt, wenn sich die FIA was winfallen läßt, haben die Teams schon die Gegenmaßnahme in der Schublade. Und wie man an dert Flügeldiskusion in der letzten Zeit sieht - Die Teams machen alles was nicht ausdrücklich verboten ist. Erlaubt vielleicht auch aber nicht ausdrücklich verboten und schon haben sie von ihrer Geschwindigkeit nichts eingebüßt.

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M. Nissen
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Beitrag von M. Nissen » 18.07.2006, 17:22

wenn die FIA die Kurvengeschwindigkeiten seken will, dann sollen sie mal die Streckenbetreiber auffordern,was dafür zu tun.

Im mehr Kerbs, breitere Kerbs, grifigere Kerbs, grün-lackierter Asphalt hinter den Kerbs, asphaltierte Auslaufzonen: Da sollte man mal ein bisschen zurücknehmen, dann sinken auch die Kurvengeschwindigkeiten.

Eine Drehzahlbegrenzung bringt denke ich nichts, weil das Problem nicht die Geraden, sondern die Kurven sind.
Im Gegenteil: Die Kühler würden kleiner werden und man könnte sie dann "runterziehen", sodass auch sie Abtrieb erzeugen.

Mein Programm zur Geschwindigkeitsreduzierung:

1. Einheitsreifen (kommt ja), das bringt härtere Mischungen

2. 2-geteilter Heckflügel (ist in Planung), bringt außerdem mehr Überholmanöver

3. Jetzt wird's futuristisch: vielleicht sollte man den Abtrieb begrenzen.

Das könnnte so ablaufen: Die FIA stellt alle Wagen mit max. Flügeleinstellung in den Windkanal und schreibt vor, dass die Autos bei 200 Km/h nur so und soviel Abtrieb erzeugen dürfen.

Wenn die Autos den Test bestehen werden sie zugelassen für die Saison.

Ein erneuter Test, wenn ein Team z.B. neue Teile bringt kann erst in der saisonmitte, oder jedes 2. Rennen erfolgen.

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Beitrag von F1-Fan » 18.07.2006, 17:34

M. Nissen hat geschrieben:Mein Programm zur Geschwindigkeitsreduzierung:

1. Einheitsreifen (kommt ja), das bringt härtere Mischungen
Ich glaube kaum dass durch Einheitsreifen härtere Mischungen kommen.
Was da Thema Reifen angeht haben wir ja einen fred in dem ich meine Meinung dazu geäußert habe.

M. Nissen hat geschrieben:2. 2-geteilter Heckflügel (ist in Planung), bringt außerdem mehr Überholmanöver
Wenn das mal nicht auf Kosten der Sicherheit geht
M. Nissen hat geschrieben:3. Jetzt wird's futuristisch: vielleicht sollte man den Abtrieb begrenzen.
Da sind wir wieder beim Thema Reifen, wenn der Abtrieb begrenzt würde, müssten die fehlende Haftung der Reifen bringen.

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Argestes
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Beitrag von Argestes » 18.07.2006, 19:46

Kleiner Einwurf vorweg:
Einen Flügel höher zu setzen macht ihn eigentlich effizienter. Könnten die Ingenieure den Flügel frei positionieren, dann wäre er hoch über dem Auto, wo er ohne Verwirbelungen frei von der Luft angeströmt würde. Aber lassen wir das.

Zur Frage:
Nein, es ist nie genug getan. Die Autos werden immer schneller, die Risiken größer, die Grenzbereiche schmaler, die Zeiten um zu reagieren kürzer, die Belastungen für die Fahrer wachsen.

Dem muss man entgegenwirken. Es wäre durchaus möglich ein Auto zu bauen, dass unglaublich schnell wäre, aber dem Fahrer durch die Auftretenden Kräfte Schaden zufügt. Bei zu hohen Kurvengeschwindigkeiten können durch die auftretenden Seitenkräfte mit der Zeit Symptome auftreten die einer leichten Gehirnerschütterung entsprechen. Gleichzeitig ist das Resultat bei Versagen eines Autoteils - man denke z.B. an einen Reifenplatzer - schwerwiegender, je höher die Geschwindigkeit war.

Dass es nötig ist die Autos zu bremsen zeigt sich gerade in der Tatsache, dass die gewählten Maßnahmen scheinbar nicht fruchten. Ohne diese würde die gewonnene Leistungssteigerung die Autos noch schneller als in den Vorjahren machen.

Und wo wir heute wären, hätte man nicht die Turbo-Ära beendet, das ist kaum vorstellbar.

Die Alternative zu den immer wieder nötigen Regeländerungen wäre ein kompletter Entwicklungsstopp, sodass sich über eine Saison gar nichts tut und dieselben Fahrzeuge über Jahre zum Einsatz kommen könnten. Aber wer will denn in der F1 sowas sehen?
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Beitrag von Argestes » 18.07.2006, 19:50

F1-Fan hat geschrieben:Ich glaube kaum dass durch Einheitsreifen härtere Mischungen kommen.
Was da Thema Reifen angeht haben wir ja einen fred in dem ich meine Meinung dazu geäußert habe.
Da kannst Dich aber drauf verlassen. Jetzt muss man ans Limit gehen um Siege zu erobern. Ohne Konkurrenten kann und muss man Sicherheitsreserven lassen um Defekte zu vermeiden, die wiederum keine gute Werbung wären. Diese Reserven werden die Zeiten deutlich langsamer machen.

Ein Blick zurück in die Zeit als Goodyear Alleinausstatter war und auf die plötzlich extreme Entwicklung auf dem Reifensektor und die dramatisch sinkenden Rundenzeiten nach dem Einstieg von Bridgestone spricht hier Bände.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Beitrag von F1-Fan » 18.07.2006, 19:58

Argestes hat geschrieben:Die Alternative zu den immer wieder nötigen Regeländerungen wäre ein kompletter Entwicklungsstopp, sodass sich über eine Saison gar nichts tut und dieselben Fahrzeuge über Jahre zum Einsatz kommen könnten. Aber wer will denn in der F1 sowas sehen?
Keiner Argestes keiner. Wenn du einen Entwicklungsstopp einführen würdest, wäre das gleichbedeutend mit langeweile. Es wären dann immer dieselben Autos vorne, weil die Gegner eben nicht weiterentwickeln dürften. Das gleiche Thema ist die Einfrierung der Motorenentwicklung. Wenn dir am Anfag der Sason 20 PS fehlen, kannst du sie nicht aufholen, weil du nichts verändern darfst. Das wäre doch Schwachsinn.

Trotzdem finde ich, das es nichts bringt jedes Jahr neue Regeln einzuführen. Klar wären die Turbos nicht gestoppt worden wir wären heute wahrscheinlich über die physikalischen Grenzen hinaus - nur fliegen ist schöner :lol: - letztendlich sollte duie Sicherheit der Fahrer oberstes Gebot sein. Dort wurde viel getan. Der letzte tötlich Unfall war der von Ayrton Senna. Viele Unfälle von heute würde mit damaliger Technik ebenfalls tötlich enden. Und die Autos isnd heute schneller als ´94.

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Beitrag von Pallak » 18.07.2006, 20:20

Ein ganz klares "die Autos endlich mal so lassen wie sie sind".
Den Mechaniker und den Teams geht das doch irgendwann richtig auf die Nü... wenn man ständig was ändern muss, und dies dann wiederum testen muss. Früher hat man darauf eigentlich nie geachtet, aber jetzt wollen sie wirklich die Autos langsamer machen, obwohl die Sicherheit gut bis sehr gut ist?! Sicherheit erhöhen, und Autos langsamer machen....Entweder oder würd ich mal sagen!

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Beitrag von Ferrari4Ever » 18.07.2006, 21:55

Natürlich in erster Linie geht es um die hohen Kurvengeschwindigkeiten die man jetzt erreicht und dadurch die Fahrer sehr hohen Belastungen aussetzt.

Man hat ja in den Einblendungen gesehen, das der Zeiger in schnellen und engen Kurven voll am Anschlag war. Mann, was muss das für ein Gefühl sein, wenn das vier- oder fünffache deines eigenen Gewichtes auf dich einwirkt, was müssen das für Kräfte sein, die ein Fahrer aushalten muss, das können wir uns gar nicht vorstellen.

Klar die sind darauf trainiert, trotzdem gibt es immer wieder Fahrer die darüber klagen und je nach Strecke fix und foxi sind. Man sollte die Fahrer mehr zu Rate ziehen, denn schliesslich geht es um ihre Sicherheit und Gesundheit.

Was auch ein Ziel sein muss, mehr Überholmanöver und eine Idee von einem Boost-Button war gar nicht so schlecht. Mosley will die Energie aus dem Bremsen gewinnen und so kurzzeitig ein paar PS mehr freisetzen.
Bei der A1-Rennserie gab es doch auch einen Boost-Button, diesen konnte man ein paar Mal nutzen und brachte kurzzeitig an die 30-40 PS.

Wieder anders macht es die GP2-Serie mit einheitlichem Material, die mir ganz gut gefällt und wo zur Zeit mehr geboten wird als in der F1. Da läuft ständig was und es gibt viele Überholmanöver.

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Beitrag von F1-Fan » 18.07.2006, 22:03

Ferrari4Ever hat geschrieben:Natürlich in erster Linie geht es um die hohen Kurvengeschwindigkeiten die man jetzt erreicht und dadurch die Fahrer sehr hohen Belastungen aussetzt.

Man hat ja in den Einblendungen gesehen, das der Zeiger in schnellen und engen Kurven voll am Anschlag war. Mann, was muss das für ein Gefühl sein, wenn das vier- oder fünffache deines eigenen Gewichtes auf dich einwirkt, was müssen das für Kräfte sein, die ein Fahrer aushalten muss, das können wir uns gar nicht vorstellen.

Klar die sind darauf trainiert, trotzdem gibt es immer wieder Fahrer die darüber klagen und je nach Strecke fix und foxi sind. Man sollte die Fahrer mehr zu Rate ziehen, denn schliesslich geht es um ihre Sicherheit und Gesundheit.

Was auch ein Ziel sein muss, mehr Überholmanöver und eine Idee von einem Boost-Button war gar nicht so schlecht. Mosley will die Energie aus dem Bremsen gewinnen und so kurzzeitig ein paar PS mehr freisetzen.
Bei der A1-Rennserie gab es doch auch einen Boost-Button, diesen konnte man ein paar Mal nutzen und brachte kurzzeitig an die 30-40 PS.

Wieder anders macht es die GP2-Serie mit einheitlichem Material, die mir ganz gut gefällt und wo zur Zeit mehr geboten wird als in der F1. Da läuft ständig was und es gibt viele Überholmanöver.
Wenn du den Boost-Button nennst, kannst Du auch in die Turbo-Ähra zurückgehen, zum guten alten Turborädchen, dass die Fahrer nutzen konnten um mehr Ladedruck zum Überholen zu haben. Also das gab es in der F1.

Was die GP2 angeht, da geb ich dir recht, da ist immer was los. Für die F1 halte ich aber diese Einheitsautos für falsch. Die GP 2gefällt mir auch ganz gut, aber sie ist nicht unbedingt mit der F1 vergleichbar - es ist halt eine Nachwuchs-Formel.

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Beitrag von Ferrari4Ever » 19.07.2006, 01:32

Schon klar die F1 mus auch bleiben was sie ist, die Königsklasse des Motorsports mit dem inovativsten High-Tech.

Trotzdem muss man sich für gewisse Bereiche halt auch mal in anderen Rennserien was abschauen, auch wenn es eine Nachwuchsserie ist, wenns was bringt.

Das heisst dann sicher nicht dass die F1 dann weniger wert ist, nein, den Fans muss mehr Action und mehr Überholmanöver geboten werden. Mit der neuen Qualy hat man schliesslich auch nicht das Rad neu erfunden, sondern auch was abgeschaut und es hat was gebracht. Der letzte Teil mit dem Benzinrunterfahren ist zwar umstritten, aber diese Qualy hat Spannung gebracht und darum gehts.

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Beitrag von Mik » 19.07.2006, 08:29

Meiner Meinung nach sollte um die F1 wieder spannender zu bekommen zum einen ein anderes Punktesystem her, zum anderen extrem an der Aerodynamik beschnitten werden. Es ist schon wünschenswert das die F1 die Topklasse der Motorsports ist, aber in Melbourne 10 - 12 Sek. schneller zu fahren als die amerik. Kollegen sorry 2-3 Sek. würden es auch tun.

Aerodynamik heißt für mich in aller erster Linie Groundeffekt. Also die Unterböden sollten profiliert sein und den Diffusor würde ich glatt verbieten. Ohne Groundeffekt muß man den Abtrieb über die Flügel erzeugen und damit bekomme ich zum einen geringere Kurvengeschwindigkeiten und die sog. Dirty Aer verliert ihre Wirkung.
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Beitrag von Ferrari4Ever » 19.07.2006, 10:58

Mik, das ist sicher ein Möglichkeit die Du nennst und es ginbt noch viele andere.

Wichtig ist einfach, dass sie was machen und entlich mal eine Einigung finden, ist aber in der F1 nicht so leicht, wenn sich da Teams oder Hersteller dann querstellen.

Ich bin zuversichtlich dass sie sich für 2007 was einfallen lassen.

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