Budgetobergrenze

Hier werden alle Beiträge veröffentlicht, die mit dem Reglement und dessen Auslegung zusammen hängen.

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chuky
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Budgetobergrenze

Beitrag von chuky » 22.04.2009, 22:01

Das Thema Budgetobergrenze ist ja in aller Munde. Sogar Teamchefs haben sich schon dafür ausgesprochen. Mario Theissen gehört auch zu den Befürwortern. Nun will ja die Fia eine abgeänderte Art, die auch sehr umstritten ist für nächste Saison einführen. Dort geht es darum, dass man freiwillig sich an die Budgetobergrenze halten kann, aber dafür von der Fia weitesgehend technische Freiheiten bekommt(naja zumindest solang wie es nicht ins dominante übergeht, kann ja von der Fia dann nach belieben kontrolliert werde).
Ich finde diese Regel schwachsinnig und bin ganz klar für eine flächedeckende Budgetobergrenze. Was meint ihr wäre die richtige Lösung um neue Teams(Lola vllt. und auch andere unbekannte) in die F1 zulocken, aber keine Einheitsautos einzusetzen.

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CSDamage
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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von CSDamage » 23.04.2009, 07:20

Eine Budgetobergrenze sollte shcon daherkommen. Wenn es so weitergeht, werden wir sicherlich keine neuen Teams bekommen. Sondern eher, dass finanziell schwächere Teams abspringen werden.
Eine Budgetobergrenze muss alledring genau definieren, was alles da hineingehört. Sgaen wir eine Obergrenze von 30 oder 35 Millionen. Gilt das für alles?
Ich meine, es gibt Teams, die zahlen ihrer Fahrern schon 20 Millionen. Die haben dan also noch 10-15 Millionen für die Restlichen gehälter und die Wagenentwicklung und den Bau der Autos samt den Reisekosten? Das ist ziemlich unmöglich.
Wenn man jedoch sagt, in diesen 35 Millionen gehören Ausgaben für die Entwicklung und die Reisekosten, kann man es eher durchsetzten. Schliesslich soll es jedem Team selbst überlassen werden, wieviel sie den Angestellten bezahlen wollen. Oder aber man macht eine Obergrenze von 50 -60 Millionen, wo dan alle Ausgaben inkl. Gehälter und Reisekosten gedeckt werden müssen.
Würde so eine Obergrenze begrüssen und bin gespannt, ob sich die FIA da auch durchsetzten kann und will, wie sie es bei schon so mancher schwachsinniger Idee tean haben oder wollten...

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Argestes » 23.04.2009, 10:18

Die FIA zeigt sich in diesem Punkt ohnehin gerade gesprächsbereit.

Ein zweigleisiges System könnte man nur als Übergangslösung betrachten. Es sollte auf alle Fälle vermieden werden. Hier liegen viele Möglichkeiten bei der FOTA. Können sich die Teams einigen alle dieselbe Variante zu wählen, dann wäre auch das derzeit ins Auge gefasste System kein Problem. Zudem wäre dies ein starkes Zeichen dafür, dass die FOTA funktioniert. Dauerhaft muss man das ja noch immer bezweifeln, gerade auch angesichts der Unruhe, welche durch die Diffusoren ausgelöst wurde und Briatores Stimmungsmache gegen Brawn.

Eine Grenze sollte ferner so niedrig wie möglich angesetzt werden und hier gilt wie bei jeder Neuerung in der F1, man muss eine Grenze wählen, die realistisch erscheint und idealerweise noch etwas extremer werden. Das Resultat ist eine Herausforderung für die Beteiligten und Herausforderungen sind ein wesentliches Element des Sports.
Was aus heutiger Sicht als viel zu geringes Budget erscheint kann durchaus ausreichend sein. Dann wird eben jedem weniger gezahlt. Dann wird auf günstigere Materialien zurückgegriffen. Dann läuft der Windkanal so lange wie man es sich leisten kann und nicht so lange wie maximal erlaubt.
Mit 35 Millionen wird anderswo großartiger Rennsport geboten. Bessere Autos baut man nicht mit mehr Geld, sondern mit kreativeren Ideen und optimalen technischen Lösungen. Wenn man nur so wenig Geld hat, dann muss man eben auch in der F1 wieder wirtschaftlich denken und das wäre für die Zukunft das wichtigste.

Damit aber alle mitziehen sollte man die Grenze passend abstimmen. Orientierungshilfe muss das Budget der derzeit kleinsten Teams sein. Eine Zahl, die jeder erreichen kann eben.
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von chuky » 23.04.2009, 15:07

Argestes hat geschrieben:Die FIA zeigt sich in diesem Punkt ohnehin gerade gesprächsbereit.

Ein zweigleisiges System könnte man nur als Übergangslösung betrachten. Es sollte auf alle Fälle vermieden werden. Hier liegen viele Möglichkeiten bei der FOTA. Können sich die Teams einigen alle dieselbe Variante zu wählen, dann wäre auch das derzeit ins Auge gefasste System kein Problem. Zudem wäre dies ein starkes Zeichen dafür, dass die FOTA funktioniert. Dauerhaft muss man das ja noch immer bezweifeln, gerade auch angesichts der Unruhe, welche durch die Diffusoren ausgelöst wurde und Briatores Stimmungsmache gegen Brawn.

Eine Grenze sollte ferner so niedrig wie möglich angesetzt werden und hier gilt wie bei jeder Neuerung in der F1, man muss eine Grenze wählen, die realistisch erscheint und idealerweise noch etwas extremer werden. Das Resultat ist eine Herausforderung für die Beteiligten und Herausforderungen sind ein wesentliches Element des Sports.
Was aus heutiger Sicht als viel zu geringes Budget erscheint kann durchaus ausreichend sein. Dann wird eben jedem weniger gezahlt. Dann wird auf günstigere Materialien zurückgegriffen. Dann läuft der Windkanal so lange wie man es sich leisten kann und nicht so lange wie maximal erlaubt.
Mit 35 Millionen wird anderswo großartiger Rennsport geboten. Bessere Autos baut man nicht mit mehr Geld, sondern mit kreativeren Ideen und optimalen technischen Lösungen. Wenn man nur so wenig Geld hat, dann muss man eben auch in der F1 wieder wirtschaftlich denken und das wäre für die Zukunft das wichtigste.

Damit aber alle mitziehen sollte man die Grenze passend abstimmen. Orientierungshilfe muss das Budget der derzeit kleinsten Teams sein. Eine Zahl, die jeder erreichen kann eben.

Allgemein hast du ja Recht, aber ein Problem gibt es noch. Die Hersteller. Sie müssen ja noch Motoren entwickeln und das kostet auch nicht gerade wenig.

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Argestes » 23.04.2009, 16:17

chuky hat geschrieben:Allgemein hast du ja Recht, aber ein Problem gibt es noch. Die Hersteller. Sie müssen ja noch Motoren entwickeln und das kostet auch nicht gerade wenig.
Ist kein Problem. Das kostet soviel, wie man darin investiert und im Endeffekt gibt's zwei einfache Möglichkeiten.

:arrow: Ein Motorenlieferant konstruiert unabhängig von der Budgetgrenze ein Triebwerk, das er dann den Teams anbietet. Er wird wirtschaftlich agieren müssen und soviel investieren, dass er unterm Strich was verdient.

:arrow: Ein Team konstruiert sein Triebwerk selber. Es muss dann eben diesen Posten im Budget entsprechend unterbringen. Was andere für den Kauf von Motoren ausgeben wird hier in dem Fall für die Entwicklung ausgegeben.

Aber da ja die Motorenentwicklung auch stark reguliert wird sollte sich hier eine praktische Lösung in jedem Fall finden lassen.
Ich meine das ernst.
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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Mik » 30.04.2009, 11:14

Ich sehe die Grenze sehr kritisch, klar sollen die Kosten sinken, wie aber ein Rennstall aus heutiger Sicht seinen Materialmix, die Ingenieure, Fahrer, Startgebühren, Tests, Entwicklungen, usw damit finanzieren soll bleibt mir unverständlich. Sicher muß man abwarten, wie die Regelungen genau aussehen werden, meine Befürchtungen sind dahingehend, daß die F1 nicht mehr der schnellste und innovativste Automobilrennsport bleiben wird. Meine grundsätzliche Meinung zum Thema FIA habe ich ja schon zur Genüge Kund getan, je mehr diese reglementiert desto unattraktiver, undurchsichtiger und eben teuerer wird die F1. Schade für die Serie.
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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Argestes » 30.04.2009, 11:57

Mik hat geschrieben:Ich sehe die Grenze sehr kritisch, klar sollen die Kosten sinken, wie aber ein Rennstall aus heutiger Sicht seinen Materialmix, die Ingenieure, Fahrer, Startgebühren, Tests, Entwicklungen, usw damit finanzieren soll bleibt mir unverständlich. Sicher muß man abwarten, wie die Regelungen genau aussehen werden, meine Befürchtungen sind dahingehend, daß die F1 nicht mehr der schnellste und innovativste Automobilrennsport bleiben wird. Meine grundsätzliche Meinung zum Thema FIA habe ich ja schon zur Genüge Kund getan, je mehr diese reglementiert desto unattraktiver, undurchsichtiger und eben teuerer wird die F1. Schade für die Serie.
Innovation braucht nicht Geld, sondern Ideen.

Wenn man weniger Geld ausgeben kann muss man eben schauen, welche Ausgaben am wichtigsten sind und wo man am effizientesten spart. Auch jetzt muss das Budget verteilt werden. Dieselbe Aufgabe, nur muss man sie in Zukunft eben besser lösen. Heute ist es nicht tragisch, wenn man 5 Millionen ausgibt ohne zu einem Ergebnis zu kommen. In Zukunft wird man spüren, dass dieses Geld dann an anderer Stelle fehlt und wer so schlecht arbeitet wird dann vielleicht von einem anderen Team eingeholt, das früher trotzdem nicht aufschließen hätte können.

Viele Leute sagen bei dem Thema Dinge wie:"Hey, das ist die Formel 1. Da muss entwickelt werden. Das muss die Spitze sein. Da kann eben nur mitmachen, wer es sich leisten kann."
In meinen Augen eine dumme Einstellung. Einerseits stellt sich auch mit einer Budgetgrenze die Frage, in welchen Serien denn mehr Geld ausgegeben wird und ob es nötig ist, dass die Formel 1 10 mal soviel Geld ausgibt wie andere, statt vielleicht mit doppelt so großen Budgets zu operieren, andererseits möchte ich wissen wer am Ende zufrieden wäre wenn er sagen müsste:"OK, die haben sich zu Tode gewirtschaftet und alles ist den Bach runter gegangen, weil es zu teuer war. Aber hey, das war die Formel 1. Da ging's darum die Spitze des Motorsports zu sein und zu zeigen, was technisch möglich ist, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Das musste so ablaufen."
Ich meine das ernst.
Ich bin eben so blöd.

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Alexander_Wurz » 30.04.2009, 14:36

Ich sehe eher das problem, dass es da wieder 2 klassen von teams geben wird. die mit budgetobergrenze und die ohne. wobei die einen mehr geld zur verfügung haben und die anderen technisch mehr machen dürfen. das ist meiner meinung nach absurd.

Außerdem ist es meiner meinung nach absurd einerseits das auftankverbot einzuführen (das sicherlich einiges an entwicklungskosten voraussetzt) und andererseits werden eben diese beschränkt.

und am aller krankesten daran is, dass man wenn man die budgetgrenze einhalten will nur das ganze geld vor dem 1.1.2010 in die entwicklung des autos stecken muss (zB outsourcing mit prepayment) und damit kommt man herrlich um die budgetgrenze herum.

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Horst » 30.04.2009, 15:37

Hier aus den News:
Einen Tag nach dem FIA-Weltratsmeeting in Paris gab der Weltverband die Einführung einer Budgetobergrenze in Höhe von 40 Millionen Pfund (44,6 Mio. Euro) bekannt. Als Geschäftsjahr für das Budgetlimit gilt der 1. Januar bis 31. Dezember. Die Teilnahme daran ist freiwillig. Die 40 Millionen Pfund umfassen alle Ausgaben außer Marketing und Hospitality, alle Fahrergehälter, Strafen der FIA, Motorenkosten (nur 2010), alle Ausgaben, die erwiesenermaßen keinen Einfluss auf die Performance haben und Dividenden die aus Gewinnen bezahlt wurden, die in der WM eingefahren wurden.
[...]
Damit die Budget-Teams mit den anderen mithalten können, räumt die FIA ihnen, wie angekündigt, technische Freiheiten ein. Nämlich: Bewegliche Front- und Heckflügel sowie einen Motor, der keiner Drehzahlbegrenzung unterliegt. Die Teams dürfen zudem außerhalb der Saison uneingeschränkt testen und bekommen keine Auflagen für Windkanaltests.
Ich befürchte auch, dass das wieder so ein Hick Hack wie jetzt mit dem KERS System wird. Die Teams müssen jetzt abwägen, entweder mit Budgetgrenze freie Tests und Drehzahlen, oder wie diese Saison mit wenig Test und 18.000 U/min, aber dafür soviel Geld ausgeben können, wie man will. Ich denke die meisten Teams (vor allem die Privatteams) werden ersteres wählen.
Alexander_Wurz hat geschrieben:Außerdem ist es meiner meinung nach absurd einerseits das auftankverbot einzuführen (das sicherlich einiges an entwicklungskosten voraussetzt) und andererseits werden eben diese beschränkt.
Der Tank muss halt vergrößert werden. Wahrscheinlich muss dann auch das Auto angepasst werden, das wird sich dann sicherlich wieder auf die Aerodynamik und die Balance auswirken. Und das muss man dann wieder intensiv (im Windkanal) testen. (Ich würde ja Force India empfehlen, das 2009er Auto zu vergessen und jetzt schon für 2010 zu entwickeln :wink: )
Mal ganz zu Schweigen, wie es mit der Sicherheit bei einem Crash aussieht.

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Mik » 30.04.2009, 16:38

nach der Ankündigung zur Regeländerung verstehe ich die Zielrichtung der FIA überhaupt nicht mehr. Die Teams die dann normalerweise dafür kein Geld mehr haben dürfen testen, hochdrehende ( damit im Materialmix teuere ) Motoren verwenden, testen unbegrenzt ( auch nicht ganz billig ) und haben uneingeschränkt den Windkanal zur Verfügung ( auch nicht ganz billig ).
Wer will das bitteschön kontrollieren, zumal die Einschränkungen mit Sicherheit nicht auslegungsfrei definiert werden können. Für mich bedeutet das noch mehr Konfliktpotential, noch mehr Einsprüche, noch mehr Verfahren. Wo ist der Sinn in diesem Unsinn ???

Ich bin ja mal gespannt :wink:
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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von ced90 » 02.05.2009, 13:46

Also sie sollte etwas höher sein zunächst. Aber die Idee finde ich sonst hervorragend. Es kann endlich wieder entwickelt und getüftelt werden, wenn man sich nur an die Budgetobergrenze hält. Ich finde es so, wie es im Moment ist (Motoren eingefroren, Drehzahllimit pipapo) gar nicht gut, da irgendwie der Reiz ein wenig verloren geht. Warum sich alle über die technischen Freiheiten für "Billigteams" so aufregen, versteh ich nicht. Die unter der Finanzkrise ächtzenden Konzerne müssten sich doch freuen. Warum halten sie sich nicht dran und gut. Klar, man sollte mal die FIA dazu anhalten, vielleicht nicht gleich so tief zu gehen, sondern von Jahr zu Jahr das Ganze anzupassen. Das wäre aber noch machbar bis zur Auschreibung Ende Mai. Leider will Ferrari gar nicht. Dabei sieht man doch, dass Geld allein keinen Erfolg bringt, Toyota hat das jahrelang gezeigt und Ferrari mit dem Riesenbudget lieferte bis her eine peinliche Vorstellung ab. Wenn man jetzt nichts unternimmt, dann steigen die Konzerne aus, weil sie nur noch Verluste machen und dann fährt, nachdem Williams und Force India dann auch pleite machen, Red Bull gegen Brawn und das wars. So gibt es jetzt die Chance, mal wieder ein volles stabiles Starterfeld zu bekommen, wonach sich doch insgeheim jeder sei Jahren sehnt. Die momentanen Teams sitzen wahrscheinlich nur geizig auf ihren TV-Geldern - bei einer Budgetlimitierung brauch man aber davon nicht soviel :winky:
Nach hoffentlich wird alles gut

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Marcus » 02.05.2009, 16:08

Ich persönlich finde es eine gute Sache. Dem sagt man Chancengleichheit. Wem es nicht passt, der muss sich ja nicht daran halten. Er wird dann zwar benachteiligt aber er kann es sich ja vorher überlegen. Die Budgetobergrenze zwingt die Teams dazu, erst mal lang und breit über eine Sache nachzudenken und nicht wild darauf los zu entwickeln.

Gruss Marcus
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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Exixtenz » 03.05.2009, 11:29

Alexander_Wurz hat geschrieben:Ich sehe eher das problem, dass es da wieder 2 klassen von teams geben wird. die mit budgetobergrenze und die ohne. wobei die einen mehr geld zur verfügung haben und die anderen technisch mehr machen dürfen.
Awa denk mal nach welches Team wird so blöd sein und lieber mehr Geld ausgeben, aber dann trotzdem hinterherfahren weil die kleinen Teams bessere Wagen haben?? Keines!! Also werden sich wohl oder übel auch die großen Teams an die Budgetobergrenze halten müssen wollen sie Konkurenzfähig bleiben.
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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von BigStefan » 04.05.2009, 14:58

Also eine Budgetobergrenze finde ich eigentlich interessant, vor allem deswegen weil es dann einigen neuen Teams die Möglichkeit gibt in die Formel 1 zu stoßen. Aber ich bezweifle, dass alle großen Teams sich wirklich dazu bekennen werden.

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Re: Budgetobergrenze

Beitrag von Mik » 05.05.2009, 17:28

ich als großes Team hätte folgende Idee. Ich lasse über Mittelsmänner einen Firma gründen, diese entwickelt Renntechnik in aller feinster Form testet, hat Windkanäle usw. Von dieser Firma lease ich die Technik dann so, das es in jedes Budget passen würde :wink:
Ich weiß allerdings nicht ob das so gehen würde, könnte mir aber vorstellen, daß eine Ausklammerung eines derartigen Vorgehens relativ schwierig sein wird.

Was ich damit sagen will, eine Budgetgrenze wird eben nichts einfacher und billiger machen sondern lediglich jetzt noch nicht bekannte Lücken und Grauzonen schaffen. Diese werden von den Teams mit Sicherheit erbarmungslos ausgeschöpft.
Mik

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