Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

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bolfo
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 28.07.2008, 21:44

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
Und wie kommst du jetzt auf diese Idee? Hätte sein können... Es hätte doch auch sein können, dass Schumacher in einem umlackierten Renault unterwegs war, und niemand hats gemerkt :lol: Es hätte auch sein können, dass der böse Alonso ihm diese Benzinpumpe noch schnell reingebaut hat. Es könnte.... Absolut wertlos. Fakt ist, dass man einen Defekt hatte, und damit hats sichs. Alles andere geht ins Reich der Verschwörungstheorien....
Du bist meiner Frag schon wieder ausgewichen... :lol:
Jap, und Fakt ist das Schumacher in Suzuka seine 10 entscheidendsten Punkte in seiner Karriere bisher verloren hat. Das wäre der 8. Weltmeistertitel gewesen.
Was heisst ich bin deiner Frage ausgewichen? Du kommst hier einfach und behauptest nun, die Ingenieure hätten wissen können, dass etwas kaputt ist, reagierten aber nicht, weil sie nicht wussten was. Was für eine glorreiche Eingebung.... :lol: Sorry, aber spekulativer gehts nimmer :!:



Schon möglich, deshalb heisst jedoch noch lange nicht, dass die dann schlechter gearbeitet haben.
Ich habe meine Gedankengänge schon längst begründet, während du dich hier als "Möchtegern Ingeneur" hinstellst. Absolut lächrlich. Das nächste Mal bist du vielleicht ein Bruder von Jean Todt...
Sie haben höchst wahrscheinlich schlechter gearbeitet, weil eben die ganzen Defekte nicht dem Zuverlässigkeitsstandard von Ferrari entsprechen. Ein weiterer Grund dafür.
Ehm, auf meinem Fakel da steht nicht Möchtegern Ingenieur, sondern lediglich Ingenieur, ich glaube ich sollte mich bei der Hochschule beschweren :lol:
Sorry, aber das ist gerade mal gar kein Argument. Die ganzen Defekte entsprechen nicht dem Zuverlässigkeitsstandard... natürlich tun sie das nicht, und zwar bei keinem Team!! Wäre ja tragisch, wenn sie Standard wären :lol: Warum hatte denn Alonso zweimal derartige Probleme? Motorschaden und verlorene Radmutter? Entspricht dies der Standardzuverlässigkeit Renaults?? :lol:

Hierzu einfach eine kleine Belehrung: In Sachen technische Ausfälle geht alles nach der Gauss'schen Normalverteilung, wenn die Qualitätskontrolle gut ist. Und das beinhaltet, dass es TOTSICHER zu technischen Defekten kommen wird - so oder so. Das ist NICHT VERMEIDBAR. Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit, deshalb gibts hier schon gar keinen Rückschluss auf die Mechaniker, da Defekte schlicht und einfach in der Natur der Sache liegen. Ferrari hatte diesbezüglich sehr gute Werte, doch irgendwann werden Defekte auftreten, das ist nun mal so.


Na, das kommt mir jetzt doch ein bisschen seltsam vor. Diese Möglichkeiten streitest du gekonnt ab, stellst jedoch etwelche Theorien über demotivierte Arbeiter auf und dass Schumacher MIT SICHERHEIT Weltmeister geworden wäre, wenn kein Motorschaden aufgetreten wäre. Woher weisst du denn das? Kannst du ja ebenso wenig sagen. Womit der Motorschaden bereits nicht mehr so schlimm ist, weil es kein Fakt ist, dass Schumacher ohne ihn Weltmeister geworden wäre.
Mhh, so ist das eben auf einer Diskussionsplattform, das man unterschiedliche Meinungen bei unterschiedlichen Aspekten. In Übrigen verschafft die Strecke in Suzuka ein bedeutend sicheres Gefühl bim Fahrn, als in Monaco, wo nicht immer viel fehlt um in der Leiptplanke zu landen.
Was ist denn das für eine Diskussionsgrundlage? Du kannst nicht Vermutungen anderer diesbezüglich als Unsinn und unwahrscheinlich abtun, und dann selbst auf eine gleiche totsichere Erkenntnis kommen, die auf demselben Prinzip beruht. Dies macht deine Argumentationsweise erst recht unglaubwürdig.



Eben, und genau so wenig kannst du sagen, ob Schumacher ohne Motorschaden Weltmeister geworden wäre oder ob er sich eben nicht doch noch von selbst gedreht hätte :lol:
Jap, Michael Schumachr hatte in den Rennen immer soviele Dreher, so das er dadurch immer viele Punkte liegen ließ. :thumbs_up:
Ganz offensichtlich.... doch ab und zu. Die Beispiele aus der Saison 2006 sollten dir eigentlich mittlerweile bekannt sein :lol:



Na, und weil die Fans auf Spannung angewiesen sind, adelt dies jetzt Schumachers Fehler oder was?? :lol:
Ich würde es eher so formulieren: Durch die Fhler Schumachers in der Saison 06 hat sich sein Ansehen als Rennfahrer noch gestiegert, weil er eben für die Titel gekämpft hatte, weil er noch mehr Punkte wollte und nicht seine Position halten. Das macht einen wahren Racer aus, auch Risiko einzugehen.
Ich werde diese Stelle wieder einmal zitieren, wenns um andere Fahrer geht :lol:





Aber wer sagt denn, das die Kraft nicht mehr da war? Woher willst du das wissen? Nur weil du als Fan 3 Wochen lang geweint hast, weil Schumacher praktisch keine Titelchancen mehr gehabt hat? Sie hatten nach wie vor die Chance auf den Konstrukteurstitel, und da geht es um 'zig Millionen von Dollar, und ich denke, das sollte jedem Anreiz genug sein. Was denkst du wohl, was für eine Prämie es gegeben hätte im Falle einer Meisterschaft? Die sind nicht nur wegen der Ehre bei den Rennen dabei, sondern auch wegen der Kohle, die sie verdienen. Und die Prämie wäre sicherlich sehr gut gewesen.
Oh ja, alle hätten Unmenen von Summen erhalten und haben nach dr Saison 06 alle durchweg gekündigt, denn schließlich bekommt das team als Prämie "zig Millionen von Dollar". Eine super Motivation muss das immer sein für die Mitarbeiter Ferraris - Denn danach sind sie ja schon reif für ihre Frührente!!! Dann haben sie ausgesorgt mindestens (!!!) für ihr Leben.
Wenn aber der Konstrukteurstitel schon ziemlich fern war, dann sinkt auch die Motivation. Und für jede erfolgreiche Arbeit muss auch eine top Motivation dabei sein. Motivation ist Voraussetzung für Erfolg!
Nur schon die MÖGLICHKEIT auf den Titel sollte eigentlich Motivation genug sein.

Aber ganze einfache Gegenfrage: 2005 gewann McLaren 10 Rennen, galt eigentlich als Titelfavorit für 2006. Gewonnen haben sie nichts. Waren nun die Mechaniker einfach nach 3 Rennen bereits so demotiviert, dass sie nicht mehr richtig arbeiteten?



Was Schumacher unmittelbar nach Suzuka gesagt hat, war emotional und von Enttäuschung geprägt. Das ist im ersten Moment nun mal so. Doch 3 Tage später sah es bereits wieder anders aus. Man wird realistischer. Und bis Brasilien hatte man 3 Wochen lang Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Schumachers Aussage hätte dann wesentlich anders geklungen.
Der erste Moment war nachdem er aus sein Auto stieg und minutenlang in dem PKW saß - In diesen Moment hätte er nicht viel sagen können, weil er kein Wort herausgkommen hätte vor lauter nttäuschung. Aber Rennfahrer sind schnell genug um zu erkennen was dann noch möglich ist. Und bis die Interviews kamen war schon Rennende, also vielleicht eine halbe Stunde später. Bis dahin hatte Schumacher erkannt, was wirklich "Sache war", was noch möglich war. Klar waren die Emotionen noch da, ganz verständlich und das hielt noch lange an, aber hatte seinen Verstand um zu wissen "was Sache war". :wink:
Hallo, eine HALBE STUNDE. Bis dahin hat keiner nach so einer Sache seinen Verstand, um zu wissen "was Sache war". Das solltest du als Hobbypsychologe eigentlich wissen :lol:

Deshalb kannst du diese Aussage auch nicht als Referenz nehmen, da sie in den ersten Emotionen entstand. Kurz später hat sich all das bereits wieder relativiert. Und diese Aussage ist letztlich das, was ausschlaggebend ist.
Wirfst du ihm nun vor seine Fans anzulügen, weil er sein Verstand nicht eingeschaltet hat nach den Suzuka Rennen?
Ich glaube du kapierst es wirklich nicht. Solltest du jedoch als Hobbypsychologe :lol: Es geht hier nicht um jemanden anlügen, sondern darum, dass Schumacher eine Aussage relativ nahe nach seinem Ausfall gemacht hat, der die WM praktisch entschied. Da ist man sehr emotional und braucht erst mal ein paar Tage, um sich wieder zu fassen.

Frag doch mal einen Ballack oder sonst irgend einen, der gerade erst einen Weltmeister- oder Europameistertitel verloren hat, wie er sich gerade fühlt. Ganz einfach: Am Boden zerstört. 3 Tage später sieht dies schon wieder etwas anders aus, und 3 Wochen später erst recht. Ich glaube dies ist nicht so schwer verständlich.
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schumike
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 29.07.2008, 10:44

@ bolfo:
Was heisst ich bin deiner Frage ausgewichen? Du kommst hier einfach und behauptest nun, die Ingenieure hätten wissen können, dass etwas kaputt ist, reagierten aber nicht, weil sie nicht wussten was. Was für eine glorreiche Eingebung.... :lol: Sorry, aber spekulativer gehts nimmer :!:
Das sagt der Richtige, "Spekulations- Experte"! :lol: :thumbs_up:
Welcher Frage? Bitte schön: Was spielt das nun für ein Rolle?
Ich habe nicht gesagt das etwas kaputt gegangen ist (wieder eine Unterstellung), sondern das etwas merkwürdiges aufgetreten ist, was man nicht direkt definieren konnte, d.h. bspw. es hätte nichts kaputt sein können.
Ehm, auf meinem Fakel da steht nicht Möchtegern Ingenieur, sondern lediglich Ingenieur, ich glaube ich sollte mich bei der Hochschule beschweren :lol:
Ich muss dir leider etwas mitteilen: Es gibt kein Weihnachtsmann! :lol: :lol: :lol:
Sorry, aber das ist gerade mal gar kein Argument. Die ganzen Defekte entsprechen nicht dem Zuverlässigkeitsstandard... natürlich tun sie das nicht, und zwar bei keinem Team!! Wäre ja tragisch, wenn sie Standard wären :lol: Warum hatte denn Alonso zweimal derartige Probleme? Motorschaden und verlorene Radmutter? Entspricht dies der Standardzuverlässigkeit Renaults?? :lol:
Die verlorene Radmutter geht auf ein Mechaniker zurück, nicht auf die Zuverlässigkeit des Autos im eigentlichen Sinne.
Hierzu einfach eine kleine Belehrung: In Sachen technische Ausfälle geht alles nach der Gauss'schen Normalverteilung, wenn die Qualitätskontrolle gut ist. Und das beinhaltet, dass es TOTSICHER zu technischen Defekten kommen wird - so oder so. Das ist NICHT VERMEIDBAR. Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit, deshalb gibts hier schon gar keinen Rückschluss auf die Mechaniker, da Defekte schlicht und einfach in der Natur der Sache liegen. Ferrari hatte diesbezüglich sehr gute Werte, doch irgendwann werden Defekte auftreten, das ist nun mal so.
Schöner Lehrbuchtext?
Es hat doch keiner gesagt das dieser Defekt vorhersehbar war.
Was bringt uns nun die Diskussion, im Thema für den F1 GP von Deutschland 08? :lol:
Was ist denn das für eine Diskussionsgrundlage? Du kannst nicht Vermutungen anderer diesbezüglich als Unsinn und unwahrscheinlich abtun, und dann selbst auf eine gleiche totsichere Erkenntnis kommen, die auf demselben Prinzip beruht. Dies macht deine Argumentationsweise erst recht unglaubwürdig.
Das kommt mir jetzt abr auch unglaubwürdig vor. :eh2:
Ganz offensichtlich.... doch ab und zu. Die Beispiele aus der Saison 2006 sollten dir eigentlich mittlerweile bekannt sein :lol:
Na dann fang mal an die Deher im Rennen von Michal Schumacher aufzuzählen, die ihm wertvoll Punkt gekostet haben können! Ich bin gespannt! :lol:
Ich werde diese Stelle wieder einmal zitieren, wenns um andere Fahrer geht :lol:
Du solltest überhaupt die Unterstellungen in meinen Beiträgen nachweisen! Darauf habe ich dich in den letzten Tagen mind. 10 mal aufgefordert, nur nichts kam. Schade, aber beweist ja deine durchaus komplexe Fantasie! :roll:
Nur schon die MÖGLICHKEIT auf den Titel sollte eigentlich Motivation genug sein.
Welche Möglichkeit? Gegen das führende Team im letzten Rennen gleich 6 Punkte aufzuholen. Na tolle Motivation!
Aber ganze einfache Gegenfrage: 2005 gewann McLaren 10 Rennen, galt eigentlich als Titelfavorit für 2006. Gewonnen haben sie nichts. Waren nun die Mechaniker einfach nach 3 Rennen bereits so demotiviert, dass sie nicht mehr richtig arbeiteten?
Wieso Gegenfrage? Bantworte erstmal meine Fragen, u.a. oben und weise mir deine Unterstellungen in meinen Beiträgen nach. Das ist erstmal ein füllender Tag für dich. Zu gegebener Zeit komme ich dann natürlich auf deine leichtzubeantwortende Frage zurück.
Hallo, eine HALBE STUNDE. Bis dahin hat keiner nach so einer Sache seinen Verstand, um zu wissen "was Sache war". Das solltest du als Hobbypsychologe eigentlich wissen :lol:
Aha jetzt stellst du Michael Schumacher hin, als sei er Reif für den Psychologen. Interessant! :lol:
Ich glaube du kapierst es wirklich nicht. Solltest du jedoch als Hobbypsychologe :lol: Es geht hier nicht um jemanden anlügen, sondern darum, dass Schumacher eine Aussage relativ nahe nach seinem Ausfall gemacht hat, der die WM praktisch entschied. Da ist man sehr emotional und braucht erst mal ein paar Tage, um sich wieder zu fassen.
KLar muss man diese Momente gedanklich schlucken und fassen, nichtsdestotrotz sind Rennfahrer in Lage um auch nach einer Niedrlage zu wissen, was noch möglich ist. Schumacher war ja nicht blöd, verstehst du?

2 Fragen aus den Interview zum Rennen mit Michael Schumacher 8.Oktober 2006:
Frage: "Was geht einem in so einem Moment durch den Kopf?"
Schumacher: "Das ist eine ziemlich kühle Rechnung, die einem da durch den Kopf geht: Ausfall, zehn Punkte weg - damit im Prinzip Meisterschaft entschieden."

Frage: "Was war deine erste Reaktion nach dem Ausfall?"
Schumacher: "Ich war natürlich schon enttäuscht, aber andererseits war in dem Moment sofort klar, was passiert ist und welche Konsequenzen das haben würde."
Denke mal dieser Aspkt ist erledigt. Schumachr hat zu verstehen geben, das der erst Moment (Erste Reaktion) voller Enttäuschung überfüllt war und das ihm die KOnsequenzen auch klar waren. Und rechnen konnte er dann ca. eine halbe Stunde dann auch schon. :lol:
Frag doch mal einen Ballack oder sonst irgend einen, der gerade erst einen Weltmeister- oder Europameistertitel verloren hat, wie er sich gerade fühlt. Ganz einfach: Am Boden zerstört. 3 Tage später sieht dies schon wieder etwas anders aus, und 3 Wochen später erst recht. Ich glaube dies ist nicht so schwer verständlich.
Du wirfst also alln Sportler dieser Welt vor, 3 Tage oder 3 Wochen lang nicht den eigenen Verstand einschalten zu können? Wow, na das ist doch mal eine grandiose Aussage! :thumbs_up:
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von PolePosition » 29.07.2008, 19:19

Michael-Schumacher hat geschrieben: Aber ansonsten hatte Schumachr immer ein gutes Bild hinterlassen, auch gegen Hill (1994 - WM Kampf gewonnen), Villenneuve (6 Saisons gegen ihn gewonnen) und Montoya (nie in der End- Fahrerwertung über ihn gestanden, ganz bsonders die Saison 2003 in Erinnerung, trotz besseren Materials hatte er die WM nicht gewinnen könnte. Grandioses Beispiel: GP von Monza 2003).
Schumachers Gegner im Formel 1 Feld sind nicht immr gleich als "Feindbild der deutschen Formel 1 Fans" zu sehen. Wie kommst du darauf? Gibt es eindeutige Indizien?
Wobei Du aber verschweigst, dass Montoya 2003 2x in Führung liegend ausschied (Österreich und Japan wenn ich mich recht erinnere), eine Tatsache, die Schumacher-Fans offensichtlich erfolgreich verdrängt haben. Bei Schumacher schreibst Du seitenlang über dieses "tragische Unglück", das angeblich zum Verlust der WM 2006 führte, während Du das bei Montoya nicht einmal erwähnst. Montoya wäre ohne den Ausfall in Österreich WM geworden (wäre er beide Male ins Ziel gekommen sowieso) während der Ausfall Schumachers 2006 für den Ausgang der WM überhaupt keine Bedeutung hatte. Nein, Montoya unterlag 2003 "trotz besseren Materials". Wie kann es auch anders sein. :roll:
Michael-Schumacher hat geschrieben:Also erstens ist es nicht "mein Schumi" (wahnsinns Aussage - und weiter???) und zweitens hat er sich für Jerez 1997 mehrmals entschuldigt. Drittens kannst du keineswegs erwarten das die deutschen Formel 1 Fans den ehemaligen Konkurrenten Schumachers ihn zu Füssen liegen. Sie lieben sie nicht, sie hassen sie nicht, sie haben einen abneigenden Standpunkt zu seinen Konkurenten. Genauso ist das mit den finnischen, spanischen (etc.) Formel 1 Fans auch.
Woher glaubst Du zu wissen, wie ich zu den Konkurrenten Schumachers stehe? Du kannst allenfalls für Dich sprechen, aber nicht für "die deutschen Formel 1 Fans". Ich bilde mir meine Meinung schon noch selbst.
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Ayrton » 29.07.2008, 22:01

PolePosition hat geschrieben:Wobei Du aber verschweigst, dass Montoya 2003 2x in Führung liegend ausschied (Österreich und Japan wenn ich mich recht erinnere), eine Tatsache, die Schumacher-Fans offensichtlich erfolgreich verdrängt haben. Bei Schumacher schreibst Du seitenlang über dieses "tragische Unglück", das angeblich zum Verlust der WM 2006 führte, während Du das bei Montoya nicht einmal erwähnst. Montoya wäre ohne den Ausfall in Österreich WM geworden (wäre er beide Male ins Ziel gekommen sowieso) während der Ausfall Schumachers 2006 für den Ausgang der WM überhaupt keine Bedeutung hatte. Nein, Montoya unterlag 2003 "trotz besseren Materials". Wie kann es auch anders sein. :roll:
ou das finde ich mal ein guter Nachweis :thumbs_up: dazu kommt dass auch Kimi Räikkönen etwas Pech hatte und die nette Geschichte vom Nüri haben auch viele vergessen, wo an selber Stelle aber ein Kolumbianischer Pilot womöglich gleich an Ort und Stelle gelyncht worden wäre :winky: zu guter letzt bedankt man sich bei einem Brasilianer der nie wirklich geliebt worden ist, dass er aber doch seinen Job ordentlich und loyal erledigte und so selbst den Sato Fauxpas vergessen machte . . .

ja ja . . . 2003 dürfte einigen in Erinnerung bleiben. dennoch, trotz Pechvögel etc, auch ein Schumacher muss die Rennen jeweils zu Ende fahren. und da die anderen sagen wir mal mehr Pech oder weniger Glück hatten als andere, hatte am Ende trotzdem ein verdienter Weltmeister die Ehre. aber knäbbe allemal . . . :wink:
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche...FvA

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 29.07.2008, 22:08

Michael-Schumacher hat geschrieben:
Ehm, auf meinem Fakel da steht nicht Möchtegern Ingenieur, sondern lediglich Ingenieur, ich glaube ich sollte mich bei der Hochschule beschweren :lol:
Ich muss dir leider etwas mitteilen: Es gibt kein Weihnachtsmann! :lol: :lol: :lol:
Aber einen Ingenieur Bolfo :mrgreen:


Hierzu einfach eine kleine Belehrung: In Sachen technische Ausfälle geht alles nach der Gauss'schen Normalverteilung, wenn die Qualitätskontrolle gut ist. Und das beinhaltet, dass es TOTSICHER zu technischen Defekten kommen wird - so oder so. Das ist NICHT VERMEIDBAR. Alles eine Frage der Wahrscheinlichkeit, deshalb gibts hier schon gar keinen Rückschluss auf die Mechaniker, da Defekte schlicht und einfach in der Natur der Sache liegen. Ferrari hatte diesbezüglich sehr gute Werte, doch irgendwann werden Defekte auftreten, das ist nun mal so.
Schöner Lehrbuchtext?
Es hat doch keiner gesagt das dieser Defekt vorhersehbar war.
Was bringt uns nun die Diskussion, im Thema für den F1 GP von Deutschland 08? :lol:
Ne, sowas weiss ein Ingenieur, dafür braucht er kein Lehrbuch. Nein, sagt auch "keiner", nur dass der Defekt nicht so war wie all die anderen... was er jedoch war.



Was ist denn das für eine Diskussionsgrundlage? Du kannst nicht Vermutungen anderer diesbezüglich als Unsinn und unwahrscheinlich abtun, und dann selbst auf eine gleiche totsichere Erkenntnis kommen, die auf demselben Prinzip beruht. Dies macht deine Argumentationsweise erst recht unglaubwürdig.
Das kommt mir jetzt abr auch unglaubwürdig vor. :eh2:
Warum bin ich jetzt nicht verwundert dass du das sagst?? :lol: :lol: :lol:



Ganz offensichtlich.... doch ab und zu. Die Beispiele aus der Saison 2006 sollten dir eigentlich mittlerweile bekannt sein :lol:
Na dann fang mal an die Deher im Rennen von Michal Schumacher aufzuzählen, die ihm wertvoll Punkt gekostet haben können! Ich bin gespannt! :lol:
Na, zumindest sein Fehler, aufgrund dessen er in Australien in der Mauer landete.


Nur schon die MÖGLICHKEIT auf den Titel sollte eigentlich Motivation genug sein.
Welche Möglichkeit? Gegen das führende Team im letzten Rennen gleich 6 Punkte aufzuholen. Na tolle Motivation!
Ach komm, tu doch nicht so. Ferrari war seit dem GP der USA DAS dominierende Team. Schau doch mal nach, wieviel Punkte sie seit dort gutmachen konnten. Das reichte als Motivation alleweil, da man wusste, dass man selbst das beste Auto hatte.



Aber ganze einfache Gegenfrage: 2005 gewann McLaren 10 Rennen, galt eigentlich als Titelfavorit für 2006. Gewonnen haben sie nichts. Waren nun die Mechaniker einfach nach 3 Rennen bereits so demotiviert, dass sie nicht mehr richtig arbeiteten?
Wieso Gegenfrage? Bantworte erstmal meine Fragen, u.a. oben und weise mir deine Unterstellungen in meinen Beiträgen nach. Das ist erstmal ein füllender Tag für dich. Zu gegebener Zeit komme ich dann natürlich auf deine leichtzubeantwortende Frage zurück.
Du hast keine Antwort darauf, so einfach.




Hallo, eine HALBE STUNDE. Bis dahin hat keiner nach so einer Sache seinen Verstand, um zu wissen "was Sache war". Das solltest du als Hobbypsychologe eigentlich wissen :lol:
Aha jetzt stellst du Michael Schumacher hin, als sei er Reif für den Psychologen. Interessant! :lol:
Nein, ich frage mich höchstens, ob du einen benötigst. Lies die Stelle doch einfach noch einmal durch, und dann noch einmal, und dann noch einmal.... vielleicht kommst du dann drauf.



Ich glaube du kapierst es wirklich nicht. Solltest du jedoch als Hobbypsychologe :lol: Es geht hier nicht um jemanden anlügen, sondern darum, dass Schumacher eine Aussage relativ nahe nach seinem Ausfall gemacht hat, der die WM praktisch entschied. Da ist man sehr emotional und braucht erst mal ein paar Tage, um sich wieder zu fassen.
KLar muss man diese Momente gedanklich schlucken und fassen, nichtsdestotrotz sind Rennfahrer in Lage um auch nach einer Niedrlage zu wissen, was noch möglich ist. Schumacher war ja nicht blöd, verstehst du?
Nein, aber in einer emotionalen Situation, wo er Aussagen macht, welche er ansonsten nicht machen würde.



2 Fragen aus den Interview zum Rennen mit Michael Schumacher 8.Oktober 2006:
Frage: "Was geht einem in so einem Moment durch den Kopf?"
Schumacher: "Das ist eine ziemlich kühle Rechnung, die einem da durch den Kopf geht: Ausfall, zehn Punkte weg - damit im Prinzip Meisterschaft entschieden."

Frage: "Was war deine erste Reaktion nach dem Ausfall?"
Schumacher: "Ich war natürlich schon enttäuscht, aber andererseits war in dem Moment sofort klar, was passiert ist und welche Konsequenzen das haben würde."
Denke mal dieser Aspkt ist erledigt. Schumachr hat zu verstehen geben, das der erst Moment (Erste Reaktion) voller Enttäuschung überfüllt war und das ihm die KOnsequenzen auch klar waren. Und rechnen konnte er dann ca. eine halbe Stunde dann auch schon. :lol:
Aber wo steht irgendwo was von Aufgeben?




Frag doch mal einen Ballack oder sonst irgend einen, der gerade erst einen Weltmeister- oder Europameistertitel verloren hat, wie er sich gerade fühlt. Ganz einfach: Am Boden zerstört. 3 Tage später sieht dies schon wieder etwas anders aus, und 3 Wochen später erst recht. Ich glaube dies ist nicht so schwer verständlich.
Du wirfst also alln Sportler dieser Welt vor, 3 Tage oder 3 Wochen lang nicht den eigenen Verstand einschalten zu können? Wow, na das ist doch mal eine grandiose Aussage! :thumbs_up:
Also, du als Hobbypsychologe solltest diesen Effekt eigentlich kennen, erst recht, wenn du schon so grossartige psychologische Aspekte der Teammitarbeiter aufzeigst.
Für dich vereinfache ich es jedoch. Angenommen, deine Freundin verlässt dich. Unmittelbar danach bist du am Boden zerstört, siehst keine Hoffnung und denkst vielleicht sogar an Selbstmord. 3 Wochen später siehts anders aus. Und 3 Monate später bist du darüber hinweg und hast neue Hoffnung und neue Ziele.

Ähnlich läufts bei Sportlern, nur dass diese Überwindungszeit wesentlich kürzer ist und man sich wohl nicht gleich von einer Brücke stürzen würde. Zunächst nur die pure Enttäuschung, keine Hoffnung mehr auf den Titel. 3 Tage später jedoch hat man sein Denken schon wieder relativiert und erkennt, dass man nach wie vor seine Chancen hat. Und spätetens eine Woche später sollte ein Profi-Sportler soweit sein, dass er den Rückschlag überwunden hat und sein Team und sich selbst wieder voll motivieren kann. Sonst ist er Fehl am Platz!!
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 29.07.2008, 22:10

PolePosition hat geschrieben:
Michael-Schumacher hat geschrieben: Aber ansonsten hatte Schumachr immer ein gutes Bild hinterlassen, auch gegen Hill (1994 - WM Kampf gewonnen), Villenneuve (6 Saisons gegen ihn gewonnen) und Montoya (nie in der End- Fahrerwertung über ihn gestanden, ganz bsonders die Saison 2003 in Erinnerung, trotz besseren Materials hatte er die WM nicht gewinnen könnte. Grandioses Beispiel: GP von Monza 2003).
Schumachers Gegner im Formel 1 Feld sind nicht immr gleich als "Feindbild der deutschen Formel 1 Fans" zu sehen. Wie kommst du darauf? Gibt es eindeutige Indizien?
Wobei Du aber verschweigst, dass Montoya 2003 2x in Führung liegend ausschied (Österreich und Japan wenn ich mich recht erinnere), eine Tatsache, die Schumacher-Fans offensichtlich erfolgreich verdrängt haben. Bei Schumacher schreibst Du seitenlang über dieses "tragische Unglück", das angeblich zum Verlust der WM 2006 führte, während Du das bei Montoya nicht einmal erwähnst. Montoya wäre ohne den Ausfall in Österreich WM geworden (wäre er beide Male ins Ziel gekommen sowieso) während der Ausfall Schumachers 2006 für den Ausgang der WM überhaupt keine Bedeutung hatte. Nein, Montoya unterlag 2003 "trotz besseren Materials". Wie kann es auch anders sein. :roll:
Tja, das habe ich auch schon mal erwähnt, aber Michael-Schumacher, ähm, nicht der Fahrer, konnte darin leider keinen Sinn für die bestehende Diskussion erkennen....
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von PolePosition » 30.07.2008, 01:57

Ayrton hat geschrieben:ja ja . . . 2003 dürfte einigen in Erinnerung bleiben. dennoch, trotz Pechvögel etc, auch ein Schumacher muss die Rennen jeweils zu Ende fahren. und da die anderen sagen wir mal mehr Pech oder weniger Glück hatten als andere, hatte am Ende trotzdem ein verdienter Weltmeister die Ehre. aber knäbbe allemal . . . :wink:
Da hast Du natürlich vollkommen Recht. Jeder Weltmeister ist verdient Weltmeister, da er eben am Ende mehr Punkte hat als alle anderen. Was mich nur wundert ist, wie manche die Realität verdrehen um ihr eigenes Idol noch besser hinzustellen, während alle anderen zu Nasenbohrern degradiert werden, die es nicht einmal schaffen, in angeblich "überlegenem Material" die WM zu gewinnen. Schumacher hatte 2003 nicht einen einzigen technisch bedingten Ausfall, während seine Konkurrenten mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, aber das wird nicht mal erwähnt, obwohl das Montoya mal eben 20 Punkte gekostet hat, von denen alleine die 10 in Österreich gelangt hätten um die WM zu gewinnen. Und auch Raikkönnen musste am Nürburgring 10 Punkte liegenlassen, wenn ich mich recht erinnere. Alles nicht erwähnenswert, aber ein Ausfall Schumachers 2006, der nicht WM entscheidend war, wird mit dem Ende der Welt gleichgesetzt . XP
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von don michele » 30.07.2008, 04:18

Toll was hier so geschrieben wird, hat ehrlich gesagt Spaß gemacht zu lesen.
Vollgas ist die Sprache die ich kenne. Michael Schumacher

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Gus » 30.07.2008, 09:02

PolePosition hat geschrieben:Was mich nur wundert ist, wie manche die Realität verdrehen um ihr eigenes Idol noch besser hinzustellen, [...]. Schumacher hatte 2003 nicht einen einzigen technisch bedingten Ausfall, während seine Konkurrenten mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, [...] Alles nicht erwähnenswert, aber ein Ausfall Schumachers 2006, der nicht WM entscheidend war, wird mit dem Ende der Welt gleichgesetzt . XP
nunja, stimmt so auch nicht. Auch Schumacher hatte gewisse Probleme in dieser Saison.z.B. den Reifenschaden in Deutschland (von 2 auf 7 zurückgefallen) und absolutes Wetterpech im Quali von Japan (Regen, im Gegensatz zu Montoya) fallen mir gerade spontan ein. Natürlich hatte er insgesamt wohl weniger technische Defekte, was aber wahrlich nicht sein Fehler ist.

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von PolePosition » 30.07.2008, 13:48

Gus hat geschrieben:
PolePosition hat geschrieben:Was mich nur wundert ist, wie manche die Realität verdrehen um ihr eigenes Idol noch besser hinzustellen, [...]. Schumacher hatte 2003 nicht einen einzigen technisch bedingten Ausfall, während seine Konkurrenten mit technischen Problemen zu kämpfen hatten, [...] Alles nicht erwähnenswert, aber ein Ausfall Schumachers 2006, der nicht WM entscheidend war, wird mit dem Ende der Welt gleichgesetzt . XP
nunja, stimmt so auch nicht. Auch Schumacher hatte gewisse Probleme in dieser Saison.z.B. den Reifenschaden in Deutschland (von 2 auf 7 zurückgefallen) und absolutes Wetterpech im Quali von Japan (Regen, im Gegensatz zu Montoya) fallen mir gerade spontan ein. Natürlich hatte er insgesamt wohl weniger technische Defekte, was aber wahrlich nicht sein Fehler ist.
Ich habe auch nicht geschrieben, dass das sein Fehler ist. Ich habe geschrieben, dass Schumcher nicht ausgefallen ist, und das entspricht der Realität. Außerdem habe ich gesagt, dass man die technischen Probleme der anderen schon auch mal erwähnen sollte, vor allem wenn sie ganze 10 Punkte kosten. Wer schreibt, dass Schumacher 2003 unterlegenes Material hatte (obwohl er 6 Siege einfuhr), und dabei die technisch bedingten Ausfälle der anderen unberücksichtigt lässt und gleichzeitig behauptet, der Ausfall Schumachers in Suzuka hätte diesem die WM 2006 gekostet, der schaut eine andere Formel 1 als ich. Das Wetterpech in Japan hatte übrigens auf die WM keinen Einfluss, da Montoya durch die skandalöse Durchfahrtsstrafe in Indy bereits aller WM-Hoffnungen beraubt war und zudem in Japan ausfiel. Schumacher musste in Japan nur noch einen Punkt einfahren, um sicher WM zu werden. Da Raikkönen aber nicht gewann, wäre Schumacher auch mit einer Nullnummer in Japan WM geworden.
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Gus » 30.07.2008, 14:29

PolePosition hat geschrieben:Ich habe auch nicht geschrieben, dass das sein Fehler ist. Ich habe geschrieben, dass Schumcher nicht ausgefallen ist, und das entspricht der Realität. Außerdem habe ich gesagt, dass man die technischen Probleme der anderen schon auch mal erwähnen sollte, vor allem wenn sie ganze 10 Punkte kosten. Wer schreibt, dass Schumacher 2003 unterlegenes Material hatte (obwohl er 6 Siege einfuhr), und dabei die technisch bedingten Ausfälle der anderen unberücksichtigt lässt und gleichzeitig behauptet, der Ausfall Schumachers in Suzuka hätte diesem die WM 2006 gekostet, der schaut eine andere Formel 1 als ich. Das Wetterpech in Japan hatte übrigens auf die WM keinen Einfluss, da Montoya durch die skandalöse Durchfahrtsstrafe in Indy bereits aller WM-Hoffnungen beraubt war und zudem in Japan ausfiel. Schumacher musste in Japan nur noch einen Punkt einfahren, um sicher WM zu werden. Da Raikkönen aber nicht gewann, wäre Schumacher auch mit einer Nullnummer in Japan WM geworden.
Ich wollte dir mit meinem post auch nichts unterstellen und entschuldige mich, falls es so auf dich gewirkt hat. Ich denke nicht, dass Schumacher 2003 auf unterlegenem Material unterwegs war. Ein gewisser Vorteil des Michelin-Reifen, war aber unter gewissen Bedingungen festzustellen. Japan 03 ist insofern dennoch relevant, da Schumacher in diesem Rennen, durch weniger Pech, auch mehr Punkte hätte holen können und somit einen Teil der verlorenen Punkte von Monti/Kimi kompensiert hätte. Genauso Deutschland.
Ob die Strafe gerecht war, kann ich nicht wirklich beurteilen. Erwähnen sollte man in diesem Zusammenhang vielleicht auch, dass Schumacher für ein ähnliches Vergehen in Sepang (?) ebenfalls bestraft wurde.
Und nein Schumacher hat die WM'06 nicht alleine aufgrund von Suzuka verloren. Da sind sehr viele andere Faktoren (Ausfälle, Fahrfehler und Strafen) mitentscheidend gewesen. Womöglich lassen sich viele aufgrund des Zeitpunktes des Motorschadens verwirren...

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von PolePosition » 30.07.2008, 14:46

Gus hat geschrieben:Ich wollte dir mit meinem post auch nichts unterstellen und entschuldige mich, falls es so auf dich gewirkt hat. Ich denke nicht, dass Schumacher 2003 auf unterlegenem Material unterwegs war. Ein gewisser Vorteil des Michelin-Reifen, war aber unter gewissen Bedingungen festzustellen. Japan 03 ist insofern dennoch relevant, da Schumacher in diesem Rennen, durch weniger Pech, auch mehr Punkte hätte holen können und somit einen Teil der verlorenen Punkte von Monti/Kimi kompensiert hätte. Genauso Deutschland.
Ob die Strafe gerecht war, kann ich nicht wirklich beurteilen. Erwähnen sollte man in diesem Zusammenhang vielleicht auch, dass Schumacher für ein ähnliches Vergehen in Sepang (?) ebenfalls bestraft wurde.
Und nein Schumacher hat die WM'06 nicht alleine aufgrund von Suzuka verloren. Da sind sehr viele andere Faktoren (Ausfälle, Fahrfehler und Strafen) mitentscheidend gewesen. Womöglich lassen sich viele aufgrund des Zeitpunktes des Motorschadens verwirren...
Dann sind wir ja einer Meinung. :thumbs_up:
Das ganze hätte/wäre/wenn bringt ja im Prinzip auch nichts. Ich gönne Schumacher alle seine Titel, so wie jedem anderen Fahrer auch. Ich widerspreche nur der Behauptung, dass Schumacher 2003 unterlegenes Material hatte und alle anderen nur zu blöd waren, gegen Schumacher die WM zu gewinnen.
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Ayrton » 30.07.2008, 14:49

Gus hat geschrieben: Und nein Schumacher hat die WM'06 nicht alleine aufgrund von Suzuka verloren. Da sind sehr viele andere Faktoren (Ausfälle, Fahrfehler und Strafen) mitentscheidend gewesen. Womöglich lassen sich viele aufgrund des Zeitpunktes des Motorschadens verwirren...
auch ier treffend beschrieben. Schumi muss sich selbst hinterfragen ob in Melbourne der Fahrfehler vermeidbar war, und ob in Ungarn wirklich ein Ferrari Fan die Fahne schwingte oder ein Stewart. auf jedenfall aber, hat die FIA Entscheidung und Eingriff ins Reglement betreffend dem Massendämpfer begünstigt. sonst wäre Ferrari vielleicht gar nie so nah ran gekommen, obwohl wiederum die zweite Saison Hälfte eher Ferrari Strecken hat.
Tu erst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche...FvA

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 30.07.2008, 16:33

PolePosition hat geschrieben: Woher glaubst Du zu wissen, wie ich zu den Konkurrenten Schumachers stehe? Du kannst allenfalls für Dich sprechen, aber nicht für "die deutschen Formel 1 Fans". Ich bilde mir meine Meinung schon noch selbst.
Dann bist du eben eine Ausnahme unter vielen. Du küsst eben die Füsse von Schumachers ehemalign Konkurenten oder aber du hasst sie abgrundtief aus welchen Grund auch immer. :roll:
Und zu Montoya - Er hatte seine Chancen in der Saison 03 absolut gehabt, er hatte die besseren Reifen, und hatte in Monza das Auto, welches mit Schumachr absolut mithalten konnte. Hätte er in Monza gewonnen, hätte alles für Montoya gesprochen.
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 30.07.2008, 16:51

@ bolfo:
Aber einen Ingenieur Bolfo :mrgreen:
Diesen Wunsch kann dir eben keiner erfülln. Auch nicht der Weihnachtsmann. Es tut mir aufrichtig leid! :mrgreen:
Warum bin ich jetzt nicht verwundert dass du das sagst?? :lol: :lol: :lol:
Ich habe keine Ahnung. Sags doch.
Na, zumindest sein Fehler, aufgrund dessen er in Australien in der Mauer landete.
Wo hat sich Schumacher denn bitteschön im Rennen von Australien gedreht?
Ach komm, tu doch nicht so. Ferrari war seit dem GP der USA DAS dominierende Team. Schau doch mal nach, wieviel Punkte sie seit dort gutmachen konnten. Das reichte als Motivation alleweil, da man wusste, dass man selbst das beste Auto hatte.
Na toll, jetzt mussten sie also sentimental werden, damit sie motiviert ans Wrk gegangen sind. :roll:
Du hast keine Antwort darauf, so einfach.
Ah, weil du meine Fragen nicht beantworten kannst, habe ich keine Antwort auf dein Frage. Na das nenne ich mal bolf´sche Logik. :mrgreen:
Nein, ich frage mich höchstens, ob du einen benötigst. Lies die Stelle doch einfach noch einmal durch, und dann noch einmal, und dann noch einmal.... vielleicht kommst du dann drauf.
Ah, jetzt liegt es an meiner Denkfähigkeit, weil ich deine Theorien nicht verstehe. :lol:
Nein, aber in einer emotionalen Situation, wo er Aussagen macht, welche er ansonsten nicht machen würde.
Ich habe entsprechende Aussagen und Fragen aus dem Interview zitiert, in denen Michael Schumacher eindeutig betont, wie die Chancen aussehen und anhand des Punktestandes und den Geschehnissen in Suzuka kann man seine Enttäuschung "herauslesen". Aber er hat ja ja nichts anderes als Fakten erzählt! Wo ist dein Problem?
Aber wo steht irgendwo was von Aufgeben?
Er hat die WM 06 aufgegeben, indem er die Meisterschaft als "entschieden" bzeichnet hatte. Denkst du er hat in Brasilien noch für die Fahrer WM gekämpft, wenn sie für ihn eigentlich als "entschieden" galt? In Brasilien hat er einzig und allein dafür gekämpft einen positiven Abschluss noch irgendwie zu finden, für sich und das Team in der Konstrukteurswertung in der Saison 06, auch wenn da die Chancen fast genauo minimal aussahen, wie in der Fahrer WM.
Für dich vereinfache ich es jedoch. Angenommen, deine Freundin verlässt dich. Unmittelbar danach bist du am Boden zerstört, siehst keine Hoffnung und denkst vielleicht sogar an Selbstmord. 3 Wochen später siehts anders aus. Und 3 Monate später bist du darüber hinweg und hast neue Hoffnung und neue Ziele.
Irrelevantr Vergleich.
Ähnlich läufts bei Sportlern, nur dass diese Überwindungszeit wesentlich kürzer ist und man sich wohl nicht gleich von einer Brücke stürzen würde. Zunächst nur die pure Enttäuschung, keine Hoffnung mehr auf den Titel. 3 Tage später jedoch hat man sein Denken schon wieder relativiert und erkennt, dass man nach wie vor seine Chancen hat. Und spätetens eine Woche später sollte ein Profi-Sportler soweit sein, dass er den Rückschlag überwunden hat und sein Team und sich selbst wieder voll motivieren kann. Sonst ist er Fehl am Platz!!
Es bleibt doch einzig und allein daran hängen, das die Erinnerungen bleiben, aber das die Erinnerungen den Fahrer nicht daran hindern können, auszurechnen was noch möglich ist.
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

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