Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 26.07.2008, 22:36

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ Don 1980:
Und in Monza ist Alonso auf p3 liegend mit Motorschaden ausgefallen.
Und in Suzuka ist Schumacherauf p1 liegend mit mit Motorschaden (Riss im Titan Ventil) ausgefallen. Der Grund dafür ist einfach erschütternd und so banal diese Ursache klingt, aber deswegen hat Schumacher den Titel verloren.
Nein, hat er nicht, und Punkt. So banal es klingen mag, aber auch ohne diesen Motorschaden hätte Schumacher nicht mehr Punkte als Alonso gehabt.

Warum hat Schumacher den Titel eigentlich nicht wegen seinem Crash in Australien verloren? Oder wegen seinem Parkmanöver in Monaco? Das ergibt zusammen sicher 11 Punkte, und wenn er die nach Suzuka gehabt hätte.... dann hätten doch alle motivierter gearbeitet, oder nicht?

Folge: Schumacher hat den Titel durch zwei eigene Fehler vergeben. Denn hätte er diese nicht gemacht, hätte er 11 Punkte mehr gehabt, weshalb die Ingenieure in Brasilien konzentrierter und besser gearbeitet hätten....

Und dass mit der Motivation, da muss ich bolfo Recht geben, dass weißt du nicht. Ich denke du bist kein Mechaniker oder Ingenieur oder was auch immer bei einem Formel 1 Team, also kannst du dass überhaupt nicht einschätzen. Und solange es nur noch eine winzig kleine Chance gab, haben die sich natürlich vollkommen angestrengt. Außerdem ging es ja noch um den Konstrukterus Titel, der für das Team ja mindstens genauso wichtig ist.
Ich weiß es nicht aber ihr? :lol: :lol: :lol:
Ich und nehme stark an ihr auch seit rein zufällig keine Mechaniker oder Ingeneure "oder was auch immer bei einem Formel 1 Team" , aber wir alle können gedanklich zumindestens nachvollziehen was in den Köpfen der Ferrari Mitarbeiter nach diesen Motorschaden, herumsprang. Sie waren am Boden zerstört, traurig weil sie das Saisonziel vom Team nicht erreicht hatten - Und sie hatten einzig und allein für die Titel gekämpft, vom Ende der Saison 2005 bis zu den Ausfall Schumachers in Suzuka - Von früh morgens bis spätabends die Rennen, einzelnen Trainings, Qualifings und Testfahrten analysiert und versucht stets Vrbesserungn zu finden. Und am Ende, wegen eines Risses am Titan- Ventil ist die ganze Arbeit futsch. All die Arbeit "umsonst", denn das eigentliche Saisonziel wurde nicht erreicht.
Ich versuche ein Beispiel zu finden, die dem nahe kommen könnte: Wie fühlen wir uns nach einen langfristigen Projekt (ca. 12 Monate mit Herz und Verstand geackert), welches nicht zum Erfolg gekrönt wurde, welches am Ende nicht zu bewältigen war? Springen wir dann zur Decke vor Freude? Sind wir dann sofort bereit gleich ein neues Projekt mit der selben Itensität an Tatendrang und Ehrgeiz, zu beginnen?
Ehm, um es zu sagen: Nach einem langfristigen Projekt, welches nicht mit Erfolg gekrönt wurde, macht man eben weiter, so einfach. Man kann nicht einfach aufgeben. Woher ich das weiss? Weil ich selbst Ingenieur bin. Und auch wir hatten schon Projekte, welche letztlich dann doch nicht realisiert wurden, nachdem wir Monate da reininvestiert haben.

Logisch, man ist zuerst enttäuscht und vielleicht auch wütend, doch das hält keine 3 Tage an. Danach konzentriert man sich bereits wieder auf neue Aufgaben oder darauf, das Projekt so gut wie möglich zu beenden, oder zumindest einen möglichst guten Abschluss zu finden. Warum? Weil es das eigene Ego nicht zulässt, Monate in etwas zu investieren, und es dann einfach so schleifen zu lassen. Deshalb sucht man den bestmöglichen Abschluss dafür, auch wenns nicht zum Erfolg kommen wird. Weils das Ego eben nicht zulässt, einfach etwas wegzuwerfen, nachdem man Monate lang dafür geschuftet hat.

Und dies kann man durchaus auch auf Ferrari übertragen. Das Ego der Mechaniker hätte es niemals zugelassen, nach so einer anstrengenden Saison nun einfach so den Bettel hinzuwerfen. Erst recht dann nicht, wenn man noch theoretische Chancen auf den Titel hat. Und mit einem Doppelsieg hätte es vielleicht sogar reichen können.

Denn nur so als Fakt: Bei einem Ferrari-Doppelsieg und einem Alonso auf Platz 3 sowie einem Fisichella auf Platz 6, so wie es ja gekommen ist, wäre Ferrari Weltmeister der Konstrukteure geworden, und zwar punktegleich mit 204:204, jedoch mit 9:8 Siegen....
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 26.07.2008, 22:38

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
Jedoch habe ich nicht mit diesen sinnlosen Behauptungen angefangen, das warst du. Und es ist nun mal so, dass derjenige Fakten bringen muss, der eine Behauptung aufstellt, und nicht die Gegenseite. Sonst stelle ich hier irgendwelche Theorien auf und fordere dich auf, diese zu widerlegen, was du nicht können würdest, und das wäre absolut sinnlos.
Wer einen auffordert eigene Überlegungen nachzuweisen, der kann logischerweise doch auch seine Überlegungen nachweisen, nicht wahr? Meine Übrlegungen habe ich ausführlichst darggelegt (Erinnere an: "Glaube ist das einzige was zählt") mit Zitirten von Michael Schumachr nach den Suzuka Rennen. Nun bist du dran. Ich warte... :wink:
Habe ich soeben gemacht. Und zwar aus Sicht eines Ingenieurs....
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 26.07.2008, 22:50

@ bolfo:
Nein, hat er nicht, und Punkt. So banal es klingen mag, aber auch ohne diesen Motorschaden hätte Schumacher nicht mehr Punkte als Alonso gehabt.
Und ob er das gehabt hätte. In Suzuka hätte er mindestens um 2 Punkte seinen Vorsprung ausbauen können. Für den GP von Brasilien hat einfach nur noch der Glaube an den Titel gezählt. Und bekanntlich ist auch etwas an den Spruch "Nur der Glaube zählt" etwas dran.
Warum hat Schumacher den Titel eigentlich nicht wegen seinem Crash in Australien verloren? Oder wegen seinem Parkmanöver in Monaco? Das ergibt zusammen sicher 11 Punkte, und wenn er die nach Suzuka gehabt hätte.... dann hätten doch alle motivierter gearbeitet, oder nicht?
Insgesamt aber kam er bis Suzuka an und über Alonso wieder hinaus, so das diese Punkte letztendlich am Ende recht unwichtig wirken.
Und wie kommst du auf diese wetvollen 11 Punkte? Erscheint mir als sehr fragwürdig!
Folge: Schumacher hat den Titel durch zwei eigene Fehler vergeben. Denn hätte er diese nicht gemacht, hätte er 11 Punkte mehr gehabt, weshalb die Ingenieure in Brasilien konzentrierter und besser gearbeitet hätten....
Diese "11 Punkte" haben keine große Bedeutung letztendlich gehabt, denn bis Suzuka kam man wieder sehr, sehr nah an das Saisonziel. Man hatte die allerbesten Chancen, leider hatte ein Riss am Titan- Ventil alle Chancen zunichte gemacht.
Ehm, um es zu sagen: Nach einem langfristigen Projekt, welches nicht mit Erfolg gekrönt wurde, macht man eben weiter, so einfach. Man kann nicht einfach aufgeben. Woher ich das weiss? Weil ich selbst Ingenieur bin. Und auch wir hatten schon Projekte, welche letztlich dann doch nicht realisiert wurden, nachdem wir Monate da reininvestiert haben.
Genau, und ich bin Rennfahrer. :lol:
Toller Zufall, ein Ingeneur in unserer Runde, passt ja supi zum Thema. Was für ein Zufall, nicht wahr? :mrgreen:
Denn nur so als Fakt: Bei einem Ferrari-Doppelsieg und einem Alonso auf Platz 3 sowie einem Fisichella auf Platz 6, so wie es ja gekommen ist, wäre Ferrari Weltmeister der Konstrukteure geworden, und zwar punktegleich mit 204:204, jedoch mit 9:8 Siegen....
In Brasilien?
Naja, letztendlich kam es aber aus bekannten Gründen nicht so. Insofern hilft uns das kein bisschen weiter.
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 27.07.2008, 00:08

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
Nein, hat er nicht, und Punkt. So banal es klingen mag, aber auch ohne diesen Motorschaden hätte Schumacher nicht mehr Punkte als Alonso gehabt.
Und ob er das gehabt hätte. In Suzuka hätte er mindestens um 2 Punkte seinen Vorsprung ausbauen können. Für den GP von Brasilien hat einfach nur noch der Glaube an den Titel gezählt. Und bekanntlich ist auch etwas an den Spruch "Nur der Glaube zählt" etwas dran.
So ein Quatsch. Glauben kannst du in der Kirche, aber nicht auf der Rennstrecke. Wieso hatte Ferrari denn gerade in Suzuka einen Motorschaden? Haben sie etwa zu wenig an den Titel geglaubt?? Wohl kaum. Ein technischer Defekt hat nichts mit Glauben zu tun.



Warum hat Schumacher den Titel eigentlich nicht wegen seinem Crash in Australien verloren? Oder wegen seinem Parkmanöver in Monaco? Das ergibt zusammen sicher 11 Punkte, und wenn er die nach Suzuka gehabt hätte.... dann hätten doch alle motivierter gearbeitet, oder nicht?
Insgesamt aber kam er bis Suzuka an und über Alonso wieder hinaus, so das diese Punkte letztendlich am Ende recht unwichtig wirken.
Und wie kommst du auf diese wetvollen 11 Punkte? Erscheint mir als sehr fragwürdig!
Achso, schon klar. Die 11 Punkte waren im Endeffekt relativ unwichtig, die 10 Punkte von Suzuka jedoch waren von HÖCHSTER WICHTIGKEIT. So ein Quatsch. 10 Punkte sind 10 Punkte, völlig egal in welchem Rennen du sie holst.
Schon mal überlegt dass man eine Weltmeisterschaft eben über eine gesamte Saison hinweg gewinnt und nicht nur in einem Rennen?? Jedes Rennen, wo man nicht punktete, war gleich entscheidend wie jenes in Suzuka, und das ist nun mal Fakt. Du kannst nicht einfach über die 10 Punkte von Suzuka trauern und dann behaupten, die anderen 11 Punkte waren völlig unwichtig gewesen. Sie zählten genau gleich viel wie 11 Punkte an irgend welchen anderen Orten. Der WM-Titel wird eben nicht anhand eines Rennens vergeben!!

Wie ich auf die 11 Punkte komme? Der Crash in Australien hatte Schumacher sicher 6 Punkte gekostet, denn er wäre mit Sicherheit Dritter geworden. Und in Monaco wurde er nur Vierter, holte nur 5 Punkte anstatt die 10 für den Sieg. Macht 6 + 5 = 11 Punkte. Nicht fragwürdig, sondern Tatsache. Dazu kommt sicher noch sein Fehler in der Türkei, der ihm ebenfalls mindestens 2 Punkte kostete. Dann sind wir schon mal bei 13 Punkten. Und hätte er in Ungarn so etwas wie eine Taktik gehabt und wäre auf WM gefahren, wäre er sicher 4. geworden, doch er fuhr voll auf Verteidigung und demolierte sich die Aufhängung, kostet nochmals 4 Punkte, wo wir sicher schon bei 17 Punkten wären, die Schumacher selbst in den Sand gesetzt hat.

Aber natürlich.... diese 17 Punkte waren im Endeffekt natürlich völlig unwichtig....





Ehm, um es zu sagen: Nach einem langfristigen Projekt, welches nicht mit Erfolg gekrönt wurde, macht man eben weiter, so einfach. Man kann nicht einfach aufgeben. Woher ich das weiss? Weil ich selbst Ingenieur bin. Und auch wir hatten schon Projekte, welche letztlich dann doch nicht realisiert wurden, nachdem wir Monate da reininvestiert haben.
Genau, und ich bin Rennfahrer. :lol:
Toller Zufall, ein Ingeneur in unserer Runde, passt ja supi zum Thema. Was für ein Zufall, nicht wahr? :mrgreen:
Tja, Pech für dich, das ändert aber nichts an der Tatsache. Im Gegensatz zu dir habe ich jedoch keinen Grund dafür, irgend welche Eigenrealitäten zu konstruieren, um irgend etwas aussagen zu können, sodass es mir in den Kram passt. Ich kann mich stets auf die Realität verlassen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 27.07.2008, 13:18

@ bolfo:
So ein Quatsch. Glauben kannst du in der Kirche, aber nicht auf der Rennstrecke. Wieso hatte Ferrari denn gerade in Suzuka einen Motorschaden? Haben sie etwa zu wenig an den Titel geglaubt?? Wohl kaum. Ein technischer Defekt hat nichts mit Glauben zu tun.
Ah, da passt bolfo mal wieder etwas nicht in den Kram und dann ist es wieder "Quatsch". :thumbs_up:
Und nun drehe meine Worte nicht im Munde herum. Sie hattn schon den Glauben, aber letztendlich kann man nichts tun bei einen unangekündigten Ausfall.
Achso, schon klar. Die 11 Punkte waren im Endeffekt relativ unwichtig, die 10 Punkte von Suzuka jedoch waren von HÖCHSTER WICHTIGKEIT. So ein Quatsch. 10 Punkte sind 10 Punkte, völlig egal in welchem Rennen du sie holst.
Schon mal überlegt dass man eine Weltmeisterschaft eben über eine gesamte Saison hinweg gewinnt und nicht nur in einem Rennen?? Jedes Rennen, wo man nicht punktete, war gleich entscheidend wie jenes in Suzuka, und das ist nun mal Fakt. Du kannst nicht einfach über die 10 Punkte von Suzuka trauern und dann behaupten, die anderen 11 Punkte waren völlig unwichtig gewesen. Sie zählten genau gleich viel wie 11 Punkte an irgend welchen anderen Orten. Der WM-Titel wird eben nicht anhand eines Rennens vergeben!!
Du sagst es. Letztendlich waren die "11 Punkte" (?) relativ unwichtig, hätte man nicht einen Motorschaden in Suzuka gehabt. Denn so odr so, sie waren bis Suzuka vorne und sie hatten die besten Karten, aber der Motorschaden hat alles wieder umgedreht.
Wie ich auf die 11 Punkte komme? Der Crash in Australien hatte Schumacher sicher 6 Punkte gekostet, denn er wäre mit Sicherheit Dritter geworden. Und in Monaco wurde er nur Vierter, holte nur 5 Punkte anstatt die 10 für den Sieg. Macht 6 + 5 = 11 Punkte. Nicht fragwürdig, sondern Tatsache. Dazu kommt sicher noch sein Fehler in der Türkei, der ihm ebenfalls mindestens 2 Punkte kostete. Dann sind wir schon mal bei 13 Punkten. Und hätte er in Ungarn so etwas wie eine Taktik gehabt und wäre auf WM gefahren, wäre er sicher 4. geworden, doch er fuhr voll auf Verteidigung und demolierte sich die Aufhängung, kostet nochmals 4 Punkte, wo wir sicher schon bei 17 Punkten wären, die Schumacher selbst in den Sand gesetzt hat.
Du kannst doch nicht sagen es waren 11 Punkte, weil er irgendwo ausgerechnet 5 oder 6 Punkte gesammelt hätte. Dein Lieblingsspielchen, nicht wahr? Hätte, wäre, wenn.
Aber natürlich.... diese 17 Punkte waren im Endeffekt natürlich völlig unwichtig....
Nun spiele ich auch mal das geile Game: Hätte Schumacher keinen Motorschaden gehabt, dann hätte er die WM auch so gewonnen, dann wären die 11 Punkte unnütz gewesen.
Tja, Pech für dich, das ändert aber nichts an der Tatsache. Im Gegensatz zu dir habe ich jedoch keinen Grund dafür, irgend welche Eigenrealitäten zu konstruieren, um irgend etwas aussagen zu können, sodass es mir in den Kram passt. Ich kann mich stets auf die Realität verlassen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von tschonnsen » 27.07.2008, 14:04

Michael-Schumacher hat geschrieben:Du weißt im Klartext was ich meine. :roll:
Also meinst du damit, dass du 2006 im zweitbesten Team der Formel 1 gearbeitest hast? Schade, dass ihr euch im letzten Rennen nicht mehr angestrengt habt, sonst wärst du heut ein Weltmeister. :( :( :(
Michael-Schumacher hat geschrieben:Ich glaube nicht das die Mechaniker und Ingeneure so bezahlt werden wie die Rennfahrer, im Falle des Erfolges. Von den Lohn werden die Mechaniker+Ingeneure allein nicht leben können.
Keine Ahnung warum du jetzt auf das Thema Geld kommst, aber sicherlich werden die Mitarbeiter von Ferrari gut genug bezahlt, auch wenn sie zu einer Prämie w@rscheinlich auch nicht nein sagen würden :? Aber mit dem Konstrukteurs Titel wird eben auch ihre Arbeit gewürdigt. Mit dem Fahrertitel nicht.
Michael-Schumacher hat geschrieben:Du bist doch mitten im Formel 1 Geschäft. Du allein kannst davon nur etwas verstehen! :mrgreen:
Dieser Satz müsstest du dir mal viel mehr zu Herzen nehmen. Ich formuliere meine Theorien immerhin vage, während du deine Theorien im Indikativ formulierst:
Michael-Schumacher hat geschrieben:3. Tja, der Titeldruck war weg, und die technischen Probleme an der Benzinpumpe u.a. waren das Ergebnis von schlechter Vorbereitung auf das Rennen. Einfach das nicht mehr viel getan wurde.
Du stellst es da als wäre das eine erwiesene Tatsache. Woher weißt ob die Probleme das Ergebniss schlechter Vorbereitungen waern? Warum hatte Renault den in Monza einen Mototrschaden, haben sie sich nicht genug angestrengt? Ach ja dass weißt du natürlich nicht, du arbeitest ja bei Ferrari.
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 27.07.2008, 14:41

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
So ein Quatsch. Glauben kannst du in der Kirche, aber nicht auf der Rennstrecke. Wieso hatte Ferrari denn gerade in Suzuka einen Motorschaden? Haben sie etwa zu wenig an den Titel geglaubt?? Wohl kaum. Ein technischer Defekt hat nichts mit Glauben zu tun.
Ah, da passt bolfo mal wieder etwas nicht in den Kram und dann ist es wieder "Quatsch". :thumbs_up:
Und nun drehe meine Worte nicht im Munde herum. Sie hattn schon den Glauben, aber letztendlich kann man nichts tun bei einen unangekündigten Ausfall.
Na, und die Probleme in Brasilien waren etwa angekündigt oder was? Jawohl, es ist schlicht und einfach Quatsch. Was ist denn mit den anderen Teams? Die müssten ja von Beginn des Jahres an völlig demotiviert sein und nur Fehler machen. Tun sie das? Nein.




Achso, schon klar. Die 11 Punkte waren im Endeffekt relativ unwichtig, die 10 Punkte von Suzuka jedoch waren von HÖCHSTER WICHTIGKEIT. So ein Quatsch. 10 Punkte sind 10 Punkte, völlig egal in welchem Rennen du sie holst.
Schon mal überlegt dass man eine Weltmeisterschaft eben über eine gesamte Saison hinweg gewinnt und nicht nur in einem Rennen?? Jedes Rennen, wo man nicht punktete, war gleich entscheidend wie jenes in Suzuka, und das ist nun mal Fakt. Du kannst nicht einfach über die 10 Punkte von Suzuka trauern und dann behaupten, die anderen 11 Punkte waren völlig unwichtig gewesen. Sie zählten genau gleich viel wie 11 Punkte an irgend welchen anderen Orten. Der WM-Titel wird eben nicht anhand eines Rennens vergeben!!
Du sagst es. Letztendlich waren die "11 Punkte" (?) relativ unwichtig, hätte man nicht einen Motorschaden in Suzuka gehabt. Denn so odr so, sie waren bis Suzuka vorne und sie hatten die besten Karten, aber der Motorschaden hat alles wieder umgedreht.
Und umso wichtiger wären sie eben gewesen, wenn man ihn gehabt hätte. Du kannst nicht einfach 10 Punkte, die Schumacher weggeworfen hat, als unwichtig deklarieren, und hingegen die 10 Punkte als das Wichtigste des Jahres hochjubeln. Da gibts kein "so oder so", und die WM wird nach wie vor über eine gesamte Saison hinweg gewonnen und NICHT in nur einem Rennen, deshalb ist JEDER Punkt gleichwertig, egal wo er geholt wird. Und Fakt ist nunmal, dass Schumacher mehr Punkte auf der Strecke aus eigener Schuld liegen gelassen hat als er durch diesen Motorschaden verloren hat. Das ist einfach die Realität.




Wie ich auf die 11 Punkte komme? Der Crash in Australien hatte Schumacher sicher 6 Punkte gekostet, denn er wäre mit Sicherheit Dritter geworden. Und in Monaco wurde er nur Vierter, holte nur 5 Punkte anstatt die 10 für den Sieg. Macht 6 + 5 = 11 Punkte. Nicht fragwürdig, sondern Tatsache. Dazu kommt sicher noch sein Fehler in der Türkei, der ihm ebenfalls mindestens 2 Punkte kostete. Dann sind wir schon mal bei 13 Punkten. Und hätte er in Ungarn so etwas wie eine Taktik gehabt und wäre auf WM gefahren, wäre er sicher 4. geworden, doch er fuhr voll auf Verteidigung und demolierte sich die Aufhängung, kostet nochmals 4 Punkte, wo wir sicher schon bei 17 Punkten wären, die Schumacher selbst in den Sand gesetzt hat.
Du kannst doch nicht sagen es waren 11 Punkte, weil er irgendwo ausgerechnet 5 oder 6 Punkte gesammelt hätte. Dein Lieblingsspielchen, nicht wahr? Hätte, wäre, wenn.
Na, dann kannst du aber auch nicht sagen, es wären 10 Punkte gewesen, weil er in Suzuka umgerechnet 10 Punkte eingefahren hätte :lol: :lol: :lol: Dein Lieblingsspielchen, nicht wahr? Hätte, wäre, wenn. :lol: :lol: :lol:



Aber natürlich.... diese 17 Punkte waren im Endeffekt natürlich völlig unwichtig....
Nun spiele ich auch mal das geile Game: Hätte Schumacher keinen Motorschaden gehabt, dann hätte er die WM auch so gewonnen, dann wären die 11 Punkte unnütz gewesen.
Nein, hätte er nicht. Rechnes doch mal nach :lol: :lol: :lol: Motivation hin oder her :lol: :lol: :lol:

Aber weisst du, hätte Räikkönen das erste Rennen gewonnen, die 69 Punkte die er Rückstand hatte hin oder her :lol: :lol: :lol:


Tja, Pech für dich, das ändert aber nichts an der Tatsache. Im Gegensatz zu dir habe ich jedoch keinen Grund dafür, irgend welche Eigenrealitäten zu konstruieren, um irgend etwas aussagen zu können, sodass es mir in den Kram passt. Ich kann mich stets auf die Realität verlassen :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Viele Grüße an den Weihnachtsmann! :lol: :lol: :lol:[/quote]

Ne, lass mich raten. Schumacher hat in seiner Biographie geschrieben, dass die Motivation seines Teams weg war, nicht wahr?? :lol: :lol: :lol:
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 27.07.2008, 21:17

@ bolfo:
Na, und die Probleme in Brasilien waren etwa angekündigt oder was? Jawohl, es ist schlicht und einfach Quatsch. Was ist denn mit den anderen Teams? Die müssten ja von Beginn des Jahres an völlig demotiviert sein und nur Fehler machen. Tun sie das? Nein.
Sie hatten einfach nicht mehr den Glauben und hatten sich insgesamt schlecht auf das Rennwochenende vorbereitet. Wir kannten Ferrari ja eigenntlich ganz anders, mit hoher Zuverlässigkeit.
In Übrigen reden wir vom Titelkampf, von den höchsten Saisonzielen Ferraris und der Titelanwärter.
Und umso wichtiger wären sie eben gewesen, wenn man ihn gehabt hätte. Du kannst nicht einfach 10 Punkte, die Schumacher weggeworfen hat, als unwichtig deklarieren, und hingegen die 10 Punkte als das Wichtigste des Jahres hochjubeln. Da gibts kein "so oder so", und die WM wird nach wie vor über eine gesamte Saison hinweg gewonnen und NICHT in nur einem Rennen, deshalb ist JEDER Punkt gleichwertig, egal wo er geholt wird. Und Fakt ist nunmal, dass Schumacher mehr Punkte auf der Strecke aus eigener Schuld liegen gelassen hat als er durch diesen Motorschaden verloren hat. Das ist einfach die Realität.
Vor Suzuka hat aber keiner von den "11 Punkten" mehr geredet, denn man hatte Rnault ja längst eingeholt. Hinterher wird von den Anti Ferrari Fans vorgeworfen das die "11 Punkte" fehlten und nicht die fehlenden Punkte durch den Motorschaden in Suzuka. Schon merkwürdig. :thumbs_down:
Schumacher hat in Ungarn, Monaco und Australien Punkte liegen gelassen, weil er nicht auf Nummer sicher gehen wollte, sondern um witere Punkte kämpfen wollte, was letztendlich schief lief. im Endeffekt wirfst du ihm damit vor das er Racer ist. :lol:
Na, dann kannst du aber auch nicht sagen, es wären 10 Punkte gewesen, weil er in Suzuka umgerechnet 10 Punkte eingefahren hätte :lol: :lol: :lol: Dein Lieblingsspielchen, nicht wahr? Hätte, wäre, wenn. :lol: :lol: :lol:
Glaube aber das die 10 Punkte auf jeden Fall drin gewesen wären. Darauf deutete es ja hin, er fuhr ja immerhin auf Platz 1. Platz 0 gibt es ja bekanntlich nicht. :wink:
Nein, hätte er nicht. Rechnes doch mal nach :lol: :lol: :lol: Motivation hin oder her :lol: :lol: :lol:
Ah, weil dir wiedermal etwas nicht in den Kram passt, spielen motivierte Mechaniker, Ingeneure, Teamchef, Rennfahrer Technischer Direkor usw. keine Rolle. Alles klar. :mrgreen:
Ne, lass mich raten. Schumacher hat in seiner Biographie geschrieben, dass die Motivation seines Teams weg war, nicht wahr?? :lol: :lol: :lol:
Wie heißt es so schön?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ****** halten? :thumbs_up:
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von Ferrari93 » 27.07.2008, 21:30

Ich möchte hier jetzt nicht den besserwisser machen, aber ihr schreibt die letzten 5 seiten nur oftopic... aber das ist egal, die diskussion ist spannend.

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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 27.07.2008, 21:37

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
Na, und die Probleme in Brasilien waren etwa angekündigt oder was? Jawohl, es ist schlicht und einfach Quatsch. Was ist denn mit den anderen Teams? Die müssten ja von Beginn des Jahres an völlig demotiviert sein und nur Fehler machen. Tun sie das? Nein.
Sie hatten einfach nicht mehr den Glauben und hatten sich insgesamt schlecht auf das Rennwochenende vorbereitet. Wir kannten Ferrari ja eigenntlich ganz anders, mit hoher Zuverlässigkeit.
In Übrigen reden wir vom Titelkampf, von den höchsten Saisonzielen Ferraris und der Titelanwärter.
Haben sie sich also auch schlecht auf Suzuka vorbereitet? Dort hatten sie doch auch einen technischen Defekt. Seltsam. Sie hatten sich mitnichten schlecht auf das Wochenende in Brasilien vorbereitet, sonst hätten sie das Rennen dort wohl kaum gewonnen!!



Und umso wichtiger wären sie eben gewesen, wenn man ihn gehabt hätte. Du kannst nicht einfach 10 Punkte, die Schumacher weggeworfen hat, als unwichtig deklarieren, und hingegen die 10 Punkte als das Wichtigste des Jahres hochjubeln. Da gibts kein "so oder so", und die WM wird nach wie vor über eine gesamte Saison hinweg gewonnen und NICHT in nur einem Rennen, deshalb ist JEDER Punkt gleichwertig, egal wo er geholt wird. Und Fakt ist nunmal, dass Schumacher mehr Punkte auf der Strecke aus eigener Schuld liegen gelassen hat als er durch diesen Motorschaden verloren hat. Das ist einfach die Realität.
Vor Suzuka hat aber keiner von den "11 Punkten" mehr geredet, denn man hatte Rnault ja längst eingeholt. Hinterher wird von den Anti Ferrari Fans vorgeworfen das die "11 Punkte" fehlten und nicht die fehlenden Punkte durch den Motorschaden in Suzuka. Schon merkwürdig. :thumbs_down:
Schumacher hat in Ungarn, Monaco und Australien Punkte liegen gelassen, weil er nicht auf Nummer sicher gehen wollte, sondern um witere Punkte kämpfen wollte, was letztendlich schief lief. im Endeffekt wirfst du ihm damit vor das er Racer ist. :lol:
Ich werfe ihm gar nicht vor, dass er ein Racer ist, sondern dass er Fehler gemacht hat, die weitaus MEHR Punkte gekostet haben als der Motorschaden von Suzuka. Und das ist FAKT!!!!

Und du siehst das völlig falsch: Es wird nicht von den Anti-Ferrari Fans vorgeworfen, dass diese 11 Punkte fehlten, sondern es wird von den Schumacher-Fanatikern abgestritten, dass diese fehlten, damit man sämtliche Schuld auf den Motorplatzer schieben kann, damit das heilige Idol Schumacher selbst nicht angetastet wird!!

Logisch haben schon vor Suzuka viele von diesen Punkten geredet, weil Schumacher damit die WM schon beinahe für sich entschieden hätte und es gar nicht erst zu diesem Endspurt gekommen wäre.


Na, dann kannst du aber auch nicht sagen, es wären 10 Punkte gewesen, weil er in Suzuka umgerechnet 10 Punkte eingefahren hätte :lol: :lol: :lol: Dein Lieblingsspielchen, nicht wahr? Hätte, wäre, wenn. :lol: :lol: :lol:
Glaube aber das die 10 Punkte auf jeden Fall drin gewesen wären. Darauf deutete es ja hin, er fuhr ja immerhin auf Platz 1. Platz 0 gibt es ja bekanntlich nicht. :wink:
Wer sagt denn, dass er das Rennen gewonnen hätte?? Niemand. Alonso hatte ja schon extrem aufgeholt und war zu diesem Zeitpunkt bereits schneller als Schumacher. Er hätte ihn wohl schon sehr bald eingeholt gehabt. Dann hätts eben für Schumacher nur 8 Punkte gegeben, und Alonso hätte seine 10 Punkte gehabt. Wer weiss das schon??




Nein, hätte er nicht. Rechnes doch mal nach :lol: :lol: :lol: Motivation hin oder her :lol: :lol: :lol:
Ah, weil dir wiedermal etwas nicht in den Kram passt, spielen motivierte Mechaniker, Ingeneure, Teamchef, Rennfahrer Technischer Direkor usw. keine Rolle. Alles klar. :mrgreen:
Dann liefere mir ENDLICH MAL QUELLEN dafür, anstatt nur solchen Dünnschiss zu behaupten!!!!




Ne, lass mich raten. Schumacher hat in seiner Biographie geschrieben, dass die Motivation seines Teams weg war, nicht wahr?? :lol: :lol: :lol:
Wie heißt es so schön?
Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die ****** halten? :thumbs_up:
Warum sprichst du denn überhaupt noch? Ich denke es ist unabstreitbar, dass du hier den grössten Müll von allen rauslässt. Daher hast du Recht, man sagt dies so schön, und du solltest dir diesen Rat gerne zu Herzen nehmen!!!! :lol: :thumbs_up:
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 27.07.2008, 22:16

@ bolfo:
Haben sie sich also auch schlecht auf Suzuka vorbereitet? Dort hatten sie doch auch einen technischen Defekt. Seltsam. Sie hatten sich mitnichten schlecht auf das Wochenende in Brasilien vorbereitet, sonst hätten sie das Rennen dort wohl kaum gewonnen!!
Dieser technische Dfekt kam aber unerwartet und gegen ein Riss im Titan Ventil kann man sich doch gar nicht vorbereiten!
Massa hat dieses Rennen gewonnen, mit "seinen" Mechanikern und Ingenneuren, nicht Schumacher und "seine" Mechaniker und Ingeneure!
Ich werfe ihm gar nicht vor, dass er ein Racer ist, sondern dass er Fehler gemacht hat, die weitaus MEHR Punkte gekostet haben als der Motorschaden von Suzuka. Und das ist FAKT!!!!
Diese Fehler sind aber nur entstanden, weil er noch mehr Punkte holen wollte. er wollte mehr! Das sind wahre Racer, die auch risikobereit sind und immer volles Tempo geben. Und diese fehler haben ihm noch mehr Respekt verschafft als du eigentlich glaubst.
Aha, es ist Fakt das Schumacher vielleicht in Australien, Monaco und Ungarn 3 mal gewonnen hätte, oder wie auch immer du das "berechnet" hast. Bist du nun endgültig unter die Hellseher gegangen? :roll:
Und du siehst das völlig falsch: Es wird nicht von den Anti-Ferrari Fans vorgeworfen, dass diese 11 Punkte fehlten, sondern es wird von den Schumacher-Fanatikern abgestritten, dass diese fehlten, damit man sämtliche Schuld auf den Motorplatzer schieben kann, damit das heilige Idol Schumacher selbst nicht angetastet wird!!
Ah toll, du drehst die Sache einfach um. Na schönes Gegenargument. :thumbs_up:
Logisch haben schon vor Suzuka viele von diesen Punkten geredet, weil Schumacher damit die WM schon beinahe für sich entschieden hätte und es gar nicht erst zu diesem Endspurt gekommen wäre.
Die Fans haben sich gar nicht aufgeregt das Schumacher ein paar entscheidende Pünktchen verloren hat, insofern hat dies doch nur für die heiß erwartete Spannung gesorgt! Keiner hat mehr an diese verlorenen Punkte gedacht nach den Siegen in Monza und Shanghai. Warum hätte man hinter diesen Pünktchen hinterher weinen sollen? Um in langweiligen Endspurt zu erleben? Na tolle Theorie das hätte dr FIA ganz bestimmt wieder weh getan und die nächste Änderung im Reglement wäre gekommen.
Wer sagt denn, dass er das Rennen gewonnen hätte?? Niemand. Alonso hatte ja schon extrem aufgeholt und war zu diesem Zeitpunkt bereits schneller als Schumacher. Er hätte ihn wohl schon sehr bald eingeholt gehabt. Dann hätts eben für Schumacher nur 8 Punkte gegeben, und Alonso hätte seine 10 Punkte gehabt. Wer weiss das schon??
Ach ja, Alonso war schneller? Weil er nicht in die Box musste und Schumacher in der Box war und Zeit verloren hatte? Man wie extrem Alonso da durch eigenes Können aufgeholt hatte!
Es hat jedenfalls alles auf ein Sieg für Schumacher hingedeutet. Keiner hatte zum Druck ausgeübt auf die Ferrari, sie hatten "freie Bahn". Und der Vorsprung war auch respektabel nach den Boxenstopp von Schumacher.
Dann liefere mir ENDLICH MAL QUELLEN dafür, anstatt nur solchen Dünnschiss zu behaupten!!!!
Dünnschiss behaupten. Na das ist ja mal eine neue ausfallende Wortgruppe, bolfo. :thumbs_up:
Ich habe meine Gedankengänge schon begründet, u.a. durch das Motto "Nur der Glaube zählt" und Aussagen Schumachers nach den Suzuka Rennen. (Um es kurz zu fassen). Schau einfach nochmal nach!
Warum sprichst du denn überhaupt noch? Ich denke es ist unabstreitbar, dass du hier den grössten Müll von allen rauslässt. Daher hast du Recht, man sagt dies so schön, und du solltest dir diesen Rat gerne zu Herzen nehmen!!!! :lol: :thumbs_up:
Schon wieder ausfallende Worte. Und was hat das uns nun weitergebracht? Toll, bolfo! Sehr sachliche Gegenargumente! :D
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 27.07.2008, 23:05

Michael-Schumacher hat geschrieben:
Haben sie sich also auch schlecht auf Suzuka vorbereitet? Dort hatten sie doch auch einen technischen Defekt. Seltsam. Sie hatten sich mitnichten schlecht auf das Wochenende in Brasilien vorbereitet, sonst hätten sie das Rennen dort wohl kaum gewonnen!!
Dieser technische Dfekt kam aber unerwartet und gegen ein Riss im Titan Ventil kann man sich doch gar nicht vorbereiten!
Massa hat dieses Rennen gewonnen, mit "seinen" Mechanikern und Ingenneuren, nicht Schumacher und "seine" Mechaniker und Ingeneure!
Na, und der Defekt im Qualifying kam ebenso unerwartet!! Oder meinst du, irgendwer hätte diesen Defekt erwartet? Wohl kaum.

Vorher hast du doch eben noch von der gesamten Teamführung gesprochen. Teamchef, Technischer Direktor etc. . Und jetzt sinds einfach wieder mal die Mechaniker??

Was denkst du wohl, wie gross die Motivation von seinen Mechanikern war, ihm ein grandioses letztes Rennen zu bereiten? Diese Motivation wird weitaus grösser gewesen sein als die Enttäuschung. Jeder seiner Mechaniker wird voll konzentriert daran gearbeitet haben, damit Schumacher sein LETZTES Formel 1 Rennen gewinnen und somit als grossartiger Sieger die Formel 1 verlassen kann. Da kannst du mir nicht behaupten, dass die einfach so ihre Köpfe in den Sand gesteckt hatten.

Zudem gilt die Enttäuschung Schumachers selbst nicht. Er selbst fuhr nach wie vor um den Titel der Konstrukteure. Würde er deswegen nicht mehr alles geben, weil er nicht mehr Weltmeister werden kann, wäre er wohl der schlechteste Teamplayer der gesamten Formel 1 gewesen :thumbs_down:



Ich werfe ihm gar nicht vor, dass er ein Racer ist, sondern dass er Fehler gemacht hat, die weitaus MEHR Punkte gekostet haben als der Motorschaden von Suzuka. Und das ist FAKT!!!!
Diese Fehler sind aber nur entstanden, weil er noch mehr Punkte holen wollte. er wollte mehr! Das sind wahre Racer, die auch risikobereit sind und immer volles Tempo geben. Und diese fehler haben ihm noch mehr Respekt verschafft als du eigentlich glaubst.
Aha, es ist Fakt das Schumacher vielleicht in Australien, Monaco und Ungarn 3 mal gewonnen hätte, oder wie auch immer du das "berechnet" hast. Bist du nun endgültig unter die Hellseher gegangen? :roll:
Wer um einen Titel fahren will, darf eben nicht immer auf Angriff fahren, das ist einfach eine uralte Erkenntnis. Ist es nicht genau das, was du dauernd Montoya vorgeworfen hast?? Doch, genau das wars. Dass er eben immer riskierte und deswegen zu viele Fehler machte.

Ich bin kein Hellseher, doch all das war mehr als absehbar. In Australien wurde Ralf Schumacher Dritter, und Schumacher lag während des Rennens weit vor ihm. Schumacher wäre dort mit Sicherheit Dritter geworden. In Monaco war Schumacher der schnellste von allen. Seine schnellste Rennrunde war über eine halbe Sekunde schneller als jene von Alonso, und er konnte sich nahe zu locker wieder zurück runden und fuhr schneller als alle anderen. Schumacher wäre ohne sein Parkmanöver locker besser als Vierter geworden. Schau dir doch nur mal an, dass seine schnellste Rennrunde beinahe 9 Zehntel schneller ist als jene von Montoya, der letztlich Zweiter wurde. Er hätte Montoya an diesem Tag locker in die Schranken gewiesen.

Es ist nunmal Fakt, dass Schumacher durch seine Fehler Punkte verloren hatte. Dazu braucht man keinen Hellseher zu sein. Die Argumentation "vielleicht wäre er ja auch nur Neunter" geworden ist doch absolut lächerlich.



Und du siehst das völlig falsch: Es wird nicht von den Anti-Ferrari Fans vorgeworfen, dass diese 11 Punkte fehlten, sondern es wird von den Schumacher-Fanatikern abgestritten, dass diese fehlten, damit man sämtliche Schuld auf den Motorplatzer schieben kann, damit das heilige Idol Schumacher selbst nicht angetastet wird!!
Ah toll, du drehst die Sache einfach um. Na schönes Gegenargument. :thumbs_up:
Na, weils doch so ist. Bei allen anderen Fahrern, die Schumacher letztlich ganz knapp in der WM schlug, sagt man doch auch dass nicht die Defekte der anderen zählten, sondern deren Fehler.

Oder sagen wir: Damon Hill hat die WM 1994 lediglich wegen seines Defekts in Aida verloren.... Und Räikkönen 2003, weil er auf dem Nürburgring locker führte, ehe er einen Motorschaden hatte.... Und hätte Monotya in Österreich und Japan keinen Motorschaden gehabt, wäre gar er Weltmeister geworden....




Logisch haben schon vor Suzuka viele von diesen Punkten geredet, weil Schumacher damit die WM schon beinahe für sich entschieden hätte und es gar nicht erst zu diesem Endspurt gekommen wäre.
Die Fans haben sich gar nicht aufgeregt das Schumacher ein paar entscheidende Pünktchen verloren hat, insofern hat dies doch nur für die heiß erwartete Spannung gesorgt! Keiner hat mehr an diese verlorenen Punkte gedacht nach den Siegen in Monza und Shanghai. Warum hätte man hinter diesen Pünktchen hinterher weinen sollen? Um in langweiligen Endspurt zu erleben? Na tolle Theorie das hätte dr FIA ganz bestimmt wieder weh getan und die nächste Änderung im Reglement wäre gekommen.
Spannung, welche eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Dass nicht mehr alle Fans daran dachten, ist schon klar, doch das hat trotzdem nicht zur Folge, dass diese Punkte weniger gezählt hätten. Das ist ein rein subjektives Empfinden, dass der Motorschaden von Suzuka tragischer war als irgend welche anderen 10 Punkte, und das ist nun mal einfach so!!



Wer sagt denn, dass er das Rennen gewonnen hätte?? Niemand. Alonso hatte ja schon extrem aufgeholt und war zu diesem Zeitpunkt bereits schneller als Schumacher. Er hätte ihn wohl schon sehr bald eingeholt gehabt. Dann hätts eben für Schumacher nur 8 Punkte gegeben, und Alonso hätte seine 10 Punkte gehabt. Wer weiss das schon??
Ach ja, Alonso war schneller? Weil er nicht in die Box musste und Schumacher in der Box war und Zeit verloren hatte? Man wie extrem Alonso da durch eigenes Können aufgeholt hatte!
Es hat jedenfalls alles auf ein Sieg für Schumacher hingedeutet. Keiner hatte zum Druck ausgeübt auf die Ferrari, sie hatten "freie Bahn". Und der Vorsprung war auch respektabel nach den Boxenstopp von Schumacher.
Ehm, weshalb fuhr denn Alonso die schnelleren Rundenzeiten und hatte bis dahin bereits die schnellste Rennrunde gedreht?? Warum war denn Alonso bereits an Massa vorbei, wenn niemand Druck auf die Ferraris ausgeübt hatte??



Dann liefere mir ENDLICH MAL QUELLEN dafür, anstatt nur solchen Dünnschiss zu behaupten!!!!
Dünnschiss behaupten. Na das ist ja mal eine neue ausfallende Wortgruppe, bolfo. :thumbs_up:
Ich habe meine Gedankengänge schon begründet, u.a. durch das Motto "Nur der Glaube zählt" und Aussagen Schumachers nach den Suzuka Rennen. (Um es kurz zu fassen). Schau einfach nochmal nach!
Na, was nützt schon ein Motto? Das gilt nicht für alle.
Ich habe aus der Sicht eines Ingenieurs argumentiert. Ich kenne viele Ingenieurkollegen, und keiner von denen würde einfach so aufhören richtig zu arbeiten.
Jeder dieser Ingenieure hat mit vollster Kraft daran gearbeitet, Schumacher einen Sieg in seinem letzten Rennen zu ermöglichen. Oder glaubst du wirklich, ein ehrenhafter Abgang wäre nun plötzlich nicht mehr wichtig gewesen??

Schumachers Aussage unmittelbar nach dem GP kannst du nicht als Referenz nehmen. Da waren sehr viele Emotionen im Spiel. Doch diese Emotionen legen sich wieder, und man hatte 3 Wochen (!!!) lang Zeit, um sich für das letzte Rennen vorzubereiten. Bis dahin war die Enttäuschung längst verflogen, und man konzentrierte sich wieder völlig auf die Arbeit. Wäre ja noch besser, wenn man 3 Wochen einfach so nicht mehr richtig arbeiten würde, nur weil man ein Ziel nicht erreicht hat, dann würden sämtliche Firmen der Welt in Kürze konkurs gehen!!
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 28.07.2008, 11:51

@ bolfo:
Na, und der Defekt im Qualifying kam ebenso unerwartet!! Oder meinst du, irgendwer hätte diesen Defekt erwartet? Wohl kaum.
Wer weiß, vielleicht hatte man geahnt das etwas am Auto nicht stimmen könnte, nur nicht gwusst was s sein lönnte. Gibt es ja auch sowas. Überhaupt: Was spielt das nun für ein Rolle? :eh:
Vorher hast du doch eben noch von der gesamten Teamführung gesprochen. Teamchef, Technischer Direktor etc. . Und jetzt sinds einfach wieder mal die Mechaniker??
Was macht das für ein Unterschied?
Jeder Rennfahrer hat seine zugewiesenen Mechaniker und Ingeneure die jahrelang bzw. monatelang für das Fahrzeig des einen Rennfahrers verantwortlich sind und in engster Zusammenarbeit mit dem Auto und den Rennfahrer stehen. Da ist die Btroffenheit schon ziemlich hoch, als bei Massa und seinen Kollegen.
Was denkst du wohl, wie gross die Motivation von seinen Mechanikern war, ihm ein grandioses letztes Rennen zu bereiten? Diese Motivation wird weitaus grösser gewesen sein als die Enttäuschung. Jeder seiner Mechaniker wird voll konzentriert daran gearbeitet haben, damit Schumacher sein LETZTES Formel 1 Rennen gewinnen und somit als grossartiger Sieger die Formel 1 verlassen kann. Da kannst du mir nicht behaupten, dass die einfach so ihre Köpfe in den Sand gesteckt hatten.
Das Saisonziel waren letztendlich die Titel. Ich kann mir nicht vorstellen das der Abschied von Schumacher schon eine Rolle gespielt hat, sondern eher im Hinterkopf herumschwirrten.Gerade weil s seine letzte Saison war, war es traurig das die Saison so für ihn enden mag!
Ich hab nicht behauptet, "dass die einfach so ihre Köpfe in den Sand gesteckt hatten". Wo bitte schön schreibe ich nun das wieder? Nächste Unterstellung. Bitte in meinen vorhergehenden Beiträgen zitieren!
Ich habe geschrieben das die Mechaniker, Ingeneure, Teamchef, Technischer Direktor, der Michael Schumacher usw. schon riesig entttäuscht waren nach den Suzuka Rennen. Eigentlich dachte man das Team würde ihn in den Arm nehmen - Nein er selber hatte es getan, hatte versucht sie zu trösten, aber innerlich hatte er es ja selber noch nicht mal "geschluckt". Und an solche Momente nagt man noch Wochen danach daran. Die Erinnerungen hielten natürlich an!

Zudem gilt die Enttäuschung Schumachers selbst nicht. Er selbst fuhr nach wie vor um den Titel der Konstrukteure. Würde er deswegen nicht mehr alles geben, weil er nicht mehr Weltmeister werden kann, wäre er wohl der schlechteste Teamplayer der gesamten Formel 1 gewesen :thumbs_down:
Jeder konnte ahnen das die Konstrukteursmeisterschaft auch für Ferrari weit entfernt waren, nach dem Doppelsieg von Renault in Suzuka! Denn so schwach trat das renault Team im Saisonendspurt auch nicht auf! Immerhin waren sie große Favoriten auf die Titel, welche sie am Ende auch erreicht hatten!
Wer um einen Titel fahren will, darf eben nicht immer auf Angriff fahren, das ist einfach eine uralte Erkenntnis. Ist es nicht genau das, was du dauernd Montoya vorgeworfen hast?? Doch, genau das wars. Dass er eben immer riskierte und deswegen zu viele Fehler machte.
Na das weise mal nach! Darauf bin ich ganz gewaltig gespannt! Na dann suche mal, mit Link und Zitat!
Eben anders rum, wer um den Titel fahren will, der hat auch darum zu kämpfen und Risiko einzugehen, gerade dann wenn man einen Konkurent hat, wie Renault es war in der Saison 2006! Weltmeister wird man nicht durch spazieren fahren. Das war auch bei allen anderen so.
Ich bin kein Hellseher, doch all das war mehr als absehbar. In Australien wurde Ralf Schumacher Dritter, und Schumacher lag während des Rennens weit vor ihm. Schumacher wäre dort mit Sicherheit Dritter geworden. In Monaco war Schumacher der schnellste von allen. Seine schnellste Rennrunde war über eine halbe Sekunde schneller als jene von Alonso, und er konnte sich nahe zu locker wieder zurück runden und fuhr schneller als alle anderen. Schumacher wäre ohne sein Parkmanöver locker besser als Vierter geworden. Schau dir doch nur mal an, dass seine schnellste Rennrunde beinahe 9 Zehntel schneller ist als jene von Montoya, der letztlich Zweiter wurde. Er hätte Montoya an diesem Tag locker in die Schranken gewiesen.
Es ist doch gar nicht klar was alles hätte passieren können im Rennen, beispielsweise der Reifensatz komplett daneben gewesen wäre!
In Monaco ist wohl mal gar nichts vorhersehbar. Da reicht jeder kleiner Schlenker, jedes kleinste Blinzeln viellicht, um alles zu verlieren. Und als Erster verspürt man in Monaco immer einen großen Druck, gerade wenn man nur den kleinsten Fhler macht, dann kann man schon in der Leitplanke sein.
Es ist nunmal Fakt, dass Schumacher durch seine Fehler Punkte verloren hatte. Dazu braucht man keinen Hellseher zu sein. Die Argumentation "vielleicht wäre er ja auch nur Neunter" geworden ist doch absolut lächerlich.
Also wäre in der Formel 1 alles so schön vorhersehbar, dann hätte die Formel 1 keine 58 Jahre bestehen bleiben können! Schumachr hatte zwar gute Chancen auf Punkte, aber keiner kann dir sagen, wieviele er gesammelt hätte und überhaupt ob etwas herausgesprungen wäre.
Na, weils doch so ist. Bei allen anderen Fahrern, die Schumacher letztlich ganz knapp in der WM schlug, sagt man doch auch dass nicht die Defekte der anderen zählten, sondern deren Fehler.
Achso? :eh: Das wundert mich aber jetzt!
Ich sehe nun nur nicht den Sinn, was das uns nun in der Diskussion witrbringt, nur weil du ein paar Defekte einiger Fahrer in den Saisons aufzählst.
Spannung, welche eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Dass nicht mehr alle Fans daran dachten, ist schon klar, doch das hat trotzdem nicht zur Folge, dass diese Punkte weniger gezählt hätten. Das ist ein rein subjektives Empfinden, dass der Motorschaden von Suzuka tragischer war als irgend welche anderen 10 Punkte, und das ist nun mal einfach so!!
Die Fans sind aber auf Spannung angewiesen. Was denkst du warum die diese teuren Formel 1 Tickets sich kaufen?´Um ei nettes Pläuschen zu halten und nebenbei ein Auge auf die Autos zu werfen. Na wunderbar!
Diese Punkte wären aber rein unnötig gewesen, wäre der Motorschaden in Szuka dazwischen gekommen. Keiner würde mehr ein Wörtchen über diese Pünktchen verlieren, ausser vielleicht du wegen "unnötiger Spannung". Der böse Schumi :lol:
Ehm, weshalb fuhr denn Alonso die schnelleren Rundenzeiten und hatte bis dahin bereits die schnellste Rennrunde gedreht?? Warum war denn Alonso bereits an Massa vorbei, wenn niemand Druck auf die Ferraris ausgeübt hatte??
Alonso fuhr an Massa vorbei als Schumacher rausgefolgen war. Letztendlich hatte Alonso aber auf Schumachr keinen Druck ausüben können, Alonso war von Anfang an hinter Schumachr vom tempo.
Na, was nützt schon ein Motto? Das gilt nicht für alle.
Achso, jetzt gilt dieses Motto nicht für alle. :mrgreen:
Ich habe aus der Sicht eines Ingenieurs argumentiert. Ich kenne viele Ingenieurkollegen, und keiner von denen würde einfach so aufhören richtig zu arbeiten.
Achso, und ich habe viele Mechanikerkollegen, die sind auch nur Menschen und haben irgendwann auch einfach nur noch das gefühl auf Familienurlaube und Zeit mit den Liebsten zu verbringen.
Jeder dieser Ingenieure hat mit vollster Kraft daran gearbeitet, Schumacher einen Sieg in seinem letzten Rennen zu ermöglichen. Oder glaubst du wirklich, ein ehrenhafter Abgang wäre nun plötzlich nicht mehr wichtig gewesen??
Ich hab auch nicht behauptet das die Mechaniker und Ingeneure sich nach den Suzuka Rennen auf die faule Haut gelegt haben, aber es war einfach nicht mehr die Kraft und Motivation da, um Wunderdinge geschehen zulassen. Irgendwann sehnen auch die sich nach Erholung, auch wenn sie "Profis" in ihren Job sind. Das ist doch das normalste Welt.
Schumachers Aussage unmittelbar nach dem GP kannst du nicht als Referenz nehmen. Da waren sehr viele Emotionen im Spiel. Doch diese Emotionen legen sich wieder, und man hatte 3 Wochen (!!!) lang Zeit, um sich für das letzte Rennen vorzubereiten. Bis dahin war die Enttäuschung längst verflogen, und man konzentrierte sich wieder völlig auf die Arbeit. Wäre ja noch besser, wenn man 3 Wochen einfach so nicht mehr richtig arbeiten würde, nur weil man ein Ziel nicht erreicht hat, dann würden sämtliche Firmen der Welt in Kürze konkurs gehen!!
Achso, jetzt können wir Schumachers Aussagen also als Lügen betrachten. Was kommt als nächstes? Schumacher war kein Rennfahrer? :lol:

Klar waren die Emotionen da, aber er hatt genug Zeit um erstmal die letzten Minuten irgendwie auch sachlich zu betrachten. Aber es ist doch ganz klar das Rennfahrer an solchen Momenten noch wochenlang zu knabbern haben. Natürlich ist das bei jeden verschieden, der eine brauch so lange, der andere eben etwas kürzer. Aber letztendlich überwiegen diese schrecklichen Gedanken.
Ich habe nicht gesagt das sie nicht mehr "richtig gearbeitet hätten", sie hatten gearbeitet, aber ebend nicht mehr so, wie sie es nach einen Sieg in Suzuka gemacht hätten. Dieser Annahme bin ich, und dies habe ich in den letzten Beiträgen auch durch Gesagtem Schumachers (auch wenn er deiner Meinung nach zufälligerweise gelogen hatte ^^) u.a..
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von bolfo » 28.07.2008, 18:13

Michael-Schumacher hat geschrieben:@ bolfo:
Na, und der Defekt im Qualifying kam ebenso unerwartet!! Oder meinst du, irgendwer hätte diesen Defekt erwartet? Wohl kaum.
Wer weiß, vielleicht hatte man geahnt das etwas am Auto nicht stimmen könnte, nur nicht gwusst was s sein lönnte. Gibt es ja auch sowas. Überhaupt: Was spielt das nun für ein Rolle? :eh:
Und wie kommst du jetzt auf diese Idee? Hätte sein können... Es hätte doch auch sein können, dass Schumacher in einem umlackierten Renault unterwegs war, und niemand hats gemerkt :lol: Es hätte auch sein können, dass der böse Alonso ihm diese Benzinpumpe noch schnell reingebaut hat. Es könnte.... Absolut wertlos. Fakt ist, dass man einen Defekt hatte, und damit hats sichs. Alles andere geht ins Reich der Verschwörungstheorien....



Vorher hast du doch eben noch von der gesamten Teamführung gesprochen. Teamchef, Technischer Direktor etc. . Und jetzt sinds einfach wieder mal die Mechaniker??
Was macht das für ein Unterschied?
Jeder Rennfahrer hat seine zugewiesenen Mechaniker und Ingeneure die jahrelang bzw. monatelang für das Fahrzeig des einen Rennfahrers verantwortlich sind und in engster Zusammenarbeit mit dem Auto und den Rennfahrer stehen. Da ist die Btroffenheit schon ziemlich hoch, als bei Massa und seinen Kollegen.
Schon möglich, deshalb heisst jedoch noch lange nicht, dass die dann schlechter gearbeitet haben.




Was denkst du wohl, wie gross die Motivation von seinen Mechanikern war, ihm ein grandioses letztes Rennen zu bereiten? Diese Motivation wird weitaus grösser gewesen sein als die Enttäuschung. Jeder seiner Mechaniker wird voll konzentriert daran gearbeitet haben, damit Schumacher sein LETZTES Formel 1 Rennen gewinnen und somit als grossartiger Sieger die Formel 1 verlassen kann. Da kannst du mir nicht behaupten, dass die einfach so ihre Köpfe in den Sand gesteckt hatten.
Das Saisonziel waren letztendlich die Titel. Ich kann mir nicht vorstellen das der Abschied von Schumacher schon eine Rolle gespielt hat, sondern eher im Hinterkopf herumschwirrten.Gerade weil s seine letzte Saison war, war es traurig das die Saison so für ihn enden mag!
Ich hab nicht behauptet, "dass die einfach so ihre Köpfe in den Sand gesteckt hatten". Wo bitte schön schreibe ich nun das wieder? Nächste Unterstellung. Bitte in meinen vorhergehenden Beiträgen zitieren!
Na, du hast geschrieben dass sie nicht mehr so gearbeitet haben wie sonst. Das nennt man den Kopf in den Sand stecken.



Zudem gilt die Enttäuschung Schumachers selbst nicht. Er selbst fuhr nach wie vor um den Titel der Konstrukteure. Würde er deswegen nicht mehr alles geben, weil er nicht mehr Weltmeister werden kann, wäre er wohl der schlechteste Teamplayer der gesamten Formel 1 gewesen :thumbs_down:
Jeder konnte ahnen das die Konstrukteursmeisterschaft auch für Ferrari weit entfernt waren, nach dem Doppelsieg von Renault in Suzuka! Denn so schwach trat das renault Team im Saisonendspurt auch nicht auf! Immerhin waren sie große Favoriten auf die Titel, welche sie am Ende auch erreicht hatten!
Ehm, Renault erreichte in Suzuka keinen Doppelsieg. Dennoch hatte man im Falle eines Ferrari-Doppelsieges in Brasilien nach wie vor gute Chancen auf den Titel der Konstrukteure.



Ich bin kein Hellseher, doch all das war mehr als absehbar. In Australien wurde Ralf Schumacher Dritter, und Schumacher lag während des Rennens weit vor ihm. Schumacher wäre dort mit Sicherheit Dritter geworden. In Monaco war Schumacher der schnellste von allen. Seine schnellste Rennrunde war über eine halbe Sekunde schneller als jene von Alonso, und er konnte sich nahe zu locker wieder zurück runden und fuhr schneller als alle anderen. Schumacher wäre ohne sein Parkmanöver locker besser als Vierter geworden. Schau dir doch nur mal an, dass seine schnellste Rennrunde beinahe 9 Zehntel schneller ist als jene von Montoya, der letztlich Zweiter wurde. Er hätte Montoya an diesem Tag locker in die Schranken gewiesen.
Es ist doch gar nicht klar was alles hätte passieren können im Rennen, beispielsweise der Reifensatz komplett daneben gewesen wäre!
In Monaco ist wohl mal gar nichts vorhersehbar. Da reicht jeder kleiner Schlenker, jedes kleinste Blinzeln viellicht, um alles zu verlieren. Und als Erster verspürt man in Monaco immer einen großen Druck, gerade wenn man nur den kleinsten Fhler macht, dann kann man schon in der Leitplanke sein.
Na, das kommt mir jetzt doch ein bisschen seltsam vor. Diese Möglichkeiten streitest du gekonnt ab, stellst jedoch etwelche Theorien über demotivierte Arbeiter auf und dass Schumacher MIT SICHERHEIT Weltmeister geworden wäre, wenn kein Motorschaden aufgetreten wäre. Woher weisst du denn das? Kannst du ja ebenso wenig sagen. Womit der Motorschaden bereits nicht mehr so schlimm ist, weil es kein Fakt ist, dass Schumacher ohne ihn Weltmeister geworden wäre.




Es ist nunmal Fakt, dass Schumacher durch seine Fehler Punkte verloren hatte. Dazu braucht man keinen Hellseher zu sein. Die Argumentation "vielleicht wäre er ja auch nur Neunter" geworden ist doch absolut lächerlich.
Also wäre in der Formel 1 alles so schön vorhersehbar, dann hätte die Formel 1 keine 58 Jahre bestehen bleiben können! Schumachr hatte zwar gute Chancen auf Punkte, aber keiner kann dir sagen, wieviele er gesammelt hätte und überhaupt ob etwas herausgesprungen wäre.
Eben, und genau so wenig kannst du sagen, ob Schumacher ohne Motorschaden Weltmeister geworden wäre oder ob er sich eben nicht doch noch von selbst gedreht hätte :lol:



Spannung, welche eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Dass nicht mehr alle Fans daran dachten, ist schon klar, doch das hat trotzdem nicht zur Folge, dass diese Punkte weniger gezählt hätten. Das ist ein rein subjektives Empfinden, dass der Motorschaden von Suzuka tragischer war als irgend welche anderen 10 Punkte, und das ist nun mal einfach so!!
Die Fans sind aber auf Spannung angewiesen. Was denkst du warum die diese teuren Formel 1 Tickets sich kaufen?´Um ei nettes Pläuschen zu halten und nebenbei ein Auge auf die Autos zu werfen. Na wunderbar!
Diese Punkte wären aber rein unnötig gewesen, wäre der Motorschaden in Szuka dazwischen gekommen. Keiner würde mehr ein Wörtchen über diese Pünktchen verlieren, ausser vielleicht du wegen "unnötiger Spannung". Der böse Schumi :lol:
Na, und weil die Fans auf Spannung angewiesen sind, adelt dies jetzt Schumachers Fehler oder was?? :lol:



Ehm, weshalb fuhr denn Alonso die schnelleren Rundenzeiten und hatte bis dahin bereits die schnellste Rennrunde gedreht?? Warum war denn Alonso bereits an Massa vorbei, wenn niemand Druck auf die Ferraris ausgeübt hatte??
Alonso fuhr an Massa vorbei als Schumacher rausgefolgen war. Letztendlich hatte Alonso aber auf Schumachr keinen Druck ausüben können, Alonso war von Anfang an hinter Schumachr vom tempo.
Warum hatte denn Alonso bis dahin die schnellste Runde gefahren, wenn er Schumacher Tempo nicht gehen konnte? Warum hat er denn Zeit gut gemacht auf ihn?




Ich habe aus der Sicht eines Ingenieurs argumentiert. Ich kenne viele Ingenieurkollegen, und keiner von denen würde einfach so aufhören richtig zu arbeiten.
Achso, und ich habe viele Mechanikerkollegen, die sind auch nur Menschen und haben irgendwann auch einfach nur noch das gefühl auf Familienurlaube und Zeit mit den Liebsten zu verbringen.
Schön für dich. Und arbeiten diese in der Formel 1? Nein. Sie müssen nicht pro Jahr Monate lang um die Welt reisen und sind dauernd von ihrer Familie getrennt, sie haben keine 16-Stunden-Tage an einem Rennwochenende. Das sind völlig andere Bedingungen, und deshalb muss man gewisse Prioritäten setzen und sich in gewisser Weise zu verhalten wissen, sonst überlebst du den Job keine 3 Wochen.


Jeder dieser Ingenieure hat mit vollster Kraft daran gearbeitet, Schumacher einen Sieg in seinem letzten Rennen zu ermöglichen. Oder glaubst du wirklich, ein ehrenhafter Abgang wäre nun plötzlich nicht mehr wichtig gewesen??
Ich hab auch nicht behauptet das die Mechaniker und Ingeneure sich nach den Suzuka Rennen auf die faule Haut gelegt haben, aber es war einfach nicht mehr die Kraft und Motivation da, um Wunderdinge geschehen zulassen. Irgendwann sehnen auch die sich nach Erholung, auch wenn sie "Profis" in ihren Job sind. Das ist doch das normalste Welt.
Aber wer sagt denn, das die Kraft nicht mehr da war? Woher willst du das wissen? Nur weil du als Fan 3 Wochen lang geweint hast, weil Schumacher praktisch keine Titelchancen mehr gehabt hat? Sie hatten nach wie vor die Chance auf den Konstrukteurstitel, und da geht es um 'zig Millionen von Dollar, und ich denke, das sollte jedem Anreiz genug sein. Was denkst du wohl, was für eine Prämie es gegeben hätte im Falle einer Meisterschaft? Die sind nicht nur wegen der Ehre bei den Rennen dabei, sondern auch wegen der Kohle, die sie verdienen. Und die Prämie wäre sicherlich sehr gut gewesen.



Schumachers Aussage unmittelbar nach dem GP kannst du nicht als Referenz nehmen. Da waren sehr viele Emotionen im Spiel. Doch diese Emotionen legen sich wieder, und man hatte 3 Wochen (!!!) lang Zeit, um sich für das letzte Rennen vorzubereiten. Bis dahin war die Enttäuschung längst verflogen, und man konzentrierte sich wieder völlig auf die Arbeit. Wäre ja noch besser, wenn man 3 Wochen einfach so nicht mehr richtig arbeiten würde, nur weil man ein Ziel nicht erreicht hat, dann würden sämtliche Firmen der Welt in Kürze konkurs gehen!!
Achso, jetzt können wir Schumachers Aussagen also als Lügen betrachten. Was kommt als nächstes? Schumacher war kein Rennfahrer? :lol:

Klar waren die Emotionen da, aber er hatt genug Zeit um erstmal die letzten Minuten irgendwie auch sachlich zu betrachten. Aber es ist doch ganz klar das Rennfahrer an solchen Momenten noch wochenlang zu knabbern haben. Natürlich ist das bei jeden verschieden, der eine brauch so lange, der andere eben etwas kürzer. Aber letztendlich überwiegen diese schrecklichen Gedanken.
Ich habe nicht gesagt das sie nicht mehr "richtig gearbeitet hätten", sie hatten gearbeitet, aber ebend nicht mehr so, wie sie es nach einen Sieg in Suzuka gemacht hätten. Dieser Annahme bin ich, und dies habe ich in den letzten Beiträgen auch durch Gesagtem Schumachers (auch wenn er deiner Meinung nach zufälligerweise gelogen hatte ^^) u.a..
Ehm, liess mal meine Aussage genau durch, dann kapierst dus vielleicht.

Was Schumacher unmittelbar nach Suzuka gesagt hat, war emotional und von Enttäuschung geprägt. Das ist im ersten Moment nun mal so. Doch 3 Tage später sah es bereits wieder anders aus. Man wird realistischer. Und bis Brasilien hatte man 3 Wochen lang Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Schumachers Aussage hätte dann wesentlich anders geklungen.

Deshalb kannst du diese Aussage auch nicht als Referenz nehmen, da sie in den ersten Emotionen entstand. Kurz später hat sich all das bereits wieder relativiert. Und diese Aussage ist letztlich das, was ausschlaggebend ist.
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Re: Formel 1 Grand Prix von Deutschland 2008

Beitrag von schumike » 28.07.2008, 19:42

@ bolfo:
Und wie kommst du jetzt auf diese Idee? Hätte sein können... Es hätte doch auch sein können, dass Schumacher in einem umlackierten Renault unterwegs war, und niemand hats gemerkt :lol: Es hätte auch sein können, dass der böse Alonso ihm diese Benzinpumpe noch schnell reingebaut hat. Es könnte.... Absolut wertlos. Fakt ist, dass man einen Defekt hatte, und damit hats sichs. Alles andere geht ins Reich der Verschwörungstheorien....
Du bist meiner Frag schon wieder ausgewichen... :lol:
Jap, und Fakt ist das Schumacher in Suzuka seine 10 entscheidendsten Punkte in seiner Karriere bisher verloren hat. Das wäre der 8. Weltmeistertitel gewesen.
Schon möglich, deshalb heisst jedoch noch lange nicht, dass die dann schlechter gearbeitet haben.
Ich habe meine Gedankengänge schon längst begründet, während du dich hier als "Möchtegern Ingeneur" hinstellst. Absolut lächrlich. Das nächste Mal bist du vielleicht ein Bruder von Jean Todt...
Sie haben höchst wahrscheinlich schlechter gearbeitet, weil eben die ganzen Defekte nicht dem Zuverlässigkeitsstandard von Ferrari entsprechen. Ein weiterer Grund dafür.
Na, du hast geschrieben dass sie nicht mehr so gearbeitet haben wie sonst. Das nennt man den Kopf in den Sand stecken.
Kopf in den Sand stecken - Nichts machen (Ohne Kopf kann man ja nicht arbeiten, wenn er schon im Sand steckt :mrgreen: )
Nicht mehr so gearbeitet haben wie sonst - Keine konsequente harte Arbeit, bspw. Vorbereitung auf das Rennwochenende.
Ehm, Renault erreichte in Suzuka keinen Doppelsieg. Dennoch hatte man im Falle eines Ferrari-Doppelsieges in Brasilien nach wie vor gute Chancen auf den Titel der Konstrukteure.
Aso, Alonso wurde Erster und Fisichella Dritter. Insgesamt 16 Punkt gewonnen. Massa gewann gerade mal die Hälfte der Punkte.
Ja, im Falle. Im Falle das Renault einen Dopplsig gefeiert hätte in Monza, dann wäre es auch nicht so spannend geworden im Saisonfinale. :roll:
Na, das kommt mir jetzt doch ein bisschen seltsam vor. Diese Möglichkeiten streitest du gekonnt ab, stellst jedoch etwelche Theorien über demotivierte Arbeiter auf und dass Schumacher MIT SICHERHEIT Weltmeister geworden wäre, wenn kein Motorschaden aufgetreten wäre. Woher weisst du denn das? Kannst du ja ebenso wenig sagen. Womit der Motorschaden bereits nicht mehr so schlimm ist, weil es kein Fakt ist, dass Schumacher ohne ihn Weltmeister geworden wäre.
Mhh, so ist das eben auf einer Diskussionsplattform, das man unterschiedliche Meinungen bei unterschiedlichen Aspekten. In Übrigen verschafft die Strecke in Suzuka ein bedeutend sicheres Gefühl bim Fahrn, als in Monaco, wo nicht immer viel fehlt um in der Leiptplanke zu landen.
Eben, und genau so wenig kannst du sagen, ob Schumacher ohne Motorschaden Weltmeister geworden wäre oder ob er sich eben nicht doch noch von selbst gedreht hätte :lol:
Jap, Michael Schumachr hatte in den Rennen immer soviele Dreher, so das er dadurch immer viele Punkte liegen ließ. :thumbs_up:
Na, und weil die Fans auf Spannung angewiesen sind, adelt dies jetzt Schumachers Fehler oder was?? :lol:
Ich würde es eher so formulieren: Durch die Fhler Schumachers in der Saison 06 hat sich sein Ansehen als Rennfahrer noch gestiegert, weil er eben für die Titel gekämpft hatte, weil er noch mehr Punkte wollte und nicht seine Position halten. Das macht einen wahren Racer aus, auch Risiko einzugehen.
Warum hatte denn Alonso bis dahin die schnellste Runde gefahren, wenn er Schumacher Tempo nicht gehen konnte? Warum hat er denn Zeit gut gemacht auf ihn?
Boah, wahnsinns schnelle Rennrunde, mit Abstand von 0,116 Sekunden. Wahnsinn...
Warum blieb dann bloss der Schumacher nach seinen ersten und zweiten Boxenstopp immer noch auf Eins, und ist nicht hinter Alonso gefallen. Denn erst nach den Motorschaden Schumachrs also nach den zweiten Boxenstopp von ihm, überholte Alonso ihn. Ganz komisch! :lol:
Ich habe aus der Sicht eines Ingenieurs argumentiert. Ich kenne viele Ingenieurkollegen, und keiner von denen würde einfach so aufhören richtig zu arbeiten.
Schön für dich. Und arbeiten diese in der Formel 1? Nein. Sie müssen nicht pro Jahr Monate lang um die Welt reisen und sind dauernd von ihrer Familie getrennt, sie haben keine 16-Stunden-Tage an einem Rennwochenende. Das sind völlig andere Bedingungen, und deshalb muss man gewisse Prioritäten setzen und sich in gewisser Weise zu verhalten wissen, sonst überlebst du den Job keine 3 Wochen.
Aha, jetzt hast du Ingeneurskollegen aus der Formel 1... Kannst mal deinen Kollegen fragn ob die mal ein Autogramm mir holen könnten von Niki Lauda? Kannst mir dann ja vielleicht mal per Post senden. Hat aber noch Zeit, ok? Danke im voraus!

Naja klar setzen sie eigene Prioritäten, aber irgendwann geht denen auch mal die Kraft aus, nach den ganzen Auf und Abs von mehreren Monaten. Irgendwann ght da auch den "Profis" die Puste aus, so gut sie sich auch Prioritäten sich setzen können.
Aber wer sagt denn, das die Kraft nicht mehr da war? Woher willst du das wissen? Nur weil du als Fan 3 Wochen lang geweint hast, weil Schumacher praktisch keine Titelchancen mehr gehabt hat? Sie hatten nach wie vor die Chance auf den Konstrukteurstitel, und da geht es um 'zig Millionen von Dollar, und ich denke, das sollte jedem Anreiz genug sein. Was denkst du wohl, was für eine Prämie es gegeben hätte im Falle einer Meisterschaft? Die sind nicht nur wegen der Ehre bei den Rennen dabei, sondern auch wegen der Kohle, die sie verdienen. Und die Prämie wäre sicherlich sehr gut gewesen.
Oh ja, alle hätten Unmenen von Summen erhalten und haben nach dr Saison 06 alle durchweg gekündigt, denn schließlich bekommt das team als Prämie "zig Millionen von Dollar". Eine super Motivation muss das immer sein für die Mitarbeiter Ferraris - Denn danach sind sie ja schon reif für ihre Frührente!!! Dann haben sie ausgesorgt mindestens (!!!) für ihr Leben.
Wenn aber der Konstrukteurstitel schon ziemlich fern war, dann sinkt auch die Motivation. Und für jede erfolgreiche Arbeit muss auch eine top Motivation dabei sein. Motivation ist Voraussetzung für Erfolg!
Was Schumacher unmittelbar nach Suzuka gesagt hat, war emotional und von Enttäuschung geprägt. Das ist im ersten Moment nun mal so. Doch 3 Tage später sah es bereits wieder anders aus. Man wird realistischer. Und bis Brasilien hatte man 3 Wochen lang Zeit, um sich von diesem Schock zu erholen. Schumachers Aussage hätte dann wesentlich anders geklungen.
Der erste Moment war nachdem er aus sein Auto stieg und minutenlang in dem PKW saß - In diesen Moment hätte er nicht viel sagen können, weil er kein Wort herausgkommen hätte vor lauter nttäuschung. Aber Rennfahrer sind schnell genug um zu erkennen was dann noch möglich ist. Und bis die Interviews kamen war schon Rennende, also vielleicht eine halbe Stunde später. Bis dahin hatte Schumacher erkannt, was wirklich "Sache war", was noch möglich war. Klar waren die Emotionen noch da, ganz verständlich und das hielt noch lange an, aber hatte seinen Verstand um zu wissen "was Sache war". :wink:
Deshalb kannst du diese Aussage auch nicht als Referenz nehmen, da sie in den ersten Emotionen entstand. Kurz später hat sich all das bereits wieder relativiert. Und diese Aussage ist letztlich das, was ausschlaggebend ist.
Wirfst du ihm nun vor seine Fans anzulügen, weil er sein Verstand nicht eingeschaltet hat nach den Suzuka Rennen?
„Jetzt geht der Wahnsinn wieder los. Ich bin völlig fertig…“
(ehem. Manager W. Weber, Juli 2009)

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