Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

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NR6-KeepFightingMSC
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von NR6-KeepFightingMSC » 23.09.2020, 00:02

ScuderiaFerrari#1929 hat geschrieben:
22.09.2020, 19:38
fluffin_muffin hat geschrieben:
22.09.2020, 18:32
2019 war es zwischen Leclerc und Vettel tatsächlich deutlich enger, als man erst mal durch vage Erinnerung vermutet. Dazu hat Vettel 2019 zwei mal unglaublich knapp die Pole verpasst - einmal fehlten 12 tausendstel. 12.
2020 scheint der Ferrari eine absolute Katastrophe zu sein und der junge Leclerc kann sich noch besser anpassen als der alte Vettel. So würde ich es mal wohlwollend für Vettel ausdrücken.
War nicht wirklich eng 2019.
Wo soll es nicht eng gewesen sein?
Vettel hatte 2-3 Off-Weekends (Spa, Frankreich und vllt. Silverstone). Ansonsten?
Man sagt ja auch immer gerne, im Verlaufe der Saison konnte sich Leclerc von Vettel absetzen.
Nach Belgien hatten wir rein die Quali betrachtet (da ich das immer leichter finde als ein Rennen, mit zig verschiedenen Faktoren):
Italien: Leclerc vor Vettel, allerdings musste Vettel ohne jeglichen Windschatten fahren und war trotzdem auf ein Zehntel dran, während die Stimmen aus dem Paddock lauteten, dass der Windschatten mindestens drei Zehntel bringt.
Singapur: Leclerc vor Vettel mit einer starken letzten Runde, während Vettel die letzte Runde verbockt hat.
Russland: Leclerc vor Vettel und zwar komfortabel.
Japan: Vettel vor Leclerc, auch hier recht komfortabel.
Mexiko: Leclerc vor Vettel, wobei Vettel seinen letzten Run aufgrund gelber Flaggen hat abbrechen müssen und er war auf einer guten Runde.
USA: Vettel vor Leclerc.
Brasilien: Vettel vor Leclerc.
Abu Dhabi: Leclerc vor Vettel.

(An die letzten drei Qualifyings kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, daher kein Zusatz^^)

Das macht 5-3 für Leclerc und ich würde mindestens eine Session, vielleicht sogar beide (Monza und Mexiko), ohne Vettels Pech bei Vettel sehen.
Also für mich ist das eng und zu Beginn war es sowieso eng.
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von ScuderiaFerrari#1929 » 23.09.2020, 00:18

NR6-KeepFightingMSC hat geschrieben:
23.09.2020, 00:02
ScuderiaFerrari#1929 hat geschrieben:
22.09.2020, 19:38
fluffin_muffin hat geschrieben:
22.09.2020, 18:32
2019 war es zwischen Leclerc und Vettel tatsächlich deutlich enger, als man erst mal durch vage Erinnerung vermutet. Dazu hat Vettel 2019 zwei mal unglaublich knapp die Pole verpasst - einmal fehlten 12 tausendstel. 12.
2020 scheint der Ferrari eine absolute Katastrophe zu sein und der junge Leclerc kann sich noch besser anpassen als der alte Vettel. So würde ich es mal wohlwollend für Vettel ausdrücken.
War nicht wirklich eng 2019.
Wo soll es nicht eng gewesen sein?
Vettel hatte 2-3 Off-Weekends (Spa, Frankreich und vllt. Silverstone). Ansonsten?
Man sagt ja auch immer gerne, im Verlaufe der Saison konnte sich Leclerc von Vettel absetzen.
Nach Belgien hatten wir rein die Quali betrachtet (da ich das immer leichter finde als ein Rennen, mit zig verschiedenen Faktoren):
Italien: Leclerc vor Vettel, allerdings musste Vettel ohne jeglichen Windschatten fahren und war trotzdem auf ein Zehntel dran, während die Stimmen aus dem Paddock lauteten, dass der Windschatten mindestens drei Zehntel bringt.
Singapur: Leclerc vor Vettel mit einer starken letzten Runde, während Vettel die letzte Runde verbockt hat.
Russland: Leclerc vor Vettel und zwar komfortabel.
Japan: Vettel vor Leclerc, auch hier recht komfortabel.
Mexiko: Leclerc vor Vettel, wobei Vettel seinen letzten Run aufgrund gelber Flaggen hat abbrechen müssen und er war auf einer guten Runde.
USA: Vettel vor Leclerc.
Brasilien: Vettel vor Leclerc.
Abu Dhabi: Leclerc vor Vettel.

(An die letzten drei Qualifyings kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, daher kein Zusatz^^)

Das macht 5-3 für Leclerc und ich würde mindestens eine Session, vielleicht sogar beide (Monza und Mexiko), ohne Vettels Pech bei Vettel sehen.
Also für mich ist das eng und zu Beginn war es sowieso eng.
In Anbetracht dessen, dass das Leclercs 2. Saison war und Vettel am Anfang der Season Nr. 1 Fahrer, nope. Kein Bisschen Eng. ;)
Von einem Vettel kann sollte man mehr erwarten können.
"Ich habe keine Glaskugel. Ich habe zwei andere Kugeln, aber die sagen mir nicht so viel..."

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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von NR6-KeepFightingMSC » 23.09.2020, 00:31

ScuderiaFerrari#1929 hat geschrieben:
23.09.2020, 00:18
NR6-KeepFightingMSC hat geschrieben:
23.09.2020, 00:02
ScuderiaFerrari#1929 hat geschrieben:
22.09.2020, 19:38


War nicht wirklich eng 2019.
Wo soll es nicht eng gewesen sein?
Vettel hatte 2-3 Off-Weekends (Spa, Frankreich und vllt. Silverstone). Ansonsten?
Man sagt ja auch immer gerne, im Verlaufe der Saison konnte sich Leclerc von Vettel absetzen.
Nach Belgien hatten wir rein die Quali betrachtet (da ich das immer leichter finde als ein Rennen, mit zig verschiedenen Faktoren):
Italien: Leclerc vor Vettel, allerdings musste Vettel ohne jeglichen Windschatten fahren und war trotzdem auf ein Zehntel dran, während die Stimmen aus dem Paddock lauteten, dass der Windschatten mindestens drei Zehntel bringt.
Singapur: Leclerc vor Vettel mit einer starken letzten Runde, während Vettel die letzte Runde verbockt hat.
Russland: Leclerc vor Vettel und zwar komfortabel.
Japan: Vettel vor Leclerc, auch hier recht komfortabel.
Mexiko: Leclerc vor Vettel, wobei Vettel seinen letzten Run aufgrund gelber Flaggen hat abbrechen müssen und er war auf einer guten Runde.
USA: Vettel vor Leclerc.
Brasilien: Vettel vor Leclerc.
Abu Dhabi: Leclerc vor Vettel.

(An die letzten drei Qualifyings kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, daher kein Zusatz^^)

Das macht 5-3 für Leclerc und ich würde mindestens eine Session, vielleicht sogar beide (Monza und Mexiko), ohne Vettels Pech bei Vettel sehen.
Also für mich ist das eng und zu Beginn war es sowieso eng.
In Anbetracht dessen, dass das Leclercs 2. Saison war und Vettel am Anfang der Season Nr. 1 Fahrer, nope. Kein Bisschen Eng. ;)
Von einem Vettel kann sollte man mehr erwarten können.
Gut, damit hast du zugegeben, dass es eng war.

Es geht hier nicht darum, die wie vielte Saison das von wem war, sondern ausschließlich darum, wie eng es zwischen zwei Fahrern in einer Saison war. Wenn du argumentieren musst, dass es erst das zweite Jahr von Leclerc war, heißt das, dass es in diesem Jahr eng war.
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GenauDer
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von GenauDer » 23.09.2020, 00:40

Munster hat geschrieben:
22.09.2020, 09:50
Was soll das Gerede, er hätte nicht zu Ferrari gepasst frage ich mich eher. Er ist nach Michael Schumacher und Nikki Lauda statistisch der erfolgreichste Fahrer, den Ferrari jemals hatte. Wie kann man da die These aufstellen, er hätte nicht zu Ferrari gepasst?
Fairerweise muss man aber auch sagen, dass Schumacher und VET brave Helferlein an ihrer Seite hatten. Lauda weiß ich nicht, war ich leider zu jung.
Munster hat geschrieben:
22.09.2020, 10:01
Also Ricciardo hat Vettel deutlich geschlagen, das stimmt, aber Leclerc nicht (zumindest 2019) und daher gibt es überhaupt kein Anlass zu glauben, er würde bei Aston Martin nichts reißen können. Ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie konsequent einige die Statistiken ignorieren, denn die sprechen eindeutig FÜR Vettel und nicht gegen ihn. Vor allen Dingen, wie kommt man darauf, dass er zu langsam ist; er hat seine Erfolge hauptsächlich dem Umstand zu verdanken, dass er zu den schnellsten Fahrern gehört; er neigt zu Fehlern, aber hat es immer wieder durch seine Geschwindigkeit herausgerissen.
Schnell sind auch andere, das Fehleranfällige haben aber nicht alle.
Ich denke auch, dass er bei Aston gut abschneiden wird, aber ein Fahrer der Fehleranfällig ist, das richtige Auto braucht, das richtige Umfeld - um gut zu sein: ja wer braucht das nicht, das deckt sich eh wohl mit jedem 2. Fahrer im Feld.
Aus vielerlei Hinsicht wird Vettel zu recht auf ein Potest gestellt: seine jungen Jahre war er absolut überragend, aber er hat auch schon immer gezeigt, dass er sehr viele Fehler macht, wenig selbstkritisch ist. Letzteres hat er abgelegt, ersteres macht er immer noch.
Er ist 4x WM. Das ist ein WAHNSINN. Immer noch. Und das in seinem damaligen Alter. Aber er zeigt leider doch, dass das ganze eher an RB lag, als an ihm.

Dabei habe ich selber ein gewisses gespaltenes Verhältnis zu ihm: Sein Talent ist unbestreitbar, ich war in den ersten Jahren großer Fan - aber natürlich auch kritisch. Und dann kam 2014 und später, die vielen Boxenfunk-heulereien. Irgendwie war ich dann etwas frustriert mit ihm.

matsches hat geschrieben:
22.09.2020, 11:31
TripleHey hat geschrieben:
22.09.2020, 10:53

Selbst wenn, das "künstliche Einbremsen" von Fahrern ist für mich ein Gespenst, es wird in allen Jahren der F1 vllt einmal vorgekommen sein. Man muss doch nur ein einziges Mal versuchen sich in die Lage eines Teamchefs zu versetzen und erkennt wie absurd der Gedanke ist. Gerade bei Verstappen, da haue ich mir bei den Posts nicht nur den Kopf gegen die Wand, oder die Hand vor das Gesicht, sondern verzweifle am Glauben, der Durchschnitt des Forums wüsste den Begriff "Verstand" zu definieren.
Künstliches Einbremsen ist natürlich Bullshit!
Jedes Team würde sich damit selbst ein Bein stellen.
Bedingungslose einseitige Unterstützung trifft es eher.
Nimm an Du hast zwei Fahrer.
Einen dem Du im Titelkampf blind vertraust und einen zweiten.

Der eine gibt die Entwicklungsrichtung des Autos vor.
Der eine bekommt immer die "A-Strategie", der andere "A +/- eine Runde".
Der eine ist der auf den sich das Rennteam konzentriert.
Der eine hat immer das Ersatzauto (früher, als es noch eins gab).
Der eine kennt die Telemetriedaten des anderen, umgekehrt jedoch nicht.
Der eine bekommt das "A-Team" was Strategen, Mechaniker und Reifencrew angeht.
Und der andere bekommt das gleiche Auto.

Wer wird dann vermutlich der schnellere sein, auch wenn die Autos "gleich" sind?
War bei Kimi Jahrelang so, trotzdem war er 2016 und 2018 auf Vettel-Niveau.
Ist bei LEC jetzt so, aber Vettel fährt bei weitem nicht auf dem Level.

Wenn Vettel nur dann gewinnt, wenn er NR1 Status hat, alle möglichen Vorteile hat, psychologisch gepushed und supportet wird, das Auto zu ihm passt, das Umfeld, die Strategie maßgeschneidert ist... dann frage ich mich, ob es überhaupt noch richtige WMs gibt, die aus eigener Kraft WM werden.

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bolfo
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von bolfo » 23.09.2020, 00:53

Das Problem bei Vettel ist meiner Meinung nach nicht der fehlende Diffusor, sondern dass er sich einfach schnell demotivieren lässt, wenns nicht läuft und er merkt, dass es aussichtslos ist. Das kommt sicherlich auch davon, dass er früh sehr erfolgreich war. Wenn er dann eben Teamkollegen hat, die extrem jung sind und sich beweisen können, siehts umso düsterer aus.

Das sah man z.B. 2014. Vettel redete schon vor der Saison die neuen Autos nieder, als man merkte, dass Renault gegen Mercedes bei den Motoren klar den Kürzeren zog. Schon damals sagten viele im Forum, dass man mit so einer Einstellung keinen Erfolg haben könnte. Dazu kam Ricciardo, der noch nie auf einem Podium stand und der sich erstmals richtig beweisen konnte. Für den waren einzelne Podien und Siege toll, sich zu etablieren, aber wenn du gerade vier Titel in Serie gewonnen hast, ist dies natürlich trotz allem eine Niederlage.

Als dann 2015 der Wechsel zu Ferrari kam, sah Vettel wesentlich motivierter aus und seine 3 Siege für Ferrari waren wirklich stark. Da merkte man, dass ein Sieg für Ferrari ihm extrem viel bedeutete. In der Folge konnte er auch Räikkönen dominieren. 2016 kam aber bereits erstmals der Frust, der sich u.a. im Mexiko entlud (Fuck you, Charlie!). 2017, als man titelfähig war, war wiederum Vettel jener, der bei Ferrari klar das Zugpferd war. Und die Saison war ja alles andere als schlecht, würde ich sagen. Trotz der Dummheit von Baku würde ich ihm 2017 eine sehr starke Saison unterstellen, wobei insbesondere Singapur einfach sehr schlecht lief, was aber als Rennunfall zu werten ist. 2018 begannen dann die Fehler und insbesondere nach Hockenheim, als er merkte, dass er nicht denselben Status wie Hamilton bei Mercedes genoss, begann dann der Abwärtstrend. Währenddem Mercedes alles dafür tat, dass Hamilton gewinnen konnte, musste Vettel rundenlang hinter Räikkönen betteln, ehe er vorbei gelassen wurde. Mit dem Ferrari versenkte er wohl damals auch gleich sein Vertrauen in Ferrari im Kiesbett. Mit dem Dazukommen von Leclerc auf 2019 - ein Wechsel, der meiner Meinung nach völlig richtig war - zeigte man jedoch, dass Vettel nicht die Zukunft sein würde. Auf so einen Wechsel hat z.B. Mercedes verzichtet. Sorry, aber Bottas ist kein Supertalent, das konnte man spätestens nach Williams sagen, als er Massa performacemässig niemals klar abschütteln konnte.

Was folgte, war ein neuerlicher Abwärtstrend. Und der äussert sich nun in fast lächerlichen Leistungen, die kaum verwundern, wenn man seine Interviews ansieht. Seine Aussagen gegenüber Ferrari sind teils hämisch. Deshalb glaube ich sehr wohl, dass man bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen könnte. Jedenfalls zu Beginn.


Mercedes hat halt auch hier einen besseren Job gemacht. Man gibt Hamilton eigentlich klare Signale, dass man mit ihm alle Rekorde brechen wolle. Sowas hat man bei Ferrari nach 2017 gegenüber Vettel nicht mehr gesehen. Hier sehe ich auch ein klares Versagen seitens Ferraris. Die konnten auch nie mit ihren Fahrern umgehen.
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matsches
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von matsches » 23.09.2020, 06:21

GenauDer hat geschrieben:
23.09.2020, 00:40

Wenn Vettel nur dann gewinnt, wenn er NR1 Status hat, alle möglichen Vorteile hat, psychologisch gepushed und supportet wird, das Auto zu ihm passt, das Umfeld, die Strategie maßgeschneidert ist... dann frage ich mich, ob es überhaupt noch richtige WMs gibt, die aus eigener Kraft WM werden.
Tja gute Frage.
Wenn ich so überlege....ich muss tatsächlich weit zurück denken, für einen WM der nicht eindeutige und unangefochtene Nr. 1 seines Teams war.
Vielleicht am ehesten Damon Hill 96?

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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von KIMI-ICEMAN » 23.09.2020, 06:59

Na das ist doch mal ein interessanter Thread. Von Vettel bei Aston Martin über angeblasene Diffusoren im Rahmen der Strömungslehre, die eigentlich verboten waren, aber dennoch weiterhin genutzt wurden, hin zu einem Vettel, der eben durch dieses Verbot nichts mehr gerissen hat und 2019 deutlich von Leclerc gebügelt wurde, obwohl es sehr eng war, bis zu der Frage, wer denn eigentlich der letzte WM aus eigener Kraft wurde. Made my day.
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von harrrys » 23.09.2020, 08:45

matsches hat geschrieben:
23.09.2020, 06:21
GenauDer hat geschrieben:
23.09.2020, 00:40

Wenn Vettel nur dann gewinnt, wenn er NR1 Status hat, alle möglichen Vorteile hat, psychologisch gepushed und supportet wird, das Auto zu ihm passt, das Umfeld, die Strategie maßgeschneidert ist... dann frage ich mich, ob es überhaupt noch richtige WMs gibt, die aus eigener Kraft WM werden.
Tja gute Frage.
Wenn ich so überlege....ich muss tatsächlich weit zurück denken, für einen WM der nicht eindeutige und unangefochtene Nr. 1 seines Teams war.
Vielleicht am ehesten Damon Hill 96?
2016?

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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von Hardundkrass » 23.09.2020, 09:59

matsches hat geschrieben:
23.09.2020, 06:21
GenauDer hat geschrieben:
23.09.2020, 00:40

Wenn Vettel nur dann gewinnt, wenn er NR1 Status hat, alle möglichen Vorteile hat, psychologisch gepushed und supportet wird, das Auto zu ihm passt, das Umfeld, die Strategie maßgeschneidert ist... dann frage ich mich, ob es überhaupt noch richtige WMs gibt, die aus eigener Kraft WM werden.
Tja gute Frage.
Wenn ich so überlege....ich muss tatsächlich weit zurück denken, für einen WM der nicht eindeutige und unangefochtene Nr. 1 seines Teams war.
Vielleicht am ehesten Damon Hill 96?
2009 mit Button vielleicht noch?

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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von F1Alonsomaniac » 23.09.2020, 10:23

_alec hat geschrieben:
22.09.2020, 23:31
@F1Alonsomaniac

Die haben genug Zeit in der F3 und F2 sich zu beweisen
..und wenn auffällig wird das da einer besonders raussticht,
dann gibt es keinen Grund den 2 oder 3 Jahre irgendwo versauern zu lassen.
Ich glaube eben, dass das nicht reicht. Die F1 ist doch noch mal ne andere Hausnummer, höherer Speed, stärkere Kräfte, mehr Druck von Medien, mehr Politik, mehr Geld, Fehler sind viel schlimmer. Selbst wenn man teilweise eine Strecke schon kennt aus anderen Serien, fuehlt es sich wohl ganz anders im F1 Auto an.
Das wäre als würde man von einem Europacup Skirennläufer der mit 80 km/h fuhr erwarten dürfen, dass er auf der Streif oder am Lauberhorn vorne mitfährt. Der Unterschied: Die sind dort allein auf der Strecke, wenn sie also noch nicht soweit sind, haben sie halt schlechte Zeiten, abet können niemanden gefährden.
Alle zig Jahre gibt es dann wieder mal einen, dem der Sprung nahtlos gelingen mag, aber diese Vorgehensweise deswegen zum Programm zu machen, halte ich für falsch. Es gab schon seinen Grund warum man das in den ersten 50 Jahren F1 nicht so gehandhabt hat und Ferrari vor Leclerc noch nie jemanden verpflichtet hatte, der unter 25 war.
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von schumi791 » 23.09.2020, 11:33

GenauDer hat geschrieben:
23.09.2020, 00:40
matsches hat geschrieben:
22.09.2020, 11:31
Künstliches Einbremsen ist natürlich Bullshit!
Jedes Team würde sich damit selbst ein Bein stellen.
Bedingungslose einseitige Unterstützung trifft es eher.
Nimm an Du hast zwei Fahrer.
Einen dem Du im Titelkampf blind vertraust und einen zweiten.

Der eine gibt die Entwicklungsrichtung des Autos vor.
Der eine bekommt immer die "A-Strategie", der andere "A +/- eine Runde".
Der eine ist der auf den sich das Rennteam konzentriert.
Der eine hat immer das Ersatzauto (früher, als es noch eins gab).
Der eine kennt die Telemetriedaten des anderen, umgekehrt jedoch nicht.
Der eine bekommt das "A-Team" was Strategen, Mechaniker und Reifencrew angeht.
Und der andere bekommt das gleiche Auto.

Wer wird dann vermutlich der schnellere sein, auch wenn die Autos "gleich" sind?
Wenn Vettel nur dann gewinnt, wenn er NR1 Status hat, alle möglichen Vorteile hat, psychologisch gepushed und supportet wird, das Auto zu ihm passt, das Umfeld, die Strategie maßgeschneidert ist... dann frage ich mich, ob es überhaupt noch richtige WMs gibt, die aus eigener Kraft WM werden.
Das, @GenauDer ist nun aber mal ziemlich blöd formuliert. Jeder WM wird es aus eigener Kraft, dass hat doch nichts mit dem Status innerhalb des Teams zu tun. Es gibt ja immer noch die anderen Teams und deren Topfahrer gegen die du dich behaupten musst.

2000 war Schumachers Gegner mit Häkkinen der amtierende Weltmeister, beide mit Material auf Augenhöhe. Hier kann doch schlecht gesagt werden, Schumacher hat es nicht aus eigener Kraft geschafft, nur weil er gegenüber Barrichello die Nr.: 1 gewesen ist, was übrigens nicht direkt von Beginn an der Fall war.

2006 haben wir die gleiche Situation mit Alonso vs. Schumacher. Nur weil Alonso Fisichella klar überlegen gewesen ist, bedeutet das ja nicht, dass er diese WM nicht aus eigener Kraft gewonnen hat.

Ein gutes Beispiel ist hier auch Räikkönen 2007, dieser konnte sich ja nie wirklich von Massa absetzen. Doch als Massa in Monza mit Defekt ausschied, war Räikkönen das letzte Eisen im Feuer für die Fahrer-WM und dementsprechend wurde der komplette Fokus auf Räikkönen gelegt und Massa wurde strategisch benachteiligt, damit Räikkönen im entscheidenen letzten Rennen die so wichtige Führung übernimmt. Denn in Sao Paulo war Massa der bessere Pilot.

Hier könnte sich ja dann jeder hinstellen und sagen, dass Räikkönen diesen einen Titel nichtmal aus eigener Kraft erringen konnte, da der stärkere Teamkollege ihm Platz machen musste. Es tut nur Niemand, weil er diesen Titel immer noch gegen Alonso UND Hamilton einfahren und sich nach einer Fehlentscheidung in Fuji im Spiel halten musste. Er hat seine Chancen bis zuletzt aufrecht erhalten können, trotz technischen Defekten in Barcelona und am Nürburgring.

Von daher finde ich gehst du mit dieser Fragestellung irgendwie in eine völlig falsche Richtung.
Michael Schumacher will always be the greatest!
http://www.youtube.com/watch?v=Ka5FCLy14Uw
1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004

GenauDer
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Re: Video: "Werden bei Aston Martin einen anderen Vettel sehen"

Beitrag von GenauDer » 24.09.2020, 01:14

matsches hat geschrieben:
23.09.2020, 06:21
GenauDer hat geschrieben:
23.09.2020, 00:40

Wenn Vettel nur dann gewinnt, wenn er NR1 Status hat, alle möglichen Vorteile hat, psychologisch gepushed und supportet wird, das Auto zu ihm passt, das Umfeld, die Strategie maßgeschneidert ist... dann frage ich mich, ob es überhaupt noch richtige WMs gibt, die aus eigener Kraft WM werden.
Tja gute Frage.
Wenn ich so überlege....ich muss tatsächlich weit zurück denken, für einen WM der nicht eindeutige und unangefochtene Nr. 1 seines Teams war.
Vielleicht am ehesten Damon Hill 96?
Ja könnte hinkommen.
Wenn auch nicht wirklich vergleichbar fällt mir noch 2016 ein.

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