Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

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Redaktion
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Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Redaktion » 10.09.2020, 11:02

'Sky'-Experte Ralf Schumacher kann sich vorstellen, dass Sebastian Vettel bei Aston Martin schon 2021 besser aufgestellt sein wird als bei Ferrari
Sebastian Vettel, Sergio Perez

Sebastian Vettel könnte der Aston Martin besser liegen als der Ferrari SF1000

Der ehemalige Formel-1-Fahrer und heutige TV-Experte Ralf Schumacher kann sich gut vorstellen, dass Sebastian Vettel mit dem Wechsel von Ferrari ins neue Werksteam von Aston Martin (derzeit noch Racing Point) einen positiven Schritt für seine Karriere setzt."Das Auto ist dem Mercedes sehr ähnlich. Da gab es ja eine lange Diskussion, die jetzt Gott sei Dank vorbei ist", spielt Schumacher im Interview mit 'Sky' auf die "Copygate"-Affäre an, die, nachdem Ferrari in Monza die Berufung zurückgezogen hat, im Sande verlaufen ist."Das Auto sieht auch sehr stabil aus, wenn man die Onboard-Kameras sieht. Das ist das, was Sebastian am Ferrari immer bemängelt hat. Ich könnte mir schon vorstellen, dass er mit dem Fahrverhalten dieses Autos deutlich besser zurechtkommt", analysiert Schumacher.Vettel, das ist bekannt, kommt mit einem losen Heck nicht so gut zurecht wie sein derzeitiger Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc. Das daraus resultierende unruhige Fahrverhalten gilt als eine der großen Schwachstellen des Ferrari SF1000 - neben der offensichtlich fehlenden Motorleistung.Darüber hinaus findet Schumacher, dass der aktuelle Racing Point "derzeit unumstritten das deutlich bessere Paket als der Ferrari" ist: "Von dem her kann er damit kurzfristig, im nächsten Jahr, deutlich erfolgreicher sein als im jetzigen Ferrari."

Sebastian Vettel zu Aston Martin: Die Hintergründe

Sebastian Vettel beendet seine Karriere nicht, sondern fährt 2021 für Aston Martin - Christian Nimmervoll erklärt, was hinter dem Deal steckt ... Weitere Formel-1-Videos

Denn die Entwicklung der Formel-1-Autos für 2021 ist zwar nicht komplett eingefroren, aber aufgrund der Coronakrise und der deswegen beschlossenen Tokenregel, die nur in bestimmten Bereichen Modifikationen erlaubt, stark eingeschränkt. Die Basis von 2020 nehmen die Teams ins Jahr 2021 mit.Kurzfristig erwartet Schumacher für Vettel keine gravierenden Auswirkungen für den Rest der Saison. Allerdings müsse sein Landsmann damit rechnen, dass man ihn jetzt "bei Ferrari zunehmend ausschließen" könnte, "was das Thema Weiterentwicklung betrifft. Um zu vermeiden, dass irgendwelche Informationen weggehen."

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Zuletzt geändert von Redaktion am 10.09.2020, 11:02, insgesamt 14-mal geändert.

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Spocki » 10.09.2020, 11:06

Die Fotos finde ich sehr gut :)

Vettel wirkt viel entschlossener, als auf Ferraribildern.
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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Woelli38 » 10.09.2020, 11:13

Hmm... abwarten. Da hat RP noch viel Arbeit! Das Auto hat immer noch das Problem, dass die Pace im Rennen abfällt.

Es ist zwar nett, dass man damit im Quali ganz nach vorne fahren kann, aber im Renntrimm war da oft nicht viel von übrig...
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Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Z7K » 10.09.2020, 11:15

"Vettel, das ist bekannt, kommt mit einem losen Heck nicht so gut zurecht wie sein derzeitiger Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc. "

--> man hats gesehen in Monza

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von TripleHey » 10.09.2020, 11:15

Spocki hat geschrieben:
10.09.2020, 11:06
Die Fotos finde ich sehr gut :)

Vettel wirkt viel entschlossener, als auf Ferraribildern.
Naja, 2015 wirkte er auch nicht gerade unentschlossen, aber ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen und freue mich auch für AM und Vettel.

Allerdings glaube ich genau wie D-Zug nicht, dass wir lange darauf warten müssen, bis Ferrari wieder vorne mitmischt. Irgendetwas werden die sich einfallen lassen, immerhin haben die ne Menge Erfahrung an der Spitze (auch wenn alles was wir aktuell zu sehen bekommen hochnotpeinlich ist).

Nachdem ich mich ausführlich mit meiner Glaskugel unterhalten habe glaube ich parallel daran, dass das Copy Gate erst der Anfang einer langen Reihe von Ereignissen für RP / AM auf den Weg zur Spitze sein wird. Jetzt hat man das Konzept von MAMG erfolgreich eingesackt und beginnt zu lernen, wie es funktioniert. Es würde mich nicht wundern, sollten wir demnächst die eine oder andere News zu sehen bekommen, in der über den Wechsel von Mitarbeitern zwischen MAMG und RP / AM spekuliert wird. Aber gut, vllt ist das auch alles Käse.
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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Universal_Racer » 10.09.2020, 11:24

Z7K hat geschrieben:
10.09.2020, 11:15
"Vettel, das ist bekannt, kommt mit einem losen Heck nicht so gut zurecht wie sein derzeitiger Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc. "

--> man hats gesehen in Monza
Der war gut ;)

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Woelli38 » 10.09.2020, 11:29

Aston Martin ist ja sehr eng mit James Bond verknüpft... da hab ich doch was gefunden...

1964 - Goldfinger
2021 - Vettelfinger

:biggrin: :biggrin: :biggrin:
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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Hardundkrass » 10.09.2020, 11:30

Z7K hat geschrieben:
10.09.2020, 11:15
"Vettel, das ist bekannt, kommt mit einem losen Heck nicht so gut zurecht wie sein derzeitiger Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc. "

--> man hats gesehen in Monza
Im Normalfall würde ich wohl auch zu einem Fehler seitens Leclerc tendieren. In dem Fall muss man ihn jedoch in Schutz nehmen. Der Ferrari liegt dermaßen schlecht das der Abflug echt kein Wunder war. Dieser Abflug hätte in dem Auto jeden Fahrer im Feld passieren können.

Beide Fahrer versuchen schneller zu fahren als es diese Möhre einfach hergibt, auch denke ich das einige von Vettels Drehern mit genau der Tatsache begründet werden können. Bei der Karre flattert das Lenkrad sogar auf den Geraden, das erinnert schon langsam an die 80er, da haben die Lenkräder auch permanent geflattert, da aber dann wenn der Turbo Hallo gesagt hat und nicht weil man jeglichen Downforce opfern muss um halbwegs mithalten zu können.

Ich habe das spaßershalber mal auf der Play Station gemacht, Downforce runter und versucht ne schnelle Runde zu fahren. Ergebnis in schnellen Kurven waren Abflüge am laufenden Band!

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Laundry
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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Laundry » 10.09.2020, 11:33

Es gibt mehrere Artikel, wo Vettel bestätigt hat, dass er ein Auto mit losem Heck bevorzugt. Nur so kann er das Limit finden und er will kein stabiles Heck.

Dieses Gerede dass der Ferrari nicht zu Vettel passt ist einfach nur falsch. Urplötzlich ist das Auto nicht auf Vettels Fahrstil ausgelegt... rein zufällig ab dem Moment, wo Leclrec stärker wurde. Auch der Red Bull passte urplötzlich nicht mit Vettels Fahrstil... rein zufällig ab dem Moment, wo Ricci stärker wurde.

Vettel wird Stroll dominieren und urplötzlich wird er dann wieder ein loses Heck mögen.

Keine Kritik an Vettel selbst. Das wird ja hauptsächlich von Medien und Fans so dargestellt.
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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von sapere_aude » 10.09.2020, 11:40

Laundry hat geschrieben:
10.09.2020, 11:33
Es gibt mehrere Artikel, wo Vettel bestätigt hat, dass er ein Auto mit losem Heck bevorzugt. Nur so kann er das Limit finden und er will kein stabiles Heck.

Dieses Gerede dass der Ferrari nicht zu Vettel passt ist einfach nur falsch. Urplötzlich ist das Auto nicht auf Vettels Fahrstil ausgelegt... rein zufällig ab dem Moment, wo Leclrec stärker wurde. Auch der Red Bull passte urplötzlich nicht mit Vettels Fahrstil... rein zufällig ab dem Moment, wo Ricci stärker wurde.

Vettel wird Stroll dominieren und urplötzlich wird er dann wieder ein loses Heck mögen.

Keine Kritik an Vettel selbst. Das wird ja hauptsächlich von Medien und Fans so dargestellt.
Warten wir einfach mal alle entspannt (bei einer Tasse Tee mit Milch) ab wie er sich schlagen wird.
Es wird Unterschiede in der Pace geben und die werden von außen als auch von Vettel analysiert und kommentiert.

Unumstritten ist, dass Vettel mit den Autos von Newey (blown diff, dopp diff, ...) exzellent zurecht kam und damit mehrfach WM wurde.

Und der Ferrari gilt ebenfalls seit mindestens zehn Jahren jedes Jahr als Aerodynamik-Meisterwerk :winky: .

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von rot » 10.09.2020, 11:47

Redaktion hat geschrieben:
10.09.2020, 11:02
Allerdings müsse sein Landsmann damit rechnen, dass man ihn jetzt "bei Ferrari zunehmend ausschließen" könnte, "was das Thema Weiterentwicklung betrifft. Um zu vermeiden, dass irgendwelche Informationen weggehen."
Und wo ist die Logik? Vettel wäre ja so oder so weg. Somit hat, oder hätte der Ausschluss von Weiterentwicklungen so oder so stattgefunden. Im schlimmsten Fall hätte Vettel ja bei Mercedes oder Redbull unterkommen können. Das haben die beo Ferrari also längst auf dem Schirm Herr Schumacher...

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Laundry » 10.09.2020, 11:57

sapere_aude hat geschrieben:
10.09.2020, 11:40

... als auch von Vettel analysiert und kommentiert.
Jeder Fahrer und jedes Team, ausgenommen Mercedes, spricht über Defizite beim Abtrieb. Denn mehr Abtrieb bedeutet in der Regel auch schnellere Zeiten und mehr Spielraum mit den Reifen und irgendwie muss man sich erklären, warum man nicht ganz vorne mitfährt.

So funktioniert der Sport. Dieses Jahr fehlt es bei Ferrari und ihren Kundenteams vor allem an Motorleistung, wodurch die Aero flacher eingestellt werden muss und wodurch.... ja richtig... Abtrieb wieder fehlt.

Alle geben also in etwa das gleiche Feedback und bei Vettel wird das so ausgelegt, dass er mit dem Auto nicht klar kommt aus diesem Grund. Blöderweise trifft das irgendwie für jedes Team zu.

Jetzt macht Leclrec ein Fahrfehler... gibt es auch öffentlich zu... und die Medien nutzen die Gelegenheit und zeigen mit dem Finger, wie schwach doch der Ferrari funktioniert. Das in jedem Rennen auch andere Fahrer das Heck verlieren wird dort wiederum als offensichtlicher Fahrfehler analysiert.

Es ist langweilig und wenig objektiv in meinen Augen.
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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von marsal79 » 10.09.2020, 11:58

Laundry hat geschrieben:
10.09.2020, 11:33
Es gibt mehrere Artikel, wo Vettel bestätigt hat, dass er ein Auto mit losem Heck bevorzugt. Nur so kann er das Limit finden und er will kein stabiles Heck.

Dieses Gerede dass der Ferrari nicht zu Vettel passt ist einfach nur falsch. Urplötzlich ist das Auto nicht auf Vettels Fahrstil ausgelegt... rein zufällig ab dem Moment, wo Leclrec stärker wurde. Auch der Red Bull passte urplötzlich nicht mit Vettels Fahrstil... rein zufällig ab dem Moment, wo Ricci stärker wurde.

Vettel wird Stroll dominieren und urplötzlich wird er dann wieder ein loses Heck mögen.

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AHA; ein GT3 Fahrer der sich in Formel 1 Angelegenheiten einmischen will, was? :wink:

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von sapere_aude » 10.09.2020, 12:04

Laundry hat geschrieben:
10.09.2020, 11:57
sapere_aude hat geschrieben:
10.09.2020, 11:40

... als auch von Vettel analysiert und kommentiert.
Jeder Fahrer und jedes Team, ausgenommen Mercedes, spricht über Defizite beim Abtrieb. Denn mehr Abtrieb bedeutet in der Regel auch schnellere Zeiten und mehr Spielraum mit den Reifen und irgendwie muss man sich erklären, warum man nicht ganz vorne mitfährt.

So funktioniert der Sport. Dieses Jahr fehlt es bei Ferrari und ihren Kundenteams vor allem an Motorleistung, wodurch die Aero flacher eingestellt werden muss und wodurch.... ja richtig... Abtrieb wieder fehlt.

Alle geben also in etwa das gleiche Feedback und bei Vettel wird das so ausgelegt, dass er mit dem Auto nicht klar kommt aus diesem Grund. Blöderweise trifft das irgendwie für jedes Team zu.

Jetzt macht Leclrec ein Fahrfehler... gibt es auch öffentlich zu... und die Medien nutzen die Gelegenheit und zeigen mit dem Finger, wie schwach doch der Ferrari funktioniert. Das in jedem Rennen auch andere Fahrer das Heck verlieren wird dort wiederum als offensichtlicher Fahrfehler analysiert.

Es ist langweilig und wenig objektiv in meinen Augen.
Objektiv betrachtet hat sich ein Vettel mit einem Red Bull fast nie gedreht.
Mit einem Ferrari schon öfter.

Deine Argumentation ist schon schlüssig, aber die Variable Fahrer wird nicht berücksichtigt. Der eine mag/kann es so, der andere so. Wie gesagt: lass uns abwarten wie oft sich ein Vettel in pink drehen wird bevor wir ein Urteil fällen :wave: .

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Re: Ralf Schumacher: Warum Vettel bei Aston Martin erfolgreicher sein wird

Beitrag von Laundry » 10.09.2020, 12:33

sapere_aude hat geschrieben:
10.09.2020, 12:04

Objektiv betrachtet hat sich ein Vettel mit einem Red Bull fast nie gedreht.
Mit einem Ferrari schon öfter.

Deine Argumentation ist schon schlüssig, aber die Variable Fahrer wird nicht berücksichtigt.
Ich glaube wir beide definieren Objektivität anders.

Also wenn du wirklich objektiv an die Sache gehen willst, müsstest du erstmal herausfinden, wie oft sich Vettel im Ferrari in einem Rennen gedreht hat. Training juckt niemanden, teilweise werden da kontrollierte Dreher in Kauf genommen, um das Limit kennen zu lernen.

Natürlich sind Dreher in einem Zweikampf auch nicht wirklich Aussagekräftig. Wenn Berührungen und Co entstehen, hat das wenig mit dem Auto zu tun, dass man sich dreht. Auch ohne Berührungen sind diese Dreher in einem Zweikampf fast schon auszuklammern. Aber meinetwegen kannst du sie dazuzählen.

Und wie viel Dreher hat dann ein Vettel bei Ferrari in 5,5 Jahren? 2-3?

Er ist 6 Jahre Red Bull gefahren und hat sich dort auch einige male auch ohne Zweikampf gedreht. Das liegt halt schon fern in der Vergangenheit und man erinnert sich einfach nicht mehr daran.

Zusätzlich hat er gefühlt jedes dritte Rennen dominiert, wodurch man sicherlich auch das Risiko rausnehmen kann, wenn man ein deutlich schnelleres Auto hat. Man fährt schließlich nicht letzte Rille, wenn man auch ohne Risiko gewinnen kann. Fährt man nicht letzte Rille ist auch das Risiko für einen Dreher deutlich geringer.

Und wenn du dann wirklich nochmal zusätzlich Objektiv sein willst, müsstest du herausfinden, wie viel sich allgemein in der Formel1 gedreht wird. Auch dieser Wert ist nach meinem Bauchgefühl deutlich gestiegen. Die Boliden sind deutlich sensibler, schneller und der Spielraum für ein Fehler ist marginal. Nach meinem Bauchgefühl wird sich im allgemeinen mehr gedreht in der Formel1 als noch vor paar Jahren.

Wir können uns auch die Recherche ersparen, weil ich glaube es ist offensichtlich, dass Vettel sich in an Betracht der Umstände nicht wirklich häufiger gedreht hat wie früher. Ist seine "Dreher-Quote" wirklich hoch? Nein nicht wirklich. Ist wahrscheinlich unterdurchschnittlich unterwegs.

Nur werden dort seine verkorksten Zweikämpfe als Dreher gewertet... und im Zweikampf war Vettel immer schon ... ich sage mal... bescheiden.
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