Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

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Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von Redaktion » 26.08.2020, 14:06

Mattia Binotto gerät angesichts der schlechten Ferrari-Ergebnisse immer mehr in die Kritik - Einige Experten hinterfragen allerdings auch die ganze Struktur in Maranello
Mattia Binotto

Ist Mattia Binotto für die aktuelle Krise bei Ferrari verantwortlich?

Ferrari droht 2020 eine historisch schlechte Formel-1-Saison. Aktuell steht die Scuderia in der Konstrukteurs-WM nur auf Rang fünf. So schlecht schloss man eine Saison zuletzt im Jahr 1981 ab. Im Zentrum der Kritik steht vor allem Mattia Binotto, der Maurizio Arrivabene in der vergangenen Saison als Teamchef ablöste. Ist er der richtige Mann, um Ferrari aus der Krise zu führen?

"Offensichtlich ist, dass er es bisher nicht war", antwortet TV-Experte Nick Heidfeld im Gespräch mit 'Bild' auf die Frage, ob Binotto der richtige Teamchef in Maranello sei. "Die Ansprüche an Ferrari sind natürlich riesig und kaum zu bewerkstelligen, aber Performance, Image und speziell das Handling mit und zwischen Leclerc und Vettel waren bisher schwach", so Heidfeld.

"Die wichtigere und schwierigere Frage ist, wer denn jetzt der Richtige wäre. Vielleicht bräuchte es einen externen Top-Mann, der offen, unvorbelastet und ohne jegliche Verbindungen im Team neu sortiert und aufbaut", so Heidfeld. Denn klar ist auch, dass Ferrari seit dem Abgang von Jean Todt nach der Saison 2007 zahlreiche Rennleiter "verschlissen" hat.

Den letzten Titel in der Fahrer-WM holte die Scuderia im Jahr 2007 noch unter Todt. Anschließend versuchten sich Stefano Domenicali, Marco Mattiacci, Arrivabene und eben Binotto vergeblich daran, einen weiteren Fahrertitel nach Maranello zu holen. Ex-Formel-1-Teamchef Colin Kolles glaubt, dass sich die Scuderia komplett neu organisieren müsste.

Binotto "von Zahlen geprägt, nicht von Gefühlen"

"Binotto ist ein sehr guter Ingenieur. Nur: Ein Ingenieur ist kein Teamchef", erklärt er bei 'Sport1'. "Das muss mir einer erklären, wie das funktioniert", zuckt er die Schultern und ergänzt: "Es gibt diese Kombinationen, aber das sind andere Charaktere. Ich kenne Binotto persönlich. Er war in meinem Formel-1-Team für die Ferrari-Motoren zuständig.""Er ist ein Mensch, der von Zahlen geprägt ist und nicht von Gefühlen", erklärt Kolles und fügt hinzu: "Ich glaube, dass die Leute allgemein der Ansicht sind, dass sich ein Technischer Direktor um die Technik kümmern muss, und ein Teamchef eigentlich um seine Teamchef-Aufgaben. Dazu gehört auch die Politik. Die politische Positionierung seines Teams, und sich um die Fahrer kümmern, und um die gesamte Struktur des Teams."

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"Es sind viele Leute, wie James Allison oder Aldo Costa, von Ferrari zu Mercedes gegangen", erinnert Kolles an die vergangenen Jahre und erklärt: "Strategiefehler werden gemacht. [...] Das Problem ist, dass die Entscheider bei Ferrari vor einigen Jahren entschieden haben: 'Wir wollen ein italienisches Team haben. Wir wollen ein Team, das von Italienern geführt wird.'""Es ist ja nichts dagegen zu sagen. Aber es funktioniert leider nicht. Das Team hat keine Struktur. Das Team war früher das politisch am stärksten platzierte Team. Jetzt überhaupt nicht mehr", sagt Kolles und erklärt: "Die Managementebene muss verändert werden." Als Beispiel nennt er die erfolgreichen Schumacher-Jahre, als Ferrari fünfmal in Folge den Fahrertitel holte.

Wirkt sich schlechtes Management auf die Fahrer aus?

"Da hatten sie einen Jean Todt als Teamchef, einen Rory Byrne als Chefdesigner, einen Ross Brawn als Technischen Direktor und Nigel Stepney als Chefmechaniker. Ein Chefmechaniker hat auch eine wichtige Rolle im Team. Das ist auch für den Fahrer eine Vertrauensperson. Das gibt's in der Form nicht mehr. Das sind irgendwelche No-Names, Italiener", kritisiert er.

Das sei auch der Grund dafür, warum sich Sebastian Vettel bei Ferrari nicht mehr wohlfühle. "Da ist keine Nestwärme. Sondern man zeigt ihm: 'Du bist jetzt drei oder vier Zehntel langsamer als Leclerc.' Und das ist für die die Realität. Aber die verstehen nicht die psychologische Seite", so Kolles. Zumindest an der Struktur ändern sich nun aber Dinge.


Fotostrecke: Fotostrecke: Alle Ferrari-Rennleiter in der Formel 1 seit 1950

Mit ihm hat alles angefangen: Enzo Ferrari gründete 1929 die Scuderia Ferrari, die seit Beginn der Formel-1-WM im Jahr 1950 fester Bestandteil ist. Gleich in den ersten Jahren wurden einige Rennleiter verschlissen: Federico Giberti (1950-1951), Nello Ugolini (1952-1955), Eraldo Sculati (1956) und Mino Amorotti (1957). Wahrer Chef war bis zu seinem Tod im Jahr 1988 sowieso immer der

Mit ihm hat alles angefangen: Enzo Ferrari gründete 1929 die Scuderia Ferrari, die seit Beginn der Formel-1-WM im Jahr 1950 fester Bestandteil ist. Gleich in den ersten Jahren wurden einige Rennleiter verschlissen: Federico Giberti (1950-1951), Nello Ugolini (1952-1955), Eraldo Sculati (1956) und Mino Amorotti (1957). Wahrer Chef war bis zu seinem Tod im Jahr 1988 sowieso immer der "Commendatore", doch es gab Statthalter ...

So wurde vor einige Wochen unter anderem eine neue Performance-Abteilung gegründet, die es Binotto ermöglichen soll, sich jetzt mehr auf seine Aufgaben als Teamchef zu konzentrieren. Für die Doppelrolle als Team- und Technikchef stand er bereits zuvor immer wieder in der Kritik. "Als ich im vergangenen Jahr Teamchef wurde, mussten wir uns neu organisieren", erklärt er.

"Ich war Technischer Direktor, und ich denke nicht, dass man das an einem Tag ändern kann", rechtfertigt er seine Doppelrolle über viele Monate. Mittlerweile habe man aber eine umstrukturierte Technikabteilung, "die sehr gut organisiert ist und in der es klare Zuständigkeiten gibt", so Binotto. An den Ergebnissen auf der Strecke muss sich das aber erst noch zeigen.


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Zuletzt geändert von Redaktion am 26.08.2020, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.

jacobi22
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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von jacobi22 » 26.08.2020, 14:17

Kolles engagiert sich aber auffallend mächtig, wenn es um Ferrari-Dinge geht
Uwe

Wer keinen Respekt gibt, sollte auch keinen erwarten!

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von Shogun » 26.08.2020, 14:36

Aber die Stimmen am Anfang waren noch ganz anders ( zumindest bei den Fans). Da sah man keine Probleme und feierte dass Arrivabene weg ist

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McTom
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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von McTom » 26.08.2020, 14:59

Shogun hat geschrieben:
26.08.2020, 14:36
Aber die Stimmen am Anfang waren noch ganz anders ( zumindest bei den Fans). Da sah man keine Probleme und feierte dass Arrivabene weg ist
Na und? Die Erfahrung hat eben gezeigt, dass Binotto die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Daher kann man ja seine Meinung revidieren. Warum denn nicht?
Wenn man gestorben ist, ist es für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot Ist. Für andere kann dein Tod aber sehr schmerzhaft sein.
Das ist übrigens genau so, wie wenn man doof ist.

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von Simon667 » 26.08.2020, 15:08

Ich glaube ehrlich gesagt auch, dass Ferrari auf einen "externen Chef" setzen sollte. Ohne große bisherige Verbindung zum Team. Der sich das mal neutral anguckt und umstrukturiert.

Eigentlich so eine Art Arrivabene. Meines Erachtens hat er seinen Job damals gut gemacht, auch wenn der WM Titel nicht drin war. Das Team selbst hatte er ganz gut im Griff denke ich, auch wenn er sicher nicht alles richtig gemacht hat.

Aber vermutlich wird Ferrari demnächst Binotto absetzen und irgendeinen anderen Ferrarimitarbeiter für das nächste Desaster zum Chef machen.

Der Laden gehört einmal gründlich aufgeräumt und neu sortiert. Ich möchte sie wieder siegfähig sehen. So schmerzt es in meiner Ferrariseele.

Edit: Aber eher nicht Collin Kolles :) Auch wenn ich denke, dass eher ein Interview von ihm in tausend Teile gerissen wurde und daher sein Name immer wieder fällt.

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von Woelli38 » 26.08.2020, 15:15

McTom hat geschrieben:
26.08.2020, 14:59
Shogun hat geschrieben:
26.08.2020, 14:36
Aber die Stimmen am Anfang waren noch ganz anders ( zumindest bei den Fans). Da sah man keine Probleme und feierte dass Arrivabene weg ist
Na und? Die Erfahrung hat eben gezeigt, dass Binotto die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Daher kann man ja seine Meinung revidieren. Warum denn nicht?
Naja, das lag auch daran, dass Arrivabene eigentlich immer mit einem muffeligen Gesicht rumlief, was ihn in vielen Augen gleich unsymphatischer machte...
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

Lauda über seinen Ferrari :wink2: :biggrin:

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von Turbo79 » 26.08.2020, 15:18

Ich finde Maurizio Arrivabene hat definitiv besser zu Ferrari gepasst als Harry Potter.
Das war Formel 1, purer Sound: :bow:
https://www.youtube.com/watch?v=6uQ_KBgsHNA

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McTom
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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von McTom » 26.08.2020, 15:34

Woelli38 hat geschrieben:
26.08.2020, 15:15

Naja, das lag auch daran, dass Arrivabene eigentlich immer mit einem muffeligen Gesicht rumlief, was ihn in vielen Augen gleich unsymphatischer machte...
Ich fand Arrivabene eigentlich nicht schlecht. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als er Vettel öffentlich dahingehend kritisierte, er solle sich doch bitte nur auf seinen Job, dem Rennfahren konzentrieren und andere Dinge dem Team überlassen.
Hätte er besser mit Sebastian unter 4 Augen besprechen sollen, fand ich damals nicht besonders schlau von Arrivabene.
Bis auf diesen Lapsus fand ich ihn wie gesagt gar nicht mal so verkehrt.

Ich hatte damals Binotto auch mehr zugetraut als das, was er nun schlussendlich gezeigt hat.
Hinterher weiß man immer mehr.
Zuletzt geändert von McTom am 26.08.2020, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn man gestorben ist, ist es für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot Ist. Für andere kann dein Tod aber sehr schmerzhaft sein.
Das ist übrigens genau so, wie wenn man doof ist.

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von rot » 26.08.2020, 15:36

Edit
Redaktion hat geschrieben:
26.08.2020, 14:06
Nur: Ein Ingenieur ist kein Teamchef", erklärt er bei 'Sport1'. "Das muss mir einer erklären, wie das funktioniert",
Ja, und Stefan Raab war Metzger. Und?
Hier arbeiten sicher alle auch noch auf dem ersten gewählten Beruf...
Und was war Kolles nochmals? Ah ja, Zahnarzt. Alles klar...

:facepalm:
Zuletzt geändert von Fullmetal am 26.08.2020, 15:43, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Nettigkeit entfernt

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von rot » 26.08.2020, 16:01

rot hat geschrieben:
26.08.2020, 15:36
Edit
Da die Nettigkeit editiert wurde, nochmals Disclaimer- konform.

Ich halte es für unangemessen, dass sich Herr Kolles zu dem Thema äussert, zumal er selbst als Teamchef nicht sonderlich brilliert hat.

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von rot » 26.08.2020, 16:03

Turbo79 hat geschrieben:
26.08.2020, 15:18
Ich finde Maurizio Arrivabene hat definitiv besser zu Ferrari gepasst als Harry Potter.
War zu teuer - ständig die Raucherlounge um die Welt zu karren... :mrgreen:

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von DeLaGeezy » 26.08.2020, 16:07

McTom hat geschrieben:
26.08.2020, 14:59
Na und? Die Erfahrung hat eben gezeigt, dass Binotto die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Daher kann man ja seine Meinung revidieren. Warum denn nicht?
Das finde ich auch :thumbs_up:
Dies zeigt, dass man Teilnehmer eines Lernprozesses ist :)

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von FlavioDerBriatore » 26.08.2020, 16:10

Ich glaube, bei Binotto liegt es nicht daran, das er Ingenieur ist usw.
Binotto hat definitiv menschliche Defizite. Er hätte auch in jedem anderen Bereich Probleme als Vorgesetzter.

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von DeLaGeezy » 26.08.2020, 16:16

Wenn ich über Ferrari schreibe bin ich befangen. Mich ärgert diese ganze Motorengeschichte (und damit 3 beraubter Siege letztes Jahr), der Deal usw.

Kurze Frage: Collin who? Egal.
Sieht man mal von den ganzen Punkten ab, muss man aber auch die derzeitige Position richtig einordnen. Platz 5 ist ja nicht die ganze Wahrheit. Es fehlen nur wenige Punkte zu Platz 3 und im Prinzip haben sie nur einen Fahrer an guten Sonntagen auch mal zwei.

Also ich würde mich freuen, wenn das F1 Ferrari Team einen neuen Chef bekommt. Das ist momentan das interessanteste Team, da man einen echten Aufstieg vollziehen kann. Zudem wäre die Hauptfigur des ganzen Skandals endlich raus.

Als Chef muss man ein Allrounder sein. Zahlen sind wichtig, aber auch nicht alles. Im Umgang mit Menschen hat man immer auch mit Emotionen zu tun und ein guter Teamchef muss das Feld definitiv auch besetzen.
Fazit: Warum nicht mal mit einem Externen Chef arbeiten?

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Re: Kritik an Mattia Binotto wächst: "Ein Ingenieur ist kein Teamchef"

Beitrag von Finnish Flash » 26.08.2020, 17:34

Ferrari ist ein wissenschaftliches Team. Sie haben verstanden das die Natur immer zur Entropie strebt, daher versucht Ferrari im Einklang mit dem Universum zu sein. ^^
May The FOX GOD will be with THE ONE
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