Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

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Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Redaktion » 20.05.2020, 15:26

Die britische Regierung hilft möglicherweise dabei mit, dass es 2020 doch einen Grand Prix von Deutschland geben könnte - Nürburgring für die Formel 1 kein Thema

Die Chancen, dass 2020 doch ein Grand Prix von Deutschland in Hockenheim stattfinden wird, steigen. Die Formel 1 sucht während der globalen Coronakrise derzeit nach Veranstaltern, die bereit und dazu in der Lage sind, Events ohne Zuschauer abzuhalten - und da ist der Hockenheimring aufgrund der bestehenden Infrastruktur einer der Kandidaten, die seitens Rechteinhaber Liberty Media kontaktiert wurden.

Hockenheimring-Geschäftsführer Jorn Teske hat den Status der Gespräche mit Liberty Ende April noch als lockeren "Austausch" bezeichnet. Jetzt erklärt er im Interview mit 'Motorsport-Total.com': "Es stimmt in der Tat, dass wir noch in laufenden Gesprächen mit der Formel 1 sind. Wir sind aus einem lockeren Gesprächsmodus in einen Modus des Auslotens gekommen."

"Wir loten aus, unter welchen Bedingungen so etwas möglich sein könnte - Genehmigungslage, Infektionssituation, Streckenverfügbarkeit. Solche Themen. Und natürlich auch die Wirtschaftlichkeit. Das sind alles wichtige Punkte."

Hilfreich für die Chancen auf einen Formel-1-Termin in Hockenheim könnte die britische Regierung unter Premierminister Boris Johnson sein. Die hat nach aktuellem Stand der Dinge nämlich nicht vor, für den Formel-1-Zirkus eine Ausnahme bei den strengen Ein- und Ausreisebestimmungen zu machen. Was bedeutet, dass sich die Mitarbeiter der Teams und der Organisation vor und nach dem Event zwei Wochen in Quarantäne begeben müssten. Ein nahezu undenkbares Szenario.

Hockenheim: Schlecht für Silverstone, gut für Deutschland

Teske bestätigt: "Es sieht tatsächlich so aus, dass die politische Entscheidung zum Thema Quarantäne-Ausnahmeregelungen in England Auswirkungen auf den europäischen Rennkalender und damit auch auf uns haben kann. In Umkehrschluss heißt das aber nicht zwangsläufig, dass wir bei Stattfinden der Grands Prix in England automatisch aus dem Rennen sind."

Aus dem Rennen ist hingegen der Nürburgring. Die Idee, den Formel-1-Tross innerhalb ihrer "Biosphäre" (Ross Brawn) isoliert vom Hockenheim- an den Nürburgring zu bringen und binnen acht Tagen gleich zwei deutsche Grands Prix auf unterschiedlichen Strecken abzuhalten, hat Charme. Offenbar ist das aber für Liberty kein Thema.

"Theoretisch würde das Sinn machen", sagt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Es habe aber diesbezüglich "keinen Kontakt" zu Liberty gegeben, "und es würde auch nicht mehr in unseren Kalender reinpassen".

Was Hockenheim betrifft, hat sich eine Grundbedingung für die Formel 1 nicht geändert: "Wir können bei der Austragung der Formel 1 nicht ins wirtschaftliche Risiko gehen. Dabei bleiben wir", unterstreicht Teske. "Und ich gehe einen Schritt weiter und sage: In einem Jahr wie diesem müssen wir Geld verdienen. Das geht nicht anders."

"Wir konnten hier monatelang keinen vernünftigen Betrieb verrichten, keine Veranstaltung abhalten. Das müssen wir einigermaßen kompensieren. Aber für einen Zeitraum, an dem die Formel 1 dann hier wäre, bräuchten wir natürlich ein Mindestmaß an Umsätzen, damit das für uns überhaupt Sinn ergibt."

Das Liberty-Modell mit den Veranstaltern hat in der Vergangenheit stets so funktioniert, dass der Promoter eine Grand-Prix-Gebühr überweisen musste - und sich auf der Einnahmenseite zum größten Teil nur über Ticketeinnahmen refinanzieren konnte. Von diesem Modell muss sich die Formel 1 "vollkommen trennen", sagt Teske: "Das funktioniert ohne Publikum nicht. Das ist jedem klar."

Für die beiden Grands Prix von Österreich in Spielberg am 5. und 12. Juli ist bereits eine kommerzielle Vereinbarung getroffen. Der Saisonauftakt hängt nur noch an der Zustimmung der österreichischen Bundesregierung unter Kanzler Sebastian Kurz. Promoter Red Bull und Liberty sind sich über die Finanzierungsmodalitäten einig.

Red Bull: Finanzielle Details sind bereits geklärt

Ein wichtiger Schritt war, "dass die bestehenden Verträge adaptiert werden mussten", erklärt Red-Bull-Motorsportkonsulent Helmut Marko im 'ORF'. "Jetzt hat es eine Lösung gegeben, die ist beispielgebend für all die nächsten Veranstaltungen, die auch ohne Zuschauer sein werden." Das Ergebnis der Verhandlungen sei "für beide Parteien zufriedenstellend", so Marko.

Welche finanzielle Vereinbarung gerade zwischen dem Hockenheimring und Liberty verhandelt wird, "da möchte ich nicht ins Detail gehen", sagt Teske. Und auch im Hinblick auf einen konkreten Termin gibt es derzeit noch keine akuten News: "Bestätigt ist der Termin für Österreich. Danach ist alles ziemlich offen."

"Im Moment kann ich Spekulationen über den Rennkalender im Allgemeinen und über Termine für ein Rennen auf dem Hockenheimring im Speziellen weder bestätigen noch dementieren. Wenn, dann werden wir im europäischen Block sein."

Sollte es zu einer Einigung mit Liberty kommen, könnte alles ganz schnell gehen. Die sonst üblichen Vorlaufzeiten für einen Grand Prix von Deutschland sind bei einem "Geisterrennen" dramatisch verkürzt, weil der Ticketvorverkauf entfällt und ohne Publikum auch organisatorische Themen wie etwa das Verkehrskonzept oder die Campingplätze irrelevant sind.

Teske ergänzt: "Ich kann mir vorstellen, dass es einen provisorischen Kalender mit einigen Sternchen geben wird. Zumal in einigen Ländern die rechtliche Lage noch gar nicht seriös abschätzbar ist. Das Thema Coronavirus mit diversen Verordnungen ist sehr im Fluss. Das, was heute Bestand hat, muss morgen keine Gültigkeit mehr haben."

In trockenen Tüchern sei der Grand Prix von Deutschland noch lange nicht. Teske unterstreicht: "Es ist offensichtlich, dass diese besonderen Zeiten eine Reihe neuer Herausforderungen für ein globales Sportereignis dieser Bedeutung mit sich bringen und dass bei der Vorbereitung verschiedenste Hürden zu nehmen sind."


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Zuletzt geändert von Redaktion am 20.05.2020, 15:26, insgesamt 2-mal geändert.

Plauze
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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Plauze » 20.05.2020, 17:14

Redaktion hat geschrieben:
20.05.2020, 15:26
Hockenheim: Schlecht für Silverstone, gut für Deutschland
Das ist halt wirklich noch die Frage, ob ein Geisterrennen in Hockenheim für Deutschland eine gute Sache ist oder nicht doch ein vergiftetes Geschenk ist.
Dabei gibt es mehrere Unbekannten, die das Ganze doch zu einem ziemlichen Vabanque-Spiel werden lassen.
Wenn es eine Zusage gibt und dann eine zweite Infektionswelle inklusive erneuter Einschränkungen kommt, stehen Hockenheim und Regierung schlecht da. Dann hätten wir die ungute Situation, in der Liberty im Auftrag der Teams Druck auf die Promoter ausüben würde, weil etwas aus ökonomischen Gründen erzwungen werden sollte, was aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt werden müsste.
Großbritannien findet nun möglicherweise aus diesem Dilemma heraus, indem sie kurzerhand die Quarantäne-Bestimmungen geltend machen.
"Wir können bei der Austragung der Formel 1 nicht ins wirtschaftliche Risiko gehen. Dabei bleiben wir", unterstreicht Teske. "Und ich gehe einen Schritt weiter und sage: In einem Jahr wie diesem müssen wir Geld verdienen. Das geht nicht anders.""Wir konnten hier monatelang keinen vernünftigen Betrieb verrichten, keine Veranstaltung abhalten. Das müssen wir einigermaßen kompensieren. Aber für einen Zeitraum, an dem die Formel 1 dann hier wäre, bräuchten wir natürlich ein Mindestmaß an Umsätzen, damit das für uns überhaupt Sinn ergibt." Das Liberty-Modell mit den Veranstaltern hat in der Vergangenheit stets so funktioniert, dass der Promoter eine Grand-Prix-Gebühr überweisen musste - und sich auf der Einnahmenseite zum größten Teil nur über Ticketeinnahmen refinanzieren konnte. Von diesem Modell muss sich die Formel 1 "vollkommen trennen", sagt Teske: "Das funktioniert ohne Publikum nicht. Das ist jedem klar."
Das hat in den letzten Jahren auch mit Publikum schon nicht funktioniert, weil die Ticketpreise durch dieses Modell stark angehoben wurden und man somit weniger Zuschauer an die Strecke locken konnte als man für dicke schwarze Zahlen benötigt hätte.
Man soll doch bitte nicht blauäugig in die Verhandlungen gehen, nur damit es entgegen der ursprünglichen Planungen doch noch einen Deutschland-GP gibt. Mit den derzeitigen Auflagen gibt es kein Modell, durch das irgendjemand an der ganzen Sache Geld verdienen kann, außer Liberty Media durch Sponsoren- und Broadcaster-Verträge.
Die einzige mögliche Lösung wäre ein Vertrag für einen Grand Prix, dann mit Zuschauern im nächsten Jahr und ein Erlass der Promotergebühren für beide Jahre. Das wird Liberty aber nicht anbieten können, weil dann alle anderen Streckenbetreiber vergleichbare Konditionen wollen.
Ich bin deshalb immer noch der Meinung, dass es für die Durchführung eines Deutschland-GP ohne Publikum in diesem Jahr keine ernsthaften wirtschaftlich vertretbaren Argumente gibt.
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von MarvinAyrton007 » 20.05.2020, 17:35

Eines ist mal sicher. Sebastian wäre, denke ich, ein großer Bewürworter des Rennens in Hockenheim. Denn so hätte er, nocheinmal die Chance diesen für ihn so wichtigen GP zu gewinnen.
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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Simtek » 20.05.2020, 17:42

MarvinAyrton007 hat geschrieben:
20.05.2020, 17:35
Eines ist mal sicher. Sebastian wäre, denke ich, ein großer Bewürworter des Rennens in Hockenheim. Denn so hätte er, nocheinmal die Chance diesen für ihn so wichtigen GP zu gewinnen.
Das ist denke ich 100% logisch.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Red Baron » 20.05.2020, 19:24

MarvinAyrton007 hat geschrieben:
20.05.2020, 17:35
Eines ist mal sicher. Sebastian wäre, denke ich, ein großer Bewürworter des Rennens in Hockenheim. Denn so hätte er, nocheinmal die Chance diesen für ihn so wichtigen GP zu gewinnen.
Dann hätte er die hochprozentige Chance, diesen für ihn so wichtigen GP zu fahren. :thumbs_up:
Dann hätte er somit auch die Chance diesen für ihn so wichtigen GP zu gewinnen. :shrug:

Ich persönlich würde mich für beides begeistern.
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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von racingfan8 » 20.05.2020, 19:29

Oh wie süß, findet Liberty keine Veranstaltungsorte? Für ein Antrittsgeld von ab 50 Mio Euro sollte sich Hockenheim gesprächsbereit zeigen - zu zahlen von Liberty. Gerne können Sie dazu ihre finanziellen Reserven plündern, Kredite aufnehmen, oder ihre Mitarbeiter das Geld zahlen lassen.
Die Betreiber des Hockenheimrings sollten jetzt selbstbewusst auftreten und Liberty so ausquetschen, wie sie in den vergangenen Jahren von Liberty ausgequetscht wurden...

CrAzyPsyCho
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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von CrAzyPsyCho » 20.05.2020, 19:38

Das Liberty-Modell mit den Veranstaltern hat in der Vergangenheit stets so funktioniert, dass der Promoter eine Grand-Prix-Gebühr überweisen musste - und sich auf der Einnahmenseite zum größten Teil nur über Ticketeinnahmen refinanzieren konnte. Von diesem Modell muss sich die Formel 1 "vollkommen trennen",
Von diesem Modell sollte man sich nicht nur während Corona trennen, sondern generell. Das Modell hat ja schon vorher nicht funktioniert.

Es läuft schon immer falsch herum. Eigentlich müsste LM was für die Nutzung der Strecke bezahlen, vorallem wenn keine Zuschauer kommen dürfen.
Und wenn nächstes Jahr wieder Zuschauer kommen, dann könnte man LM eine Gewinnbeteiligung anbieten.

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Pentar » 20.05.2020, 20:37

Redaktion hat geschrieben:
20.05.2020, 15:26
..."Theoretisch würde das Sinn machen", sagt Nürburgring-Geschäftsführer Mirco Markfort gegenüber 'Motorsport-Total.com'. Es habe aber diesbezüglich "keinen Kontakt" zu Liberty gegeben, "und es würde auch nicht mehr in unseren Kalender reinpassen"...
Stimmt - der Nürburgring ist ab dem 20.06. bis Ende 2020 praktisch jede Woche ausgebucht,
da hat es kein Platz für ein popeliges F1-Rennen...

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Nico_Hülkenberg » 20.05.2020, 20:48

Die viel wichtigere Frage ist doch, ob Deutschland eher grünes Licht geben würde, als Großbritannien. Um Silverstone scheint es aktuell nicht besonders gut zu stehen, man hat bisher aber auch nicht wirklich positives von der deutschen Politik in der Hinsicht vernommen. Dementsprechend würde ich hier erstmal abwarten.
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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Woelli38 » 20.05.2020, 22:14

Nico_Hülkenberg hat geschrieben:
20.05.2020, 20:48
Die viel wichtigere Frage ist doch, ob Deutschland eher grünes Licht geben würde, als Großbritannien. Um Silverstone scheint es aktuell nicht besonders gut zu stehen, man hat bisher aber auch nicht wirklich positives von der deutschen Politik in der Hinsicht vernommen. Dementsprechend würde ich hier erstmal abwarten.
Nun, der Einwand ist durchaus gerechtfertigt. Auch die Ausführung von Plauze sollte man berücksichtigen. Klar, man muss auch wieder einmal in Richtung normalität steuern, aber nicht um jeden Preis. Ein erneuter Lockdown wäre gerade für den Mittelstand eine Katastrophe... Silverstone kann bezüglich der jetzigen Situation auch durchaus ein Schreiben an die Downing-Street absetzen... die anfänglich ungenügenden Schutzmaßnahmen der Regierung dort kommen jetzt zur Wirkung! Zu Lasten "natürlich" für Andere...

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von wertas » 21.05.2020, 00:36

CrAzyPsyCho hat geschrieben:
20.05.2020, 19:38
Es läuft schon immer falsch herum. Eigentlich müsste LM was für die Nutzung der Strecke bezahlen, vorallem wenn keine Zuschauer kommen dürfen.
Und wenn nächstes Jahr wieder Zuschauer kommen, dann könnte man LM eine Gewinnbeteiligung anbieten.
Wenn die F1 ein Rennen veranstaltet, profitiert der Verastalter von einem enormem Werbewert. Deshalb ist die Antrittsgebühr gerechtfertigt.

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von mamoe » 21.05.2020, 08:32

wertas hat geschrieben:
21.05.2020, 00:36
CrAzyPsyCho hat geschrieben:
20.05.2020, 19:38
Es läuft schon immer falsch herum. Eigentlich müsste LM was für die Nutzung der Strecke bezahlen, vorallem wenn keine Zuschauer kommen dürfen.
Und wenn nächstes Jahr wieder Zuschauer kommen, dann könnte man LM eine Gewinnbeteiligung anbieten.
Wenn die F1 ein Rennen veranstaltet, profitiert der Verastalter von einem enormem Werbewert. Deshalb ist die Antrittsgebühr gerechtfertigt.
für was soll dieser werbewert gut sein ?
ich sehe mehr kostenaufwand als profit

wer würde davon profitieren ?
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von CrAzyPsyCho » 21.05.2020, 09:24

wertas hat geschrieben:
21.05.2020, 00:36
CrAzyPsyCho hat geschrieben:
20.05.2020, 19:38
Es läuft schon immer falsch herum. Eigentlich müsste LM was für die Nutzung der Strecke bezahlen, vorallem wenn keine Zuschauer kommen dürfen.
Und wenn nächstes Jahr wieder Zuschauer kommen, dann könnte man LM eine Gewinnbeteiligung anbieten.
Wenn die F1 ein Rennen veranstaltet, profitiert der Verastalter von einem enormem Werbewert. Deshalb ist die Antrittsgebühr gerechtfertigt.
Scheinbar profitiert der Veranstalter nicht genug, denn sonst könnten sich ja alle Strecken die Formel 1 leisten.
Gerechtfertigt war das aber noch nie.

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von Pentar » 21.05.2020, 09:57

Der Veranstalter profitiert (neben solchen Dingen wie Werbewirksamkeit) vor Allem vom Ticketverkauf.
Dieser muss sich - abzüglich der Kosten (für die Austragung des Rennens sowie die an LM abzutretenden Antrittsgebühr) -
letztendlich rechnen.
Ohne Zuschauer, kein Ticketverkauf, keine Einnahmen.
Das ist die neue Herausforderung, die alle Beteiligten zur Zeit immens beschäftigen dürfte...

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Re: Formel 1 2020 in Hockenheim: Die Chancen steigen!

Beitrag von CrAzyPsyCho » 21.05.2020, 16:17

Pentar hat geschrieben:
21.05.2020, 09:57
Das ist die neue Herausforderung, die alle Beteiligten zur Zeit immens beschäftigen dürfte...
Ist ganz einfach. Keine Antrittsgebühren, dafür bezahlt LM an die Streckenbetreiber. Alles überhaupt kein Problem.

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