Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

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CrAzyPsyCho
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von CrAzyPsyCho » 22.03.2020, 10:53

FU Racing Team hat geschrieben:
22.03.2020, 10:41
Anders 2012, als man ihn bei MAMG durch Hamilton ersetzen "wollte" und dies wohl auch so kommunizierte.
Da war Schumacher aber selbst schuld dran. Er hat sich ja ewig Zeit gelassen mit der Entscheidung. Bis es halt zu spät war.
Hätte er sich früher entschieden weiter zu machen, hätte er wohl eine Verlängerung bekommen.

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FU Racing Team
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von FU Racing Team » 22.03.2020, 10:56

CrAzyPsyCho hat geschrieben:
22.03.2020, 10:53
FU Racing Team hat geschrieben:
22.03.2020, 10:41
Anders 2012, als man ihn bei MAMG durch Hamilton ersetzen "wollte" und dies wohl auch so kommunizierte.
Da war Schumacher aber selbst schuld dran. Er hat sich ja ewig Zeit gelassen mit der Entscheidung. Bis es halt zu spät war.
Hätte er sich früher entschieden weiter zu machen, hätte er wohl eine Verlängerung bekommen.

Richtig. Schumacher hat sich wohl selbst sehr mit der Frage beschäftigt ob es weiterhin Sinn für ihn macht bzw. die Motivation hoch genug ist weiter zu machen. Natürlich freuts mich sehr für Lewis, dass er damals zu MAMG gewechselt ist, aber wie spannend wäre es 2014 mit Schumi im Mercedes geworden? Schade, das wir das nicht erleben durften.
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

Bremspunkt
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Bremspunkt » 22.03.2020, 11:07

D-Zug hat geschrieben:
22.03.2020, 08:39
Vermutlich war es ein "Selbst-Exit" bei der Vorstellung, dass der damalige Räikkönen, der den damaligen "ab-und-an-Schumacher"-Ärgerer namens Montoya als Teamkollegen vollkommen auseinander nahm, sein neuer Teamkollege bei Ferrari werden würde.
Nach fünf Titeln in Folge kann man auch mal müde werden. Ich denke nicht, dass es an Räikkönen lag. Vielmehr wurde bei Ferrari ein Bruch vollzogen. Die beiden Chefs, mit denen Schumacher so eng zusammenarbeitete, das Team aufgebaut und die großen Erfolge erzielt hatte, hörten beide auf. Ross Brawn 2006 und Jean Todt 2007.Und vielleicht hatte er auch nicht den besten Draht zu Domenicali. Er wurde aber auch von di Montezemolo zu einer Entscheidung am Monza-Wochenende gezwungen.

Es war dann wohl eine Bauch-Entscheidung, und Ferrari war damals auf dem absteigenden Ast. Gegen Alonso im Michelin-bereiften Benetton/Renault hatte er zwei Jahre lang das Nachsehen gehabt. Und Räikkönen wäre 2007 auch nicht Weltmeister geworden, wenn sich die beiden McLaren (Alonso Hamilton) nicht gegenseitig blockiert hätten.

Als er dann weg war, hießt es überall "das war zu früh". Und als Felippe Massa nach dem Unfall 2009 pausierte, aktivierte man Schumacher als Ersatz. Aber der war wegen eines Motorradunfalles angeschlagen. und strich nach einem Test die Segel. 2007 hatte er ebenfalls schon für Ferrari getestet und sowohl deren Testfahrer als auch Massa alt aussehen lassen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_S ... hrten_2007

Ein "Rauswurf" sieht anders aus.

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Simtek
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Simtek » 22.03.2020, 11:21

mamoe hat geschrieben:
22.03.2020, 00:14
winterpause ...
auch bald ade
:popcorn:
Na ja ........ :shrug:
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von martinschu » 22.03.2020, 12:20

Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:
22.03.2020, 10:24
Nochmals wieso sollte er angst haben sich so einer situation zu stellen?
Nochmal: Weil er es seit vielen Jahren nicht mehr gewohnt war, einen sehr starken Teamkollegen zu haben. Letzten Endes hat vor dem Duell mit Räikkönen gekniffen. Wenn man noch weiß, wie kämpferisch er in Monza und China 2006 gefahren ist, wie er den GP von Japan bis zum Motorschaden angeführt hat, dann kann man doch nicht glauben, dass er einfach keine Lust mehr hatte. Zumal er ja schon Mitte 2009, als Massa den Unfall in Budapest hatte, wieder in den Ferrari zurückwollte. Da wusste er ja auch, dass Räikkönen im Ferrari doch nicht so stark war wie gedacht.

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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Martinho » 22.03.2020, 12:55

Bremspunkt hat geschrieben:
22.03.2020, 11:07
2007 hatte er ebenfalls schon für Ferrari getestet und sowohl deren Testfahrer als auch Massa alt aussehen lassen:
2007 und 2008 wären 2 leichte wm Titel für Schumacher gewesen wenn er nicht aufgehört hätte.

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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von D-Zug » 22.03.2020, 13:18

Martinho hat geschrieben:
22.03.2020, 12:55
Bremspunkt hat geschrieben:
22.03.2020, 11:07
2007 hatte er ebenfalls schon für Ferrari getestet und sowohl deren Testfahrer als auch Massa alt aussehen lassen:
2007 und 2008 wären 2 leichte wm Titel für Schumacher gewesen wenn er nicht aufgehört hätte.
?!?!

Haarsträubend reloaded.

So wie es ein easy Titel 2006 war, als Alonso auch nur einen eher schwachen Fahrer neben sich im Team hatte wie das bei Schumacher der Fall war (sprich: in diesem Fall Fisichella vs. Massa)? Und man komme mir nicht mit, "unverschuldeter 10 Punkte-Verlust in Suzuka bei Schumacher", dann komme ich mit, "unverschuldeter 16 Punkte-Verlust in Ungarn/Monza bei Alonso"...

Klar, Alonso vs. Hamilton bei McLaren und es wäre ein "easy" Titel für Schumacher bei Ferrari gewesen. Aber wegen jener Situation bei McLaren hat ja auch Räikkönen den Titel geschafft.

Genauso, wie es übrigens ein easy Titel für Alonso (mit Massa als Teamkollege) gewesen wäre, wenn Hamilton Teamkollege von Schumacher gewesen wäre oder ein easy Titel für Hamilton (mit Massa oder de la Rosa als Teamkollege) gewesen wäre, wenn Alonso Schumachers Teamkollege gewesen wäre.

Man, man, man.

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F60
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von F60 » 22.03.2020, 13:25

Ich weiß nicht Leute, ich bin des diskutierens müde wenn ich ehrlich bin.

Keiner von uns ist in der Materie drin, jeder Fahrer der dazu gefragt wird, jedes Teammitglied sagt etwas anderes. Man wird es wohl nie 100% objektiv beurteilen können, nur durch ein kleines Sichtfenster.

Als Alonso Fan sauge ich alle Informationen auf, mehr als der "0815-User" (in keiner Weise abwertend gemeint) der mit einem möglicherweise bestehenden Bias, gar Groll, die Artikel liest und unreflektiert alles glaubt/nachplappert was er da hört, egal ob es so war oder nicht.
Alleine dass es gesagt wurde, ohne Gewissheit, dass es auch so ist bzw. war reicht dann schon um es für immer als Wahrheit darzustellen.

Es wird von der Indy-Geschichte geredet, dass es ja von Honda verboten wurde. Die oberste Schicht der Information angekratzt, keinerlei weitere Informationen wie es war, nicht mal die Artikel gelesen (sonst wäre es nicht so gesagt worden), aber als Wahrheit dargestellt. Was soll man da sagen wenn schon gar kein Interesse an einer möglichst objektiven Sichtweise zu bestehen scheint ? Kurz einen Mini-happen Information aufgeschnappt und das Kopfkino dichtet den Rest dazu.

Er wäre doch im Stunk mit allen Teams auseinander gegangen - nun wird dort auch Renault genannt und Ferrari. Beides ist falsch, keiner hat die Informationen nachgelesen was denn nun war (Mercedes stimmt natürlich). Aber es wird als unumstößliche Wahrheit dargestellt, man sei ja so informiert und wisse es.

Mittlerweile war der Honda Motor seit 2015 ja eigentlich nicht schlecht, es wäre immer Mclaren gewesen. Ich finde es faszinierend wie sehr Wahrheit doch verschwimmt wenn ein paar Jahre vergehen. Die Autos wären ja nie gut gewesen, schließlich war der 2018er Mclaren der Beweis. Sehr kurzsichtig und falsch, keinerlei Informationen gesammelt.

Jedem steht natürlich seine Meinung zu, jeder soll sie äußern. Ich fände es aber schön wenn man nicht mit dem Gedanken "Ich habe kurz etwas gelesen und weiß alles, ich kann nicht falsch liegen" an jegliche Diskussion geht sondern sich dem Gedanken offen zeigt eben etwas nicht gut genug zu wissen, eben weil man sich nicht damit beschäftigt hat.

Kein Fahrer ist perfekt, jeder ist auf seine Weise egoistisch. Fernando hat seine Fehler gemacht wie es jeder Fahrer getan hat. Ich drücke mittlerweile Max die Daumen, aber ich erinnere mich daran wie er den Renault Motor ebenso als "Scheiße" betitelt hat.

Abschließend bleibt zu sagen dass der aktuelle Motorenchef in Bezug auf das Kommentar GP" Motor gesagt hat, dass er Fernando heute verstehen könne, denn der Motor und die Herangehensweise Hondas in dieser Zeit wären nicht gut genug gewesen.
"Perez is the hero FI deserves and needs right now. He's a silent guardian, a watchful protector, a pink knight."

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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Pentar » 22.03.2020, 13:40

Ich glaube, bei Michael war schlichtweg irgendwie "die Luft raus".
Und das ist nach 7 WM-Titeln auch nicht wirklich verwunderlich.
Leider hat er sich sehr lange Zeit für seine Entscheidung gelassen &
Ferrari musste planen & sehen, wie es nach solch einer Ära weitergehen kann.

Ich persönlich bin mir zu 100% sicher:
Die Entscheidung PRO oder KONTRA lag allein bei Michael.
Michael hatte den maximalen Rückhalt im Team - das waren seine Freunde - und zwar echte Freunde!
Hätte er JA gesagt, wäre er weiter für Ferrari gefahren.

Er hat in meinen Augen - das Feld den Jungen & Wilden zu überlassen - die richtige Entscheidung getroffen.
Das war ganz hartes Brot für seine Fans.
Und auch für mich, obwohl ich niemals ein "Schumacher-Fanboy" war.
Ich mochte ihn einfach - ich mochte seine Perfektion, seine Intelligenz & seine Außendarstellung.
Ständig habe ich geschaut, ob er noch im Fahrerlager auftaucht.
Dann die Einblendung der Fahrerkürzel - vom Training bis zum Rennen.
Wo ist er denn? Wo ist MSC?
Ich habe ein Jahr gebraucht, die Fakten endlich zu akzeptieren...



Höre gerade den uralten Song:
Über sieben Brücken musst du gehen
Sieben dunkle Jahre überstehen
Sieben mal wirst du die Asche sein
Aber einmal auch der helle Schein...

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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Formula_1 » 22.03.2020, 13:48

F60 hat geschrieben:
22.03.2020, 13:25
Es wird von der Indy-Geschichte geredet, dass es ja von Honda verboten wurde. Die oberste Schicht der Information angekratzt, keinerlei weitere Informationen wie es war, nicht mal die Artikel gelesen (sonst wäre es nicht so gesagt worden), aber als Wahrheit dargestellt. Was soll man da sagen wenn schon gar kein Interesse an einer möglichst objektiven Sichtweise zu bestehen scheint ? Kurz einen Mini-happen Information aufgeschnappt und das Kopfkino dichtet den Rest dazu.
[...]
Abschließend bleibt zu sagen dass der aktuelle Motorenchef in Bezug auf das Kommentar GP" Motor gesagt hat, dass er Fernando heute verstehen könne, denn der Motor und die Herangehensweise Hondas in dieser Zeit wären nicht gut genug gewesen.
Da ich derjenige war, der das angesprochen hat, klär mich doch mal auf, was ich falsch und als unumstößliche Wahrheit dargestellt hätte. Das habe ich dazu geschrieben:
Formula_1 hat geschrieben:
22.03.2020, 10:25
Zum Thema Honda: Genau solche Aussagen, bzw. ähnlich gelagerte "der Hondamotor war absoluter Müll" sind doch das Problem bei Alonso. Dass die bei Honda da Verständnis für hätten, sah bei der Indy Geschichte mit Andretti anders aus, oder habe ich da die falschen Berichte gelesen?
Die Unterstellungen stimmen nicht, ich habe im Februar dazu sogar mehrere Artikel gelesen, und um nichts falsches zu sagen, extra nochmal heute kontrolliert, ob ich das richtig in Erinnerung behalten habe. Und zusätzlich habe ich extra in der Aussage nochmal nachgefragt, ob ich da eventuell etwas falsches gelesen hätte (wodurch die Aussage "als Wahrheit dargestellt" auch schon fragwürdig ist).
https://www.motorsport-total.com/indyca ... n-20022801
Unter anderem hier steht explizit, dass Honda Veto einlegte, als Andretti plante Alonso einzusetzen ("Zunächst hatte der zweimalige Formel-1-Weltmeister mit Michael Andretti über ein Cockpit verhandelt. Doch Andretti Autosport fährt in der IndyCar-Serie mit Honda-Motoren, und hier legte die Honda-Zentrale in Japan ihr Veto ein."). Wenn der Artikel falsch sein sollte, dann korrigiere es doch, aber zu behaupten (in einem Diskussionsforum wohlbemerkt), dass man des Diskutierens müde sei und anschließend anderen zu unterstellen, sie würden irgendwas nicht lesen, finde ich vermessen.

Zu dem Vergleich mit Verstappen: Der verhält sich in vielen Dingen recht ähnlich, ich könnte mir gut vorstellen, dass da irgendwann auch ähnliche Berichte auftauchen "Max hat viele Brücken hinter sich verbrannt". Das macht es doch nicht besser, nur weil ein anderer Fahrer die gleichen Dinge macht.

EDIT:
Ups, ich hatte bis gerade den Link zu dem Artikel vergessen, auf den ich mich in den Ausführungen beziehe. Entschuldigung!
Zuletzt geändert von Formula_1 am 22.03.2020, 14:07, insgesamt 1-mal geändert.

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Alonso und Kimi Fan
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 22.03.2020, 14:01

martinschu hat geschrieben:
22.03.2020, 12:20
Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:
22.03.2020, 10:24
Nochmals wieso sollte er angst haben sich so einer situation zu stellen?
Nochmal: Weil er es seit vielen Jahren nicht mehr gewohnt war, einen sehr starken Teamkollegen zu haben. Letzten Endes hat vor dem Duell mit Räikkönen gekniffen. Wenn man noch weiß, wie kämpferisch er in Monza und China 2006 gefahren ist, wie er den GP von Japan bis zum Motorschaden angeführt hat, dann kann man doch nicht glauben, dass er einfach keine Lust mehr hatte. Zumal er ja schon Mitte 2009, als Massa den Unfall in Budapest hatte, wieder in den Ferrari zurückwollte. Da wusste er ja auch, dass Räikkönen im Ferrari doch nicht so stark war wie gedacht.
Wenn man das letzte Jahr fährt und man weiß nach diesem jahr ist die formel 1 zu ende. Strengt man sich umso mehr an bei den rennen, da man aus jeden rennen das letzte an motivation rausholt. Dein beisspiel ergibt kein sinn, da schumacher warscheinlich schon nach 2007 wusste das kimi nicht der mega überfahrer war, hätte er 2008 schon wieder im ferrari sitzen müssen, wenn er ja nur die f1 verlassen hat aus angst das kimi ihn "vernichtet". Er kam aber erst mit der idee 2009 als ferrari ihn angerufen hat ob er einspringen will für Massa. Und ja, es war ferrari die ihn angerufen haben, und nicht er ferrari.
Zuletzt geändert von Alonso und Kimi Fan am 22.03.2020, 14:06, insgesamt 1-mal geändert.

D-Zug
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von D-Zug » 22.03.2020, 14:05

martinschu hat geschrieben:
22.03.2020, 12:20
Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:
22.03.2020, 10:24
Nochmals wieso sollte er angst haben sich so einer situation zu stellen?
Nochmal: Weil er es seit vielen Jahren nicht mehr gewohnt war, einen sehr starken Teamkollegen zu haben. Letzten Endes hat vor dem Duell mit Räikkönen gekniffen. Wenn man noch weiß, wie kämpferisch er in Monza und China 2006 gefahren ist, wie er den GP von Japan bis zum Motorschaden angeführt hat, dann kann man doch nicht glauben, dass er einfach keine Lust mehr hatte. Zumal er ja schon Mitte 2009, als Massa den Unfall in Budapest hatte, wieder in den Ferrari zurückwollte. Da wusste er ja auch, dass Räikkönen im Ferrari doch nicht so stark war wie gedacht.
Absolut, wobei er, wenn er 2006 gewusst hätte, dass Räikkönen "nur" so wie 2007 sein würde vielleicht immer noch gekniffen hätte?

Selbst ein 2007er Räikkönen wäre um etliche Etagen besser gewesen als all seine vorherigen Teamkollegen wie Barrichello, Irvine und so...

Wenn man bedenkt, dass bei jemandem, von dem er wirklich gar nichts zu befürchten hatte (Herbert 1995) auf einmal der Datenverkehr gekappt wurde, weil er mal bei Tests oder im Training ausnahmsweise nah dran war...

https://www.motorsport-total.com/forme ... -06101914

Keine Ahnung, wieso da so eine Empfindlichkeit seinerseits gezeigt wurde...

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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von Spocki » 22.03.2020, 14:22

Es ist und bleibt ein extrem fader Beigeschmack bei Alonso. Immer gab es in irgendeiner Weise Ärger.

Dass er jetzt zurück fürs Indy500 zu McLaren gekrochen kommt (ich schreibe ganz bewusst gekrochen), nachdem er sonst nirgendwo unterkommt, spricht Bände. Auch das wird wieder in irgendeiner Weise knallen...
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von F60 » 22.03.2020, 14:22

Formula_1 hat geschrieben:
22.03.2020, 13:48
F60 hat geschrieben:
22.03.2020, 13:25
Es wird von der Indy-Geschichte geredet, dass es ja von Honda verboten wurde. Die oberste Schicht der Information angekratzt, keinerlei weitere Informationen wie es war, nicht mal die Artikel gelesen (sonst wäre es nicht so gesagt worden), aber als Wahrheit dargestellt. Was soll man da sagen wenn schon gar kein Interesse an einer möglichst objektiven Sichtweise zu bestehen scheint ? Kurz einen Mini-happen Information aufgeschnappt und das Kopfkino dichtet den Rest dazu.
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Da ich derjenige war, der das angesprochen hat, klär mich doch mal auf, was ich falsch und als unumstößliche Wahrheit dargestellt hätte. Das habe ich dazu geschrieben:
Formula_1 hat geschrieben:
22.03.2020, 10:25
Zum Thema Honda: Genau solche Aussagen, bzw. ähnlich gelagerte "der Hondamotor war absoluter Müll" sind doch das Problem bei Alonso. Dass die bei Honda da Verständnis für hätten, sah bei der Indy Geschichte mit Andretti anders aus, oder habe ich da die falschen Berichte gelesen?
Die Unterstellungen stimmen nicht, ich habe im Februar dazu sogar mehrere Artikel gelesen, und um nichts falsches zu sagen, extra nochmal heute kontrolliert, ob ich das richtig in Erinnerung behalten habe. Und zusätzlich habe ich extra in der Aussage nochmal nachgefragt, ob ich da eventuell etwas falsches gelesen hätte (wodurch die Aussage "als Wahrheit dargestellt" auch schon fragwürdig ist).
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Unter anderem hier steht explizit, dass Honda Veto einlegte, als Andretti plante Alonso einzusetzen ("Zunächst hatte der zweimalige Formel-1-Weltmeister mit Michael Andretti über ein Cockpit verhandelt. Doch Andretti Autosport fährt in der IndyCar-Serie mit Honda-Motoren, und hier legte die Honda-Zentrale in Japan ihr Veto ein."). Wenn der Artikel falsch sein sollte, dann korrigiere es doch, aber zu behaupten (in einem Diskussionsforum wohlbemerkt), dass man des Diskutierens müde sei und anschließend anderen zu unterstellen, sie würden irgendwas nicht lesen, finde ich vermessen.

Zu dem Vergleich mit Verstappen: Der verhält sich in vielen Dingen recht ähnlich, ich könnte mir gut vorstellen, dass da irgendwann auch ähnliche Berichte auftauchen "Max hat viele Brücken hinter sich verbrannt". Das macht es doch nicht besser, nur weil ein anderer Fahrer die gleichen Dinge macht.

EDIT:
Ups, ich hatte bis gerade den Link zu dem Artikel vergessen, auf den ich mich in den Ausführungen beziehe. Entschuldigung!
Ich habe keinen direkt angesprochen und nicht geschaut welcher User es gesagt hat, es war eher allgemein auf mehrere Aussagen bezogen die ich hier im Thread gelesen habe.

Die Vermessenheit mag so stimmen, ich meinte damit eher, dass ich nicht alles äußerst detailliert belegen werde. Falls es dich interessiert steht dir natürlich frei meine Posthistorie einzusehen. Wie bereits gesagt soll jeder diskutieren dürfen und seine Meinung äußern.

Bezüglich des Indy Themas die Aussage von Michael Andretti https://www.de24.news/2020/02/honda-hat ... boten.html auch wenn ich das Nachrichtenportal nicht nutze. Nicht gelesen wahrscheinlich, was nicht schlimm ist, da nicht danach gesucht. Der springende Punkt auf den ich hinaus wollte.

Es wird gemunkelt (ich habe dazu keine Beweise, nur hinter den Kulissen-talk den ich auf reddit/anderen Foren aufgeschnappt habe), dass Fernando unbedingt mit Andretti arbeiten wollte, so wie es auch Andretti wollte. Beide verstehen sich persönlich sehr gut. Das "Problem" ist jedoch, dass Andretti seine Crews bereits nutzt, das beste Personal ist meist Rossi zugeordnet - verständlich, er ist der title-contender.
Alonso wollte unbedingt mit dem neuen Ingenieur von McLaren arbeiten welcher von Foyt zu Mclaren wechselte, Craig Hampson, ihn quasi von Mclaren als seinen Renningenieur zu Andretti mitnehmen. Dies hat Komplikationen verursacht. Der Mann ist eine Koryphäe und ein enormer Vorteil an der Box.
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Re: Ex-Pilot über Alonso: "Er hat viele Brücken hinter sich verbrannt"

Beitrag von McTom » 22.03.2020, 14:56

turbocharged hat geschrieben:
21.03.2020, 17:58
Wer?
JJ Lehto.

Er ist nicht der Erste, der beruflich in der F1 zu tun hat/hatte und diese Meinung vertritt.
Wenn man tot ist, ist es für einen selbst nicht so schlimm, weil man ja tot Ist. Für andere kann dein Tod aber schlimm sein.
Das ist übrigens genau so, wie wenn man doof ist.

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