Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

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Redaktion
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Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Redaktion » 06.03.2020, 18:38

Das Mindestgewicht der Formel 1 wird sich noch einmal erhöhen: Das hat mit einer neuen FIA-Maßnahme zu tun, die Betrug verhindern soll
Sebastian Vettel

Fragezeichen zum Ferrari-Motor sorgen für schwerere Autos

Dass die FIA in Sachen Benzindurchfluss härter durchgreift, hat dazu geführt, dass die Formel-1-Autos 2020 die schwersten sind, seit 1961 das Minimumgewicht eingeführt wurde. Ein weiteres Kilogramm soll noch einmal dazukommen, wenn der Motorsport-Weltrat heute eine neue Regeländerung durchwinkt.

Im vergangenen Jahr lag das Mindestgewicht noch bei 743 Kilogramm. Dieses wurde für 2020 auf 745 Kilogramm erhöht, weil die Technikchefs der Teams etwas mehr Spielraum wollten - obwohl sich die Zahl seit dem Beginn der Turboära stetig erhöht hat.

Für diese Saison hat die FIA noch einen zweiten Benzinflussmesser vorgeschrieben, um die Benzinnutzung noch besser kontrollieren zu können. Dadurch soll ein weiteres Kilogramm zum bislang festgelegten Minimum addiert werden.

Weil diese Veränderung jedoch nach der April-Deadline im vergangenen Jahr beschlossen wurde, mussten alle Teams zustimmen. Vor einigen Wochen wurde das neue Gewicht angenommen, musste aber noch den üblichen Weg durch die Strategiegruppe und die Formel-1-Kommission gehen, bevor sie heute durch den Weltrat bestätigt werden kann.

Damit geht der Trend weiter, dass die Autos Saison für Saison immer schwerer werden und neue Gewichtsrekorde aufstellen.

Gewicht wird immer höher

1961 wurde ein Leergewicht von 450 Kilogramm für das Auto festgelegt, 1966 wurde es auf 500 Kilogramm erhöht, als man die 3-Liter-Motoren einführte. Bis 1973 stieg die Zahl konsequent auf 575 Kilogramm und blieb dann bis zur Turboära in den 1980er-Jahren bestehen.

Die Formel-1-Regeln für 2021 in der Analyse

Edd Straw und Scott Mitchell erklären und bewerten die neuen Formel-1-Regeln für 2021! Weitere Formel-1-Videos

In der modernen Ära wird das Mindestgewicht mit Fahrer angegeben. Im vergangenen Jahr wurde dieser mit Sitz zusammen auf 80 Kilogramm festgelegt, um dem Magerwahn und Trink-Askesen entgegenzuwirken.Insgesamt hat sich das Mindestgewicht in den sieben Jahren der Hybridära um stolze 55 Kilogramm erhöht. Und es wird noch weiter steigen, wenn 2021 das neue Reglement in Kraft tritt.

Formel-1-Gewichtsregeln 2013-2021

2013: 642 kg (Letztes Jahr der V8-Motoren)
2014: 691 kg (Erstes Jahr der Hybrid-Motoren)
2015: 702 kg (Anpassungen für das zweite Jahr)
2016: 722 kg (Anpassungen für das dritte Jahr)
2017: 728 kg (Breitere Räder und Reifen)
2018: 734 kg (Einführung Halo)
2019: 743 kg (Neue Fahrerregelung, Halo-Korrektur, neue Flügelregeln, Heckflügel-Lichter)
2020: 746 kg (Anpassungen plus Zusatzkilo für Benzinflussmesser)
2021: 768 kg (Neue Regeln inklusive schwererer Einheitsteile)

Der zusätzliche Benzinflussmesser wird von den Teams begrüßt, weil dadurch mögliche Schlupflöcher geschlossen werden - vor allem nach den Anschuldigungen rund um Ferrari. Die FIA kann den Benzinfluss in jedem Auto nun noch besser überwachen.

"Die Regeländerung soll sicherstellen, dass die relevanteste Regel für die Leistung nicht gebrochen wird", sagt Mercedes-Motorenchef Andy Cowell. "Die FIA hat großartige Arbeit geleistet, den Messsensor rechtzeitig für das erste Rennen 2014 zu entwickeln, und Jahr für Jahr haben sie mehr gearbeitet, um die Durchflussmenge zu überwachen."

"Die Einführung eines zweiten Sensors ist ein guter Schritt, um sicherzustellen, dass kein Team über 100 Kilogramm pro Stunde geht", sagt er weiter. Zwar seien die beiden Sensoren an der gleichen Stelle, allerdings gibt es einen wichtigen Unterschied: "Die Teams können den Output des ersten Sensors sehen, aber nicht des zweiten", sagt Cowell. "Das kann nur die FIA sehen."


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Calvin
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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Calvin » 06.03.2020, 19:01

FIA :thumbs_up:

Ihr macht immer das Gegenteil von dem was gefordert wird.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Formula_1 » 06.03.2020, 19:05

Calvin hat geschrieben:
06.03.2020, 19:01
FIA :thumbs_up:

Ihr macht immer das Gegenteil von dem was gefordert wird.
Sicherheit finde ich schon wichtig. Und irgendwann wurde doch eingeführt, dass das Fahrergewicht mit drin ist, dazu finde ich im Artikel aber keine Angabe, ab wann das war.

Und die 18" Felgen, die 12 kg mehr wiegen, an der denkbar schlechtesten Stelle, haben sich doch viele gewünscht und finden die gut. Die hätte man sich wirklich schenken können, finde ich.

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Calvin
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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Calvin » 06.03.2020, 19:07

Formula_1 hat geschrieben:
06.03.2020, 19:05
Und die 18" Felgen, die 12 kg mehr wiegen, an der denkbar schlechtesten Stelle, haben sich doch viele gewünscht und finden die gut. Die hätte man sich wirklich schenken können, finde ich.
Und das aus Marketingsgründen...
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von wertas » 06.03.2020, 19:33

Habe kein Problem damit. Es wäre aber gut für Zweikämpfe, wenn die Autos wieder kleiner wären.

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Andreas H. » 07.03.2020, 11:01

Und würde man es halbwegs sinnvoll gestalten, könnte man sich den ganzen Sensorquatsch sparen und das Gewicht somit drücken...
Einfach festlegen: "Ihr habt eine bestimmte Benzinmenge (z.B. 100kg), mit der ihr das Rennen fertig fahren müsst. Wie ihr sie einsetzt ist egal, solange die Gesamtmenge passt." Ich behaupte mal, eine Gesamtmenge zu überwachen, gestaltet sich erheblich einfacher, als eine permanente Überwachung der Durchflussmenge.
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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Rot234 » 07.03.2020, 12:55

Einfach wieder Tankstopps einführen und das Thema ist erledigt ( kein zusätzliches Gewicht für Kontrolltechnik im Gegenteil :!: )
Die Autos sind im Rennen leichter und agiler. Die Reifen dürften auch davon profitieren :!:

Wir haben 2020 und da ist man immer noch nicht in der Lage sicherere Tankanlagen zu bauen?
Die Tankstopps wiedereinführen löst Probleme!

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Woelli38 » 07.03.2020, 13:04

Rot234 hat geschrieben:
07.03.2020, 12:55
Wir haben 2020 und da ist man immer noch nicht in der Lage sicherere Tankanlagen zu bauen?
Bild

Nix Elektronik, funktioniert perfekto... :wink2: :biggrin:
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
Ihr habt`s doch alle Möglichkeiten und dann baut ihr so eine Schrottkiste."

Lauda über seinen Ferrari :wink2: :biggrin:

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Lichtrot » 07.03.2020, 13:25

Rot234 hat geschrieben:
07.03.2020, 12:55
Einfach wieder Tankstopps einführen und das Thema ist erledigt ( kein zusätzliches Gewicht für Kontrolltechnik im Gegenteil :!: )
Die Autos sind im Rennen leichter und agiler. Die Reifen dürften auch davon profitieren :!:

Wir haben 2020 und da ist man immer noch nicht in der Lage sicherere Tankanlagen zu bauen?
Die Tankstopps wiedereinführen löst Probleme!
Dann haben wir halt wieder Strategie-Rennen, welche sehr oft in den Boxen entschieden werden. Auch nicht immer das spannendste. Tankstopps braucht man eig nicht wirklich mehr.

Die ganze F1 muss man vereinfachen, das würde schon viel bewirken. Es ist einfach alles völlig unnötig kompliziert.

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Woelli38 » 07.03.2020, 13:32

Lichtrot hat geschrieben:
07.03.2020, 13:25
Rot234 hat geschrieben:
07.03.2020, 12:55
Einfach wieder Tankstopps einführen und das Thema ist erledigt ( kein zusätzliches Gewicht für Kontrolltechnik im Gegenteil :!: )
Die Autos sind im Rennen leichter und agiler. Die Reifen dürften auch davon profitieren :!:

Wir haben 2020 und da ist man immer noch nicht in der Lage sicherere Tankanlagen zu bauen?
Die Tankstopps wiedereinführen löst Probleme!
Dann haben wir halt wieder Strategie-Rennen, welche sehr oft in den Boxen entschieden werden. Auch nicht immer das spannendste. Tankstopps braucht man eig nicht wirklich mehr.
Die ganze F1 muss man vereinfachen, das würde schon viel bewirken. Es ist einfach alles völlig unnötig kompliziert.
:thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:
"Das ist eine Scheißkiste. Ich fass es nicht!
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Lauda über seinen Ferrari :wink2: :biggrin:

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Tech Enthusiast » 07.03.2020, 16:52

Man muss halt ne Balance finden.

Sicher wären einfachere Autos einfacher zu überwachen, aber man will doch auch Innovationen sehen.
DAS ist nur deshalb so in aller Munde, weil niemand damit gerechnet hat, dass ein Team bei den aktuellen Regeln irgendwas Innovatives finden kann. Eigentlich recht vielsagend, oder?
Ich finde das sehr traurig.

Den Ruf nach vereinfachten Autos kann ich deswegen nicht nachvollziehen. Sicher löst man damit ein Problem (oder macht es kleiner), aber das geht auf Kosten von anderen Dingen, die zumindest mir viel wichtiger sind.

Sollen von mir aus 100kg an Sensoren im Auto haben, wenn sie dann wenigstens mal wieder Innovationen bringen.
Zu viele Restriktionen sind eher ein Dorn in (meinem) Auge, als zu komplexe Regeln.

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von evosenator » 07.03.2020, 17:03

Rot234 hat geschrieben:
07.03.2020, 12:55
Einfach wieder Tankstopps einführen
Dafür bin ich schon lange
Lust, irgendwann mal für klicken, liken und teilen Geld zu verdienen?

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von daSilvaRC » 07.03.2020, 19:44

evosenator hat geschrieben:
07.03.2020, 17:03
Rot234 hat geschrieben:
07.03.2020, 12:55
Einfach wieder Tankstopps einführen
Dafür bin ich schon lange
und dann sind alle probleme erledigt?

Gut führen wir Tankstopps ein, die beiden sensoren bleiben. denn: ihr vergesst das diesen sensor damals eigentlich niemand wollte- das war immer noch der expliziete wunsch der motorenhersteller, für die Turbomotoren, um dem wettrüsten etwas einhalt zu gebieten.

Wir führen das tanken wieder ein. Und was passiert? Es wurde ja schon genannt, es wird viel mehr in der box, über taktik, und weniger auf der strecke überholt. Ist das Racing? Nein!
Ist das nicht auch irgendwie dann genauso künstlich wie DRS?


Ich bin bei euch, dieses sensoren ding braucht keiner. maximale tankmenge festlegen, fertig. Ich wäre übrigens dafür diese herabzusetzen, und zwar deutlich. 110kg benzin düren die Autos dabei haben, wieso geht man nicht 2 schritte zurück auf 100kg?
Es ist doch jetzt schon so, das wir keinen mir bekannten ausfall wegen spritmangel hatten. Ich würde sogar 90 vorschlagen, um den grünen anstrich etwas besser zu realisieren.
Die Teams brauchen doch auf den allermeisten strecken nichtmal ansatzweise die derzeit erlaubten 110kg.


Hier gibts dazu einen sehr interessanten Artikel;

https://www.motorsport-magazin.com/form ... 0000-euro/
Früher war alles besser... auch die Zukunft!

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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von evosenator » 07.03.2020, 20:12

daSilvaRC hat geschrieben:
07.03.2020, 19:44
evosenator hat geschrieben:
07.03.2020, 17:03
Rot234 hat geschrieben:
07.03.2020, 12:55
Einfach wieder Tankstopps einführen
Dafür bin ich schon lange
und dann sind alle probleme erledigt?
Nee, aber ich fänd's geil
daSilvaRC hat geschrieben:
07.03.2020, 19:44
Wir führen das tanken wieder ein. Und was passiert? Es wurde ja schon genannt, es wird viel mehr in der box, über taktik, und weniger auf der strecke überholt. Ist das Racing? Nein!
Ist das nicht auch irgendwie dann genauso künstlich wie DRS?
Jein. Eine gewisse Spannung mehr würde auf jeden Fall einfliessen. Die Autos wären nicht ganz so schwer nachem Start und würden die Reifen nicht gleich von anfang an so fordern. Denke schon, dass man dadurch mehr racing hätten
daSilvaRC hat geschrieben:
07.03.2020, 19:44
Ich bin bei euch, dieses sensoren ding braucht keiner. maximale tankmenge festlegen, fertig. Ich wäre übrigens dafür diese herabzusetzen, und zwar deutlich. 110kg benzin düren die Autos dabei haben, wieso geht man nicht 2 schritte zurück auf 100kg?
Es ist doch jetzt schon so, das wir keinen mir bekannten ausfall wegen spritmangel hatten. Ich würde sogar 90 vorschlagen, um den grünen anstrich etwas besser zu realisieren.
Die Teams brauchen doch auf den allermeisten strecken nichtmal ansatzweise die derzeit erlaubten 110kg.
:thumbs_up:
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Re: Härteres Benzin-Monitoring sorgt für schwerere Formel-1-Autos

Beitrag von Technikbegeisterter » 07.03.2020, 21:44

Formula_1 hat geschrieben:
06.03.2020, 19:05
Calvin hat geschrieben:
06.03.2020, 19:01
FIA :thumbs_up:

Ihr macht immer das Gegenteil von dem was gefordert wird.
Sicherheit finde ich schon wichtig. Und irgendwann wurde doch eingeführt, dass das Fahrergewicht mit drin ist, dazu finde ich im Artikel aber keine Angabe, ab wann das war.

Und die 18" Felgen, die 12 kg mehr wiegen, an der denkbar schlechtesten Stelle, haben sich doch viele gewünscht und finden die gut. Die hätte man sich wirklich schenken können, finde ich.
Moment, hier lohnt es sich mal einen genaueren Blick auf die Änderung zu werfen. Die Räder werden vor allem schwerer, weil die Außendimensionen größer wurden. Das hat erstmal nichts mit den 18-Zoll Felgen zu tun. Man hätte auch 18-Zoll Felgen mit gleichbleibendem Außendurchmesser einsetzen können. Und wer meint, je größer der Anteil der Felge, im Verhältnis zum Reifen, desto schwerer das Rad, der könnte sich irren. Ich kenne nicht das exakte Gewichtsverhältnis der F1-Räder, aber ich kenne 13-Zoll Magnesium Felgen für Formel-Rennfahrzeuge, die knapp über 3kg pro Stück wiegen. Die dazu passenden Slick Rennreifen (abhängig von der genauen Dimension) liegen zwischen 4 und 5 kg.
Vergleichbare 10-Zoll Felgen sind nur ein paar hundert Gramm leichter, Reifen mit höherer Seitenflanke, um den gleichen Außendurchmesser zu erzielen, aber wesentlich schwerer.

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