Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

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Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Redaktion » 22.02.2020, 09:38

Technikchef Andrew Green erklärt, wann und wie sich seine Ingenieure vom Mercedes W10 inspirieren haben lassen - und warum das völlig legal ist ...
Vergleich Mercedes W10 vs. Racing Point RP20

Der "rosarote Mercedes" von Racing Point (rechts) sorgt für Diskussionen

Die Verbindungen zwischen Racing Point und Mercedes sind vielfältig. Dass das rosarote Team den kompletten Antriebsstrang samt Getriebe aus Brixworth bezieht, ist schon lange bekannt. Dass Racing Point seit 2019 den Mercedes-Windkanal in Brackley nutzt, bis das "Upgrade" der eigenen Fabrik in Silverstone abgeschlossen ist, wissen wahrscheinlich schon weniger. Aber damit hören die Verbindungen noch lange nicht auf.

Als Sergio Perez das damalige Force-India-Team im Sommer 2018 in die Insolvenz geschickt hat, war Toto Wolff hinter den Kulissen einer von denen, die dabei halfen, bei der Neuordnung die Fäden zu ziehen. Er spielte eine instrumentale Rolle in jenen Verhandlungen, die dazu führten, dass Lawrence Stroll mit seinen Geschäftspartnern als neuer Eigentümer einsprang und Otmar Szafnauer zum Teamchef gemacht wurde.

Stroll, der sein Geld mit Modemarken wie Tommy Hilfiger, Ralph Lauren und Michael Kors verdient hat, hält große Stücke auf Wolff, erzählt man sich im Paddock. Und so liegt der Verdacht nahe, dass Wolff auch beratend seine Hände im Spiel hatte, als Stroll beim Sportwagenhersteller Aston Martin einstieg und der Plan dafür bei einem Geheimtreffen in New York im Oktober 2019 geschmiedet wurde.

Was in der Branche bekannt ist, in der Öffentlichkeit aber weniger: Der Daimler-Konzern hält fünf Prozent an Aston Martin. Auch da gibt es einen Anknüpfungspunkt. Und plötzlich sieht der Racing Point RP20 aus wie ein rosarotes Abziehbild des Weltmeister-Mercedes von 2019? Kann kein Zufall sein, unken viele (Zum Schieberegler-Direktvergleich der beiden Autos!).

Vorwürfe des IP-Transfers sind nicht belegt

Insider im Fahrerlager unterstellen nicht, dass Mercedes Pläne und Skizzen vom F1 W10 EQ Power+ an Racing Point geschickt hat. Aber manch einer zweifelt leise daran, ob nicht doch der eine oder andere Mercedes-Ingenieur zufällig gerade im Windkanal war, als die Racing-Point-Ingenieure dort einmarschierten, und ganz unverbindlich, quasi unter Branchenkollegen, freundschaftliche Tipps gegeben haben könnte.Stand heute ist das eine schwerwiegende und vor allem nicht belegte Anschuldigung, die im Paddock auch niemand öffentlich aussprechen will. Und gegen die sich Racing Point leidenschaftlich wehrt: "Es gab keinen Transfer von gelisteten Teilen von Mercedes", sagt Technikchef Andrew Green. "Das würden sie niemals auch nur in Erwägung ziehen, und wir würden sie niemals darum bitten!"Dazu muss man wissen: Das Reglement differenziert bei "Raubkopien" oder von Dritten zugelieferten Bauteilen. Vieles dürfen die Teams ganz legal austauschen - ein Modell, das Teams wie AlphaTauri (Red Bull) und Haas (Ferrari) bekennend nutzen. Aber die sogenannten "listed Parts" (gelistete Teile), die sind tabu und muss jeder selbst designen.

Technik-Analyse Racing Point vs. Mercedes

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Es sind aber zwei unterschiedliche Dinge, die Skizze für ein gelistetes Teil auf einem USB-Stick zu bekommen (verboten) oder ein anderes Team abzufotografieren und ohne fremde Hilfe zu kopieren (erlaubt)."Was man hier sieht, ist das Ergebnis von Zeichnungen, die unsere Leute angefertigt haben, nachdem sie Bilder des Mercedes gesehen haben", sagt Green über den RP20. "Könnte jeder so machen." Und er schämt sich dafür auch gar nicht: "Um ehrlich zu sein: Ich glaube, unsere Leute haben herausragende Arbeit geleistet!""Die Boxengasse ist voller Fotografen, die Aufträge von Teams haben, Bilder von anderen Teams zu machen. Diese Informationen haben wir verwendet. Das sind aber Informationen, die alle anderen ebenfalls haben. Da gibt es keinen Unterschied."

Entscheidung fiel bereits im Sommer 2019

Racing Point stand im Sommer 2019, als das Design des RP20 in die entscheidende Phase ging, vor einer entscheidenden Frage: "Wir hatten ein Auto, das auf Platz sieben in der Meisterschaft lag. Und wir hatten noch ein Jahr unter diesem Reglement. Gleichzeitig hatte ich das Gefühl, dass wir mit unserem Design mit dem hohen Anstellwinkel einfach nicht weiterkommen."

Dazu muss man wissen: Jahrelang war Force India (Racing Point) auf Strecken wie Monza, Baku oder Spa konkurrenzfähig - also überall dort, wo hoher Topspeed gefragt ist. Dort, wo es um Anpressdruck ging, fuhr man hinterher. Also probierte man 2019 ein neues Konzept aus, mit einem steiler angestellten Chassis. Ein bisschen so, wie das Adrian Newey für Red Bull ausgeheckt hat.


Fotostrecke: Formel-1-Technik 2020: Die Updates beim Test in Barcelona

Auf dieser Nahaufnahme sind die kleinen Metallstreben zu erkennen, die dem Frontflügel Stabilität verleihen und dafür sorgen, dass die einzelnen Flaps den korrekten Abstand zueinander haben.

Auf dieser Nahaufnahme sind die kleinen Metallstreben zu erkennen, die dem Frontflügel Stabilität verleihen und dafür sorgen, dass die einzelnen Flaps den korrekten Abstand zueinander haben.

Davon wieder abzuweichen, sei "ein großes Risiko", erklärt Green: "Wir haben das, was wir 2019 probiert haben, zerrissen, ein neues Blatt Papier zur Hand genommen und uns überlegt, wie wir am besten anfangen. Und dann schaust du natürlich nicht auf das schlechteste Auto im Feld, oder? Sondern auf das beste. Das war unser Ausgangspunkt."

"Unsere Inspiration war das schnellste Auto des vergangenen Jahres", gibt Green freimütig zu, was man ohnehin nicht übersehen kann. "Und warum auch nicht? Wir verwenden ein 2019er-Mercedes-Getriebe, das für eine bestimmte aerodynamische Philosophie maßgeschneidert wurde, und wir haben den gleichen Antriebsstrang."

Wenn die Idee, ein Jahr lang mit einem "rosaroten Mercedes" zu fahren, aufgeht, "dann fein. Und wenn nicht, dann haben wir ein Jahr verloren." 2021 beginnt die Formel 1 wegen des neuen Reglements ohnehin bei null. "Ich glaube nicht, dass wir mit einem anderen Konzept viel besser fahren würden. Die potenziellen Nachteile waren viel größer", sagt Green.

Starker Testauftakt in Barcelona

Nach den ersten drei Testtagen in Barcelona gilt Racing Point als heißer Außenseitertipp. Lance Stroll und Sergio Perez landeten auf Platz fünf und sechs des Wochenklassements, geschlagen nur von den echten Silberpfeilen, Kimi Räikkönens Alfa Romeo (dessen Tank am Donnerstagabend fast komplett leer war) und Esteban Ocons Renault (der ebenfalls nicht zu den Favoriten zählt).

F1-Tests Barcelona: Vettel & Ferrari nur dritte Kraft?

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Aber es ist kein Selbstläufer, dass die Kopie ähnlich erfolgreich sein wird wie das Original 2019 war. Es ist nicht damit getan, einen Mercedes-Frontflügel nachzubauen und diesen ans Auto zu schrauben. Um erfolgreich zu sein, müssen die Ingenieure das komplexe Zusammenspiel der verschiedenen Technik-Bereiche bis ins kleinste Detail verstehen."Das ist der schwierige Teil", gibt Green zu. "Von den Daten, die ich im Winter im Windkanal in Brackley gesehen habe, hat das Team da aber wirklich gute Arbeit geleistet. Sie verstehen, wie alles zusammengebaut ist und wie es funktioniert. Wir haben unsere Racing-Point-Ideen dazugetan. Und bis jetzt ist das alles recht ermutigend."Gleichzeitig betont Green, dass sich das Racing-Point-Modell von AlphaTauri und Haas sehr wohl unterscheide. Laut Reglement hätte man noch viel mehr Technik direkt bei Mercedes einkaufen können, doch dagegen habe man sich ganz bewusst entschieden. Das Chassis sei zu 100 Prozent Racing Point, versichert der Brite.Aber seine frühere Kritik am Haas- und AlphaTauri-Modell klingt inzwischen moderat: "Ich kann verstehen, wenn du Getriebe und Aufhängung von Red Bull bekommst, dass du dann auch eine Designphilosophie wie Red Bull wählst. Dafür wurden diese Teile schließlich designt. Und es wäre idiotisch, eine ganz andere Richtung einzuschlagen, weil du glaubst, du kannst es besser."

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von TEAMLH44 » 22.02.2020, 09:59

Ich bin zwar LH fan aber ich wünsche mir dass der ROSAROTE MERCEDES vorn mitmischt und sogar in der Lage ist den Sieg zu holen ... denn ich habe mich schon gefragt Warum zu teufel , kopiert niemanden das beste Auto seit 7 Jahren ... Die kleine Teams haben die ganze Zeit Redbull und Ferrari Kopiert...

Wer Weiß . vielleicht ist der ROSAROTE MERCEDES schneller als der echte MERCEDES :rofl: :rofl: :rofl:

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Formula_1 » 22.02.2020, 10:20

Redaktion hat geschrieben:Aber seine frühere Kritik am Haas- und AlphaTauri-Modell klingt inzwischen moderat: "Ich kann verstehen, wenn du Getriebe und Aufhängung von Red Bull bekommst, dass du dann auch eine Designphilosophie wie Red Bull wählst. Dafür wurden diese Teile schließlich designt. Und es wäre idiotisch, eine ganz andere Richtung einzuschlagen, weil du glaubst, du kannst es besser."
Das habe ich mir in den letzten Jahren auch schon immer gedacht, aber dennoch gab es insbesondere bei HAAS ja immer viel Kritik dafür. Ist mir etwas unverständlich, ich finde das gerade für Teams mit nicht so großem Budget auch eine nachvollziehbare Entscheidung.

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Lichtrot » 22.02.2020, 10:31

TEAMLH44 hat geschrieben:
22.02.2020, 09:59
Ich bin zwar LH fan aber ich wünsche mir dass der ROSAROTE MERCEDES vorn mitmischt und sogar in der Lage ist den Sieg zu holen ... denn ich habe mich schon gefragt Warum zu teufel , kopiert niemanden das beste Auto seit 7 Jahren ... Die kleine Teams haben die ganze Zeit Redbull und Ferrari Kopiert...

Wer Weiß . vielleicht ist der ROSAROTE MERCEDES schneller als der echte MERCEDES :rofl: :rofl: :rofl:
Das wird mit 100%iger Sicherheit nicht passieren.
Du kannst ein Auto zwar kopieren, aber es gehört dann noch einiges dazu, um überhaubt zu verstehen, was die Philisophie dahinter ist. Nur zu kopieren, hat selten bis nie den gleichen Erfolg gebracht.

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von MSC2005 » 22.02.2020, 13:53

Lichtrot hat geschrieben:
22.02.2020, 10:31
TEAMLH44 hat geschrieben:
22.02.2020, 09:59
Ich bin zwar LH fan aber ich wünsche mir dass der ROSAROTE MERCEDES vorn mitmischt und sogar in der Lage ist den Sieg zu holen ... denn ich habe mich schon gefragt Warum zu teufel , kopiert niemanden das beste Auto seit 7 Jahren ... Die kleine Teams haben die ganze Zeit Redbull und Ferrari Kopiert...

Wer Weiß . vielleicht ist der ROSAROTE MERCEDES schneller als der echte MERCEDES :rofl: :rofl: :rofl:
Das wird mit 100%iger Sicherheit nicht passieren.
Du kannst ein Auto zwar kopieren, aber es gehört dann noch einiges dazu, um überhaubt zu verstehen, was die Philisophie dahinter ist. Nur zu kopieren, hat selten bis nie den gleichen Erfolg gebracht.

Wenn man jedoch weit hinterherhinkt, kann es schon den nötigen Erfolg bringen, um wieder etwas ranzurücken, was sicher das Ziel war für ein Übergangsjahr wie 2020. Diese Kopie soll einfach ein solides Mittelfeld-Auto besorgen. Mir gefällt die Entscheidung.
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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Daresco » 22.02.2020, 14:05

Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich. Anscheinend hat RP alles "selbst" kopiert und daher keine Hilfe von Mercedes erhalten - was auch Sinn macht, denn wenn RP nächstes Jahr Aston Martin ist wüsste ich nicht was Mercedes für ein Interesse haben sollten so etwas für dieses Team zu tun.
Jedes andere Team hätte also auch die Chance gehabt den besten zu kopieren (und man weiß ja: lieber gut kopiert als schlecht gemacht). Vielleicht wird sich Ferrari in 4 Wochen wünschen, dass sie auch versucht hätten Mercedes zu kopieren...

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Formula_1 » 22.02.2020, 14:29

Daresco hat geschrieben:
22.02.2020, 14:05
Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich. Anscheinend hat RP alles "selbst" kopiert und daher keine Hilfe von Mercedes erhalten - was auch Sinn macht, denn wenn RP nächstes Jahr Aston Martin ist wüsste ich nicht was Mercedes für ein Interesse haben sollten so etwas für dieses Team zu tun.
Jedes andere Team hätte also auch die Chance gehabt den besten zu kopieren (und man weiß ja: lieber gut kopiert als schlecht gemacht). Vielleicht wird sich Ferrari in 4 Wochen wünschen, dass sie auch versucht hätten Mercedes zu kopieren...
Naja, ganz so ist es ja auch nicht. Einer der Gründe ist ja, wie auch im Artikel geschrieben, dass man das Konzept, für das die Antriebseinheit designt wurde, verwendet. Das macht dann für Racing Point Sinn, das Mercedes Konzept zu kopieren. Für HAAS macht es Sinn, viel von Ferrari zu übernehmen. Und für Toro Rosso (Alpha Tauri jetzt) macht es Sinn, viel von Red Bull zu übernehmen. Aber (auch wenn es vielleicht nicht ernst gemeint war) für Ferrari würde es eben keinen Sinn machen, mit einer anderen Antriebseinheit das Konzept von Mercedes zu verwenden. Und dass Ferrari diese von Mercedes bezieht, wird wohl so schnell nicht passieren, denke ich mal... ;)

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von toddquinlan » 22.02.2020, 15:42

TEAMLH44 hat geschrieben:
22.02.2020, 09:59
Ich bin zwar LH fan aber ich wünsche mir dass der ROSAROTE MERCEDES vorn mitmischt und sogar in der Lage ist den Sieg zu holen ... denn ich habe mich schon gefragt Warum zu teufel , kopiert niemanden das beste Auto seit 7 Jahren ... Die kleine Teams haben die ganze Zeit Redbull und Ferrari Kopiert...

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selbst wenn der Karren es hergeben würde, die beiden Piloten leider nicht.

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Hansinick » 22.02.2020, 15:48

toddquinlan hat geschrieben:
22.02.2020, 15:42
TEAMLH44 hat geschrieben:
22.02.2020, 09:59
Ich bin zwar LH fan aber ich wünsche mir dass der ROSAROTE MERCEDES vorn mitmischt und sogar in der Lage ist den Sieg zu holen ... denn ich habe mich schon gefragt Warum zu teufel , kopiert niemanden das beste Auto seit 7 Jahren ... Die kleine Teams haben die ganze Zeit Redbull und Ferrari Kopiert...

Wer Weiß . vielleicht ist der ROSAROTE MERCEDES schneller als der echte MERCEDES :rofl: :rofl: :rofl:
selbst wenn der Karren es hergeben würde, die beiden Piloten leider nicht.
Ich habe mir gerade das Foto nochmal genauer angesehen und ein Flügelchen entdeckt das anders ist als beim Mercedes

Vielleicht sind sie doch schneller. :surprised:
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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von MarvinAyrton007 » 22.02.2020, 15:55

Hansinick hat geschrieben:
22.02.2020, 15:48
toddquinlan hat geschrieben:
22.02.2020, 15:42
TEAMLH44 hat geschrieben:
22.02.2020, 09:59
Ich bin zwar LH fan aber ich wünsche mir dass der ROSAROTE MERCEDES vorn mitmischt und sogar in der Lage ist den Sieg zu holen ... denn ich habe mich schon gefragt Warum zu teufel , kopiert niemanden das beste Auto seit 7 Jahren ... Die kleine Teams haben die ganze Zeit Redbull und Ferrari Kopiert...

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selbst wenn der Karren es hergeben würde, die beiden Piloten leider nicht.
Ich habe mir gerade das Foto nochmal genauer angesehen und ein Flügelchen entdeckt das anders ist als beim Mercedes

Vielleicht sind sie doch schneller. :surprised:
Ich denke leider auch, das damit die WM zugunsten RP entschieden sein wird. Schade MAMG das war es dann. :) :) :)
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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Silk » 22.02.2020, 16:37

Wäre cool wenn der RP eine Rakete ist, finde es absolut legitim das kleinere teams mit deutlich kleineren Budget die Top Teams kopieren.

Alles was das Mittelfeld näher an die Spitze bringt soll mir mehr als Recht sein.

Falls der RP ein gutes Auto ist und damit in der Saison mit im Main Fokus liegt wird das eine ganz intressante Saison für Familie Stroll einerseits freut sich der Papa das sein Team um Positionen in den Top 8 vllt sogar mal ums Podium fahren kann.

Auf der anderen Seite wäre Perez der jenige der dort fährt während Stroll mit egal welchem Auto im hintersten Mittelfeld zu finden ist.
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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von revan » 22.02.2020, 18:49

Hier ein paar Kommentare zum Pinken Mercedes:

Renault-Technikchef Marcin Budkowski zweifelt an den Angaben von Force India, die behaupten nur kopiert und nicht mit Mercedes zusammengearbeitet zu haben: „Du kannst anhand von Fotos Details kopieren. Aber nicht ein ganzes Konzept. Racing Point ging mit der Anstellung des Autos von einem Extrem ins andere. Von hinten hoch auf hinten tief. Das ist ein Lernprozess von einem Jahr, wenn es dumm läuft zwei. Außer du bekommst gute Ratschläge von einem Team, das mit dem Konzept der geringen Anstellung vertraut ist.“
Vasseur von Alfa Romeo„Es wird bald nur noch fünf unterschiedliche Autos im Feld geben. Die B-Teams übernehmen das Auto des A-Teams und malen es anders an. Das ist einfach nur verrückt und tödlich für den Sport“
Renault-Teamchef Cyril Abiteboul "Wir haben lange vor dem Modell Ferrari und Haas gewarnt. Jetzt sieht man, wohin diese Praxis führen kann. Wir haben eine Türe geöffnet, die schwer wieder zu schließen ist. Die FIA muss deshalb schnell handeln und einen Weg zurück zu alten Verhältnissen schaffen. Haas war der Anfang. Racing Point ist die Eskalation. Was kommt als nächstes? Du musst es auch kontrollieren können. Und das ist fast unmöglich. Die Teams werden sich immer mehr vernetzen und Vorteile daraus ziehen. Wie soll jemand kontrollieren ob Force India Mitarbeiter und Mercedes Mitarbeiter nicht miteinander reden, wenn die beiden Teams tagtäglich den gleichen Windkanal gemeinsam nutzen“
Abiteboul fürchtet, dass die Budgetdeckelung ein zusätzlicher Anreiz für eine noch engere Zusammenarbeit zwischen dem A-Team und seinem Juniorpartner sein wird. Wer sich Entwicklungsarbeit aufteilt, spart Geld und Zeit.
Im Fahrerlager wird gemunkelt, dass gewisse Satellitenteams bereits aerodynamische Vorarbeit bei der Entwicklung des 2020er Autos für ihren Motorenpartner leisten. Das A-Team nutzt die frei gewordenen Windkanal- und CFD-Kapazitäten dafür, sich länger auf das Jahr 2020 konzentrieren, ohne mit dem 201er Auto in Rückstand zu geraten. Die Gegenleistung ist ein Preisnachlass beim Motor oder Hilfestellung bei der Entwicklung.

Für Helmut Marko sind die Teams die Leidtragenden, die keine Allianzen bilden können: „Warum regen sich Renault und McLaren nicht noch mehr auf? Der Perez wird denen dieses Jahr um die Ohren fahren.“

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Hoto » 22.02.2020, 19:22

Ja, schon amüsante Aussagen der Teams, denen das natürlich ganz und gar nicht schmeckt. Aber sie übertreiben es auch teilweise mit ihrer Argumentation. Einzig und allein das Argument mit dem gleichen Windkanal nutzen und nicht mit anderen Mechanikern des anderen Teams reden ist ein Punkt, da muss ich ihnen ein wenig Recht geben. Das ist schwer zu verhindern und damit auch schwer zu beweisen, dass so etwas niemals passiert ist.

Aber das beste Auto im Feld zu kopieren und mit eigenen Ideen gespickt umzusetzen, wieso nicht? Sollte alles wirklich so zugegangen sein, wie es hier im Artikel gesagt wird, ist das durchaus auch eine Möglichkeit sein eigenes Auto zu designen.

Sollte allerdings das mit der Entwicklungsarbeit der kleinen Teams für die großen Teams stimmen, dann sollte die FIA da in der Tat mal mehr drauf schauen.

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von RedFive » 22.02.2020, 21:09

revan hat geschrieben:
22.02.2020, 18:49
Hier ein paar Kommentare zum Pinken Mercedes:

:chat:
Hast du nen Link dazu?

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Re: Racing Point RP20: Das steckt hinter dem "rosaroten Mercedes"

Beitrag von Mithrandir » 22.02.2020, 21:38

Die Krönung ist die Aussage von Marko, Chef des Vereins der die B-Teams "erfunden" hat und sich einen zweiten Rennstall für Erprobungszwecke unterhält. Das ist schon leicht schizophren. Bin froh, dass der alte Marko wieder da ist, nachdem ich in letzter Zeit diverse sinnvolle und nachvollziehbare Aussagen von ihm vernommen hatte.

Dann noch zweimal Renault, die schon am Protest gegen DAS rumformulieren, was vermutlich nicht so einfach ist wenn sie es nicht verstehen. Interessant, dass die im Moment die Zeit haben sich um Politik zu kümmern. Scheinen besser im Plan zu sein, als es die Angst vor dem letztjährigen Mercedes vermuten lässt.
Wenn Racing Point das beste Auto des VORjahres kopiert dürfte das das Werksteam von Renault überhaupt nicht jucken. Sollte der eigene neuentwickelte Bolide vom letztjährigen Mercedes gebügelt werden ist das ein Armutszeugnis für das Werksteam und bestätigt gleichzeitig Racing Point in ihrer Strategie mit begrenzten Mitteln maximalen Erfolg zu erzielen.

Wenn der Renault Technikchef irgendwas vom technisch Machbaren erzählt ist der Mann sowieso der falsche Interview Partner. Jahr um Jahr wird Renault von anderen Teams demonstriert was machbar ist. Sich vor der Saison mit Unterstellungen ins Rampenlicht zu schieben statt eine vernünftige Karre zu entwickeln mit der man einen alten Mercedes stehen lässt sagt viel aus über das aktuelle Team Renault.
Folgt mir, ich komm nach...

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