Teamchef fürchtet: "Formel 1 könnte 2021 langsamer sein als Formel 2"

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Teamchef fürchtet: "Formel 1 könnte 2021 langsamer sein als Formel 2"

Beitrag von Redaktion » 07.01.2020, 09:12

Otmar Szafnauer, Teamchef bei Racing Point, sieht die Gefahr, dass die Formel 1 mit den neuen Regeln ab 2021 im Vergleich zur Formel 2 gleich doppelt schlecht dasteht
Otmar Szafnauer

Otmar Szafnauer sieht die Regelreform für 2021 in vielerlei Hinsicht kritisch

Mit der Regelreform für 2021, die der Automobil-Weltverband FIA und Liberty Media gemeinsam mit den Teams vereinbart haben, sollen das Wettbewerbsfeld künftig ausgewogener und die Rennen spannender werden. Die Änderungen zielen darauf ab, kleineren Teams wie Racing Point zu helfen, konkurrenzfähiger zu sein.

Doch gerade dessen Teamchef Otmar Szafnauer befürchtet, dass die neuen Regeln unbeabsichtigte Konsequenzen haben könnten. Er sieht die Gefahr, dass die Formel 1 mit der neuen Fahrzeuggeneration ab 2021 langsamer werden könnte als die Formel 2.

Im Interview mit 'Motorsport-Total.com' sprach Szafnauer exklusiv darüber, ob er mit den Plänen für 2021 zufrieden ist oder nicht. "Ich sollte es sein", sagt der Racing-Point-Teamchef. "Aber ich befürchte, dass wir den Sport zu sehr herunterspielen, denn es ist ein Trugschluss, dass jeder an jedem Sonntag gewinnen kann."

Formel 2 mit weniger Invest bald schneller unterwegs?

"Wenn wir sechs Sekunden pro Runde langsamer fahren, ist es nicht mehr die Formel 1. Und ehe man sich versieht, müssen wir die Formel 2 verlangsamen", zeichnet Szafnauer ein düsteres Szenario. Das wäre aus seiner Sicht in vielerlei Hinsicht fatal.

Der gebürtige Rumäne zieht den Vergleich auch in Bezug auf die Finanzen: "In der Formel 2 kostet ein Auto zwei Millionen Dollar. Aber wenn wir 2021 nicht aufpassen, werden die Formel-2-Autos, für die man zwei Millionen ausgibt, schneller sein als wir mit dem, wofür wir 200 Millionen Dollar ausgeben. Da stimmt etwas nicht."

Aber wie realistisch ist es tatsächlich, dass die Formel 2 die Königsklasse "überholt"? Beim Saisonfinale in Abu Dhabi war Pole-Setter Lewis Hamilton (1:34.779 Minuten) 15 Sekunden schneller als Sergio Camara (1:49.751), der in der Formel 2 auf Pole stand. Der langsamste Formel-1-Pilot war Robert Kubica (1:39.236).

Budgetgrenze hätte vor neuen Regeln kommen müssen

Die Lücke war auf anderen Strecken jedoch kleiner. So lag der Unterschied zwischen den Pole-Positions beider Rennserien in Monaco bei nur zehn Sekunden. Kubica hatte dort sieben Sekunden Vorsprung auf das schnellste Formel-2-Auto.

Die Formel-1-Regeln für 2021 in der Analyse

Edd Straw und Scott Mitchell erklären und bewerten die neuen Formel-1-Regeln für 2021! Weitere Formel-1-Videos

Snafzauer würde es vorziehen, die Budgetobergrenze zu verschärfen, aber dann die Designregeln zu öffnen, sodass die Teams einer optimalen Leistung nachjagen können: "Ich persönlich bin für eine strengere Budgetgrenze. Aber unter dieser Grenze liegt ein Spielraum, wie wir ihn heute haben, um das Auto so zu entwickeln."Das würde bedeuten, dass bei einem kleineren Budget der Klügere gewinnt, so der Teamchef von Racing Point. Sein Kollege von Red Bull, Christian Horner, wendete in dem Zusammenhang kürzlich ein, dass die Budgetobergrenze vor den neuen Regeln hätte eingeführt werden müssen, um einen Ausgabenkrieg 2020 zu verhindern."Vielleicht zu spät, auf jeden Fall zu hoch", kommentiert Szafnauer. "Ich stimme mit Horners Ansicht überein, dass die Bugdetobergrenze vor der Änderung der Vorschriften hätte kommen sollen, damit es nicht ein Jahr mit hohen Ausgaben gibt. Ich hätte es ein wenig anders gestaffelt: erst die Budgetobergrenze und dann die neuen Regeln."

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Zuletzt geändert von Redaktion am 07.01.2020, 09:12, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von modernf1bodyguard » 07.01.2020, 09:31

Nein.
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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von LoK-hellscream » 07.01.2020, 09:35

Das ist der gleiche Mist, wie damals bei den Rillenreifen. OMG WIR WERDEN LANGSAMER ALS DIE FORMEL FORD SEIN!!!! Ja genau, und was war das Ergebnis? Die Ingenieure konnten die Verluste äußerst gut kompensieren. Und genau das Gleiche wird hier auch passieren.

Abgesehen davon, wir waren doch vor 3 Jahren noch 3 Sekunden langsamer, wenn wir jetzt wirklich 6 Sekunden verlieren würden, wären das nur 3 Sekunden im Vergleich zu der Zeit von vor wenigen Jahren, sprich, wir wären spätestens 2022 wieder an den Zeiten von zB 2016 dran. Da ist die Formel 2 um Längen weg. Und an den TV-Schirmen sieht man keinen Unterschied.

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von draine » 07.01.2020, 09:39

Momentan ist die Formel 2 eh die bessere Formel 1. Bessere Rennaction und bessere Motoren. Alleine schon die Flammen beim runterschalten, da können die von mir aus 20 Sekunden langsamer sein wenn es trotzdem besser aussieht und klingt.

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von Aldo » 07.01.2020, 10:06

LoK-hellscream hat geschrieben:
07.01.2020, 09:35
Das ist der gleiche Mist, wie damals bei den Rillenreifen. OMG WIR WERDEN LANGSAMER ALS DIE FORMEL FORD SEIN!!!! Ja genau, und was war das Ergebnis? Die Ingenieure konnten die Verluste äußerst gut kompensieren. Und genau das Gleiche wird hier auch passieren.

Abgesehen davon, wir waren doch vor 3 Jahren noch 3 Sekunden langsamer, wenn wir jetzt wirklich 6 Sekunden verlieren würden, wären das nur 3 Sekunden im Vergleich zu der Zeit von vor wenigen Jahren, sprich, wir wären spätestens 2022 wieder an den Zeiten von zB 2016 dran. Da ist die Formel 2 um Längen weg. Und an den TV-Schirmen sieht man keinen Unterschied.
Vollste Zustimmung.
Vor 2014 prognostizierte man Ähnliches. Und vor letzten Jahr doch auch. 2019 sollten die Autos 3-4 Sekunden langsamer werden und was hatten wir? Das waren die schnellsten Wagen in der F1 Geschichte - 2020 wird das sogar noch getoppt werden.

Die F1 wird niemals so langsam wie die F2 sein. Und dieser Artikel ist wiedermal irgendwas aufgewärmtes. Wenn ich mich richtig erinnere hat Szafnauer diese Aussage schon im Oktober oder so getätigt und das wurde dann wieder revidiert und gesagt, dass die Autos auf der Strecke am Ende deutlich schneller sein werden.
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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von LoK-hellscream » 07.01.2020, 10:18

draine hat geschrieben:
07.01.2020, 09:39
Momentan ist die Formel 2 eh die bessere Formel 1. Bessere Rennaction und bessere Motoren. Alleine schon die Flammen beim runterschalten, da können die von mir aus 20 Sekunden langsamer sein wenn es trotzdem besser aussieht und klingt.
Bessere Rennaction? Du meinst wohl idiotische unreife Fahrer, die sich gegenseitig in die Karre fahren? :lol:

Formel 2 ist amüsant, aber man merkt deutlich, dass die Fahrer noch jung und ungestüm sind und auch einige mitfahren, bei denen eigentlich schon in der Formel 3 Endstation sein hätte müssen.

Bzgl. der Flammen: Das kann man ganz easy künstlich herbeiführen. Das hatte die DTM vor Jahren auch mal. Sieht cool aus, aber wofür? Und was kommt dann als Nächstes? Unterboden-Beleuchtung und nur noch Rennen in der Nacht? Need for Speed Underground lässt grüßen. :mrgreen:

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von modernf1bodyguard » 07.01.2020, 10:21

LoK-hellscream hat geschrieben:
07.01.2020, 10:18
draine hat geschrieben:
07.01.2020, 09:39
Momentan ist die Formel 2 eh die bessere Formel 1. Bessere Rennaction und bessere Motoren. Alleine schon die Flammen beim runterschalten, da können die von mir aus 20 Sekunden langsamer sein wenn es trotzdem besser aussieht und klingt.
Bessere Rennaction? Du meinst wohl idiotische unreife Fahrer, die sich gegenseitig in die Karre fahren? :lol:

Formel 2 ist amüsant, aber man merkt deutlich, dass die Fahrer noch jung und ungestüm sind und auch einige mitfahren, bei denen eigentlich schon in der Formel 3 Endstation sein hätte müssen.

Bzgl. der Flammen: Das kann man ganz easy künstlich herbeiführen. Das hatte die DTM vor Jahren auch mal. Sieht cool aus, aber wofür? Und was kommt dann als Nächstes? Unterboden-Beleuchtung und nur noch Rennen in der Nacht? Need for Speed Underground lässt grüßen. :mrgreen:
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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von revan » 07.01.2020, 10:53

Ist doch völlig egal wie schnell ein Auto an sich ist. Es ist viel wichtiger, Autos zu haben, mit denen man gut gegeneinander antreten kann. Ob ein Fahrzeuge zwei oder drei oder gar 10 Sekunden langsamer ist als im Jahr davor, bemerken Zuschauer doch gar nicht mit freiem Auge.

In der Formel 1 waren zuletzt vor allem im Regen besonders gute Rennen. Hat sich einer beschwert, dass die Rundenzeiten 15 Sekunden langsamer waren, als im Trockenen?

Eine MotoGP-Maschine ist beispielsweise 30 Sekunden langsamer als ein Formel-1-Auto, sieht aber wahnsinnig schnell aus und es gibt tolles Racing.
Kaum ein Fan weiß, dass der Geschwindigkeitsunterschied so groß ist.

Im Gegensatz zu den Formel-1-Piloten gehen aber die MotoGP-Fahrer ohne Rücksicht auf Reifen, Bremsen und Motor ans Limit gehen und können viel einfacher gegeneinender Kämpfen ohne durch die Dirty Air behindert zu werden. Das macht viel mehr aus, als das Tempo eines Fahrzeugs.

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von Trent » 07.01.2020, 11:28

LoK-hellscream hat geschrieben:
07.01.2020, 09:35
Das ist der gleiche Mist, wie damals bei den Rillenreifen. OMG WIR WERDEN LANGSAMER ALS DIE FORMEL FORD SEIN!!!! Ja genau, und was war das Ergebnis? Die Ingenieure konnten die Verluste äußerst gut kompensieren. Und genau das Gleiche wird hier auch passieren.
Exakt das wollte ich auch grad schreiben. Was wurde 1997 geunkt, sieben bis acht Sekunden langsamer würde man werden, langsamer als die Formel 3000 (damaliger Name für die erste Nachwuchsserie nach der Formel 1). Und was geschah? Am Ende war die Polezeit bem Saisonauftakt grad mal eine Sekunde langsamer als die der Vorsaison. Man sollte nie die Ingenieure unterschätzen, die finden immer was. Es würde mich arg wundern, wenn die Autos am Ende mehr als zwei Sekunden langsamer sind als vorher.

Auch das Gegenbeispiel gab es ja: Die Regelreform 2017 sollte die Autos explizit schneller machen, von fünf Sekunden sprach man da. Am Ende war der Unterschied bei der Polezeit wiederum eine Sekunde, bei der schnellsten Rennrunde immerhin noch 2,5 Sekunden...

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von modernf1bodyguard » 07.01.2020, 11:34

Trent hat geschrieben:
07.01.2020, 11:28
LoK-hellscream hat geschrieben:
07.01.2020, 09:35
Das ist der gleiche Mist, wie damals bei den Rillenreifen. OMG WIR WERDEN LANGSAMER ALS DIE FORMEL FORD SEIN!!!! Ja genau, und was war das Ergebnis? Die Ingenieure konnten die Verluste äußerst gut kompensieren. Und genau das Gleiche wird hier auch passieren.
Exakt das wollte ich auch grad schreiben. Was wurde 1997 geunkt, sieben bis acht Sekunden langsamer würde man werden, langsamer als die Formel 3000 (damaliger Name für die erste Nachwuchsserie nach der Formel 1). Und was geschah? Am Ende war die Polezeit bem Saisonauftakt grad mal eine Sekunde langsamer als die der Vorsaison. Man sollte nie die Ingenieure unterschätzen, die finden immer was. Es würde mich arg wundern, wenn die Autos am Ende mehr als zwei Sekunden langsamer sind als vorher.

Auch das Gegenbeispiel gab es ja: Die Regelreform 2017 sollte die Autos explizit schneller machen, von fünf Sekunden sprach man da. Am Ende war der Unterschied bei der Polezeit wiederum eine Sekunde, bei der schnellsten Rennrunde immerhin noch 2,5 Sekunden...
Für 2017 hatte man jedoch fünf Sekunden im Vergleich zu 2015, wo die Regeln erdacht wurden, gemeint. Das konnte man sogar teilweise einhalten.
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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von Pinking » 07.01.2020, 13:08

Ist doch wurscht, solange das Racing stimmt?! Ich brauche keine Sensationszeiten, wenn diese nur von 1-2 Teams erreicht werden. Dass die F1 langsamer werden könnte als die F2 ist meiner Ansicht nach kaum vorstellbar.
Was der F1 fehlt, sind lediglich spannende Kopf-an-Kopf-Duelle. Um diese wieder realisieren zu können, muss die Aero der Boliden präzise reglementiert sein und DRS kann dann auch verschwinden.

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von modellmotor » 07.01.2020, 14:24

Bisher hat alles, was man sich an Regeln auch immer einfallen ließ, die Formel 1 nicht langsamer und auch nicht billiger gemacht.Weder die angedachte Budget - Reduktion wie auch die neuen Aerodynamik -Regeln werden Einfluss auf die Tatsache ausüben, dass die sogenannte "Königsklasse des Motorsports " eine Zweiklassen - Gesellschaft ist und bleibt.Alle Intentionen hier auch den weniger vermögenden Teams Siegchancen zu ermöglichen sind Dank der Resistentz der "wohlhabenden" Player bekanntlich im Sand verlaufen.Es wird auch nicht mehr lange dauern bis die aktuelle Formel 1 zu einer "Fornel E 1" mutiert,hybridtisiert ist sie im Gegensatz zu anderen Sprint - Rennserien ja schon. :-|
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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von revan » 07.01.2020, 14:46

modellmotor hat geschrieben:
07.01.2020, 14:24
Bisher hat alles, was man sich an Regeln auch immer einfallen ließ, die Formel 1 nicht langsamer und auch nicht billiger gemacht.Weder die angedachte Budget - Reduktion wie auch die neuen Aerodynamik -Regeln werden Einfluss auf die Tatsache ausüben, dass die sogenannte "Königsklasse des Motorsports " eine Zweiklassen - Gesellschaft ist und bleibt.Alle Intentionen hier auch den weniger vermögenden Teams Siegchancen zu ermöglichen sind Dank der Resistentz der "wohlhabenden" Player bekanntlich im Sand verlaufen.Es wird auch nicht mehr lange dauern bis die aktuelle Formel 1 zu einer "Fornel E 1" mutiert,hybridtisiert ist sie im Gegensatz zu anderen Sprint - Rennserien ja schon. :-|
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und?

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Schau mal wie sich die Formel 1 verändert hat....


Gerade in den Anfangsjahren hat sich bei den F1 Wagen mehr getan als jemals später...

Sollen deiner Meinung nach die F1 rennen noch so aussehen?

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von Simtek » 07.01.2020, 16:15

modellmotor hat geschrieben:
07.01.2020, 14:24
Bisher hat alles, was man sich an Regeln auch immer einfallen ließ, die Formel 1 nicht langsamer und auch nicht billiger gemacht.Weder die angedachte Budget - Reduktion wie auch die neuen Aerodynamik -Regeln werden Einfluss auf die Tatsache ausüben, dass die sogenannte "Königsklasse des Motorsports " eine Zweiklassen - Gesellschaft ist und bleibt.Alle Intentionen hier auch den weniger vermögenden Teams Siegchancen zu ermöglichen sind Dank der Resistentz der "wohlhabenden" Player bekanntlich im Sand verlaufen.Es wird auch nicht mehr lange dauern bis die aktuelle Formel 1 zu einer "Fornel E 1" mutiert,hybridtisiert ist sie im Gegensatz zu anderen Sprint - Rennserien ja schon. :-|
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Regeländerungen haben in der Vergangenheit höchstens zu einem kurzfristigen Ansteigen der Rundenzeiten geführt. Über den gesamten Zeitraum sind die Autos schneller geworden.
Oder fuhr Fangio etwa schneller als Lauda und Lauda schneller als Senna? Der Vollständigkeit halber: Welche Rundenzeiten haben wir heute?
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Teamchef fürchtet:

Beitrag von LoK-hellscream » 07.01.2020, 16:30

modellmotor hat geschrieben:
07.01.2020, 14:24
Es wird auch nicht mehr lange dauern bis die aktuelle Formel 1 zu einer "Fornel E 1" mutiert,hybridtisiert ist sie im Gegensatz zu anderen Sprint - Rennserien ja schon. :-|
Abgesehen davon, dass 2 Stunden Rennen für mich keine Sprint-Rennen sind, welche vergleichbaren Serien sind denn nicht auf Hybrid oder planen, Hybrid zeitnah einzuführen?

Ein E-Antrieb für die Formel 1 wird nicht kommen. Das haben schon genügend Quellen bestätigt, dass man nicht plant, die Formel E in die Formel 1 zu verwandeln oder umgekehrt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendwann mal die Brennstoffzelle interessant wird für die Formel 1. Oder sie bleiben auf E-Fuels, wenn sich das etabliert.

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