Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Kommentiere hier die aktuellen News aus der Formel 1

Moderator: Mods

Antworten
Redaktion
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 6704
Registriert: 12.09.2007, 17:33

Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von Redaktion » 09.12.2019, 13:28

British Racing Green und Aston Martin statt rosaroter Racing-Point-Boliden: Wie konkret dieses Szenario ist und was die Londoner Börse damit zu tun hat
Toto Wolff und Lawrence Stroll

Lawrence Stroll, hier im Gespräch mit Toto Wolff, soll an Aston Martin interessiert sein

Ende der vergangenen Woche sorgte eine Nachricht mit starkem Motorsport-Bezug für Aufregung an der Londoner Börse: Lawrence Stroll, der Eigentümer das Racing-Point-Teams in der Formel 1, so berichteten 'Autocar' und 'RaceFans' in einer gemeinsamen Recherche, soll daran interessiert sein, den britischen Sportwagenhersteller Aston Martin zu übernehmen.

Da Aston Martin (Aston Martin Lagonda Global Holding) seit Oktober 2018 in London börsennotiert ist, hatte die Nachricht über eine mögliche Übernahme naturgemäß dramatische Auswirkungen auf den Aktienkurs. Von unter 500 Pfund kletterte dieser binnen weniger Stunden auf über 600 Pfund. Stand Montagmittag steht die Aston-Martin-Aktie immer noch bei knapp unter 600 Pfund.

Seitens Stroll sen. oder Racing Point liegt bisher keine Stellungnahme zu den Übernahmegerüchten vor. Das wäre auch ungewöhnlich. Denn börsennotierte Unternehmen unterliegen strengsten Verschwiegenheitsvorschriften, eben weil Medienberichte den Aktienkurs beeinflussen können. Dass die Information überhaupt geleakt wurde, sorgt in der Branche für Stirnrunzeln.

Aston Martin gibt folgerichtig keinen konkreten Kommentar ab. Geschäftsführer Andy Palmer erklärt im Gespräch mit der Nachrichtenagentur 'Reuters' am Rande einer Fabrikseröffnung lediglich, dass man "nicht aktiv" nach neuen Investoren suche. "Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht kommen werden", hält sich der Brite ein Hintertürchen offen.

Aston Martin statt Racing Point: Endlich nicht mehr rosa?

Dementiert hat einen möglichen Deal bisher keiner der Beteiligten. Sollte das Geschäft zustande kommen, könnte es Auswirkungen auf die Formel 1 haben. Genauer gesagt auf den Markenauftritt des Racing-Point-Teams. Denn dann, so berichten 'Autocar' und 'RaceFans', könnte Racing Point in Aston Martin umbenannt werden und im klassischen British Racing Green an den Start gehen!

Aston Martin könnte eine Kapitalinjektion indes gut gebrauchen. Der Sportwagenhersteller hat gerade in der Nähe von Cardiff eine neue Fabrik errichtet. In den ersten drei Quartalen wurde ein Verlust von umgerechnet fast 110 Millionen Euro erwirtschaftet. Der Schuldenberg des Unternehmens beläuft sich laut 'Guardian' insgesamt auf rund 950 Millionen Euro.

Dass Stroll ein Interesse daran hat, sich bei Aston Martin einzukaufen, deckt sich mit Informationen von 'Motorsport-Total.com'. Offenbar gab es erst kürzlich ein Geheimtreffen in New York, bei dem mehrere an der Transaktion interessierte Personen anwesend waren. Was genau dort besprochen wurde, entzieht sich aber unserer Kenntnis.

Lance Stroll

Das JCB-Logo befindet sich am Heckflügel auf den Racing-Point-Autos

Stroll hat sein Milliardenvermögen überwiegend in der Modebranche verdient, unter anderem mit Marken wie Tommy Hilfiger und Michael Kors. Neben Racing Point gehört ihm auch die ehemalige Grand-Prix-Strecke in Mont Tremblant (Kanada). Und sein Sohn Lance fährt bei Racing Point Formel 1.

Laut einer Analyse von 'RaceFans' zählt zu Strolls Geschäftspartnern (die bisher im Verborgenen geblieben sind, was die Formel 1 betrifft) auch Tory-Politiker Anthony Bamford, dessen Vater Inhaber des Land- und Baumaschinenherstellers JCB war. Bamford ist heute Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von JCB.

Was JCB mit dem Aston-Martin-Deal zu tun haben könnte

Zufall oder nicht, aber JCB ist einer der Sponsoren von Racing Point in der Formel 1. Und sowohl Bamford als auch Stroll gelten als Fans der Marke Aston Martin. Stroll soll sogar einer der Kunden für den von Adrian Newey designten Supersportwagen Aston Martin Valkyrie sein, von dem weltweit nur 150 Stück gebaut werden.

Der Valkyrie ist übrigens nicht die einzige Verbindung zwischen Aston Martin und Red Bull. Der Sportwagenhersteller ist paradoxerweise auch Titelsponsor von Red Bull Racing in der Formel 1 - obwohl im Heck ein Honda-Motor steckt. Es handelt sich dabei um eine rein kommerzielle Vereinbarung.

Aston Martin Valkyrie

Lance Stroll soll, heißt es, einen Aston Martin Valkyrie für sich bestellt haben

Ob die weiterlaufen würde, sollte Stroll bei Aston Martin einsteigen? Schließlich müsste er dann kurioserweise mit seinem eigenen Aston-Martin-Team gegen "Aston Martin Red Bull Racing" antreten. Ein schwer vorstellbares Szenario.

Mit Red Bull hat darüber noch keiner gesprochen. "Muss auch niemand. Noch gibt es ja die alte Konstellation", erklärt Helmut Marko am Telefon gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben einen Vertrag. Der geht bis 2020. Der Rest betrifft uns nicht. Wir sind in diese Gespräche nicht involviert."

Wahrscheinlichstes Szenario, sollte der Deal zustande kommen: Aston Martin erfüllt den Vertrag als Titelsponsor von Red Bull, lässt diesen aber Ende 2020 auslaufen. Racing Point könnte solange noch den bisherigen Namen behalten - und erst für die Saison 2021 umgetauft und umlackiert werden. Der Name Racing Point war ohnehin nie als dauerhafte Lösung gedacht.

Ein Aston-Martin-Team auf Basis des heutigen Racing Point ergibt auch aus einem anderen Grund durchaus Sinn. Racing Point bezieht seinen Antriebsstrang von Mercedes und ist auf politischer Ebene eng mit dem Mercedes-Team verflochten. Während der Daimler-Konzern seit 2013 zu fünf Prozent an Aston Martin beteiligt ist ...


Link zum Newseintrag
Zuletzt geändert von Redaktion am 09.12.2019, 13:28, insgesamt 8-mal geändert.

Benutzeravatar
vettel-fan2011
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2873
Registriert: 18.03.2012, 16:45
Lieblingsfahrer: VET, LEC, ..
Lieblingsteam: Seb's Team..

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von vettel-fan2011 » 09.12.2019, 13:40

Klingen "tut" es zumindest schonmal um Welten besser.. :D
Bild
Bild

Benutzeravatar
daSilvaRC
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 27683
Registriert: 06.02.2010, 22:04
Lieblingsfahrer: Sokadem, M.Button
Lieblingsteam: Team X-Ray
Wohnort: Niedersachsen

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von daSilvaRC » 09.12.2019, 13:54

das problem das 2020 Aston MArtin Racing vs Aston Martin Red Bull fährt besteht doch gar nicht.

es fährt ja auch Sauber Ferrari, sorry Alfoa Romeo, bzw Haas Ferrari gegen die scuderia.

oder McLaren renault gegen Renault.
Früher war alles besser... auch die Zukunft!

„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“

Benutzeravatar
Spocki
Rookie
Rookie
Beiträge: 1782
Registriert: 01.08.2014, 11:26
Lieblingsfahrer: Vettel, Magnussen
Lieblingsteam: Arrows

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von Spocki » 09.12.2019, 14:23

daSilvaRC hat geschrieben:
09.12.2019, 13:54
das problem das 2020 Aston MArtin Racing vs Aston Martin Red Bull fährt besteht doch gar nicht.

es fährt ja auch Sauber Ferrari, sorry Alfoa Romeo, bzw Haas Ferrari gegen die scuderia.

oder McLaren renault gegen Renault.
Deshalb würde diese Partnerschaft dann auch enden. :)

Ich fände es toll...Vielleicht wird dann ja auch noch ein eigener Motor konstruiert.
Bild
Bild
Bild

Benutzeravatar
onebox
Simulatorfahrer
Beiträge: 700
Registriert: 10.12.2009, 15:25
Lieblingsfahrer: MSC, VET, RAI
Lieblingsteam: Team Hense
Wohnort: Benztown

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von onebox » 09.12.2019, 14:28

Spocki hat geschrieben:
09.12.2019, 14:23
daSilvaRC hat geschrieben:
09.12.2019, 13:54
das problem das 2020 Aston MArtin Racing vs Aston Martin Red Bull fährt besteht doch gar nicht.

es fährt ja auch Sauber Ferrari, sorry Alfoa Romeo, bzw Haas Ferrari gegen die scuderia.

oder McLaren renault gegen Renault.
Deshalb würde diese Partnerschaft dann auch enden. :)

Ich fände es toll...Vielleicht wird dann ja auch noch ein eigener Motor konstruiert.
Klar. Erst mit dem merc Motor im heck mitfahren und dann nach und nach einen eigen Motor konstruieren 😁👍
Ich würde es feiern.

Das Grün würde mir ebenfalls gut gefallen. Aber bleibt Bwt dann noch sponsor? Denn auf deren Webseite ist alle blau rosa.
Evtl grün mit rosa 🤔

Benutzeravatar
Wester
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 7136
Registriert: 23.05.2010, 16:17
Lieblingsfahrer: Perez, Karam
Lieblingsteam: Force India

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von Wester » 09.12.2019, 14:35

Ich habe mich mittlerweile an das rosa gewöhnt und finde es gar nicht mehr so schlecht. Ist mal etwas anderes. Bin da wohl echt der einzige.
Bild
Bild

Benutzeravatar
DeLaGeezy
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2323
Registriert: 20.03.2018, 18:11
Lieblingsfahrer: Räikkönen, Hamilton, Sainz
Lieblingsteam: AMG Mercedes

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von DeLaGeezy » 09.12.2019, 14:38

Der Name Racing Point war ohnehin nie als dauerhafte Lösung gedacht.
zum glück. das ist mir auch das wichtigste :lol:
:checkered: Mercedes AMG F1 Team Fanclub

Benutzeravatar
Calvin
GP-Sieger
GP-Sieger
Beiträge: 4643
Registriert: 15.09.2014, 12:31
Lieblingsfahrer: Räikkönen, Vettel, Hakkinen

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von Calvin » 09.12.2019, 14:45

Wester hat geschrieben:
09.12.2019, 14:35
Ich habe mich mittlerweile an das rosa gewöhnt und finde es gar nicht mehr so schlecht. Ist mal etwas anderes. Bin da wohl echt der einzige.
Mich hat es gar nie gestört.
Honda - The dream of power

Sportsmann
Rookie
Rookie
Beiträge: 1796
Registriert: 28.11.2016, 00:12
Lieblingsfahrer: Einige
Lieblingsteam: Einige

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von Sportsmann » 09.12.2019, 15:11

Wester hat geschrieben:
09.12.2019, 14:35
Ich habe mich mittlerweile an das rosa gewöhnt und finde es gar nicht mehr so schlecht. Ist mal etwas anderes. Bin da wohl echt der einzige.
Bist du nicht ;)
Rosa belebte damals die sehr farblose F1, erst als Renault gelber, MclAren oranger und Haas weniger grau wurde, tat sich etwas in Punkto Vielfalt und dank Rokit sind die Sauber und Williams auch nicht mehr zu verwechseln.

Racing Point; Ach wäre das schade diesen wohlklingenden und kreativen Namen und dieses perfekte Logo nicht mehr sehen zu müss...zu dürfen, aber es kommt wie es kommen muss.
Aston Martin und rosa? Wieso sollte das nicht gehen? Ersteinmal würde es nur eine Änderung der Besitzverhältnisse geben. Wenn der Sponsorvertrag gekündigt oder nicht mehr verlängert, wäre das rosa weg und ansonsten bleibt es. Der Vertrag mit BWT und Sportpesa soll jeweils ein zweijahresvertrag sein, weshalb für 2021 neu verhandelt werden würde.
Dass die Information überhaupt geleakt wurde, sorgt in der Branche für Stirnrunzeln.
Ja, wow. Im Artikel steht so viel geheim und "eigentlich wissen wir nichts", dass ich bisher einen Pfifferling darauf gebe. Erst wenn es die Bildzeitung - die einfach einen guten Riecher für Sportnachrichten hat - als Wahrheit darstellt, nehme ich es dann ernst (der Rest von Bild ist Müll).

onebox hat geschrieben:
09.12.2019, 14:28
Klar. Erst mit dem merc Motor im heck mitfahren und dann nach und nach einen eigen Motor konstruieren 😁👍
Ich würde es feiern.
Ich muss dich enttäuschen. Ein eigener Motor? Klar kann man davon träumen, aber bitte nur nachts. Aston Martin ist nicht groß genug und hat diesen Schritt bislang unter dem aktuellen Reglement nahezu ausgeschlossen. Den Kraftakt zu stemmen halte ich für zu riskant und man hat ja durchaus einen guten Partner. Dazu kommt dass die Motoren womöglich eingefroren werden sollen und dann irgendwelche Sonderregeln verhandelt werden müssten. Und ohne F1-Einsatz einen Motor zu entwickeln, während noch ein Mercedesaggregat im Boliden steckt ist nicht nur Investition ohne Gewinn, sondern auch weltfremd. Niemand bei Verstand wiederholt die Fehler der megatollen Hondaprüfstandsmotoren die sich auf der echten Strecke in Wohlgefallen auflösten. Ein Hochleistungsmotor am Limit kann nur am Limit getestet werden. Aston Martin wird unter dem aktuellen Reglement kein Motorenhersteller werden.
Bild

Benutzeravatar
BruderimHerrn
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 6508
Registriert: 30.06.2011, 16:40
Lieblingsfahrer: W. Röhrl; The Stig; Kimi;
Lieblingsteam: JPS-Lotus; Tyrrell; Sauber

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von BruderimHerrn » 09.12.2019, 15:29

Schade, was wird dann aus dem Horner Märchenband, wenn der Hybrid weg ist, kommt Aston Martin als Motorhersteller mit eigenem Motor. :winky:
Auserzählt, weil Red Bull jetzt Honda hat und den Hybrid unbedingt behalten will. :mrgreen:
Danke Legende ***

Benutzeravatar
Tracklimit_F1
Nachwuchspilot
Beiträge: 345
Registriert: 08.03.2018, 18:35
Lieblingsfahrer: Daniel Ricciardo, Lando Norris
Lieblingsteam: Mclaren

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von Tracklimit_F1 » 09.12.2019, 16:04

Wester hat geschrieben:
09.12.2019, 14:35
Ich habe mich mittlerweile an das rosa gewöhnt und finde es gar nicht mehr so schlecht. Ist mal etwas anderes. Bin da wohl echt der einzige.
Ne bist du nicht, mir gefällt es auch. :thumbs_up:
Lieblingsfahrer (retired) : Michael Schumacher, Fernando Alonso

Benutzeravatar
onebox
Simulatorfahrer
Beiträge: 700
Registriert: 10.12.2009, 15:25
Lieblingsfahrer: MSC, VET, RAI
Lieblingsteam: Team Hense
Wohnort: Benztown

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von onebox » 09.12.2019, 22:18

Wester hat geschrieben:
09.12.2019, 14:35
Ich habe mich mittlerweile an das rosa gewöhnt und finde es gar nicht mehr so schlecht. Ist mal etwas anderes. Bin da wohl echt der einzige.
Nö.
Nur die Leute die es nicht mögen sind lauter.

Mehr Farbe im Feld fand und finde ich schon immer cool.

Benutzeravatar
asd
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3583
Registriert: 02.11.2007, 18:41

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von asd » 12.12.2019, 18:00

Das sind ja wilde Spekulationen..

Soweit ich weiß hat Stroll hauptsächlich wegen des schwachen Kurs von AM investiert.
Eine Kooperation mit Aston Martin sehe ich hier noch nicht deshalb.

Der Hauptsponsor ist weiterhin BWT und deren Unternehmensfarbe ist nunmal rosa.
:checkered:

Benutzeravatar
afa1515
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3173
Registriert: 16.02.2010, 16:48
Lieblingsfahrer: Leclerc, Perez
Lieblingsteam: Sauber (Alfa)
Wohnort: Österreich

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von afa1515 » 12.12.2019, 18:27

Ich frage mich eher was der Sinn einer Komplettübernahme wäre, weil Aston Martin macht seit Jahren keinen Gewinn. Ein etablierter großer Fahrzeugshersteller würde ich verstehen, aber fürn Stroll wäre das ne sinnlose Zusatzbelastung. Eigenen Motor wird man nicht bauen, weil man die Kapazitäten nicht hat.

Außerdem stellt sich auch die Frage was dann aus der DTM oder WEC wird.

Benutzeravatar
RedFive
Nachwuchspilot
Beiträge: 455
Registriert: 04.12.2013, 18:21

Re: Racing Point und Aston Martin: Was wir bisher wissen

Beitrag von RedFive » 12.12.2019, 20:50

afa1515 hat geschrieben:
12.12.2019, 18:27
Ich frage mich eher was der Sinn einer Komplettübernahme wäre, weil Aston Martin macht seit Jahren keinen Gewinn. Ein etablierter großer Fahrzeugshersteller würde ich verstehen, aber fürn Stroll wäre das ne sinnlose Zusatzbelastung. Eigenen Motor wird man nicht bauen, weil man die Kapazitäten nicht hat.
Dem eigenen Moror hat man ja dank Beibehalten der MGU-H schon eine klare Absage ersteilt. Sehr, sehr, schade, dass man sich hier nicht ggn die Motorhersteller (inkl. Honda) durchsetzen konnte. Damit wäre ein Einstieg von Aston Martin oder Porsche durchaus möglich gewesen ...

Die mögliche Übernahme macht mMn irgendwie schon Sinn .... aktuell fährt man als "namenloses" Racing-Point-Team Werbung für Mercedes. Als Motor ist auf der F1-Seite "BWT Mercedes" angegeben. Und in der DTM gibts ebenfalls einen rosa BWT-MERC-Team. Hier laufen vmtl. noch Verträge, die man einfach einhält, und sucht derweil nach was besserem.

Mit Aston Martin würde er sicher auch Personal/Know-How/Technik/usw einkaufen, was sich für das F1-Team nutzen lässt. Selbst wenn man in den letzten Jahren Verlust gemacht hat ... allein die Marketing-Reichweite, die die F1 hat, ist viele Millionen wert (siehe Mercedes). Mit der Budgetgrenze ist ab 21 auch erstmal ein grobes Limit gesetzt. Ein überschauber Rahmen, den man mit der Übernahme vll einigermaßen ausreizen kann.

Ich hab schon damals - Einstieg bei Williams - gesagt, abwarten. Ich halte Stroll Senior nicht für den reichen Papa, der einfach Millionen rauswirft, nur damit Sohnemann F1 fahren kann. Denke er wittert da gut Geld, was er viedienen kann ...

Antworten