"Entscheidung getroffen": Haas wartet auf Zusage von Robert Kubica

Kommentiere hier die aktuellen News aus der Formel 1

Moderator: Mods

Antworten
Redaktion
Vize-Weltmeister
Vize-Weltmeister
Beiträge: 7068
Registriert: 12.09.2007, 17:33

"Entscheidung getroffen": Haas wartet auf Zusage von Robert Kubica

Beitrag von Redaktion » 28.11.2019, 13:30

Heuert Robert Kubica 2020 als Simulatorpilot bei Haas an? Das Team wartet weiter auf eine Entscheidung, doch nun soll sich der Pole festgelegt haben
Robert Kubica

Robert Kubica hat seine Pläne für 2020 im Kopf: Wohin geht es?

Robert Kubica hat seine Entscheidung getroffen, was er nach seinem Formel-1-Aus bei Williams 2020 machen wird. In trockenen Tüchern ist noch nichts, doch der Pole hat bereits durchklingen lassen, dass er im kommenden Jahr gerne verschiedene Programme kombinieren möchte. "Alle Zutaten sind da, jetzt müssen wir sie nur noch richtig mischen", sagt er.

Es wird davon ausgegangen, dass Kubica 2020 in einer anderen Rennserie fahren wird, gleichzeitig aber eine Rolle bei einem anderen Formel-1-Team einnehmen könnte. In den vergangenen Wochen hat sich dabei das Haas-Team herauskristallisiert. Teamchef Günther Steiner hat keinen Hehl daraus gemacht, dass er den Polen gerne für 2020 als Simulatorfahrer verpflichten würde.

Bei den Amerikanern wartet man auch vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi jedoch noch auf eine Antwort von Kubica. Der Ball liegt laut Steiner auf jeden Fall beim Polen: "Sie müssen eine Entscheidung treffen", sagt er über die Seite des derzeitigen Williams-Piloten.

Das könne man aber derzeit nicht - aus von Steiner nicht näher benannten Gründen. "Das respektiere ich. Ich kann mich ja schließlich nicht in ihre Angelegenheiten einmischen", so der Südtiroler. "Natürlich sind ein paar mehr Parteien involviert als nur ich", sagt Kubica. "Es ist etwas komplizierter, aber alle versuchen ihr Bestes."

Erfahrung für Simulator gesucht

Allerdings hätte Steiner gerne in spätestens ein oder zwei Wochen eine definitive Entscheidung. "Dann ist es zu spät für alle", so der Teamchef, der aber betont, dass eine Verpflichtung von Kubica kein Muss ist. "Wir haben Optionen", sagt er. "Alles ist okay."


Fotostrecke: Auf und Ab: Die Karriere von Robert Kubica

Robert Kubica ist wieder da! Der Pole, dessen Karriere nach einem schweren Rallye-Unfall 2011 eigentlich schon beendet war, gibt 2019 tatsächlich sein Formel-1-Comeback. Nach einem langen Kampf zurück, hat er es geschafft. In unserer Fotostrecke zeigen wir dir die aufregende Karriere eines der einst vielversprechendsten Talente.

Robert Kubica ist wieder da! Der Pole, dessen Karriere nach einem schweren Rallye-Unfall 2011 eigentlich schon beendet war, gibt 2019 tatsächlich sein Formel-1-Comeback. Nach einem langen Kampf zurück, hat er es geschafft. In unserer Fotostrecke zeigen wir dir die aufregende Karriere eines der einst vielversprechendsten Talente.

In der Saison 2019 hat Haas bereits zwei Fahrer für diesen Job unter Vertrag: die Youngster Pietro Fittipaldi und Louis Deletraz. Allerdings besitzen diese natürlich kaum Erfahrung - und das wäre das große Plus des 34-Jährigen. "Das Gute mit Robert wäre, dass er es schon vorher gemacht hat. Er weiß, was er zu tun hat", sagt Steiner.

"Für unsere Jungs ist das noch neu, und es braucht einfach länger." Doch in der aktuellen Saison habe Haas ohnehin mehr daran gearbeitet, das Programm überhaupt auf die Beine zu stellen, als es aktiv zu nutzen. Das soll erst an diesem Wochenende geschehen. "Aber es ist nur ein Test, ob das System funktioniert", so Steiner. Wenn es läuft, dann könne man es ab 2020 auch für das Wochenende nutzen.

Freitagseinsätze auf dem Plan

Und dann wäre ein erfahrener Pilot wie Robert Kubica eine wichtige Hilfe. Bei Haas stellt man dem Routinier auch Einsätze im echten Auto - etwa in diversen Freitagstrainings - in Aussicht. Für Steiner ein Muss: "Ansonsten ist es schwierig. Wenn es keinen Vergleich zum echten Auto gibt, hat es ja keinen Sinn", sagt er.

Günther Steiner

Günther Steiner würde Robert Kubica gerne in sein Team holen

Nun liege es an Kubica, das Angebot anzunehmen. Dass der Pole gerne nebenbei weiter Rennen fahren würde, stört den Haas-Teamboss dabei nicht. Denn wenn ein Rennfahrer im Saft bleibt, sei das positiv. "Im Kalender gibt es nicht viele Überschneidungen, von daher sollte es schon passen."

Kubica betont derweil, dass sein Sponsor PKN Orlen gerne in der Formel 1 bleiben würde. Schon aus diesem Grund ist ein weiteres Engagement in der Königsklasse eine große Option. "Wir wollen sehen, ob wir das jetzt alles zusammenbringen können", sagt er. Und dann könne die Entscheidung fallen. "Ich bin aber ziemlich optimistisch, auch wenn nicht alles von mir abhängt."


Link zum Newseintrag

Benutzeravatar
Lichtrot
Rookie
Rookie
Beiträge: 1389
Registriert: 27.04.2015, 22:46

Re:

Beitrag von Lichtrot » 28.11.2019, 13:48

Wozu braucht man denn dafür einen Kubica? Wie man gesehen hat, ist der weit weg von der Musik.

Kubica: zu teuer, bringt wahrscheinlich auch kaum Mehrwert
Jeder andere Simulatorfahrer: GÜNSTIGER, mit gleichem, oder vllt sogar besseren Ergebnissen

Benutzeravatar
vettel-fan2011
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2944
Registriert: 18.03.2012, 16:45
Lieblingsfahrer: VET, LEC, ..
Lieblingsteam: Seb's Team..

Re:

Beitrag von vettel-fan2011 » 28.11.2019, 15:01

Bei Haas sind dann wohl 2,5 nutzlose Fahrer, Kubica und Grosjean und 50/50 Magnussen. Denkt dort jemand mit? :D
Bild
Bild

Formula_1
Rookie
Rookie
Beiträge: 1839
Registriert: 24.06.2019, 02:10

Re:

Beitrag von Formula_1 » 28.11.2019, 15:06

Ich wäre mir da nicht so sicher, dass ein Kubica im Simulator nicht doch hilfreich sein könnte.

Benutzeravatar
Illuminati
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2004
Registriert: 28.04.2016, 15:42
Lieblingsfahrer: Leclerc, Verstappen, Norris
Lieblingsteam: Ferrari, McLaren
Wohnort: Köln

Re: Re:

Beitrag von Illuminati » 28.11.2019, 15:08

Lichtrot hat geschrieben:
28.11.2019, 13:48
Wozu braucht man denn dafür einen Kubica? Wie man gesehen hat, ist der weit weg von der Musik.

Kubica: zu teuer, bringt wahrscheinlich auch kaum Mehrwert
Jeder andere Simulatorfahrer: GÜNSTIGER, mit gleichem, oder vllt sogar besseren Ergebnissen
Sehe ich anders. Kubica hat aufgrund seiner langen Motorsportkarriere außerordentlich viel Erfahrung und wird wichtige Impulse im Hinblick auf grundsätzliche Entwicklungen geben können. Ferrari hat ja u.a. mit Marc Gene auch Jahrelang auf einen Testfahrer gesetzt, der vielleicht nicht mehr auf Formel1 Niveau war, aber trotzdem gutes Feedback geben konnte.

Dazu könnte Kubica polnische Sponsoren mitbringen, wenn er Freitags fährt, könnte Haas auch ganz gut gebrauchen.
Bild

Formula_1
Rookie
Rookie
Beiträge: 1839
Registriert: 24.06.2019, 02:10

Re: Re:

Beitrag von Formula_1 » 28.11.2019, 15:15

Illuminati hat geschrieben:
28.11.2019, 15:08
Sehe ich anders. Kubica hat aufgrund seiner langen Motorsportkarriere außerordentlich viel Erfahrung und wird wichtige Impulse im Hinblick auf grundsätzliche Entwicklungen geben können. Ferrari hat ja u.a. mit Marc Gene auch Jahrelang auf einen Testfahrer gesetzt, der vielleicht nicht mehr auf Formel1 Niveau war, aber trotzdem gutes Feedback geben konnte.
[...]
Genau das denke ich nämlich auch, im Simulator braucht man sicherlich keinen Fahrer, der womöglich schneller wäre als die Stammpiloten. Da zählen eher Eigenschaften wie Erfahrung und Feedback.

Benutzeravatar
Lichtrot
Rookie
Rookie
Beiträge: 1389
Registriert: 27.04.2015, 22:46

Re: Re:

Beitrag von Lichtrot » 28.11.2019, 15:20

Illuminati hat geschrieben:
28.11.2019, 15:08
Lichtrot hat geschrieben:
28.11.2019, 13:48
Wozu braucht man denn dafür einen Kubica? Wie man gesehen hat, ist der weit weg von der Musik.

Kubica: zu teuer, bringt wahrscheinlich auch kaum Mehrwert
Jeder andere Simulatorfahrer: GÜNSTIGER, mit gleichem, oder vllt sogar besseren Ergebnissen
Sehe ich anders. Kubica hat aufgrund seiner langen Motorsportkarriere außerordentlich viel Erfahrung und wird wichtige Impulse im Hinblick auf grundsätzliche Entwicklungen geben können. Ferrari hat ja u.a. mit Marc Gene auch Jahrelang auf einen Testfahrer gesetzt, der vielleicht nicht mehr auf Formel1 Niveau war, aber trotzdem gutes Feedback geben konnte.

Dazu könnte Kubica polnische Sponsoren mitbringen, wenn er Freitags fährt, könnte Haas auch ganz gut gebrauchen.

Hat man ja gesehen bei Williams, was seine Erfahrung so gebracht hat. :lol: Mit Erfahrung braucht man da nicht mehr Argumentieren. Erfahrung haben andere Fahrer auch. Nein, nein, KUB ist einfach nicht mehr wirklich F1 tauglich. Der KUB von früher... kein Thema, der war verdammt gut. Aber der jetzige, der ist kaum noch ein wirklicher Mehrwert für ein Team. Und als SIM-Fahrer, hast du auch noch weniger Einfluss auf das Fahrverhalten, als es ein Stammpilot es hat.

Von daher wüsste ich nicht, was Haas das groß bringen würde. Aber gut. Die treffen ja schon längere Zeit seltsame Entscheidungen. Von daher...

Sportsmann
Rookie
Rookie
Beiträge: 1835
Registriert: 28.11.2016, 00:12
Lieblingsfahrer: Einige
Lieblingsteam: Einige

Re: Re:

Beitrag von Sportsmann » 28.11.2019, 15:21

Lichtrot hat geschrieben:
28.11.2019, 13:48
Wozu braucht man denn dafür einen Kubica? Wie man gesehen hat, ist der weit weg von der Musik.

Kubica: zu teuer, bringt wahrscheinlich auch kaum Mehrwert
Jeder andere Simulatorfahrer: GÜNSTIGER, mit gleichem, oder vllt sogar besseren Ergebnissen
Ich würde auf der einen Seite sagen, kein anderer Simulatorfahrer den Haas hat ist bereits im echten F1-Auto unterwegs gewesen. Dementsprechend hat er da Pluspunkte. Er muss ja auch nicht schnell sein, sondern Verständnis für Setuparbeiten haben. Aber im Grunde stand dieser Mehrwert ja auch klar im Artikel ;)
Ein Fahrer mit Erfahrung kann auch ggf. Fehler entdecken. Fehler, so wie der bei RB, als im Simulator die Randsteinhöhe falsch eingegeben war vor Singapur. Es ist zumindest denkbar, dass ein Fahrer sagt: "Hey das ist gefühlt anders als ich es in Erinnerung habe." Immer vorausgesetzt man fährt zum Vergleich nochmal das Setup vom letzten Jahr, bevor man die Gegenwart angeht. Die Chance mag nicht groß sein und wenn ein Fahrer auch nicht aufmerksam ist, dann bringt das sowieso nichts, aber dieser Vorteil ist nicht ausgeschlossen. Gerade für ein Team wo - wie im Artikel beschrieben - der Simulator noch im Aufbauprogramm ist, zählen diese Kontroll-Erfahrungen viel.

Inwiefern Kubica der richtige für den Job ist kann ich nicht sagen, aber er hat Simulatorerfahrung, er hat F1-Erfahrung und er hat Sponsoren. Letzteres könnte den Punkt "GÜNSTIGER" eliminieren. Und er wäre einer der wenigen Simulatorfahrer die wirklich auf die Strecke dürften und auch als Ersatzfahrer einsetzbar wären, weil Kubica die Superlizenz hat. Bzw. durch seine Position wäre er der einzige Simulatorfahrer der wirklich auch mal den F1-Boliden auf der Strecke testet. Bei keinem anderen Team ist das der Fall, da bleiben die Fahrer immer aussen vor wenn es um Freitagstrainings geht, bei Ferrari durfte kein Kvyat, Gutierrez, Wehrlein den Stammfahrern ihre Zeit nehmen. Auch Ocon bekam kein Freitagstraining für Mercedes. Und die genannten "Rookies" kennt ja kaum einer, die haben keine Erfahrung und ggf. auch nicht genug Geld um die Freitagstrainings zu bekommen. Bei einem Kubica wird ein Grosjean oder Magnussen nicht über murmellautstärke meckern, weil er glaubt davon zu profitieren. Wenn ein Delatraz ran sollte, würde das murren vermutlich deutlich hörbarer.
Bild

Benutzeravatar
Ferrari Fan 33
Rennsportlegende
Rennsportlegende
Beiträge: 17736
Registriert: 10.06.2009, 21:07
Lieblingsteam: Ferrari natürlich!!
Wohnort: Niederkassel bei Köln

Re: Re:

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 28.11.2019, 16:33

vettel-fan2011 hat geschrieben:
28.11.2019, 15:01
Bei Haas sind dann wohl 2,5 nutzlose Fahrer, Kubica und Grosjean und 50/50 Magnussen. Denkt dort jemand mit? :D
Zwar etwas hart ausgedrückt wie ich finde, aber zutreffend ist es.
Bild

Benutzeravatar
Darkdriver
GP-Sieger
GP-Sieger
Beiträge: 4694
Registriert: 23.10.2010, 09:20
Lieblingsfahrer: Nigel Mansell, Mark Webber ...
Lieblingsteam: Ferrari
Wohnort: Oesterreich, Schweiz, Baltikum

Re: Re:

Beitrag von Darkdriver » 28.11.2019, 16:39

Lichtrot hat geschrieben:
28.11.2019, 13:48
Wozu braucht man denn dafür einen Kubica? Wie man gesehen hat, ist der weit weg von der Musik.

Kubica: zu teuer, bringt wahrscheinlich auch kaum Mehrwert
Jeder andere Simulatorfahrer: GÜNSTIGER, mit gleichem, oder vllt sogar besseren Ergebnissen
Kubica hat sehr viel Erfahrung und technisches Verstaendnis. Egal, was er mit Williams erziehlt hat, sein technisches Wissen kann man ihm nicht absprechen.
Bild[/quote]
Nicht der schnellste, sondern der konstanteste Fahrer wird WM.

Benutzeravatar
Laundry
Nachwuchspilot
Beiträge: 367
Registriert: 29.05.2016, 19:19

Re:

Beitrag von Laundry » 28.11.2019, 16:48

Finde es witzig, dass jetzt Kubica nicht mehr gut genug für einen Simulator Job ist. Neben Nico Hülkenberg (der für sowas nicht zu haben ist), ist Kubica nach meinem Wissen die beste Option auf dem Markt.
"I'm not really a big fan of Fernando Alonso, ... , perhaps Robert Kubica in the right car might surprise everybody"

- Frank Williams

Benutzeravatar
Lichtrot
Rookie
Rookie
Beiträge: 1389
Registriert: 27.04.2015, 22:46

Re: Re:

Beitrag von Lichtrot » 28.11.2019, 17:13

Laundry hat geschrieben:
28.11.2019, 16:48
Finde es witzig, dass jetzt Kubica nicht mehr gut genug für einen Simulator Job ist. Neben Nico Hülkenberg (der für sowas nicht zu haben ist), ist Kubica nach meinem Wissen die beste Option auf dem Markt.
Und ich fnde es witzig, wenn Leute jetzt immer noch so tun, als ob KUB gut wäre. Die Saison hat klar gezeigt - vllt haben einige nicht aufgepasst, weiss ich nicht - was Sache ist. Da gibt es nichts mehr schön zu reden. KUB hat in der Königsklasse nichts mehr zu suchen.
Er hat seine Chance bekommen und ist gnadenlos gescheitert (wie auch zu erwarten war). Junge Talente verdienen einen Platz in der F1 einfach viel mehr. So hart das auch alles klingt.

Formula_1
Rookie
Rookie
Beiträge: 1839
Registriert: 24.06.2019, 02:10

Re: Re:

Beitrag von Formula_1 » 28.11.2019, 17:32

Lichtrot hat geschrieben:
28.11.2019, 17:13
Und ich fnde es witzig, wenn Leute jetzt immer noch so tun, als ob KUB gut wäre. Die Saison hat klar gezeigt - vllt haben einige nicht aufgepasst, weiss ich nicht - was Sache ist. Da gibt es nichts mehr schön zu reden. KUB hat in der Königsklasse nichts mehr zu suchen.
Er hat seine Chance bekommen und ist gnadenlos gescheitert (wie auch zu erwarten war). Junge Talente verdienen einen Platz in der F1 einfach viel mehr. So hart das auch alles klingt.
Und was hat das damit zu tun, dass Kubica für einen Simulatorposten geeignet (oder meinetwegen auch nicht) ist? Junge Talente sollen doch lieber einen Posten in einem echten Cockpit bekommen.

Benutzeravatar
daSilvaRC
Formel1.de-Legende
Formel1.de-Legende
Beiträge: 27805
Registriert: 06.02.2010, 22:04
Lieblingsfahrer: Sokadem, M.Button
Lieblingsteam: Team X-Ray
Wohnort: Niedersachsen

Re: Re:

Beitrag von daSilvaRC » 28.11.2019, 17:41

Laundry hat geschrieben:
28.11.2019, 16:48
Finde es witzig, dass jetzt Kubica nicht mehr gut genug für einen Simulator Job ist. Neben Nico Hülkenberg (der für sowas nicht zu haben ist), ist Kubica nach meinem Wissen die beste Option auf dem Markt.
Kubica würde sicherlich vor allem eines mitbringen: Geld. 2019 hat deutlich gezeigt wie gut Kubica noch ist, indem er sang und klanglos gegen Russell verloren hat.

so und jetzt: :popcorn:
Früher war alles besser... auch die Zukunft!

„Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd“

Plauze
Mehrfacher Champion
Mehrfacher Champion
Beiträge: 12133
Registriert: 15.06.2011, 03:02

Re:

Beitrag von Plauze » 28.11.2019, 19:31

Im Simulator braucht man keinen Fahrer, den man lieber im Stammcockpit nutzen sollte, weil er so schnell fahren kann. Deshalb ist das Interesse von Haas gar nicht so abwegig, und Kubicas zweifelhafter Speed ist kein Argument gegen ein solches Engagement.
Keine Frage, Kubica hat als Stammfahrer enttäuscht (und trotzdem kann man seine Riesenleistung, überhaupt zurückzukommen, anerkennen), aber denkt mal daran, was der in den Jahren vor seinem Comeback hauptsächlich gemacht hat, um sich vorzubereiten. Es gibt wahrscheinlich nicht viele Piloten außerhalb der Formel 1, die eine so extensive Erfahrung mit F1-Simulatoren mitbringen wie Kubica. Vielleicht gibt es ja tatsächlich noch andere Möglichkeiten für Haas, aber das Interesse an dem Polen wird auch nicht von ungefähr kommen. Im Simulator sind andere Faktoren als die Grundschnelligkeit gefragt, und womöglich käme eine solche Tätigkeit den Fähigkeiten, die Kubica immer noch hat, eher entgegen als ein vollgepackter Rennkalender, bei dem du vom ersten bis zum letzten Tag möglichst hochklassig performen musst.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

Antworten