IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

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IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von Redaktion » 20.11.2019, 08:55

Ein IndyCar-Einstieg von Nico Hülkenberg ist vom Tisch - Ed Carpenter hat bereits einen Fahrer gefunden und es ist nicht der Deutsche
Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg wird nicht in der IndyCar-Serie für Carpenter starten

Die Gerüchte über einen IndyCar-Einstieg von Nico Hülkenberg hielten sich nach seinem Formel-1-Aus lange, aber jetzt hat Ed Carpenter diese Spekulationen beendet. Das IndyCar-Team plant, Rinus VeeKay als Vollzeit-Fahrer in der Startnummer 21 unter Vertrag zu nehmen. Der Teambesitzer stellte klar, dass Hülkenberg auch nicht der Rundkurs-Fahrer in der Startnummer 20 werden wird."Ich werde nächstes Jahr wieder die Startnummer 20 auf Ovalen fahren", sagt der dreimalige Indy-500-Polesitter gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Jedes Jahr gibt es Gerüchte, dass ich aufhöre, aber da ist nichts dran. Wir werden um Thanksgiving herum den zweiten Fahrer in diesem Auto bestätigen, aber es ist nicht Nico Hülkenberg", stellt Carpenter klar.Der IndyCar-Veteran erklärt, warum sich die Hülkenberg-Spekulationen hielten: "Diese Gerüchte sind etwas außer Kontrolle geraten, obwohl keiner von uns etwas gesagt hat. Ich habe mit Nico einige Male gesprochen. Er war fasziniert davon, eine Möglichkeit in der IndyCar-Serie zu bekommen, aber das Timing war für ihn einfach nicht das Richtige."

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Laut Carpenter will Hülkenberg nicht in die amerikanische Formelserie einsteigen, um nur etwas Zeit zu gewinnen. Solange der Deutsche eine Formel-1-Rückkehr im Jahr 2021 nicht ausschließt, wird er wohl nicht über den großen Teich reisen, um in die IndyCar-Serie zu wechseln. Carpenter meint: "Er muss entscheiden, ob er wirklich einen Wandel durchlaufen will und sich langfristig für die IndyCars entscheiden will. Da ist er jetzt aber noch nicht."Der Teamchef stellt außerdem klar, dass der zweite Fahrer in der Startnummer 20 bereits gefunden worden sei, aber noch einige Details geklärt werden müssen. Außerdem ist er mit der Partnerschaft mit Scuderia Corsa beschäftigt, die auch im Jahr 2020 bestehen soll. "Wir und Scuderia Corsa haben die Intention zusammen weiterzumachen", so Carpenter.

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von scott 90 » 20.11.2019, 11:27

Das verwundert ehrlich gesagt auch nicht, wenn er auf dem Markt sein will, sobald etwas unvorhersehbares passiert, dann darf er sich nicht an jemanden binden. Außer vielleicht durch einen losen Test/Ersatzfahrerposten bei einem F1 Team.

Beides miteinander zu kombinieren wird kompliziert, Ericsson musste ja ein Rennen auslassen, damit er in Spa in der Box stehen durfte XP

Generell ist dieses Carpenter Cockpit auch nicht so wahnsinnig attraktiv, er bekäme da ebenfalls kein Topmaterial. Ed Jones, der dort 2019 fuhr, hat eigentlich keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Vom Budget her ist das Team auch nicht so gut ausgestattet, was auch ein Grund sein dürfte warum Spencer Pigot gehen muss.

Daher er hat für 2020 nicht wahnsinnig viele Optionen, selbst wenn er mit der F1 abschließen sollte, Bliebe vielleicht noch die DTM, darüber hinaus sehe ich wenig Optionen. In die Formel E einzusteigen fällt erstmal flach, weil deren Saison gerade erst beginnt. Die WEC wird wahrscheinlich erst wirklich interessant, wenn das Hypercar Reglement greift und bspw. Peugeot einsteigt. Bei Toyota sind zudem momentan alle Cockpits belegt. Andere Serien wird er wahrscheinlich nicht probieren wollen.
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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von afa1515 » 20.11.2019, 11:50

scott 90 hat geschrieben:
20.11.2019, 11:27
Das verwundert ehrlich gesagt auch nicht, wenn er auf dem Markt sein will, sobald etwas unvorhersehbares passiert, dann darf er sich nicht an jemanden binden. Außer vielleicht durch einen losen Test/Ersatzfahrerposten bei einem F1 Team.
Das Problem ist eher, dass er glaubt die Topteams würden auf ihm warten.
Hamilton dürfte bleiben, Bottas sehe ich auch keinen Grund zum Ersetzen.
Leclerc ist fix, Vettel ist fraglich (zumindest bei Ferrari).
Verstappen ist höchstwahrscheinlich fix bei Red Bull, und Albon wird auch immer besser.
Dann haben wir noch Ricciardo, Perez und eventuell Sainz als Optionen; bei Mercedes eventuell auch Russell.

Natürlich kann sich das Fahrerkarussell für 2021 drehen, aber die Toppiloten werden auch danach die erste Wahl sein. Wobei ich nicht denke das viel passieren wird: Weder Red Bull noch Ferrari werden Hamilton neben Leclerc und Verstappen ins Auto setzen und vice versa. Ferrari ist natürlich möglich, weil man sich die Fahrerkonstellation wohl nicht länger antun wird, aber wie gesagt, man hat auch die Möglichkeit einen Ricciardo, Perez oder Sainz zu verpflichten. Und die sind nun mal eher positiv aufgefallen, im Gegensatz zu Hulk.

Bei Hulk ist es eher der Zwang, dass er unbedingt einen Sieg in der F1 möchte. Oder zumindest ein Podium. Er sollte halt nur darauf achten, dass er sich deshalb seine Zukunft nicht verbockt.

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von -Highlander- » 20.11.2019, 12:14

Schade, damit gibt es wieder keinen deutschen Fahrer in der IndyCar Series. Ich verstehe nicht wieso sich deutsche Fahrer immer so dagegen wehren auf Ovalkursen zu fahren.

Und seien wir doch mal ehrlich, der Zug für Hülkenberg in der Formel 1 ist doch ohnehin bereits abgefahren. IndyCar wäre für ihn die beste Alternative. Dort hätte er eher eine Chance auf ein Podium als in der Formel 1.
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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von Forza_Ferrari » 20.11.2019, 12:33

In der DTM würde ich ihn gern bei BMW sehen! Da bekommt man wenigstens auch noch regelmäßig was von ihm mit ohne großen Aufwand. :)
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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von leboef » 20.11.2019, 12:59

Eine volle DTM- oder Indycar-Saison bedeutet das Ende seiner F1-Karrierre. Und das weiß er. Entweder Testfahrer oder komplette Auszeit, dann könnte er noch reinrutschen. Es ist schade drum, weil er ein sehr entspannter und symphatischer Typ ist. Aber er hat in der F1 einfach zuwenig gerissen, als das er noch ein reeles Interesse hätte wecken können.

Die DTM finde ich bisschen langweilig. Ein gutes Cockpit bei den Indycars oder vielleicht Formel E, das wäre schön.

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von TheSurvivor » 20.11.2019, 13:19

Warum einen jungen Holländer, der mMn noch nicht reif genug für eine volle Saison ist, und keinen Deutschen?

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von afa1515 » 20.11.2019, 13:47

leboef hat geschrieben:
20.11.2019, 12:59
Eine volle DTM- oder Indycar-Saison bedeutet das Ende seiner F1-Karrierre. Und das weiß er. Entweder Testfahrer oder komplette Auszeit, dann könnte er noch reinrutschen. Es ist schade drum, weil er ein sehr entspannter und symphatischer Typ ist. Aber er hat in der F1 einfach zuwenig gerissen, als das er noch ein reeles Interesse hätte wecken können.

Die DTM finde ich bisschen langweilig. Ein gutes Cockpit bei den Indycars oder vielleicht Formel E, das wäre schön.
Ich finde die DTM auch nicht aufregend, aber da man mit der SuperGT zusammenarbeitet, könnte eine gemeinsame DTMxSuperGT- Serie durchaus eine hochwertige Serie darstellen. Ich wüsste aber nicht inwiefern die FE besser wäre. Klar das Fahrerfeld ist unglaublich gut, aber die Strecken sind meist kompletter Müll und die Rennen wirken wie überdimensionierte GoKart-Rempeleien. Und es gibt doch echt gute Beispiele für Layouts von Stadtrennen: Macau, Toronto, Long Beach, Singapore, Pau, Valencia Street Circuit

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von Formula_1 » 20.11.2019, 14:37

afa1515 hat geschrieben:
20.11.2019, 11:50
scott 90 hat geschrieben:
20.11.2019, 11:27
Das verwundert ehrlich gesagt auch nicht, wenn er auf dem Markt sein will, sobald etwas unvorhersehbares passiert, dann darf er sich nicht an jemanden binden. Außer vielleicht durch einen losen Test/Ersatzfahrerposten bei einem F1 Team.
Das Problem ist eher, dass er glaubt die Topteams würden auf ihm warten.
Hamilton dürfte bleiben, Bottas sehe ich auch keinen Grund zum Ersetzen.
Leclerc ist fix, Vettel ist fraglich (zumindest bei Ferrari).
Verstappen ist höchstwahrscheinlich fix bei Red Bull, und Albon wird auch immer besser.
Dann haben wir noch Ricciardo, Perez und eventuell Sainz als Optionen; bei Mercedes eventuell auch Russell.
Redest du jetzt von 2020 oder wovon? Die 6 Fahrer in den 3 Teams sind doch alle für 2020 gesetzt? Falls 2021, okay, aber das ist ja auch eben erst ein Jahr später.
Ich glaube nicht, dass Hülkenberg glaubt, dass eins dieser Teams auf ihn warten würde. Eventuell hofft er das, aber dass er glaubt, dass da eines dieser Teams auf ihn warten würde, dafür sehe ich keine Anhaltspunkte.

Ich sehe es ähnlich wie "scott 90", er will sich selbst in der nächsten Zeit halt noch nicht an irgendwas total fixes binden. Eventuell gibt es für ihn eine Möglichkeit wie bei Wehrlein, Testfahrerpilot und dazu noch ein paar Rennen in einer anderen Serie, bei der er aber schnell wieder "raus kommt".

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von toddquinlan » 20.11.2019, 15:35

hier wird ja öfter von der "Möglichkeit" gesprochen das Hülkenberg sich nicht binden soll, falls in der F1 etwas "Unvorhergesehenes" passiert.

Wann war denn sowas das letzte Mal der Fall das ein Fahrer ausfällt und das Team keinen eigenen Ersatzfahrer hat und auf einen freien Fahrer zurückgreifen muss, in den 70er oder 80er Jahren des letzten Jahrtausends?

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von Dural » 20.11.2019, 16:39

Der hat in der F1 schon länger nichts mehr verloren, DTM ist eher seine Liga.

Einige Fahrer können sich aber halt einfach nicht wirklich einschätzen.

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scott 90
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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von scott 90 » 20.11.2019, 19:02

toddquinlan hat geschrieben:
20.11.2019, 15:35
hier wird ja öfter von der "Möglichkeit" gesprochen das Hülkenberg sich nicht binden soll, falls in der F1 etwas "Unvorhergesehenes" passiert.

Wann war denn sowas das letzte Mal der Fall das ein Fahrer ausfällt und das Team keinen eigenen Ersatzfahrer hat und auf einen freien Fahrer zurückgreifen muss, in den 70er oder 80er Jahren des letzten Jahrtausends?
Warum willst du denn soweit zurück?

Bei Bottas der Rosberg ersetzt hat kann man vielleicht noch streiten, da aber Rosberg bei Mercedes einen gültigen Vetrag hatte, fiel auch er aus. Und wurde durch einen nicht Mercedes Fahrer, also Bottas ersetzt. Chronologisch würde dann wohl Giovinazzi kommen, das ist wahrscheinlich noch schwieriger, aber er war zu dem Zeitpunkt soweit ich weiß nur als dritter Ferrari Fahrer bestätigt, nicht als dritter Mann bei Sauber für den Fall der Fälle. Aber ok geschenkt.

Dann hätten wir Kovalainen, der Kimi 2013 für die letzten zwei Rennen ersetzt hatte. Zuvor war er nur Freitagstraings für Caterham gefahren, wurde glaube ich sogar noch extra freigegeben. Das nächste was mir einfällt wäre dann Nick Heidfeld ebenfalls bei Lotus bzw. Renault (das ist eindeutig), der für Kubica übernommen hatte, ohne vorher dort vorgesehen gewesen zu sein. Und dann kämen wir zu Giancarlo Fisichella, der wurde sogar während der Saison von Force India abgeworben. Hut über das Wort freier Fahrer kann man hier dann auch diskutieren.

Und beovor man in die 70 oder 80er muss, wäre da bspw. ja noch Mika Salo, der Schumis Ferrari übernehmen durfte. In der selben Saison war er zuvor schon bei BAR für den verletzten Ricardo Zonta zum Einsatz gekommen XP

Für den letzten haben sich die Einsätze auch gelohnt, und sogar Heidfeld stand ja nochmal auf dem Podest. Aber natürlich ist die Wahrscheinlich recht niedrig, dass die Würfel genau in diese Richtung fallen.
afa1515 hat geschrieben:
20.11.2019, 11:50
Das Problem ist eher, dass er glaubt die Topteams würden auf ihm warten.
Hamilton dürfte bleiben, Bottas sehe ich auch keinen Grund zum Ersetzen.
Leclerc ist fix, Vettel ist fraglich (zumindest bei Ferrari).
Verstappen ist höchstwahrscheinlich fix bei Red Bull, und Albon wird auch immer besser.
Dann haben wir noch Ricciardo, Perez und eventuell Sainz als Optionen; bei Mercedes eventuell auch Russell.

Natürlich kann sich das Fahrerkarussell für 2021 drehen, aber die Toppiloten werden auch danach die erste Wahl sein. Wobei ich nicht denke das viel passieren wird: Weder Red Bull noch Ferrari werden Hamilton neben Leclerc und Verstappen ins Auto setzen und vice versa. Ferrari ist natürlich möglich, weil man sich die Fahrerkonstellation wohl nicht länger antun wird, aber wie gesagt, man hat auch die Möglichkeit einen Ricciardo, Perez oder Sainz zu verpflichten. Und die sind nun mal eher positiv aufgefallen, im Gegensatz zu Hulk.

Bei Hulk ist es eher der Zwang, dass er unbedingt einen Sieg in der F1 möchte. Oder zumindest ein Podium. Er sollte halt nur darauf achten, dass er sich deshalb seine Zukunft nicht verbockt.
Das Fenster in dem er für andere Teams interessant sein könnte ist klar zeitlich begrenzt. Relativ egal ob er auf 2021 schaut oder auf eine unerhoffte Chance während der Saison. Tatsache ist aber auch, wenn jemand Perez, Sainz oder Ricciardo abwerben sollte, dann entsteht ebenfalls eine Lücke, die man erstmal füllen muss. Es ist ganz klar eine Abwägungssache, wenn du eine attraktive Alternative hättest, bei der wirklich alles stimmt, dann würde ich auch sagen, lass die F1 hinter dir. Aber das gibt es offenbar nicht, also was soll er sich da verbocken?

Er freut sich offenbar auch über die Pause, das kann er mitnehmen und dann sehen was sich so ergibt. Kann er eh nicht beeinflussen und so Sachen wie die DTM laufen nicht weg.
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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von TheSurvivor » 20.11.2019, 20:49

Dural hat geschrieben:
20.11.2019, 16:39
Der hat in der F1 schon länger nichts mehr verloren
Nur weil er Deutscher ist? :eh:

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von SeppKultura » 21.11.2019, 10:20

toddquinlan hat geschrieben:
20.11.2019, 15:35
hier wird ja öfter von der "Möglichkeit" gesprochen das Hülkenberg sich nicht binden soll, falls in der F1 etwas "Unvorhergesehenes" passiert.

Wann war denn sowas das letzte Mal der Fall das ein Fahrer ausfällt und das Team keinen eigenen Ersatzfahrer hat und auf einen freien Fahrer zurückgreifen muss, in den 70er oder 80er Jahren des letzten Jahrtausends?
Gabs vermutlich unzählige Male seit den 80ern, zuletzt 2017, als Brendon Hartley für die letzten 3 Rennen Carlos Sainz ersetzt hat. Damit hat zu diesem Zeitpunkt niemand auch nur im Entferntesten gerechnet.

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Re: IndyCar-Einstieg vom Tisch: Carpenter ohne Hülkenberg

Beitrag von Simtek » 21.11.2019, 11:51

Dural hat geschrieben:
20.11.2019, 16:39
Der hat in der F1 schon länger nichts mehr verloren, DTM ist eher seine Liga.

Einige Fahrer können sich aber halt einfach nicht wirklich einschätzen.
Oder einige selbsternannten Experten können diese Fahrer nicht richtig einschätzen.
Also zumndest nach einigen Gerüchten soll es das auch geben.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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