Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

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Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Redaktion » 14.11.2019, 08:48

Hat Michael Schumacher Mika Häkkinen den WM-Titel 1999 überlassen, damit er ein Jahr später der erste Ferrari-Weltmeister seit mehr als 20 Jahren werden kann?
Michael Schumacher, Mika Häkkinen, Eddie Irvine

Häkkinen gewann beim Finale 1999 in Japan vor Schumacher und Irvine

In der Formel-1-Saison 2000 krönte sich Michael Schumacher zum ersten Ferrari-Weltmeister seit Jody Scheckter 1979. Bereits ein Jahr zuvor hatte Eddie Irvine die Chance dazu, doch der Nordire verpasste den Titel um zwei Punkte an Mika Häkkinen. Die Entscheidung fiel erst beim Saisonfinale in Suzuka, in das Irvine damals mit vier Zählern Vorsprung auf den Finnen ging.

Häkkinen gewann das Rennen vor dem Ferrari-Duo Schumacher/Irvine und wurde so Weltmeister. Mit einem Sieg vor dem Finnen hätte "Schumi" seinen Teamkollegen zum Champion machen können. Seit damals hält sich das Gerücht, das Schumacher daran aber gar kein Interesse hatte. Eine Theorie, die auch Häkkinen durchaus für möglich hält.

"Ich glaube nicht, dass Michael wollte, dass Eddie [den Titel] gewinnt", grübelt er im Podcast 'Beyond The Grid' und erklärt: "Er hat hart mit dem Team gearbeitet und das Auto entwickelt. So wie ich Michael kenne, wollte er die Nummer 1 sein. Da hätte es nicht so gut ausgesehen, wenn sich Eddie die 'Goldmedaille' geholt hätte. Aber es ist natürlich schwer, das zu 100 Prozent zu wissen."

Michael und Mika: Respekt, aber keine Freundschaft

Beim vorletzten Saisonlauf in Malaysia hatte Schumacher, der nach seinem Unfall in Silverstone einen Großteil der Saison auslassen musste und erst in Sepang ins Auto zurückkehrte, Irvine den Sieg noch überlassen. Auch beim Finale in Suzuka stand er wieder auf Pole, verlor den Start allerdings gegen Häkkinen. Im Ziel fehlten ihm nur fünf Sekunden auf den Weltmeister.

Schumacher habe ihm den Sieg allerdings - wenn überhaupt - aus Eigeninteresse und nicht aus Freundschaft überlassen, glaubt Häkkinen. Denn abseits der Strecke seien die beiden keine dicken Kumpels gewesen. "Wir haben versucht, zusammen Zeit zu verbringen und Freunde zu sein. Aber das hat nicht funktioniert. Es hat einfach nicht gepasst", berichtet der Finne.


Fotostrecke: Schumachers erster WM-Titelgewinn mit Ferrari

Am Ziel der Träume: Michael Schumacher hat die 21-jährige Durststrecke von Ferrari beendet und in Suzuka 2000 den Formel-1-WM-Titel für das italienische Traditionsteam gewonnen! Hier sind die Bilder von damals!

Am Ziel der Träume: Michael Schumacher hat die 21-jährige Durststrecke von Ferrari beendet und in Suzuka 2000 den Formel-1-WM-Titel für das italienische Traditionsteam gewonnen! Hier sind die Bilder von damals!

Für Häkkinen war es 1999 der zweite Titel in Folge, ein Jahr später war "Schumi" dann an der Reihe, seinen ersten von insgesamt fünf WM-Titeln mit Ferrari zu holen. Auf die Frage, ob Schumacher sein größter Gegner gewesen sei, antwortet Häkkinen: "Das würde ich schon sagen." Der zweimalige Champions erklärt: "Ich mochte es, gegen Michael anzutreten, weil er so konstant war."

"Er war ein harter Gegner und manchmal sehr aggressiv. [...] Manche Fahrer hatten solche und solche Tage, und man wusste nie, was einen erwartet. Gegen die hat das Racing nicht so viel Spaß gemacht. Bei Michael wusste man immer, was man bekommt", erinnert sich der Finne und erklärt im Hinblick auf die Duelle der beiden: "Es war sehr motivierend. Man braucht den Wettbewerb."

Häkkinen: Adelaide und Jerez waren "zu viel"

"Michael hatte sehr viel technisches Wissen. Das war ein wichtiges Element. Außerdem war er physisch sehr fit", hebt er die Stärken des Rekordweltmeisters hervor und ergänzt im Hinblick auf die Schwachpunkte: "Ehrlich gesagt hatte er nicht viele Schwächen. [...] Ich denke nicht, dass er häufig gezweifelt hat. Aber wenn es passierte, dann habe ich das gesehen. Das war der Punkt, um anzugreifen."Zudem wusste Häkkinen, zu welchen Mitteln Schumacher in Extremsituation greifen kann. Über die Kollisionen mit Damon Hill 1994 in Adelaide und mit Jacques Villeneuve 1997 in Jerez sei er "überhaupt nicht" überrascht gewesen. "Es war das letzte Rennen, und es ging um die Meisterschaft", erinnert er. Und bereits zuvor wurden WM-Kämpfe in der Formel 1 durch Unfälle entschieden.

Ein Drink mit Eddie Irvine (Folge #9)

Wie eine Ferrari-Stallorder pro Michael Schumacher in Magny-Cours 1999 Eddie Irvine den WM-Titel gekostet hat. Weitere Formel-1-Videos

"Es ist leicht zu sagen, dass ich es nicht genauso machen würde. Aber auf diesem Niveau hätte ich es nicht getan - nicht in der Formel 1. Das wäre mir zu offensichtlich gewesen", erklärt Häkkinen und ergänzt: "Man kann Spielchen spielen und alles mögliche versuchen. Aber man fährt nicht in einen anderen Fahrer rein. Das ist zu viel. Man kann einige dreckige Dinge tun ...""Es gibt immer ein paar Tricks. Zum Beispiel kann man an gewissen Stellen nicht überholen. Da kann man mit nur 70 Prozent fahren und den Fahrer hinter sich locken, bis er die Nerven verliert. Ich denke, dass hat Michael 1999 in Malaysia mit mir gemacht. Das kann man machen, und am TV sieht man es nicht", verrät Häkkinen, der seine Formel-1-Karriere nach der Saison 2001 beendete.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Neppi » 14.11.2019, 09:11

Redaktion hat geschrieben:
14.11.2019, 08:48
[...]
Das Schumacher das vielleicht nicht gerne gesehen hätte - logisch. Aber er hat sich voll in den Dienst von Ferrari gestellt, wie man in Sepang auch gesehen hat. Irvine war aber in Suzuka einfach nicht siegfähig, somit was hätte Schumacher denn machen sollen? Ausserdem war Hakkinen an dem Wochenende ziemlich schnell. Und an Schumachers Stelle hätte ich dann auch nicht auf Gedeih und Verderben versucht Häkkinen seinen Sieg zu nehmen, wenn er doch sowieso Weltmeister wird. Da gönnt man ihm doch den Sieg.

Irvine war fast eine Runde zurück gegenüber Häkkinen am Ziel. Das mal als Verhältnis.

EDIT: Nevermind. Blödsinn was ich rede
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Osmium » 14.11.2019, 09:20

Neppi hat geschrieben:
14.11.2019, 09:11
Irvine war aber in Suzuka einfach nicht siegfähig, somit was hätte Schumacher denn machen sollen? Ausserdem war Hakkinen an dem Wochenende ziemlich schnell. Und an Schumachers Stelle hätte ich dann auch nicht auf Gedeih und Verderben versucht Häkkinen seinen Sieg zu nehmen, wenn er doch sowieso Weltmeister wird. Da gönnt man ihm doch den Sieg.
Häh? Hätte Schumacher Häkkinen überholt, wäre Irvine mit seinem dritten Platz Weltmeister geworden.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Neppi » 14.11.2019, 09:24

Osmium hat geschrieben:
14.11.2019, 09:20
Neppi hat geschrieben:
14.11.2019, 09:11
Irvine war aber in Suzuka einfach nicht siegfähig, somit was hätte Schumacher denn machen sollen? Ausserdem war Hakkinen an dem Wochenende ziemlich schnell. Und an Schumachers Stelle hätte ich dann auch nicht auf Gedeih und Verderben versucht Häkkinen seinen Sieg zu nehmen, wenn er doch sowieso Weltmeister wird. Da gönnt man ihm doch den Sieg.
Häh? Hätte Schumacher Häkkinen überholt, wäre Irvine mit seinem dritten Platz Weltmeister geworden.
Ja stimmt, ich hab mich bei den Punkteständen verguckt.
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von sapere_aude » 14.11.2019, 09:28

Ich trau es dem Michael durchaus zu :twisted: .
Ohne den Beinbruch 1999 wäre die WM wohl nicht zu einfach für Mika geworden.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Shogun » 14.11.2019, 10:10

sapere_aude hat geschrieben:
14.11.2019, 09:28
Ich trau es dem Michael durchaus zu :twisted: .
Ohne den Beinbruch 1999 wäre die WM wohl nicht zu einfach für Mika geworden.
Der Titel wäre unmöglich gewesen. Mika fuhr 1999 eher schwach und Irvine war auch nicht besser. Schumi hätte den Titel relativ locker geholt mMn.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Onkel Gustav » 14.11.2019, 10:18

Ferrari, in Person der kleine Napoleon haben da schon rechtzeitig gegen gesteuert das Irvine kein Weltmeister wird. Ich erinnere nur an den Boxenstop von Irvine, bei dem der 4. Reifen gefehlt hat. Hier wurde der Grundstein gelegt das Irvine kein Weltmeister wird. Das ist meine Meinung.
Zuletzt geändert von Onkel Gustav am 14.11.2019, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von CompraF1 » 14.11.2019, 10:19

Hätte, wäre, wenn.... Andererseits vielleicht auch gut so das Häkkinen gewonnen hat. Wer weiß was für Höhenflüge Irvine heute sonst hätte - Stichwort Vettel hat seine Titel nicht verdient.
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Olymp » 14.11.2019, 10:25

In meinen Augen ist es absolut richtig, dass Irvine 1999 den Titel nicht geholt hat. Man weiß zwar nie, wie eine Karriere mit einem Titel verlaufen wäre. Aber Weltmeister mit 0 Poles und 4 Siege (davon sogar welche von Schumacher und Salo geschenkt) in der gesamten (!) Karriere?

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Olymp » 14.11.2019, 10:34

Shogun hat geschrieben:
14.11.2019, 10:10
sapere_aude hat geschrieben:
14.11.2019, 09:28
Ich trau es dem Michael durchaus zu :twisted: .
Ohne den Beinbruch 1999 wäre die WM wohl nicht zu einfach für Mika geworden.
Der Titel wäre unmöglich gewesen. Mika fuhr 1999 eher schwach und Irvine war auch nicht besser. Schumi hätte den Titel relativ locker geholt mMn.
Ich sehe es auch so. Aber man darf dennoch nicht vergessen, dass nach Silverstone der Punktestand zwischen Schumacher und Irvine 32:32 betrug. Über die gesamte Saison hinweg hat Irvine sogar bei den Rennen, in denen beide an den Start gingen, mehr Punkte geholt. Es steht natürlich außer Frage, dass Schumacher der deutlich bessere und schnellere Fahrer war. Aber einen "relativ lockeren" Titelgewinn würde ich etwas in Frage stellen.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Onkel Gustav » 14.11.2019, 10:39

Die Frage ist doch hier nicht was verdient und unverdient gewesen ist oder wäre. Die Frage lautet hat Ferrari nicht gewollt das Irvine Weltmeister wird. Ich bin da bei Häkkinen. Ferrari wollte es nicht.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von cruizer » 14.11.2019, 11:13

Häkkinen hatte 1999 sicher einige Fehler fabriziert, die vermeidbar gewesen wären. Allerdings hatte er auch manchmal echt Pech, allem voran in Hockenheim. Nur war Irvine halt auch nicht besser. Wenn man Schumacher außen vorlässt hätten mMn am ehesten Frentzen verdient gehabt. Aber der Jordan war halt nur das drittbeste Auto und die Ferrari und McLaren auf den meisten Strecken einfach besser.

Eigentlich wäre vom Verlauf her 99 das Jahr gewesen, in welchem Coulthard hätte zuschlagen können. Naja, hätte, hätte, Fahrradkette...
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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Creasy » 14.11.2019, 11:20

Genau davon sprach ja auch Eddie Jordan. Man nehme die Situation und übertrage sie auf Mercedes.
Nie im Leben hätte man einen WM Bottas verhindert, wenn es Hamilton nicht werden kann. Und schon gar nicht mit Toto als Teamchef. Deshalb hat Eddie Jordan völlig recht, dass Hamiltons 6 Titel jetzt schon höher einzustufen sind als die 7 von Schumi.
Wenn Hamilton nur annähernd die gleiche Unterstützung wie Schumi gehabt hätte und alles vertraglich fixiert gewesen wäre,
dann hätte es niemals diesen Krieg mit Alonso gegeben und das er Hamilton vor lauter Frust 30 Sek beim Boxenwechsel blockiert. Hamilton wäre da schon im ersten F1 Jahr gleich WM geworden und Rosberg hätte niemals WM werden dürfen.

Das heißt, Hamilton hätte bei gleichen Umständen wie sie Schumacher hatte, jetzt schon 8 Titel.
Eddie Jordan hat absolut recht, auch wenn das vielen Hamilton Hatern hier nicht passt. Keiner weiß besser, was in Schumis Verträgen stand, als Jordan. Das gleiche kann man auch auf Vettels 4 WM Titel bei RB übertragen. Es war nicht ganz so extrem wie bei Schumi, aber Fakt ist, dass Vettels Teamkollegen nicht WM werden durften. Erst als er seine 4 WM Titel hatte und RB marketingtechnisch ein junges, frisches Gesicht brauchte, durfte EDIT gewinnen.
Zuletzt geändert von BT46B am 14.11.2019, 11:39, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: provozierender Spitzname editiert

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Formula_1 » 14.11.2019, 11:39

Natürlich darf Häkkinen das glauben, das macht es allerdings längst nicht zur unumgänglichen Wahrheit.

Vielleicht hätte Irvine einfach zusehen sollen, aus eigener Kraft vor Häkkinen ins Ziel zu kommen. Aber gut, wenn er da die gleiche Ansicht vertritt, dass es "Schumis Schuld" ist, dass er kein WM geworden ist (obwohl er doch Schützenhilfe bekommen hat), dann erklärt das unter Umständen auch, warum er der Meinung ist, dass Vettel seine Titel nicht verdient hätte - ist schließlich auch Deutscher und hat auch mehrere Titel in Folge geholt. Erinnert ihn wohl zu sehr an Schumi...

Ich finde es von Häkkinen gut, dass er sagt, er und Schumi hätten versucht Freunde zu sein, haben es aber einfach nicht geschafft. Ich denke es ist auch schwierig, mit dem Hauptkonkurrenten wirklich "Freundschaft" zu schließen.

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Re: Häkkinen glaubt: Schumacher wollte 1999 nicht, dass Irvine Weltmeister wird

Beitrag von Formel Heinz » 14.11.2019, 11:44

Creasy hat geschrieben:
14.11.2019, 11:20
Das gleiche kann man auch auf Vettels 4 WM Titel bei RB übertragen. Es war nicht ganz so extrem wie bei Schumi, aber Fakt ist, dass Vettels Teamkollegen nicht WM werden durften. Erst als er seine 4 WM Titel hatte und RB marketingtechnisch ein junges, frisches Gesicht brauchte, durfte EDIT gewinnen.
Dann müsste man aber annehmen, dass Webber z.B. zu schlechten Starts gezwungen wurde und dass Vettel nach 2013 bewusst langsam gehalten wurde (Ricciardo kam ja erst 2014 zu Red Bull). Also sorry, aber diese Theorie halte ich für Quatsch.
e=3=π

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