Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

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Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Redaktion » 13.11.2019, 07:59

Trotz der umfangreichen Regeländerungen glaubt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto nicht, dass sich das Kräfteverhältnis in der Formel 1 ab 2021 merklich ändern wird
Christian Horner, Mattia Binotto

Mattia Binotto und Christian Horner sehen in den Regeln ab 2021 keine Zeitenwende

Auch wenn die neuen Formel-1-Regeln ab 2021 darauf abzielen, das Feld wieder enger zusammenrücken zu lassen, rechnet Ferrari-Teamchef Mattia Binotto nicht damit, dass sich die Konkurrenzverhältnisse radikal ändern werden.

"Ich glaube, dass die Spitzenteams aufgrund der Menge an Ressourcen, die wir für die Entwicklung eines neuen Autos haben, zunächst einen Leistungsvorteil haben werden", sagt er. "Auf lange Sicht können die kleineren Teams hoffentlich einen Sprung machen, aber im Moment ist es schwer zu verstehen, wie es sich entwickeln wird."

Trotz einer umfassenden Überarbeitung der Regeln, einschließlich neuer Finanzregeln und Autos, die für den Rennsport besser sein sollen, prognostiziert Binotto: "Die besten Teams werden die besten bleiben. Wir haben immer noch die besten Leute. Wir haben immer noch das beste Know-how. Wir haben die Ressourcen und die Budgets."

Horner: Teams mit mehr Ressourcen weiter im Vorteil

Red-Bull-Teamchef Christian Horner teilt Binottos Ansicht, denn bei jeder größeren Regeländerung seien es meist die größeren Teams, die sich besser und schneller darauf einstellen könnten: "Es braucht immer Zeit, bis die Dinge in Einklang kommen.""Wir fangen gerade erst damit an, und das nach einem Zeitraum von so ziemlich vier bis fünf Jahren", spricht Horner den Beginn der Hybrid-Ära an. "Man kann also sagen, dass diejenigen Teams mit mehr Ressourcen davon profitieren werden, wenn sie in das Jahr 2021 gehen. Unvermeidlich werden einige die Veränderung meistern und andere nicht."

Die Formel-1-Regeln für 2021 in der Analyse

Edd Straw und Scott Mitchell erklären und bewerten die neuen Formel-1-Regeln für 2021! Weitere Formel-1-Videos

Keine unwichtige Rolle wird dabei die auf 175 Millionen US-Dollar festgelegte Budgetobergrenze spielen. Zahlreiche Ausgaben wie Marketing-Budgets und Fahrergehälter sind von ihr nicht abgedeckt. Hersteller wie Renault gehen davon, dass sie sogar mehr ausgeben müssen, was der Absicht eines faireren Wettbewerbs widerspricht.

Kleinere Formel-1-Teams nicht entlastet - im Gegenteil

Daher glaubt auch Renault-Formel-1-Chef Cyril Abiteboul, dass noch mehr hätte getan werden müssen: "Wenn wir über die Budgetobergrenze sprechen, wird es Jahre dauern, bis wir davon irgendeine Auswirkung auf der Strecke sehen."

"Für mich war es wichtig, die Budgetobergrenze zu vereinbaren, aber auch einige Einschränkungen bei der Entwicklung zu haben: strengere Vorschriften, Aero, Standardteile, verbotene Teile und Design. Alle diese Maßnahmen dienen als Sicherheitsvorkehrungen, um die Wirkung der Budgetobergrenze zu beschleunigen", sagt er.

In dieser Hinsicht sei nicht alles erreicht worden, weshalb Abiteboul der Meinung ist, dass die Finanzkluft zwischen den Top-3-Teams und dem Rest nur um etwa die Hälfte des derzeitigen Niveaus verringert wird. "Ich habe keine Zahlen, um Beweise dafür zu liefern, aber es ist mein Bauchgefühl", erklärt Abiteboul seine Einschätzung.

Er hofft auf künftige Anpassungen: "Ich glaube, wir werden 2021 einen Schritt machen, und dann wird die Budgetobergrenze für 2022 und 2023 einen weiteren Schritt tun. Wir müssen akzeptieren, dass die Veränderung in der Formel 1 Zeit braucht."


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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 13.11.2019, 08:33

Genau richtig, auch ab dem Jahr 2021 ist das näher zusammenrücken aller F1-Teams das höchste der Gefühle, an der Rangordnung wird sich da ganz bestimmt nichts ändern. Die großen Teams mit sehr viel Geld im Rücken, die werden immer im Vorteil sein!
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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von ALO95 » 13.11.2019, 08:37

Die Topteams werden sich noch weite entfernen. Die haben doch viel mehr Resourcen um jetzt schon massiv am 2021er Auto zu arbeiten und werden die Saison mit einem dermaßen großen Vorsprung beginnen dass die dann eingeführte Budget Obergrenze (wo eh nicht alles mitgerechnet ist) ein Tropfen auf den heißen Stein ist.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von faybn » 13.11.2019, 08:39

Mir eigentlich egal, solange auch mal Mittelfeldteams wieder mit aufs Podium können. Das ist das primäre Übel der modernen F1.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 13.11.2019, 08:45

ALO95 hat geschrieben:
13.11.2019, 08:37
Die Topteams werden sich noch weite entfernen. Die haben doch viel mehr Resourcen um jetzt schon massiv am 2021er Auto zu arbeiten und werden die Saison mit einem dermaßen großen Vorsprung beginnen dass die dann eingeführte Budget Obergrenze (wo eh nicht alles mitgerechnet ist) ein Tropfen auf den heißen Stein ist.
Das sehe ich auch so.
Ein näher zusammenrücken der F1-Teams ist von Platz 4 bis Platz 10 auf jeden Fall möglich ab dem Jahr 2021, die drei Top-Teams mit sehr viel Geld, die werden wahrscheinlich noch weiter weg sein.
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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 13.11.2019, 08:57

faybn hat geschrieben:
13.11.2019, 08:39
Mir eigentlich egal, solange auch mal Mittelfeldteams wieder mit aufs Podium können. Das ist das primäre Übel der modernen F1.
Ich habe zwar keine Glaskugel, aber ich glaube nicht das dies passieren wird.
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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Onkel Gustav » 13.11.2019, 09:17

Man wird heute schon Leute dafür bezahlen die sich Gedanken machen wie man die Budgetobergrenze umgehen kann, ohne dafür bestraft zu werden. Würde das nicht passieren, wäre die Formel1 nicht mehr die Formel 1.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von faybn » 13.11.2019, 09:42

Ferrari Fan 33 hat geschrieben:
13.11.2019, 08:57
faybn hat geschrieben:
13.11.2019, 08:39
Mir eigentlich egal, solange auch mal Mittelfeldteams wieder mit aufs Podium können. Das ist das primäre Übel der modernen F1.
Ich habe zwar keine Glaskugel, aber ich glaube nicht das dies passieren wird.
Ich versuche es ein bisschen optimistischer zu sehen. Es kann nicht im Interesse von LM sein, wenn der schnarchige und vorhersehbare Status Quo quasi ab 2021 genau so weiter bestehen wird, trotz riesiger Regelnovelle. Dann wandern auch die letzten Fans ab (es sei denn, sie sind Mercedes-, Ferrari- oder Red Bull Fans). Ich wäre definitiv ein Fan, den sie verlieren würden, da kann ich auch Rasenhalma gucken und besser unterhalten werden.

Ich hoffe, das LM die Stellschrauben an den richtigen Stellen angelegt hat und es wieder mehr Spannung geben wird ab 2021.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von FU Racing Team » 13.11.2019, 10:36

Sehr ehrliche Worte von Binotto. Das ist schon eine gute Einschätzung.

Meine Meinung zu dem Thema: Früher, zu Schumis Zeiten sind nur deswegen manchmal Mittelfeldteams aufs Podium gefahren, weil McLarens und Williams regelmäßig abgeraucht sind. NICHT wegen der eigenen Performance der Mittelfeldteams, die damals noch weiter von der Spitze weg waren als heute. Damals wären auch nur Ferraris, McLarens und Williams (und später dann noch Renault) auf dem Podium gestanden, wenn es nicht so oft Ausfälle gegeben hätte!

Man müsste also die Zuverlässigkeit reduzieren. Wie ginge das? Noch weniger Motoren pro Saison erlauben. Das würde die Toptemas zwingen Leistung zu reduzieren oder eben Ausfälle und/oder Strafversetzungen in Kauf zu nehmen. Ob das der richtige Weg für die F1 sein kann, mag ich aber auch nicht zu sagen.
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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von ALO95 » 13.11.2019, 11:17

FU Racing Team hat geschrieben:
13.11.2019, 10:36
Sehr ehrliche Worte von Binotto. Das ist schon eine gute Einschätzung.

Meine Meinung zu dem Thema: Früher, zu Schumis Zeiten sind nur deswegen manchmal Mittelfeldteams aufs Podium gefahren, weil McLarens und Williams regelmäßig abgeraucht sind. NICHT wegen der eigenen Performance der Mittelfeldteams, die damals noch weiter von der Spitze weg waren als heute. Damals wären auch nur Ferraris, McLarens und Williams (und später dann noch Renault) auf dem Podium gestanden, wenn es nicht so oft Ausfälle gegeben hätte!

Man müsste also die Zuverlässigkeit reduzieren. Wie ginge das? Noch weniger Motoren pro Saison erlauben. Das würde die Toptemas zwingen Leistung zu reduzieren oder eben Ausfälle und/oder Strafversetzungen in Kauf zu nehmen. Ob das der richtige Weg für die F1 sein kann, mag ich aber auch nicht zu sagen.
2012 sind die Mittelfeldteams einfach aufgrund enorm schnell abbauender Reifen auf das Podium gefahren. Das wäre der richtige Schritt, weil das mehr oder weniger Glückssache ist ob das Auto zu den Reifen passt. Das hatte Pat Fry damals selbst gesagt.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Formel-1-Fan » 13.11.2019, 11:55

FU Racing Team hat geschrieben:
13.11.2019, 10:36


Man müsste also die Zuverlässigkeit reduzieren. Wie ginge das? Noch weniger Motoren pro Saison erlauben. Das würde die Toptemas zwingen Leistung zu reduzieren oder eben Ausfälle und/oder Strafversetzungen in Kauf zu nehmen. Ob das der richtige Weg für die F1 sein kann, mag ich aber auch nicht zu sagen.
Nein, eher anders herum. Nur setzt meine Theorie auch voraus, dass die Einhaltung und Überwachung der Budgetgrenze auch funktioniert, was in der Realität abzuwarten bleibt. In der Theorie wäre nämlich die Konsequenz einer auch in ihrer Überwachung perfekt funktionierenden Budgetgrenze, dass sämtliche anderen Maßnahmen zur vermeintlichen Kostenreduktion wieder eingestampft werden könnten. Also nix Testerbot, und eben auch nix da von wegen Motoren- oder sonstige Beschränkung. Die derzeitige Zuverlässigkeit kommt nämlich unter anderem auch gerade daher, dass gerade aufgrund der Begrenzung der Komponenten auch der Fokus in der Entwicklung immer stärker auf die Zuverlässigkeit gelegt wird. Würde man die Beschränkung wieder aufheben, so wäre eine logische Folge, dass bei der Entwicklung im Verhältnis die Leistung gegenüber der Zuverlässigkeit wieder ein wenig mehr in den Vordergrund rücken würde.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von afa1515 » 13.11.2019, 12:58

Onkel Gustav hat geschrieben:
13.11.2019, 09:17
Man wird heute schon Leute dafür bezahlen die sich Gedanken machen wie man die Budgetobergrenze umgehen kann, ohne dafür bestraft zu werden. Würde das nicht passieren, wäre die Formel1 nicht mehr die Formel 1.
Hier mal meine Prognosen:
- die Motorenabteilungen werden ein paar Daten heimlich auswerten.
- man schraubt ein paar Prototypen-Hypercars zusammen und testet dort eventuelle Teile.
- man beauftragt irgendeinen Zwischenpartner, welche die Teile für die "Serienanwendung" testet.

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von FU Racing Team » 13.11.2019, 13:02

ALO95 hat geschrieben:
13.11.2019, 11:17
FU Racing Team hat geschrieben:
13.11.2019, 10:36
Sehr ehrliche Worte von Binotto. Das ist schon eine gute Einschätzung.

Meine Meinung zu dem Thema: Früher, zu Schumis Zeiten sind nur deswegen manchmal Mittelfeldteams aufs Podium gefahren, weil McLarens und Williams regelmäßig abgeraucht sind. NICHT wegen der eigenen Performance der Mittelfeldteams, die damals noch weiter von der Spitze weg waren als heute. Damals wären auch nur Ferraris, McLarens und Williams (und später dann noch Renault) auf dem Podium gestanden, wenn es nicht so oft Ausfälle gegeben hätte!

Man müsste also die Zuverlässigkeit reduzieren. Wie ginge das? Noch weniger Motoren pro Saison erlauben. Das würde die Toptemas zwingen Leistung zu reduzieren oder eben Ausfälle und/oder Strafversetzungen in Kauf zu nehmen. Ob das der richtige Weg für die F1 sein kann, mag ich aber auch nicht zu sagen.
2012 sind die Mittelfeldteams einfach aufgrund enorm schnell abbauender Reifen auf das Podium gefahren. Das wäre der richtige Schritt, weil das mehr oder weniger Glückssache ist ob das Auto zu den Reifen passt. Das hatte Pat Fry damals selbst gesagt.

Ja ich erinnere mich, aber das wollen wir doch auch nicht, oder? Das der Faktor "Glück" an Bedeutung gewinnt.
"Okay Lewis, it`s Hammertime!" :domokun:

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von Hoto » 13.11.2019, 17:59

Natürlich bleiben die Top Teams die Top Teams, sie haben bei den neuen Regeln ja extra dafür gesorgt, dass sich an ihrer Stellung nichts groß ändert. Ist doch klar das ein Top Team mit Mitspracherecht dieses primär dafür nutzt seine Stellung in der F1 zu sichern. Absolut keines der Top Teams will, dass sie von den anderen Teams überholt werden können. Und dazu gehörte eben auch die max. Budget auf 175 Millionen hoch zu drücken.

Von daher sich jetzt so hin zu stellen und so zu argumentieren ist schon etwas arg scheinheilig. :facepalm:

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Re: Binotto: Topteams bleiben Topteams, auch nach 2021

Beitrag von ALO95 » 13.11.2019, 21:52

FU Racing Team hat geschrieben:
13.11.2019, 13:02
ALO95 hat geschrieben:
13.11.2019, 11:17
FU Racing Team hat geschrieben:
13.11.2019, 10:36
Sehr ehrliche Worte von Binotto. Das ist schon eine gute Einschätzung.

Meine Meinung zu dem Thema: Früher, zu Schumis Zeiten sind nur deswegen manchmal Mittelfeldteams aufs Podium gefahren, weil McLarens und Williams regelmäßig abgeraucht sind. NICHT wegen der eigenen Performance der Mittelfeldteams, die damals noch weiter von der Spitze weg waren als heute. Damals wären auch nur Ferraris, McLarens und Williams (und später dann noch Renault) auf dem Podium gestanden, wenn es nicht so oft Ausfälle gegeben hätte!

Man müsste also die Zuverlässigkeit reduzieren. Wie ginge das? Noch weniger Motoren pro Saison erlauben. Das würde die Toptemas zwingen Leistung zu reduzieren oder eben Ausfälle und/oder Strafversetzungen in Kauf zu nehmen. Ob das der richtige Weg für die F1 sein kann, mag ich aber auch nicht zu sagen.
2012 sind die Mittelfeldteams einfach aufgrund enorm schnell abbauender Reifen auf das Podium gefahren. Das wäre der richtige Schritt, weil das mehr oder weniger Glückssache ist ob das Auto zu den Reifen passt. Das hatte Pat Fry damals selbst gesagt.

Ja ich erinnere mich, aber das wollen wir doch auch nicht, oder? Das der Faktor "Glück" an Bedeutung gewinnt.
Also die 2012er Saison war deutlich besser als alle darauf folgenden. Ich wäre einfach dafür dass jedes Team sich selbst aus allen Reifenmischungen aussuchen kann welche Reifenmischungen es zu den Rennen mitnimmt. Das hätte ein Spannungselement, da niemand genau weiß welcher Reifen für welche Strecke 100%ig passt.

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