Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertroffen"

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falsch verbunden
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von falsch verbunden » 08.11.2019, 21:19

Turbo79 hat geschrieben:
08.11.2019, 21:07
Michael Schumacher war 1995 einfach Weltklasse. Meiner Meinung nach seine Beste Saison. :thumbs_up:
:thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:
...während Vettel Schumacher überholte. "Ich habe bereitwillig Platz gemacht", sagte der Rekordweltmeister hinterher.
Schumacher, der das letzte Rennen seiner Karriere absolvierte, freute sich für seinen Kumpel Vettel. "Ich bin ein Fan von ihm".

CrAzyPsyCho
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von CrAzyPsyCho » 08.11.2019, 22:04

Mithrandir hat geschrieben:
08.11.2019, 21:05
CrAzyPsyCho hat geschrieben:
08.11.2019, 19:23
Was das angeht geben sich Hamilton und Schumacher nichts.
Gut als Rosberg noch da war, war Hamilton nicht die klare Nummer 1.
Das ist ein Widerspruch in sich und der zweite Satz ist der springende Punkt. Bei Mercedes durfte eben auch Rosberg Weltmeister werden und Bottas durfte zu Beginn dieser Saison gewinnen und gegen Hamilton fahren, Hamilton hat die Verhältnisse gedreht und wurde durch seine Leistung zur Nummer 1. Schumacher hatte keinen Teamkollegen vom Kaliber wie Rosberg und konnte sie daher nach belieben dominieren. Eine andere Form von Qualität und mehr sagt Jordan nicht. Es bleibt trotzdem jedem selbst überlassen das einzuschätzen.
Das ist kein Widerspruch. Das eine ist wie es früher war, das andere wie es jetzt ist. Auch Schumacher hatte nicht von Anfang an einen Nummer 1 Status. Auch bei Ferrari nicht. Auch er hat ihn sich erarbeitet.
Klar, seine Teamkollegen konnten nie mit ihm mithalten. Fragt sich natürlich ob er so gut, oder die Kollegen so schlecht waren. Wohl eine Mischung aus beidem.

Aber für beide gilt, dass sie für keinen Titel eine Teamorder benötigt hätten. Wenn es eine gab, war sie für den Titel nicht relevant.

Und Schumacher hatte zwar keinen Teamkollegen der ihn herausfordern konnte, aber dafür waren die Gegner in anderen Teams eine Herausforderung. Da hat es Hamilton bisher leichter.

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von freshman » 09.11.2019, 00:52

Hamilton hat zu oft gegen seine TK verloren, auch diese Saison. Wie oft kam es bei Schumacher vor dass sein TK ihn im Qualifying geschlagen hat (ich beziehe mich auf seine "1. Karriere")? Bei Hamilton ist das viel öfters der Fall.

Jordan kann viel erzählen aber Schumacher ist ein anders Kaliber als Hamilton.

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Garten
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Garten » 09.11.2019, 10:18

Turbo79 hat geschrieben:
08.11.2019, 21:07
Hamilton braucht Top Material um zu gewinnen.
Der McLaren war 2007 und 2008 maximal gleichwertig mit dem Ferrari. 2010 und 2011 war der McLaren nicht mal konkurrenzfähig mit dem besten Team (Red Bull). Das gleiche gilt 2013 für den Mercedes. 2012 und erst recht 2009 war der McLaren jetzt wirklich kein "top Material". Dennoch hat Hamilton bisher jede Saison mindestens einen Sieg geholt. Zumal bei seinen WM-Siegen 2008, 2017 und 2018 der Teamkollege es nicht mal auf Platz 2 in der Fahrerwertung geschafft hat (2008 nur auf 7, 2017 nur auf 3 und 2018 nur auf 5).

Umgekehrt kann argumentiert werden, dass Schumacher nur absolute Gurken als Teamkollegen hatte und nie ernsthaft teamintern gefordert wurde. Hamilton musste mit dem gleichen Material gegen Weltmeister wie Alonso, Button und Rosberg (welcher Schumacher auch in drei Saisons in Folge besiegte) antreten und das ganz ohne teaminternen #1 Status. Da auch gern das "Schumacher hat getestet bis zum geht nicht mehr"-Argument in den Raum geworfen wird, dann muss auch erwähnt werden, dass Schumacher ernsthafte Probleme hatte mit einem Simulator zu arbeiten.

Am Ende nimmt sich zwischen den beiden wenig. Schumacher war der schmutzigere Fahrer der beiden, aber beide waren talentiert, haben hart gearbeitet, haben den Sport weiterentwickelt und waren unglaublich erfolgreich. Beide sollten von uns den Respekt bekommen den sie verdient haben.

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von JoRi » 09.11.2019, 10:29

Turbo79 hat geschrieben:
08.11.2019, 21:07
Für mich ist Schumacher besser. Schumacher hatte das gleiche Talent wie Senna, auch mit schwer zu fahrenden F1 Autos zu gewinnen. Genau das hab ich bei Lewis Hamilton noch nicht gesehen. Hamilton braucht Top Material um zu gewinnen.
Der Benetton Renault von 1995, mit dem Schumacher überlegen die WM gewann, war verdammt schwer zu fahren. Gerhard Berger kann ein Lied davon singen. Er konnte nicht verstehen wie Schumacher damit die WM gewinnen konnte, nachdem er das Auto selbst fuhr, als er nach der Saison 1995 von Ferrari zu Benetton wechselte. Berger flog mehrfach böse mit dem Benetton Renault von der Bahn, da das Auto im Grenzbereich unberechenbar war.
Michael Schumacher war 1995 einfach Weltklasse. Meiner Meinung nach seine Beste Saison. :thumbs_up:
Genau jener Benetton war so perfekt auf Schumachers Fahrstil und Wünsche abgestimmt, dass Fahrer wie Berger damit nicht zurecht kamen. Für Schumacher selbst war der Wagen aber eben deshalb gar nicht schwer zu fahren.
Zuletzt geändert von JoRi am 09.11.2019, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Stappie » 09.11.2019, 10:31

Ich mag soelche Aussagen nicht sehr.
Erstens ist der Herr Schumacher nicht imstande da etwas entgegen zu bringen.Also sehr geschmackvoll finde Ich das nicht.
Zweitens ist es zwecklos.Da es nie eine moeglichkeit geben wird die beide gegen einander fahren zu sehen.
Also nur spekulation.
Ein Weltmeister ist ein Weltmeister.Der beste seiner Zeit.Fertig.

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von JoRi » 09.11.2019, 10:38

CrAzyPsyCho hat geschrieben:
08.11.2019, 22:04
Mithrandir hat geschrieben:
08.11.2019, 21:05
CrAzyPsyCho hat geschrieben:
08.11.2019, 19:23
Was das angeht geben sich Hamilton und Schumacher nichts.
Gut als Rosberg noch da war, war Hamilton nicht die klare Nummer 1.
Das ist ein Widerspruch in sich und der zweite Satz ist der springende Punkt. Bei Mercedes durfte eben auch Rosberg Weltmeister werden und Bottas durfte zu Beginn dieser Saison gewinnen und gegen Hamilton fahren, Hamilton hat die Verhältnisse gedreht und wurde durch seine Leistung zur Nummer 1. Schumacher hatte keinen Teamkollegen vom Kaliber wie Rosberg und konnte sie daher nach belieben dominieren. Eine andere Form von Qualität und mehr sagt Jordan nicht. Es bleibt trotzdem jedem selbst überlassen das einzuschätzen.
Das ist kein Widerspruch. Das eine ist wie es früher war, das andere wie es jetzt ist. Auch Schumacher hatte nicht von Anfang an einen Nummer 1 Status. Auch bei Ferrari nicht. Auch er hat ihn sich erarbeitet.
Klar, seine Teamkollegen konnten nie mit ihm mithalten. Fragt sich natürlich ob er so gut, oder die Kollegen so schlecht waren. Wohl eine Mischung aus beidem.

Aber für beide gilt, dass sie für keinen Titel eine Teamorder benötigt hätten. Wenn es eine gab, war sie für den Titel nicht relevant.

Und Schumacher hatte zwar keinen Teamkollegen der ihn herausfordern konnte, aber dafür waren die Gegner in anderen Teams eine Herausforderung. Da hat es Hamilton bisher leichter.
Schumacher hat sich immer den Nr.1 Status in den Vertrag schreiben lassen. Bei Mercedes hat er dann sogar darauf bestanden, dass er von Rosberg die niedrigere Startnummer bekommt. Und zur Teamorder sag ich nur Österreichring: "Let Michael pass for the Championship!" Ich verfolge die F1 nun schon seit ca. 55 Jahren, aber das war der unwürdigste Sieg den die F1 jemals erlebt hat. Vor allem deshalb weil da die WM ohnehin noch in weiter Ferne lag.

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von GridBoy » 09.11.2019, 11:19

Lewis Hamilton Michael Schumacher bereits überflügelt hat
Quatsch.
sometimes words have two meanings

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Neppi » 09.11.2019, 11:19

JoRi hat geschrieben:
09.11.2019, 10:38
CrAzyPsyCho hat geschrieben:
08.11.2019, 22:04
Mithrandir hat geschrieben:
08.11.2019, 21:05


Das ist ein Widerspruch in sich und der zweite Satz ist der springende Punkt. Bei Mercedes durfte eben auch Rosberg Weltmeister werden und Bottas durfte zu Beginn dieser Saison gewinnen und gegen Hamilton fahren, Hamilton hat die Verhältnisse gedreht und wurde durch seine Leistung zur Nummer 1. Schumacher hatte keinen Teamkollegen vom Kaliber wie Rosberg und konnte sie daher nach belieben dominieren. Eine andere Form von Qualität und mehr sagt Jordan nicht. Es bleibt trotzdem jedem selbst überlassen das einzuschätzen.
Das ist kein Widerspruch. Das eine ist wie es früher war, das andere wie es jetzt ist. Auch Schumacher hatte nicht von Anfang an einen Nummer 1 Status. Auch bei Ferrari nicht. Auch er hat ihn sich erarbeitet.
Klar, seine Teamkollegen konnten nie mit ihm mithalten. Fragt sich natürlich ob er so gut, oder die Kollegen so schlecht waren. Wohl eine Mischung aus beidem.

Aber für beide gilt, dass sie für keinen Titel eine Teamorder benötigt hätten. Wenn es eine gab, war sie für den Titel nicht relevant.

Und Schumacher hatte zwar keinen Teamkollegen der ihn herausfordern konnte, aber dafür waren die Gegner in anderen Teams eine Herausforderung. Da hat es Hamilton bisher leichter.
Schumacher hat sich immer den Nr.1 Status in den Vertrag schreiben lassen. Bei Mercedes hat er dann sogar darauf bestanden, dass er von Rosberg die niedrigere Startnummer bekommt. Und zur Teamorder sag ich nur Österreichring: "Let Michael pass for the Championship!" Ich verfolge die F1 nun schon seit ca. 55 Jahren, aber das war der unwürdigste Sieg den die F1 jemals erlebt hat. Vor allem deshalb weil da die WM ohnehin noch in weiter Ferne lag.
Aber das kann man Schumacher ja wohl schlecht vorwerfen. Die Teamorder war ja gar nicht in seinem Sinne, wie man anhand seiner Reaktion sehen konnte. Und den Nr 1 Status hatte er nicht von Anfang an im Vertrag stehen - ausserdem weiß ich gar nicht ob das überhaupt stimmt. Hat jemand eine Quelle dafür, das Schumacher das wirklich im Vertrag stehen hatte?
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Jerom∃ » 09.11.2019, 15:51

JoRi hat geschrieben:
09.11.2019, 10:29


Genau jener Benetton war so perfekt auf Schumachers Fahrstil und Wünsche abgestimmt, dass Fahrer wie Berger damit nicht zurecht kamen. Für Schumacher selbst war der Wagen aber eben deshalb gar nicht schwer zu fahren.
Schumacher fuhr aber auch den Ferrari von 95 und war begeistert, vorallem der Motor hat ihm sehr imponiert.
Kein Wunder war ja auch ein dicker V12. :heartbeat:
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von bolfo » 09.11.2019, 16:08

Eddie Jordan scheint etwas an Gedächtnisverlust zu leiden. Schumacher mochte den Nummer-1-Status haben. Aber wie oft musste er wirklich Gebrauch davon machen? Stallorder gabs doch vielleicht in 5 Rennen. Sonst waren die Teamkollegen eh meilenweit hinter ihm. Ich würde da Suzuka 1997 sehen, wo Irvine strategisch eingesetzt wurde, Magny Cours 1999, wo Irvine Schumacher in der letzten Runde passieren lassen musste, sowie Kanada 2000, wo Schumacher in Führung liegend Probleme hatte und der klar schnellere Barrichello nicht attackieren durfte. Dann waren noch Österreich 2001 und 2002, wo Barrichello jeweils Schumacher vorbei lassen musste.

Und nun? Ebenso mag ich mich an einen Hamilton erinnern, der in Russland 2018 den Sieg geschenkt bekam. Oder Bottas, der 2018 in Hockenheim Hamilton nicht mehr angreifen durfte, in Budapest offiziell zum Wingman wurde, in Monza strategisch gegen Räikkönen eingesetzt wurde und heuer in Singapur darum gebeten wurde, langsamer zu fahren, damit er nicht durch die Boxenstrategie vor Hamilton kommt.

Also: Egal ob Nummer-1 oder nicht: Ist doch aufs selbe rausgekommen. Bei Hamilton findet man genau gleiches wie bei Schumacher. Mindestens ein geschenkter Sieg, mindestens eine strategische Einsetzung, mindestens eine Order, den Teamkollegen nicht anzugreifen. Hamilton und Schumacher nehmen sich deshalb GAR NICHTS.

Natürlich kann man jetzt kommen und sagen: Hey, Hamilton wäre mit einem Nummer-1-Vertrag auch 2016 Weltmeister geworden. Doch das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, dass Schumacher nichts dafür kann, dass ein Rosberg wesentlich näher an Hamilton dran war, als es je ein Teamkollege in seiner eigenen aktiven Zeit schaffte. Der Vorsprung von Schumacher auf alle anderen Fahrer war derart gross, dass es schlicht keiner schaffte, ihm teamintern gefährlich zu werden. Bei Hamilton ist das nun mal anders gewesen. Und da reden wir nicht von einem Alonso, sondern von einem Rosberg.

Ich sehe es übrigens durchaus so, dass Hamilton mittlerweile zu den Besten der Besten gehört. Aber ich sehe absolut keinen Grund, ihn oberhalb von Schumacher einzuordnen.
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von schumi791 » 09.11.2019, 17:47

JoRi hat geschrieben:
09.11.2019, 10:29
Genau jener Benetton war so perfekt auf Schumachers Fahrstil und Wünsche abgestimmt, dass Fahrer wie Berger damit nicht zurecht kamen. Für Schumacher selbst war der Wagen aber eben deshalb gar nicht schwer zu fahren.
Nein, genau das stimmt nicht. Der Benetton hat Schumacher genauso gefordert wie seine Nachfolger, nur konnte er viel weiter ans Limit gehen.
In der Schumacher Doku von 1995 wird anhand eines direkten Vergleichs sehr genau der Unterschied zwischen dem Fahrstil Herberts und Schumachers analytisch dargelegt. Schumachers Fahrstil ist hier der bedeutend Schnellere gegenüber dem von Herbert, immerhin distanziert er Herbert in der Quali um 1,5 Sekunden, jedoch muss Schumacher deutlich mehr und stärkere Korrekturbewegungen mit dem Lenkrad vornehmen. Ich würde daher nicht behaupten, dass jener Benetton für Schumacher einfach zu fahren war. Gerade mit Blick auf den Saisonstart, wo es anfangs eben nicht rund lief. Es ist schlicht und einfach pure Fahrzeugbeherschung, welche es möglich machte dieses Auto so schnell um die verschiedensten Strecken zu pilotieren.
Michael Schumacher will always be the greatest!
http://www.youtube.com/watch?v=Ka5FCLy14Uw
1994, 1995, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Mithrandir » 09.11.2019, 17:54

bolfo hat geschrieben:
09.11.2019, 16:08
Aber ich sehe absolut keinen Grund, ihn oberhalb von Schumacher einzuordnen.
Aber auch nicht weit darunter :wink:

Ranglisten kann man ewig diskutieren, letztlich entscheidet die persönliche Wahrnehmung über die Positionen.
Wenn man sagt sie gehören zu den Größten kann man nicht viel falsch machen, in den Top Ten sollten eigentlich mittlerweile beide auftauchen, Schumacher ziemlich dicht an der Spitze. Berechtigt in einer Liga mit Senna, Fangio, Clark, Prost eingeordnet zu werden ist schon eine riesige Auszeichnung. Ich vermute, dass Hamilton mit der Zeit automatisch weiter nach vorn rückt, man tut sich schwer damit solange er fährt finde ich. Sollte er noch einen weiteren Titel holen wird es sicherlich Diskussion geben, ob er vielleicht der Größte war. Den könnte ich allerdings für mich auch aktuell nicht festlegen.
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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Pentar » 09.11.2019, 18:06

Mithrandir hat geschrieben:...Bei Mercedes durfte eben auch Rosberg Weltmeister werden und Bottas durfte zu Beginn dieser Saison gewinnen und gegen Hamilton fahren, Hamilton hat die Verhältnisse gedreht und wurde durch seine Leistung zur Nummer 1...
:thumbs_up: Eben...


Schumacher hatte keinen Teamkollegen vom Kaliber wie Rosberg und konnte sie daher nach belieben dominieren. Eine andere Form von Qualität und mehr sagt Jordan nicht. Es bleibt trotzdem jedem selbst überlassen das einzuschätzen.
Der 7-fache FWM MSC hatte in allen 3 Jahren seines "Comebacks" genau diesen ROS als TK!
Und war ihm unterlegen.
Aber ich weiß, was Du meinst...

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Re: Eddie Jordan: Deswegen hat Hamilton Schumacher "schon übertr

Beitrag von Mithrandir » 09.11.2019, 19:02

Pentar hat geschrieben:
09.11.2019, 18:06
Aber ich weiß, was Du meinst...
Hätte ich von dir auch nicht anders erwartet :wink:

Das Comeback zählt für mich irgendwie nicht so richtig, obwohl es meine Meinung von Schumacher ein bisschen zum positiven verändert hat. Er wirkte menschlicher und letztlich konnte er seine Fähigkeiten einige Male aufblitzen lassen, trotzdem war Rosberg eine andere Generation. Aber allein, das Schumacher diese Herausforderung über mehrere Jahre angenommen hat verdient Respekt.
Folgt mir, ich komm nach...

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