Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Sportsmann » 18.10.2019, 23:23

scott 90 hat geschrieben: :chat:
Danke, für die Informationen. Aber meine Güte, unübersichtlicher geht es kaum was die vielen Anhänge angeht. Man muss erst draufklicken um zu sehen was drin sein könnte, weil alles gleich betitelt ist. Gut dass du mir den Buchstaben mitgeliefert hast, sonst hätte ich aufgegeben.

Ich bin eigentlich auch nur aus System-Interesse an den Regeln und Strukturen interessiert. Gegen Paydriver hatte ich ersteinmal nichts, zumal es nur wenige Fahrer komplett ohne Unterstützung gibt. Heute eigentlich undenkbar, wer kann den schon ein paar Millionen für F3 und F2 hinlegen ohne Sponsor oder reiche Eltern? Wie du schon sagtest, das meiste regelt der Markt.

Die ständigen Punkteverschiebungen sind sowieso ein schlechter Scherz. Die Superformula, die lange Zeit die schnellste Formelklasse nach der F1 war (bzw. noch ist) wird immernoch sehr benachteiligt behandelt. Dabei schickten RB und McLaren VanDoorne und Gasly nach Japan für eine Trainingssaison. Da geht es wohl um zu viel Politik oder was ich manchmal wirklich glaube, um Entscheider die Veränderung mögen damit es ihnen nie langweilig wird (Masochisten die negative Kommentare lesen?).
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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Sportsmann » 19.10.2019, 00:05

GoldBaercheN hat geschrieben:Zhou hat mehr als doppelt soviele Punkte wie Schumacher geholt.

Vom Ausnahmetalent ist er weit entfernt.

Er ist eher wie Ralf Schumacher, ohne den Namen und Familienzugehörigkeit würde er es niemals in die F1 schaffen.

Das die Medien aus ihm den selben Hype wie früher machen wollen ist leider auch schade für ihn.
So wenig ich ihn im Tv als Kommentator mag, Ralf Schumacher war als Rennfahrer schon ziemlich ordentlich. Ausserdem war er Formel Nippon (heute Superformula) Meister, dann zweiter in der jap. GT Meisterschaft und dann ging es in eine 11 Jährige F1 Karriere. Das hat mancher Paydriver nicht geschafft.
Mal ein Überblick:
1997: Niederlage 20:13 vs Fisichella
1998: Niederlage 20:14 vs Hill
1999: Sieg 35:0 vs Zanardi
2000: Sieg 24:12 vs Button ( in dessen Debütjahr)
2001: Sieg 49:31 vs Montoya (der 4* mehr ausfiel und auf 11 Ausfälle in 17 Rennen kam)
2002: Niederlage 42:50 vs Montoya
2003: Niederlage 58:82 vs Montoya (1 Rennen verletzt)
2004: Niederlage 24:58 vs Montoya- RSC war 6 Rennen verletzt; Montoya holte 18 Pkt (wäre geschönt 42:58)
2005: Sieg 45:43 vs Trulli
2006: Sieg 20:15 vs Trulli
2007: Niederlage 8:5 gegen Trulli

Fazit: Die meiste Zeit in seiner Karriere war er Grundsolide. Gegen Montoya sah er erst 2003-2004 schwach aus, aber der Kolumbianer wurde (zumindest bei Fans) hoch gehandelt. Ansonsten werden die Teams schon gewusst haben, warum sie RSC verpflichten wollten.

Ob Mick das Niveau erreichen kann muss sich zeigen. Für ihn spricht, dass er aktuell nur gegen drei Fahrer im Debütjahr zurückliegt und wie jemand hier behauptete, auch viel Pech hatte. Nach Huberts Tod sind es sogar nur noch zwei. Alle anderen sind mindestens in Saison 2, einige haben schon 4 und mehr auf dem Buckel. Ich lasse mich gerne von seiner Klasse überzeugen, wenn er in Saison 2 genauso auftrumpfen kann, wie in der zweiten Hälfte der Formel 3. Aus dem Nichts zum Dauersieger.

Der Name und ggf. Sponsoren sind ersteinmal nicht schlecht. Bislang hat aber fast jeder Paydriver für den F1 Aufstieg (und jetzt mit der Superlizenz sowieso) gezeigt, dass er definitiv zu den besten des Motorsports zählt. Auch ein Maldonado hat die GP2 gewonnen. Und Gutierrez, den ich immer schwach fand, der war in der GP2 Dritter und zuvor GP3 Meister. Ich warte also gerne ab und nehme die beiden u.A. sowie den überlegensten Meister der GP2 mit Debütpunkt in der F1 Stoffel VanDoorne als Hinweis, dass die Leistung in der F2 nicht mit der F1 Leistung übereinstimmen muss.

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Hoto » 19.10.2019, 04:44

Eines ist klar: wenn er in die F1 will, dann nur in einem Team wo er auch später Chancen hat und nicht wie andere Fahrer nur verbrannt wird. Ihm müsste im Prinzip das gelingen was Leclerc gelungen ist oder auch Verstappen. Ansonsten sieht man ja was mit den Neulingen passiert: die sind oftmals schneller wieder weg oder hängen in einem Mittelfeld Team fest.

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von SchwipSchwap » 19.10.2019, 05:02

Ich sehe ihn noch nicht auf dem Niveau, Vettel bei Ferrari zu ersetzen!

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von mamoe » 19.10.2019, 07:06

mick ... take your time :wink:

ich freue mich auf die zukunft
klein-, groß- sowie rechtschreibfehler sind beabsichtigt und führen bei logischer
verbindung zu einem code, mit welchem man einen schatz findet!

Michael Schumacher will always be the greatest!
http://www.youtube.com/watch?v=Ka5FCLy14Uw" target="_blank
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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Spocki » 19.10.2019, 08:40

Sportsmann hat geschrieben:
GoldBaercheN hat geschrieben:Zhou hat mehr als doppelt soviele Punkte wie Schumacher geholt.

Vom Ausnahmetalent ist er weit entfernt.

Er ist eher wie Ralf Schumacher, ohne den Namen und Familienzugehörigkeit würde er es niemals in die F1 schaffen.

Das die Medien aus ihm den selben Hype wie früher machen wollen ist leider auch schade für ihn.
So wenig ich ihn im Tv als Kommentator mag, Ralf Schumacher war als Rennfahrer schon ziemlich ordentlich. Ausserdem war er Formel Nippon (heute Superformula) Meister, dann zweiter in der jap. GT Meisterschaft und dann ging es in eine 11 Jährige F1 Karriere. Das hat mancher Paydriver nicht geschafft.
Mal ein Überblick:
1997: Niederlage 20:13 vs Fisichella
1998: Niederlage 20:14 vs Hill
1999: Sieg 35:0 vs Zanardi
2000: Sieg 24:12 vs Button ( in dessen Debütjahr)
2001: Sieg 49:31 vs Montoya (der 4* mehr ausfiel und auf 11 Ausfälle in 17 Rennen kam)
2002: Niederlage 42:50 vs Montoya
2003: Niederlage 58:82 vs Montoya (1 Rennen verletzt)
2004: Niederlage 24:58 vs Montoya- RSC war 6 Rennen verletzt; Montoya holte 18 Pkt (wäre geschönt 42:58)
2005: Sieg 45:43 vs Trulli
2006: Sieg 20:15 vs Trulli
2007: Niederlage 8:5 gegen Trulli

Fazit: Die meiste Zeit in seiner Karriere war er Grundsolide. Gegen Montoya sah er erst 2003-2004 schwach aus, aber der Kolumbianer wurde (zumindest bei Fans) hoch gehandelt. Ansonsten werden die Teams schon gewusst haben, warum sie RSC verpflichten wollten.

Ob Mick das Niveau erreichen kann muss sich zeigen. Für ihn spricht, dass er aktuell nur gegen drei Fahrer im Debütjahr zurückliegt und wie jemand hier behauptete, auch viel Pech hatte. Nach Huberts Tod sind es sogar nur noch zwei. Alle anderen sind mindestens in Saison 2, einige haben schon 4 und mehr auf dem Buckel. Ich lasse mich gerne von seiner Klasse überzeugen, wenn er in Saison 2 genauso auftrumpfen kann, wie in der zweiten Hälfte der Formel 3. Aus dem Nichts zum Dauersieger.

Der Name und ggf. Sponsoren sind ersteinmal nicht schlecht. Bislang hat aber fast jeder Paydriver für den F1 Aufstieg (und jetzt mit der Superlizenz sowieso) gezeigt, dass er definitiv zu den besten des Motorsports zählt. Auch ein Maldonado hat die GP2 gewonnen. Und Gutierrez, den ich immer schwach fand, der war in der GP2 Dritter und zuvor GP3 Meister. Ich warte also gerne ab und nehme die beiden u.A. sowie den überlegensten Meister der GP2 mit Debütpunkt in der F1 Stoffel VanDoorne als Hinweis, dass die Leistung in der F2 nicht mit der F1 Leistung übereinstimmen muss.

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von ALO95 » 19.10.2019, 10:42

Extrem schwache Vorstellung. Natürlich kann man Probleme bei der Umstellung zur F2 haben aber ein Norris der massive Probleme durch die Reifenumstellung hatte wurde trotzdem 2ter in der Gesamtwertung in seiner ersten Saison. Wenn man ein Ausnahmetalent ist musss man die F2 dominieren. Das ist Schumacher sicher nicht. Die Konkurrenz in der F2 ist sehr überschaubar. Die besten 3 Piloten des letzten Jahres sind heuer nicht am Start gewesen und de Vries startet nächstes Jahr auch nicht mehr. Nach den bisherigen Leistungend deutet nichts darauf hin das Schumacher einen Platz in der F1 verdient hätte. Da hilft selbst sein Name nichts dass man den 12ten in der F2 in ein F1 Auto setzt.

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von ALO95 » 19.10.2019, 10:46

Sportsmann hat geschrieben: Meister der GP2 mit Debütpunkt in der F1 Stoffel VanDoorne als Hinweis, dass die Leistung in der F2 nicht mit der F1 Leistung übereinstimmen muss.

Gut ding will weile haben.
Also Vandoorne als Beispiel zu nehmen dass die Leistung in der F2 nicht mit der Leistung in der f1 übereinstimmt ist lächerlich. Es wird imganzen Fahrerfeld der Formel1 vielleicht 5 Fahrer geben die gegen einen Alonso besser ausgeschaut hätten. Er war deutlich näher dran an Alonso als ein Raikkönnen oder ein Massa. Durch das enge Mittelfeld wurde das leider nicht in Punkten sichtbar, aber das Kaliber eines Vandoorne hat ein Schumacher sicher nicht.

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Forza_Ferrari_93 » 19.10.2019, 11:22

"Doch eigentlich müsste er 2020 aufsteigen, um den Familienrekord gegen Lewis Hamilton zu verteidigen, der mit Papa Michaels siebtem Titel gleichziehen könnte."

Den Job übernimmt solange Vettel :wink:
"Ich möchte mich bei allen bedanken, die weiter an mich geglaubt haben. Mir haben so viele Menschen Briefe und Nachrichten geschickt, das war sehr wichtig für mich"

Sebastian Vettel

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Sportsmann » 19.10.2019, 11:56

ALO95 hat geschrieben:
Sportsmann hat geschrieben: Meister der GP2 mit Debütpunkt in der F1 Stoffel VanDoorne als Hinweis, dass die Leistung in der F2 nicht mit der F1 Leistung übereinstimmen muss.

Gut ding will weile haben.
Also Vandoorne als Beispiel zu nehmen dass die Leistung in der F2 nicht mit der Leistung in der f1 übereinstimmt ist lächerlich. Es wird imganzen Fahrerfeld der Formel1 vielleicht 5 Fahrer geben die gegen einen Alonso besser ausgeschaut hätten. Er war deutlich näher dran an Alonso als ein Raikkönnen oder ein Massa. Durch das enge Mittelfeld wurde das leider nicht in Punkten sichtbar, aber das Kaliber eines Vandoorne hat ein Schumacher sicher nicht.
Ich vermute mal du hast mich falsch verstanden. Ansonsten muss ich das lächerlich an dich zurückgeben. Sicherheitshalber: Spiegel und alles was es gibt XP

Erstens habe ich drei Fahrer als Beispiel genommen um die Reichweite meines Statements zu erhöhen. Zweitens behauptest du gerade dass man ihn bei McLaren hat gehen lassen, weil es so gut lief und er quasi sechstbester Fahrer der F1 ist!? Da geh ich nicht mit. Button sah gegen Alonso deutlich besser aus, aber dazu gleich mehr. Und drittens empfehle ich dir einen Blick in die FIA Datenbank oder einfach auf dieser Seite die alten GP-Ergebnisse:https://www.formel1.de/rennergebnisse/2 ... e_way_down
Wenn du mir erzählen willst, das Alonso so unglaublich gut ist und er nie Fehler macht, dann ist das die eine Sache - wo ich zum Teil zustimme (obwohl er sich vom Youngster Hamilton die Butter vom Brot nehmen liess - aber der ist auch Weltklasse).
Ja Alonso ist gut und ich halte auch VanDoorne für einen tollen Fahrer - aber spätestens nach dieser Saison weiß ich, dass Auto und Fahrstil zusammenpassen müssen - das hat für VanDoorne nicht gepasst. Ebensowenig wie für Gasly im RB und Vettel im Ferrari bis Singapur wo man mit einem Update das Auto stabiler machen konnte. Ich sage gar nicht das VanDoorne schlecht ist. Ich sage dass die Leistung der F2 mit der in der F1 nicht zusammenpassen muss, u.A. weil die Autos ganz anders sind. Und wenn du das nicht verstehen möchtest, beschäftige dich mehr mit Gasly und seinen guten Leistungen im Toro Rosso.
Wobei ich durchaus verstehen kann, wenn Leute nicht von VanDoorne überzeugt wären, er ist 2018 im Schnitt 0,4s langsamer im Qualifying und verliert 21 mal, Vgl.: https://www.motorsport-magazin.com/form ... -hamilton/Und im Rennen sieht es auch nicht so viel besser aus. Jedoch ist er GP2 Meister geworden und hat in der Superformula gut abgeschnitten. Und dass er als Ersatzmann für Alonso einen Punkt holt in Bahrrain und schneller ist als Button das darf nicht vergessen werden. Inwiefern der McLaren damals jedoch besser zu ihm gepasst hat, ist eine andere Frage. Denn die haben ja über die Saisons am Auto alles umgekrempelt was nur ging. Weiterhin stand auch hier in den Artikeln, dass VanDoorne Probleme hatte sein Bremsverhalten aus der GP2 auf die F1 umzustellen.

Alles in allem betrachtet sehe ich keinen Grund meine Aussage zu ändern. Die Gp2-Leistung und die der F1 sind dank der großen Unterschiede nicht immer übereinstimmend. Nur wenn Auto und Fahrer zusammen passen, oder der Fahrer unglaublich Anpassungsfähig ist, kann eine erfolgreiche Karriere daraus werden.
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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Olymp » 19.10.2019, 13:05

Sportsmann hat geschrieben: Alles in allem betrachtet sehe ich keinen Grund meine Aussage zu ändern. Die Gp2-Leistung und die der F1 sind dank der großen Unterschiede nicht immer übereinstimmend. Nur wenn Auto und Fahrer zusammen passen, oder der Fahrer unglaublich Anpassungsfähig ist, kann eine erfolgreiche Karriere daraus werden.
Aber geht es nicht gerade darum in einer Rennserie wie der Formel1? Zeichnet dies nicht gerade die wirklich guten Piloten aus? Mit einem Fahrzeug, dass zu einem passt, kann vermutlich jeder halbwegs gute Fahrer sehr gute Leistungen zeigen und womöglich jeden Piloten schlagen. Aber die Kunst ist es doch, dies immer zu wiederholen und auch unter schwierigen Umständen seine hervorragenden Leistungen zu bestätigen. Und da scheitert es dann eben doch bei den meisten Fahrern.

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Formel Heinz » 19.10.2019, 14:04

Tomek333 hat geschrieben: Da muss 2020 kampf um die F2 WM sei , ansonsten hat er fahrerisch nicht geschafft
Punkt aus
In F4 und F3 hat es ja auch erst im 2. Jahr wirklich geklappt :mrgreen:
scott 90 hat geschrieben: Und man wird an der Sache nicht zum letzten Mal etwas ändern, besonders unverständlich finde ich, dass ab 2020 Punkte für die EuroFormula Open zählen sollen, obwohl sich an der Serie nichts geändert hat. Für 2019 und davor hat man die Serie einfach ignoriert.
Wobei ich es schön finde dass die Serie nun auch für die Punkte gut ist. So lohnt es sich eher für Fahrer, die eventuell mal in die F1 wollen, daran teilzunehmen. Dass sich nichts ändert sehe ich da nicht wirklich als Kriterium.
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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Pentar » 19.10.2019, 14:40

Sportsmann hat geschrieben:...Mal ein Überblick...
Danke für Deine "Mühen"!
Basieren Deine RSC/F1 Ergebnisse/Vergleiche auf Q&R ohne DNF?
Steige nicht so ganz dahinter...

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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Sportsmann » 19.10.2019, 14:58

Pentar hat geschrieben:
Sportsmann hat geschrieben:...Mal ein Überblick...
Danke für Deine "Mühen"!
Basieren Deine RSC/F1 Ergebnisse/Vergleiche auf Q&R ohne DNF?
Steige nicht so ganz dahinter...
Das sind reine Punktewertungen der Gesamtsaison. Ohne Qualifikation. Die DNF/Verletzung hab ich nur als Randnotiz erwähnt, wenn etwas sehr auffällig war in der Saison - bei 1-2 DNF mehr oder weniger ist das für mich noch der Normalzustand. In der Tat der Mix zwischen Daten und persönlicher Interpretation in der Randnotiz ist etwas unübersichtlich. Statistisch wäre ein zusätzlicher Wert mit Punkte Pro Rennankunft sicher besser gewesen - aber ich hab das aus Zeitgründen gestern unterlassen.
Selbstverständlich sind die Statistiken mit Vorsicht zu geniessen, man sieht ja auch heutzutage regelmäßig wie das Renngeschehen die eigentliche Leistung völlig verschleiern kann. Darum ist der Fakt für mich wichtig, dass RSC 11 Saisons einen Arbeitsplatz gefunden hat - jeweils mehrere Jahre bei einem Team - sehr wesentlich.
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Re: Mick Schumacher: Würde Formel-1-Cockpit 2020 sofort nehmen!

Beitrag von Sportsmann » 19.10.2019, 15:17

Olymp hat geschrieben:
Sportsmann hat geschrieben: Alles in allem betrachtet sehe ich keinen Grund meine Aussage zu ändern. Die Gp2-Leistung und die der F1 sind dank der großen Unterschiede nicht immer übereinstimmend. Nur wenn Auto und Fahrer zusammen passen, oder der Fahrer unglaublich Anpassungsfähig ist, kann eine erfolgreiche Karriere daraus werden.
Aber geht es nicht gerade darum in einer Rennserie wie der Formel1? Zeichnet dies nicht gerade die wirklich guten Piloten aus? Mit einem Fahrzeug, dass zu einem passt, kann vermutlich jeder halbwegs gute Fahrer sehr gute Leistungen zeigen und womöglich jeden Piloten schlagen. Aber die Kunst ist es doch, dies immer zu wiederholen und auch unter schwierigen Umständen seine hervorragenden Leistungen zu bestätigen. Und da scheitert es dann eben doch bei den meisten Fahrern.
Ich denke wir haben überhaupt keinen Einblick in die Situation bezüglich der wahren Leistung - inklusive der Anpassungsfähigkeit. Hier kommt auch immer gerne das Argument, das Auto wurde ja für Fahrer XY gebaut. Was ich zum gewissen Teil für möglich halte. Nehmen wir mal das beliebte Hamilton-Rosberg Problem als theoretisches Szenario. Damals sagten viele hier, nach den zwei Niederlagen, das Auto würde sowieso für Hamilton gebaut, weil er besser ist. Lassen wir das mal so stehen. Ist Rosberg dann 2016 dann sogar ein besserer Fahrer als Hamilton, weil er sich auf einen Wagen ausserhalb seines Wunschprofils angepasst hat? Oder sind beide Fahrer doch gleichwertig, wenn wir den Saisonpunktestand betrachten?
Ich glaube das Szenario war insofern obsolet, als dass beide annähernd ähnliche Fahrstile hatten, aber da wurde zeitweise drüber gestritten und der Grundgedanke ist ja nicht falsch.
Ein anderes Beispiel ist Vettel und Leclerc. Ist Leclerc jetzt bis Singapur der klar bessere Fahrer gewesen und nun nicht mehr? Ich finde die Frage zu schwierig um sie zu beantworten. Hat Leclerc nun einfach das Glück gehabt, dass sein Fahrstil gut zum Auto passte und der von Vettel nicht? Oder war er extrem Anpassungsfähig? Hat Vettel nun über die Saison sich besser angepasst und ab Singapur ist der Knoten geplatzt, oder war doch das Update am Ferrari sehr hilfreich dabei das Auto auf Vettel anzupassen. Diese Fragen zu beantworten bräuchte eine Analyse aller internen Daten, das ist eine wissenschaftliche Analyse die Wochen dauern könnte.
Dementsprechend ist meine Position, dass ich die Leistung eines Fahrers sehr relativistisch betrachte. Nur weil ein jahr schlecht läuft bedeutet das gar nichts.
Bei Gutierrez hab ich auch erst ab Jahr 3 gedacht, "das wird nichts mehr", der hat es nicht drauf. Aber im Grunde genommen ist das auch halber Blödsinn, weil ich nicht beurteilen kann, wie die Autos waren. Halb, weil ich irgendwann eingesehen habe, dass er gegen alle Teamkollegen extrem schlecht aussah, in 2 verschiedenen Teams extrem hinterherfuhr und auch abseits der Strecke nicht positiv auffiel. Selbstverständlich können auch Langzeitbetrachtungen falsch sein, aber denen vertraue ich dann etwas mehr. Trotzdem werde ich nicht zu sehr auf die Pauke hauen und sagen, der Fahrer hat es überhaupt nicht drauf - speziell nicht wenn die Vorleistungen mal Gegenteiliges versprochen haben.
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