Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Typ17 GTI » 18.10.2019, 12:32

LoK-hellscream hat geschrieben:Aber andererseits ist Hamilton glaub ich auch viel mehr auf eine perfekte Umgebung angewiesen als es ein Schumacher war, damit er auch seine ganze Leistung abrufen kann.
Das sehe ich auch so und kann mir deshalb auch nie Lewis bei Ferrari vorstellen.

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JPM_F1
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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von JPM_F1 » 18.10.2019, 12:50

Typ17 GTI hat geschrieben:
JPM_F1 hat geschrieben: geschenkte siege,
Wieviel Siege hat er denn geschenkt bekommen?
das waren sicherlich sehr viele, nicht nur die offensichtlichen, denn sein tk wurde systematisch und taktisch für ihn ausgenutzt.
daß hamilton auch hier und da mal von besserer strategie profitiert hat (wie auch andere fahrer), will ich nicht anzweifeln, aber da steckt kein offensichtliches system dahinter wie damals bei ferrari.
mir gehts darum, daß ich nicht einen von beiden als den besseren erachte. die wm-titel spiegeln das nicht wider, denn wie gesagt, beide hatten überlegene autos. die nackten zahlen sind für mich nicht unbedingt aussagekräftig.
sicherlich gehören aber beide zum elitären kreis, wenn es um reines talent geht.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Typ17 GTI » 18.10.2019, 12:59

JPM_F1 hat geschrieben:das waren sicherlich sehr viele, nicht nur die offensichtlichen, denn sein tk wurde systematisch und taktisch für ihn ausgenutzt.
Das ist keine Antwort. Du kannst mir ruhig nur die offensichtlichen aufzählen. Da fällt mir bloß Österreich 2002 ein, aber du weißt sicherlich noch mehr? Lewis hat aber auch so einen offensichtlichen geschenkten Sieg, nämlich letztes Jahr in Sotchi. Ich kann mich allerdings nicht erinnern, daß Lewis mal einen Sieg an irgendeinen Teamkollegen hergeschenkt hat. Irvine hat 1999 übrigens 2 Siege geschenkt bekommen, einen von Salo und den anderen von Schumacher.

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Garten
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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Garten » 18.10.2019, 13:04

AC875 hat geschrieben:Das sind beides Top-Fahrer (gewesen), aber diesen absoluten Leader, dieses Team-Kit, diesen absoluten Willen an jedem Punkt, den verkörpert Hamilton nicht.
Wenn Hamilton Details via Funk kritisch hinterfragt, dann ist das natürlich kein "absoluten Willen zeigen" und auch kein "Leader sein", dafür ist es "den Biss verlieren". Wenn Schumacher gezielt in andere Autos fährt, gezielt in der Qualifikation einen Unfall baut, gezielt Wettbewerbern den Toilettengang verwehren will, usw., dann ist das natürlich nicht "unterste Schublade", "totales A*schlochverhalten", usw., sondern dann haben wir hier einen tollen Leader mit absoluten Siegeswillen. :roll:

Schumacher hat genauso wie Hamilton von dominanten Autos profitiert und wohlgemerkt ist Hamilton genauso wie Schumacher in nicht dominanten Autos gefahren. Schumacher hatte allerdings stets einen Wasserträger neben sich. Schumacher hatte nie auch nur ansatzweise einen teaminternen Konkurrenten a la Alonso. Am Ende muss man auch festhalten, dass Schumacher gegen Rosberg (der nicht akzeptiert hat einfach nur ein Wasserträger zu sein) kein Land gesehen hat und Hamilton diesen mehrmals hinter sich gelassen hat.

Für mich persönlich bewegen sich Schumacher und Hamilton auf einem ähnlichen Niveau. Hamilton ist wohl der schnellere Fahrer, Schumacher dafür der nervenstärkere Fahrer. Wer jetzt besser war, das kann letztendlich keiner wissen und macht auch keinen Unterschied.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Connaisseur » 18.10.2019, 13:06

JPM_F1 hat geschrieben:
Typ17 GTI hat geschrieben:
JPM_F1 hat geschrieben: geschenkte siege,
Wieviel Siege hat er denn geschenkt bekommen?
das waren sicherlich sehr viele, nicht nur die offensichtlichen, denn sein tk wurde systematisch und taktisch für ihn ausgenutzt.
daß hamilton auch hier und da mal von besserer strategie profitiert hat (wie auch andere fahrer), will ich nicht anzweifeln, aber da steckt kein offensichtliches system dahinter wie damals bei ferrari.
mir gehts darum, daß ich nicht einen von beiden als den besseren erachte. die wm-titel spiegeln das nicht wider, denn wie gesagt, beide hatten überlegene autos. die nackten zahlen sind für mich nicht unbedingt aussagekräftig.
sicherlich gehören aber beide zum elitären kreis, wenn es um reines talent geht.
Dass Schumacher von seinem Nr.1 Status sicherlich profitiert hat während seiner Ferrari Zeit, will ich gar nicht anzweifeln. Aber Hamilton braucht sich da auch nicht zu beschweren:
- "Nico, there's nothing to gain for you"
- Monaco 2016
- "Valtteri, it's James..."
- "Valtteri war heut der perfekte Wingman"
um nur mal ein paar zu nennen.

Seit Valtteri da ist, kann ich das aber durchaus verstehen, dass Mercedes so handelt, weil dem Finnen fehlt eben langfristig das Potential WM zu werden. So war das bei Barrichello, Irvine oder auch Webber ebenso.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Lichtrot » 18.10.2019, 13:25

Also ich respektiere HAM als Fahrer genauso wie SCH. :shrug: Er bringt ja seine Leistung genauso.

Allerdings ist die Schumacher F1-Zeit - auch für mich - die klar beste Zeit der F1 gewesen.
Geile Autos (2004 ist F1 in Perfektion) und geiler V10-Sound. Sowas erlebt man heute weder vor Ort noch am Fernseher.
Heute ist die F1 einfach ingesamt nicht mehr so ein "Biest" wie früher...

Von daher spielt eben die gesamte F1 eine Rolle. Und da kommt auch noch dazu, dass heutzutage eine Dominanz fast nur mehr dem Auto zugeschoben wird und weniger dem Fahrer - der Zeitgeist. Daher kann man schon den Eindruck bekommen, als ob er nicht genügend Anerkennung bekäme.
Zuletzt geändert von Lichtrot am 18.10.2019, 13:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von matsches » 18.10.2019, 13:26

AC875 hat geschrieben:
Michael Schumacher
- Nach einem Rennen mit Ausfall in ein Mittelfeldteam gekommen
- Mit diesem Team zu einem Weltmeister herangewachsen
- Stürzt sich auf ein am Boden liegendes Ferrari-Team
- Kämpft mehrere Jahre wie ein Löwe mit unterlegenem Auto um die WM
- Kritisiert nie das Team und schafft es, das gesamte Team hinter sich zu stellen und zur Perfektion zu treiben (trotz Beinbruch)
- Gibt sowohl auf als auch neben der Strecke wirklich niemals auf
- Setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Perfektion
- Zeigt u. a. '99 absoluten Teamgeist (in den letzten Rennen)
- Wird 5x auf Ferrari Weltmeister, schon an einem Mal sind Fahrer wie Vettel (4x WM) und Alonso (2x WM) gescheitert
Und trotzdem hatte er dick Goldkettchen und Medienrummel nie nötig, er wollte einfach nur Rennen fahren und gewinnen.

Ja gut, wie bei allen Schumacher Threads ist hier wieder ein wenig Legendenbildung dabei.
Das "Mittelfeldteam" Benetton (immerhin 4. von 18 Teilnehmern) war halt das Beste was für Schumacher 1991 erreichbar war. Wäre ein McLaren in Reichweite gewesen, er hätte wohl nicht nein gesagt.

Das "am Boden liegende Ferrari Team" war das einzige Team 1995 außer Benetton und Williams, das Rennen gewinnen konnte.
Zudem war alleine durch Todt und die Abkehr vom V12 klar wohin die Zukunft führen würde.
Die Reise Schumachers hin zu Ferrari war vermutlich weniger risikoreich als die von Hamilton zu Mercedes.
So weit am Boden lagen die gar nicht.

Der Rest stimmt, Schumacher arbeitete wie ein Besessener, stellte neue Maßstäbe im Bezug auf die Fitness und Akribie auf.
Allerdings siegte er meist in überlegenen Autos, das unterscheidet ihn kaum von Hamilton.

Im letzten Teil bin ich wieder nicht deiner Meinung. Gerade Schumacher wusste zur damaligen Zeit wie kein zweiter Medien und Presse für sich zu nutzen.
Viel Bling Bling, großes Flugzeug, schnelle Schlitten.
Die eigene Hochzeit verkaufte er an die Bunte und er stand mit Sponsorenlogos auf dem Anzug vor dem Altar.
Hat vorher afaik noch kein anderer gemacht.


Auf der anderen Seite: Der Stinkstiefel, der Schumacher sowohl gegen seine Gegner als auch gegen den eigenen Teamkollegen war, der ist Hamilton nicht.

Dass Hamilton sein Auto in Monaco parkt um die Pole zu sichern, dass er seinen Konkurrenten im Titelkampf abschießt, dass er seine Telemetrie vom TK geheim hält, das kann ich mir bei Hamilton einfach schwer vorstellen.
Zuletzt geändert von matsches am 18.10.2019, 13:42, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von F60 » 18.10.2019, 13:34

faybn hat geschrieben:
AC875 hat geschrieben:Kurz überlegen:

Michael Schumacher
- Nach einem Rennen mit Ausfall in ein Mittelfeldteam gekommen
- Mit diesem Team zu einem Weltmeister herangewachsen
- Stürzt sich auf ein am Boden liegendes Ferrari-Team
- Kämpft mehrere Jahre wie ein Löwe mit unterlegenem Auto um die WM
- Kritisiert nie das Team und schafft es, das gesamte Team hinter sich zu stellen und zur Perfektion zu treiben (trotz Beinbruch)
- Gibt sowohl auf als auch neben der Strecke wirklich niemals auf
- Setzt neue Maßstäbe in Bezug auf Perfektion
- Zeigt u. a. '99 absoluten Teamgeist (in den letzten Rennen)
- Wird 5x auf Ferrari Weltmeister, schon an einem Mal sind Fahrer wie Vettel (4x WM) und Alonso (2x WM) gescheitert
Und trotzdem hatte er dick Goldkettchen und Medienrummel nie nötig, er wollte einfach nur Rennen fahren und gewinnen.


Hamilton:
- Von Anfang an in einem Top-Team
- Richtige Wechselentscheidung
- Wird direkt im 2. Jahr bei Benz WM
- Beschwert sich viel und gern
- Will das Auto gerne abstellen, wenn's nicht läuft
- Tests mag er nicht
- Leichte Lustlosigkeit kostete ihn 2016 den Titel (Rosberg war echt stark das Jahr, Lewis fehlte aber der letzte Biss)
- Will dauernd mehr Respekt
Socialmedia hier, Socialmedia da, "bitte schenkt mir doch etwas Aufmerksamkeit".

Das sind beides Top-Fahrer (gewesen), aber diesen absoluten Leader, dieses Team-Kit, diesen absoluten Willen an jedem Punkt, den verkörpert Hamilton nicht. Das sind aber die Werte, die Schumacher zu einem Vorbild für mich machen.
Und ja, auch Niederlagen gegen starke Gegner und Aussetzer wie '97 würzen das ganze.
Für mich und viele andere wird Hamilton zwar immer ein Top-Fahrer sein, aber nie diese absolute Legende.
Dafür verliert er zu schnell den Biss, beschwert sich zu viel und giert zu sehr nach Aufmerksamkeit (was auch immer er kompensieren will).
Zu seinen Anfangszeiten war Hamilton mir übrigens durchaus sympatisch.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. :thumbs_up:

Keine Frage, ich sehe HAM als einen der schnellsten Fahrer an, die jemals gefahren sind, aber er hatte auch das Glück immer in einem Topteam gewesen zu sein und seine Titel von 2014–jetzt in einem der überlegensten Autos der F1-Geschichte geholt zu haben. Muss man auch schaffen, richtig…aber ich sehe dennoch die Leistung Schumachers als beachtlicher an.
Ist eben immer so wie man es sehen möchte, oder in seinem Beitrag schreiben möchte.

Hamilton verkörpert dies und das nicht, Michael aber jenes (und ganz bestimmt ist die Erinnerung nicht verklärt, sodass nur die positiven Sachen, auch in den Medien angedichtet, erwähnt werden). Versteht mich nicht falsch, beide sind absolute Topfahrer, aber manches ist einfach übertrieben und Teil der (legitimen) Legendenbildung.

Ich könnte ähnlich deinem Kommentar zu Schumacher das selbe machen um es "heroischer" und "verdienter" wirken zu lassen.
Hamilton:
- kommt als Rookie 2007 direkt in den schwer zu fahrenden Mclaren, obwohl man ihn erst in einem Force India parken wollte
- besticht durch enorme Konstanz und schlägt direkt den aktuellen Weltmeister Alonso
- Trotz Spionageskandal schafft er es, Mclaren um sich zu scharen und zu motivieren, sodass man 2008 Weltmeister wird.
- Kämpft wie ein Löwe und gewinnt 2009 in einem der schlechtesten Mclaren die es gab Rennen
- Kämpft mit Mclaren gegen die Red Bull Dominanz und verliert den 2012er Wm Titel durch Technikpech
- Wechselt 2013 zum Underdog Mercedes und baut daraus das beste Team der Formel 1 Geschichte
- Zeigt trotz Wm Ambitionen Teamgeist und gibt Bottas eine Position zurück die er nicht verdient.
[..] usw

Klingt dann doch schon ganz anders. Ist eben meist recht subjektiv und kaum wirklich etwas aussagend. Beides sind große Sportler, beide haben ihre Fehler gemacht. Keiner von beiden ist wirklich so, wie die Medien ihn darstellen. Trotzdem wird so getan als wüssten Medien/Fans etc genau was Sache ist.
"Perez is the hero FI deserves and needs right now. He's a silent guardian, a watchful protector, a pink knight."

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von terraPole » 18.10.2019, 13:34

Connaisseur hat geschrieben:
JPM_F1 hat geschrieben:
Typ17 GTI hat geschrieben:
Wieviel Siege hat er denn geschenkt bekommen?
das waren sicherlich sehr viele, nicht nur die offensichtlichen, denn sein tk wurde systematisch und taktisch für ihn ausgenutzt.
daß hamilton auch hier und da mal von besserer strategie profitiert hat (wie auch andere fahrer), will ich nicht anzweifeln, aber da steckt kein offensichtliches system dahinter wie damals bei ferrari.
mir gehts darum, daß ich nicht einen von beiden als den besseren erachte. die wm-titel spiegeln das nicht wider, denn wie gesagt, beide hatten überlegene autos. die nackten zahlen sind für mich nicht unbedingt aussagekräftig.
sicherlich gehören aber beide zum elitären kreis, wenn es um reines talent geht.
Dass Schumacher von seinem Nr.1 Status sicherlich profitiert hat während seiner Ferrari Zeit, will ich gar nicht anzweifeln. Aber Hamilton braucht sich da auch nicht zu beschweren:
- "Nico, there's nothing to gain for you"
- Monaco 2016
- "Valtteri, it's James..."
- "Valtteri war heut der perfekte Wingman"
um nur mal ein paar zu nennen.
Ich find aber auch dass das damals bei MSC/FER nochmal eine ganz andere Dimension war.
Bei MAMG hat man wenigstens das Gefühl dass Toto am Anfang beide frei fahren lässt. und in den ersten Rennen nur eingreift wenn der Sieg gefährdet ist.
Bestes Beispiel Monaco 2016 da hat ROS ja wirklich alle aufgehalten und RIC ist vorne davongefahren.
Die Teamorder wollte MAMG nicht (sonst wäre sie viel früher gekommen) aber irgendwann war man gezwungen sonst hätte HAM das Rennen nicht gewonnen.

Ansonsten zu HAM vs. MSC:
HAM Hatte in 22 Jahren F1 nur 5 Jahre einen TK der kein WM war.
Ansosnsten hatte er Alonso, Button und Ros als TK.
Wen hatte MSC
3 Jahre ROS und 5 Rennen gegen Piquet..ansonsten war nie wirklich viel Qualität an seiner Seite.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Typ17 GTI » 18.10.2019, 13:42

terraPole hat geschrieben:HAM Hatte in 22 Jahren F1 nur 5 Jahre einen TK der kein WM war.
Wenn dann in 13 Jahren. :wink:

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von terraPole » 18.10.2019, 13:47

Typ17 GTI hat geschrieben:
terraPole hat geschrieben:HAM Hatte in 22 Jahren F1 nur 5 Jahre einen TK der kein WM war.
Wenn dann in 13 Jahren. :wink:
Hab mich vertippt..wollte eigentlich 12 Jahre schreiben aber sind ja 13 Jahre..2007 ist ja schon das erste Jahr.. :rotate:

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Maddy » 18.10.2019, 14:01

Für was soll Hamilton denn Anerkennung bekommen?

Dafür das er zu einem Team gekommen ist die so oder so das beste Fahrzeug hatten? Das Team voran bringen wie Schumacher musste er da nicht. Er hat sich ins gemachte Nest gesetzt.

Oder etwa weil es seit Jahren keine echte Konkurrenz für ihn gibt, da der Mercedes einfach überlegen ist? Mit Rosberg hatte er schon Probleme, mehr hätte da wirklich nicht sein dürfen.

Oder Anerkennung für seine heulerei wenn er mal nicht in Ruhe vorne alle davon fahren darf? Kaum ist er nämlich nicht auf 1 wird geheult und und gejammert.

Schumacher war eine andere Welt. Der hat ein Team aufgebaut und musste noch hart Arbeiten für einen Sieg. Wie man sehen konnte kann man die Autos ja heute auch gut mit einer Hand fahren.

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von Trent » 18.10.2019, 14:04

F60 hat geschrieben: Ich könnte ähnlich deinem Kommentar zu Schumacher das selbe machen um es "heroischer" und "verdienter" wirken zu lassen.
Hamilton:
- kommt als Rookie 2007 direkt in den schwer zu fahrenden Mclaren, obwohl man ihn erst in einem Force India parken wollte
Wollte man das? Interessant, da Force India erst seit 2008 existiert. Das Vorgängerteam hieß Midland (2006) bzw. Spyker (2007) und fuhr zu keinem Zeitpunkt mit Mercedes-Motoren. Wo ist da die Verbndung?
- besticht durch enorme Konstanz und schlägt direkt den aktuellen Weltmeister Alonso
Die enorme Konstanz bestand unter anderem darin, in der Boxengasse Kimi Räikkönen ins Auto zu fahren... :roll:
- Kämpft wie ein Löwe und gewinnt 2009 in einem der schlechtesten Mclaren die es gab Rennen
Wow, einer der schlechtesten McLaren allerzeiten. Dagegen waren die McLaren ab 2013 wahre technische Wunderwerke, mit denen Alonso ab 2015 mehrmals WM geworden ist... oh, Moment...
- Kämpft mit Mclaren gegen die Red Bull Dominanz und verliert den 2012er Wm Titel durch Technikpech
Auch die Behauptung ist bei genauerer Betrachtung Bullshit. Hamilton ist in der Saison genau zweimal in Führung liegend durch technischen Defekt ausgeschieden. Selbst wenn er beide Rennen gewonnen hätte, wäre er am Ende nicht mal in der Nähe des WM-Titels gewesen.
- Zeigt trotz Wm Ambitionen Teamgeist und gibt Bottas eine Position zurück die er nicht verdient.
Welche soll das sein? Die Aktion in Ungarn? Inwiefern hat Bottas diese Position nicht verdient, nachdem er Hamilton zunächst vorbeigelassen hat?
Klingt dann doch schon ganz anders. Ist eben meist recht subjektiv und kaum wirklich etwas aussagend. Beides sind große Sportler, beide haben ihre Fehler gemacht. Keiner von beiden ist wirklich so, wie die Medien ihn darstellen. Trotzdem wird so getan als wüssten Medien/Fans etc genau was Sache ist.
Klar kann man Ereignisse schöner aussehen lassen. Es sollte dabei nur nicht so sehr rumgesponnen werden, dass es mit den Fakten nichts mehr zu tun hat...

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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von F60 » 18.10.2019, 14:18

Trent hat geschrieben:
F60 hat geschrieben: Ich könnte ähnlich deinem Kommentar zu Schumacher das selbe machen um es "heroischer" und "verdienter" wirken zu lassen.
Hamilton:
- kommt als Rookie 2007 direkt in den schwer zu fahrenden Mclaren, obwohl man ihn erst in einem Force India parken wollte
Wollte man das? Interessant, da Force India erst seit 2008 existiert. Das Vorgängerteam hieß Midland (2006) bzw. Spyker (2007) und fuhr zu keinem Zeitpunkt mit Mercedes-Motoren. Wo ist da die Verbndung?
- besticht durch enorme Konstanz und schlägt direkt den aktuellen Weltmeister Alonso
Die enorme Konstanz bestand unter anderem darin, in der Boxengasse Kimi Räikkönen ins Auto zu fahren... :roll:
- Kämpft wie ein Löwe und gewinnt 2009 in einem der schlechtesten Mclaren die es gab Rennen
Wow, einer der schlechtesten McLaren allerzeiten. Dagegen waren die McLaren ab 2013 wahre technische Wunderwerke, mit denen Alonso ab 2015 mehrmals WM geworden ist... oh, Moment...
- Kämpft mit Mclaren gegen die Red Bull Dominanz und verliert den 2012er Wm Titel durch Technikpech
Auch die Behauptung ist bei genauerer Betrachtung Bullshit. Hamilton ist in der Saison genau zweimal in Führung liegend durch technischen Defekt ausgeschieden. Selbst wenn er beide Rennen gewonnen hätte, wäre er am Ende nicht mal in der Nähe des WM-Titels gewesen.
- Zeigt trotz Wm Ambitionen Teamgeist und gibt Bottas eine Position zurück die er nicht verdient.
Welche soll das sein? Die Aktion in Ungarn? Inwiefern hat Bottas diese Position nicht verdient, nachdem er Hamilton zunächst vorbeigelassen hat?
Klingt dann doch schon ganz anders. Ist eben meist recht subjektiv und kaum wirklich etwas aussagend. Beides sind große Sportler, beide haben ihre Fehler gemacht. Keiner von beiden ist wirklich so, wie die Medien ihn darstellen. Trotzdem wird so getan als wüssten Medien/Fans etc genau was Sache ist.
Klar kann man Ereignisse schöner aussehen lassen. Es sollte dabei nur nicht so sehr rumgesponnen werden, dass es mit den Fakten nichts mehr zu tun hat...
Gut, du scheinst nicht verstanden zu haben worauf ich hinaus möchte. Lies dir meinen obigen Beitrag nochmal genauer durch.
Es war genau _der Sinn_ meines Beitrags, in diversen Punkten zu übertreiben. Gerüchte als wahr darzustellen um Lewis Leistun"heroischer" zu machen, wie es auch bei Michael getan wurde. Denn dieser Beitrag war gerade das, sehr wohlwollend bezüglich Michael formuliert, sehr "negativ" gegenüber Lewis.

Ich habe keine wirkliche Lust jeden kleinen Satz zu zitieren den du geantwortet hast, deswegen schreibe ich es einfach am Stück.

Es stimmt, es war nicht Force India, mein Fehler. Es gab damals das Gerücht man wollte ihn erst im Mittelfeld parken (Ende 2006 als über das 2007er Team spekuliert wurde und De la Rosa ein Kandidat war) - also dem Spyker/Midland7Force India Team.

Die Konstanz besteht so oder so, egal ob ein Unfall passiert ist oder nicht. Außerdem war der Unfall in der Boxengasse in Kanada 2008. Mein Kommentar bezieht sich auf die ersten 7 (?) Rennen des Jahres 2007, die Hamilton alle in den Top 5 abschloss. Dein Kommentar ändert daran nichts, auch wenn es natürlich gerne deine subjektive Meinung bleiben darf.

Rückblicken ja, die Mclaren der Honda-Zeit waren keine WM-Autos. Das ist aber wieder mal nicht der Punkt der Aussage an dem du vorbeigeschlittert bist. 2009 war es einer der schlechtesten Mclaren. Und ja - er wurde im Laufe der Saison 2009 stark verbessert. die Info habe ich aber weggelassen um zu zeigen wie einfach man Fakten so darstellen kann, dass sie wahr sind, aber gleichzeitig eine wichtige Information missen. So wie im ursprünglichen Michael/Lewis Vergleich oben.
Gleiches bei der 2012er Antwort (die außerdem falsch ist, er verlor ~ 70 Punkte)

Zu der Sache mit Bottas wieder mal, nicht verstanden worum es ging. Ja, es mag seine Gründe gehabt haben, dennoch hat er es getan, so wie Schumacher 1999, bei dem die hälfte der Informationen wie und warum ebenfalls wegfielen.

Beim nächsten Mal nicht direkt voller "Wut" antworten um "falsche Sachen" zu korrigieren, einfach in Ruhe durchlesen und mitdenken.
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Re: Hill: Lewis Hamilton erfährt nicht genug Anerkennung

Beitrag von SEVENDREAM » 18.10.2019, 14:34

Für mich Hamilton einer der ganz Besten aller Zeiten.
Um auf den Schumacher zurück zu kommen : für mich sind seine ganze Titel nicht mehr wert als die 3 von Senna oder die 4 von Prost.
Prost hatte im eigenen Team Lauda, Rosberg, Senna, Mansell, ... Und 1988 hatte Prost 105 Punkte, Senna 94 ... Senna war der Grösste aber in den beiden Jahren hat Ihn Prost geschlagen ...
Schumacher hatte im eigenen Team Lehto, Verstappen, Herbert, Barrichello, Irvine, ...
Dazu kommt noch das ende 1992 Mansell aufgehört hatt, Prost ende 1993 aufgehört hat und Senna seinen Unfall anfangs 1994 hatte .... und das noch 1994 mit einer verbotenen Traktionskontrolle ...
Sogar ende 2006, war Massa in der Quali meistens schneller als Schumacher ...
Jacques Villeneuve hatte sich nach seiner Williams und BAR Zeit bei Ferrari angeboten ... wäre interessant gewesen Villeneuve und Schumacher als Team kollege ... Hätte auch gerne Häkkinen mit Schumacher im gleichen Team gesehen, bin mir auch nicht so sicher ob Schumacher der Bessere gewesen wäre.

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