Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

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LoK-hellscream
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von LoK-hellscream » 16.10.2019, 16:32

faybn hat geschrieben:
rik_groove hat geschrieben:
revan hat geschrieben:Keiner will Einheitsautos
Ich hätte da nichts dagegen... Ja Technikwettkampf, Innovationen Blabla. Ich würde die Fahrer gerne auf Augenhöhe kämpfen sehen :wave:
Sehe ich auch so. Die Indycar Serie hat’s in den 90ern bewiesen, da gab es großartigen Rennsport und es waren auch Einheitschassis. Warum sollte es nicht beispielsweise drei hochkarätige Chassishersteller für die F1 geben und die Teams kaufen dort ein? Alle mit Vor- u. Nachteilen.

Doch ich höre schon die F1-Puristen schreien, dass damit die DNA undsoweiter… :mrgreen:
Wie lang hat die Indycar bzw. Champcar Serie denn so überlebt? Die ist mit wehenden Fahnen fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, obwohl ihr die Formel 1 in den USA keine Konkurrenz macht. Erst jetzt geht es endlich wieder bergauf und trotzdem ist die Reichweite der IndyCar äußerst mager. Da ist die Formel 1 im TV nicht mehr weit weg in den USA.

Generell sollte sich aber jeder fragen, wieso dann nicht einfach bei jeder Einheitsserie, ob Formel, Tourenwagen etc. viel höhere Zuschauerzahlen hat, wenn das doch die große Lösung aller Probleme ist. Wieso ist die Formel 1 seit über 70 Jahren die Königsklasse des Motorsports auf 4 Rädern, wenn doch Einheits-Autos viel besser sind?
Aldo hat geschrieben: Genau das ist es doch aber! Warum soll die F1 die Regeln so legen wie sie die Hersteller möchten? Renault wollte unbedingt diese Hybrid Antriebe für 2014, weil sie insgeheim hofften daraus Kapital zu schlagen. Was ist daraus geworden? Nix!
Das ist so kurzsichtig gedacht. :facepalm:

Wenn alle Hersteller aussteigen, dann steigen auch die restlichen großen Namen der Formel 1 aus, wie Williams, wie McLaren, wie Red Bull. Ich glaube nicht, dass Haas oder Racing Point dann noch weitermachen würden. Die Serie wäre tot. Gutes Beispiel war die geplante Piratenserie vor 10 Jahren. Alle wollten dort rüber, auch die Teams, die sich für die Formel 1 neu eingeschrieben haben, da sich die Formel 1 nur lohnt, wenn man die entsprechenden Namen auch hat, gegen die man antreten kann.

Mit deiner Strategie würde es die Formel 1 also mindestens 1 Saison nicht mehr geben, eher 2, bis man mit entsprechenden Ausschreibungen eine Einheitsserie etablieren kann. Das wäre dann quasi eine GP1 ohne klingende Namen, ohne große Sponsoren und ohne großes Medien-Interesse. Die großen Fahrer würden alle in verschiedene Serien verschwinden, eine so große Häufung an Top-Fahrern hätten wir nie wieder (siehe auch bei den Indy-Cars, wo ein Alonso mal fast ein Indy 500 beim 1. Antreten gewinnt und andere Ex-Formel 1 Fahrer um die Meisterschaft kämpfen, während es umgekehrt kaum mal jemanden gelingt, von drüben in der Formel 1 Fuß zu fassen). Es wäre ein trauriger Abklatsch der ehemaligen Formel 1, der Formel-Sport würde zur Nische verkommen, der Formel 1 Titel wäre nicht mehr mehr wert, als ein Porsche Super Cup Titel. Und für den interessieren sich auch nur Motorsport-Enthusiasten und nicht die breite Masse.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Aldo » 16.10.2019, 17:21

LoK-hellscream hat geschrieben:Das ist so kurzsichtig gedacht.
Na wenn das so kurzsichtig gedacht ist, dann erkläre mir doch mal warum laut Michael Schmidts neuestem Video Blog Honda und Renault Stand jetzt 2021 wohl den Stecker ziehen werden, wenn es keine billigeren Motoren/Regeln gibt?

https://www.auto-motor-und-sport.de/for ... apan-2019/

Honda und Renault wollen dass die Motorenentwicklung eingefroren wird - das ist Stand jetzt aber nicht möglich weil Ferrari weiterhin den Trick besitzt und bei einer Einfrierung würde der Vorteil bestehen bleiben.

Honda hat laut Schmidt eine halbe Milliarde in das F1 Projekt seit 2015 reingesteckt. Man will nicht mehr ausgeben. Renaults Vorstand ebenso wenig. Liberty Media hat sich von den Herstellern breit klopfen lassen und am Ende verlieren sie wenn es blöd läuft zwei Hersteller und finden keinen neuen weil es sich niemand leisten kann. Schmidt sagt auch, dass bei einem Honda Rückzug Red Bull den Stecker ziehen wird.

Erkläre mir nun mal bitte ausführlich, was an meinem Vorschlag kurzsichtig gedacht ist, wenn die F1 wohl Stand jetzt ohnehin mindestens einen Hersteller verliert.
Und nochmal: Ferrari wird immer bleiben. Die werden nicht zurücktreten aus den von mir genannten Gründen. Und sorry, auch Honda und Renault sowie Mercedes wären nicht gegangen wenn die Motoren etwas günstiger geworden wären. Diese Ausstiegsdrohungen sind Luftblasen die sich noch nie bewahrheitet haben. Stand jetzt wäre das Honda und Renault nämlich entgegen gekommen. Diese zwei Hersteller dachten noch naiv vor zwei Jahren dass man den Rückstand aufholen wird. Davon ist man jedoch weit entfernt.

Hätte man vorgesorgt und wäre den Herstellern nicht so entgegen gekommen, hätte man jetzt ein günstigeres Regelwerk, das vielleicht nicht allen gepasst hätte aber am Ende wären vermutlich mehr geblieben als beim bestehenden Regelwerk und dazu wären noch potenzielle Neueinsteiger gekommen.

Immerhin will die FIA laut Schmidt ernst machen und das Regelwerk bis auf wenige Ausnahmen so durchbringen wie man es geplant hat, ob es den Topteams passt oder nicht. Es wird spannend wer dann am Ende unterschreiben wird.
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Finnish Flash » 16.10.2019, 19:37

Problem sollte Ferrari, Mercedes und Renault die F1 verlassen ist, das es dann keine Motorenlieferanten mehr geben wird.
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von toddquinlan » 16.10.2019, 19:53

dann fusioniert man halt direkt mit der Formel E

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Red Baron » 16.10.2019, 21:50

Um auf die Frage in der Überschrift zu antworten:
Es wird nur ein Zwergen-Aufstand und die Goliaths pressen LM's Eier um zu verhindern dass es eine wahre Revolution werden kann.
Dabei mussten sie wohl mit einem Mikroskop das zu pressende Teil suchen.
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von h00bi » 16.10.2019, 22:16

Finnish Flash hat geschrieben:Problem sollte Ferrari, Mercedes und Renault die F1 verlassen ist, das es dann keine Motorenlieferanten mehr geben wird.
Wie bereits mehrfach im Forum geschrieben wurde wäre das nicht so das große Problem, es gibt genug Firmen die Motoren bauen können. Wenn man nicht so nen sündhaft teuren Ultra-high effciency Hybrid-Rotz macht, finden sich da 2-3 Hersteller.

Ilmor, Aston Martin, der neue Eigentümer der Mercedes Fabrik in Brixworth, vielleicht sogar dann der VW Konzern mit Porsche.

Der Mittwoch ist ja quasi fast rum... Hocken die noch beisammen oder warum gibts noch keine News zur wichtigsten Meeting des Jahres?
plastikschaufel hat geschrieben:Aber Toto hat gesagt, dass [absurden Schwachsinn hier einfügen] :lol:

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Calvin » 16.10.2019, 22:22

h00bi hat geschrieben: Der Mittwoch ist ja quasi fast rum... Hocken die noch beisammen oder warum gibts noch keine News zur wichtigsten Meeting des Jahres?
Vermutlich keine Einigung und das Meeting wurde vertagt.

EDIT

Laut Racefans.net wurde es abgelehnt

Quelle
Honda - The dream of power

h00bi
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von h00bi » 16.10.2019, 22:38

Da gehts ja nur um die Quali Rennen, nicht um das ganze Reglement.
plastikschaufel hat geschrieben:Aber Toto hat gesagt, dass [absurden Schwachsinn hier einfügen] :lol:

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Aldo » 16.10.2019, 22:40

Calvin hat geschrieben:
h00bi hat geschrieben: Der Mittwoch ist ja quasi fast rum... Hocken die noch beisammen oder warum gibts noch keine News zur wichtigsten Meeting des Jahres?
Vermutlich keine Einigung und das Meeting wurde vertagt.

EDIT

Laut Racefans.net wurde es abgelehnt

Quelle
Wenn man Alex Wurz Instagram Posts folgt, dann müsste das Meeting erst nach 20:00 Uhr begonnen haben. Die ersten Sachen werden also erst morgen durchsickern, wenn überhaupt - die Regeln selbst werden erst am 31.10. offiziell vorgestellt.

Und wie oben erwähnt geht es in deinem Post ja nur ums Wochenendformat und nicht um das Regelwerk.
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 16.10.2019, 23:07

Finnish Flash hat geschrieben:Problem sollte Ferrari, Mercedes und Renault die F1 verlassen ist, das es dann keine Motorenlieferanten mehr geben wird.

Dann würde porsche und lamborghini sofort nachziehen, wenn dass wirklich der fall wäre. Denn dann würde kein formel 1 erfahrener motorenhersteller mehr die f1 beliefern und man fängt bei null an. Und jede zukünftige neue marke könnte die f1 theoretisch "dominieren" Also ist es kein problem eig. die drohungen von den top teams sind komplett wurst. Die meisten fans sind sich einig etwas muss sich ändern. Ich bin ebenfalls ferrari fan (mehr fahrer fan aber ferrari war schon immer mein fav team) wenn sie gehen wollen sollen sie halt gehen. Ich kann damit leben. Ich kann damit sogar besser leben wenn es heißt die f1 wäre wieder spannender für uns zuschauer

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 16.10.2019, 23:13

LoK-hellscream hat geschrieben:
faybn hat geschrieben:
rik_groove hat geschrieben:
Ich hätte da nichts dagegen... Ja Technikwettkampf, Innovationen Blabla. Ich würde die Fahrer gerne auf Augenhöhe kämpfen sehen :wave:
Sehe ich auch so. Die Indycar Serie hat’s in den 90ern bewiesen, da gab es großartigen Rennsport und es waren auch Einheitschassis. Warum sollte es nicht beispielsweise drei hochkarätige Chassishersteller für die F1 geben und die Teams kaufen dort ein? Alle mit Vor- u. Nachteilen.

Doch ich höre schon die F1-Puristen schreien, dass damit die DNA undsoweiter… :mrgreen:
Wie lang hat die Indycar bzw. Champcar Serie denn so überlebt? Die ist mit wehenden Fahnen fast in der Bedeutungslosigkeit verschwunden, obwohl ihr die Formel 1 in den USA keine Konkurrenz macht. Erst jetzt geht es endlich wieder bergauf und trotzdem ist die Reichweite der IndyCar äußerst mager. Da ist die Formel 1 im TV nicht mehr weit weg in den USA.

Generell sollte sich aber jeder fragen, wieso dann nicht einfach bei jeder Einheitsserie, ob Formel, Tourenwagen etc. viel höhere Zuschauerzahlen hat, wenn das doch die große Lösung aller Probleme ist. Wieso ist die Formel 1 seit über 70 Jahren die Königsklasse des Motorsports auf 4 Rädern, wenn doch Einheits-Autos viel besser sind?
Aldo hat geschrieben: Genau das ist es doch aber! Warum soll die F1 die Regeln so legen wie sie die Hersteller möchten? Renault wollte unbedingt diese Hybrid Antriebe für 2014, weil sie insgeheim hofften daraus Kapital zu schlagen. Was ist daraus geworden? Nix!
Das ist so kurzsichtig gedacht. :facepalm:

Wenn alle Hersteller aussteigen, dann steigen auch die restlichen großen Namen der Formel 1 aus, wie Williams, wie McLaren, wie Red Bull. Ich glaube nicht, dass Haas oder Racing Point dann noch weitermachen würden. Die Serie wäre tot. Gutes Beispiel war die geplante Piratenserie vor 10 Jahren. Alle wollten dort rüber, auch die Teams, die sich für die Formel 1 neu eingeschrieben haben, da sich die Formel 1 nur lohnt, wenn man die entsprechenden Namen auch hat, gegen die man antreten kann.

Mit deiner Strategie würde es die Formel 1 also mindestens 1 Saison nicht mehr geben, eher 2, bis man mit entsprechenden Ausschreibungen eine Einheitsserie etablieren kann. Das wäre dann quasi eine GP1 ohne klingende Namen, ohne große Sponsoren und ohne großes Medien-Interesse. Die großen Fahrer würden alle in verschiedene Serien verschwinden, eine so große Häufung an Top-Fahrern hätten wir nie wieder (siehe auch bei den Indy-Cars, wo ein Alonso mal fast ein Indy 500 beim 1. Antreten gewinnt und andere Ex-Formel 1 Fahrer um die Meisterschaft kämpfen, während es umgekehrt kaum mal jemanden gelingt, von drüben in der Formel 1 Fuß zu fassen). Es wäre ein trauriger Abklatsch der ehemaligen Formel 1, der Formel-Sport würde zur Nische verkommen, der Formel 1 Titel wäre nicht mehr mehr wert, als ein Porsche Super Cup Titel. Und für den interessieren sich auch nur Motorsport-Enthusiasten und nicht die breite Masse.
Die f1 ist die serie die am meisten bezahlt an fahrern und erlaubt es diesen personen die schnellsten autos der welt zu fahren. Wenn alles einheitlich wird und die teams abhängig sind von ihren fahrern's talent, dann werden da sogar noch bessere fahrer in zukunft einsteigen.

Der grund warum gp1 kein großes medien interesse hat, ist, weil es eine schwächere formel 1 version ist. Dass dort die autos einheitlich sind spielt keine rolle. Es ist nur logisch das alle sponsoren in der bekanntesten serie sich vermarkten wollen und das ist die f1. Und der hauptgrund ist weil es die schnellsten autos sind und ja aus dem grund schauen es so viele leute. Wir haben doch alle schon als kinder angefangen die formel 1 zu schauen, und ich bezweifle dass wir damals schon gesagt haben "oh ja dieses team hat x millionen euro per Jahr zur verfügung etc etc"

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Alonso und Kimi Fan » 16.10.2019, 23:20

Aldo hat geschrieben:
Calvin hat geschrieben:
Aldo hat geschrieben:I...
Auf den Punkt gebracht.

Und anstatt man sich um die wirkliche Probleme kümmert, bringt man Schnapsideen wie das Qualifying-Rennen oder ähnliches.
Genau, das habe ich vergessen:

Diese Schnapsideen den Lauf eines Wochenendes zu verändern, hören wir doch aktuell nur weil den Herren bei LM langsam der A**** auf Grundeis geht, weil sie merken dass die Zeit um ein revolutionäres technisches Regelwerk zu bringen, bereits am auslaufen ist. Da muss nun mit Zwang irgendwas am Rennwochenende geändert werden, damit im Falle eines weiteren Bestehens der Dominanz der Topteams nicht alles zur Eintönigkeit verkommt und man damit irgendein unvorhersehbares Chaos reinbringt, was uns dann mit Spannung verkauft wird.

Gerade so Dinge wie das Rennwochenende oder die Reifen sollten aus meiner Sicht so konstant wie möglich bleiben um zu sehen ob das neue technische Regelwerk auch das verspricht was uns angepriesen wurde. Wenn dann wieder die Reifen komplett anders sind als 2020 und noch fünf anderen Parameter hinzukommen die kein Mensch versteht, weiß doch niemand wie nun das Kräfteverhältnis zur Stande gekommen ist.

Da sind wir einmal absolut gleicher meinung mit allem was du geschrieben hast :thumbs_up:

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von rik_groove » 17.10.2019, 11:24

Alonso und Kimi Fan hat geschrieben:Der grund warum gp1 kein großes medien interesse hat, ist, weil es eine schwächere formel 1 version ist. Dass dort die autos einheitlich sind spielt keine rolle. Es ist nur logisch das alle sponsoren in der bekanntesten serie sich vermarkten wollen und das ist die f1. Und der hauptgrund ist weil es die schnellsten autos sind und ja aus dem grund schauen es so viele leute.
:thumbs_up:

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von LoK-hellscream » 17.10.2019, 11:45

Aldo hat geschrieben:...
Nur weil ein Honk etwas von sich gibt, ist das gleich Fakt? Davon liest man nirgendwo was und auch ein sonst sehr gut informierter Alex Wurz hat davon noch nichts berichtet, soweit ich informiert bin. Zumal der "Ferrari-Trick" auch als genau so belegt anzusehen ist, wie Schumachers Benetton 1994 komplett mit illegaler Elektronik bestückt war. :roll:
Alonso und Kimi Fan hat geschrieben: Die f1 ist die serie die am meisten bezahlt an fahrern und erlaubt es diesen personen die schnellsten autos der welt zu fahren. Wenn alles einheitlich wird und die teams abhängig sind von ihren fahrern's talent, dann werden da sogar noch bessere fahrer in zukunft einsteigen.
Noch bessere Fahrer? Wer denn, wo fahren die denn im Moment? :lol:
Abgesehen davon, wer soll diese Fahrer denn bezahlen, wenn alles einheitlich wird und somit die großen Gelder nicht mehr fließen? :winky:
Der grund warum gp1 kein großes medien interesse hat, ist, weil es eine schwächere formel 1 version ist. Dass dort die autos einheitlich sind spielt keine rolle. Es ist nur logisch das alle sponsoren in der bekanntesten serie sich vermarkten wollen und das ist die f1. Und der hauptgrund ist weil es die schnellsten autos sind und ja aus dem grund schauen es so viele leute. Wir haben doch alle schon als kinder angefangen die formel 1 zu schauen, und ich bezweifle dass wir damals schon gesagt haben "oh ja dieses team hat x millionen euro per Jahr zur verfügung etc etc"
Hä, wovon sprichst du? Es gibt doch gar keine GP1, das ist der titulierte Name für eine Formel 1 mit Einheitsautos (nach Vorbild der früheren GP2 und GP3).

Aber zu den schnellsten Autos: Das intressiert von den ganzen Leuten, die ich kenne, die keine Hardcore-Formel-1-Fans sind, keinen auch nur die Bohne. Die sehen sich die Formel 1 an, weil dort die besten Fahrer mit Autos von Ferrari, Mercedes, McLaren, Williams usw. fahren, sprich, auf Grund der klingenden Namen. Diese Leute würden sich nie ein IndyCar-Rennen ansehen. Und das ist der Hauptmarkt der Formel 1, und nicht die Hardcore-Fans wie wir. Wir sind zwar der wichtige Kern, aber die große Masse, das sind wir nicht.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von rik_groove » 17.10.2019, 12:15

LoK-hellscream hat geschrieben:Hä, wovon sprichst du? Es gibt doch gar keine GP1, das ist der titulierte Name für eine Formel 1 mit Einheitsautos (nach Vorbild der früheren GP2 und GP3).
Ich denke er meinte Indycar...

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