Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Kommentiere hier die aktuellen News aus der Formel 1

Moderator: Mods

Antworten
Benutzeravatar
matsches
F1-Fan
Beiträge: 71
Registriert: 20.03.2011, 19:35
Lieblingsfahrer: Ayrton Senna
Lieblingsteam: McLaren

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von matsches » 15.10.2019, 12:40

Jonas_95 hat geschrieben:
faybn hat geschrieben: Klar wäre es blöd, wenn Mercedes, Red Bull und Ferrari die Formel 1 verlassen würden, aber wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen einer Rennserie mit den drei Teams, die eine Zweiklassen-Gesellschaft erzwingen oder einer, die rein aus Privat-Teams besteht, dafür aber ausgeglichener wäre, müsste ich nicht lange überlegen.
Also ich nicht.
So was gibt's ja. Nennt sich Formel 2 (oder welchen Namen es auch immer gerade trägt).
Keine Werke, alle Autos schön nah zusammen.

Ich gebe aber zu: Ich habs zweimal ausprobiert, beide Male mit dem gleichen Ergebnis:
Ich habe nach 20 Minuten weggeschaltet, weils mich nicht interessiert hat.
Der Funke springt einfach nicht über.
Da dann doch lieber die Formel 1 mit ihren 3 Werksteams.

Benutzeravatar
vettel-fan2011
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2810
Registriert: 18.03.2012, 16:45
Lieblingsfahrer: VET, LEC, ..
Lieblingsteam: Seb's Team..

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von vettel-fan2011 » 15.10.2019, 12:53

Macht doch genau das was ihr vorhattet. Lasst die Teams da einfach raus..
Bild
Bild

Benutzeravatar
Dr_Witzlos
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3857
Registriert: 18.06.2016, 19:38
Lieblingsfahrer: VET, RAI, MSC, VES, ALO, LEC
Lieblingsteam: Ferrari, RedBull
Wohnort: irgendwo im tiefsten Osten der Republik

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Dr_Witzlos » 15.10.2019, 13:08

LoK-hellscream hat geschrieben:
Dr_Witzlos hat geschrieben:
toddquinlan hat geschrieben:Als erstes sollte man das Vetorecht von Ferrari abschaffen
Ganz deiner Meinung

In dieser Weise kann man auch ein Ferkel zur Sau machen, in dem man ein Team macht verleiht.
Ferrari setzt es eh nie ein. Unter der neuen Führung droht man nichtmal mehr, es einzusetzen. Ich habe lieber ein zufriedenes Ferrari-Team mit Vetorecht, als ein unzufriedenes Ferrari-Team ohne Vetorecht, da es dabei rein um den Status geht, das man dieses einsetzen könnte.
Lass Mal mich Ferrari-Präsident sein und ich zeige Mal das absurdum dahinter.

Benutzeravatar
LoK-hellscream
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3799
Registriert: 29.06.2009, 14:54
Lieblingsteam: Williams
Wohnort: Österreich

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von LoK-hellscream » 15.10.2019, 13:55

matsches hat geschrieben:Also ich nicht.
So was gibt's ja. Nennt sich Formel 2 (oder welchen Namen es auch immer gerade trägt).
Keine Werke, alle Autos schön nah zusammen.

Ich gebe aber zu: Ich habs zweimal ausprobiert, beide Male mit dem gleichen Ergebnis:
Ich habe nach 20 Minuten weggeschaltet, weils mich nicht interessiert hat.
Der Funke springt einfach nicht über.
Da dann doch lieber die Formel 1 mit ihren 3 Werksteams.
Wir brauchen beiden, Privat- und Werksteams, die sich auf höchstem Niveau matchen. Wichtig ist halt, die Kosten zu senken und die Ingenieure so weit zu beschneiden, dass die Abstände sich halbwegs in Grenzen halten. Aber wir brauchen Werksteams, genau wie wir Privatteams brauchen. Das macht die Formel 1 aus.

CompraF1
Testfahrer
Beiträge: 881
Registriert: 12.08.2010, 12:43
Lieblingsfahrer: Kevin Magnussen
Lieblingsteam: Jordan, Minardi
Wohnort: In Thüringen

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von CompraF1 » 15.10.2019, 14:09

Jonas_95 hat geschrieben:
faybn hat geschrieben:War mir klar, dass es eher eine Evolution als eine Revolution wird.
Es ist mir ein Rätsel, wieso die FIA/LM noch immer vor den Herstellern bzw Topteams kuscht.
Man wird es eh niemandem 100%ig Recht machen, da sollten die Veranstalter doch einfach ihre Idee durchdrücken und fertig.
Sehe ich auch so. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, warum die Drohungen der Top-Teams ein derartiges Gewicht haben. Klar wäre es blöd, wenn Mercedes, Red Bull und Ferrari die Formel 1 verlassen würden, aber wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen einer Rennserie mit den drei Teams, die eine Zweiklassen-Gesellschaft erzwingen oder einer, die rein aus Privat-Teams besteht, dafür aber ausgeglichener wäre, müsste ich nicht lange überlegen.

Generell wird bei dieser Diskussion so getan, als seien die Big Player das Fundament der Formel 1 - das sehe ich anders.
Also ganz so einfach ist es nicht. Nur meine Meinung, aber die Formel 1 braucht Ferrari. Klar sind Duelle bei den Privaten geil und spannend aber die breite Masse erreicht man nun mal mehr mit Marken. Von daher ist Ferrari einfach eine Hausmarke die zurecht sich auch Freiheiten erlauben kann und aus meinen Augen auch darf.
Faszination Gaston Mazzacane und Minardi

CompraF1
Testfahrer
Beiträge: 881
Registriert: 12.08.2010, 12:43
Lieblingsfahrer: Kevin Magnussen
Lieblingsteam: Jordan, Minardi
Wohnort: In Thüringen

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von CompraF1 » 15.10.2019, 14:13

LoK-hellscream hat geschrieben:
matsches hat geschrieben:Also ich nicht.
So was gibt's ja. Nennt sich Formel 2 (oder welchen Namen es auch immer gerade trägt).
Keine Werke, alle Autos schön nah zusammen.

Ich gebe aber zu: Ich habs zweimal ausprobiert, beide Male mit dem gleichen Ergebnis:
Ich habe nach 20 Minuten weggeschaltet, weils mich nicht interessiert hat.
Der Funke springt einfach nicht über.
Da dann doch lieber die Formel 1 mit ihren 3 Werksteams.
Wir brauchen beiden, Privat- und Werksteams, die sich auf höchstem Niveau matchen. Wichtig ist halt, die Kosten zu senken und die Ingenieure so weit zu beschneiden, dass die Abstände sich halbwegs in Grenzen halten. Aber wir brauchen Werksteams, genau wie wir Privatteams brauchen. Das macht die Formel 1 aus.
In erster Linie bräuchten wir überhaupt Teams. Wenn das so weiter geht besteht schon die Gefahr das Renault ( ausbleibender Erfolg) und Williams ( ausbleibender.. ja da fehlt irgendwie alles) irgendwann den Stecker ziehen. Und eine Formel 1 mit 14 oder 16 Autos ist mehr als traurig.
Faszination Gaston Mazzacane und Minardi

Benutzeravatar
Formel Heinz
F1-Pilot
F1-Pilot
Beiträge: 2203
Registriert: 14.01.2015, 17:42

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Formel Heinz » 15.10.2019, 14:22

CompraF1 hat geschrieben: In erster Linie bräuchten wir überhaupt Teams. Wenn das so weiter geht besteht schon die Gefahr das Renault ( ausbleibender Erfolg) und Williams ( ausbleibender.. ja da fehlt irgendwie alles) irgendwann den Stecker ziehen. Und eine Formel 1 mit 14 oder 16 Autos ist mehr als traurig.
18 Autos sind für mich da irgendwie die "Schmerzgrenze", alles darüber ist schön aber darunter fühlt sich ein Rennen einfach "leer" an (siehe z.B. Audi R8 Cup wo meist nur so um die 12 Fahrzeuge starten), selbst wenn das Racing gut sein sollte.
e=3=π

CptMiller
F1-Fan
Beiträge: 37
Registriert: 02.11.2015, 16:41
Lieblingsfahrer: Kimi
Lieblingsteam: Ferrari

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von CptMiller » 15.10.2019, 14:35

Eigentlich könnte Ferrari glücklich sein, je mehr Änderungen desto besser. Es ist ja offensichtlich, dass sie gegen Mercedes kein Land sehen, egal ob sie mal kurzzeitig schneller sind oder nicht.
Aber auch abgesehen davon, womit will man denn drohen? Ferrari verdankt seine Bekanntheit einzig und allein der Formel 1.Ob die wirklich an dem Ast sägen würden, auf dem sie sitzen?
Bei Red Bull und Mercredes ist das etwas anderes, die sind auf die F1 nicht so angewiesen.

Hoffentlich wird jetzt nich wieder alles bis zur Unkenntlichkeit verwässert... :think:

Benutzeravatar
matsches
F1-Fan
Beiträge: 71
Registriert: 20.03.2011, 19:35
Lieblingsfahrer: Ayrton Senna
Lieblingsteam: McLaren

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von matsches » 15.10.2019, 15:11

CptMiller hat geschrieben:Eigentlich könnte Ferrari glücklich sein, je mehr Änderungen desto besser. Es ist ja offensichtlich, dass sie gegen Mercedes kein Land sehen, egal ob sie mal kurzzeitig schneller sind oder nicht.
Aber auch abgesehen davon, womit will man denn drohen? Ferrari verdankt seine Bekanntheit einzig und allein der Formel 1.Ob die wirklich an dem Ast sägen würden, auf dem sie sitzen?
Bei Red Bull und Mercredes ist das etwas anderes, die sind auf die F1 nicht so angewiesen.

Hoffentlich wird jetzt nich wieder alles bis zur Unkenntlichkeit verwässert... :think:
Ich glaube aber nicht, dass es wirklich am Auto liegt.
Es liegt an allem: An Prozessen, an Taktiken, an Abläufen, an der Führung, an Konstanz.

Erneut gab es eine Doppelpole in Japan und wieder hats trotz des konkurrenzfähigen Autos nur zu P2 und P4 gereicht.
Ich glaube daher gar nicht, dass ein komplett anderes technisches Reglement Ferrari helfen würde. Von der Technik sind sie heute bereits bei der Musik.
Renault sieht das naturgemäß anders, die sind in einer ganz anderen Situation.
Ihnen würde eine radikale Regeländerung stärker helfen.

Benutzeravatar
terraPole
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3455
Registriert: 04.07.2011, 10:13
Lieblingsfahrer: VET HAM ALO VER
Lieblingsteam: FER MER RB
Wohnort: Potsdam

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von terraPole » 15.10.2019, 15:32

Formel-1-Fan hat geschrieben:
reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Schade, dass der Artikel den wesentlichen Punkt nicht erwähnt:

Ende 2020 läuft das Concorde Agreement (eigentlich individuelle Verträge) aus und damit haben die Teams keine Stimmrechte, die Entscheidungen des FIA Weltrats zu blockieren. Nur Ferrari sitzt im Weltrat, hat aber nur eine Stimme und kein Vetorecht mehr.

Es liegt also an der FIA/FOM durchzudrücken, was sie durchdrücken wollen. Die Teams können lediglich mit Ausstieg drohen.
Dass Fettmarkierte vor allen Dingen hätte man erwähnen sollen. Dass das Concorde Aggreement und damit die allgemeinen Mitbestimmungsrechte der Teams Ende 2020 entfallen, war mir ja bewusst, nicht allerdings, dass auch Ferraris Vetorecht davon betroffen ist.
Das Vetorecht entfällt aber erst nach 2020 und da JETZT die Regeln bestimmt werden sollen hat Ferrari noch die macht die nächsten 5-10 Jahre zu “boykottieren“.
Oder sehe ich das falsch?
Ich kann mir nicht vorstellen dass man die Regeln für 2021 erst am Ende nächsten Jahres festlegt..dann hätten die Teams ja nur wenige Wochen um zu entwickeln.

Benutzeravatar
Zappelfilip
F1-Fan
Beiträge: 20
Registriert: 17.09.2019, 09:46

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Zappelfilip » 15.10.2019, 15:34

Ich denke dieses ganze Vetorecht und Verteilungsschlüssel-Schrott war in der (schon etwas weiter zurückliegenden) Vergangenheit ganz sinnvoll um wenigstens die Rumpf-Teams in der F1 zu halten. Damals war auf der Technik-Seite aber auch noch viel mehr Innovations-Potenzial, so dass ein findiger Ingineur eines Mittelfeldteams noch was rausholen konnte. Ist aber jetzt auch schon seit 20 - 25 Jahren überholt. Und irgendwie kommt es mir so vor als würde ebenfalls seit dieser Zeit von Fan-Seite und kleineren Teams darüber (zu Recht) rumgemotzt, dass die Top Drei Teams alles "bestimmen"können und das meiste Geld haben.
Ich bin, wie viele hier, der Meinung Liberty oder die FOM oder wer auch immer das Sagen hat, soll die Regeln so gestallten, wie sie es für richtig halten. Und wenn es denen dabei "nur" um´s Geld verdienen geht, um so besser. Das hat nämlich den für alle Beteiligten positiven Effekt, dass das Racing automatisch besser wird. Denn wenn das Racing besser ist, fahren mehr Leute an die Strecken, schalten mehr Leute den TV an. Das heißt höhere Einnahmen, besser Investitions-Möglichkeiten, um eine noch bessere Show zu bieten.
Bin seid ein paar Jahren voll auf NFL und das System überzeugt echt. Gleiches Budget für alle und die Saison-schlechtesten Teams dürfen sich für die neue Saison als erste im Spieler-Pool bedienen.
Sollen Ferrari und Mercedes doch ihre eigene Rennserie machen. Tun sie aber eh nicht. Dann sollen sie halt zu Hause bleiben.
"Es hat einen größeren Einfluss auf die Umwelt, dass Lewis Veganer geworden ist ..."
Otmar Szafnauer, findet Umweltschutz in der Formel 1 überbewertet. :mrgreen:
(Quelle: motorsport-total.com)

Benutzeravatar
Zappelfilip
F1-Fan
Beiträge: 20
Registriert: 17.09.2019, 09:46

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Zappelfilip » 15.10.2019, 15:39

CompraF1 hat geschrieben:
Jonas_95 hat geschrieben:
faybn hat geschrieben:War mir klar, dass es eher eine Evolution als eine Revolution wird.
Es ist mir ein Rätsel, wieso die FIA/LM noch immer vor den Herstellern bzw Topteams kuscht.
Man wird es eh niemandem 100%ig Recht machen, da sollten die Veranstalter doch einfach ihre Idee durchdrücken und fertig.
Sehe ich auch so. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, warum die Drohungen der Top-Teams ein derartiges Gewicht haben. Klar wäre es blöd, wenn Mercedes, Red Bull und Ferrari die Formel 1 verlassen würden, aber wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen einer Rennserie mit den drei Teams, die eine Zweiklassen-Gesellschaft erzwingen oder einer, die rein aus Privat-Teams besteht, dafür aber ausgeglichener wäre, müsste ich nicht lange überlegen.

Generell wird bei dieser Diskussion so getan, als seien die Big Player das Fundament der Formel 1 - das sehe ich anders.
Also ganz so einfach ist es nicht. Nur meine Meinung, aber die Formel 1 braucht Ferrari. Klar sind Duelle bei den Privaten geil und spannend aber die breite Masse erreicht man nun mal mehr mit Marken. Von daher ist Ferrari einfach eine Hausmarke die zurecht sich auch Freiheiten erlauben kann und aus meinen Augen auch darf.
Ferrari ist aber nicht die Formel 1. Die Formel 1 ist vielleicht ein bisschen Ferrari... Aber, wie oft sind in der Vergangenheit schon andere Werks-Teams nicht in die Formel 1 gekommen, gerade wegen solchen Extra-Würsten für Ferrari, McLaren, Mercedes. Meiner Meinung nach ist auch eine Kostengedeckelte Formel 1 noch attraktiv genug um andere Marken anzulocken.
"Es hat einen größeren Einfluss auf die Umwelt, dass Lewis Veganer geworden ist ..."
Otmar Szafnauer, findet Umweltschutz in der Formel 1 überbewertet. :mrgreen:
(Quelle: motorsport-total.com)

Benutzeravatar
afa1515
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3067
Registriert: 16.02.2010, 16:48
Lieblingsfahrer: Leclerc, Perez
Lieblingsteam: Sauber (Alfa)
Wohnort: Österreich

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von afa1515 » 15.10.2019, 15:50

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Ende 2020 läuft das Concorde Agreement (eigentlich individuelle Verträge) aus und damit haben die Teams keine Stimmrechte, die Entscheidungen des FIA Weltrats zu blockieren. Nur Ferrari sitzt im Weltrat, hat aber nur eine Stimme und kein Vetorecht mehr.
Ja aber bis dahin hat man's noch, und die Teams können mit ihrer Stimme trotzdem noch in die Zukunft hinein planen.
Dann kann die F1 Group erst ab 2021 wirklich selbst durchdrücken was sie wollen.

Zappelfilip hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist auch eine Kostengedeckelte Formel 1 noch attraktiv genug um andere Marken anzulocken.
Der Motorsport wird im allgemeinen attraktiver. WEC reduziert die Kosten durch Hypercar-Reglement stark. Die FE ist vergleichsweise "gratis". Dann hat man noch einen eventuell Zusammenschluss zwischen SuperGT und DTM. Und die GT3-Serien wachsen ja auch stark, wobei das eher unter Kundensport fallen dürfte.

Mit dem Budgetcap allein wird man nicht viel erreichen, wenn neue Teams trotzdem ewig brauchen um Siege einfahren zu können. Da kann ich mit weniger Budget noch in sämtlichen anderen Rennserien um Siege und Titel kämpfen.

Benutzeravatar
toddquinlan
Weltmeister
Weltmeister
Beiträge: 9293
Registriert: 06.03.2013, 01:44
Lieblingsfahrer: Stefan Bellof

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von toddquinlan » 15.10.2019, 16:06

CompraF1 hat geschrieben: Also ganz so einfach ist es nicht. Nur meine Meinung, aber die Formel 1 braucht Ferrari. Klar sind Duelle bei den Privaten geil und spannend aber die breite Masse erreicht man nun mal mehr mit Marken. Von daher ist Ferrari einfach eine Hausmarke die zurecht sich auch Freiheiten erlauben kann und aus meinen Augen auch darf.
und ich sehe das genau anders herum: Ferrari braucht die Formel 1 viel nötiger als die Formel 1 Ferrari.

Ohne Formel 1 hat Ferrari genau null Motorsportwert, die Formel 1 ist das einzige Pfund mit dem Ferrari wuchern kann. Ohne das ist Ferrari genauso bedeutungslos wie Lamborghini.

Benutzeravatar
LoK-hellscream
Pole-Sitter
Pole-Sitter
Beiträge: 3799
Registriert: 29.06.2009, 14:54
Lieblingsteam: Williams
Wohnort: Österreich

Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von LoK-hellscream » 15.10.2019, 16:06

CompraF1 hat geschrieben:In erster Linie bräuchten wir überhaupt Teams. Wenn das so weiter geht besteht schon die Gefahr das Renault ( ausbleibender Erfolg) und Williams ( ausbleibender.. ja da fehlt irgendwie alles) irgendwann den Stecker ziehen. Und eine Formel 1 mit 14 oder 16 Autos ist mehr als traurig.
Williams wird den Stecker nicht ziehen, so lange man genug Geld hat. Da man in normalen Jahren immer ein positives Ergebnis erwirtschaften kann, sollte spätestens ab 2021 wieder genug Geld da sein, um zumindest überleben und punkten zu können, wenn man ordentliche Arbeit abliefert.

Bei Renault wird man sehen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das Team jemand übernehmen würde, wenn Renault abspringt. Die Infrastruktur wurde gerade erneuert, das ist das perfekte Team um einzusteigen. Und irgendwer findet sich meistens, wenn eine super Infrastruktur vorhanden ist.

Antworten