Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

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Redaktion
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Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Redaktion » 15.10.2019, 09:32

Ursprünglich hatte Liberty große Pläne für das Formel-1-Reglement ab 2021 - Kurz vor dem entscheidenden Treffen ist aber vieles bereits auf der Strecke geblieben © LAT Wie groß werden die Veränderungen in der Formel 1 ab 2021 wirklich? Am 31. Oktober sollen die Regeln für die Formel-1-Saison 2021 stehen. Bevor es soweit ist, wird es am Mittwoch (16. Oktober) in Paris noch ein letztes Treffen von FIA, Liberty Media, Teams und Vertretern der GPDA geben. Und obwohl die Deadline immer näher rückt, herrscht unter den Teams noch immer große Uneinigkeit darüber, wie die Königsklasse ab 2021 aussehen soll.

Fakt ist, dass es für die neuen Regeln keine Zustimmung der Teams braucht. Trotzdem setzen FIA und Liberty auf Gespräche, statt den Akteuren einfach ein Reglement aufs Auge zu drücken. Und hier ist in den vergangenen Monaten klar geworden, dass es viele Gegner des aktuellen Konzepts gibt. Angeblich sollen sogar lediglich vier der zehn Teams für die von Liberty vorgeschlagenen Regeln sein.

So berichtet 'auto motor und sport', dass nur Renault, McLaren, Alfa Romeo und Williams zu den Befürworten gehören. Die drei Top-Teams Mercedes, Ferrari, Red Bull und ihre "B-Teams" Racing Point, Haas und Toro Rosso seien dafür, dass man beim aktuellen Reglement bleibe. Das gilt jedoch als ausgeschlossen, weshalb man nun ein alternatives Konzept für die Autos 2021 vorbereitet habe.Viele Ideen schon wieder gestrichen oder verschobenDieses soll die gleichen Ziele erreichen wie Libertys Vorschlag, nämlich vor allem, den Abtriebsverlust zu reduzieren, wenn man hinter einem anderen Auto fährt. Gleichzeitig soll es den Ingenieuren aber mehr Freiheiten bieten. Doch Streitpunkt ist aktuell nicht nur die Aerodynamik der Boliden. Es geht zum Beispiel auch um Standardteile, von denen zuletzt bereits einige wieder gestrichen wurden. Unsere Vision für die Formel 1 2021 Offiziell gibt es noch kein Reglement für die Formel-1-Saison 2021. Wir haben uns trotzdem schon einmal Gedanken darüber gemacht, was wir gerne sehen Weitere Formel-1-Videos Einheitsbremsen und -getriebe wurden beispielsweise schon wieder abgeblasen, und auch das für 2021 geplante Heizdeckenverbot ist zunächst einmal vom Tisch. Ein groß überarbeitetes Motorenkonzept wird es ebenfalls nicht geben. Wenn jetzt auch an den Autos noch einmal nachgebessert werden sollte, stellt sich die Frage, was von der ursprünglich geplanten großen Revolution 2021 noch übrig bleibt."Die Dinge wurden ein bisschen verwässert. Kostendeckel, bessere Einnahmenverteilung ... Diese Dinge kommen, aber nicht auf dem Level, das einige der kleineren Teams haben wollten", berichtet Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer und erklärt: "Wenn man sich das anschaut, dann ist es vermutlich ein Kompromiss. Die großen Teams wollten wahrscheinlich gar nichts [ändern]."Horner witzelt: Brexit-Deal wahrscheinlicher ...Vor dem entscheidenden Treffen in Paris gab es bereits zwei kleinere Meetings im Rahmen des Japan-GP. Und offenbar sind die Gräben zwischen den einzelnen Fraktionen noch immer ziemlich groß. Als er von 'Sky' auf einen Vergleich zum Brexit angesprochen wird, witzelt Teamchef Christian Horner: "Ich denke, Boris Johnson ist näher an einem Deal dran als wir ..."

"Es geht langsam in die richtige Richtung", zeigt er sich zumindest vorsichtig optimistisch und erklärt: "Es gab in dieser Woche einige konstruktive Gespräche. Wir haben am Mittwoch ein Treffen, das noch einmal sehr wichtig wird. Aber insgesamt nähern sich beide Seiten an. Hoffentlich haben wir am Ende des Monats ein vernünftiges Reglement." Klar ist aber, dass dieses Reglement nicht allen schmecken wird. Fotostrecke: Die zehn denkwürdigsten F1-Regeländerungen © LAT #10: Fahren dürfen nur die Hinterbänkler - Sie ist der große Trumpf der Williams-Mannschaft. Doch nicht nur deshalb will die FIA der aktiven Radaufhängung beim Kanada-Grand-Prix 1993 einen Riegel vorschieben. Die fortschrittliche, aber unglaublich kostenintensive Technik wird von den Kommissaren bei der technische Abnahme als Fahrhilfe eingestuft und bei allen Teams für nicht-regelkonform befunden worden. Gleiches gilt für die Autos, die auf eine Traktionskontrolle setzten.Hintergrund: Die Systeme beeinflussen hydraulisch die Aerodynamik respektive entziehen dem Piloten teilweise die Kontrolle über den Vortrieb. Es entsteht die Drohkulisse, dass die Scuderia-Italia-Hinterbänkler Michele Alboreto und Luca Badoer die einzigen Starter in Montreal sind. Das Verbot wird bis Anfang 1994 aufgeschoben, dann aber durchgesetzt. Denn während einige Teams die Neuerungen so klein wir möglich halten wollen, spricht McLaren-Boss Zak Brown beispielsweise von "radikalen Veränderungen", die die Königsklasse brauche. Ihm geht es vor allem um die Kosten. "Ich denke, die Formel 1 gibt viel zu viel aus", erklärt er. Man könne den Fans auch mit weniger Geld eine gute Show bieten, "worum es im Motorsport in erster Linie gehen sollte."

Außerdem fordert er "engeres Racing und mehr Unvorhersehbarkeit". Brown erklärt: "Ich denke, die Formel 1 bewegt sich in die richtige Richtung. Sie braucht einige drastische Veränderungen, und ich bin zuversichtlich, dass die 2021 kommen werden." Das würde dann gegen die Wünsche der drei Top-Teams gehen. Ferrari-Teamchef Mattia Binotto erklärt, dass es noch immer "viele offene Punkte" gebe.Wird Ferrari sein Veto-Recht nutzen?"Es ist momentan sehr schwer zu sehen, was das Ergebnis all dieser Diskussionen sein wird", grübelt er und erklärt: "Es gibt verschiedene Interessen bei den Teams untereinander, zwischen Teams und der Formel 1 [Liberty] und zwischen Teams und der FIA. Wir als Ferrari beabsichtigen, unsere Rolle dabei zu spielen." Wegen Ferraris Bedeutung in der Geschichte der Formel 1 habe man eine "wichtige Stimme".Theoretisch hat Ferrari - als einziges der zehn Formel-1-Teams - ein Veto-Recht, mit dem man neue Regeln blockieren kann. Binotto stellt allerdings klar, dass die Scuderia nicht plane, dieses tatsächlich einzusetzen. "Ich denke nicht, dass das passieren sollte. Wir haben momentan eine gute und offene Diskussion [...], und ich bin zuversichtlich, dass wir am Ende den richtigen Kompromiss finden werden." Erklärt: So funktioniert der neue "Ground-Effect" Das geplante Reform-Reglement für die Formel 1 2021 beinhaltet die Rückkehr zum "Ground-Effect", aber was bedeutet das? Wir erklären es! Weitere Formel-1-Videos Die groben Wünsche von Ferrari nennt er auch noch einmal: "Es sollte mehr Freiheiten bei der Aerodynamik geben, die DNA [der Formel 1] muss bleiben. Es muss ein leistungsorientierter Sport sein und nicht nur eine Show. [...] Aber die Liste ist lang." Auch deswegen wird es spannend, was bei dem finalen Treffen am Mittwoch letztendlich herauskommt."Über irgendetwas muss der Motorsport-Weltrat am 31. [Oktober] abstimmen", erinnert Otmar Szafnauer. Dann sollen die Regeln auch offiziell finalisiert und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Klar ist dabei nach aktuellem Stand nur eins: Zufrieden werden mit dem neuen Reglement auf jeden Fall nicht alle sein - ganz egal, wie es dann aussieht.
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Rot234 » 15.10.2019, 09:52

So berichtet 'auto motor und sport', dass nur Renault, McLaren, Alfa Romeo und Williams zu den Befürworten gehören.
Die Davids gegen die Goliaths+Anhängseln.
Allein diese Situation sollte für Liberty ein Ansporn sein ihre Vorstellungen von einem Reglement eiskalt durchzuziehen.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von modernf1bodyguard » 15.10.2019, 10:27

Tja, McLaren ist in der Diskussion leider nur Level 1 Crook während Ferrari Level 100 Boss ist. Nee jetzt mal ohne Spaß, wenn die Top-Teams ihre Goons schicken und damit dafür sorgen, dass alles so bleibt wie zuvor, können die EDIT mir gestohlen bleiben und ich scheiß auf die Formel 1, ich habe mich jetzt viel zu sehr auf neue Aero mit schöneren, effizienteren Fahrzeugen gefreut.
Zuletzt geändert von BT46B am 15.10.2019, 14:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Dr_Witzlos » 15.10.2019, 10:41

Ohne Scheiß.

Es war voll abzusehen, dass es ein Rohrkreppierer wird.

Keine neuen Teams in der F1, keine neuen Antriebe. Keine Regeln was Heizdecken betrifft und ich hoffe, dass wenigstens die Open-Source-Idee umgesetzt wird und es den Teams frei steht, vom anderen Team Teile zu kopieren. Aber selbst das wird ein .... Richtig.... Rohrkreppierer

Vielen Dank für gar nichts.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 15.10.2019, 10:45

Schade, dass der Artikel den wesentlichen Punkt nicht erwähnt:

Ende 2020 läuft das Concorde Agreement (eigentlich individuelle Verträge) aus und damit haben die Teams keine Stimmrechte, die Entscheidungen des FIA Weltrats zu blockieren. Nur Ferrari sitzt im Weltrat, hat aber nur eine Stimme und kein Vetorecht mehr.

Es liegt also an der FIA/FOM durchzudrücken, was sie durchdrücken wollen. Die Teams können lediglich mit Ausstieg drohen.
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Jonas_95
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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Jonas_95 » 15.10.2019, 10:46

Oh mein Gott...Sollte tatsächlich ein Großteil so bleiben wie er jetzt ist, kehre ich der Formel 1 endgültig den Rücken. Einfach gar keinen Bock mehr auf diese Zwei-Klassen-Gesellschaft.

Klar wird es immer Teams geben, die konstant besser als andere sind. Aber dass ein Sainz ein Wunder-Rennen nach dem nächsten fährt und trotzdem nur gerade so nicht überrundet wird, ist nicht mehr hinzunehmen.

Als "Sieger der der Formel 1.5" würde ich mir echt verarscht vorkommen. Machst alle richtig, liegst aber trotzdem hinter einem Fahrer der Top-Teams, der nur das nötigste erreicht. Das MUSS sich ändern. Nicht nur für die Spannung, sondern auch für die Wertschätzung der wirklich großen Talente, die im Mittelfeld seit Jahren versauern.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Formel-1-Fan » 15.10.2019, 10:56

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Schade, dass der Artikel den wesentlichen Punkt nicht erwähnt:

Ende 2020 läuft das Concorde Agreement (eigentlich individuelle Verträge) aus und damit haben die Teams keine Stimmrechte, die Entscheidungen des FIA Weltrats zu blockieren. Nur Ferrari sitzt im Weltrat, hat aber nur eine Stimme und kein Vetorecht mehr.

Es liegt also an der FIA/FOM durchzudrücken, was sie durchdrücken wollen. Die Teams können lediglich mit Ausstieg drohen.
Dass Fettmarkierte vor allen Dingen hätte man erwähnen sollen. Dass das Concorde Aggreement und damit die allgemeinen Mitbestimmungsrechte der Teams Ende 2020 entfallen, war mir ja bewusst, nicht allerdings, dass auch Ferraris Vetorecht davon betroffen ist.

Dann hoffen wir also mal, dass die FIA und LM hier einmal Eier beweisen und das Reglement knallhart durchdrücken. Den Teams bei den Regeln Mitsprachrechte einzuräumen,w ar m.E. überhaupt der größte Fehler, den man je gemacht hat. Demnächst können dann bei der nächsten Regeländerung im Fußball die internationalen Topclubs noch darüber abstimmen, wie sie denn in Zukunft gerne das Abseits geregelt hätten. :roll:

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von faybn » 15.10.2019, 11:03

War mir klar, dass es eher eine Evolution als eine Revolution wird.
Es ist mir ein Rätsel, wieso die FIA/LM noch immer vor den Herstellern bzw Topteams kuscht.
Man wird es eh niemandem 100%ig Recht machen, da sollten die Veranstalter doch einfach ihre Idee durchdrücken und fertig.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Jonas_95 » 15.10.2019, 11:30

faybn hat geschrieben:War mir klar, dass es eher eine Evolution als eine Revolution wird.
Es ist mir ein Rätsel, wieso die FIA/LM noch immer vor den Herstellern bzw Topteams kuscht.
Man wird es eh niemandem 100%ig Recht machen, da sollten die Veranstalter doch einfach ihre Idee durchdrücken und fertig.
Sehe ich auch so. Ehrlich gesagt weiß ich auch nicht, warum die Drohungen der Top-Teams ein derartiges Gewicht haben. Klar wäre es blöd, wenn Mercedes, Red Bull und Ferrari die Formel 1 verlassen würden, aber wenn ich mich entscheiden müsste, zwischen einer Rennserie mit den drei Teams, die eine Zweiklassen-Gesellschaft erzwingen oder einer, die rein aus Privat-Teams besteht, dafür aber ausgeglichener wäre, müsste ich nicht lange überlegen.

Generell wird bei dieser Diskussion so getan, als seien die Big Player das Fundament der Formel 1 - das sehe ich anders.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Number2 » 15.10.2019, 11:40

Redaktion hat geschrieben:Klar ist dabei nach aktuellem Stand nur eins: Zufrieden werden mit dem neuen Reglement auf jeden Fall nicht alle sein - ganz egal, wie es dann aussieht.
Und genau hier sollte man dann konsequenterweise sagen: NA UND? Die Fans werden auf jeden Fall zufrieden sein, denn schlimmstenfalls geht es so weiter wie bisher. Schade eigentlich, dass dieses Jahr die Ticketverkaufszahlen an den meisten Strecken suggerieren (rein subjektiv von der Besetzung der Tribünen her), dass es ja gut läuft.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von faybn » 15.10.2019, 11:55

Number2 hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:Klar ist dabei nach aktuellem Stand nur eins: Zufrieden werden mit dem neuen Reglement auf jeden Fall nicht alle sein - ganz egal, wie es dann aussieht.
Und genau hier sollte man dann konsequenterweise sagen: NA UND? Die Fans werden auf jeden Fall zufrieden sein, denn schlimmstenfalls geht es so weiter wie bisher. Schade eigentlich, dass dieses Jahr die Ticketverkaufszahlen an den meisten Strecken suggerieren (rein subjektiv von der Besetzung der Tribünen her), dass es ja gut läuft.
Und der Witz ist ja auch, dass die großen Teams denken, dass es gut läuft: sie wollen alles am liebsten so lassen, wie es momentan ist. Hauptsache, der eigene Vorsprung geht nicht flöten. Ohne radikale neue Regeln wird es auch weiterhin eine Zweiklassengesellschaft geben mit null Abwechselung auf dem Treppchen. :thumbs_down:

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von toddquinlan » 15.10.2019, 11:56

Als erstes sollte man das Vetorecht von Ferrari abschaffen

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Dr_Witzlos » 15.10.2019, 12:16

faybn hat geschrieben:War mir klar, dass es eher eine Evolution als eine Revolution wird.
Es ist mir ein Rätsel, wieso die FIA/LM noch immer vor den Herstellern bzw Topteams kuscht.
Man wird es eh niemandem 100%ig Recht machen, da sollten die Veranstalter doch einfach ihre Idee durchdrücken und fertig.
Streng genommen sprechen wir von einer Devolution. Die Formel 1 schafft sich ab.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von Dr_Witzlos » 15.10.2019, 12:18

toddquinlan hat geschrieben:Als erstes sollte man das Vetorecht von Ferrari abschaffen
Ganz deiner Meinung

In dieser Weise kann man auch ein Ferkel zur Sau machen, in dem man ein Team macht verleiht.

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Re: Letztes Treffen am Mittwoch: Wie groß wird die F1-Revolution 2021 wirklich?

Beitrag von LoK-hellscream » 15.10.2019, 12:25

Dr_Witzlos hat geschrieben:
toddquinlan hat geschrieben:Als erstes sollte man das Vetorecht von Ferrari abschaffen
Ganz deiner Meinung

In dieser Weise kann man auch ein Ferkel zur Sau machen, in dem man ein Team macht verleiht.
Ferrari setzt es eh nie ein. Unter der neuen Führung droht man nichtmal mehr, es einzusetzen. Ich habe lieber ein zufriedenes Ferrari-Team mit Vetorecht, als ein unzufriedenes Ferrari-Team ohne Vetorecht, da es dabei rein um den Status geht, das man dieses einsetzen könnte.

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