"Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

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"Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Redaktion » 12.10.2019, 09:55

Die Formel 1 muss ihr Programm in Suzuka in zwei Tagen abhalten: Für die Fahrer könnte das Vorbild für ein generell kürzeres Format sein © LAT Schon am Freitag herrschte in Suzuka reger Fahrbetrieb Im Zuge der Regeländerungen ab 2021 zieht die Formel 1 auch eine Abkehr vom traditionellen Zeitplan in Erwägung - einerseits um das Programm etwas knackiger zu machen, andererseits um die Arbeitsbelastung bei einer steigenden Anzahl Rennen etwas zu minimieren.

In Suzuka wird die Formel 1 durch Taifun Hagibis zu ihrem Glück gezwungen und muss alles auf zwei Tage verkürzen. Das dritte Training fällt ersatzlos ins Wasser, das Qualifying wird am Sonntagvormittag vor dem Rennen abgehalten.

Bei den Fahrern kommt das ziemlich gut an. Schon der Freitag war etwas aufregender, weil das zweite Training möglicherweise einen Einfluss auf die Startaufstellung haben könnte, sodass neben den Longruns auch noch Qualifying-Versuche gefahren wurden.

"Wir haben einen guten Motorenmodus benutzt, und ich habe das wirklich für ein gutes Format gehalten", sagt Romain Grosjean, einer der Vorsitzenden der Fahrervereinigung GPDA. Er könnte sich vorstellen, das öfter so zu machen: "Du hast eineinhalb Stunden, du hast Reifen, du hast Zeit, du musst am Nachmittag Longruns fahren, willst aber auch schnelle Runden drehen. Also gibt es viel Action."Zwei Tage reichen ausDer Franzose erachtet es als sinnvoll, das Programm auf zwei Tage zu verkürzen, und rennt damit bei seinen Kollegen offene Türen ein: "In der Formel 1 haben wir zu viel Trainingszeit. Wir brauchen gar nicht vier Stunden", sagt Daniel Ricciardo. Zumal man aufgrund der Reifensituation und dem Schonzwang für Motoren und anderes Material ohnehin nur eingeschränkt fährt. Übersicht: Der Formel-1-Kalender 2020 Mit 22 Rennen erwartet uns 2020 die längste Formel-1-Saison aller Zeiten - allerdings ohne einen Grand Prix in Deutschland. Wir liefern einen Überblic Weitere Formel-1-Videos "Ich denke, man schafft in zwei Tagen genug", sagt der Renault-Pilot weiter. "Warum nicht? Mich stört das nicht", stimmt auch Daniil Kwjat zu. Genau wie Nico Hülkenberg: "Nach zehn Jahren würde ich die Veränderung wohl begrüßen", sagt er. "Ich bin nicht dagegen."Zu allererst würde er den für viele Fahrer ungeliebten Donnerstag loswerden. "Und dann den Freitag", so der Deutsche. Doch der Donnerstag ist traditionell für Medientermine reserviert. "Ich kann auch Freitagabend mit euch sprechen, keine Sorge", sagt er.22 Rennen würden "machbarer"Doch egal wie die Verschiebung des Zeitplanes auch aussieht, ein Tag weniger wäre für alle Beteiligten gut, finden die Piloten. "Dann können die Jungs ein bisschen mehr Zeit zuhause verbringen - und wir auch", sagt Kwjat. "Aber hauptsächlich geht es um die Jungs, die so viele Tage arbeiten. Vielleicht könnte dieser Extratag sie wieder etwas lebendiger machen, also warum nicht?"

Denn für viele Mitarbeiter geht ein Formel-1-Wochenende nicht nur von Freitag bis Sonntag. Sie müssen schon Mittwoch alles in Akkordarbeit aufbauen, erst am Montag ist der Großteil des Materials wieder verstaut. Fotostrecke: Neue Formel-1-Strecken seit 2000 © LAT 24.09.2000: Grand Prix der USA in Indianapolis. Das erste Premierenrennen der Formel 1 nach der Jahrtausendwende ist eigentlich keines. Einen Großen Preis der USA hatten schon mehrere Rennstrecken ausgerichtet, und zwischen 1950 und 1960 zählte das Indianapolis 500 zur Formel 1. Doch 2000 gingen die Piloten erstmals auf der 4,129 Kilometer langen Strecke an den Start, die das berühmte Oval mit einem Straßenkurs verbindet. Zuletzt hatte es immer wieder Diskussionen um den neuen Formel-1-Kalender gegeben. 2020 werden mit 22 Rennen so viele wie noch nie ausgetragen, und es sollen in Zukunft sogar noch mehr werden, was bei den Beteiligten nicht gerade positiv gesehen wird.

"Wir haben im kommenden Jahr 22 Rennen. Und wenn wir es um einen Tag kürzen, anstatt Mittwoch zu kommen und vielleicht Sonntag oder Montag abzureisen, dann wäre das gut", findet Ricciardo. "Das würde die 22 Rennen machbarer gestalten."
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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von toddquinlan » 12.10.2019, 10:08

würde wirklich reichen, Samstagvormittag 90 Minuten freies Training, Samstagnachmittag Qualy, Sonntag Rennen

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Manisch » 12.10.2019, 10:15

Muahah, ich habs ja gesagt :D

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von vettel-fan2011 » 12.10.2019, 10:30

Bitte gerne. Würde das ganze etwas kompakter machen und "ewig" lange Wartezeiten dazwischen verhindern.
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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von reiskocher_gtr_specv » 12.10.2019, 10:31

War ja logisch, dass diese Dikussionen wieder hochkommen, wie traditionell immer nach jedem abgesagten/ins Wasser gefallenem Trainings/Qualitag.
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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Bohne » 12.10.2019, 10:40

Drei Tage sind wirklich einfach zu viel - auch für den Zuschauer. So wird man häppchenweise auf die Folter gespannt bis zum Rennen. Zwei Tage reichen.

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Turel » 12.10.2019, 10:49

War ja klar dass Suzuka Anlass dafür ist darüber zu diskutieren, hab ich mir gedacht.
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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Aldo » 12.10.2019, 11:02

Wenn das so ist (was ich nicht schlecht finden würde), sollte man aber auch die Ticketpreise für die Zuschauer reduzieren.
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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Simtek » 12.10.2019, 11:07

Aldo hat geschrieben:Wenn das so ist (was ich nicht schlecht finden würde), sollte man aber auch die Ticketpreise für die Zuschauer reduzieren.
Auch wenn ich Dir recht gebe, ist das so wahrscheinlich, wie ein WM Titel für Williams.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Kugelblitz » 12.10.2019, 11:24

Ok... Also NOCH weniger fahren.... Keine Tests mehr, kein Training...
Wenn das so kommt, werden wir uns auf Interviews nach dem Rennen einstellen müssen, in denen zwei Drittel der Fahrer sagen "Ja.. unser Auto war heute echt unfahrbar Warum, wissen wir auch nicht....

Weniger Arbeit wird es allerdings nicht geben, weil dann die Zeiten im Simulator verdoppelt werden, Wetten?
Vielleicht sollte man die ganze F1 in den Simulator verbannen? :eh: :eh2: :winky:

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Fire » 12.10.2019, 11:24

vettel-fan2011 hat geschrieben:Bitte gerne. Würde das ganze etwas kompakter machen und "ewig" lange Wartezeiten dazwischen verhindern.

Außerdem hat man deutlich mehr "Action" in den Freien Trainings.

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Warlord » 12.10.2019, 11:50

Dann müsste man aber logischerweise auch die F1 Tickets allesamt günstiger machen, weil man ja 1 Tag weniger an der Strecke verbringt. Ob das die Streckenbetreiber so toll finden?

Und warum wird immer gesagt es wäre verkürzt besser, damit die Mechaniker mehr Freizeit haben mit ihrer Familie usw?
Ja Leute, wenn es euch nicht passt, dass ihr so wenig Freizeit habt, dann habt ihr euch einfach den falschen Job ausgesucht.
Jeder Mechaniker jedes Teams wusste vorher was auf ihn zukommt.
Immer dieses Rumgejammer

Ich wusste doch vorher auch was an meinem Arbeitsplatz auf mich zu kommt und das ich Frühschicht und Spätschicht mache.

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von Hannibal17 » 12.10.2019, 12:01

Kugelblitz hat geschrieben:Ok... Also NOCH weniger fahren.... Keine Tests mehr, kein Training...
Wenn das so kommt, werden wir uns auf Interviews nach dem Rennen einstellen müssen, in denen zwei Drittel der Fahrer sagen "Ja.. unser Auto war heute echt unfahrbar Warum, wissen wir auch nicht....

Weniger Arbeit wird es allerdings nicht geben, weil dann die Zeiten im Simulator verdoppelt werden, Wetten?
Vielleicht sollte man die ganze F1 in den Simulator verbannen? :eh: :eh2: :winky:
Die Teams würden gleich viel fahren wie an drei Tagen zusammen. Sie müssten nur nicht mehr die Hälfte der Zeit in der Box warten und vergeuden :bow:

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von CrAzyPsyCho » 12.10.2019, 12:22

Hannibal17 hat geschrieben:
Kugelblitz hat geschrieben:Ok... Also NOCH weniger fahren.... Keine Tests mehr, kein Training...
Wenn das so kommt, werden wir uns auf Interviews nach dem Rennen einstellen müssen, in denen zwei Drittel der Fahrer sagen "Ja.. unser Auto war heute echt unfahrbar Warum, wissen wir auch nicht....

Weniger Arbeit wird es allerdings nicht geben, weil dann die Zeiten im Simulator verdoppelt werden, Wetten?
Vielleicht sollte man die ganze F1 in den Simulator verbannen? :eh: :eh2: :winky:
Die Teams würden gleich viel fahren wie an drei Tagen zusammen. Sie müssten nur nicht mehr die Hälfte der Zeit in der Box warten und vergeuden :bow:
Wirklich gewartet wird da nicht. Da werden eher die Daten aus dem Training ausgewertet und geschaut wie man das Setup optimieren kann.
Viele Teams haben so schon von Freitag auf Samstag einen gewaltigen Sprung gemacht.
Ich halte es für wichtig, dass zwischen Training und Quali genug Zeit ist um alles auszuwerten, sonst macht das Training wenig Sinn.

Ich finde nicht, dass man irgendwas großartig ändern muss.

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Re: "Brauchen keine vier Stunden Training": Suzuka Vorbild für neues Format?

Beitrag von vettel-fan2011 » 12.10.2019, 12:25

Warlord hat geschrieben:Dann müsste man aber logischerweise auch die F1 Tickets allesamt günstiger machen, weil man ja 1 Tag weniger an der Strecke verbringt. Ob das die Streckenbetreiber so toll finden?

Und warum wird immer gesagt es wäre verkürzt besser, damit die Mechaniker mehr Freizeit haben mit ihrer Familie usw?
Ja Leute, wenn es euch nicht passt, dass ihr so wenig Freizeit habt, dann habt ihr euch einfach den falschen Job ausgesucht.
Jeder Mechaniker jedes Teams wusste vorher was auf ihn zukommt.
Immer dieses Rumgejammer

Ich wusste doch vorher auch was an meinem Arbeitsplatz auf mich zu kommt und das ich Frühschicht und Spätschicht mache.
Eben, die Teams und die F1 spart kosten, die Tickets sind günstiger, möglicherweise mehr Action, Stadtrennen müssten nicht einen zusätzlichen Tag gesperrt sein, mehr Unbekannte im Rennen, da weniger Testzeit, also ich sehe nur Vorteile..
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