Mark Webber: Ricciardo könnte Renault-Wechsel bereuen

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Mark Webber: Ricciardo könnte Renault-Wechsel bereuen

Beitrag von Redaktion » 26.09.2019, 15:40

Laut Ex-Red-Bull-Pilot Mark Webber könnte Daniel Ricciardo seinen Wechsel zu Renault bereuen - Mit den Franzosen fehlt es dem Formel-1-Fahrer an Erfolgen © Motorsport Images Renault und Ricciardo: Wird die Partnerschaft noch eine Erfolgsgeschichte? Daniel Ricciardo hat sich seit seinem Wechsel von Red Bull zu Renault im Jahr 2019 immer stets positiv zu seiner Entscheidung geäußert. Sein Landsmann und Ex-Red-Bull-Fahrer Mark Webber glaubt jedoch, dass Ricciardo den Tapetenwechsel schon bald bereuen könnte, weil der Erfolg mit den Franzosen ausgeblieben ist. Außerdem steht der 30-Jährige unter Druck, weil viele junge Talente in die Formel 1 rücken."Er war bei Red Bull und ich hätte mir gewünscht, dass er dort geblieben wäre, weil das Team das bessere Paket hat", so Webber gegenüber 'Fox Sports'. "Es gibt wohl auch finanzielle Gründe, aber so weit war Red Bull von den Zahlen nicht entfernt. Er könnte diese zwei Jahre schon jetzt bereuen, aber aus dieser Phase muss er sich befreien."Gerade die jungen Talente, die sich in der Königsklasse beweisen, zeigen laut Webber, wie schnell sich das Umfeld der Formel 1 verändern kann. Der Experte sagt: "Man denkt: 'Ich bleibe cool und habe noch genügend Zeit.' In der nächsten Minuten kommen aber neue Fahrer daher. Klopft auf Holz, dass er sich aus der Situation befreien kann." Warum Hülkenberg bei Renault gehen muss Nico Hülkenberg muss sein Cockpit bei Renault in der Formel 1 2020 an Esteban Ocon abgeben. Edd Straw und Scott Mitchell diskutieren, wie es dazu kam Weitere Formel-1-Videos Ricciardo ersetzte im Jahr 2014 Webber bei Red Bull und gewann bis 2019 sieben Rennen mit dem Team. Nach der Saison 2018 verkündete der Australier für zwei Jahre nach Renault zu wechseln, dem aufstrebenden Werksteam aus Frankreich. Seitdem stand Ricciardo kein einziges Mal mehr auf dem Podium.Jedoch sieht Webber nicht nur Ricciardo als Fahrer in der Pflicht, sondern auch die Ingenieure bei Renault: "Es ist ein technischer Sport, nie wie Tennis oder Golf. Jedoch ist es auch ein individueller Sport, da muss du aufstehen und deine Leistungen bringen. Du verbringst 250 Nächte in Hotels, da musst du schon damit klarkommen, um die ganze Welt zu reisen." Warum Renaults F1-Milliarden-Projekt scheitert Renault hat den größten Druck aller Teams, die Lücke zur Formel-1-Spitze zu schließen. Unsere Experten diskutieren die größten Probleme der Franzosen. Weitere Formel-1-Videos "Ein Team hat aber 800 Mitarbeiter. Du bist nur Teil einer großen Organisation in einem sehr technischen Sport", stellt Webber klar. "Wenn das Auto nicht das abliefert, was nötig ist, bist du aber auch ein Teil dieser Gleichung."In der Saison 2019 liegt Renault hinter McLaren in der Teamwertung auf Platz fünf. Den Rückstand auf die drei Topteams scheint das Team nicht verkürzt zu haben. Vor dem Rennen in Russland fehlen den Franzosen 22 Punkte auf McLaren.
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