Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

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D-Zug
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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von D-Zug » 17.08.2019, 09:40

FU Racing Team hat geschrieben:Man kann aber sehr wohl Teamduelle vergleichen und da ist es nunmal eine Tatsache, dass Verstappen gegen Ricciardo häufiger das Nachsehen hatte als den Gesamtsieg am Ende ;-)
Verstappen hat Ricciardo nach ein bisschen Eingewöhnen bereits 2017 geknackt (und auch 2016 hat er beeindruckendere Phasen in den Rennen gehabt, wie Silverstone, Hockenheim, Brasilien). Viel mehr technische Defekte als von ihm verursachte Crashs in 2017 (Barcelona gehört nicht dazu, da wurde Verstappen abgeräumt) haben dafür gesorgt, dass er immer vor Ricciardo liegend sehr viel Punkte verloren hat (Bahrain, Aserbaidschan, Kanada, Belgien) und deshalb nicht schon 2017 vor Ricciardo lag. Umgekehrt war es tendenziell so, dass Ricciardo hinter Verstappen lag, als er ausfiel (sowohl 2017 als auch 2018).

Außerdem war es tendenziell so, dass Verstappen eher aus eigener Kraft gewann, ohne dass Chaos im Rennen war (2017 in Malaysia, Mexiko, 2018 in Mexiko, Österreich, 2019 in Österreich), wo er die ganzen Führenden auf der Strecke überholt hat und bis zum Ocon-Moment war das auch 2018 in Brasilien: alle vier Autos, die besser (bzw. nicht schlechter) als RedBull waren hat er überholt, während Ricciardo oft nur bei Chaosrennen, wo alles durcheinander war gewonnen hat (seine ganzen 2014er Siege, 2017 in China, Aserbaidschan, 2016 in Malaysia hat er auch nicht Hamilton überholend gewonnen wie es Verstappen 2017 tat).
Auch die Tatsache, dass Verstappen in den unteren Serien nie Meister war, ist sehr wohl eine relevante Betrachtung. Vettel, Hamilton, Rosberg und dergleichen waren auch dort Meister!

Warum sollten solche Argumente bei so einem Thema nichts bedeuten?
F2/GP2 brauchte er nicht mehr zu fahren. Er sprang sofort von der F3 in die F1. Zurecht, denn selbst wenn sein fünfter Sieg 2018 in Mexiko sein erster gewesen wäre, wäre Verstappen immer noch jüngster Sieger der F1-Geschichte gewesen. Und alle seine Siege bis dato waren nie in an jenen Wochenenden flat-out-besten Autos errungen.

Und kurz vorher in der F3 fuhr er für ein Team, das immer eher erfolglos war (Van Amersfoort). Sieben Siege holte er damit (dem am nächsten kam Leclerc mit gerade mal drei Siegen). Verstappen fuhr nicht im Prema- oder ART-Team, mit denen man die Meisterschaften in F2/GP2 oder F3 holt.

Allein seine Leistung im schlechten Van Amersfoort-Team in der F3 hat ihn sofort als jemand besonderes dargestellt. Viel besonderer als die, die im Prema-F3-Team locker dominierend Meisterschaften geholt haben (Ocon, Stroll, vielleicht stellt sich auch Schumacher Jr. als so jemand heraus?)... was wiederum umgekehrt nicht bedeutet, dass automatisch F3- oder GP2/F2-Titel nicht besonders sein müssen (z.B. Hamilton in 2006). Aber einige sind halt auch bedeutungslos (Maldonado), wie sich später rausgestellt hat.

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meanmc
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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von meanmc » 17.08.2019, 10:02

Verstappen spricht doch das aus, was JEDER, der sich für die F1 interessiert, und erwachsen ist, wissen sollte.

Jeder der großen Fahrer, mit Sicherheit auch manch weniger talentierter, kann Titel in Serie einfahren, wenn das Auto (, in Verbindung mit den Gegnern) sowie TK passen.

Das zeigt uns doch die F1 Jahr für Jahr...

Man wird nicht "der greatest ever", alleine dadurch, dass man die meisten Titel oder Siege einfährt - weil es stets auch auf Möglichkeiten und Umstände ankommt.

Das so viele diesem Irrglauben unterliegen, ist stets erschreckend - natürlich in Deutschland vor allem dadurch bedingt, dass es einen M. Schumacher gab, mit dem viele zur F1 gekommen sind, und er deshalb ohnehin schon mal als "Held" angesehen wird.

Über die Anzahl von Titeln und Siegen wird man F1-Fahrer NICHT vergleichen können - zumindest, wenn man nach "den besten Fahrern" suchen möchte.

Was Hamilton angeht, so sehe ich jedoch seine Erfolge - anders als bei M. Schumacher übrigens, wobei ich das "bedingt" meine - als völlig gerechtfertigt! Dass er dadurch nicht zum "Besten" wird, sieht man jedoch auch Jahr für Jahr - da gibt es sicher paar Fahrer, die das deutlich souveräner gelöst hätten.

Was Alonso angeht, so - wäre die Welt gerecht - finde ich, dass die Titel 2010 und 2012 ihm hätten gehören sollen, und "alles wäre okay gewesen". Leider war der Red Bull damals halt deutlich besser, weshalb es am Ende dann knapp nicht gereicht hat.

Die Strukturen, die wir mindestens seit Anfang der 90er, mit Sicherheit seit den 2000er Jahren, in der F1 erleben, machen es einzelnen Piloten leider inzwischen viel zu einfach zu "Überfahrern" zu werden - obwohl es am Ende lediglich die geänderten Umstände sind, die ihnen dabei helfen.

Das Problem gibt es also nicht erst seit gestern - leider hat die F1 immer noch kein Mittel dagegen gefunden bzw. wohl eher GESUCHT :idea:

Man hat die technischen Ausfälle minimiert - man darf gerne mal in die Zeiten von 1950-1990 (plus x) schauen, wie sehr da Rennen, aber auch Meisterschaften, alleine durch Defekte beeinflusst wurden. Manche "eindeutige" Meisterschaft war am Ende auch dem standfesteren Auto zuzuschreiben!!

Nun hat man seit Jahren auch die Ausfälle durch Fahrfehler minimiert... mit der beliebten "180 Grad Lüge" Sicherheit!!

So gewinnt heut meist der, "der vorne liegt"! (Was ich mir sehr für Senna gewünscht hätte - gerade 1985 und 1989 -, weil es mir viel "Ärger" erspart hätte :) )

Und das ist eben meist der, der das beste Auto hat, also der, für den die Umstände und Möglichkeiten sprechen...
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
Dave Mustaine : "If there's a new way, I'll be the first in line (But it better work this time)"

TEAMLH44
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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von TEAMLH44 » 17.08.2019, 10:06

F1_Fan1512 hat geschrieben:
TEAMLH44 hat geschrieben:
Du kannst es noch so oft wiederholen deswegen stimmt es trotzdem immer noch nicht :rofl:
Übrigens 2016 im einzigen Jahr als Riccardo Verstappen geschlagen hat, ist Verstappen tatsächlich 4 Rennen im Torro Rosso gefahren. :wink2:
TEAMLH44 hat geschrieben: Schumacher wollte sein Vertrag nicht verlängern , denn Mercedes war 3 Jahre lang von 2010-2012 nur eine Mittelfeldsteam wie Renault oder Force india. 3 Jahre konnte die keine Siege holen... also eine Verbesserung war nicht im Sicht... Ich denke der hatte einfach keine Lust mehr...
Aha und das Rennen in China 2012 hat also nicht Rosberg von der Pole aus startend im Mercedes gewonnen :rotate:
Hier bist also du derjenige der die Fakten nicht kennt und Anderen vorwirft, dass sie keine Ahnung hätten :facepalm:

2017 hat Riccardo gegen Verstappen gewonnen.. 200 Punkten gegen 168 für Riccardo ... Wo du deine Zahlen herhast , ist mir sehr schleichhaft ... Du kannst drehen wie du es willst .. Riccardo hat Verstappen 2017 und 2016 geschlagen .


Mercedes war von 2010-2012 nur ein Mittelfeldteam... niemand nicht mal Schumacher konnte es erahnen , dass mercedes 2 Jahr später so eine Auto bauen würden... Du musst nur die Meinung von sogenannte experten aus dem Jahr 2012 hören ..

Hinterher ist man immer schlauer... vielleicht kannst mir sagen wer 2020 die WM gewinnt ...

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von TEAMLH44 » 17.08.2019, 10:14

D-Zug hat geschrieben:
FU Racing Team hat geschrieben:Man kann aber sehr wohl Teamduelle vergleichen und da ist es nunmal eine Tatsache, dass Verstappen gegen Ricciardo häufiger das Nachsehen hatte als den Gesamtsieg am Ende ;-)
Verstappen hat Ricciardo nach ein bisschen Eingewöhnen bereits 2017 geknackt (und auch 2016 hat er beeindruckendere Phasen in den Rennen gehabt, wie Silverstone, Hockenheim, Brasilien). Viel mehr technische Defekte als von ihm verursachte Crashs in 2017 (Barcelona gehört nicht dazu, da wurde Verstappen abgeräumt) haben dafür gesorgt, dass er immer vor Ricciardo liegend sehr viel Punkte verloren hat (Bahrain, Aserbaidschan, Kanada, Belgien) und deshalb nicht schon 2017 vor Ricciardo lag. Umgekehrt war es tendenziell so, dass Ricciardo hinter Verstappen lag, als er ausfiel (sowohl 2017 als auch 2018).

Außerdem war es tendenziell so, dass Verstappen eher aus eigener Kraft gewann, ohne dass Chaos im Rennen war (2017 in Malaysia, Mexiko, 2018 in Mexiko, Österreich, 2019 in Österreich), wo er die ganzen Führenden auf der Strecke überholt hat und bis zum Ocon-Moment war das auch 2018 in Brasilien: alle vier Autos, die besser (bzw. nicht schlechter) als RedBull waren hat er überholt, während Ricciardo oft nur bei Chaosrennen, wo alles durcheinander war gewonnen hat (seine ganzen 2014er Siege, 2017 in China, Aserbaidschan, 2016 in Malaysia hat er auch nicht Hamilton überholend gewonnen wie es Verstappen 2017 tat).
Auch die Tatsache, dass Verstappen in den unteren Serien nie Meister war, ist sehr wohl eine relevante Betrachtung. Vettel, Hamilton, Rosberg und dergleichen waren auch dort Meister!

Warum sollten solche Argumente bei so einem Thema nichts bedeuten?
F2/GP2 brauchte er nicht mehr zu fahren. Er sprang sofort von der F3 in die F1. Zurecht, denn selbst wenn sein fünfter Sieg 2018 in Mexiko sein erster gewesen wäre, wäre Verstappen immer noch jüngster Sieger der F1-Geschichte gewesen. Und alle seine Siege bis dato waren nie in an jenen Wochenenden flat-out-besten Autos errungen.

Und kurz vorher in der F3 fuhr er für ein Team, das immer eher erfolglos war (Van Amersfoort). Sieben Siege holte er damit (dem am nächsten kam Leclerc mit gerade mal drei Siegen). Verstappen fuhr nicht im Prema- oder ART-Team, mit denen man die Meisterschaften in F2/GP2 oder F3 holt.

Allein seine Leistung im schlechten Van Amersfoort-Team in der F3 hat ihn sofort als jemand besonderes dargestellt. Viel besonderer als die, die im Prema-F3-Team locker dominierend Meisterschaften geholt haben (Ocon, Stroll, vielleicht stellt sich auch Schumacher Jr. als so jemand heraus?)... was wiederum umgekehrt nicht bedeutet, dass automatisch F3- oder GP2/F2-Titel nicht besonders sein müssen (z.B. Hamilton in 2006). Aber einige sind halt auch bedeutungslos (Maldonado), wie sich später rausgestellt hat.



Verstappen hat 2017 gegen Riccardo nicht aber gar nicht gewonnen .. Am Ende des Jahres stand 200 Punkten für Riccardo und 168 für Verstappen

Wieso ziehst du die DNF als Ausrede für Verstappen für das Jahr 2017 heran ... Wenn mann diese Argumentation verfolgt . Dann hat Verstappen 2018 gegen Riccardo nicht gewonnen.. Denn Riccardo hatte 2018 , 9 DNF und Verstappen nur 3

Und Rosberg hatte auch 2016 nur dank den DNF von Hamilton gewonnen... Es wird lächerlich....
Zuletzt geändert von TEAMLH44 am 17.08.2019, 10:57, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von F1_Fan1512 » 17.08.2019, 10:32

TEAMLH44 hat geschrieben:
F1_Fan1512 hat geschrieben:
TEAMLH44 hat geschrieben:
Du kannst es noch so oft wiederholen deswegen stimmt es trotzdem immer noch nicht :rofl:
Übrigens 2016 im einzigen Jahr als Riccardo Verstappen geschlagen hat, ist Verstappen tatsächlich 4 Rennen im Torro Rosso gefahren. :wink2:



Aha und das Rennen in China 2012 hat also nicht Rosberg von der Pole aus startend im Mercedes gewonnen :rotate:
Hier bist also du derjenige der die Fakten nicht kennt und Anderen vorwirft, dass sie keine Ahnung hätten :facepalm:

2017 hat Riccardo gegen Verstappen gewonnen.. 200 Punkten gegen 168 für Riccardo ... Wo du deine Zahlen herhast , ist mir sehr schleichhaft ... Du kannst drehen wie du es willst .. Riccardo hat Verstappen 2017 und 2016 geschlagen .


Mercedes war von 2010-2012 nur ein Mittelfeldteam... niemand nicht mal Schumacher konnte es erahnen , dass mercedes 2 Jahr später so eine Auto bauen würden... Du musst nur die Meinung von sogenannte experten aus dem Jahr 2012 hören ..

Hinterher ist man immer schlauer... vielleicht kannst mir sagen wer 2020 die WM gewinnt ...
Wieso ignorierst du fakten die ich schon vorher aufgezählt hatte z.b.

Dass Verstappen und Riccardo 2016 fast gleichauf waren wenn man die ersten 4 Rennen 2016 nicht zählt?
Dass Verstappen 2017 das Qualifying und Rennduell gewonnen und auch doppelt soviele Rennen gewinnen konnte als Riccardo (Du selbst hast geschrieben am Ende Zählen nur Siege)

Wie ich schon geschrieben habe war das Duell die ersten zwei Jahre sehr ausgeglichen und im dritten Jahr umso deutlicher (wenn man Verstappens erste Rennen 2018 mit den ganzen Zwischenfälle bedenkt umso mehr)
Fakt ist ,dass Verstappen in der gemeinsamen Zeit 18 Punkte mehr geholt hat und das Renn und Qualifying Duell deutlich gewonnen hat. Und auch die Siege gehen mit 5 zu 4 an Verstappen.

Damit will ich dir nur Aufzeigen ,dass Riccardo keineswegs Verstappen so deutlich geschlagen hat sie du behauptest.

Und wo bitte habe ich geschrieben ,dass man schon 2012 erahnen konnte ,dass Mercedes so Dominant werden würde?? Nirgends
Du hast behauptet sie haben 2010-2012 kein Rennen gewonnen, was nicht stimmt :wall:
Damit bin ich jetzt raus aus der Diskussion :roll:
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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von TEAMLH44 » 17.08.2019, 10:56

F1_Fan1512 hat geschrieben:
TEAMLH44 hat geschrieben:
F1_Fan1512 hat geschrieben:

2017 hat Riccardo gegen Verstappen gewonnen.. 200 Punkten gegen 168 für Riccardo ... Wo du deine Zahlen herhast , ist mir sehr schleichhaft ... Du kannst drehen wie du es willst .. Riccardo hat Verstappen 2017 und 2016 geschlagen .


Mercedes war von 2010-2012 nur ein Mittelfeldteam... niemand nicht mal Schumacher konnte es erahnen , dass mercedes 2 Jahr später so eine Auto bauen würden... Du musst nur die Meinung von sogenannte experten aus dem Jahr 2012 hören ..

Hinterher ist man immer schlauer... vielleicht kannst mir sagen wer 2020 die WM gewinnt ...
Wieso ignorierst du fakten die ich schon vorher aufgezählt hatte z.b.

Dass Verstappen und Riccardo 2016 fast gleichauf waren wenn man die ersten 4 Rennen 2016 nicht zählt?
Dass Verstappen 2017 das Qualifying und Rennduell gewonnen und auch doppelt soviele Rennen gewinnen konnte als Riccardo (Du selbst hast geschrieben am Ende Zählen nur Siege)

Wie ich schon geschrieben habe war das Duell die ersten zwei Jahre sehr ausgeglichen und im dritten Jahr umso deutlicher (wenn man Verstappens erste Rennen 2018 mit den ganzen Zwischenfälle bedenkt umso mehr)
Fakt ist ,dass Verstappen in der gemeinsamen Zeit 18 Punkte mehr geholt hat und das Renn und Qualifying Duell deutlich gewonnen hat. Und auch die Siege gehen mit 5 zu 4 an Verstappen.

Damit will ich dir nur Aufzeigen ,dass Riccardo keineswegs Verstappen so deutlich geschlagen hat sie du behauptest.

Und wo bitte habe ich geschrieben ,dass man schon 2012 erahnen konnte ,dass Mercedes so Dominant werden würde?? Nirgends
Du hast behauptet sie haben 2010-2012 kein Rennen gewonnen, was nicht stimmt :wall:
Damit bin ich jetzt raus aus der Diskussion :roll:



Also So nennt es heute " fast gleichauf " ... Verloren ist verloren .. Wären die in WM vorne , wäre Riccardo WM ...

Fakt ist ,dass Riccardo in der gemeinsamen Zeit alle Pole- Position für Redbull geholt hat und Verstappen hat für eine Pole fasr 5 Jahre gebraucht.

" Damit will ich dir nur Aufzeigen ,dass Riccardo keineswegs Verstappen so deutlich geschlagen hat sie du behauptest. "
Wer spricht hier von deutlich ... Wenn wir dabei sind ab wie viel Punkte -Unterschied spricht man von deutlich ????

Gewonnen ist gewonnen... Riccardo hat Verstappen 2016 und 2017 geschlagen .

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von eifelbauer » 17.08.2019, 11:53

TEAMLH44 hat geschrieben: :chat: :chat:
vielleicht kannst mir sagen wer 2020 die WM gewinnt ...
Kann dir sagen wer 2020 die WM gewinnt :shh:

Schau mal in diese Traumhaften Augen 8)
Bild
Vergrößere es mal für dich
Bild
Alles klar :!: er wusste es schon immer Roscoe ist einfach der beste :heartbeat: :heartbeat:

Keine Sorge also HAM wird es verschmerzen er hat ja den besten Hund der Welt.

Habe auch einen Beweis für meine Behauptung wissen doch das Roscoe die Reifen für dieses Jahr selber ausgewählt hat, leider wurde es für 2020 von der FIA verboten.
https://www.instagram.com/p/BubWNs8lDRd ... atch_again

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von F60 » 17.08.2019, 12:06

F1_Fan1512 hat geschrieben:
TEAMLH44 hat geschrieben:
In deiner Ausrede steht nicht Riccardo hätte zwischen 206 und 2018 alle Pole gegen Verstappen geholt und die meisten Punkten ....
Ohhh da muss ich mich entschuldigen Riccardo hat es also wirklich geschafft von 2016-2018 ganze sagenhafte 18 Punkte weniger zu holen , denn es gilt erst ab Barcelona 2016, da Verstappen davor im Torro Rosso saß :facepalm:

Riccardo holte in seiner Red Bull Zeit 3 Poles nicht 4 wie du behauptest (Monaco 2016/2018 und Mexico 2018) wobei in Mexico das restliche Wochenende Verstappen dominiert und auch gewonnen hat. Du tust ja so als hätte der Red Bull in den letzten Jahren oft die Chance auf die Pole und Riccardo hat seine erste Pole auch erst im vollen dritten Red Bull Jahr (2014/15/16) geholt, wie Verstappen (2017/18/19) wobei Verstappen das in seinem 93. und Riccardo in seinem 94. Qualifying geschafft hat.

Zu Verstappens Vertragsverlängerung
Die Folgte 2017 um 3Jahre bis 2020 und dabei war Mercedes nie ein Thema (Bestätigt von Toto Wolf). Wo sollte er also 2mal die Chance gehabt haben zu Mercedes zu wechseln?? ( Er hatte auch von 2015-2017 einen Vertrag mit Red Bull)

Du scheinst dir die Fakten so zu drehen wie du willst und auf mein Argument Verstappen-Hamilton ignorierst du auch einfach fakten, dass man deren Werdegang nicht vergleichen kann (2 Jahre F3/1Jahr GP2 gegen 1 Jahr F3)

PS.: Übrigens verbrachte Hamilton bis zu seinem F1 Aufstieg 7 Jahre (2000-2006) in diversen Formel Meisterschaften und Verstappen nur 1 Jahr (2014)

Zu 2007:
Einmal schreibst du nur Siege zählen, aber hier ist ein Zweiter Platz mehr wieder für dich wichtig
Für mich waren beide gleich auf Punkt.(Was für einen Rooki natürlich sensationell war)
Ich habe nirgends Hamiltons Leistung geschmälert, sondern dass man Hamiltons und Verstappens Karriere bis jetzt nicht vergleichen kann da Verstappen ja noch nicht mal so Alt ist wie damals Hamilton bei seinem F1 Aufstieg :wink2:
Ist doch immer wieder die selbe Diskussion, man dreht sich im Kreis weil jeder auf seiner Meinung beharren wird.
Das einzige was ich dazu sagen kann ist, dass ich es verblüffend finde. Die Tatsache, dass sich Menschen in einem Zeitraum von knapp 10 Jahren sowohl von der Persönlichkeit als auch von sportlichen Fähigkeiten her weiterentwickeln scheint ein schwer greifbares Konstrukt zu sein.
Genau wie "Ja aber zwei Jahre F3 und da war es so und dann in Serie XY war es dann so und so und genau deswegen ist es ja Z." Ja gut - kann man so sehen, wenn man wirklich so kurzsichtig Sachen beurteilen will. Wäre genau so ein Schwachsinn wenn ich schreiben würde, dass Kubica 2008 in der Endabrechnung vor Vettel war und das zu 100% zeigt, dass er im diesjährigen Ferrari auch besser als Vettel performen würde. :lol:
TEAMLH44 hat geschrieben:
D-Zug hat geschrieben:
FU Racing Team hat geschrieben:Man kann aber sehr wohl Teamduelle vergleichen und da ist es nunmal eine Tatsache, dass Verstappen gegen Ricciardo häufiger das Nachsehen hatte als den Gesamtsieg am Ende ;-)
Verstappen hat Ricciardo nach ein bisschen Eingewöhnen bereits 2017 geknackt (und auch 2016 hat er beeindruckendere Phasen in den Rennen gehabt, wie Silverstone, Hockenheim, Brasilien). Viel mehr technische Defekte als von ihm verursachte Crashs in 2017 (Barcelona gehört nicht dazu, da wurde Verstappen abgeräumt) haben dafür gesorgt, dass er immer vor Ricciardo liegend sehr viel Punkte verloren hat (Bahrain, Aserbaidschan, Kanada, Belgien) und deshalb nicht schon 2017 vor Ricciardo lag. Umgekehrt war es tendenziell so, dass Ricciardo hinter Verstappen lag, als er ausfiel (sowohl 2017 als auch 2018).

Außerdem war es tendenziell so, dass Verstappen eher aus eigener Kraft gewann, ohne dass Chaos im Rennen war (2017 in Malaysia, Mexiko, 2018 in Mexiko, Österreich, 2019 in Österreich), wo er die ganzen Führenden auf der Strecke überholt hat und bis zum Ocon-Moment war das auch 2018 in Brasilien: alle vier Autos, die besser (bzw. nicht schlechter) als RedBull waren hat er überholt, während Ricciardo oft nur bei Chaosrennen, wo alles durcheinander war gewonnen hat (seine ganzen 2014er Siege, 2017 in China, Aserbaidschan, 2016 in Malaysia hat er auch nicht Hamilton überholend gewonnen wie es Verstappen 2017 tat).
Auch die Tatsache, dass Verstappen in den unteren Serien nie Meister war, ist sehr wohl eine relevante Betrachtung. Vettel, Hamilton, Rosberg und dergleichen waren auch dort Meister!

Warum sollten solche Argumente bei so einem Thema nichts bedeuten?
F2/GP2 brauchte er nicht mehr zu fahren. Er sprang sofort von der F3 in die F1. Zurecht, denn selbst wenn sein fünfter Sieg 2018 in Mexiko sein erster gewesen wäre, wäre Verstappen immer noch jüngster Sieger der F1-Geschichte gewesen. Und alle seine Siege bis dato waren nie in an jenen Wochenenden flat-out-besten Autos errungen.

Und kurz vorher in der F3 fuhr er für ein Team, das immer eher erfolglos war (Van Amersfoort). Sieben Siege holte er damit (dem am nächsten kam Leclerc mit gerade mal drei Siegen). Verstappen fuhr nicht im Prema- oder ART-Team, mit denen man die Meisterschaften in F2/GP2 oder F3 holt.

Allein seine Leistung im schlechten Van Amersfoort-Team in der F3 hat ihn sofort als jemand besonderes dargestellt. Viel besonderer als die, die im Prema-F3-Team locker dominierend Meisterschaften geholt haben (Ocon, Stroll, vielleicht stellt sich auch Schumacher Jr. als so jemand heraus?)... was wiederum umgekehrt nicht bedeutet, dass automatisch F3- oder GP2/F2-Titel nicht besonders sein müssen (z.B. Hamilton in 2006). Aber einige sind halt auch bedeutungslos (Maldonado), wie sich später rausgestellt hat.



Verstappen hat 2017 gegen Riccardo nicht aber gar nicht gewonnen .. Am Ende des Jahres stand 200 Punkten für Riccardo und 168 für Verstappen

Wieso ziehst du die DNF als Ausrede für Verstappen für das Jahr 2017 heran ... Wenn mann diese Argumentation verfolgt . Dann hat Verstappen 2018 gegen Riccardo nicht gewonnen.. Denn Riccardo hatte 2018 , 9 DNF und Verstappen nur 3

Und Rosberg hatte auch 2016 nur dank den DNF von Hamilton gewonnen... Es wird lächerlich....
Ein Übermaß an Smilies um Aussagen der Diskussionspartner "ins lächerliche zu ziehen" trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die eigenen Argumentationen ernst genommen werden. Wissentlich Informationen wegzulassen um den eigenen Punkt zu stärken ist auch nicht gerade eine gute Idee.

Zu dem unteren Beitrag, ein reddit user hatte zusammengerechnet was wohl der Fall gewesen wäre Punktetechnisch, wenn sowohl Ricciardo als auch Verstappen jeweils auf jenem Platz ins Ziel gekommen wären, auf dem sie lagen als sie ausfielen. Ich erinnere mich nicht mehr daran wer im Endeffekt mehr Punkte gehabt hätte, worauf ich aber hinaus möchte ist, dass es sehr knapp war (~15 Punkte Unterschied). Ausfälle gehören dazu, klar - und solche Rechnungen sind nie ganz realistisch, aber einen kleinen Anhaltspunkt geben sie. Verstappen war wohl im Nachhinein der stärkere Pilot ab Mitte 2018 (und beweist es 2019 durch tolle performance), Ricciardo ist deswegen aber nicht "deklassiert" worden wie es viele darstellen möchten.
"Perez is the hero FI deserves and needs right now. He's a silent guardian, a watchful protector, a pink knight."

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von F1_Fan1512 » 17.08.2019, 12:38

F60 hat geschrieben: , Ricciardo ist deswegen aber nicht "deklassiert" worden wie es viele darstellen möchten.
Wenn du mich meinst, das wollte ich so nicht ausdrücken sorry.
Meine Meinung war von Anfang an, dass Verstappen und Riccardo bis Mitte 2018 ziemlich auf Augenhöhe gefahren sind.
2017 war Verstappen in den Quali und Rennduellen vorne und Riccardo Punktemäßig, aber deswegen ist er nicht viel besser wie TEAMLH44 behauptet.
Für mich sind beide spitzen Fahrer aber mit Vorteile für Verstappen. Leider ist Riccardo zu Renault gewechselt sonst würden wir heuer genau sehen was Sache ist.

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von F1_Fan1512 » 17.08.2019, 12:53

TEAMLH44 hat geschrieben:Fakt ist ,dass Riccardo in der gemeinsamen Zeit alle Pole- Position für Redbull geholt hat und Verstappen hat für eine Pole fasr 5 Jahre gebraucht.
Ich weiß nicht was du immer mit den Polpositionen von Riccardo willst :shrug:
Die Sagen doch genau gar nichts aus??
Riccardo hat aus den 3 Polpositionen genau einen Sieg eingefahren (+3Siege ohne Pole)
und Verstappen aus 0 Polepositionen 5 Siege also was glaubst du ist besser ?

Übrigens hat Riccardo seine erste Pole mit 26 Jahren erst in seinem Sechsten Jahr in der F1 geholt.
Könntest du mir noch verraten welche Zahlen du Schleierhaft findest, denn ich habe nie behauptet, dass Verstappen 2017 Punktemäßig gewonnen hat??

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von F1 Noob » 17.08.2019, 12:58

TEAMLH44 hat geschrieben:
F1_Fan1512 hat geschrieben:
TEAMLH44 hat geschrieben:

1. F3 Hamilton fuhr 2 Saisonen gewann seine zweite
2. F2=GP2 Hamilton gewann seine erste Saison
3. GP3 gab es damals bei Hamilton nicht
Wie du siehst kann man das nicht vergleichen, denn sonst wäre Verstappen ja viel besser, da er ja direkt nach seiner ersten F3 Saison in die F1 aufgestiegen ist :rotate:

Hamilton hat als Rookie Alonso geschlagen ... Verstappen musste ja 2 Jahre gegen einen Riccardo um gewinnen zu können...

Fakt ist Verstappen konnte bis jetzt weder WM noch Meister-Titel holen können .

Du sagst.. Man kann nichts vergleichen , aber gleichzeitig Verstappen wäre besser... Lach.. Am ende zählen nur noch die Siege, Pole et WM die einen Fahrer holen konnte und nichts wäre , hätte ...

Da haben sich ja zwei gefunden. Könnt ihr das bitte privat klären? Keine Lust, minutenlang zu scrollen, nur um wieder mal was Sinnvolles zu lesen.

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von Plauze » 17.08.2019, 17:09

turbocharged hat geschrieben:
Plauze hat geschrieben: Ja, vom Fahrkönnen her vermutlich einige wenige, aber längst nicht alle. Verstappen erwähnt Alonso. Dieser verfügte und verfügt ganz zweifellos über die fahrerischen Fähigkeiten, um viele Titel einzufahren. Aber er hat eben nicht mit dem gleichen Gespür wie Hamilton im richtigen Moment die richtige Option für einen Teamwechsel gezogen. Sonst wäre er womöglich ab 2009 tatsächlich im Red Bull gelandet und hätte sich die Erfolge, die heute auf Vettels Konto zu Buche stehen, unter den Nagel gerissen. Hier hat Verstappen dann wiederum halb recht, halb unrecht, denn man kann natürlich sagen, es war einfach Pech, dass Alonso nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Oder man kann darüber spekulieren, ob er nicht auch hätte "riechen", erahnen, vielleicht gar wissen können, dass bei Red Bull mit Newey und dem seine Fahrerkader und die ganze Mannschaft auf Erfolg trimmenden Dr. Marko zu diesem Zeitpunkt bereits etwas in Bewegung war, was über kurz oder lang zur Titelreife führen würde. Dass Alonso hier vielleicht bei aller ansonsten bestechenden Intelligenz ein klein wenig das Gespür abgeht, solche Zeichen zu deuten und Entscheidungen daran auszurichten, zeigte sich ja dann am Ende seiner Karriere bei McLaren, als er die Perspektiven des Teams und das mittelfristige Potenzial von Honda kolossal überschätzte - wobei man fairerweise sagen muss, dass ihm halt auch die Alternativen fehlten.
Meinst du jenes Red Bull, welches gegen das eigene Juniorteam verlor?
Ja, hätte man ganz klar ahnen können.

Soweit ich weiß, gab es 2008/2009 schon einen Vorvertrag für 2010. Es galt also das Jahr 2008 als Entscheidungsgrundlage. Ferrari wurde KWM während Red Bull auf Platz 7 hinter Toro Rosso landete. Jeder, aber wirklich JEDER Fahrer hätte sich hier für Ferrari entschieden. Und da war Newey auch schon ein paar Jahre da...
Hätte man wohl schon ahnen können, denn offensichtlich war Red Bull ja daran interessiert, nach vorne zu kommen. Man hat zu dieser Zeit die Zusammenarbeit mit Newey intensiviert, und man hat bei einem Fahrer wie Alonso angefragt.
Die Betonunt liegt natürlich auf ahnen. Wie von mir beschrieben, ist die Bewertung dieser Situationen ein zweischneidiges Schwert, und natürlich gehört immer auch ein bisschen Glück dazu, dass es wirklich auch so gut ausgeht, wie man sich das verspricht und erhofft, wenn man zu einem neuen Team wechselt.
Mit der von dir ausgeführten Logik hätte Hamilton nicht zu Mercedes wechseln dürfen, sondern wäre McLaren treu geblieben.
Alonsos Entscheidung für Ferrari war ja außerdem nicht grundfalsch, denn Ferrari hatte bekanntlich auch 2010 ein Auto, das mit dem Red Bull konkurrieren und um den Titel kämpfen konnte. Danach ging's dann leider bergab.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von F60 » 17.08.2019, 17:49

F1_Fan1512 hat geschrieben:
F60 hat geschrieben: , Ricciardo ist deswegen aber nicht "deklassiert" worden wie es viele darstellen möchten.
Wenn du mich meinst, das wollte ich so nicht ausdrücken sorry.
Meine Meinung war von Anfang an, dass Verstappen und Riccardo bis Mitte 2018 ziemlich auf Augenhöhe gefahren sind.
2017 war Verstappen in den Quali und Rennduellen vorne und Riccardo Punktemäßig, aber deswegen ist er nicht viel besser wie TEAMLH44 behauptet.
Für mich sind beide spitzen Fahrer aber mit Vorteile für Verstappen. Leider ist Riccardo zu Renault gewechselt sonst würden wir heuer genau sehen was Sache ist.
Nein nein, kein sorry. Alles gut - war nur allgemein gehalten.
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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von schumi791 » 18.08.2019, 18:09

turbocharged hat geschrieben: Meinst du jenes Red Bull, welches gegen das eigene Juniorteam verlor?
Ja, hätte man ganz klar ahnen können.

Soweit ich weiß, gab es 2008/2009 schon einen Vorvertrag für 2010. Es galt also das Jahr 2008 als Entscheidungsgrundlage. Ferrari wurde KWM während Red Bull auf Platz 7 hinter Toro Rosso landete. Jeder, aber wirklich JEDER Fahrer hätte sich hier für Ferrari entschieden. Und da war Newey auch schon ein paar Jahre da...
Du darfst hier jedoch nicht außer Acht lassen, dass das eigene Juniorteam damals noch das Chassis des Hauptteams übernehmen konnte. Sprich auch die Toro Rossos waren Newey-Autos und der Sieg bzw. die erste Pole zeigten das Red Bulls Konzept erste Früchte trug.

Ja das RedBull zu einem Topteam heranreifen würde, hätte man durchaus erahnen können. Zumal Ferraris Erfolge in 2008 keine allzu große Rolle spielen dürften. Wurde das Regelwerk doch 2009 komplett umgekrempelt. Neues Aero-Konzept, die Einführung von KERS und die Wiedereinführung von Slicks. In jenem Jahr zog Red Bull bekanntlich an Ferrari vorbei.

Es ist also durchaus legitim zu sagen, dass hier Alonso nicht glücklich agiert hat mit seiner Teamwahl, vielleicht sieht er das im Nachhinein ja sogar genauso. Er hätte die "Übergangsjahre" bei Renault dazu nutzen können, um zu schauen wie sich die Kräfteverhältnisse für 2009 so entwickeln. Aktuell besitzt ja auch kein Fahrer über 2020 hinaus einen Vertrag, da jeder die Regeländerungen für 2021 abwarten möchte. Ähnliches hätte Alonso machen können, wenn er nicht schon 2008 seine Entscheidung pro Ferrari gefällt hätte. Hätte er bis sagen wir Mitte 2009 noch abgewartet, wäre er wohl ins Grübeln gekommen.
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Re: Verstappen über Hamilton-Titel: Er war zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Beitrag von bolfo » 18.08.2019, 21:35

meanmc hat geschrieben: Was Hamilton angeht, so sehe ich jedoch seine Erfolge - anders als bei M. Schumacher übrigens, wobei ich das "bedingt" meine - als völlig gerechtfertigt! Dass er dadurch nicht zum "Besten" wird, sieht man jedoch auch Jahr für Jahr - da gibt es sicher paar Fahrer, die das deutlich souveräner gelöst hätten.
Wer hätte Schumacher in jenen Jahren denn schlagen sollen? Wenn man ehrlich ist, hat Schumacher eher zu wenig Titel, weil er abgesehen von 2001, 2002 und 2004 überwiegend in unterlegenen Autos fuhr, wie z.B. 1997 oder 1998, und dennoch nur knapp am Titel scheiterte. Mit gleich guten Autos wie die Konkurrenz hätte Schumacher 10 oder 11 Titel. Wer hätte ihn schlagen sollen? Häkkinen? Räikkönen? Wenn man ehrlich ist, war Schumacher 10 Jahre lang das absolute Nonplusultra. Nicht, weil er einfach in der besten Karre hockte. Sondern weil er schlicht besser als alle anderen war.
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