Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

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Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Redaktion » 03.07.2019, 18:40

Sebastian Vettel fordert die Formel-1-Chefs auf, sich klar zu positionieren und über eine Rückbesinnung auf die Wurzeln des Grand-Prix-Sports nachzudenken © LAT Sebastian Vettel stellt sich die Formel 1 so vor: Mehr Fahrer, weniger Technik Die Diskussionen um die Gestaltung der Zukunft der Formel 1 sind in den vergangenen Jahren zu einem ähnlichen Glaubenskrieg geworden wie die ewige Diskussion Verbrenner gegen Elektromotor im Automobilbereich. Sebastian Vettel bezieht diesbezüglich als einer der wenigen Fahrer klar Position und bekennt sich dazu, dass die Formel 1 nicht jedem Technik-Trend hinterhereifern, sondern lieber authentischer Motorsport, mit Fahrern aus Fleisch und Blut im Mittelpunkt, bleiben sollte.

Das Technische Reglement für die Formel 1 2020 umfasst aktuell 110 Seiten. Dazu kommen weitere 71 Seiten Sportliches Reglement und das dicke Internationale Sportgesetzbuch der FIA mit seinen diversen Anhängen. Nicht zu vergessen die verschiedenen Richtlinien, die laufend vom FIA-Rennleiter an die Teams übermittelt werden, aber nicht auf der FIA-Website abrufbar sind.

Wäre es da nicht im Sinne des Sports, wieder zu einem einfachen Reglement mit zwei A4-Seiten zurückzukehren, will 'ServusTV' in einem Interview von Vettel wissen. Der antwortet: "Ja und nein. Natürlich sind heute die Möglichkeiten so groß ... Wenn es auf zwei A4-Seiten wäre, gäbe es viel mehr Spielraum. Da werden dann auch gewisse Dinge ausgelebt, die am Ziel vorbeischießen."

Nichtsdestotrotz plädiert er für eine Vereinfachung des Sports: "Irgendwo muss sich die Formel 1 vielleicht Gedanken machen und sich einordnen. Was will man erreichen? Will man Komplexität? Will man die Technologie weiterhin auf einem Standard führen, der so weit weg ist, so nicht greifbar in gewisser Weise, so weit fortgeschritten?"Vettel findet: Formel 1 sollte Sport und Unterhaltung sein"Oder bekennt man sich zur Unterhaltung, zum Sport, zum Wesentlichen und reduziert sich darauf?", hinterfragt der viermalige Weltmeister. "Ich glaube, das sind zwei Dinge, die, aufgrund des Wissens, das überall vorhanden ist und stetig wächst, immer mehr auseinanderdriften."Besonders die 2014 eingeführten Hybridmotoren, die technologische Meisterwerke mit einem sagenhaften Effizienzgrad von rund 50 Prozent sind, gelten als teuer - und sind bei vielen Traditionalisten relativ unbeliebt, weil sie nicht den gleichen kreischenden Sound von sich geben wie die alten V8-, V10- oder V12-Sauger. Mercedes zeigt Schwäche - Ferrari rüstet auf Warum die Siegesserie von Mercedes in der Formel 1 2019 beim Österreich-Grand-Prix zu Ende ging und welche Neuerungen es bei Ferrari gibt! Weitere Formel-1-Videos Aber für große Automobilhersteller wie Honda, Mercedes oder Renault ist wichtig, dass die Formel 1 auf fortschrittliche Technologien setzt. Erstens, um den Wissenstransfer aus dem Motorsport in die Serie als Verkaufsargument anführen zu können, und zweitens, weil die Motorsportprogramme oft aus den Forschungs- und Entwicklungsbudgets der Konzerne finanziert werden.Vettel ist das egal. Er findet: "Die Formel 1 ist in vielerlei Hinsicht schon kein Vorreiter mehr. Wir haben kein ABS, wir haben keine Traktionskontrolle, keine Stabilitätskontrolle. All diese Sachen haben wir nicht an Bord, weil der Fahrer im Vordergrund stehen soll. Jedes moderne - nein, jedes normale - Auto hat heutzutage diese Sachen alle an Bord."Formel 1 ohne Fahrer: Eine HorrorvorstellungErgo: "Man ist da schon auseinandergegangen und kein Vorreiter mehr", sagt er. "Ich glaube, wenn man die Mobilität an sich anschaut und wo sie hinläuft, wird der Fahrer in den nächsten Jahrzehnten irgendwann ersetzt. Also müsste die Vorreiterversion der Formel 1 ja praktisch keine Fahrer mehr haben. Aber ich glaube nicht, dass das einen großen Unterhaltungswert hat."Eine Rennserie ohne Fahrer gibt es schon: Im Rahmen der Formel E wird das sogenannte Roborace entwickelt. Das kann laut Vettel keine Zukunftsvision für die Formel 1 sein, und "daher denke ich, dass irgendwann ein Punkt erreicht werden muss, wo man sagt, okay, man bekennt sich jetzt zum Sport und vielleicht nicht mehr dazu, dass die Formel 1 überall technischer Vorreiter ist". Formel-1-Technik: Ferraris Updates für Spielberg Ferrari hat dem jüngsten Aero-Update für Österreich noch einmal einen Feinschliff verpasst, und zwar vor allem im Bereich unter der Nase Weitere Formel-1-Videos Der 31-Jährige hat den Formel-1-Verantwortlichen schon vor Jahren klar gesagt, dass eine Batterie seiner Meinung nach nicht wesentlicher Bestandteil eines Grand-Prix-Antriebs sein sollte, sondern höchstens in eine Fernbedienung gehört. Aber die technische Ausrichtung der Formel 1 ist bei weitem nicht das einzige Thema, das ihn stört.Spätestens seit er nach dem aberkannten Sieg in Kanada leidenschaftlich dagegen gewettert hat, dass die Formel-1-Verantwortlichen inzwischen wie Rechtsanwälte klingen, wenn sie über ihren Sport sprechen, gilt Vettel auch als Gegner des Strafenkatalogs, wie er derzeit gehandhabt wird: Strafpunkte & Co., das sei "ein Kindergarten", schüttelt er den Kopf."Das ist eben das, was so schwer ist: Dinge auf Papier festzuhalten und genau zu beschreiben, die doch so unterschiedlich sein können. Jeder Fall ist unterschiedlich", plädiert er dafür, das Credo "Let them race!" wieder mehr zu verinnerlichen. Mittlerweile habe die Formel 1 aber "so einen Batzen" Regeln, dass die FIA-Kommissare Strafen aussprechen müssen. Und das sei nicht gut.
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Zuletzt geändert von Redaktion am 03.07.2019, 19:07, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von papi » 03.07.2019, 19:21

Unterschreibe ich vollumfänglich.

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von modernf1bodyguard » 03.07.2019, 19:38

An der Philosophie liegt es ja nicht unbedingt. Selbst wenn man fortschrittliche Technologie für etwas gutes hält, muss es ja nicht auf viel zu lange Autos mit viel zu vielen Details hinauslaufen, die das Racing auf den meisten Strecken unmöglich machen. Sorry aber das ist halt zu einfach... und irgendwo auch ziemliches Phrasengedresche.

Das mit der Überregulierung in Zweikämpfen mag auf manche zutreffen aber der Fall Kanada war diesbezüglich völlig unproblematisch. Ich glaube, niemand würde es für eine gute Idee halten, dass Fahrer ohne Rücksicht von außerhalb auf die Strecke zurückkommen dürfen. Da ging es vor allem um die Anwendung der Regel, die eben im Rahmen der gegebenen Situation sehr kleinlich war.
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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 03.07.2019, 19:41

Ja, wo er recht hat, da hat er recht.
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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von violettcm » 03.07.2019, 19:47

Immer wieder "Ohne Rücksicht auf Verluste auf die Strecke zurück kommen" bei der Kanada Debatte. Haben die Leute die das raus hauen mal die Schikane an geschaut? Wenn du dich da verschätzt gibts nur Mauer oder Rennstrecke! Meine Güte...

BTT.: Ja... Mehr Fahrer wäre schön. Bloß würde das für Vettel bei der aktuellen Fehleranfälligkeit von ihm und dem Team kaum einen Unterschied machen. Viel eher würden Leute wie Verstappen, Hamilton und co vor ihm stehen.

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von modernf1bodyguard » 03.07.2019, 20:00

violettcm hat geschrieben:Immer wieder "Ohne Rücksicht auf Verluste auf die Strecke zurück kommen" bei der Kanada Debatte. Haben die Leute die das raus hauen mal die Schikane an geschaut? Wenn du dich da verschätzt gibts nur Mauer oder Rennstrecke! Meine Güte...

BTT.: Ja... Mehr Fahrer wäre schön. Bloß würde das für Vettel bei der aktuellen Fehleranfälligkeit von ihm und dem Team kaum einen Unterschied machen. Viel eher würden Leute wie Verstappen, Hamilton und co vor ihm stehen.
Du solltest meinen Kommentar ein weiteres Mal lesen. Ich habe geschrieben, dass die Regel für sich, also situationsunabhängig betrachtet, vollkommen sinnvoll ist, aber in Kanada eben sehr engstirnig angewandt wurde ohne die "Alternativen" zu bedenken.
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Tomek333
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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Tomek333 » 03.07.2019, 20:06

Muss man in der Sache Vettel 100% recht geben
Ich würde die Preisgelder reduzieren, dann würden automatisch die Hersteller weniger investieren
Wenn dann Mercedes usw aussteigen umso besser, können Teams wie Premat, Arden etc einsteigen

Ich verstehe auch nicht wozu Formel 1 Fahrer eine Servolenkung haben, das ist wie ABS, gehört nicht zum Rennwagen

Aber ob Vettel das wirklich so haben will bezweifle ich, in den letzten 12 Monate war er doch der Dreherkönig, würde
sicher dann noch lustiger werden

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Calvin » 03.07.2019, 20:50

Tomek333 hat geschrieben: Ich verstehe auch nicht wozu Formel 1 Fahrer eine Servolenkung haben, das ist wie ABS, gehört nicht zum Rennwagen
Du verstehst nicht wieso man mit diesen dicken Reifen und soviel Abtrieb eine Servolenkung braucht?
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Stulle68 » 03.07.2019, 21:23

Tomek333 hat geschrieben: Ich verstehe auch nicht wozu Formel 1 Fahrer eine Servolenkung haben, das ist wie ABS, gehört nicht zum Rennwagen
Wenn dann aber richtig...Dann auch kein elektrisches Gaspedal, eine Kupplung mit Pedal und mechanischem Kuppungszug und eine Bremse ohne Bremskraftverstärker. Beim Boxenstopp werden dann die mechanische wagenheber verwendet und ein Radkreuz zum Reifenwechsel...

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Stulle68 » 03.07.2019, 21:25

violettcm hat geschrieben:Immer wieder "Ohne Rücksicht auf Verluste auf die Strecke zurück kommen" bei der Kanada Debatte. Haben die Leute die das raus hauen mal die Schikane an geschaut? Wenn du dich da verschätzt gibts nur Mauer oder Rennstrecke! Meine Güte...

BTT.: Ja... Mehr Fahrer wäre schön. Bloß würde das für Vettel bei der aktuellen Fehleranfälligkeit von ihm und dem Team kaum einen Unterschied machen. Viel eher würden Leute wie Verstappen, Hamilton und co vor ihm stehen.
Also wenn ich mir den Hamilton anschaue scheint er auch fehleranfällig zu sein, wenn er mal nicht vorne weg fahren kann.

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von violettcm » 03.07.2019, 21:37

modernf1bodyguard hat geschrieben:
violettcm hat geschrieben:Immer wieder "Ohne Rücksicht auf Verluste auf die Strecke zurück kommen" bei der Kanada Debatte. Haben die Leute die das raus hauen mal die Schikane an geschaut? Wenn du dich da verschätzt gibts nur Mauer oder Rennstrecke! Meine Güte...

BTT.: Ja... Mehr Fahrer wäre schön. Bloß würde das für Vettel bei der aktuellen Fehleranfälligkeit von ihm und dem Team kaum einen Unterschied machen. Viel eher würden Leute wie Verstappen, Hamilton und co vor ihm stehen.
Du solltest meinen Kommentar ein weiteres Mal lesen. Ich habe geschrieben, dass die Regel für sich, also situationsunabhängig betrachtet, vollkommen sinnvoll ist, aber in Kanada eben sehr engstirnig angewandt wurde ohne die "Alternativen" zu bedenken.
Sorry^^'
Asche auf mein Haupt. Bin wohl doch müder als ich dachte und habe gedacht da kommt der nächste "Warum kam der auf die Strecke zurück?!" Kommentar, die ich absolut gefressen habe. Gerade wenn sie von Leuten ohne praktische Erfahrung bezüglich fahren am Limit haben.

@Stulle
Ich weiß was du meinst. Ich bin mir bei Hamilton etwas uneinig. Ist er schnell? Sicher! Aber Konstanz? Kann man schlecht einschätzen. Er ist dafür in den jüngsten Jahren zu selten in einer Position gewesen wo er richtig unter Druck stand und weiter hinten im Feld. Ich erinnere mich aber an die McLaren Zeiten von ihm wo er häufiger echt neben der Spur war. Zum Beispiel als damals seine Freundin Nicole Scherzinger (oder wie man die Schreibt, bin leider nicht so das High-Society Girl) mit ihm, zumindest kurz, gebrochen hatte. Wahrscheinlich muss für ihn alles perfekt hergerichtet sein damit er seine Leistung bringt. Vettel dagegen wird so wie ich das mitbekomme derzeit in Italien halb gelyncht von den Medien. Ferrari konnte schon immer Himmel und Hölle gleichermaßen sein denke ich...

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Tomek333 » 03.07.2019, 22:04

Stulle68 hat geschrieben:
Tomek333 hat geschrieben: Ich verstehe auch nicht wozu Formel 1 Fahrer eine Servolenkung haben, das ist wie ABS, gehört nicht zum Rennwagen
Wenn dann aber richtig...Dann auch kein elektrisches Gaspedal, eine Kupplung mit Pedal und mechanischem Kuppungszug und eine Bremse ohne Bremskraftverstärker. Beim Boxenstopp werden dann die mechanische wagenheber verwendet und ein Radkreuz zum Reifenwechsel...

Ja wäre ich dabei
da würden Fahrer sicher den Unterschied machen können
1sekunde unter Teamkollegen wäre dann auch keine Seltenheit
Heutzutage sind doch fast alle fahrer innerhalb 2-3 zehntel
Das ist im Normalfall der Standard
Erwischt ein Fahrer ein Sahnetag kann er nicht um den Sieg kämpfen
Sondern wird statt 8. halt 7.

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Tomek333 » 03.07.2019, 22:06

Calvin hat geschrieben:
Tomek333 hat geschrieben: Ich verstehe auch nicht wozu Formel 1 Fahrer eine Servolenkung haben, das ist wie ABS, gehört nicht zum Rennwagen
Du verstehst nicht wieso man mit diesen dicken Reifen und soviel Abtrieb eine Servolenkung braucht?
Nein erkläre es mir
Hast du eine Antwort
Ein Norris konnte in Paul Ricard auch ein halbes Rennen dabei fahren
Also warum nicht?
Kimi hat auch vor kurzen erzählt das er 2001 die halbe Saison ohne Servolenkung gefahren
ist
Also warum trollst du gegen mich und nennst keine Argumente
Wenn es nach deiner Antwort geht
Bitte Traktionskontrolle und ABS einführen, wie soll man sonst
die dicken Reifen unter Kontrolle bekommen lol

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Tomek333 » 03.07.2019, 22:07

Tomek333 hat geschrieben:
Calvin hat geschrieben:
Tomek333 hat geschrieben: Ich verstehe auch nicht wozu Formel 1 Fahrer eine Servolenkung haben, das ist wie ABS, gehört nicht zum Rennwagen
Du verstehst nicht wieso man mit diesen dicken Reifen und soviel Abtrieb eine Servolenkung braucht?
Nein erkläre es mir
Hast du eine Antwort
Ein Norris konnte in Paul Ricard auch ein halbes Rennen ohne fahren
Also warum nicht?
Kimi hat auch vor kurzen erzählt das er 2001 die halbe Saison ohne Servolenkung gefahren
ist
Also warum trollst du gegen mich und nennst keine Argumente
Wenn es nach deiner Antwort geht
Bitte Traktionskontrolle und ABS einführen, wie soll man sonst
die dicken Reifen unter Kontrolle bekommen lol

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Re: Sebastian Vettel: Formel 1 jetzt schon kein Technik-Vorreiter mehr

Beitrag von Calvin » 03.07.2019, 22:38

Tomek333 hat geschrieben:...
Lando Norris ist in Paul Ricard nicht komplett ohne Servolenkung gefahren, Die Lenkung wurde schwerer, aber ganz ausgefallen ist die Servolenkung nicht.

Und das mit Räikkönen kann sehr gut sein. Aber du darfst nicht vergessen dass wir in 2001 nicht nur schmalere, Reifen mit Rillen hatten (weniger Auflagefläche), gleichzweitig hatten wir viel leichtere Autos (605kg inkl. Fahrer) und gleichzeitig weniger Downforce.

Mit den aktuellen Wagen wäre es um einiger schwieriger, da wir nicht nur breitere Reifen haben, sondern auch noch viel, viel mehr Downforce und viel schwerere Autos.


EDIT

Ich kann mich noch an GP in Monaco im Jahr 2000 erinnern, bei dem Salo die Servolenkung ausgefallen ist und das ganze Rennnen ohne bestreiten musste. Der hat sich an der Hand verletzt und hat noch relativ lange schmerzen gehabt. Und obwohl Monaco nicht wirklich für schnelle Kurven mit viel Abtrieb bekannt ist.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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