Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

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Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon Redaktion » 19.06.2019, 13:54

Viele Fans und auch Rennfahrer selbst haben kein Verständnis für die Strafe gegen Sebastian Vettel in Kanada - Sind die Regeln der Formel 1 schuld an der Situation?
Sebastian Vettel, Lewis Hamilton

Hätte man die Aktion von Sebastian Vettel lieber nicht bestrafen sollen?

Die Strafe gegen Sebastian Vettel in Montreal erhitzt weiterhin die Gemüter. Viele ehemalige Formel-1-Piloten sind der Meinung, dass die Strafe gegen den viermaligen Weltmeister zu hart war. Gleichzeitig gibt es aber auch Stimmen, die die Rennkommissare aus Montreal in Schutz nehmen. Diese hätten mit der Strafe lediglich das umgesetzt, was in den Regeln festgeschrieben ist.

Gibt es in der Formel 1 also ein generelles Problem mit dem Reglement? "Das Grundproblem ist: Es sind viel zu viele Regeln", erklärt Helmut Marko bei 'ServusTV' und ergänzt: "Das ist Rennfahren, das ist kein Hausfrauenkränzchen. Das wollen die Zuschauer sehen. Man hat Vettel den Sieg gestohlen und Max [Verstappen] mit seiner Fünf-Sekunden-Strafe [in Monaco] das ganze Rennen ruiniert. Das war völlig unnotwendig."

"Die Regeln gehören vereinfacht, das ist das Wichtigste", fordert Marko und erklärt: "Natürlich gibt es Stewards, die härter entscheiden und welche, die großzügiger sind. Aber es ist viel zu viel Regelwerk." Ähnlich sieht es auch Alexander Wurz, Präsident der Fahrervereinigung GPDA. "Wir wollen Regeln für alles und jedes, und da sind wir angekommen", erklärt er gegenüber der 'BBC' kritisch.

Wurz kritisiert: "Jede Situation ist anders!"

"Jeder im System, der glaubt, die Strafe [gegen Vettel] sei nicht gerechtfertigt, liegt falsch", stellt er klar und erklärt: "Man kann die FIA oder die Rennkommissare nicht dafür kritisieren. Und genau das gefällt mir an dieser Diskussion nicht." In Wahrheit seien Teams und Fahrer selbst schuld an der aktuellen Situation, weil man über die Jahre bei jeder Kleinigkeit immer wieder um eine Klarstellung der Regeln gebeten habe.

Strafe zurückgenommen: Das gab's schon mal!

Ferrari will die Zeitstrafe gegen Sebastian Vettel in Kanada anfechten. Die Historie zeigt: Strafen wurden auch schon rückgängig gemacht! Weitere Formel-1-Videos

Die Folge sei ein Reglement, das heute kaum noch Spielraum bei den Entscheidungen lasse. Laut Wurz ist das ein Problem. "In der Realität ist jede Situation anders, weil es so viele Einflüsse gibt", erklärt er. Auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff spricht sich dafür aus, in Zukunft darüber zu diskutieren, das Reglement im Sinne des Racings wieder ein bisschen zu öffnen."Ich finde, die Fahrer sind Gladiatoren in Hightech-Maschinen. Wir wollen, dass sie es auf der Strecke gegeneinander austragen. Aber es ist nicht leicht, die Linie zwischen hartem Racing und Autoscooter zu finden", erklärt er und erinnert daran, dass es häufig auch eine "Frage der Sicherheit" sei. "Wie hart können sie fahren? Es ist sehr schwierig, die Regeln zu machen", erinnert Wolff.

Wolff: "Wird immer Entscheidungen geben, die polarisieren"

"Mit den Urteilen wird man nicht immer alle glücklich machen", weiß der Österreicher und erklärt im Hinblick auf die Vettel-Strafe in Kanada: "Wenn man von Mercedes voreingenommen ist, dann wird man sagen, dass es wohl die richtige Entscheidung war. Wenn man von Ferrari voreingenommen ist, dann wird man sagen, man hätte es auch andersherum interpretieren können."


Fotostrecke: Kanada: Fahrernoten der Redaktion

Kevin Magnussen (5): Der Einzug ins Top-10-Qualifying war eigentlich top. Das hat er sich aber mit dem Crash kaputt gemacht. Dafür, dass das Auto im Rennen eine Katastrophe war, war er letztendlich selbst verantwortlich. Und es ist kein guter Stil, dann am Boxenfunk so zu meckern.

Kevin Magnussen (5): Der Einzug ins Top-10-Qualifying war eigentlich top. Das hat er sich aber mit dem Crash kaputt gemacht. Dafür, dass das Auto im Rennen eine Katastrophe war, war er letztendlich selbst verantwortlich. Und es ist kein guter Stil, dann am Boxenfunk so zu meckern.

"Es ist ein bisschen so wie beim Schiedsrichter im Fußball", zieht er einen Vergleich und erklärt: "Es wird immer Entscheidungen geben, die polarisieren. Und ich denke, dass es für den Sport großartig ist, dass er solche Emotionen auslöst." Auf die Frage, ob man die Regeln ändern solle, antwortet er: "Ich würde wirklich gerne mit allen Beteiligten darüber sprechen - mit der FIA und den Teams."

"Ich bin für hartes Racing. Das sollte sich in den Regeln widerspiegeln, und dann fallen auch die Urteile der Rennkommissare anders aus", glaubt Wolff. Er persönlich hoffe, man werde ab der Saison 2021 "härteres Racing erlauben", und zwar "bis zu dem Punkt, den die FIA aus Sicherheitsgründen akzeptieren kann."


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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon modernf1bodyguard » 19.06.2019, 14:00

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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon f1fan02 » 19.06.2019, 14:16

Zurückgenommene Strafen:

Das Video ist ja ganz nett, allerdings betrifft das nur Fälle, in denen ein Einspruch vom Reglement her auch möglich ist (Disquafikationen)

Anfechtungen, Berufungen oder was auch immer gegen “Rennstrafen“ sind und bleiben sinnlos, da diese im Normalfall nicht revidierbar sind (wie soll man eine fälschlich gegebene Durchfahrtsstrafe revidieren?)
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 19.06.2019, 14:19

Na ich denke selbst bei festgelegtem Regelwerk gibt es Ermessensspielräume, die einem ermöglichen, eine Strafe zu verhängen oder eben nicht. Dafür muss man nicht bestehende Regeln wieder abschaffen, zumal die meisten ernsthaft als sinnig zu betrachten sind. Warum Marko die Monaco Strafe für Verstappen hier benennt, ist mir schleierhaft. Das war ein glasklares gefährliches Vergehen, das bestraft gehört und eigentlich viel zu milde bestraft wurde. Unterm Strich wurde hier jedoch, wenn möglicherweise auch unbeabsichtigt, im Sinne des Racings entschieden. Da muss nicht zwingend eine 10 Sec Stop and Go her, die dem Verstappen das Ganze Rennen ruiniert hätte.

Dieses Schlupfloch, ob eine Regel zur Anwendung kommt oder nicht, sollte überall gegeben sein.
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 19.06.2019, 14:23

f1fan02 hat geschrieben:Zurückgenommene Strafen:

Das Video ist ja ganz nett, allerdings betrifft das nur Fälle, in denen ein Einspruch vom Reglement her auch möglich ist (Disquafikationen)

Anfechtungen, Berufungen oder was auch immer gegen “Rennstrafen“ sind und bleiben sinnlos, da diese im Normalfall nicht revidierbar sind (wie soll man eine fälschlich gegebene Durchfahrtsstrafe revidieren?)


Das ist in der Tat ein guter Punkt. Mercedes könnte ja auch argumentieren, dass Hamilton in den letzten Runden ganz anders agiert hätte, wenn die Strafe nicht verhängt worden wäre. Allein aus diesem Grunde ist es nur schwer vorstellbar, dass die Strafe zurückgenommen wird.

Wenn die Ferrari Gangart am Ende dazu führt, dass man bei solchen Vorfällen fünfe gerade sein lässt, wäre schon viel gewonnen.
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon Forza_Ferrari_93 » 19.06.2019, 14:29

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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon CrAzyPsyCho » 19.06.2019, 14:30

Natürlich ist die Formel 1 überreguliert. Man muss die Regeln nur entsprechend auslegen und kann quasi jedes harmlose Manöver bestrafen.

Langsam glaube ich, dass die Strafe in Kanada für den Sport gut gewesen sein könnte. Soviel wie jetzt diskutiert wird, könnte es gut sein, dass sich endlich was ändert. Vielleicht kann man bald wieder Rennaction sehen, ohne immer eine Strafe befürchten zu müssen.

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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon scott 90 » 19.06.2019, 15:07

f1fan02 hat geschrieben:
Anfechtungen, Berufungen oder was auch immer gegen “Rennstrafen“ sind und bleiben sinnlos, da diese im Normalfall nicht revidierbar sind (wie soll man eine fälschlich gegebene Durchfahrtsstrafe revidieren?)

Im Fußball ist das in der Regel auch so, aber natürlich gibt es eine ultima ratio auch für diesen Fall. Die Wiederholung des Rennens, was es im Fußball auch schon gab, ist für die F1 natürlich absolut unrealistisch.

Man könnte natürlich das Rennen auch nur mit den zwei Beteiligten nochmal austragen XP

Generell habe ich ja meinen Spaß mich mit dem Reglement zu beschäftigen aber in diesem Fall irgendwie nicht. Man kann die Überregulierung sicherlich kritisieren, gerade das Superlizenzsystem wäre so ein Fall :sweat: Aber das hier, eigentlich nicht. Es gibt Gründe im Reglement festzuschreiben, dass man "sicher" auf die Strecke zurückkommen muss, sollte man sie verlassen haben. Wäre das nicht der Fall, wäre der Aufschrei ja auch irgendwie da, nur dann von der anderen Seite, möglicherweise auch bei einem anderen Fall. Ein Beispiel wäre unter anderem, die Schumacher Hill Adelaide Geschichte. Ohne jetzt den Fall komplett neuaufrollen zu wollen, mir graust es davor, nehmen wir eine vergleichbare Konstellation an. Bei der unstrittig derjenige, der einen Fehler gemacht hat, zurück auf die Strecke kommt den Kontrahenten blockieren will oder abzuschießen.

Im Endeffekt scheint es mir, hängen sich die Leute so sehr daran auf, dass man Vettel schlecht Absicht unterstellen könne. Stimmt wahrscheinlich auch, und selbst bei der oben genannten Geschichte kann man argumentieren, wie es ja auch schon getan wurde. Aber wenn es klar wäre, dann sollte man doch meinen, dass die Mehrheit eine Strafe sehen will.

Das Problem ist eben nur, wie weise ich diese Absicht nach. Um nochmal den Fußball zu bemühen, da hat man das Problem mit dem Handspiel, und die Diskussionen darum sind ähnlich. Einige sagen es wäre doch sinnvoll daraus eine binäre Frage zu machen, Stichwort wenn der Ball die Hand/Arm berührt dann gibt es eine Strafe. Völlig egal wieso.
So einfach ist es allerdings nicht, weil viele auch sagen, wenn der Spiele nix dafür kann (Reflex, aus kurzer Distanz) oder gar absichtlich angeschossen wurde :winky: dann wäre eine Strafe unfair usw...

Am Ende kann das soweit gehen, dass jemand auf der Torlinie steht und den Ball mit der Hand abwehrt. Nehmen wir an es wäre nicht der Fall, wo die Absicht offensichtlich festzustellen ist. Die Leute die oben argumentiert haben, dass Reflexe nicht bestraft werden sollten, ändern urplötzlich gar ihre Meinung, ebenso wie die "aus kurzer Distanz" Fraktion. Dann ist man schnell bei der Argumentation, bestrafen wenn er sich einen Vorteil verschafft.

Vermutlich konnte mir bis hier keiner mehr folgen, das ist aber auch nicht so schlimm, denn das veranschaulicht das Problem ganz gut. Solche Diskussionen wird es immer geben, denn sobald man etwas reguliert, hat man immer einen gewissen Interpretationsspielraum, und je mehr man diesen einengen will desto komplizierter wird es. Ohne dass man damit die Maße zufriedenstellt.

So gesehen, man muss sich mit sowas auch abfinden, selbst wenn man die Strafe nicht super findet. Selbst wenn ich zu der Fraktion gehöre, die so entschieden hätte. Ich kann durchaus verstehen, dass Leute wie Alex Wurz meinen er hätte es anders entschieden. Möglich, aber an einem gewissen Punkt muss halt jemand die Entscheidung treffen, die dann eben steht. Ist das nicht der Fall, kommt man ja zu nichts mehr...
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon CrAzyPsyCho » 19.06.2019, 15:13

So gesehen, man muss sich mit sowas auch abfinden

Glücklicherweise muss man das nicht. Es zwingt einen ja niemand diese Serie weiter zu verfolgen.

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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon Klemsi » 19.06.2019, 15:15

f1fan02 hat geschrieben:Zurückgenommene Strafen:

Das Video ist ja ganz nett, allerdings betrifft das nur Fälle, in denen ein Einspruch vom Reglement her auch möglich ist (Disquafikationen)

Anfechtungen, Berufungen oder was auch immer gegen “Rennstrafen“ sind und bleiben sinnlos, da diese im Normalfall nicht revidierbar sind (wie soll man eine fälschlich gegebene Durchfahrtsstrafe revidieren?)


Die verlorene Zeit lässt sich abschätzen...
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon Ferrari Fan 33 » 19.06.2019, 15:16

Ja natürlich ist die Formel 1 für Fahrverhalten auf der Strecke überreguliert. War doch früher auch ohne diese Strafen für "Kleinigkeiten" die auf der Strecke passierten. Man muß sich ja nur mal jetzt nach Kanada anschauen wieviele Leute dagegen wettern, innerhalb der Formel 1 und außerhalb bei den Zuschauern. Da ist diese Sache doch ganz klar.

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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon modernf1bodyguard » 19.06.2019, 15:18

CrAzyPsyCho hat geschrieben:
So gesehen, man muss sich mit sowas auch abfinden

Glücklicherweise muss man das nicht. Es zwingt einen ja niemand diese Serie weiter zu verfolgen.

Er hat doch sehr gut zur Schau gestellt, dass Kontroversen durch Entscheidungen, bei denen der Ermessensspielraum eine Rolle gespielt hat, in wirklich allen sportlichen Wettbewerben vorkommen. Von daher muss man sich schon mit der Grundproblematik ansich abfinden, vor allem weil sie sich auch auf Konflikte "iM wAhReN lEbEn" ausweiten lässt.
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon KIMI-ICEMAN » 19.06.2019, 15:20

Klemsi hat geschrieben:
f1fan02 hat geschrieben:Zurückgenommene Strafen:

Das Video ist ja ganz nett, allerdings betrifft das nur Fälle, in denen ein Einspruch vom Reglement her auch möglich ist (Disquafikationen)

Anfechtungen, Berufungen oder was auch immer gegen “Rennstrafen“ sind und bleiben sinnlos, da diese im Normalfall nicht revidierbar sind (wie soll man eine fälschlich gegebene Durchfahrtsstrafe revidieren?)

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Möglich wäre das aber es wäre nur eine Schätzung, die in einem offiziellen Rennergebnis nicht verloren hat. Das wäre nun wahrlich ein No-Go.
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Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon JPM_F1 » 19.06.2019, 15:30

wird spaßig, wenn zb im letzten rennen die wm durch solch ein hartes "racing" entschieden wird...
das lustige dabei ist, wenn es wirklich hart zugeht, dann ist vettel wohl der mit den meisten nachteilen :wink:

frost

Re: Diskussion nach Vettel-Strafe: Ist die Formel 1 mittlerweile überreguliert?

Beitragvon frost » 19.06.2019, 15:42

Forza_Ferrari_93 hat geschrieben:Ja, wie oft denn noch...

:thumbs_up:
Ich befürchte, wenn die Entscheidung gefallen ist, geht es weiter. Hat eigentlich schon Irvine was dazu gesagt oder trinkt der nichts mehr?


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