Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

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Typ17 GTI
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Typ17 GTI » 17.06.2019, 14:28

BruderimHerrn hat geschrieben:man stelle sich mal vor, man hätte vor 100 Jahren auf das e-Auto gesetzt


Da wäre Hilters Blitzkrieg nicht möglich gewesen. :wink:

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iceman2411
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon iceman2411 » 17.06.2019, 15:40

Ah ja der Mythos von der sauberen Elektromobilität :rofl: und der tollen Formel E als leuchtendes Vorbild. Wo bei der Formel E einige grosse (wirklich grosse!) Dieselaggregate mitgeschleppt werden um die Akkus aufzuladen.... wissen wahrscheinlich die wenigsten ist aber so.

Seht es ein E Mobilität sichert nicht den liebgewonnen Luxus des einzelnen überall und jederzeit Mobil und unabhängig zu sein. Um wirklich was zu bewegen (falls das überhaupt möglich ist) werden sich sehr viele Menschen erheblich aus ihrer Komfortzone herausbewegen müssen und das werden auch die grünen Phantasten und die Freitags Schulschwänzer noch merken. Plakate hochalten, sich mit dem SUV von Papa rumfahren lassen und Grüne wählen reicht halt nicht.
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BruderimHerrn
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon BruderimHerrn » 17.06.2019, 15:54

iceman2411 hat geschrieben: Wo bei der Formel E einige grosse (wirklich grosse!) Dieselaggregate mitgeschleppt werden um die Akkus aufzuladen.... wissen wahrscheinlich die wenigsten ist aber so.
.


Die Dieselaggregate laufen aber nicht mit Diesel, nicht das hier ein falsches Bild entsteht :biggrin:
die sind umgerüstet um mit Glycerin schadstofffrei Strom für die Akkus zu erzeugen.
ich halte es trotzdem für Bullshit, soll gefälligst dort wo gefahren wird, "normal" aus dem Netz entnommen werden.

Typ17 GTI hat geschrieben:Da wäre Hilters Blitzkrieg nicht möglich gewesen. :wink:

ich hätte nichts dagegen wenn man Panzer auf Akku umstellt :silent:
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iceman2411
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon iceman2411 » 17.06.2019, 16:02

BruderimHerrn hat geschrieben:
iceman2411 hat geschrieben: Wo bei der Formel E einige grosse (wirklich grosse!) Dieselaggregate mitgeschleppt werden um die Akkus aufzuladen.... wissen wahrscheinlich die wenigsten ist aber so.
.


Die Dieselaggregate laufen aber nicht mit Diesel, nicht das hier ein falsches Bild entsteht :biggrin:
die sind umgerüstet um mit Glycerin schadstofffrei Strom für die Akkus zu erzeugen.
ich halte es trotzdem für Bullshit, soll gefälligst dort wo gefahren wird, "normal" aus dem Netz entnommen werden.

Typ17 GTI hat geschrieben:Da wäre Hilters Blitzkrieg nicht möglich gewesen. :wink:

ich hätte nichts dagegen wenn man Panzer auf Akku umstellt :silent:


Bei der Formel E stimmt das , aber z.B. bei der Rekordfahrt von VW am Nürburgring meines Wissens nicht. Da waren echte Dieselaggregate am Start.
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BruderimHerrn
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon BruderimHerrn » 17.06.2019, 16:05

iceman2411 hat geschrieben:
BruderimHerrn hat geschrieben:
iceman2411 hat geschrieben: Wo bei der Formel E einige grosse (wirklich grosse!) Dieselaggregate mitgeschleppt werden um die Akkus aufzuladen.... wissen wahrscheinlich die wenigsten ist aber so.
.


Die Dieselaggregate laufen aber nicht mit Diesel, nicht das hier ein falsches Bild entsteht :biggrin:
die sind umgerüstet um mit Glycerin schadstofffrei Strom für die Akkus zu erzeugen.
ich halte es trotzdem für Bullshit, soll gefälligst dort wo gefahren wird, "normal" aus dem Netz entnommen werden.

Typ17 GTI hat geschrieben:Da wäre Hilters Blitzkrieg nicht möglich gewesen. :wink:

ich hätte nichts dagegen wenn man Panzer auf Akku umstellt :silent:


Bei der Formel E stimmt das , aber z.B. bei der Rekordfahrt von VW am Nürburgring meines Wissens nicht. Da waren echte Dieselaggregate am Start.


Naja VW und Diesel was willst machen :mrgreen:
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon iceman2411 » 17.06.2019, 16:21

BruderimHerrn hat geschrieben:
iceman2411 hat geschrieben:
BruderimHerrn hat geschrieben:
Die Dieselaggregate laufen aber nicht mit Diesel, nicht das hier ein falsches Bild entsteht :biggrin:
die sind umgerüstet um mit Glycerin schadstofffrei Strom für die Akkus zu erzeugen.
ich halte es trotzdem für Bullshit, soll gefälligst dort wo gefahren wird, "normal" aus dem Netz entnommen werden.


ich hätte nichts dagegen wenn man Panzer auf Akku umstellt :silent:


Bei der Formel E stimmt das , aber z.B. bei der Rekordfahrt von VW am Nürburgring meines Wissens nicht. Da waren echte Dieselaggregate am Start.


Naja VW und Diesel was willst machen :mrgreen:


:mrgreen: :thumbs_up:
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Michael-KR » 17.06.2019, 21:05

Neppi hat geschrieben:
Michael-KR hat geschrieben:....
Und immer schön dran denken: „Erneuerbare Energien“, „alternative Energien“ etc. gibt es lt. Physik definitiv NICHT. Punkt, Ende und aus!

Bevor du hier wieder einen auf Oberlehrer machst, erkundige dich das nächst Mal vernünftig.

Mach dir mal über mein Wissen keine Sorgen. Das, was du schreibst, ist allerdings ziemlich daneben - physikalisch UND mechanisch (auch thermodynamisch) betrachtet. Aber seis drum.

Manisch hat geschrieben:Ach und Benzin ist so viel sicherer?

Solltest du wirklich nicht den Unterschied zwischen Benzin und Wasserstoff kennen, bitte ich dich, dich mal ausführlich darüber zu informieren. Stichworte u.a.: Wasserstoffversprödung von Materialien der Anlagen. Speicherung bei Drücken von bis zu 700 bar oder gar Flüssigwasserstoff bei hoher Kälte; extrem schwacher Wirkungsgrad; Erzeugung von elektrischer Energie, die wiederum dazu benutzt wird, um erst aufwändig Wasserstoff herzustellen, um damit erst einen Fahrzeugantrieb zu befeuern - und jedesmal große Wirkungsgradverluste usw. pp. ff.

Wäre alles so prima, täten viel mehr Autobauer und andere Fahrzeughersteller auf den Wasserstoffantrieb / die Brennstoffzellentechnologie setzen.

Und immer schön dran denken: Jedesmal, egal ob Elektrofahrzeuge oder solche mit Wasserstoffantrieb ist eine komplett neue Infrastruktur und Investitionen von zig Billionen Euro nötig.

DAS und genau DAS ist auch der Unterschied sowie der Witz im Vergleich zu was-wäre-wenn oder: "man stelle sich mal vor, man hätte vor 100 Jahren auf das e-Auto gesetzt" - lustigerweise war etwa zeitgleich zum Verbrenner das E-Auto da, dann sah man allerdings, dass das Ding - sprich die Probleme mit der Energieversorgung, die schweren Batterien etc. (genau wie heute) - kompletter Müll ist und es setzte sich schlussendlich der Verbrenner durch - bei Lohner baute Ferdinand Porsche noch den Benzin-Hybridantrieb, um die mangelhafte elektrische Reichweite zu verlängern. Man solle also nicht so tun, als gäbe es E-Autos erst seit 10 Jahren oder so. Lohner-Porsche, na, klingelt es etwa nicht?

Es geht auch gar nicht um das Thema, was der bessere Antrieb ist, denn der bessere Antrieb setzt sich eh immer schnell durch, sondern es gibt Bestrebungen irgend eine Technologie einfach zu verbieten, weil NICHT-Techniker der Ansicht sind, das andere wäre besser. Dann will man also zig Billionen Euro in eine neue Technologie investieren, von der man heute schon weiß, dass sie weder ökonomisch noch ökologisch überhaupt einen Sinn macht, nur weil einige NICHT-Techniker ihre Ideologie durchsetzen wollen.

Wer das nicht glaubt, solle doch mal einen Blick auf Windkraftanlagen und vor allem auf die der Photovoltaik legen. Was wurde uns Bürger nicht alles in rosaroten Farben versprochen. Und bis auf die Tatsache, dass sich der "Sonnenkönig von Bonn" die Taschen mit viel Steuergelder vollgemacht hat, ist doch alles andere sinnlos zusammengebrochen und teils sehr umweltschädlich. Und was mit den alten Solarzellen passiert, das werden wir auch noch sehen - höchstwahrscheinlich geht der Elektroschrott dann wieder nach Afrika und verseuchen dort die Menschen und die Böden.
Aus den Augen, aus dem Sinn – aktuell die ultimative Lösung. St. Florian-Prinzip halt.

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Michael-KR » 17.06.2019, 21:51

iceman2411 hat geschrieben:..und das werden auch die grünen Phantasten und die Freitags Schulschwänzer noch merken. Plakate hochalten, sich mit dem SUV von Papa rumfahren lassen und Grüne wählen reicht halt nicht.

Ich lese gerade, dass facebook ins Bankgeschäft mit Micropayments auf Basis von Blockchain-basierter Kryptowährung einsteigen will.
Da dürfte jeder wissen, dass das u.a. den anthropogenen CO2-Ausstoß explodieren lässt (ansonsten mal nachlesen, was Blockchain-Kryptowährungen an Energie frisst - das ist schlicht unglaublich !!!). Die jungen Friday-for-future-Leute, die meinen, ein paar "Grüne" zu wählen und dann ist alles gut, also genau diese jungen Generation nutzt doch so gerne facebook, youtube & Co.. Und so etwas Neues wie Micropayments von fb dürfte wohl der Renner werden.

Tja, ich schreibe es wieder und immer wieder: Alles eine riesen Lüge. Wir Menschen sind eben zu doof zu allem; wollen CO2 wegen des Klimas reduzieren und setzen auf Micropayments auf Basis von Blockchain-basierter Kryptowährung – wie dämlich ist das denn?

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon icke » 18.06.2019, 00:42

Ich halte von Lithiumionenbatterien wenig. Die Energiedichte ist viel zu gering und es gibt nicht genug abbauwürdige Lager für dieses Metall. Wir brauchen also ein Metall, das leicht und reichlich auf der Welt zu haben ist und über genügend elektrisches Potential verfügt. Ein solches ist Magnesium. Ist zwar deutlich schwerer als Lithium, man kann aber beide Elektronen nutzbar machen. Tatsächlich wird intensiv, z.B. in D an Magnesiumbatterien geforscht, deren Energiedichte weit höher als die der herkömmlichen Lithiumionenbatterien ist. Kann man die Energiedichte künftiger Batterien auf 30% der des Benzins bringen, wären auch Rennen mit Hochleistungsaggregaten möglich.

Zum Thema Redoxflowbatterien, siehe zB. http://Www.volterion.com. dort gibt es solche Systeme bereits zum Erwrrb. Allerdings sind das Schränke und weit weg davon, für die Strasse tauglich zu sein.
Solange wir es nicht schaffen, einen Apfel herzustellen, können wir noch viel von der Natur lernen.

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Manisch » 18.06.2019, 09:00

Michael-KR hat geschrieben:Solltest du wirklich nicht den Unterschied zwischen Benzin und Wasserstoff kennen, bitte ich dich, dich mal ausführlich darüber zu informieren. Stichworte u.a.: Wasserstoffversprödung von Materialien der Anlagen. Speicherung bei Drücken von bis zu 700 bar oder gar Flüssigwasserstoff bei hoher Kälte; extrem schwacher Wirkungsgrad; Erzeugung von elektrischer Energie, die wiederum dazu benutzt wird, um erst aufwändig Wasserstoff herzustellen, um damit erst einen Fahrzeugantrieb zu befeuern - und jedesmal große Wirkungsgradverluste usw. pp. ff.

Wäre alles so prima, täten viel mehr Autobauer und andere Fahrzeughersteller auf den Wasserstoffantrieb / die Brennstoffzellentechnologie setzen.

Und immer schön dran denken: Jedesmal, egal ob Elektrofahrzeuge oder solche mit Wasserstoffantrieb ist eine komplett neue Infrastruktur und Investitionen von zig Billionen Euro nötig.

DAS und genau DAS ist auch der Unterschied sowie der Witz im Vergleich zu was-wäre-wenn oder: "man stelle sich mal vor, man hätte vor 100 Jahren auf das e-Auto gesetzt" - lustigerweise war etwa zeitgleich zum Verbrenner das E-Auto da, dann sah man allerdings, dass das Ding - sprich die Probleme mit der Energieversorgung, die schweren Batterien etc. (genau wie heute) - kompletter Müll ist und es setzte sich schlussendlich der Verbrenner durch - bei Lohner baute Ferdinand Porsche noch den Benzin-Hybridantrieb, um die mangelhafte elektrische Reichweite zu verlängern. Man solle also nicht so tun, als gäbe es E-Autos erst seit 10 Jahren oder so. Lohner-Porsche, na, klingelt es etwa nicht?

Es geht auch gar nicht um das Thema, was der bessere Antrieb ist, denn der bessere Antrieb setzt sich eh immer schnell durch, sondern es gibt Bestrebungen irgend eine Technologie einfach zu verbieten, weil NICHT-Techniker der Ansicht sind, das andere wäre besser. Dann will man also zig Billionen Euro in eine neue Technologie investieren, von der man heute schon weiß, dass sie weder ökonomisch noch ökologisch überhaupt einen Sinn macht, nur weil einige NICHT-Techniker ihre Ideologie durchsetzen wollen.

Wer das nicht glaubt, solle doch mal einen Blick auf Windkraftanlagen und vor allem auf die der Photovoltaik legen. Was wurde uns Bürger nicht alles in rosaroten Farben versprochen. Und bis auf die Tatsache, dass sich der "Sonnenkönig von Bonn" die Taschen mit viel Steuergelder vollgemacht hat, ist doch alles andere sinnlos zusammengebrochen und teils sehr umweltschädlich. Und was mit den alten Solarzellen passiert, das werden wir auch noch sehen - höchstwahrscheinlich geht der Elektroschrott dann wieder nach Afrika und verseuchen dort die Menschen und die Böden.
Aus den Augen, aus dem Sinn – aktuell die ultimative Lösung. St. Florian-Prinzip halt.



Du spannst einen sehr weiten Bogen, nur um mir am Ende eine Nicht-Antwort zu geben.
Punkt war doch der:
Du sprichst eine explodierte Wasserstoff-Tankstelle an - und implizierst damit, dass andere Techniken sicher seien. Sind sie aber nicht. Es gibt durchaus "fossile" Tankstellen, die auch mal explodieren, oder eben Batterie-Autos, bei dem die Akkus hochgehen. Von daher ist das für mich ein irrelevantes Argument.

Aber schau mal nach der Firma Hydrogenious, die hat da ein paar Ansätze.

Und sowohl Windkraft, als auch Solar sind super Techniken, deren "Scheitern" viel mehr mit staatlichen Versäumnissen zu tun hat :)

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon acid » 18.06.2019, 11:34

modellmotor hat geschrieben:
acid hat geschrieben:
Illuminati hat geschrieben:
:thumbs_up:


Ist halt leider extrem ineffizient und bringt bei dem aktuellen Strommix nicht wirklich was.

Was ist an Brenstoffzellen- Antrieb ineffizient?
Allerdings bin ich der Meinung, dass solange die Verbrennungsmotoren in Straßenfahrzeugen mehrheitlich angewendet werden,die Formel 1 mit Verbrennungsmotoren augerüstet fahren sollte.Ob es unbedingt solche Aggregate wie aktuell sein müssen, die absolut keinerlei Relevanz zu Serienmotoren haben,sei dahingestellt.V6 mit Doppelturbo ohne den ganzen elektronischen Hybrid-Klimbim, der bei Sprint-Rennen keinerlei Sinn macht, angetrieben mit Co2- neutralen Synthfuel müssten auch aus Preisgründen genügen um auch wieder Emotionen zu wecken.
GRüße vom
modellmotor


Ein Wirkungsgrad von unter 30% ist halt nicht gerade der Burner. Dazu ist die Verlustleitung beim Verteilen von Wasserstoff mittels Tanklaster sicherlich höcher als der Transport der Energie über Hochspannungsleitungen.
Ein Vorteil ist natürlich das man wenn gerade mehr Strom zur Verfügung ist als gebraucht wird Wasserstoff produziert werden kann das alleine wird aber bei weitem nicht reichen wenn ein großteil der Leute mit wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen unterwegs sind.
Als ergänzende Technologie kann ich mir Wasserstofffahrzeuge schon vorstellen als alleinige Zukunftstechnologie wird es schwierig genug Strom zu produzieren um das Ganze zu stemmen.

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Simtek » 18.06.2019, 19:28

BruderimHerrn hat geschrieben:man stelle sich mal vor, man hätte vor 100 Jahren auf das e-Auto gesetzt und es würde jetzt jemand kommen und uns erzählen wir sollten Verbrenner fahren.
also plötzlich Abgase in den Städten ausstoßen und dabei noch Motorenlärm absondern, auch Nachts :shock: .
nicht mehr zu Hause an der Steckdose laden, sondern irgendwo hinfahren und brennbare Flüssigkeit tanken, die man dann auch noch im Auto rumschaukelt.
Dann auch noch überall im Land Gebäude aufstellen wo wir das Zeug aus unterirdischen Tanks pumpen müssen, wo es zuvor mittels Tankwagen hingebracht wird.
In der Werkstatt braucht man plötzlich Ölwechsel Zündkerzen und einen neuen Auspuff


:lol:


Man hätte gesagt: "Super, dann brauchen wir die ganzen AKW und Braunkohlekraftwerke nicht mehr." :wink:
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Michael-KR » 20.06.2019, 14:01

Manisch hat geschrieben:
Michael-KR hat geschrieben:Solltest du wirklich nicht den Unterschied zwischen Benzin und Wasserstoff kennen, bitte ich dich, dich mal ausführlich darüber zu informieren. Stichworte u.a.: Wasserstoffversprödung von Materialien der Anlagen. Speicherung bei Drücken von bis zu 700 bar oder gar Flüssigwasserstoff bei hoher Kälte; extrem schwacher Wirkungsgrad; Erzeugung von elektrischer Energie, die wiederum dazu benutzt wird, um erst aufwändig Wasserstoff herzustellen, um damit erst einen Fahrzeugantrieb zu befeuern - und jedesmal große Wirkungsgradverluste usw. pp. ff....

Du spannst einen sehr weiten Bogen, nur um mir am Ende eine Nicht-Antwort zu geben.
Punkt war doch der:
Du sprichst eine explodierte Wasserstoff-Tankstelle an - und implizierst damit, dass andere Techniken sicher seien. Sind sie aber nicht. Es gibt durchaus "fossile" Tankstellen, die auch mal explodieren, oder eben Batterie-Autos, bei dem die Akkus hochgehen. Von daher ist das für mich ein irrelevantes Argument.
Aber schau mal nach der Firma Hydrogenious, die hat da ein paar Ansätze.
Und sowohl Windkraft, als auch Solar sind super Techniken, deren "Scheitern" viel mehr mit staatlichen Versäumnissen zu tun hat :)

Tut mir sehr leid, falls du in den Physik- und Chemiestunden in der Schule nur geschlafen hast.
Wie erwähnt, du kannst dich JEDER Zeit per Suchmaschine deiner Wahl besser informieren, falls wirklich ein ernsthaftes Interesse bestehen sollte (was ich allerdings nicht glaube, sonst käme von dir nicht so eine unqualifizierte Antwort).

Aber ich gebe dir gerne ein paar weitere Stichworte zum Thema Benzin oder auch Diesel vs. Wasserstoff. Wichtig sind nicht so sehr die Flammpunkte oder Entzündungstemperaturen der reinen Stoffe, sondern eben die explosionsfähige Atmosphäre, also das Gemisch aus Luft und dem jeweiligen brennbaren Gas. Ja, Gas, denn Benzin als Flüssigkeit ist nämlich NICHT das Kritische, sondern eben nur das (richtige) Benzin-Luftgemisch (und nur das treibt einen Verbrenner an). Und reiner Wasserstoff brennt zwar auch klasse, aber das Knallgas, also das richtige Gemisch von Wasserstoff UND Sauerstoff ist eben erst das, was richtig super knallt (siehe Versuch 1. oder 2. Chemiestunde in der Schule).

Des weiteren sind die Explosionsgrenzen der jeweiligen Stoffe und Gemische interessant. Liegen die in nem engen Bereich, kanns eben nur in diesem engen Bereich schön knallen (ansonsten brennt es halt „nur“) - liegen die dagegen weit auseinander, ist die Wahrscheinlichkeit für eine richtige Detonation sehr viel größer. Aber wie erwähnt, das alles interessiert dich eh nicht, sonst würdest du fundierter antworten.

Schönen Feiertag noch - trotzdem.

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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Michael-KR » 20.06.2019, 14:17

modellmotor hat geschrieben:Was ist an Brenstoffzellen- Antrieb ineffizient?

Vielleicht das:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brennstof ... gen_EV.png

Oder in Worten: "Falls der benötigte Wasserstoff durch Elektrolyse aus Strom hergestellt würde, läge der Gesamtwirkungsgrad von Brennstoffzellenfahrzeugen bei unter 30 %"

P.S.Ö: Ich habe nur zitiert - für Fehler oder Ungenauigkeiten wendet euch an Wiki.
Grundsätzlich stimmt es allerdings, was bei Wiki steht. Ich bin sogar der Ansicht, dass die genannten Wirkungsgrade noch schlechter sind, denn da wird oft gemogelt bzw. manches unterschlagen.

Manisch
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Re: Toto Wolff glaubt: Formel 1 in ein paar Jahren zu 50 Prozent elektrisch

Beitragvon Manisch » 20.06.2019, 19:07

Michael-KR hat geschrieben:Tut mir sehr leid, falls du in den Physik- und Chemiestunden in der Schule nur geschlafen hast.
Wie erwähnt, du kannst dich JEDER Zeit per Suchmaschine deiner Wahl besser informieren, falls wirklich ein ernsthaftes Interesse bestehen sollte (was ich allerdings nicht glaube, sonst käme von dir nicht so eine unqualifizierte Antwort).

Aber ich gebe dir gerne ein paar weitere Stichworte zum Thema Benzin oder auch Diesel vs. Wasserstoff. Wichtig sind nicht so sehr die Flammpunkte oder Entzündungstemperaturen der reinen Stoffe, sondern eben die explosionsfähige Atmosphäre, also das Gemisch aus Luft und dem jeweiligen brennbaren Gas. Ja, Gas, denn Benzin als Flüssigkeit ist nämlich NICHT das Kritische, sondern eben nur das (richtige) Benzin-Luftgemisch (und nur das treibt einen Verbrenner an). Und reiner Wasserstoff brennt zwar auch klasse, aber das Knallgas, also das richtige Gemisch von Wasserstoff UND Sauerstoff ist eben erst das, was richtig super knallt (siehe Versuch 1. oder 2. Chemiestunde in der Schule).

Des weiteren sind die Explosionsgrenzen der jeweiligen Stoffe und Gemische interessant. Liegen die in nem engen Bereich, kanns eben nur in diesem engen Bereich schön knallen (ansonsten brennt es halt „nur“) - liegen die dagegen weit auseinander, ist die Wahrscheinlichkeit für eine richtige Detonation sehr viel größer. Aber wie erwähnt, das alles interessiert dich eh nicht, sonst würdest du fundierter antworten.

Schönen Feiertag noch - trotzdem.


Oh man, so viel Arroganz in deinen Formulierungen...kann es sein, dass du Ingenieur bei Audi bist? :rofl:

Ernsthaft: Wenn du im Alltag auch so bist, solltest du daran arbeiten. Es ist eine popelige Online-Diskussion. Kein Grund direkt unter die Gürtellinie zu hauen :facepalm:

So mal du aus meiner Sicht weiterhin viel um den eigentlichen Punkt herum redest: Mir ging es nie darum, eine Rangordnung in der Gefährlichkeit aufzustellen.
Es ging mir darum, dass ich es für eine irreführende Diskussion halte, sich auf eine explodierte Wasserstofftankstelle zu versteifen, weil es impliziert, dass andere Energiequellen risikofrei wären - sind sie aber nicht.

Da kannst du noch so sehr wütend auf dem Boden stampfen und mit passiv-agressiven Seitenhieben um dich werfen...


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