Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

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lass.es
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon lass.es » 22.01.2019, 13:43

BruderimHerrn hat geschrieben:
Sieversen hat geschrieben:
BruderimHerrn hat geschrieben:
und was machst Du, wenn Du trotz gezogenem Stecker weiterlebst ?


Dann wird er wohl 24/7 im Bett liegen und auf den Tod warten, nehme ich mal an. :shrug:
Worauf willst du hinaus?


Das man trotz dem "sprichwörtlich" gezogen Stecker weiterleben kann und trotzdem evtl. gefüttert usw. werden muss.
und man evtl. nicht so blauäugig sein sollte, dass man einem Pflegefall-Schicksal durch eine Patientenverfügung entgehen kann.



In der Patientenverfügung wird auch bestimmt, ob du weiter "gefüttert" werden willst oder nicht, wenn es mit Sonde oder ähnlichem erfolgen muss.

Vaastdreiwer
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Vaastdreiwer » 22.01.2019, 13:54

BruderimHerrn hat geschrieben:Das man trotz dem "sprichwörtlich" gezogen Stecker weiterleben kann und trotzdem evtl. gefüttert usw. werden muss.

Wieso muss? Wenn er selbsttätig dazu nicht in der Lage ist, ist wahrscheinlich Ernährung über Sonde notwendig. Und dies gilt als lebensverlängernde Maßnahme, der man selbst oder, sofern nicht in der Lage dazu, der Partner oder gerichtlich bestellte Vormund widersprechen kann. In der Folge verdurstet bzw. verhungert man dann halt.

Klingt grausam, ist aber leider die einzige legale Möglichkeit, halbwegs erhobenen Hauptes aus dem Leben zu treten.

Denn Sterbehilfe ist auch in der Schweiz, soweit ich weiß, nur passiv möglich. Die entsprechenden Mittel dürfen angeboten und erklärt werden, den potentiell kriminellen Akt muss der Sterbewillige allerdings selbst durchführen. Das wird Michael Schumacher wohl kaum noch möglich sein.

Aber Herrgott...in Deutschland ist man im Umgang mit der Problematik ja noch viel weiter hintendran.
Wenn die anderen nach Hause gehen und sich das Auto in den Pool hängen, sind wir noch da, arbeiten an unseren Eiern und versuchen, noch mehr herauszuquetschen

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reiskocher_gtr_specv
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 22.01.2019, 13:57

MarM hat geschrieben:Wenn man nicht in der Lage ist Nahung zu sich zu nehmen oder zu trinken stirbt man trotzdem irgendwann

Nein, das Stichwort lautet parenterale Ernährung.

Ansonsten hatte ich schon befürchtet, zu was die vielleicht etwas unbedachte Aussage von VET führen wird.
Sofern sie überhaupt wortwörtlich stimmt.
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BruderimHerrn
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon BruderimHerrn » 22.01.2019, 14:00

MarM hat geschrieben:
BruderimHerrn hat geschrieben:
Sieversen hat geschrieben:
Dann wird er wohl 24/7 im Bett liegen und auf den Tod warten, nehme ich mal an. :shrug:
Worauf willst du hinaus?


Das man trotz dem "sprichwörtlich" gezogen Stecker weiterleben kann und trotzdem evtl. gefüttert usw. werden muss.
und man evtl. nicht so blauäugig sein sollte, dass man einem Pflegefall-Schicksal durch eine Patientenverfügung entgehen kann.


Wenn man nicht in der Lage ist Nahung zu sich zu nehmen oder zu trinken stirbt man trotzdem irgendwann. In Deutschland ist das soweit ich weiß auch vollkommen legal die Nahrungszufur zu stoppen, sprich einfach nichtmehr zu behandeln.
Aber ich male mal den Teufel nicht an die Wand, sollte ich es mir erlauben zu sterben bringt mich meine Freundin um XP


Ja eine Magensonde kann man verhindern, aber wenn die Person gefüttert werden kann, muss dies gemacht werden.
Deshalb kann ein intakter Köper einen schon ein paar Jahrzehnte im Bett halten, obwohl man weder sprechen kann und gefüttert, gewickelt werden muss.
Danke Legende ***

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Sieversen
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Sieversen » 22.01.2019, 14:07

BruderimHerrn hat geschrieben:
Sieversen hat geschrieben:Dann wird er wohl 24/7 im Bett liegen und auf den Tod warten, nehme ich mal an. :shrug:
Worauf willst du hinaus?


Das man trotz dem "sprichwörtlich" gezogen Stecker weiterleben kann und trotzdem evtl. gefüttert usw. werden muss.
und man evtl. nicht so blauäugig sein sollte, dass man einem Pflegefall-Schicksal durch eine Patientenverfügung entgehen kann.


Wenn ein Patient trotz des gezogenen Steckers noch weiterlebt, ist das zwar Schei*e für ihn, aber dann hat er mit seiner Patientenverfügung doch trotzdem alles richtig gemacht und einfach Pech gehabt. Ob es nun am Ende funktioniert oder nicht ist doch für die Frage, ob man so eine Verfügung hinterlässt, völlig irrelevant. :eh:
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lass.es
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon lass.es » 22.01.2019, 14:11

Vaastdreiwer hat geschrieben:
BruderimHerrn hat geschrieben:Das man trotz dem "sprichwörtlich" gezogen Stecker weiterleben kann und trotzdem evtl. gefüttert usw. werden muss.

Wieso muss? Wenn er selbsttätig dazu nicht in der Lage ist, ist wahrscheinlich Ernährung über Sonde notwendig. Und dies gilt als lebensverlängernde Maßnahme, der man selbst oder, sofern nicht in der Lage dazu, der Partner oder gerichtlich bestellte Vormund widersprechen kann. In der Folge verdurstet bzw. verhungert man dann halt.

Klingt grausam, ist aber leider die einzige legale Möglichkeit, halbwegs erhobenen Hauptes aus dem Leben zu treten.

Denn Sterbehilfe ist auch in der Schweiz, soweit ich weiß, nur passiv möglich. Die entsprechenden Mittel dürfen angeboten und erklärt werden, den potentiell kriminellen Akt muss der Sterbewillige allerdings selbst durchführen. Das wird Michael Schumacher wohl kaum noch möglich sein.

Aber Herrgott...in Deutschland ist man im Umgang mit der Problematik ja noch viel weiter hintendran.



Fast richtig. In der Schweiz wird dieser Person den Zugang gelegt (von einer Fachkundigen) und danach muss Sie das Zimmer verlassen. 2 stunden später ist der Zutritt wieder gestattet. In dieser Zeit muss der Patient den "Knopf" drücken, der das Mittel freigibt um in Frieden gehen zu können. Aber wie du schon erwähnst, wird Michael kaum noch in der Lage sein. Frage ist, ob er das überhaupt will... denke jeder Rennfahrer hat eine Patientenverfügung und das war nun mal sein Wunsch, so weiter zu leben. also ich hoffe für IHN, das man nach seinem Wunsch handelt!!

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Vaastdreiwer » 22.01.2019, 14:16

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:
MarM hat geschrieben:Wenn man nicht in der Lage ist Nahung zu sich zu nehmen oder zu trinken stirbt man trotzdem irgendwann

Nein, das Stichwort lautet parenterale Ernährung.

Vollkommen irrelevant für die Praxis. Von "nicht mehr selbst essen können" hin zu parenteraler Ernährung ist ein Riesenschritt.

Man wird immer erst eine enterale Variante nutzen. Denn wenn der Verdauungstrakt wochenlang erst einmal nichts mehr zum arbeiten bekommen hat, kannst Du den auch gleich wegschmeißen. Und Schumacher ist auf den Kopf gefallen, nicht auf seinen Magen-Darm-Trakt.
Wenn die anderen nach Hause gehen und sich das Auto in den Pool hängen, sind wir noch da, arbeiten an unseren Eiern und versuchen, noch mehr herauszuquetschen

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Vaastdreiwer » 22.01.2019, 14:43

lass.es hat geschrieben:Fast richtig. In der Schweiz wird dieser Person den Zugang gelegt (von einer Fachkundigen) und danach muss Sie das Zimmer verlassen. 2 stunden später ist der Zutritt wieder gestattet. In dieser Zeit muss der Patient den "Knopf" drücken, der das Mittel freigibt um in Frieden gehen zu können.

Oh wow, okay. Dann hat sich da doch noch einmal einiges getan in den letzten Jahren. Mein Stand ist von vor ca. 15 Jahren.
Finde ich gut, dass es jetzt nur noch Knöpfchen drücken ist. Damals musste sich der Patient noch selbst aufrichten, die vorbereitete Spritze in den Zugang friemeln und abdrücken.

Deutlich mehr Aufwand der bei so manchem Finalpatienten für viel Schmerzen und Verzweiflung gesorgt hat.
Wer sich die Schilderungen und Bitten um Hilfe von einem MS-Patienten angehört hat, der es aufgrund von starken Bewegungseinschränkungen (Ataxie) trotz aller Bemühungen nicht geschafft hat, den Vorgang erfolgreich zu beenden, der kann gar kein Gegner der Sterbehilfe sein.
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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Forza_Ferrari_93 » 22.01.2019, 14:53

Warum seid ihr euch eigentlich so sicher, dass Vettel mehr Informationen hat wie wir? Bei Jean Todt würde ich es noch verstehen, aber so nah waren sich Vettel und Schumacher auch nicht, als dass ihm die Familie private Informationen zusteckt.

Ich vermute mal, dass die Aussage von Vettel neutral und höflich war. Er weiß zwar nicht wie es Schumacher geht, aber er ist sich sicher, wenn er zuschauen kann wäre er Stolz auf seinen Sohn.

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon lass.es » 22.01.2019, 15:08

Vaastdreiwer hat geschrieben:Oh wow, okay. Dann hat sich da doch noch einmal einiges getan in den letzten Jahren. Mein Stand ist von vor ca. 15 Jahren.
Finde ich gut, dass es jetzt nur noch Knöpfchen drücken ist. Damals musste sich der Patient noch selbst aufrichten, die vorbereitete Spritze in den Zugang friemeln und abdrücken.

Deutlich mehr Aufwand der bei so manchem Finalpatienten für viel Schmerzen und Verzweiflung gesorgt hat.
Wer sich die Schilderungen und Bitten um Hilfe von einem MS-Patienten angehört hat, der es aufgrund von starken Bewegungseinschränkungen (Ataxie) trotz aller Bemühungen nicht geschafft hat, den Vorgang erfolgreich zu beenden, der kann gar kein Gegner der Sterbehilfe sein.



Genau aus diesem Grund, wird nun alles bereits angelegt, da wie du erwähnst hast, ein MS-Patient fast keine Chance hat. Sterbehilfe darf aber nur durchführt werden, wenn man noch handlungsfähig ist und man muss sich bewusst sein, das es längere Zeit geht, bis dem Antrag stattgegeben wird. 1 Jahr im voraus ist so die Regel und man muss für mündig erklärt werden. (z.B. Demenz ist immer gespalten, ob der Patient noch früh genug den Antrag gestellt hat oder nicht) somit wäre es für Michael überhaupt keine Option, da bei ihm wahrscheinlich beides eingeschränkt ist...

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon JPM_F1 » 22.01.2019, 15:11

Forza_Ferrari_93 hat geschrieben:Warum seid ihr euch eigentlich so sicher, dass Vettel mehr Informationen hat wie wir? Bei Jean Todt würde ich es noch verstehen, aber so nah waren sich Vettel und Schumacher auch nicht, als dass ihm die Familie private Informationen zusteckt.

Ich vermute mal, dass die Aussage von Vettel neutral und höflich war. Er weiß zwar nicht wie es Schumacher geht, aber er ist sich sicher, wenn er zuschauen kann wäre er Stolz auf seinen Sohn.

ich denke mal, daß in diesen kreisen so ziemlich jeder weiss, was sache ist, aber nix sagen darf, weil da viel auf dem spiel steht. in fahrerpositionen erst recht, das kann dann schnell nach hinten losgehen.
es kann aber auch sein, wie du sagst, daß er einfach sehr allgemein spricht und eigentlich nichts damit aussagen will, ausser daß schumi nicht aktiv am geschehen teilnehmen kann, in welcher form auch immer.

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Michael-KR » 22.01.2019, 17:36

Shogun hat geschrieben:
MarM hat geschrieben:Jungs, der Mann ist ne Kartoffel. Ich würde es wohl nicht mal mehr Leben nennen, und in meinem Fall habe ich darüber verfügt dass man mir in so einem Fall den Stecker zieht. Das wird nichts mehr, da bringt es auch nichts die Grammatik in Vettels Sätzen zu deuten bzw. auf einen Fehler zu hoffen.

So hart es klingt ich bin da bei dir. Als wir das Thema mal Hause hatten und ich sagte, bei so einem Fall bei mir selbst, dann bitte den Stecker ziehen. Meine Mutter völlig verwundert "Aber warum nur"?. Meine Meinung so ein Szenario bringt keinen etwas. Ich kann nicht mehr normal leben und meine Familie ist auch total eingebunden damit mich zu pflegen

Ich hoffe, Ihr beide und andere, die genauso denken (Stecker bitte ziehen) haben auch eine Patientenverfügung unterschrieben und eine Vorsorge-Vollmacht abgegeben (vorher diese selbstverständlich unterschrieben).

Es ist nämlich leider so, dass bei Fehlen dieser Papiere teils staatliche Bevollmächtigte das Ruder übernehmen (können) und dann wird entschieden, was dieser völlig Unbekannte will. Die eigene Familie ist dann komplett außen vor. Unglaublich, ist aber (leider) in diesem komischen Schland so.

Andererseits ein Story aus meiner Verwandtschaft: Junger 25-jähriger Mann verunglückte mit seinem Motorrad unglücklich. Er kam ins Krankenhaus und es hieß, er sei ab Hals abwärts querschnittsgelähmt (keine Ahnung welcher Depp das meinte - vielleicht wars die Putzfrau). Er wollte von seinen Eltern den "Stecker gezogen haben" und Papa erkundigte sich bereits wo und wie das geht. Nach ein paar OPs, etwas Reha ist er gut 1 Jahr danach zwar noch im Rollstuhl, kann sich allerdings relativ gut bewegen; hat auch Gefühle in beiden Beinen. Es hatte sich heraus gestellt, dass die Nerven "lediglich" gequetscht, aber eben NICHT durchtrennt waren. Glück im Unglück. Es heißt, er könne in einem oder zwei Jahren wieder vollständig gesund sein.

Ist eben alles sehr knifflig.

Edit:
BruderimHerrn hat geschrieben:Das man trotz dem "sprichwörtlich" gezogen Stecker weiterleben kann und trotzdem evtl. gefüttert usw. werden muss.

Mit "Stecker ziehen" habe ich jetzt nicht einmal "nur" das Abschalten von medizinischen Geräten gemeint, sondern, dass der Stecker des Lebens gezogen werden soll. Wir sollten diesbezüglich einmal ein paar Definitionen aufstellen. ;-)

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Jerom∃ » 22.01.2019, 18:21

Schumi lebt doch immer noch in der Schweiz oder nicht ? Dort gibt es doch wenigstens die Möglichkeit in Maßen nachzuhelfen, wenn es wirklich keinen Sinn mehr macht.
Genuinely entertaining .

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Pentar » 22.01.2019, 18:41

Forza_Ferrari_93 hat geschrieben:...Ich vermute mal, dass die Aussage von Vettel neutral und höflich war. Er weiß zwar nicht wie es Schumacher geht, aber er ist sich sicher, wenn er zuschauen kann wäre er Stolz auf seinen Sohn.

:thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:
Danke!

Denn wie soll sich VET (falls er den exakten Gesundheitszustand von MSC nicht kennt, wovon ich ausgehe) korrekt ausdrücken?
- "Er ist stolz auf seinen Sohn": VET weiß etwas, was wir nicht wissen - Positiv.
- "Er wäre stolz auf seinen Sohn": Neutral & richtig so.
- "Er wäre stolz auf seinen Sohn gewesen": VET weiß etwas, was wir nicht wissen - Negativ.

Und langsam aber wahr geht mir die ganze Diskussion über das Thema "Gesundheitszustand von MSC" ganz mächtig auf den S.ck. "Stecker ziehen" & "Patientenverfügung" sind alles Dinge aus dem wahren Leben - und nicht nur von Verunfallten. Aber gehören diese Themen in gefühlt jeden 2. Thread, wenn es um die sportlichen Belange der Schumachers geht?

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Re: Sebastian Vettel: Michael Schumacher wäre stolz auf seinen Sohn

Beitragvon Heppenheimerin » 22.01.2019, 18:52

BruderimHerrn hat geschrieben:
Ja eine Magensonde kann man verhindern, aber wenn die Person gefüttert werden kann, muss dies gemacht werden.
Deshalb kann ein intakter Köper einen schon ein paar Jahrzehnte im Bett halten, obwohl man weder sprechen kann und gefüttert, gewickelt werden muss.


Das stimmt leider. Wenn du dich noch füttern lassen kannst, hast du trotz Patientenverfügung verloren. Da kannste dann nur auf Komplikationen hoffen. Selbst zu entscheiden nichts mehr zu sich zu nehmen und den Mund bei jEDEM Angbot geschlossen lassen wid in dieser Situation schwer bis unmöglich sein. Das passiert oft kurz vorm Tod automatisch, weil da quasi der Körper und nicht der Geist die Nahrung ableht. Aber eine bewusste Entscheidung zu verdursten (kommt ja vorm Verhungern) halte ich für unmöglich.

Übigens hat auch Frau Kehm schon Äußerungen wie "Michael WÄRE stolz auf seine Kinder" oder "Michael WÜRDE sich für xy bedanken" gemacht.
RIP Jules


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