Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

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Iceman24
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Iceman24 » 03.08.2018, 12:55

Das Rennen auf der Nordschleife wäre natürlich der komplette Wahnsinn und etwas, was ich voll unterstützen würde. Jedoch nur, wenn man die Strecke so beläst wie sie jetzt ist, Mit den Sicherheitsfanatikern in der FIA ist das jedoch nur Wunschdenken. Da würde die Nordschleife komplett verunstaltet werden. Genau das ist auch der Grund, warum ich jeweils dagegen bin, dass die "Königsklasse" auf klassische Strecken zurückkehrt. Ich möchte keine Rennen auf Strecken wie Imola, Zandvoort oder Jerez sehen, weil man diese Strecken bis zur Unkenntlichkeit verwüsten würde.

Was ich aber nicht ganz verstehe. Warum reguliert man die Boliden für die Nordschleife nicht einfach runter, so wie es die NASCAR teilweise mit dem Luftmengenbegrenzer macht. So könnte man die Geschwindigkeiten deutlich drosseln und die Strecke so belassen, wie sie eben auch ist. Das wäre meiner Ansicht nach der richtige Ansatz für ein Rennen auf dieser Kultstrecke.
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moslak
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon moslak » 03.08.2018, 13:25

Ein F1-GP auf der Nordschleife ist alleine vom Sicherheitsaspekt kompletter Schwachsinn! Hartleys Crash in Kanada wäre auf der Norschleife komplett anders ausgegangen, wahrscheinlich neben der Rennstrecke. Das macht einfach keinen Sinn, egal wie toll es wäre, ohne die komplette Strecke umzubauen.
Abheben wird ein Formel 1 Bolide wahrscheinlich eh nicht, weil er um einiges mehr Abtrieb hat als beispielsweise der Nissan der am Flugplatz über den Zaun geflogen ist. Sonst hätte man mit dem 919 Evo auch dort kaum mit fast 100 kmh mehr als ein GT3 Wagen fahren können.
Da verzichte ich lieber auf einen Grand Prix auf der Schleife. Und den Ring kann man sich auch sparen, wenn selbst Hockenheim bei vollem Haus Verlust macht.

EffEll
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon EffEll » 03.08.2018, 13:30

faybn hat geschrieben:Mal die Faszination aussen vor gelassen: damit die F1 dort fährt oder fahren kann, muss der Kurs massiv umgebaut bzw. sicher gemacht werden. In FIA-Sprache heißt das: keine Rasenfläche/Kiesbett mehr neben der Strecke sondern schön große Parkplätze/Auslaufzonen. Will die Nordschleife ihre Seele & Charakter verkaufen, nur damit die vorhersehbarste Serie der Welt dort fährt? Sicher, es würde ziemlich viel Kohle reinkommen, da bin ich mir sicher, das wäre an Renomée größer als das Indy 500 oder Le Mans, doch zu welchem Preis?

Das fordert die FIA nicht für die F1.
Die Intention dazu ging von der MotoGP aus und selbst die rudern wieder etwas zurück, aufgrund des Vorfalls Luis Saloms.
Die Nordschleife könnte auch aus Platzgründen gar nicht dahingehend verändert werden.
Lediglich Tec-Pros müssten die neuralgischen Stellen säumen. Der Rest bezieht sich voraussichtlich auf die Autos und deren Bodenfreiheit/Aufhängung.

Es wäre der schiere Wahnsinn und ein Jahrhundertereignis. Ich glaube jedoch nicht, dass wir das jemals sehen werden.
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reiskocher_gtr_specv
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 03.08.2018, 13:37

@moslak
Wurde wie schon gesagt gefühlt 20 Mal diskutiert.

Wird es nicht geben. Ich halte das auch ehrlich gesagt nicht wirklich für einen besonders gelungenen "Bewerbungsversuch" der Nürburgring-Verantwortlichen.
Weil man sich selbst bzgl. GP-Strecke in's Knie schießt.

Was ich trotzdem gerne sehen würde wäre ein Konter auf den letzten Rekord des Überporsche auf der Nordschleife.
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Dr_Witzlos » 03.08.2018, 13:59

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:
Dr_Witzlos hat geschrieben:Das geht letztendlich um das Prinzip, dass ein Weltmeister es nicht gebacken bekommt, ein rennen im eigenen Land zu unterstützen, obwohl die Millionen auf der hohen Kante haben.

RedBull bring es ja auch fertig und haben volles Haus.

Daher ist die Schande schon berechtigt.

Es ist schon komisch, dass Du oft überhaupt nicht auf das eingehst, was geschrieben wurde.

Ich sage, ich halte einen "privaten Besitzer" einer Rennstrecke wie RB in Spielberg für problematisch, weil er sich als Teil der F1 verabschieden kann und damit der Event stirbt und Du antwortest, RB bekommt das Haus voll.

Ich sage, dass Zetsche genauso wenig dafür verantwortlich ist, Hockenheim zu ermöglichen wie Ferrari Monza. Du sprichst von "Schande", obwohl sich Ferrari mindestens genauso bedeckt hält bzgl. Monza wie Merc bei Hockenheim.

Du erklärst mir also Dinge, nach denen ich nie gefragt habe.

Und im Umkehrschluss wäre analog zu RB der Deutschland GP Geschichte, wenn "Merc" aussteigt. Will ich nicht, ich will keine GPs, die vom guten Willen irgendeines Teams abhängen.
Was im übrigen Teil dessen ist, was Du ständig bemängelst, der Einfluss der Teams/Hersteller ist zu groß. Kann man so sehen.

So richtig logisch ist das alles nicht.


Naja früher konnten wir uns 2 GrandPrix leisten, weil die Gelder vom Lande kamen wie es in den anderen EU-Ländern der Fall ist. Klar steht und fällt alles mit der Entscheidung der Anteilseigner/Eigentümer, dass kann ich gut nachvollziehen.

Ich denke eher das Zetzsche und Co. viel Einfluss haben wenn sie denn wöllten. Bei Monza sehe ich die Hoffnung im Volke. Denn wenn in Italien keine F1 mehr gibt. Da ist das er Kessel richtig am Dampfen und Regierung würde sich dann zur Not mit einschalten. Glaube mir, den Shitstorm will sich LM nicht antun.

Wir in Deutschland sind da viel so pomadig drauf um einen Verbleib durchzusetzen und man muss auch bedenken, dass wir in Deutschland momentan keine Großereignisse wollen.

Siehe Olympia 2024. Da war Hamburg und Berlin komplett dagegen obwohl die da die komplett Infrastruktur haben und München wollte sogar Olympiageschichte schreiben und mit einer erneuten Kandidatur die erste Stadt werden, die sowohl im Sommer als auch im Winter Olympische Spiele ausgetragen haben. Wer hat das fertig gebracht? ... Richtig ... China und weil eben die Bevölkerung in München und Garmisch-Partenkirchen dagegen waren.

Bei der EM-Vergabe auch 2024 ist die Stimmung auch nicht gerade aufhellend.

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Simtek » 03.08.2018, 14:19

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Den Nordschleifen-Traum mal außen vor, das hört sich doch alles Andere als schlecht an für Hockenheim.

Nur, was man zwischen den Zeilen herauslesen kann, scheint man trotz "voller Hütte" im Prinzip das komplette WE über 3 Mio. Miese gemacht zu haben.
Das darf doch nicht wahr sein...


Woraus liest Du das?
Ich verstehe es eher so, das man bei den Vertragsverhandlungen noch um 3 Mio. auseinanderliegt. Der Hockenheimring will wohl nicht mehr so ein Risiko eingehen, das man selbst bei voller Hütte geradeeinmal mit +-0 rausgeht. Niemand kann ja garantieren, das bei einem möglichen Rennen 2019 wie die Hütte voll ist.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon scott 90 » 03.08.2018, 14:36

Iceman24 hat geschrieben:Ich möchte keine Rennen auf Strecken wie Imola, Zandvoort oder Jerez sehen, weil man diese Strecken bis zur Unkenntlichkeit verwüsten würde.

Zandvoort verstehe ich, aber was zum Henker will man in Jerez und Imola noch verwüsten? Die Strecken sind mehr oder weniger doch schon längst ein Schatten dessen was sie einmal waren und unterscheiden sich nur noch geringfügig von dem, was aktuelle F1 Strecken uns bieten. In Imola gibt es noch mehr Kies als im F1 Durchschnitt, aber in den schnellen Kurven wirst du trotzdem fast ungestraft neben die Strecke fahren können. in Jerez ist das weniger extrem, aber kleine Verbremser enden dort sicher auch nicht zwingend im Kies, sah man ja auch an den F1 Tests dort.

Was mich im Übrigen auch zweifeln lässt, ob man in Jerez überhaupt auch nur irgendetwas ändern würde, sollte man dort fahren, Imola eigentlich auch.

Ansonsten bleibe ich aber der Meinung, die Zeit kann man nicht anhalten, wenn der Verzicht auf Modernisierungen dazu führt, dass eine Rennstrecke kaum noch genutzt wird, was bringt es einem, dass sie angeblich noch nicht verunstaltet wurde? Wenig bis nichts.

Ähnlich sieht es mit der Nordschleife aus, die Verantwortlichen müssen dort extrem aufpassen, dass hat Stuck in einem Interview schön erklärt. Denn viel kann man sich nicht erlauben, weswegen man bei allen Serien die dort fahren auch das Risiko minimiert. Gerade im Bezug auf die Geschwindigkeit der Autos. Da dies mit der F1 kaum in diesem Ausmaß funktioniert, handelt es sich doch um eine Spinnerei und da verweise ich gerne auf das Beispiel WTCC. Wenn die F1 den Druck verspürt zwingend auf der Nordschleife zu fahren, dann ist das Ende vermutlich nahe. Also lieber nicht, man kann mit so einer Aktion absolut nichts gewinnen.

Zumal ich gerade im Bezug auf WTCC und TCR sagen muss, die Faszination der Rennen hat auch schnell nachgelassen. Die Strecke ist zwar der Star, aber die Serie kann nicht davon profitieren. Gerade auch weil es ohne die Faszination schnell eintönig wird. Gut überholen kann man nicht und wenn es blöd läuft, sorgt eine rote Flagge schnell für einen Abbruch.
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon reiskocher_gtr_specv » 03.08.2018, 14:45

Simtek hat geschrieben:
reiskocher_gtr_specv hat geschrieben:Den Nordschleifen-Traum mal außen vor, das hört sich doch alles Andere als schlecht an für Hockenheim.

Nur, was man zwischen den Zeilen herauslesen kann, scheint man trotz "voller Hütte" im Prinzip das komplette WE über 3 Mio. Miese gemacht zu haben.
Das darf doch nicht wahr sein...


Woraus liest Du das?
Ich verstehe es eher so, das man bei den Vertragsverhandlungen noch um 3 Mio. auseinanderliegt. Der Hockenheimring will wohl nicht mehr so ein Risiko eingehen, das man selbst bei voller Hütte geradeeinmal mit +-0 rausgeht. Niemand kann ja garantieren, das bei einem möglichen Rennen 2019 wie die Hütte voll ist.

Richtig. Man kann es auch so lesen.
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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Pentar » 03.08.2018, 15:28

moslak hat geschrieben:...Abheben wird ein Formel 1 Bolide wahrscheinlich eh nicht, weil er um einiges mehr Abtrieb hat als beispielsweise der Nissan der am Flugplatz über den Zaun geflogen ist. Sonst hätte man mit dem 919 Evo auch dort kaum mit fast 100 kmh mehr als ein GT3 Wagen fahren können...

:thumbs_up:
Sehe ich auch so - bei hohen Geschwindigkeiten ist der Abtrieb eines F1-Boliden wahrlich enorm.
Es hieß mal - keine Ahnung, ob es stimmt - so ab 250 km/h aufwärts ist die Downforce größer als die Gewichtskraft - somit könne der Bolide am Ende des Monaco-Tunnels prinzipiell auch an der Decke fahren.
Wenn dem so ist, wird die Kuppe am Flugplatz - bei meiner damaligen 1000er-Honda hob das Vorderrad ab - für die F1 vermutlich kein Problem darstellen - beim 919 Evo war es ja auch so...

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon theCraptain » 03.08.2018, 16:02

reiskocher_gtr_specv hat geschrieben: :chat:


Dr_Witzlos hat geschrieben: :chat:


Mein Punkt ist der: Die von dir genannten GP finden doch jedes Jahr statt, der Deutschland-GP eben bestenfalls nur alle 2 Jahre.

Nun ist Deutschland nunmal das "Auto-Land" schlechthin, speziell Merc ist doch vorne dran bei den Premiumherstellern und Merc beruft sich gerne auf sein Rennsportengagement und F1-Tradition. Seit 2014 holt man alle Titel und ist der Big Star der F1.

Zumindest dürfte man doch erwarten, dass sich Merc überhaupt für einen jährlichen Deutschland-GP stark machen sollte. Scheinbar interessiert das aber Dr. Z und Kollegen überhaupt nicht, kein Engagement, keine Initiative, kein Wille und das ist doch die Enttäuschung, das finde ich tatsächlich schandhaft im Vergleich dazu wie Merc von der F1 profitiert.

Eine Lösung könnte sein, für die angesprochenen ca. 3 Mio Risiko zu bürgen damit der GP eben jährlich stattfinden kann. Als Gegenleistung könnte Merc dann kostenlose exklusive Promotion bekommen die eben nur Merc nutzen kann.

Und die ca. 3 Mio Bürgschaft (im schlechtesten Falle = Kosten) sind für Merc doch nur Invest in weltweite Premium Markenwerbung, und das ein ganzes Wochenende lang, scheinbar eher ein "Schnäppchen"

Meine Meinung zu den anderen Kursen: wäre der Italien-GP in Gefahr würde Ferrari garantiert intervenieren und in GB gibt es einfach kein einzelnes F1-Team was mit Merc, Ferrari oder RBR vergleichbarer wäre und sich für Silverstone einsetzen könnte.

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Pentar » 03.08.2018, 16:39

Es ist schon traurig - respektive peinlich.
Hockenheim hat "volle Hütte" plus Extratribüne(!) & trotzdem ist das finanzielle Risiko vermutlich noch zu hoch.
Und wie @theCraptain schon schrieb:
Der KWM aus DE, Fahrer aus DE & und man bekommt trotzdem keinen jährlichen DE-GP auf die Reihe.
Schade...

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Dr_Witzlos » 03.08.2018, 17:16

Pentar hat geschrieben:Es ist schon traurig - respektive peinlich.
Hockenheim hat "volle Hütte" plus Extratribüne(!) & trotzdem ist das finanzielle Risiko vermutlich noch zu hoch.
Und wie @theCraptain schon schrieb:
Der KWM aus DE, Fahrer aus DE & und man bekommt trotzdem keinen jährlichen DE-GP auf die Reihe.
Schade...


Es ist eine Schande wie es im Duden steht. Anders kann man es nicht nennen.

Das sind Zahlen die kann man noch nicht mal schön trinken.

Aber das ist auch wieder sowas was ich auch wieder als Altlast bezeichnen würde.

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon Simtek » 03.08.2018, 17:17

Pentar hat geschrieben:
moslak hat geschrieben:...Abheben wird ein Formel 1 Bolide wahrscheinlich eh nicht, weil er um einiges mehr Abtrieb hat als beispielsweise der Nissan der am Flugplatz über den Zaun geflogen ist. Sonst hätte man mit dem 919 Evo auch dort kaum mit fast 100 kmh mehr als ein GT3 Wagen fahren können...

:thumbs_up:
Sehe ich auch so - bei hohen Geschwindigkeiten ist der Abtrieb eines F1-Boliden wahrlich enorm.
Es hieß mal - keine Ahnung, ob es stimmt - so ab 250 km/h aufwärts ist die Downforce größer als die Gewichtskraft - somit könne der Bolide am Ende des Monaco-Tunnels prinzipiell auch an der Decke fahren.
Wenn dem so ist, wird die Kuppe am Flugplatz - bei meiner damaligen 1000er-Honda hob das Vorderrad ab - für die F1 vermutlich kein Problem darstellen - beim 919 Evo war es ja auch so...


Du sprichst hier aber vom Abtrieb bei einer intakten Aerodynamik. Bricht z.B. der Frontflügel sieht das anders aus.
Lieber Schumi, bitte denk daran: "Wer kämpft kann verlieren - wer nicht kämpft, der hat schon verloren!"

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon axt » 03.08.2018, 19:06

So ganz untätig ist Mercedes anscheinend aber doch nich laut diesem Artikel.

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ ... -1.4079676

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Re: Nordschleifen-Traum lebt: Formel 1 auch 2019 in Deutschland?

Beitragvon G.E. » 03.08.2018, 19:38

Ich denke nicht dass die Nordschleife jemals wieder von einem Formel 1 Auto in einem Rennen befahren wird.

Dazu wäre der Aufwand viel zu gross.
Mann muss sich alleine die Rettungskräfte vorstellen, die auf dieser Strecke vorhanden sein müssten.
Kameras, Rettungswagen, Kräne, Personal die um das alles zu bedienen.
Alleine die Streckensicherung, z.B. mit den Tecpro Barrieren, u.s.w., würde jeden Rahmen sprengen.

Nordschleife wird ein Traum bleiben.
Wer einen Schreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.


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