Günther Steiner: Kaum noch schlechte Fahrer in der Formel 1

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Günther Steiner: Kaum noch schlechte Fahrer in der Formel 1

Beitragvon Redaktion » 26.05.2017, 19:21

Dass der Fahrer in Monaco den Unterschied machen kann, stimmt wohl nur noch halbwegs: Denn schlechte Formel-1-Piloten gibt es laut Günther Steiner kaum noch
Kevin Magnussen

Auch im Hinterfeld sind die Fahrer nicht hoffnungslos unterlegen

Erinnern Sie sich noch an Yuji Ide? Der Japaner kam 2006 mit 31 Jahren bei Super Aguri völlig überraschend zu seinem Formel-1-Debüt. Das Gastspiel sollte allerdings nicht lange dauern: In seinem ersten Qualifying war er drei Sekunden langsamer als Teamkollege Takuma Sato, nach vier Rennen und einer Kollision mit Christijan Albers (Midland), die in einem Überschlag endete, wurde seine Superlizenz entzogen.

Doch Ide war wohl der bislang letzte Pilot, der in der Formel 1 überfordert war. Seitdem hat sich die Qualität des Fahrerfeldes in der Breite verbessert. "Es gibt in der Formel 1 keine schwachen Fahrer - oder nur sehr wenige. Aber sie sind nicht richtig schlecht", betont Haas-Teamchef Günther Steiner ohne einen Namen nennen zu wollen. "Es sind gute Fahrer. Sie sind einfach nicht auf dem Level der Guten."

An diesem Wochenende in Monaco heißt es immer noch, dass der Fahrer den Unterschied machen könnte. Das hängt auch mit dem Selbstverständnis der Formel-1-Piloten zusammen: "Wenn du sie fragst, dann denken sie alle, dass sie den Unterschied machen können", weiß Steiner. Doch ob die Weisheit überhaupt noch stimmt, da ist man sich nicht sicher.

"Wenn man sich die Zeiten anschaut, ist der Unterschied gering. Wir sind alle gute Fahrer. Keiner fällt hinten ab", sagt Kevin Magnussen. "Wenn du eine gute Runde fährst, ist es schwierig vorzustellen, dass irgendjemand auf der Welt das Gleiche tun könnte. Aber dann hat man 20 Leute, die fast genau das tun."

Dass die Qualität in der Formel 1 so hoch ist, hat auch mit den neuen Einstiegsbedingungen zu tun. Vor zwei Jahren führte man eine neues Superlizenzsystem ein, das "schlechte" Piloten von vornherein aussortiert. Nur mit gewissen Vorerfolgen kann man nun in die Königsklasse kommen. Yuji Ide hätte die Kriterien nicht erfüllt - aber das übrigens nur sehr knapp: Mit 38 von nötigen 40 Zählern war er nah dran.


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Re: Günther Steiner: Kaum noch schlechte Fahrer in der Formel 1

Beitragvon SaintRaptor » 26.05.2017, 22:07

Naja ein Palmer und ein Stroll fallen da schon auf. Die sind einfach viel langsamer als die Teamkollegen und machen dazu noch (im Fall von Stroll) viel zu viele Unfälle. Über Maldonado hat man sich da schön lustig gemacht. Stroll macht das gleiche, ist dabei aber nicht einmal besonders schnell.

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Re: Günther Steiner: Kaum noch schlechte Fahrer in der Formel 1

Beitragvon F1Fan2004 » 26.05.2017, 23:52

SaintRaptor hat geschrieben:Naja ein Palmer und ein Stroll fallen da schon auf. Die sind einfach viel langsamer als die Teamkollegen und machen dazu noch (im Fall von Stroll) viel zu viele Unfälle. Über Maldonado hat man sich da schön lustig gemacht. Stroll macht das gleiche, ist dabei aber nicht einmal besonders schnell.


Maldonado muss man wirklich zugute halten, dass er zumindest zur Williamszeit wirklich noch schnell war. Stroll dagegen in der Tat nicht. Die Zeit wird zeigen, ob er es noch schafft aufzudrehen.
Bei Palmer glaube ich daran nicht mehr und er kann sich wirklich glücklich schätzen und sich bei Magnussen bedanken, dass er überhaupt noch eine zweite Chance bekommen hat. Spätestens nach der Saison wird er aussortiert.
Ansonsten fällt mir noch Ericsson ein. Der baut zwar nicht allzu viele Unfälle (außer im Regen), aber spannend ist er nicht und ohne seine Sponsoren wäre er wohl auch schon weg.

Abschließend finde ich ist es aber schon wichtig zu sagen, dass alle Fahrer in der F1 ein sehr hohes Level haben, aber die oben erwähnten Kandidaten diejenigen sind die am wenigsten den Anschluss halten. Trotzdem finde ich das Fahrerfeld alles in allem sehenswert.
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Re: Günther Steiner: Kaum noch schlechte Fahrer in der Formel 1

Beitragvon SaintRaptor » 27.05.2017, 14:03

F1Fan2004 hat geschrieben:
SaintRaptor hat geschrieben:Naja ein Palmer und ein Stroll fallen da schon auf. Die sind einfach viel langsamer als die Teamkollegen und machen dazu noch (im Fall von Stroll) viel zu viele Unfälle. Über Maldonado hat man sich da schön lustig gemacht. Stroll macht das gleiche, ist dabei aber nicht einmal besonders schnell.


Maldonado muss man wirklich zugute halten, dass er zumindest zur Williamszeit wirklich noch schnell war. Stroll dagegen in der Tat nicht. Die Zeit wird zeigen, ob er es noch schafft aufzudrehen.
Bei Palmer glaube ich daran nicht mehr und er kann sich wirklich glücklich schätzen und sich bei Magnussen bedanken, dass er überhaupt noch eine zweite Chance bekommen hat. Spätestens nach der Saison wird er aussortiert.
Ansonsten fällt mir noch Ericsson ein. Der baut zwar nicht allzu viele Unfälle (außer im Regen), aber spannend ist er nicht und ohne seine Sponsoren wäre er wohl auch schon weg.

Abschließend finde ich ist es aber schon wichtig zu sagen, dass alle Fahrer in der F1 ein sehr hohes Level haben, aber die oben erwähnten Kandidaten diejenigen sind die am wenigsten den Anschluss halten. Trotzdem finde ich das Fahrerfeld alles in allem sehenswert.


Das ganze ist halt bei weitem auch kein Merkmal, dass nur die Formel 1 vorweisen kann. Wenn man sich mal das Fahrerfeld in der WEC oder anderen Rennserien anschaut ist das nicht schlechter als das was die Formel 1 zu bieten hat.

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Re: Günther Steiner: Kaum noch schlechte Fahrer in der Formel 1

Beitragvon Simtek » 29.05.2017, 10:51

SaintRaptor hat geschrieben:Naja ein Palmer und ein Stroll fallen da schon auf. Die sind einfach viel langsamer als die Teamkollegen und machen dazu noch (im Fall von Stroll) viel zu viele Unfälle. Über Maldonado hat man sich da schön lustig gemacht. Stroll macht das gleiche, ist dabei aber nicht einmal besonders schnell.


Na ja, ein Palmer oder Stroll sind vielleicht die "schlechtesten" Fahrer im aktuellen Feld, verglichen mit diversen Piloten bis in die frühen 2000 er Zeiten, sind die beiden Weltklasse. Ide ist das ein nettes Beispiel. Mazzacane, Esteban oder Yoong wären weitere.
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