Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

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Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Redaktion » 06.04.2017, 06:40

Auch neun Jahre nach "Crashgate" bleibt Flavio Briatore bei seiner Version: Man habe sich gegen ihn verschworen, er hatte mit der Manipulation nichts zu tun © xpbimages.com Flavio Briatore mit seinem Schützling Fernando Alonso in Monaco 2016 Flavio Briatore beteuert auch neun Jahre nach dem "Crashgate"-Skandal, er habe mit der inzwischen legendären Manipulation des Grand Prix von Singapur im Jahr 2008 nichts zu tun gehabt: "Ich war in diesen Crash in keiner Weise involviert", erklärt er in einem Interview mit 'Sky Sports F1'.Das widerspricht freilich den Aussagen von Pat Symonds und Nelson Piquet jun., die längst zugegeben haben, am Sonntagmorgen vor dem Rennen zu dritt über ein bewusstes Herbeiführen einer Safety-Car-Phase durch einen absichtlichen Unfall gesprochen zu haben. Die Taktik ging auch auf: Piquet flog planmäßig ab, Teamkollege Fernando Alonso kam wie durch ein Wunder just vor der Safety-Car-Phase zum perfekt getimten Boxenstopp - und gewann den Grand Prix."Es gab in diesem Untersuchungsbericht nicht einen Beweis dafür, dass ich in diesen Unfall involviert war. Finito", sagt Briatore. "Ich habe die FIA in Paris vor Gericht gezerrt - und ich habe gewonnen. Alles! Das Gericht in Paris hat sich die Untersuchungsergebnisse genau angeschaut. Und damit ist die Sache für mich erledigt. Finito."Tatsächlich hob das Gericht in Paris die zunächst von der FIA ausgesprochene lebenslange Sperre gegen Briatore und Symonds auf. Das Urteil beruhte jedoch entgegen der Aussage Briatores nicht darauf, dass es kein belastendes Material gegen ihn gegeben hätte, sondern vielmehr auf formaler Kritik am FIA-Verfahren. So wurde etwa die Rolle von FIA-Präsident Max Mosley, bekanntlich kein Briatore-Freund, als befangen eingestuft. Inside GP Barcelona: Alonso im Porträt Vor seinem Heimrennen wird die Karriere des Fan-Lieblings noch einmal beleuchtet Weitere Formel-1-Videos Was in Singapur vor neun Jahren wirklich passiert ist, können letztendlich nur die Beteiligten mit Sicherheit wissen. Zwei sind sich einig, Briatore streitet hingegen alle Vorwürfe ab. Ob das glaubwürdig ist? Vielleicht haben sich Symonds und Piquet auch gegen ihren Ex-Chef verschworen. Aber das sind Spekulationen. Die Meinung muss sich der Leser selbst bilden.Mit der lebenslangen Sperre hätte Briatore eigenen Angaben nach kein Problem gehabt. Trotzdem ist er vor Gericht dagegen vorgegangen. "Für mich wäre es damals so oder so das letzte Jahr gewesen. Renault wusste das", behauptet er. "Ich hatte sieben Weltmeisterschaften gewonnen. Wenn es gut gelaufen wäre, hätte ich noch eine oder zwei mehr gewinnen können. Aber wozu?" Fotostrecke: Flavio Briatore und seine Frauen © xpbimages.com Er war DER Playboy der Formel 1: Flavio Briatore umgab sich gern und oft mit schönen und vor allem jungen Frauen. Und diese ließen sich wiederum gern mit ihm sehen. Nicht immer blieb es bei einem harmlosen Erinnerungsfoto an der Rennstrecke... Briatore wurde nicht nur von der FIA gesperrt und von Renault gefeuert, sondern das FIA-Urteil besagte außerdem, dass Fahrer, die von ihm betreut werden, keine Superlizenz mehr erhalten würden. Das führte zumindest in der Außendarstellung zur Trennung von Superstar Fernando Alonso. Mit dem arbeitet Briatore inzwischen wieder als Manager zusammen.

Auch wenn Briatore dann und wann noch den Kontakt zur Formel-1-Szene sucht, etwa zuletzt bei einer von ihm organisierten Abschiedsparty für seinen langjährigen Freund Bernie Ecclestone: das Kapitel ist für ihn abgeschlossen. "Ich habe in der Formel 1 viel erreicht. Wir haben viel Glamour reingebracht", sagt er.
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Digger Stubble
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Digger Stubble » 06.04.2017, 08:18

Eigentlich sind mir solche Leute wie Briatore zuwieder, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt daran geglaubt, dass er etwas mit Chrashgate zu tun hat. Prinzipiell traue ich ihm alles zu jedoch keine Dummheit und Crashgate wäre eine Dummheit gewesen, wenn es wie behauptet stattgefunden und von Briatore inszeniert worden wäre. Bei Crashgate handelt es sich aber um eine Inszenierung, deren Sinn nur darin lag, Briatore aus der Formel 1 zu verbannen, was dann ja auch irgendwie gelungen ist, obwohl Briatores Schuld nie wirklich bewiesen werden konnte.

Briatore war belebend für die Formel 1 und es bedarf genau solcher Figuren, welche einer immer dröger werdenden Veranstaltung durch Kreativität die nötige Würze verleihen können. Mit Briatores Verbannung wurde auch die letzte noch wirksame Instanz des Individuellen verbannt und unter Beachtung der zeitlichen Zusammenhänge, wird auch schnell klar, warum Briatore gehen musste und wer dafür die erforderlichen Schritte in die Wege geleitet hat.

Nochmals, ich bin kein Fan von Briatore und ich gehe davon aus, dass er weit mehr Dreck am stecken hat als Crashgate überhaupt dreckig sein könnte, aber dennoch bin ich von seiner Unschuld in diesem Falle absolut überzeugt!
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von G.E. » 06.04.2017, 09:16

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von FU Racing Team » 06.04.2017, 09:21

Digger Stubble hat geschrieben:Eigentlich sind mir solche Leute wie Briatore zuwieder, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt daran geglaubt, dass er etwas mit Chrashgate zu tun hat. Prinzipiell traue ich ihm alles zu jedoch keine Dummheit und Crashgate wäre eine Dummheit gewesen, wenn es wie behauptet stattgefunden und von Briatore inszeniert worden wäre. Bei Crashgate handelt es sich aber um eine Inszenierung, deren Sinn nur darin lag, Briatore aus der Formel 1 zu verbannen, was dann ja auch irgendwie gelungen ist, obwohl Briatores Schuld nie wirklich bewiesen werden konnte.

Briatore war belebend für die Formel 1 und es bedarf genau solcher Figuren, welche einer immer dröger werdenden Veranstaltung durch Kreativität die nötige Würze verleihen können. Mit Briatores Verbannung wurde auch die letzte noch wirksame Instanz des Individuellen verbannt und unter Beachtung der zeitlichen Zusammenhänge, wird auch schnell klar, warum Briatore gehen musste und wer dafür die erforderlichen Schritte in die Wege geleitet hat.

Nochmals, ich bin kein Fan von Briatore und ich gehe davon aus, dass er weit mehr Dreck am stecken hat als Crashgate überhaupt dreckig sein könnte, aber dennoch bin ich von seiner Unschuld in diesem Falle absolut überzeugt!

Klingt für mich sehr nach Verschwörungstheorie, die mit nichts zu belegen ist. Spekulationen und Mutmaßungen. Wie untermauerst du deine These, dass Briatore wegen seiner "belebenden Wirkung auf die Formel-1" absichtlich abgesägt worden ist? Von wem? Und warum? Wäre das nicht auch ein bisschen zu riskant von den Initiatoren?

Briatore war zu diesem Zeitpunkt bereits mehrfach wirtschaftskriminell aufgefallen (wegen "Betrugs"). Das er es mit Gesetzen also nicht so eng sieht, ist damit faktisch bewiesen. Ich traue ihm Crashgate dementsprechend durchaus zu. Mir persönlich fehlt er absolut nicht in der F1. Solche Typen braucht die F1 in meinen Augen nun wahrlich nicht.
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von McTom » 06.04.2017, 09:26

Digger Stubble hat geschrieben:...Bei Crashgate handelt es sich aber um eine Inszenierung, deren Sinn nur darin lag, Briatore aus der Formel 1 zu verbannen, ...
Und wer hätte ihn mit welchem Motiv aus der Formel 1 verbannen wollen?
Wenn man tot ist, ist es für einen selbst nicht so schlimm, weil man ja tot Ist. Für andere kann dein Tod aber schlimm sein.
Das ist übrigens genau so, wie wenn man doof ist.

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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Shogun » 06.04.2017, 09:39

klingt für mich wie der typische Fall, welche man gerne bei dem Zoll am Flughafen sieht.

"Ist das ihr Koffer?" Ja, der ist meiner. " wir haben dort drin 10kg Kokain gefunden". ähh nee der ist doch nicht meiner. :lol:

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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Digger Stubble » 06.04.2017, 09:43

wikipedia hat geschrieben:Am 21. September 2009 wurden Briatore und Pat Symonds durch den Internationalen Automobilverband (FIA) mit Sperren bei allen FIA-Veranstaltungen belegt. Briatore erhielt eine Sperre auf unbeschränkte Zeit, Symonds für fünf Jahre. Zudem darf Briatore nicht mehr als Manager eines Fahrers auftreten. Renault wurde ebenfalls mit einer Sperre belegt, die Strafe wurde allerdings zur Bewährung bis 2011 ausgesprochen. Briatore galt als einer der engsten Vertrauten von Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone und als einer der geschicktesten und einflussreichsten Akteure im Formel-1-Geschäft.

Sowohl die Sperre gegen Briatore als auch die gegen Symonds wurde am 5. Januar 2010 von einem französischen Gericht aufgehoben. Zur Begründung gab das Gericht an, dass die Sperre aufgrund der schwachen Beweislage irregulär gewesen sei. Zudem wurde Briatore ein Schadenersatz von 15.000 Euro zugesprochen. Der Automobil-Weltverband FIA kündigte umgehend an, gegen dieses Urteil möglicherweise in Berufung zu gehen. Briatore und die FIA einigten sich am 12. April 2010. Die FIA hob die lebenslange Sperre auf. Dies ermöglicht Briatore, ab 2013 wieder eine verantwortliche Position in der Formel 1 zu übernehmen.
Ich möchte Crashgate nicht wieder in allen Einzelheiten zerlegen und eine Grundsatzdiskussion darüber führen, aber solche öffentlichen Aussagen beschreiben doch recht deutlich, dass an diesem Gerichtsprozess und dessen Urteil sehr wohl etwas faul war. Und man darf nicht den Zinober um Max Mosley vergessen und das Briatore ein entschiedener Gegner des Machtausbau der großen Automobilbauer war.

Beweise kann ich keine nennen, aber wer eins und eins zusammen zählt, kommt auf zwei und nicht auf drei und wenn wir sehen, was sich seit Briatores Abgang alles verändert hat, dann kann man daraus auch getrost schliessen, dass dies unter Briatores Einfluss definitiv nicht so einfach gewesen wäre!
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von FU Racing Team » 06.04.2017, 10:04

Digger Stubble hat geschrieben:
wikipedia hat geschrieben:Am 21. September 2009 wurden Briatore und Pat Symonds durch den Internationalen Automobilverband (FIA) mit Sperren bei allen FIA-Veranstaltungen belegt. Briatore erhielt eine Sperre auf unbeschränkte Zeit, Symonds für fünf Jahre. Zudem darf Briatore nicht mehr als Manager eines Fahrers auftreten. Renault wurde ebenfalls mit einer Sperre belegt, die Strafe wurde allerdings zur Bewährung bis 2011 ausgesprochen. Briatore galt als einer der engsten Vertrauten von Formel-1-Mogul Bernie Ecclestone und als einer der geschicktesten und einflussreichsten Akteure im Formel-1-Geschäft.

Sowohl die Sperre gegen Briatore als auch die gegen Symonds wurde am 5. Januar 2010 von einem französischen Gericht aufgehoben. Zur Begründung gab das Gericht an, dass die Sperre aufgrund der schwachen Beweislage irregulär gewesen sei. Zudem wurde Briatore ein Schadenersatz von 15.000 Euro zugesprochen. Der Automobil-Weltverband FIA kündigte umgehend an, gegen dieses Urteil möglicherweise in Berufung zu gehen. Briatore und die FIA einigten sich am 12. April 2010. Die FIA hob die lebenslange Sperre auf. Dies ermöglicht Briatore, ab 2013 wieder eine verantwortliche Position in der Formel 1 zu übernehmen.
Ich möchte Crashgate nicht wieder in allen Einzelheiten zerlegen und eine Grundsatzdiskussion darüber führen, aber solche öffentlichen Aussagen beschreiben doch recht deutlich, dass an diesem Gerichtsprozess und dessen Urteil sehr wohl etwas faul war. Und man darf nicht den Zinober um Max Mosley vergessen und das Briatore ein entschiedener Gegner des Machtausbau der großen Automobilbauer war.

Beweise kann ich keine nennen, aber wer eins und eins zusammen zählt, kommt auf zwei und nicht auf drei und wenn wir sehen, was sich seit Briatores Abgang alles verändert hat, dann kann man daraus auch getrost schliessen, dass dies unter Briatores Einfluss definitiv nicht so einfach gewesen wäre!


Es bleiben wüste Spekulationen und Herleitungen. Man kann 1 und 1 ebenso gut zusammen zählen, und dabei ein ganz anderes Ergebnis 2 erzielen als wie du es tust. Und wenn Briatore die Modernisierung der F1 hätte wirklich aufhalten können, dann wäre daran auch etwas ziemlich faul gewesen, schließlich war er auch nur "ein Teamchef" und nicht mehr.

Ich bleibe einfach gerne beim Naheliegenden und Faktischem. Wäre der Gerichtsprozess nicht sauber verlaufen, hätte Briatore ja in Berufung gehen können. Zu diesem Zeitpunkt war die Aufmerksamkeit bezüglich dieses Falls bereits so hoch, dass sich sicherlich kein Sportgericht große Verfahrensfehler hätte leisten wollen und können.
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Ringo232 » 06.04.2017, 10:28

Es gibt einige Namen in der Formel 1, die in meiner Kindheit / Jugend aktiv waren und ich nie vergessen werde. Michael Schumacher, Adrian Newey, Bernie Ecclestone, Eddie Jordan und auch Flavio Briatore gehört dazu. Insofern finde ich es immer schade wenn ein solcher Name aus der Formel 1 verschwindet.
Trotzdem glaube ich nicht an Briatores Unschuld und möchte keinen Betrüger in der Formel 1 haben, da ich einen fairen Wettkampf sehen möchte.
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Digger Stubble » 06.04.2017, 10:51

FU Racing Team hat geschrieben:Es bleiben wüste Spekulationen und Herleitungen.[...]


Also wenn ein Gericht ein Urteil fällt und anschliessend ein anderes Gericht das Urteil aufgrund einer schwachen Beweislage aufhebt, dann ist es alles andere als eine wüste Spekulation oder Herleitung, dass am ersten Urteil etwas nicht gestimmt haben kann, weil dieses wohl auf einer zu schwachen Beweislage basierte.

Eine zu sschwache Beweislage liegt immer dann vor, wenn es nicht genügend Beweise dafür gibt, dass ein Angeklagter die ihm vorgeworfene Tat überhaupt begangen hat.
FU Racing Team hat geschrieben:[...]Wäre der Gerichtsprozess nicht sauber verlaufen, hätte Briatore ja in Berufung gehen können.[...]
Hm, wie ist das franzöische Gericht denn darauf gekommen, dass Urteil aus dem ersten Prozess zu revidieren? In den seltesten Fällen wird ein Gericht von alleine aktiv, wenn ein anderes Gericht ein Fehlurteil fällt. Zumeist legt der Beklagte Berufung ein und wenn sich ein Gericht dennoch von alleine einschaltet, dann ist der zugrundeliegende Prozess erst recht nicht mich rechten Dingen abgelaufen.
FU Racing Team hat geschrieben:[...]Ich bleibe einfach gerne beim Naheliegenden und Faktischem.[...]
Aber es ist doch ein Fakt, dass ein französisches Gericht das Urteil aufgehoben und Briatore sogar eine Entschädigung zugesprochen hat!
Ringo232 hat geschrieben:[...]und möchte keinen Betrüger in der Formel 1 haben, da ich einen fairen Wettkampf sehen möchte.
Das wird schwierig werden!
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Pentar » 06.04.2017, 11:37

@Ringo232: Stimmt - aber auf die Herren Dennis & Briatore kann ich gut & gerne verzichten...

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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von toddquinlan » 06.04.2017, 11:49

Schmierlappen bleiben Schmierlappen

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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von Digger Stubble » 06.04.2017, 12:39

Das wäre doch mal was, wenn man alle Schmierlappen aus der Formel 1 entfernen würden!

Allerdings bestünde dann kein Grund mehr, sich auf ein Formel 1-Rennen zu freuen, weil keines mehr stattfinden würde.
Aber jedem Fan würde deutlich werden, dass sich die NEW-Smeerlap-Fraktion durch den gesamten Formel 1-Zirkus zieht und sich keineswegs auf die Gegnerschaft beschränkt.

Da sind mir die alten Schmierlappen wesentlich lieber. Die haben wenigstens keinen Hehl daraus gemacht, ein Schmierlappen zu sein. Und dank solcher Schmierlappen wurden Fahrer "geboren", welche aus der Szene nicht einmal mehr dann wegzudenken sind, wenn sie längst nicht mehr am Steuer sitzen.

Aber bitte, wer glaubt, dass die Formel 1 heute fairer oder interessanter ist, nur weil die Smeerlap-Fraktion mittlerweile im Dunkeln tagt, der glaubt wahrscheinlich auch, dass Toto Wolff ein Ehrenmann ist, dem sportliche Fairness wichtiger ist, als die Piepen, die er verdient!

Aber das ist nun einmal sehr naiv!
Zuletzt geändert von Digger Stubble am 06.04.2017, 13:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von jrsfa » 06.04.2017, 12:47

Pentar hat geschrieben:@Ringo232: Stimmt - aber auf die Herren Dennis & Briatore kann ich gut & gerne verzichten...
Lieber Briatore und Dennis :thumbs_up: als Todt und Marko! :thumbs_down:
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Re: Flavio Briatore & "Crashgate": Ich hatte damit nichts zu tun!

Beitrag von FU Racing Team » 06.04.2017, 13:32

Digger Stubble hat geschrieben:Das wäre doch mal was, wenn man alle Schmierlappen aus der Formel 1 entfernen würden!

Allerdings bestünde dann kein Grund mehr, sich auf ein Formel 1-Rennen zu freuen, weil keines mehr stattfinden würde.
Aber jedem Fan würde deutlich werden, dass sich die NEW-Smeerlap-Fraktion durch den gesamten Formel 1-Zirkus zieht und sich keineswegs auf die Gegnerschaft beschränkt.

Da sind mir die alten Schmierlappen wesentlich lieber. Die haben wenigstens keinen Hehl daraus gemacht, ein Schmierlappen zu sein. Und dank solcher Schmierlappen wurden Fahrer "geboren", welche aus der Szene nicht einmal mehr dann wegzudenken sind, wenn sie längst nicht mehr am Steuer sitzen.

Aber bitte, wer glaubt, dass die Formel 1 heute fairer oder interessanter ist, nur weil die Smeerlap-Fraktion mittlerweile im Dunkeln tagt, der glaubt wahrscheinlich auch, dass Toto Wolff ein Ehrenmann ist, dem sportliche Fairness wichtiger ist, als die Piepen, die er verdient!

Aber das ist nun einmal sehr naiv!

Es geht allein darum, dass Toto Wolff noch nichts Illegales gemacht hat, zumindest nicht, dass es bekannt ist. Ein Herr Briatore durfte ja nicht mal mehr in sein Heimatland Italien, weil er dort sofort verhaftet worden wäre. Aber das waren bestimmt auch alles nur Missverständnisse und Komplotte gegen ihn ;-)
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