Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

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Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Redaktion » 12.09.2013, 20:53

Ex-Formel-1-Weltmeister und US-Rennlegende Mario Andretti ist der Ansicht, dass die Stars des Grand-Prix-Zirkus zu wenig verdienen © xpbimages.com Mario Andretti holte sich im Jahr 1978 mit Lotus den Formel-1-WM-Titel (Motorsport-Total.com) - Wie das Wirtschaftsmagazin 'Forbes' in der vergangenen Woche ermittelte, ist Ferrari-Pilot Fernando Alonso mit seinen 22,5 Millionen Euro Jahresgehalt der am höchsten bezahlte Fahrer im weltweiten Motorsport. Mercedes-Pilot Lewis Hamilton liegt mit einem jährlichen Salär von 21 Millionen Euro nur knapp dahinter. Verdienen die Stars der Formel-1-Szene zu viel? Nicht für US-Rennlegende Mario Andretti."Formel-1-Fahrer verdienen in etwa so viel wie die besten Fußballer der Welt, aber sie müssten viel mehr bekommen, weil es auf einer Rennstrecke weit gefährlicher zugeht als auf einer grünen Wiese", sagt der Formel-1-Weltmeister von 1978 im Gespräch mit 'FAZ' und meint im Hinblick auf die Gage, die selbst in der Königsklasse kassierte: "Ich bin zur falschen Zeit geboren worden."Im Anschluss an seine Formel-1-Karriere freilich brachte der US-Amerikaner als erfolgreicher IndyCar-Pilot das eine oder andere Dollar-Milliönchen Preisgeld ins Trockene. Ums Geldverdienen ging es dem in Italien geborenen Vollblutrennfahrer Andretti in seiner aktiven Karriere aber zuletzt, wie er betont: "Ich wäre damals auch ohne Bezahlung gefahren, so sehr liebe ich diesen Sport.""Trotzdem war ich vermutlich der Spitzenverdiener in allen Kategorien, in denen ich gefahren bin", lacht der 73-Jährige und geht ins Detail: "In der Formel 1 habe ich etwa eine Million Dollar verdient im Jahr, in der IndyCar-Serie waren es sogar fünf Millionen. Damals war das sehr viel Geld, andere mussten für 200.000 oder 300.000 Dollar fahren."Im Anschluss an die IndyCar-Saison 1994 zog sich Andretti im stolzen Alter von 54 Jahren vom Vollzeit-Motorsport zurück. Sporadisch griff er aber auch in den Folgejahren noch ins Lenkrad. So teilte er sich bei den 24 Stunden von Le Mans 1997 mit Sohn Michael Andretti und Olivier Groulliard einen Courage-Porsche. Im Jahr 2000 war Mario Andretti im Alter von 60 Jahren letztmalig in Le Mans am Start.
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Jerom∃ » 12.09.2013, 20:59

Meiner Meinung überbezahlt , ein Rossi verdiente zu seinen Hochzeiten 10 Millionen !
An diese Leistung kommen die meisten F1 Fahrer gar nicht ran und kriegen trotzdem über 20 Millionen (Alonso,Hamilton )
Genuinely entertaining .

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von chrizzy » 12.09.2013, 21:01

Redaktion hat geschrieben:"Formel-1-Fahrer verdienen in etwa so viel wie die besten Fußballer der Welt, aber sie müssten viel mehr bekommen, weil es auf einer Rennstrecke weit gefährlicher zugeht als auf einer grünen Wiese", sagt der Formel-1-Weltmeister von 1978 im Gespräch mit 'FAZ' und meint im Hinblick auf die Gage, die selbst in der Königsklasse kassierte: "Ich bin zur falschen Zeit geboren worden."
Ich bezweifle, dass F1-Piloten zu wenig verdienen.
Da verdienen wohl eher Fußballspieler zu viel 8)
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Wester » 12.09.2013, 21:04

Jerome Knop hat geschrieben:Meiner Meinung überbezahlt , ein Rossi verdiente zu seinen Hochzeiten 10 Millionen !
An diese Leistung kommen die meisten F1 Fahrer gar nicht ran und kriegen trotzdem über 20 Millionen (Alonso,Hamilton )
Naja es gibt wohl ein ziemlichen Schnitt... die Großverdiener Alonso, Hamilton, dazu auch Button, der wohl um die 15 Mio. verdient (Perez geschätzterweise um die 1,5 Mio.), Räikkönen, Massa auch z.T., Rosberg. Dann kommt eig. ein Schnitt. Die meisten F1-Fahrer verdienen laut manchen Schätzungen keine Million, dementsprechend kann man schon sagen, dass z.B. so Marussia-Fahrer oder Force-India Fahrer verglichen Alonso oder Hamilton sehr wenig verdienen.
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von flux » 12.09.2013, 21:05

Nagen F1-Fahrer am Hungertuch? Gibt es Top-Talente, die sich nicht hinter ein F1-Lenkrad setzen, weil die Bezahlung zu gering ist?

Zynische Welt - da gibt es ganz andere Berufsgruppen, die deutlich unterbezahlt sind. Dass so eine Aussage von einem US-Amerikaner kommt ist ja typisch.
Ceterum censeo Mercedem esse delendam.

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Ferrari Fan 33 » 12.09.2013, 21:08

chrizzy hat geschrieben:
Redaktion hat geschrieben:"Formel-1-Fahrer verdienen in etwa so viel wie die besten Fußballer der Welt, aber sie müssten viel mehr bekommen, weil es auf einer Rennstrecke weit gefährlicher zugeht als auf einer grünen Wiese", sagt der Formel-1-Weltmeister von 1978 im Gespräch mit 'FAZ' und meint im Hinblick auf die Gage, die selbst in der Königsklasse kassierte: "Ich bin zur falschen Zeit geboren worden."
Ich bezweifle, dass F1-Piloten zu wenig verdienen.
Da verdienen wohl eher Fußballspieler zu viel 8)
So kann man es sagen!
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von senna88 » 12.09.2013, 21:10

HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA WTF ???????


Nichtmal normale Manager verdienen ansatzweise soviel wie Alonso und Co.

22,5 Millionen ? das entspricht 1,8 Mio pro Monat...nicht mal in unserem Leben werden die meisten normal Bürger soviel ansparen können !!! und die ackern viel viel härter bzw. schwerer als ein Alonso oder Co.

Ok es ist ein High Klasse Sport aber trotzdem 22,5 MIO sollen zu wenig sein ? :facepalm:

Manchmal frage ich mich wozu Menschen soviel Geld brauchen , wenn sie schon alles besitzen und erlebt haben dann sollen die das gefälligst schön spenden !!!

In was für einer Welt wir nur leben ist nur traurig , ich bin da sehr sozial aber das Motto auf dieser Welt heisst : FRESSEN ODER GEFRESSEN WERDEN !!! :thumbs_down:

PS: Wenn jeder einzelne Mitarbeiter in der gesamten Formel 1(Fahrer,Teamchefs,einfach alle) der mind. 1 mio € verdient in eine Kasse steckt und diese Kasse jedes Jahr für Ausgaben wie Motorenentwicklung reinsteckt (damit keine Motoreneinfrierung kommt) , wären wir fans doch alle ganz ganz happy ;)

Mal ehrlich wo liegt das Problem ;) Geld haben sie alle mal...sehr schade...meckern wegen Kostenexplosion aber dann ist keiner Bereit was von seinem eigenen Geld dazu zu geben ;) Ich mein für die meisten wären 1 Mio € wie 50 € für manche von uns ^^ ehrlich...

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turbocharged
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von turbocharged » 12.09.2013, 21:12

im allgemeinen sind sie keineswegs unterbezahlt. im gegensatz zu anderen sportarten sind die meisten fahrer wohl unterbezahlt (alonso, hamilton, vettel, kimi und button sind da wohl die ausnahme).

generell sind aber die meisten top-sportler überbezahlt. andretti meint hier eher den vergleich zu anderen sportarten, und da muss ich ihm recht geben.

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Abokart » 12.09.2013, 21:13

Ich denke das Kimi wieder der bestverdienenste Fahrer der F1 Welt ist. Er kassierte bei Lotus schon im 2 stelligen Millionenbereich und Ferrari wird sicher nicht wenig für Kimi geboten haben, vielleicht sogar mehr als Red Bull, sodass Kimi sich gegen Red Bull entschieden hat wegen des Geldes.
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Plauze
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Plauze » 12.09.2013, 21:13

Naja. Ein Fußballspieler verletzt sich aber deutlich öfter als ein Formel-1-Fahrer heutzutage. Darunter sind zwar sehr selten schwere Verletzungen, aber das Risiko für den eigenen Körper ist durchaus auch bei professionellen Fußballern gegeben. Die Wahrscheinlichkeit einer gravierenden Verletzung durch einen Unfall o.ä. ist in der Formel 1 hingegen so weit minimiert worden, dass in vielen Jahren kein einziger Fahrer auch nur eine Schramme davonträgt. So kann man also nicht rechnen.

Wenn man die Frage nach der Bezahlung mit dem Risikoeinsatz verknüpft, wäre wohl zu fragen, wie viele Millionen pro Wahrscheinlichkeits-% einer ernsten Verletzung es denn sein sollen. Dann würden heutige Fahrer vielleicht sogar eher weniger bekommen, zumindest wenn man die Empirie der letzten Jahre zugrunde legt. Natürlich kann trotz der Tatsache, dass zuletzt eigentlich bis auf den Massa-Unfall alles gut ging, immer wieder etwas Gravierendes passieren. Mit Geld ist dieses Bewusstsein aber nicht aufzuwiegen. Wenigstens ist die Formel 1 heutzutage für keinen der Fahrer mehr ein Verlustgeschäft, sondern alle dürften ganz gut leben können mit dem Gehalt, das ihnen gezahlt wird.

Wer entschädigt denn den Elektriker für sein Berufsrisiko? Oder den Bauarbeiter? Arbeitsunfälle passieren immer wieder. Da müsste es aber viele Multimillionäre geben...! Die Realität sieht meist anders aus und besteht in einer kümmerlich zusammengesparten Lebensversicherung.
Kennt ihr die Geschichte von der Gemeindeschwester und der Kuh?

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von simulacra » 12.09.2013, 21:15

Komische Argumentation, mehr Geld für Formel 1-Fahrer zu fordern, nur weil es eine andere Gruppe von Sportlern gibt, die extrem überbezahlt sind.

Das Problem, was wir nicht nur in der Formel 1, sondern auch in allen anderen Sportarten haben, ist die riesige Spanne zwischen Topverdienern und dem normalen "Sportler." Selbst im sehr exklusiven Formel-1-Feld, das momentan gerade mal 22 Leute umfasst, verdienen einige gar nichts oder müssen Sponsorengelder mit reinbringen, um fahren zu dürfen. Diese krassen Unterschiede sind der Königsklasse nicht würdig, denn das sind fast alles Ausnahmeathleten.

Beim Fußball genauso. Da spielen beim FC Bayern Leute mit immensem Jahresgehalt und am unteren Ende der selben Spielklasse verdienen Leute so viel Gehalt, dass sie damit vielleicht etwas mehr als ein Durchschnittsverdiener haben. Von den Ablösesummen ganz zu schweigen.

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von turbocharged » 12.09.2013, 21:17

Plauze hat geschrieben:Wenigstens ist die Formel 1 heutzutage für keinen der Fahrer mehr ein Verlustgeschäft, sondern alle dürften ganz gut leben können mit dem Gehalt, das ihnen gezahlt wird.
paydriver mit eingeschlossen? :mrgreen:

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von bolfo » 12.09.2013, 21:20

Die Sportler sind überbezahlt, so einfach. Der Vergleich zu den Fussballern hinkt zudem. Dort ist das Verletzungsrisiko wesentlich höher.
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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von Jarno Trulli » 12.09.2013, 21:21

Wenn man den Verdienst der Fußballstars als normal ansieht, dann hat er sicherlich recht. Allerdings bin ich wie fast alle hier der Meinung, dass die Fußballer einfach das Geld in den A. geschoben wird und es eher so ist, dass diese zu viel verdienen. Generell verdienen die Spitzensportler einfach einen haufen Geld was für viele, mich eingeschlossen, einfach unverständlich ist.

Was manche aber vergessen ist, dass hier ein Alonso 22 Millionen verdient. Ein Bottas beispielsweise verdient keine Millionen traut man den Statistiken die manchmal veröffentlicht werden. Außerdem muss man bedenken, dass Andretti in einer anderen Zeit Formel 1 gefahren ist, wo tatsächlich noch Fahrer auf der Strecke umkamen, von daher ist seine Meinung nicht so abwegig wie manche hier tun.
シ問笑(・д・)

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Re: Andretti: Formel-1-Piloten sind unterbezahlt

Beitrag von turbocharged » 12.09.2013, 21:26

http://www.welt.de/sport/article1168917 ... -Welt.html" target="_blank" target="_blank

kein formel 1 fahrer in den top ten. wie ich schon schrieb: im allgemeinen verdienen sie nicht zu wenig, eher viel zu viel. im gegensatz zu anderen sportarten mMn aber zu wenig. klar ist das argument blöd, ist aber nunmal so.

wenn man bedenkt, dass viele sportarten mannschaftssportarten sind, dann verdient da ein einzelner schon ziemlich gut, für das dass er noch mit 10 anderen spielern aufm feld steht. klar kommt es in der formel 1 auch aufs team drauf an, aber auf der strecke lenkt halt nunmal nur einer, und das ist der fahrer. noch dazu ist formel 1 ein sehr exklusiver sport, im moment kommen nur 22 fahrer in den genuss aktueller formel 1 fahrer zu sein.

kurz und knapp: alle topsportler sind überbezahlt, die formel 1 fahrer im gegensatz zu anderen sportarten aber unterbezahlt.

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