Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

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Redaktion
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Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von Redaktion » 02.08.2013, 16:01

Bei Nick Heidfeld weckt die Ankündigung, ab 2014 in Spielberg zu fahren, böse Unfall-Erinnerungen: "Das waren mit die schlimmsten Minuten meiner Karriere" © xpbimages.com Trümmerwirbel: Takuma Sato wurde vor elf Jahren von Nick Heidfeld abgeräumt (Motorsport-Total.com) - Die Ankündigung, dass der Red-Bull-Ring 2014 wieder in den Formel-1-Kalender aufgenommen wird, stieß bei vielen Fans, Experten und Formel-1-Verantwortlichen auf positive Reaktionen. Jeder verbindet andere Dinge mit dem umgebauten Traditionskurs in der Alpenrepublik - seien es schöne Rennen, packende Duelle oder eindrucksvolle Siege. Manchmal fallen die Erinnerungen auch nicht ganz so rosig aus, wenn man beispielsweise das Thema Ferrari-Stallorder anspricht.Und auch in Nick Heidfeld werden üble Erinnerungen an den damaligen A1-Ring geweckt. "Ich habe gemischte Gefühle an den Österreichring", erzählt der Ex-Pilot bei 'ServusTV' "Es ist ein sehr schwieriger Kurs. Ich habe mich da schon am Anfang in der Formel 3000 schwer getan." In seiner ersten Formel-1-Saison bei Prost im Jahr 2000 verlief das Spielberg-Debüt nicht sonderlich besser. Nach einer teaminternen Kollision mit Jean Alesi war das Rennen für den Deutschen beendet.Doch es sollte für ihn noch schlimmer kommen. "Ich hatte einen meiner schlimmsten Crashs dort", erzählt der aktuelle Langstreckenpilot und spricht damit einen Unfall aus dem Jahr 2002 an: "Ich bin rückwärts durchs Gras und in den Sato eingeschlagen", schildert er. "Wer will, kann sich das auf 'Youtube' anschauen. Es war wirklich heftig." Während Heidfeld aus dem Auto steigen konnte, blieb der Japaner in Jordan-Diensten allerdings lange im Cockpit sitzen."Das waren mit die schlimmsten Minuten, die ich in meiner Karriere hatte, weil er einfach nicht aus dem Auto ausgestiegen ist, und ich nicht wusste, was passiert war", empfindet Heidfeld noch einmal die Geschehnisse des Rennens nach. "Ich war froh, als ich draußen war und gesehen hab, dass der Sato endlich auch ausgestiegen ist." Sato wurde vorrübergehend ins Krankenhaus gebracht, kam aber mit leichten Blessuren davon.
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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von AktenTaschenAkne » 02.08.2013, 16:26

"Ich bin rückwärts durchs Gras und in den Sato eingeschlagen", schildert er. "Wer will, kann sich das auf 'Youtube' anschauen. Es war wirklich heftig."
http://www.youtube.com/watch?v=7_rZbnPbYnI" target="_blank

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-Highlander-
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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von -Highlander- » 02.08.2013, 16:58

Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Kämpfe weiter Schumi!
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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von AktenTaschenAkne » 02.08.2013, 17:05

-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Das ist ja auch Gott Sei Dank kein Wettbewerb.

Wobei, Nick hats schonmal geschafft nem Medicalcar ne Tür abzufahren :D

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von Kellemaniac » 02.08.2013, 17:10

Alonso hat übrigens hier die Chance eine Trophäe zu holen und damit auf jeder Rennstrecke, auf der er gefahren ist, mind. 1 zu erhalten. Wer hätte das gedacht, dass diese Rennstrecke zurückkommt!! Super :mrgreen:

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von Hoto » 02.08.2013, 17:16

-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Klar, aber wenn ein Fahrer ewig im Auto sitzen bleibt, dann befürchtet man direkt schlimmeres. Und einen solchen heftigen seitlichen Aufprall hat man auch nicht gerade oft in der F1, vor allem nicht mit der Rückseite eines F1 Autos voraus, was doch eine ziemliche Fläche ist, die da dann einschlägt.

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von 400kmh » 03.08.2013, 11:04

-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Spektakulär ist nicht gleich gefährlich. Da Webber nicht in den Zaun gekracht ist, war dieser Unfall ziemlich ungefährlich. In Satos Auto gab es einen richtigen Riss nah am Cockpit. Wenn Heidfeld andersrum reingekracht wäre, wäre der Unfall vielleicht wie bei Zanardi ausgegangen. Wenn ich die Wahl hätte, den Kubica-Unfall oder den Sato-Unfall selbst durchleben zu müssen, würde ich den Kubica-Unfall wählen.

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von Schumix » 03.08.2013, 11:32

400kmh hat geschrieben:
-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Spektakulär ist nicht gleich gefährlich. Da Webber nicht in den Zaun gekracht ist, war dieser Unfall ziemlich ungefährlich. In Satos Auto gab es einen richtigen Riss nah am Cockpit. Wenn Heidfeld andersrum reingekracht wäre, wäre der Unfall vielleicht wie bei Zanardi ausgegangen. Wenn ich die Wahl hätte, den Kubica-Unfall oder den Sato-Unfall selbst durchleben zu müssen, würde ich den Kubica-Unfall wählen.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf beide verzichten!!
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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von objectiv » 03.08.2013, 12:49

Schumix hat geschrieben:
400kmh hat geschrieben:
-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Spektakulär ist nicht gleich gefährlich. Da Webber nicht in den Zaun gekracht ist, war dieser Unfall ziemlich ungefährlich. In Satos Auto gab es einen richtigen Riss nah am Cockpit. Wenn Heidfeld andersrum reingekracht wäre, wäre der Unfall vielleicht wie bei Zanardi ausgegangen. Wenn ich die Wahl hätte, den Kubica-Unfall oder den Sato-Unfall selbst durchleben zu müssen, würde ich den Kubica-Unfall wählen.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf beide verzichten!!
Ich glaube, er meinte eine Entscheidung bei der man entscheiden muss. :wink: Aber ist ja auch eigentlich Quatsch.
Zuletzt geändert von objectiv am 03.08.2013, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von 400kmh » 03.08.2013, 13:02

Schumix hat geschrieben:
400kmh hat geschrieben: Wenn ich die Wahl hätte, den Kubica-Unfall oder den Sato-Unfall selbst durchleben zu müssen, würde ich den Kubica-Unfall wählen.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf beide verzichten!!
Wenn Du Dich zwischen einem von beiden entscheiden müsstest, würdest Du Dich also für keines von beiden entscheiden. Sehr sinnvoll!

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von Schumix » 03.08.2013, 13:38

400kmh hat geschrieben:
Schumix hat geschrieben:
400kmh hat geschrieben: Wenn ich die Wahl hätte, den Kubica-Unfall oder den Sato-Unfall selbst durchleben zu müssen, würde ich den Kubica-Unfall wählen.
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich auf beide verzichten!!
Wenn Du Dich zwischen einem von beiden entscheiden müsstest, würdest Du Dich also für keines von beiden entscheiden. Sehr sinnvoll!
Ich hab dich wohl falsch zitiert, sorry! Ich wollte nur sagen, dass ich mir so einen Crash lieber sparen würde.
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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von chuky » 03.08.2013, 14:17

-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Naja aber Heidfeld rast rückwärts kaum Knautschzone in ein anderes Auto hinein und wird noch fast vom Williams in der Seite getroffen. Das war schon sehr heftig.

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von draine » 03.08.2013, 22:22

-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Gibt aber auch den umgekehrten Fall. Den Unfall von Ayrton Senna damals fand ich relativ harmlos, trotzdem ist er dabei gestorben.

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Re: Heidfeld und der Red-Bull-Ring: Schlimme Erinnerungen

Beitrag von AktenTaschenAkne » 04.08.2013, 10:28

draine hat geschrieben:
-Highlander- hat geschrieben:Naja da haben wir schon Unfälle gesehen die deutlich spektakulärer waren und trotzdem gut ausgingen. Ich sag nur Robert Kubica Kanada 2007 und Mark Webber Valencia 2010.
Gibt aber auch den umgekehrten Fall. Den Unfall von Ayrton Senna damals fand ich relativ harmlos, trotzdem ist er dabei gestorben.
Im Gegensatz zum Barrichello crash sah der von Senna wirklich nicht so schlimm aus. Barrichello wollte aber einen Tag später schon wieder ins Auto springen.

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