Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

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Mithrandir
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von Mithrandir » 23.05.2020, 20:00

TEAMLH44 hat geschrieben:
23.05.2020, 19:42
Mithrandir hat geschrieben:
23.05.2020, 19:07
Wieso kann man nicht halbwegs rational und nüchtern an so ein Thema rangehen? Natürlich hat Plauze recht, Haug und Brawn haben den Grundstein für den Erfolg gelegt - als Brawn 2013 gegangen ist hat er Wolff ein Weltmeisterauto hinterlassen. .
Woher willst du denn es wissen ?

Glaubst du im ernst , dass Brawn oder Schumacher auch freiwillig gegangen wäre wenn er gewusst hätte dass Mercedes soviel WM geholt hätte? Niemals ..Niemals und Niemals

. Hinterher kann man solche Geschichte immer schreiben ..
Weil es die Realität ist und man es überall nachsehen kann :shrug:

Oder meinst du, dass der Geschäftsmann Wolff zusammen mit dem Fahrer Hamilton einen Konkurrenzentwurf zum Auto von Brawn konzipiert hat? 2011 wurde begonnen für das neue Reglement zu entwickeln. Ende 2013 ist Brawn gegangen - was denkst du, wer für den Entwurf des 2014er Boliden verantwortlich war?

Ob er und Schumacher sich verabschiedet haben und warum und ob es freiwillig war ist völlig irrelevant. Wer das Auto gebaut hat wusste man nicht erst hinterher, das war kein Geheimnis. Die beispiellose Erfolgsserie war da noch nicht abzusehen aber auch das ist völlig egal bei der Frage wer den Grundstein gelegt hat und wer die Entscheidung getroffen hat frühzeitig für 2014 zu entwickeln - das kann nicht in Wolffs Verantwortung gelegen haben, weil das passiert ist bevor er beim Team war.
Folgt mir, ich komm nach...

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von harrrys » 23.05.2020, 20:04

Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 18:56
Genau, die Dominanz von Mercedes kam einfach so aus heiterem Himmel zustande. Alles, was jemals von Beobachtern und direkt Beteiligten über die langjährige Konzentration von Mercedes auf der Reglement-Reform geschrieben und gesagt worden ist, ist wertlos, weil ein einzelner Forist, der Schumacher und seinen Fans ans Bein zu pissen versucht, anderer Meinung ist
2014 bis einschließlich 2016 hat Mercedes alleine aufgrund von der überlegenen PU dominiert. Die PU war derart überlegen dass selbst Williams vorne mitmischen konnte. Jetzt erzähl mir bitte nicht dass du ernsthaft glaubst die Fahrer haben auch nur den geringsten Einfluss auf die Entwicklung der PUs. Und ich versuch niemandem ans Bein zu pissen, du darfst gerne glauben was du willst. Aber es ist halt lächerlich dass 7 Jahre und etliche kleinere "Reglementanpassungungen" später es immer noch Leute gibt die meinen der AKTUELLE Erfolg sei noch irgendwie auf Schumacher zurückzuführen. Ich weiß auch genau dass es Menschen gibt die 2021 noch von der großen Aufbauarbeit Schumachers sprechen, sollte Mercedes nach dem neuen Reglement immer noch dominieren.
Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 18:56
Erneut ein herausragender und fundierter Beitrag von dir :thumbs_up:
Danke für die Blumen, kann ich so zurückgeben :wave:

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DC21
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von DC21 » 23.05.2020, 20:08

D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 19:52
TEAMLH44 hat geschrieben:
23.05.2020, 19:30
Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 17:42

Stimmt auffallend nicht.
Die Entwicklung frühzeitig auf 2014 zu konzentrieren - das war es, und dazu wesentlich mit beigetragen haben Haug, Schumacher und Brawn.

Wie Oft hat Williams früh in der Saison alles auf nächste Jahr umgestellt ... Was kam danach .. nicht viel .. du brauchst schon die richtige Personen /Ingenieure an den richtigen Positionen
Auch etwas, was nicht zu verstehen ist: dieses "alles auf nächstes Jahr setzen und dann kommt der Riesenerfolg"...

Wo außer einmal (Honda/Brawn von 2008 auf 2009) kommt das denn so oft vor?
Äh bei Mercedes von 2013 auf 2014 :mrgreen: Zeigt übrigens, dass diese Taktik bei Brawn System hatte.
Ich verstehe sowieso nicht, warum es entweder Brawn/Schumacher ODER Hamilton und Wolff gewesen sein müssen. Im Endeffekt haben Wolff und Hamilton nicht bei 0 angefangen, man kann aber auch nicht sagen, wie es mit Schumacher und Brawn/Haug gelaufen wären.
Ebenso immer das extrem zwischen "Fahrer XY hat das Auto entwickelt" und "Fahrer entwickeln keine Autos". Natürlich denkt sich ein Fahrer keinen Frontflügel aus. Aber er gibt Feedback. Und letztlich ist das, trotz tausend Daten dann der letzte Faktor, wie sich das Auto auf der Strecke verhält. Ich glaube also schon, dass die Qualität von Feedback die Entwicklung in gewissen Bereichen beeinflussen kann.
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von Plauze » 23.05.2020, 20:23

harrrys hat geschrieben:
23.05.2020, 20:04
Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 18:56
Genau, die Dominanz von Mercedes kam einfach so aus heiterem Himmel zustande. Alles, was jemals von Beobachtern und direkt Beteiligten über die langjährige Konzentration von Mercedes auf der Reglement-Reform geschrieben und gesagt worden ist, ist wertlos, weil ein einzelner Forist, der Schumacher und seinen Fans ans Bein zu pissen versucht, anderer Meinung ist
2014 bis einschließlich 2016 hat Mercedes alleine aufgrund von der überlegenen PU dominiert. Die PU war derart überlegen dass selbst Williams vorne mitmischen konnte. Jetzt erzähl mir bitte nicht dass du ernsthaft glaubst die Fahrer haben auch nur den geringsten Einfluss auf die Entwicklung der PUs. Und ich versuch niemandem ans Bein zu pissen, du darfst gerne glauben was du willst. Aber es ist halt lächerlich dass 7 Jahre und etliche kleinere "Reglementanpassungungen" später es immer noch Leute gibt die meinen der AKTUELLE Erfolg sei noch irgendwie auf Schumacher zurückzuführen. Ich weiß auch genau dass es Menschen gibt die 2021 noch von der großen Aufbauarbeit Schumachers sprechen, sollte Mercedes nach dem neuen Reglement immer noch dominieren.
All das hat nur nie jemand geschrieben.
In diesem Thread geht es um den Wechsel von Hamilton von McLaren zu Mercedes.
Ein User schrieb darauf bezogen: Dieser Wechsel und das Engagement von Toto Wolff seien die Schlüssel zum Erfolg gewesen.
Dem habe ich widersprochen, und du hast außer Nebelkerzen und großem Getöse kein einziges Argument liefern können, was an meinem Widerspruch falsch war.

Eine PU wird gebaut, ein Auto wird entwickelt und eine entwicklungsstrategische Richtung wird festgelegt, BEVOR wir die Ergebnisse dieser Arbeiten auf der Strecke sehen.
Soviel muss doch eigentlich klar sein?!
Die Dominanz, mit der sich Mercedes ab 2014 als klarer Favorit auf die WM-Titel positionierte, wurde also schon vor den Wechseln von Hamilton und Wolff vorbereitet. Im Falle von Mercedes hat man sich über mehrere Jahre hinweg darauf vorbereitet.
Das ist auch mit keinem anderen Fall vergleichbar, auch wenn D-Zug sich abmüht, die vermeintliche Abwegigkeit durch komische Vergleiche zu belegen. Seit 2010 wussten alle, dass vier Jahre später eine große Umwälzung des Reglements bevorstehen würde. Eine so langfristig angelegte Regeländerung ist in der Formel-1-Geschichte ohne Beispiel. Bei Mercedes wurde immer wieder prominent deutlich gemacht, dass man sich auf diese Umwälzung teamintern minutiös vorbereitete. Die Früchte wurden dann ab 2014 geerntet, nicht mehr von Schumacher und Haug und Brawn, aber auch (NICHT allein) durch deren Verdienste.
Damals wurde der Grundstein (d.h. wenn man so will der "Schlüssel zum Erfolg") gelegt für eine bis heute andauernde Erfolgsserie. Anders als du in Bezug auf den Einfluss der damaligen Besetzung würde ich niemals bestreiten, dass die heutige Besetzung erhebliche Anteile am Erfolg hat und die vorhandenen Anlagen bestmöglich genutzt und ausgebaut hat.
Alles kann passieren. Und das ist auch gut so.

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von harrrys » 23.05.2020, 20:54

Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 20:23
harrrys hat geschrieben:
23.05.2020, 20:04
Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 18:56
Genau, die Dominanz von Mercedes kam einfach so aus heiterem Himmel zustande. Alles, was jemals von Beobachtern und direkt Beteiligten über die langjährige Konzentration von Mercedes auf der Reglement-Reform geschrieben und gesagt worden ist, ist wertlos, weil ein einzelner Forist, der Schumacher und seinen Fans ans Bein zu pissen versucht, anderer Meinung ist
2014 bis einschließlich 2016 hat Mercedes alleine aufgrund von der überlegenen PU dominiert. Die PU war derart überlegen dass selbst Williams vorne mitmischen konnte. Jetzt erzähl mir bitte nicht dass du ernsthaft glaubst die Fahrer haben auch nur den geringsten Einfluss auf die Entwicklung der PUs. Und ich versuch niemandem ans Bein zu pissen, du darfst gerne glauben was du willst. Aber es ist halt lächerlich dass 7 Jahre und etliche kleinere "Reglementanpassungungen" später es immer noch Leute gibt die meinen der AKTUELLE Erfolg sei noch irgendwie auf Schumacher zurückzuführen. Ich weiß auch genau dass es Menschen gibt die 2021 noch von der großen Aufbauarbeit Schumachers sprechen, sollte Mercedes nach dem neuen Reglement immer noch dominieren.
All das hat nur nie jemand geschrieben.
In diesem Thread geht es um den Wechsel von Hamilton von McLaren zu Mercedes.
Ein User schrieb darauf bezogen: Dieser Wechsel und das Engagement von Toto Wolff seien die Schlüssel zum Erfolg gewesen.
Dem habe ich widersprochen, und du hast außer Nebelkerzen und großem Getöse kein einziges Argument liefern können, was an meinem Widerspruch falsch war.

Eine PU wird gebaut, ein Auto wird entwickelt und eine entwicklungsstrategische Richtung wird festgelegt, BEVOR wir die Ergebnisse dieser Arbeiten auf der Strecke sehen.
Soviel muss doch eigentlich klar sein?!
Die Dominanz, mit der sich Mercedes ab 2014 als klarer Favorit auf die WM-Titel positionierte, wurde also schon vor den Wechseln von Hamilton und Wolff vorbereitet. Im Falle von Mercedes hat man sich über mehrere Jahre hinweg darauf vorbereitet.
Das ist auch mit keinem anderen Fall vergleichbar, auch wenn D-Zug sich abmüht, die vermeintliche Abwegigkeit durch komische Vergleiche zu belegen. Seit 2010 wussten alle, dass vier Jahre später eine große Umwälzung des Reglements bevorstehen würde. Eine so langfristig angelegte Regeländerung ist in der Formel-1-Geschichte ohne Beispiel. Bei Mercedes wurde immer wieder prominent deutlich gemacht, dass man sich auf diese Umwälzung teamintern minutiös vorbereitete. Die Früchte wurden dann ab 2014 geerntet, nicht mehr von Schumacher und Haug und Brawn, aber auch (NICHT allein) durch deren Verdienste.
Damals wurde der Grundstein (d.h. wenn man so will der "Schlüssel zum Erfolg") gelegt für eine bis heute andauernde Erfolgsserie. Anders als du in Bezug auf den Einfluss der damaligen Besetzung würde ich niemals bestreiten, dass die heutige Besetzung erhebliche Anteile am Erfolg hat und die vorhandenen Anlagen bestmöglich genutzt und ausgebaut hat.
Da hast du wohl Recht, sorry

D-Zug
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von D-Zug » 23.05.2020, 22:12

Plauze hat geschrieben:
23.05.2020, 20:23

2014 bis einschließlich 2016 hat Mercedes alleine aufgrund von der überlegenen PU dominiert. Die PU war derart überlegen dass selbst Williams vorne mitmischen konnte. Jetzt erzähl mir bitte nicht dass du ernsthaft glaubst die Fahrer haben auch nur den geringsten Einfluss auf die Entwicklung der PUs. Und ich versuch niemandem ans Bein zu pissen, du darfst gerne glauben was du willst. Aber es ist halt lächerlich dass 7 Jahre und etliche kleinere "Reglementanpassungungen" später es immer noch Leute gibt die meinen der AKTUELLE Erfolg sei noch irgendwie auf Schumacher zurückzuführen. Ich weiß auch genau dass es Menschen gibt die 2021 noch von der großen Aufbauarbeit Schumachers sprechen, sollte Mercedes nach dem neuen Reglement immer noch dominieren.
All das hat nur nie jemand geschrieben.
In diesem Thread geht es um den Wechsel von Hamilton von McLaren zu Mercedes.
Ein User schrieb darauf bezogen: Dieser Wechsel und das Engagement von Toto Wolff seien die Schlüssel zum Erfolg gewesen.
Es ging von Jahr zu Jahr weiter runter (2010/11WM-Vierte, 2012 WM-Fünfte). 2013 dann WM-Zweite. Und 2013 gehörte ja ebensowenig zur Regelneuerung ab 2014.

Hamilton höchstpersönlich hat dafür gesorgt, dass AMG WM-Zweiter statt WM-Dritter oder gar WM-Vierter wurde. Neben Rosberg statt Hamilton nur ein Fahrer wie einer der Nr.2en von Ferrari (Massa) oder Lotus (Grosjean) und AMG wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit WM-Dritter bzw. WM-Vierter statt WM-Zweiter... vielleicht sogar auch mit Schumacher statt Hamilton nur WM-Dritter statt WM-Zweiter (wenn man bedenkt, dass Schumacher damals bisher in den drei Jahren höchstens so viele Punkte wie Rosberg gehabt hätte, wenn er von unverschuldeten Dingen verschont geblieben wäre... außer 2010, denn da wäre MSC auch das Unverschuldete gegengerechnet komplett nicht an Rosberg rangekommen).
Eine PU wird gebaut, ein Auto wird entwickelt und eine entwicklungsstrategische Richtung wird festgelegt, BEVOR wir die Ergebnisse dieser Arbeiten auf der Strecke sehen.
Soviel muss doch eigentlich klar sein?!
Die Dominanz, mit der sich Mercedes ab 2014 als klarer Favorit auf die WM-Titel positionierte, wurde also schon vor den Wechseln von Hamilton und Wolff vorbereitet. Im Falle von Mercedes hat man sich über mehrere Jahre hinweg darauf vorbereitet.
Das ist auch mit keinem anderen Fall vergleichbar, auch wenn D-Zug sich abmüht, die vermeintliche Abwegigkeit durch komische Vergleiche zu belegen. Seit 2010 wussten alle, dass vier Jahre später eine große Umwälzung des Reglements bevorstehen würde. Eine so langfristig angelegte Regeländerung ist in der Formel-1-Geschichte ohne Beispiel. Bei Mercedes wurde immer wieder prominent deutlich gemacht, dass man sich auf diese Umwälzung teamintern minutiös vorbereitete. Die Früchte wurden dann ab 2014 geerntet, nicht mehr von Schumacher und Haug und Brawn, aber auch (NICHT allein) durch deren Verdienste.
Damals wurde der Grundstein (d.h. wenn man so will der "Schlüssel zum Erfolg") gelegt für eine bis heute andauernde Erfolgsserie. Anders als du in Bezug auf den Einfluss der damaligen Besetzung würde ich niemals bestreiten, dass die heutige Besetzung erhebliche Anteile am Erfolg hat und die vorhandenen Anlagen bestmöglich genutzt und ausgebaut hat.
Also ursprünglich war die "Denke" von Schumacher, mit dem WM-Team vom Vorjahr um die WM fahren bzw. die WM holen. https://m.youtube.com/watch?v=ugtHdMSk96k&t=1843s

Er ging nicht von vornherein dorthin in dem festen Wissen, voll aufbauen zu müssen.

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von borsti01 » 24.05.2020, 01:07

harrrys hat geschrieben:
23.05.2020, 18:13
HAM44 hat geschrieben:
23.05.2020, 17:57
Egal wie früh die Entwicklung begonnen hatte. Mit Haug und Schumacher hätte selbst das nicht geklappt. Aber Wolff und Hamilton haben das exzellent umgesetzt!!! Und jetzt bitte nicht wieder das Märchen erzählen dass Schumacher an der Entwicklung beteiligt war. Schumacher ist Fahrer, kein Entwickler!
Das Märchen wird sich bei manchen ewig halten weil sie es einfach so sehen wollen, vermutlich ähnlich realistisch wie wenn ich sagen würde der überlegene 2018er Ferrari basiert auf Alonsos Entwicklungsarbeit :shrug:
Nein, das war auch Schumacher :wink:

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von Calvin » 24.05.2020, 01:37

D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 22:12
Also ursprünglich war die "Denke" von Schumacher, mit dem WM-Team vom Vorjahr um die WM fahren bzw. die WM holen. https://m.youtube.com/watch?v=ugtHdMSk96k&t=1843s

Er ging nicht von vornherein dorthin in dem festen Wissen, voll aufbauen zu müssen.
Das war die Denke von Mercedes. Hat Ross Brawn auch bestätigt.

btw.
Und ein paar Sekunden später im Video sagt Schumacher dass Mercedes ihn für die Aufbauarbeit geholt hat.
Toto Wolff: Wir stellen uns nicht die Frage, ob der Ferrari-Motor illegal ist. So denken wir nicht, das ist nicht unsere Einstellung. Wir zeigen nicht mit dem Finger auf andere Hersteller. Wir fragen uns vielmehr: Wie können wir selber etwas besser machen?

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von ScuderiaFerrari#1929 » 24.05.2020, 01:52

Borbert Haug wollte 2013 am liebsten einen Deutschen im Cockpit sehen
Wer kennt ihn nicht, den guten alten Borbert. :winky:
"Ich habe keine Glaskugel. Ich habe zwei andere Kugeln, aber die sagen mir nicht so viel..."

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von bolfo » 24.05.2020, 08:22

D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 22:12
Hamilton höchstpersönlich hat dafür gesorgt, dass AMG WM-Zweiter statt WM-Dritter oder gar WM-Vierter wurde.
Höchstpersönlich? Wenn ich mir den WM-Stand anschaue, hat er 189 Punkte - und würde damit Mercedes lediglich auf P4 bringen. Offenbar benötigte es auch noch einen bestimmten Rosberg, um Vize-Weltmeister zu werden. Der lag ja auch nur 18 Punkte hinter Hamilton, sodass er wohl doch einen gewissen Anteil hatte. Mit einer missachteten Teamorder wäre Rosberg sogar noch näher dran.

Also ich sehe dies immer noch als Teamerfolg.
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von bolfo » 24.05.2020, 08:33

TEAMLH44 hat geschrieben:
23.05.2020, 19:42
Mithrandir hat geschrieben:
23.05.2020, 19:07

Wieso kann man nicht halbwegs rational und nüchtern an so ein Thema rangehen? Natürlich hat Plauze recht, Haug und Brawn haben den Grundstein für den Erfolg gelegt - als Brawn 2013 gegangen ist hat er Wolff ein Weltmeisterauto hinterlassen.
.
Woher willst du denn es wissen ?

Glaubst du im ernst , dass Brawn oder Schumacher auch freiwillig gegangen wäre wenn er gewusst hätte dass Mercedes soviel WM geholt hätte? Niemals ..Niemals und Niemals

. Hinterher kann man solche Geschichte immer schreiben ..
Ehm, warum sollte sich Honda Ende 2008 zurückziehen, wenn sie gewusst hätten, dass sie 2009 ein absoluter Überauto hätten? Weil mans eben nicht im voraus weiss. Der Brawn GP wurde aber absolut vollständig von Honda entwickelt. Wäre Honda geblieben, wäre auch Honda Weltmeister geworden - trotz des schwächeren Honda-Motors.

Natürlich wurde der Grundstein viel früher gelegt. Mercedes hat von allen Teams mit Abstand am frühsten mit der Motorenentwicklung auf 2014 begonnen, nämlich bereits im Jahr 2011. Darauf hin hat man sehr viel an Ressourcen verwendet, währenddem man beim Einsatzteam sparte (um dann später den Geldhahn aufzudrehen, wenn die Motorenentwicklung durch ist). Hamilton kam 2013 ins Team, da war die Motorenentwicklung bereits zu 2/3 fortgeschritten - und die Konkurrenten haben dann etwa angefangen, ihre Triebwerke zu machen. Wo das geendet hat, hat man ja gesehen. Renaults Motor war der schwächste und Ferrari müsste über den Winter 2015 nochmals 100 Millionen Euro investieren, um das Triebwerk aufzumotzen.

Die Zeit 2011-2012 war also mit Sicherheit matchentscheidend. Das Konzept für 2014 wurde in jenem Zeitraum gelegt. Dafür mussten die aktuellen Fahrer Opfer bringen, da insbesondere der 2012er Mercedes kaum mehr weiterentwickelt wurde. Brawn hatte also sehr wohl Einfluss auf diese Entwicklung.
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von DC21 » 24.05.2020, 08:46

bolfo hat geschrieben:
24.05.2020, 08:33
TEAMLH44 hat geschrieben:
23.05.2020, 19:42
Mithrandir hat geschrieben:
23.05.2020, 19:07

Wieso kann man nicht halbwegs rational und nüchtern an so ein Thema rangehen? Natürlich hat Plauze recht, Haug und Brawn haben den Grundstein für den Erfolg gelegt - als Brawn 2013 gegangen ist hat er Wolff ein Weltmeisterauto hinterlassen.
.
Woher willst du denn es wissen ?

Glaubst du im ernst , dass Brawn oder Schumacher auch freiwillig gegangen wäre wenn er gewusst hätte dass Mercedes soviel WM geholt hätte? Niemals ..Niemals und Niemals

. Hinterher kann man solche Geschichte immer schreiben ..
Ehm, warum sollte sich Honda Ende 2008 zurückziehen, wenn sie gewusst hätten, dass sie 2009 ein absoluter Überauto hätten? Weil mans eben nicht im voraus weiss. Der Brawn GP wurde aber absolut vollständig von Honda entwickelt. Wäre Honda geblieben, wäre auch Honda Weltmeister geworden - trotz des schwächeren Honda-Motors.

Natürlich wurde der Grundstein viel früher gelegt. Mercedes hat von allen Teams mit Abstand am frühsten mit der Motorenentwicklung auf 2014 begonnen, nämlich bereits im Jahr 2011. Darauf hin hat man sehr viel an Ressourcen verwendet, währenddem man beim Einsatzteam sparte (um dann später den Geldhahn aufzudrehen, wenn die Motorenentwicklung durch ist). Hamilton kam 2013 ins Team, da war die Motorenentwicklung bereits zu 2/3 fortgeschritten - und die Konkurrenten haben dann etwa angefangen, ihre Triebwerke zu machen. Wo das geendet hat, hat man ja gesehen. Renaults Motor war der schwächste und Ferrari müsste über den Winter 2015 nochmals 100 Millionen Euro investieren, um das Triebwerk aufzumotzen.

Die Zeit 2011-2012 war also mit Sicherheit matchentscheidend. Das Konzept für 2014 wurde in jenem Zeitraum gelegt. Dafür mussten die aktuellen Fahrer Opfer bringen, da insbesondere der 2012er Mercedes kaum mehr weiterentwickelt wurde. Brawn hatte also sehr wohl Einfluss auf diese Entwicklung.
Was ich auch nicht verstehen will, warum man die Anerkennung des Plans von Brawn und Haug als Angriff auf Hamilton sieht? Natürlich hat Hamilton von der vorangegangenen Entwicklung profitiert. Das heißt doch nicht, dass seine Leistung und auch die von Wolff nicht minder stark ist. :shrug: Warum sträubt man sich also als Hamilton-Fan so gegen diese Argumente? Zweifelt man selber an der Klasse von Hamilton, weil er eben in einem dominanten Auto saß?
Ich sehe Hamilton auch eher kritisch, weil ich ihn einfach unsympathisch finde. Zumindest das, was ich über die Medien von ihm präsentiert bekomme. Ja er hat sicher 1-2 Titel einem überlegenen Auto zu verdanken, aber ich kann anerkennen, dass er Jahre gegen einen starken Teamkollegen gekämpft hat und er ein wirklich guter Fahrer ist. Wahrscheinlich einer der besten aller Zeiten.
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von DC21 » 24.05.2020, 08:52

bolfo hat geschrieben:
24.05.2020, 08:22
D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 22:12
Hamilton höchstpersönlich hat dafür gesorgt, dass AMG WM-Zweiter statt WM-Dritter oder gar WM-Vierter wurde.
Höchstpersönlich? Wenn ich mir den WM-Stand anschaue, hat er 189 Punkte - und würde damit Mercedes lediglich auf P4 bringen. Offenbar benötigte es auch noch einen bestimmten Rosberg, um Vize-Weltmeister zu werden. Der lag ja auch nur 18 Punkte hinter Hamilton, sodass er wohl doch einen gewissen Anteil hatte. Mit einer missachteten Teamorder wäre Rosberg sogar noch näher dran.

Also ich sehe dies immer noch als Teamerfolg.
Der User zieht ja gerne Quervergleiche. Wenn ein Fahrer also höchstpersönlich für den Erfolg verantwortlich ist, dann kann Hamilton nur absolut die Kategorie von diesem hier sein. Der hat sorgt wirklich allein und höchstpersönlich und allein für den Erfolg.
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Jetzt mal im Ernst, selten so einen Blödsinn gelesen und es zeigt immer mehr, wie viel Ahnung Leute haben, die dann exakt behaupten sie könnten sagen wie gut ein Fahrer ist und wer der beste aller Zeiten ist. Einem Fahrer höchstpersönlich den Erfolg zuzuschreiben ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Teammitgliedes. Ja, ein Fahrer kann einen mehr oder weniger großen Unterschied ausmachen, aber er sicher nicht der einzige Faktor sein.
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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von D-Zug » 24.05.2020, 09:07

Calvin hat geschrieben:
24.05.2020, 01:37
D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 22:12
Also ursprünglich war die "Denke" von Schumacher, mit dem WM-Team vom Vorjahr um die WM fahren bzw. die WM holen. https://m.youtube.com/watch?v=ugtHdMSk96k&t=1843s

Er ging nicht von vornherein dorthin in dem festen Wissen, voll aufbauen zu müssen.
Das war die Denke von Mercedes. Hat Ross Brawn auch bestätigt.

btw.
Und ein paar Sekunden später im Video sagt Schumacher dass Mercedes ihn für die Aufbauarbeit geholt hat.
Er sagt, "war auch meine Denke", aber OK...
bolfo hat geschrieben:
24.05.2020, 08:22
D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 22:12
Hamilton höchstpersönlich hat dafür gesorgt, dass AMG WM-Zweiter statt WM-Dritter oder gar WM-Vierter wurde.
Höchstpersönlich? Wenn ich mir den WM-Stand anschaue, hat er 189 Punkte - und würde damit Mercedes lediglich auf P4 bringen. Offenbar benötigte es auch noch einen bestimmten Rosberg, um Vize-Weltmeister zu werden. Der lag ja auch nur 18 Punkte hinter Hamilton, sodass er wohl doch einen gewissen Anteil hatte. Mit einer missachteten Teamorder wäre Rosberg sogar noch näher dran.

Also ich sehe dies immer noch als Teamerfolg.
Innerhalb dieser Jahre der Prä-Turbozeit (2010 bis 2013) ging es bei AMG eigentlich fast eher runter von Jahr zu Jahr (2010 bis 2012)...

Außerdem, was die "Vorarbeit" angeht: man hätte umgekehrt, wenn MSC nach 2010 (statt 2012) AMG verlassen hätte und Hamilton für 2011 gekommen wäre doch auch nicht gesagt, "oah, aufgrund der miserablen Vorarbeit in 2010 von u.a. MSC, sah Hamilton 2011/12 übel aus"... wieso wird aber umgekehrt behauptet, dass Hamilton 2013 so super aussah wegen MSCs "2010-bis-2012"-Arbeit? [Eigentlich ein Wunder, dass nicht behauptet wird, dass MSCs Test 1997 im Sauber nicht auch ein Grund dafür war, dass Sauber im Folgejahr (1998) im WM-Ranking von 7 auf 6 kletterte]

Was 2013 Malaysia angeht: AMG war damals halt so schlecht, dass sogar nur ein "3-4"-Zieleinlauf als etwas extrem Schützenswertes angesehen wurde, was man durch einen Fight nicht aufs Spiel setzen wollte (abgesehen davon kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass Hamilton 2013 in Malaysia den Kürzeren gezogen hätte, da er so gesehen auch ein Jahr später in Bahrain die viel schlechteren Ausgangsbedingungen hatte im Schlussfight (er die harten Reifen und Rosberg für die letzten paar Runden nach dem Safety-Car frischere Reifen, die auch noch weicher waren)).

Abgesehen davon darf man nicht unter den Teppich kehren, dass Hamilton 2013 komplett unverschuldet in Silverstone nur 12 statt 25 Punkte holte, weshalb er in der Endtabelle sogar noch weiter vor Rosberg lag.

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Re: Wie Niki Lauda Lewis Hamiltons Wechsel zu Mercedes fast verhindert hätte

Beitrag von D-Zug » 24.05.2020, 09:22

DC21 hat geschrieben:
24.05.2020, 08:52
bolfo hat geschrieben:
24.05.2020, 08:22
D-Zug hat geschrieben:
23.05.2020, 22:12
Hamilton höchstpersönlich hat dafür gesorgt, dass AMG WM-Zweiter statt WM-Dritter oder gar WM-Vierter wurde.
Höchstpersönlich? Wenn ich mir den WM-Stand anschaue, hat er 189 Punkte - und würde damit Mercedes lediglich auf P4 bringen. Offenbar benötigte es auch noch einen bestimmten Rosberg, um Vize-Weltmeister zu werden. Der lag ja auch nur 18 Punkte hinter Hamilton, sodass er wohl doch einen gewissen Anteil hatte. Mit einer missachteten Teamorder wäre Rosberg sogar noch näher dran.

Also ich sehe dies immer noch als Teamerfolg.
Der User zieht ja gerne Quervergleiche. Wenn ein Fahrer also höchstpersönlich für den Erfolg verantwortlich ist, dann kann Hamilton nur absolut die Kategorie von diesem hier sein. Der hat sorgt wirklich allein und höchstpersönlich und allein für den Erfolg.
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Jetzt mal im Ernst, selten so einen Blödsinn gelesen und es zeigt immer mehr, wie viel Ahnung Leute haben, die dann exakt behaupten sie könnten sagen wie gut ein Fahrer ist und wer der beste aller Zeiten ist. Einem Fahrer höchstpersönlich den Erfolg zuzuschreiben ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Teammitgliedes. Ja, ein Fahrer kann einen mehr oder weniger großen Unterschied ausmachen, aber er sicher nicht der einzige Faktor sein.
Bingo!

Bei einigen wird aber so getan, als wären sie (MSC) als Fahrer die einzigen Faktoren für den immensen Erfolg und bei anderen, als wären sie (HAM) als Fahrer nur ein Minirädchen innerhalb der Gruppe von Leuten, die tatsächlich für den immensen Erfolg verantwortlich waren.

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