Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Michael-KR » 12.09.2019, 19:09

Jonas.sw hat geschrieben:Monza 2008 war etwas besonderes wegen Vettel.
Wo habt ihr gemerkt das Hamilton ein Rennfahrer mit Potential ist?

Als er in China seinen Renner bei der Anfahrt zur Box ins dortige Kiesbett (oder Schlammloch) versenkt hatte.

Denn nur durch diese Aktion verhinderte er, dass er gleich im ersten F1-Jahr WM wurde. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Jonas.sw » 12.09.2019, 19:27

Fuji 2007 war auch ganz gut. Außer diese Safety Car Sache.

Jason-Bourne
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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Jason-Bourne » 12.09.2019, 19:29

Dieses blöde er "erinnert mich an Senna", bei jedem großen jungen Ausnahmetalent. Bisher scheint er eine sehr gute Mischung aus wahnsinnigem Speed, guter Beobachtungsgabe und sehr analytischen Vorgehen zu sein und zwischen den Rennen arbeitet er an Einzelheiten, die er verbessern möchte, setzt sich ein Ziel und macht einen Plan wie er dahinkommt.
Das Seltsame ist, dass Verstappen auch schon mit Senna verglichen wurde, was zeigt wie bescheuert diese Vergleiche sind!

Verstappen und Leclerc sind doch sehr unterschiedlich und Leclerc ist viel abgezockter als Verstappen und überlegt sich genau wann er zuschlägt und passt ständig sein Verhalten an die Umstände an.
Senna war in dieser Hinsicht auch nicht so professionell wie Leclcerc :!:

Vielleicht streben ja junge Fahrer an besser als "alte Helden" zu sein, daher sollte man endlich einmal diese blöden Vergleiche lassen!

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Formula_1 » 12.09.2019, 19:31

Jason-Bourne hat geschrieben:Dieses blöde er "erinnert mich an Senna", bei jedem großen jungen Ausnahmetalent. Bisher scheint er eine sehr gute Mischung aus wahnsinnigem Speed, guter Beobachtungsgabe und sehr analytischen Vorgehen zu sein und zwischen den Rennen arbeitet er an Einzelheiten, die er verbessern möchte, setzt sich ein Ziel und macht einen Plan wie er dahinkommt.
Das Seltsame ist, dass Verstappen auch schon mit Senna verglichen wurde, was zeigt wie bescheuert diese Vergleiche sind!

Verstappen und Leclerc sind doch sehr unterschiedlich und Leclerc ist viel abgezockter als Verstappen und überlegt sich genau wann er zuschlägt und passt ständig sein Verhalten an die Umstände an.
Senna war in dieser Hinsicht auch nicht so professionell wie Leclcerc :!:

Vielleicht streben ja junge Fahrer an besser als "alte Helden" zu sein, daher sollte man endlich einmal diese blöden Vergleiche lassen!


Das trifft es doch ganz gut! Es ist eben keiner so wirklich wie der andere... Naja, eventuell wird Mick Schumacher dem Michael recht ähnlich, aber das hat dann eher andere Gründe... ;)

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Michael-KR » 12.09.2019, 19:40

Formula_1 hat geschrieben:Das trifft es doch ganz gut! Es ist eben keiner so wirklich wie der andere... Naja, eventuell wird Mick Schumacher dem Michael recht ähnlich, aber das hat dann eher andere Gründe... ;)

Er sieht seinem Vater Michael etwas ähnlich und das hat rein genetische Gründe.

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Michael-KR » 12.09.2019, 19:45

Jason-Bourne hat geschrieben:Dieses blöde er "erinnert mich an Senna", ...

Solche Vergleiche sind immer albern, bringen Sachen aber immer kurz und kanpp auf den Punkt. Senna kennt jeder F1-Fan bzw. es meint jeder ihn zu kennen.
Wenn ein Jean Alesi dazu noch anmerkt: "Charles ist beim Bremsen überlegen. Er hat ein Selbstbewusstsein wie kein anderer. Als er Vettel in Bahrain auf der Bremse überholt hat, da sah es fast so aus, als hätte Seb ihn vorbeigelassen."

Dann legt er seine Meinung noch ausführlich dar. Das finde ich gut! Und auch das ist kein Kompliment vs. Vettel.

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon viva espania » 12.09.2019, 22:39

Michael-KR hat geschrieben:Ich gehe JEDE Wette ein, dass die meisten User hier den Sieg von Leclerc ebenso als herausragend sehen (die Leser-Fahrerbenotungen zu Monza beweisen es letztendlich!). Die F1-Fachwelt tut es sowieso. Aber einige meinen, alles besser zu wissen. :facepalm: Ja gehts noch? :wall: Das ist weitaus mehr als abstrus, dass ist komplett lächerlich. :rofl:


Aber sowas von, hättest nicht so viel schreiben müssen. Stimme dir allerdings in allen Punkten (freie Meinung HAHA) zu. Was Leclerc da geliefert hat macht Freunde auf mehr.
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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon eXcaliber » 13.09.2019, 08:17

Jason-Bourne hat geschrieben:Dieses blöde er "erinnert mich an Senna", bei jedem großen jungen Ausnahmetalent. Bisher scheint er eine sehr gute Mischung aus wahnsinnigem Speed, guter Beobachtungsgabe und sehr analytischen Vorgehen zu sein und zwischen den Rennen arbeitet er an Einzelheiten, die er verbessern möchte, setzt sich ein Ziel und macht einen Plan wie er dahinkommt.
Das Seltsame ist, dass Verstappen auch schon mit Senna verglichen wurde, was zeigt wie bescheuert diese Vergleiche sind!

Verstappen und Leclerc sind doch sehr unterschiedlich und Leclerc ist viel abgezockter als Verstappen und überlegt sich genau wann er zuschlägt und passt ständig sein Verhalten an die Umstände an.
Senna war in dieser Hinsicht auch nicht so professionell wie Leclcerc :!:

Vielleicht streben ja junge Fahrer an besser als "alte Helden" zu sein, daher sollte man endlich einmal diese blöden Vergleiche lassen!


Senna-Vergleiche: Das gut gemeinte Rookie-Lob der Unkreativen. :lol: :thumbs_up:

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon asd » 14.09.2019, 14:25

ein Schlitzohr, wie einst Schummel-Schumi :-)
:checkered:

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon afa1515 » 14.09.2019, 20:47

plastikschaufel hat geschrieben:Sobald ein gehypter Fahrer mal 1, 2 Rennen gewinnt, geht das direkt so los...mit Verstappen damals genau so...dann schießt er ein, zwei Böcke und die Negativpresse haut direkt drauf.


Meiner Meinung nach liegt der Unterschied aber darin, dass Leclerc die Sachen objektiver betrachtet. Ich denke daher auch, dass Leclerc (sofern die Autos ungefähr gleichwertig sind) am Ende eine bessere Statistik aufweisen wird als Verstappen. Max schaltet nach all den Saisonen trotzdem noch so oft das Hirn ab - man kann sich vorstellen wie das erst im Falle eines WM-Kampfes abgeht.

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Jonas.sw » 14.09.2019, 21:16

Verstappen ist von seinem Grundspeed her eine Urgewalt.

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon meanmc » 15.09.2019, 10:06

Jonas.sw hat geschrieben:Verstappen ist von seinem Grundspeed her eine Urgewalt.


Seh ich genauso...

Es ist in der Tat albern, Fahrer mit Senna (oder Fangio) zu vergleichen - beide stehen weit über allen, und es ist unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Leclerc dieses Kaliber ist, wenn selbst ein Hamilton daran gnadenlos scheitert.

Verstappen ist aus meiner Sicht vielleicht tatsächlich einer, der sich zumindest vor Hamilton nicht verstecken muss. Vielleicht ist er auch mehr als ein Hamilton - das wird die Zukunft zeigen.

Es ist immer einfach - siehe Leclerc oder Verstappen - Fahrer-Neulinge mit Lob zu überschütten. Jedoch bedeutet "der Beste zu sein" dann doch noch ein Stück mehr - ja, auch als Titel übrigens. (Bestes Beispiel Vettel, der davon sogar 4 Stück hat oder selbst ein M. Schumacher, der nur in wenigen Ländern ähnlich hoch angesehen ist, wie das in Deutschland - zum Teil auch dank RTL - ist)

Ich bin letztes Jahr auf Leclerc aufmerksam geworden, als Berger ihn gelobt hat - glaube, es war im ersten Drittel der Saison. Berger erzählt zwar viel - siehe Schumacher, Vettel, Verstappen und Co. sind "Senna-Kaiber", was er später dann jeweils revidierte -, aber er erkennt Talent bzw., und das wollte er wohl mit seinem Lob an die jeweiligen Fahrer aussagen, scheut nicht davor "Fahrer zu loben", die seiner Meinung nach "besonders" sind.

Und dieses Lob von Berger bestätigt Leclerc eindrucksvoll in diesem Jahr. Vettel ist wahrlich ein guter und schneller Pilot, der auch noch - aus meiner Sicht völlig unnötig - ala M. Schumacher bereits vom ersten Rennen ab als klare Nummer 1 in die Rennen ging.

Leclerc musste also gegen einige Hindernisse ankämpfen, und er hat dies mit Bravour geschafft, hat Vettel inzwischen eindeutig hinter sich gelassen.

Aus meiner Sicht zeigt dies einiges:

1. Ferrari hat auf das falsche Pferd gesetzt
2. Lecerlc ging seinen Weg unbeirrt weiter, trotz interner Widerstände und hat das Spiel nicht mitgespielt
3. Vettel ist einfach auch nicht so gut, wie es seine Erfolge erscheinen lassen (weiß man aber ja auch nicht erst seit 2019)

Unterm Strich muss man Ferrari und Leclerc ein Kompliment machen. Ferrari hielt am falschen Weg nicht fest und hat den Fehler eingesehen. Leclerc war mental stark genug, dieses Handicap zu überwinden und zu zeigen, dass Vettel zu Unrecht die Nummer 1 ist.
(auf die aktuelle Formel1-Situation bezogen)
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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon asd » 15.09.2019, 14:00

meanmc hat geschrieben:
Jonas.sw hat geschrieben:Verstappen ist von seinem Grundspeed her eine Urgewalt.


Seh ich genauso...

Es ist in der Tat albern, Fahrer mit Senna (oder Fangio) zu vergleichen - beide stehen weit über allen, und es ist unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Leclerc dieses Kaliber ist, wenn selbst ein Hamilton daran gnadenlos scheitert.

Verstappen ist aus meiner Sicht vielleicht tatsächlich einer, der sich zumindest vor Hamilton nicht verstecken muss. Vielleicht ist er auch mehr als ein Hamilton - das wird die Zukunft zeigen.

Es ist immer einfach - siehe Leclerc oder Verstappen - Fahrer-Neulinge mit Lob zu überschütten. Jedoch bedeutet "der Beste zu sein" dann doch noch ein Stück mehr - ja, auch als Titel übrigens. (Bestes Beispiel Vettel, der davon sogar 4 Stück hat)

Ich bin letztes Jahr auf Leclerc aufmerksam geworden, als Berger ihn gelobt hat - glaube, es war im ersten Drittel der Saison. Berger erzählt zwar viel - siehe Schumacher, Vettel, Verstappen und Co. sind "Senna-Kaiber", was er später dann jeweils revidierte -, aber er erkennt Talent bzw., und das wollte er wohl mit seinem Lob an die jeweiligen Fahrer aussagen, scheut nicht davor "Fahrer zu loben", die seiner Meinung nach "besonders" sind.

Und dieses Lob von Berger bestätigt Leclerc eindrucksvoll in diesem Jahr. Vettel ist wahrlich ein guter und schneller Pilot, der auch noch - aus meiner Sicht völlig unnötig - ala M. Schumacher bereits vom ersten Rennen ab als klare Nummer 1 in die Rennen ging.

Leclerc musste also gegen einige Hindernisse ankämpfen, und er hat dies mit Bravour geschafft, hat Vettel inzwischen eindeutig hinter sich gelassen.

Aus meiner Sicht zeigt dies einiges:

1. Ferrari hat auf das falsche Pferd gesetzt
2. Lecerlc ging seinen Weg unbeirrt weiter, trotz interner Widerstände und hat das Spiel nicht mitgespielt
3. Vettel ist einfach auch nicht so gut, wie es seine Erfolge erscheinen lassen (weiß man aber ja auch nicht erst seit 2019)

Unterm Strich muss man Ferrari und Leclerc ein Kompliment machen. Ferrari hielt am falschen Weg nicht fest und hat den Fehler eingesehen. Leclerc war mental stark genug, dieses Handicap zu überwinden und zu zeigen, dass Vettel zu Unrecht die Nummer 1 ist.


:thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up:

die Entscheidung pro Leclerc hat ja letztendlich noch Marchionne gefällt... quasi als letzter Wille, wenn man es dramatisieren möchte.
:checkered:

Jonas.sw
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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Jonas.sw » 15.09.2019, 15:16

In jeder Generation gibt es schnelle Fahrer, sehr schnelle Fahrer und ganz besondere Fahrer.
Alonso, Hamilton, Vettel gehören zu den besonderen Fahrern und nun dürfen wir zuschauen wie mit Verstappen und Leclerc besondere Fahrer dazu kommen.

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Re: Vergleiche mit Senna und Co.: Viel Lob für Charles Leclerc

Beitragvon Leclerc-Loeb » 15.09.2019, 16:02

meanmc hat geschrieben:
Es ist in der Tat albern, Fahrer mit Senna (oder Fangio) zu vergleichen - beide stehen weit über allen, und es ist unwahrscheinlich, dass ausgerechnet Leclerc dieses Kaliber ist, wenn selbst ein Hamilton daran gnadenlos scheitert.



Es ist immer einfach - siehe Leclerc oder Verstappen - Fahrer-Neulinge mit Lob zu überschütten. Jedoch bedeutet "der Beste zu sein" dann doch noch ein Stück mehr - ja, auch als Titel übrigens. (Bestes Beispiel Vettel, der davon sogar 4 Stück hat oder selbst ein M. Schumacher, der nur in wenigen Ländern ähnlich hoch angesehen ist, wie das in Deutschland - zum Teil auch dank RTL - ist)

Ich bin letztes Jahr auf Leclerc aufmerksam geworden, als Berger ihn gelobt hat - glaube, es war im ersten Drittel der Saison. Berger erzählt zwar viel - siehe Schumacher, Vettel, Verstappen und Co. sind "Senna-Kaiber", was er später dann jeweils revidierte -, aber er erkennt Talent bzw., und das wollte er wohl mit seinem Lob an die jeweiligen Fahrer aussagen, scheut nicht davor "Fahrer zu loben", die seiner Meinung nach "besonders" sind.

Und dieses Lob von Berger bestätigt Leclerc eindrucksvoll in diesem Jahr. Vettel ist wahrlich ein guter und schneller Pilot, der auch noch - aus meiner Sicht völlig unnötig - ala M. Schumacher bereits vom ersten Rennen ab als klare Nummer 1 in die Rennen ging.

Leclerc musste also gegen einige Hindernisse ankämpfen, und er hat dies mit Bravour geschafft, hat Vettel inzwischen eindeutig hinter sich gelassen.

Aus meiner Sicht zeigt dies einiges:

1. Ferrari hat auf das falsche Pferd gesetzt
2. Lecerlc ging seinen Weg unbeirrt weiter, trotz interner Widerstände und hat das Spiel nicht mitgespielt
3. Vettel ist einfach auch nicht so gut, wie es seine Erfolge erscheinen lassen (weiß man aber ja auch nicht erst seit 2019)

Unterm Strich muss man Ferrari und Leclerc ein Kompliment machen. Ferrari hielt am falschen Weg nicht fest und hat den Fehler eingesehen. Leclerc war mental stark genug, dieses Handicap zu überwinden und zu zeigen, dass Vettel zu Unrecht die Nummer 1 ist.


Aus meiner Sicht ist das ziemlich paradox was du sagst bzw. widersprichst du dir hier in den was du sagst!
Du lobst hier Leclcerc über den Klee und sagst dass Ferrari auf's falsche Pferd gesetzt hat und wie toll er sich durchsetzt und dann sagst "es ist unwahrscheinlich, dass gerade Leclerc so gut sein wird wie Senna, wenn selbst Hamilton gnadenlos daran scheitert." :shrug: :think:
Wo ist denn Hamilton gnadenlos daran gescheitert? Der Mann holt gerade seinen sechsten WM-Titel und konnte selbst Alonso schlagen.
Senna dagegen lag zwei Mal am Ende der Saison hinter Prost in den Punkten und 1988 hatte er wahnsinniges Glück, dass es die Streichresultate gab, sonst hätte er sogar zweimal gegen Prost verloren und Prost war meiner Meinung nach vom Grundspeed her schwächer als Alonso, Hamilton und Leclerc :!:

Also wo ist denn Hamilton im Gegensatz zu Senna gnadenlos gescheitert?

P.S. Du führst noch Fangio an. Er war wohl von der Statistik her tatsächlich der Beste. Selbst seine Pole-Quote war noch besser als die von Senna!

P.P.S. Ich glaube dass Leclerc weder weniger Speed, noch weniger Talent als Senna hat. Er hat schon in der Formel 2 atemberaubende Rennen geliefert!


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